AT110068B - Flüssigkeitserhitzer mit Gasheizung. - Google Patents

Flüssigkeitserhitzer mit Gasheizung.

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AT110068B
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water
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pressure
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gas heating
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Richard Ing Herrmann
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Richard Ing Herrmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flüssigkeitserhitzer mit Gasheizung. 
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 in dem Saugraum 7. Durch   : das Rohr 17 strömt   das unter dem vollen Druck stehende Wasser in den Druckraum 6, wölbt die Membrane 4 nach der strichlierten Linie durch und öffnet gegen die Wirkung der Feder 8 das Gasventil 2. Hiebei wird das Wasser aus dem Saugraum 7 verdrängt bzw. abgesaugt und es muss durch die enge   Bohrung 14 abfliessen,   wozu eine gewisse Zeit erforderlich ist, so dass das Öffnen des Gasventils 2 allmählich erfolgt.

   Beim Schliessen des Wasserauslaufes entsteht bei dem Dorn   l')   und in dem Saugraum 7 wieder der volle hydrostatische Druck, die Feder 8 schliesst das Ventil 2, wobei die Membrane   4   wieder in die mit vollen Linien gezeichnete Normalstellung   zurückgedrüekt   wird. Durch die enge Bohrung 14 muss Wasser in den Saugraum 7 zurückfliessen und das Schliessen des Gasventils 2 kann daher aus dem gleichen Grunde wie das Öffnen nur allmählich erfolgen. 



   Um unabhängig von der Langsamkeit des Öffnens des Gasventils 2 ein rasches Schliessen desselben herbeizuführen, ist neben der engen Bohrung 14 in der Wandung des Wasserrohres 11 eine zweite bedeutend weitere Öffnung 18 vorgesehen, die in die Kammer 15 führt und durch ein selbstsperrendes Ventil, z. B. ein Kugelventil 19, geschlossen wird, so dass Wasser aus dem Rohre 11 in den Saugraum 7 strömen kann, nicht aber in der umgekehrten Richtung.

   Beim Öffnen des Wasserauslaufes kann, wie vorhin beschrieben, das aus dem Saugraum 7 verdrängte bzw. abgesaugte Wasser bloss durch die enge Bohrung 14 hindurchtreten, beim Schliessen des Wasserauslaufes kann dagegen das Wasser ausser durch die enge Bohrung 14 auch noch durch   die viet   weitere Öffnung 18 in den Saugraum 7   zurückfliessen,   das Schliessen des Gasventils 2 erfolgt daher plötzlich, während das Öffnen mit der   gewünschten   Allmähliehkeit vor sich geht. 



   Die Geschwindigkeit, mit der das Wasser beim Öffnen des Wasserauslaufes aus dem Saugraum 7 verdrängt oder abgesaugt wird und daher auch die Geschwindigkeit der Öffnungsbewegung des Gasventils 2, hängt ausser von der Weite der Bohrung   14 auch von   der durch den Dorn 12 herbeigeführten   Drossel-oder Düsenwirknng   ab. Um diese ändern und die Schnelligkeit des Öffnens des Gasventils 2 
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 z.   B.   indem er mit einem mit Gewinde versehenen kleinen Kolben 20 verbunden ist, der   in das Wasserrohr 11   eingeschraubt ist und von aussen gedreht werden kann.

   Durch Verstellen des Dornes 12 können bei der engen Bohrung 14 ein grösserer   oder'kleinererDurchtrittsquerschnitt   für das Wasser eingestellt und kleinere oder grössere Druckverminderungen in dem Saugraum 7 herbeigeführt werden, ohne dass dadurch die plötzliche   Schliessbewegung   des Gasventils   beeinflusst wird.   



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist an Stelle des Dornes 12 eine nach Art eines Venturirohres ausgebildete Verengung 21   des-Wasserrohres H vorgesehen.   Ein verstellbares Nadelventil 22 dient hier bloss zur Änderung der den Apparat   durchfliessenden   Wassermenge, es kann jedoch, wenn seine Spitze bis zu der engen Bohrung 14, reicht auch zurEinstellung der Öffnungsgesch windigkeit des Gasventiles 2 dienen. 



   An die Stelle der Membrane 4 könnte selbstverständlich auch ein Druckkolben treten. Ferner könnte die enge Bohrung 14 weggelassen werden, indem die weite Bohrung 18 durch ein selbstsperrendes Ventil für die eine Strömungsrichtung des Wassers teilweise abgeschlossen, für die entgegengesetzte Strömungsrichtung dagegen zur Gänze freigegeben wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Flüssigkeitserhitzer mit Gasheizung, bei dem das Gasventil durch die auf eine Membrane od. dgl. 
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 verminderten Wasserdrucke geöffnet und durch Federkraft geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass, für den Zutritt des beim   Schliessen   des Wasserauslaufes auf den statischen Druck gebrachten Wassers 
 EMI2.3 
 des beim Öffnen des Wasserauslaufes durch Drosselwirkung auf einen niedrigeren Druck gebrachten Wassers, um ein   allmähliches   Öffnen und ein rasches Schliessen des Gasventils zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Flüssigkeitserhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, an jener Stelle des Wasserrohres (11)', an welcher der Wasserdruck durch Drosselwirkung herabgesetzt ist, eine enge und eine weitere Bohrung (14 bzw. 18) vorgesehen sind, die beide zu der Unterdruckseite der Membrane (4) EMI2.4 das Wasserrohr (11) hin selbstsperrenden Ventils (19) abgeschlossen ist.
    3. Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Druckvernnderung des strömenden Wassers in dem Wasserrohre (11) ein dornförmiger Rotationskörper (fez angeordnet ist, der im Vereine mit der zylindrischen Wandung des Wasserrohres (11) nach Art eines Venturirohres eine Drossel- oder Düsenwirkung herbeiführt.
AT110068D 1926-11-17 1926-11-17 Flüssigkeitserhitzer mit Gasheizung. AT110068B (de)

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