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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 19794.
EDUARDKRIWATSCHEKINWIEN.
Selbstschliessender Wasserleitungshahn mit Haupt- und Nebenventil.
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durch die Anordnung zweier verschieden grosser, miteinander kommunizierender Flüssigkeitspuffer orzielt, welche mit der Wassereintrittsseite nur dann in Verbindung stehen, wenn das Ventil geöffnet ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 und 3 Querschnitte eines Ventiles mit fester Kolbenführung, Fig. 4 einen Längsschnitt, Fig. 5 und 6 Querschnitte eines Ventiles mit zylindrischer Führung.
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körper II entweder auf dem festen Kolbenkörper b, der an dem oberen Teile c des Ventilgehäuses angebracht ist (Fig. 1,2, 3), oder er führt sich an den zylindrischen Wandungen des oberen Teiles c des Ventilgehäuses und an dem Stulp e, der zwischen dem oberen Teile c und dem unteren Teile d des Vcnttigehäuses eingeklemmt ist (Flg. 4). In dem
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und 6) besondere Eintrittsöffnungen 9 und besondere Austrittsöffnungen h.
Zwischen dem Vontitkörper n und dem Kolben b, bezw. dem Ventilkörper a und dem Ventilgehäuse bildet sich ein Flüssigkeitspuffer p. Es ist ferner noch ein zweiter Flüssigkeitspuffer innerhalb des Ventil körpers a angebracht, welcher aus dem Körper des Neben-oder Entlastungsventiles i und dem Stempel k des selbstschliessenden Ventiles gebildet wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zwecke das Nebenventil i mit einem durch Schrauben verstellbaren zylindrischen Körper l versehen, welchen der Stempel k an seinem unteren Endo übergreift, so dass zwischen beiden ein Hohlraum m zur Aufnahme der Flüssigkeit entsteht. Eine entsprechende Durchbohrung n des Kolbenkörpers l stellt die Verbindung zwischen den beiden Flüssigkeitsräumen m und p her.
Die Ausführung des Fltissigkeitspuffers m kann aber auch die entgegengesetzte sein,
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welchem der Stempel k als Kolben eintritt.
Beim Niederdrücken des Stempels k wird zunächst in dem Pufferraum m ein Wasser- überdruck hergestellt, welcher sich auf den grösseren PuSerraum p überträgt und dort einen inneren Druck erzeugt, der dem Drucke ausserhalb des Ventilkörpers nahezu gleich- kommt. Eine weitere Bewegung des Stempels wird ur Folge haben, dass sich das Nebenventil öffnet und dabei mit der Stirnfläche des Kolbens die Ventilglocke a mitnimmt. Diese Stirnfläche schliesst den Durchgang des kleinen Ventiles l nicht ab, so dass bei geöffnetem Ventil Wasser in die Pufferräume ungehindert eindringen kann.
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auf ihren Sitz niedergedrückt, wobei der Puffer p ein rasches Schliessen verhindert.
Der Ausgleich der Drücke, welcher zwischen den beiden Pufferräumen m und p zustande kommt, wirkt dabei fördernd zur Erzielung eines vollständig stossfreien Arbeitens ein.
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Bei Anordnung des Ventiles nach Fig. 4 ist die Einrichtung getroffen, dass ein Teil der Eintrittsöffnungen g noch über den Stulp e hinausragt, wenn die Austrittsöffnungen h bereits geschlossen sind, damit beim Schluss des Ventiles die Flüssigkeitspuffer gefüllt bleiben.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Selbstschliessonder Wasserleitungshabn mit Haupt-und Nebenventil, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier miteinander kommunizierender und von der Zulaufseite durch das Nebenventil (i) absperrbarer Flüssigkeitspuffer (p und m), von denen der erste (p) im Hohlraum des glockenförmigen Hauptventiles (a), der zweite zwischen dem Körper (1) des Nebenventiles (i) und dessen Stempel (k) liegt.