AT10997B - Einstellvorrichtung für auf einer Schleifmaschine zu schleifende Stichel für eine Graviermaschine. - Google Patents

Einstellvorrichtung für auf einer Schleifmaschine zu schleifende Stichel für eine Graviermaschine.

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AT10997B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   THE LINOTYPE COMPANY LIMITED IN LONDON. 



  Einstellvorrichtung für auf einer Schleifmaschine zu schleifende Stichel für eine Gravier- maschine. 



     Hui   den Graviermaschinen, für welche die den Gegenstand der Erfindung bildende   Einrichtung bestimmt   ist, stellt der Fahrstift   einen Umdrehungskörper   dar. d. h. er ist bis zu seiner Spitze heran überall von kreisförmigem   Querschnitte-Das arbeitende Ende   des sich drehenden Schneidstichels ist nun nicht (wie das Ende des Fahrstiftes) im Quer- 
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 sehen sein.

   Je nach dem Verhältnis zwischen der Grösse des Modells, an welchem der Fahrstift   herumgeführt wird   und der Grösse des zu gravierenden Gegenstandes, muss nun der Schneidstichel an seinem die Schneidkanten tragenden Ende kleiner sein als das Ende des Fahrstiftes, das   am Modell herumgeführt   wird, anderenfalls wÜrden die   Grössenver-   hältnisse zwischen Modell und Gravierarbeit nicht überall die gleichen sein. 
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 des Endes des Fahrstiftes. 



   In anliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Oberansicht der Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Teil der in Fig. 1 von links gesehenen Seitenansicht und   Fig. 4 eine   in Fig. 1 von rechts gesehene Seitenansicht. 



   In den Lagern B, C, die auf der Grundplatte A festsitzen, ist ein Rohr D drehbar angeordnet, welches einen zylindrischen   Schicifkorper E   trägt, dessen ebene Stirnfläche   E1.   
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   Schnurscheibo D'wird   der   Schleifkörper   in Drehung versetzt. 



     Ein Diamant   F (lient zum Zurichten der Schleiffläche E1 und ist in einem Schlitten G befestigt. Am   anderen Ende des Rohres Z) ist   eine Reibscheibe aus Leder angebracht, an welcher sich ein mit Leder bezogenes Reibrad H verschieben lässt, das auf dem Ende einer in Lagern. 7 liegenden Welle 1 festsitzt. An dem Schlitten G befindet sich ein Ansatz mit Muttergewinde L, in welchem eine Schraubenspindel K liegt, welche ein Schneckenrad M trägt (Fig. 1 und 2) ; dieses greift in eine Schnecke N der Welle 0 ein, 
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 Drehungssinn erfolgt mittelst einer Scheibe R auf der Welle 1. Letzterer lässt sich durch die die Schnecke Q tragende Hülse Q1 verschieben, welche selbst gegen Längsverschiebung 

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 zu tragen.

   In dem Schlitten G ist eine Stellschraube 9 angeordnet, um den Zurichte-   diamant F   auf die Schleifkörperfläche Ei einstellen zu können. 



   Zwischen Führungen s der Grundplatte A kann zum Heranführen des zu schleifenden Schneidstichels an die Schleifkörperfläche E1 ein Schlitten S vor-und zurückgeschoben werden. Das Mass dar Verschiebung des Schlittens S gegen die Fläche EI wird durch einen in Führung s, s1 (Fig. 1) verschiebbaren Block T bemessen. Dieser Block trägt einen Halter U, der über den Schlitten S vortritt und einen kegelförmigen Zapfen V enthält, mittelst dessen der Schlitten S an dem Block T gehalten werden kann. Mittelst einer mit Griff versehenen Schraube v (Fig. 3), deren Bund in eine Ringnut des Zapfens V eintritt, lässt sich der Kegelteil des Zapfens gegen die eine Seite einer kegelförmigen Bohrung V1 des Schlittens S drücken. 



   Die Stahlstange, von welcher das Schneidstichelende   JV   anzufertigen ist, wird in der bekannten, mit Klemme Xl versehenen   Einspannhülse   X gehalten. An dem äusseren Ende der Hülse XI sitzt eine Scheibe X2 fest, die am Umfange vier Einschnitte   JX   enthält, 
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 soll, sicher zn halten. Die Einspannhülse X wird von einem Schlitten w getragen, der in einem Tische x verschiebbar ist, welcher sich um einen, am Schlitten S gelagerten senkrechten Hohlzapfen   xl   (Fig. 2) von Hand hin-und herdrehen lässt. Die Entfernung der Achse dieses Zapfens xl von der Schleifkörperfläche E1 stellt in allen Fällen den bereits erwähnten geometrischen Wert R dar. 



   Der Block l'bewegt sich mit dem Schlitten S, solange beide zusammengehalten sind, wie ein   Stück, um   die Lage der Kante des   Blockes 1',   an welcher der Schlitten S anliegt, derart bestimmen zu können, dass der Schlitten S mit Bezug auf die Schleifkörperfläche EI (Fig. 1 und 3) eine bestimmte Stellung erhält. 



   In ein   kegelförmiges Loch   des   Hohlzapfens Xl tritt eiu Bolzen x2 ein,   der oben einen 
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 bestimmen, steckt man den Bolzen   x2 in   den   Ilohlzapfen xl   ein, legt mittelst des kegelförmigen Zapfens   F den Block l'und   Schlitten S gegeneinander fest, verschiebt den   Schlitten. ? gegen   die Schleifkörperfläche E1 hin, bis der   cylindrische   Teil x3 des Bolzens x2 an derselben anliegt und sichert den Block T in seiner neuen Stellung mittelst einer Klemmschraube t (Fig. 3). Hinter dem Block T befindet sich in einer von der Grund- 
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 teilung einstellt, welche dem Radius des cylindrischen Teiles x3 entspricht, dann durch   Klemmhülse 1'2 gegen   den Block T vorschiebt und in dieser Stellung festklemmt. 



   Darauf wird der Block   Y'vom   Schlitten S entfernt und der Bolzen x2 heraus- 
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   Zwischen der Klemme X1 zur Aufnahme der Stahlstange, deren Ende zu einem   Schneidsticholcnde     IV   zurecht geschliffen werden soll und dem Schlitten S liegt ein
Schlitten w mit einer Mikrometerschraube w1, die von dem Tische x getragen wird, und deren Kopf    gegen   den Schlitten   iiii   stösst, um genau die Entfernung der Achse der in die Hülse X1 eingespanuten Stahlstange von der Achse des Hohlzapfens   xl   bestimmen bzw. abändern zu können. Diese Entfernung stellt den bereits erwähnten Wort D dar. 



   Der Schlitten   ? ss   wird mittelst einer Druckschraube w3 (Fig. 2 und 3) in seiner eingestellten
Lage gesichert.   Eine Anschlagschraube Z,   die durch einen Ansatz} (Fig. 1) des Schlittens S führt und deren Einstellung nach einer Einteilung zl auf dem Schlitten S stattfinden kann, dient dazu, das Drehungsmass des Tisches X um den Zapfen xl beim Schleifen der Stahl- stange zu begrenzen. 



   Nach den Worten   1 ? und 1)   des Fahrstiftendes werden die erforderlichen Werte für die Gestaltung der Schneidkanten des sich drehenden Stichels gewonnen. Will man z. B. 



   Schneidkanten schleifen, die im Verhältnis zu   1/10   des betreffenden Fahrstiftendes stehen,   @ so werden   die   Mikrometerschrauben T\   auf solche Werte eingestellt, die Schneid- kantenwerte ergeben, welche 1/10 R und 1/10 D entsprechen. Man bestimmt auf diese Weise sowohl den Radius der Schneidkanten als auch den Abstand des Hohlzapfen il von der
Achse des Schneidstichels.

   Dann werden die entsprechenden Werte R und D auf dem
Fahrstifte angemerkt, so dass der Schleifer imstande ist, einen Schneidstichel zu schleifen, der im passenden Verhältnis zum Fahrstift steht, nachdem er einfach die Mikrometer-   schrauben 1'1, wl   der Einrichtung auf Werte einstellt, die je nach dem Verhältnis zwischen
Grösse des Modells und der Gravierarbeit proportional sind den so angemerkten Werten   . on Rund   D.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einstellvorrichtung für das auf einer Schleifmaschine zu schleifende Ende von Schneidsticheln solcher Graviermaschinen,. bei welchen das Schneidsticholende kleinere Grössenverhältnisse nach Massgabe der Gestaltung des am Modell zu führenden Fahrstiftendes besitzt und ein Tisch, in welchem ein die Einspannhülse für den zu schleifenden Stahlstab tragender Schlitten liegt, mit seinem senkrechten Zapfen an einem Schlitten gelagert ist, der gegen die Schleifkörpornäche hin eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung dieser Einstellung ein Bolzen (x2) dient, der in den als Hohlzapfen ausgebildeten Zapfen ( eingesteckt, bei der Einstellung mit seinem cylindrischen Teile ( auf die Schleifkörperfläche (EI) trifft,
    während eine Mikrometerschraube (T) der Grundplatte hinter einem Block (T) angeordnet ist, gegen den der Schlitten (8) festgelegt werden kann, während andererseits eine Mikrometerschraube (w1) des Tisches (x) gegen den von ihm getragenen Schlitten (w) stösst, um genau die Entfernung der Achse der eingespannten Stahlstange von der Achse des Hohlzapfens (x1) bestimmen zu können und eine Anschlagschraube (Z) an dem zur Lagerung des Tisches dienenden Schlitten das Mass der Schwingung des Tisches um den Hohlzapfen beim Schleifen der Stahlstange begrenzt.
AT10997D 1900-08-24 1900-08-24 Einstellvorrichtung für auf einer Schleifmaschine zu schleifende Stichel für eine Graviermaschine. AT10997B (de)

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