AT113093B - Verfahren zur Herstellung von Stickereien. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Stickereien.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Stickereien. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Stickereien. Nach demselben wird durch eine dem Muster angepasste Kettenstichnaht auf einem Grundstoff ein Ätzstoff aufgeheftet. Dann wird der über die Naht greifende Teil des Grundstoffes hinter dem Ätzstoff weggeschnitten und nun das Muster auf den Ätzstoff gestickt, worauf das Stickereiprodukt trocken geätzt wird. Die Zeichnung dient zur beispielsweisen Erklärung des Verfahrens, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Ansicht der Stickerei, Fig. 2 und 3 zwei Längsschnitte derselben in verschiedenen Arbeitsphasen. Es ist 1 ein Grundstoff, z. B. ein Tüllboden. Auf diesen wird ein Ätzstoffstreifen 2 aufgeheftet. Der Ätzstoffstreifen 2 besitzt das zu stickende Muster auf seiner Vorderseite aufschabloniert. Das Aufheften des Ätzstoffes 2 auf den Grundstoff 1 erfolgt durch eine Kettenstichnaht 3, die sich dem vorgezeichneten Muster anpasst, wie dies Fig. 1 erkennen lässt. Durch diese Naht sind nun der Grundstoff 1 und der Ätzstoff 2 miteinander verbunden. Nun wird der Grundstoff 1 unterhalb oder auch innerhalb der Naht 3 abgeschnitten, so dass dort nur noch Ätzstoff 2 vorhanden ist (Fig. 3). Dann wird das Muster mit der Sticklage 4 bestickt, sei es nur auf dem Ätzstoff, unterhalb der Naht 3 oder innerhalb der Naht 3 oder sei es auf dem Ätzstoff und dem Grundstoff. Dann kann in an sich bekannter Weise noch Schnur 5 aufgebracht werden, um der Stickerei ein Relief zu geben. Durch Trockenätzung wird der Ätzstoff 2 entfernt. Es kann auch hinter dem Zweige 6 der Tüllstoff weggeschnitten werden, in welchem Falle die Annähnaht 3 auch den Umrissen dieses Zweiges nachfährt. Der Zweig 6 wird dann genau so in reiner, nicht von Tüll hinterlegter Xtzstickerei erscheinen wie die in der Zeichnung unterhalb der Linie 3 dargestellte Stickerei... Man konnte bisher schon Ätzstickereikanten an Tüllstoff annähen, wenn die Ätzstickereikante EMI1.1 Nicht war dies aber bei komplizierten Abschlüsse der Fall, insbesondere wenn Zweige usw., wie beim Ausführungsbeispiel nach vorliegender Erfindung der Zweig 6, weit in die Tüllbahn hineinragen. Diese gaben, da ja die Ätzstickereikante schon vor dem Annähen an den Tüllstoff geätzt war, keinen Halt mehr zum Annähen, während sie bei vorliegender Erfindung durch den Ätzstoff noch versteift sind. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Stickereiprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine dem Muster angepasste Kettenstichnaht (. 3) auf einem Grundstoff (1) ein Ätzstoff (2) aufgeheftet wird und dass der über diese Naht (3) reichende oder innerhalb derselben sieh befindende Teil des Grundstoffe hinter dem Ätzstoff weggeschnitten wird, worauf dann das Muster auf den Ätzstoff gestickt und das Stickereiprodukt trocken geätzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Patentanspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Muster au. h auf den Grundstoff gestickt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stickerei durch Aufbringung von Schnur Reliefart verliehen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT113093D AT113093B (de) | 1928-02-27 | 1928-02-27 | Verfahren zur Herstellung von Stickereien. |
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