AT113342B - Leuchtfeuer für den Luftverkehr, besonders längs Verkehrsstrecken. - Google Patents

Leuchtfeuer für den Luftverkehr, besonders längs Verkehrsstrecken.

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AT113342B
AT113342B AT113342DA AT113342B AT 113342 B AT113342 B AT 113342B AT 113342D A AT113342D A AT 113342DA AT 113342 B AT113342 B AT 113342B
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Pintsch Julius Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



    Die bei dem Verkehr auf der See an die Leuchtfeuer gestellten Anforderungen gestalten sich dadurch einfach, dass das Leuchten nur in waagreehter Richtung oder unter derselben zu erfolgen braucht. 



  Wesentlich anders liegen jedoch die Verhältnisse für Luftfahrtstreckenfeuer (Leitfeuer) und Luftfahrthafenfeuer (Zielfeuer), die dem Flugzeugführer in der Nacht oder bei Nebel den Weg zeigen bzw. ihm den Landungsplatz kenntlich machen sollen. Besonders bei ersteren Feuern ist es notwendig, auch über der Waagrechten Licht abzugeben, also einen grossen vertikalen Raumwinkel auszuleuchten und ihnen ausser zur Kenntlichmachung der einzelnen Streckenabschnitte, eine unterscheidende Kennzeichnung, kurz Kennung, zu geben. 



  Man hat diese beiden Forderungen der Lichtabgabe in der Waagrechten und in einem grossen Raumwinkel über der Waagrechten sowie der verschiedenen Kennung dadurch zu erfüllen versucht, dass man besonders für Vertikalstreuung geschliffene Scheinwerferlinsen oder Spiegel um die Lichtquelle rotieren liess, so dass ein schmaler vertikaler Lichtfächer rings über den Horizont läuft. Diese Feuer sind jedoch, besonders für eine Luftfahrtstrecke mit zahlreichen, in geringer Entfernung voneinander aufzustellenden Lichtern, zu teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Ausserdem ist die Variationsmöglichkeit der Liehtcharakteristik sehr gering. Man hat auch verschiedene Arten von Blenden für den angegebenen Zweck, ebenso auch die Verwendung sogenannter Gürtellinsen vorgeschlagen, ohne jedoch eine vollständige Lösung der gestellten Aufgabe zu erreichen. 



  Nach der Erfindung nun ist das Leuchtfeuer, das aus einer Laterne mit aufrecht stehender Gürtellinse und axial gelegener Leuchtquelle besteht, mit einer die Leuchtquelle oder eine aufrechte Gürtelblende (d. h. ein zwischen der Leuchtquelle und der Gürtellinse angeordneter Zylinder) oder beide selbsttätig in der Achsrichtung derart ständig auf und ab bewegende Antriebsvorrichtung versehen, dass ein fächerartiges aufrechtes Ausschwingen des Leucht-bzw. Schattenbundes, vorzugsweise in dem Raume über der Waagrechten, erzeugt und hiedurch eine Blinkerscheinung hervorgerufen wird. 



  Jeder innerhalb der Tragweite des Feuers befindliehe Flieger wird somit, gleie1Jgültig in welcher Höhe er fliegt, hiebei durch den Lichtfächer gestreift und erhält den Eindruck eines Lichtblitze. Es liegt auf der Hand, dass durch verschiedene Bewegungsintervalle der Lichtquelle eine Fülle verschiedener Kennungen hervorgerufen werden kann. 



  Der gleiche Effekt wird erzielt, wenn man in die Gürtellinse eine langgestreckte Lichtquelle einsetzt, die sich vom Brennpunkt nach unten erstreckt und dadurch an sich eine grosse Vertikalstreuung besitzt und eine Gürtelblende in bestimmten Zeitintervallen vertikal hin und her bewegt. In diesem Falle bewegt sich ausserhalb der Gürtellinse ein Schattenbund fächerartig auf und ab. 



  In besonderen Fällen kann man sowohl die langgestreckte Leuchtquelle als auch die Blende, u. zw. wechselweise bewegen, also beide Zeichengebungen vereinigen. 



  Ein Ausführungsbeispiel in der einfachsten Form ist durch die Fig. 1 und 2 in der beiliegenden Zeichnung gegeben. Es bedeutet hier 1 eine Fresnelsche Gürtellinse, d. h. ein Mantelrohr mit einem mittleren Gürtel von Linsenquersehnitt, zwei oberen und zwei unteren dioptrischen Linsengürteln, 2 die aus einem Gasglühliehtkörper bestehende Leuchtquelle, ö das Brennerrohr, 4 die flexible Gaszuleitung, 5 das Anschlussrohr an die Gasquelle, 6 die Führungslager für das aufwärts und abwärts zu bewegende Brennerrohr 3, 7 die Stufenscheiben eines Kennungsgebers. In der Fig. 1 befindet sich der Glühkörper im Brennpunkt der Gürtellinse, so dass horizontales Licht ausgestrahlt wird, in Fig. 2 befindet sich der Glühkörper darunter, so dass die Liehtausstrahlung schräg nach oben erfolgt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Leuchtfeuer für den Luftverkehr, besonders längs Verkehrsstrecken, bestehend aus einer Laterne mit aufrecht feststehender Gürtellinse und axial gelegener Leuchtquelle, gekennzeichnet durch eine die Leuchtquelle oder eine aufrechte Gürtelblende oder beide selbsttätig in der Achsrichtung derart ständig auf und ab bewegende Antriebsvorrichtung, dass ein fächerartiges aufrechtes Ausschwingen des Leuchtbzw. Sehattenbundes, vorzugsweise in dem Raum über der Waagrechten, erzeugt und hiedurch eine Blinkerscheinung hervorgerufen wird. EMI2.1
AT113342D 1925-07-28 1926-07-19 Leuchtfeuer für den Luftverkehr, besonders längs Verkehrsstrecken. AT113342B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760793C (de) * 1941-04-23 1953-04-16 Aeg Anflugfeuer zur Kennzeichnung von Peilschneisen auf Flugplaetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760793C (de) * 1941-04-23 1953-04-16 Aeg Anflugfeuer zur Kennzeichnung von Peilschneisen auf Flugplaetzen

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