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THE LINOTYPE COMPANY LIMITED IN LONDON.
Einstellvorrichtung für auf einer Schleifmaschine zu schleifende Stichel für eine Gravier- maschine.
Hui den Graviermaschinen, für welche die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung bestimmt ist, stellt der Fahrstift einen Umdrehungskörper dar. d. h. er ist bis zu seiner Spitze heran überall von kreisförmigem Querschnitte-Das arbeitende Ende des sich drehenden Schneidstichels ist nun nicht (wie das Ende des Fahrstiftes) im Quer-
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sehen sein.
Je nach dem Verhältnis zwischen der Grösse des Modells, an welchem der Fahrstift herumgeführt wird und der Grösse des zu gravierenden Gegenstandes, muss nun der Schneidstichel an seinem die Schneidkanten tragenden Ende kleiner sein als das Ende des Fahrstiftes, das am Modell herumgeführt wird, anderenfalls wÜrden die Grössenver- hältnisse zwischen Modell und Gravierarbeit nicht überall die gleichen sein.
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des Endes des Fahrstiftes.
In anliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Oberansicht der Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Teil der in Fig. 1 von links gesehenen Seitenansicht und Fig. 4 eine in Fig. 1 von rechts gesehene Seitenansicht.
In den Lagern B, C, die auf der Grundplatte A festsitzen, ist ein Rohr D drehbar angeordnet, welches einen zylindrischen Schicifkorper E trägt, dessen ebene Stirnfläche E1.
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Schnurscheibo D'wird der Schleifkörper in Drehung versetzt.
Ein Diamant F (lient zum Zurichten der Schleiffläche E1 und ist in einem Schlitten G befestigt. Am anderen Ende des Rohres Z) ist eine Reibscheibe aus Leder angebracht, an welcher sich ein mit Leder bezogenes Reibrad H verschieben lässt, das auf dem Ende einer in Lagern. 7 liegenden Welle 1 festsitzt. An dem Schlitten G befindet sich ein Ansatz mit Muttergewinde L, in welchem eine Schraubenspindel K liegt, welche ein Schneckenrad M trägt (Fig. 1 und 2) ; dieses greift in eine Schnecke N der Welle 0 ein,
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Drehungssinn erfolgt mittelst einer Scheibe R auf der Welle 1. Letzterer lässt sich durch die die Schnecke Q tragende Hülse Q1 verschieben, welche selbst gegen Längsverschiebung
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zu tragen.
In dem Schlitten G ist eine Stellschraube 9 angeordnet, um den Zurichte- diamant F auf die Schleifkörperfläche Ei einstellen zu können.
Zwischen Führungen s der Grundplatte A kann zum Heranführen des zu schleifenden Schneidstichels an die Schleifkörperfläche E1 ein Schlitten S vor-und zurückgeschoben werden. Das Mass dar Verschiebung des Schlittens S gegen die Fläche EI wird durch einen in Führung s, s1 (Fig. 1) verschiebbaren Block T bemessen. Dieser Block trägt einen Halter U, der über den Schlitten S vortritt und einen kegelförmigen Zapfen V enthält, mittelst dessen der Schlitten S an dem Block T gehalten werden kann. Mittelst einer mit Griff versehenen Schraube v (Fig. 3), deren Bund in eine Ringnut des Zapfens V eintritt, lässt sich der Kegelteil des Zapfens gegen die eine Seite einer kegelförmigen Bohrung V1 des Schlittens S drücken.
Die Stahlstange, von welcher das Schneidstichelende JV anzufertigen ist, wird in der bekannten, mit Klemme Xl versehenen Einspannhülse X gehalten. An dem äusseren Ende der Hülse XI sitzt eine Scheibe X2 fest, die am Umfange vier Einschnitte JX enthält,
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soll, sicher zn halten. Die Einspannhülse X wird von einem Schlitten w getragen, der in einem Tische x verschiebbar ist, welcher sich um einen, am Schlitten S gelagerten senkrechten Hohlzapfen xl (Fig. 2) von Hand hin-und herdrehen lässt. Die Entfernung der Achse dieses Zapfens xl von der Schleifkörperfläche E1 stellt in allen Fällen den bereits erwähnten geometrischen Wert R dar.
Der Block l'bewegt sich mit dem Schlitten S, solange beide zusammengehalten sind, wie ein Stück, um die Lage der Kante des Blockes 1', an welcher der Schlitten S anliegt, derart bestimmen zu können, dass der Schlitten S mit Bezug auf die Schleifkörperfläche EI (Fig. 1 und 3) eine bestimmte Stellung erhält.
In ein kegelförmiges Loch des Hohlzapfens Xl tritt eiu Bolzen x2 ein, der oben einen
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bestimmen, steckt man den Bolzen x2 in den Ilohlzapfen xl ein, legt mittelst des kegelförmigen Zapfens F den Block l'und Schlitten S gegeneinander fest, verschiebt den Schlitten. ? gegen die Schleifkörperfläche E1 hin, bis der cylindrische Teil x3 des Bolzens x2 an derselben anliegt und sichert den Block T in seiner neuen Stellung mittelst einer Klemmschraube t (Fig. 3). Hinter dem Block T befindet sich in einer von der Grund-
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teilung einstellt, welche dem Radius des cylindrischen Teiles x3 entspricht, dann durch Klemmhülse 1'2 gegen den Block T vorschiebt und in dieser Stellung festklemmt.
Darauf wird der Block Y'vom Schlitten S entfernt und der Bolzen x2 heraus-
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Zwischen der Klemme X1 zur Aufnahme der Stahlstange, deren Ende zu einem Schneidsticholcnde IV zurecht geschliffen werden soll und dem Schlitten S liegt ein
Schlitten w mit einer Mikrometerschraube w1, die von dem Tische x getragen wird, und deren Kopf gegen den Schlitten iiii stösst, um genau die Entfernung der Achse der in die Hülse X1 eingespanuten Stahlstange von der Achse des Hohlzapfens xl bestimmen bzw. abändern zu können. Diese Entfernung stellt den bereits erwähnten Wort D dar.
Der Schlitten ? ss wird mittelst einer Druckschraube w3 (Fig. 2 und 3) in seiner eingestellten
Lage gesichert. Eine Anschlagschraube Z, die durch einen Ansatz} (Fig. 1) des Schlittens S führt und deren Einstellung nach einer Einteilung zl auf dem Schlitten S stattfinden kann, dient dazu, das Drehungsmass des Tisches X um den Zapfen xl beim Schleifen der Stahl- stange zu begrenzen.
Nach den Worten 1 ? und 1) des Fahrstiftendes werden die erforderlichen Werte für die Gestaltung der Schneidkanten des sich drehenden Stichels gewonnen. Will man z. B.
Schneidkanten schleifen, die im Verhältnis zu 1/10 des betreffenden Fahrstiftendes stehen, @ so werden die Mikrometerschrauben T\ auf solche Werte eingestellt, die Schneid- kantenwerte ergeben, welche 1/10 R und 1/10 D entsprechen. Man bestimmt auf diese Weise sowohl den Radius der Schneidkanten als auch den Abstand des Hohlzapfen il von der
Achse des Schneidstichels.
Dann werden die entsprechenden Werte R und D auf dem
Fahrstifte angemerkt, so dass der Schleifer imstande ist, einen Schneidstichel zu schleifen, der im passenden Verhältnis zum Fahrstift steht, nachdem er einfach die Mikrometer- schrauben 1'1, wl der Einrichtung auf Werte einstellt, die je nach dem Verhältnis zwischen
Grösse des Modells und der Gravierarbeit proportional sind den so angemerkten Werten . on Rund D.