AT11051B - Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall.

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 EMI1.1 
 
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 EMI2.1 
 oxydkalium) hat es auch keine technische Verwendung gefunden. 



   Die Herstellung der Alkalimetalle aus ihren   Hydraten   mittelst Carbiden behandelt 
 EMI2.2 
 wirtschaftlich und technisch unbrauchbar, denn einerseits ergeben sie bei der Behandlung mit   Calciumcarbid   das explosible Acetylen, da die Hydrate niemals wasserfrei sind und ferner entstehen leicht die explosiblen Kohlenoxydverbindungen des Kaliums und Natriums. 



  Hierdurch wird das Verfahren so unbequem und gefährlich, dass es niemals im technischen   Grossbetrieb   Einführung finden kann. Allein auch in wirtschaftlicher Beziehung ist das Verfahren nicht brauchbar, weil die Ausbeute an metallischem Kalium bezw. Natrium nur sehr gering ist.   N'eben   diesen Metallen entstehen nämlich verhältnismässig grosse Mengen von Oxyden. Behandelt man dagegen an Stelle der Hydrate die Fluorverbindungen, so treten die obgenannten Missstände nicht ein. Das Verfahren ist ein glattes, durchaus gefahrloses, und die Ausbeute grenzt an das Theoretische. Die Fluorverbindungen nehmen nämlich unter allen anderen Verbindungen der Alkalimetalle eine Ausnahmestellung ein, denn nur sie reagieren mit   Calciumcarbid, während z.   B. die Chloride unverändert bleiben. 



   Über die Einwirkung von Calciumcarbid auf Fluoride finden sich nur wenige Angaben in der Literatur. Neumann kommt zu dem Schlusse, dass die Anwendung von Schwer-   metal1fiuoridcn   vor den Chloriden keinen Vorteil bietet, da die Einwirkung der Chloride ebenso glatt verläuft und der Preis derselben ein niedriger ist. 



   Nach dom amerikanischen Patente Nr. 681096 werden Carbide erhalten bei der Einwirkung eines Carbides, dessen Base eine grössere Affinität zu den negativen Konstituenten der angewandten Verbindung besitzt, auf eine Metallverbindung in einem geschlossenen Bade. Es soll auf diese Weise z. B. aus Calciumcarbid und Magnesiumfluorid   Magnesiumcarbid   entstehen. Über die   Einwirkung von Calciumcarbid auf Alkalifluoride     liegen keinerlei Angaben   vor. Aus alledem ist zu ersehen, dass es bisher nicht gelungen war, Alkalimetall, speziell Kalium, in so billiger Weise herzustellen, dass es eine technische Verwendung finden konnte.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3
AT11051D 1902-01-04 1902-01-04 Verfahren zur Darstellung von Alkalimetall. AT11051B (de)

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