AT109774B - Schrägrollenlager für Wagenachsbüchsen. - Google Patents

Schrägrollenlager für Wagenachsbüchsen.

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AT109774B
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Austria
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ring
nut
wedges
bearing
wedge
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English (en)
Inventor
Friedrich Hollmann
Original Assignee
Friedrich Hollmann
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Description


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  Schrägrollenlager für   1Vagenachsbüchsen.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung von   Schrägrollenlagern   in Achsbüchsen zum Beistellen von Wälzlagern, wobei sich die Lager, die bisher von Hand eingestellt werden mussten, selbsttätig spielfrei einstellen und in der jeweils frei eingenommenen Stellung unnachgiebig festgehalten werden. 



   Es ist bekannt,   Schrägrollenlager   beim Zusammenbau mit der Hand durch Anziehen einer Mutter an-und einzustellen und diese Mutter durch eine Gegenmutter oder einen Splint zu sichern. 



   Das Einstellen von Hand ist nicht nur zeitraubend, sondern auch für geübte Arbeiter selbst nicht ganz leicht, da dies mehr gefühlsmässig gesehehen muss. Man hat auch schon axial wirkende Federn zum
Beistellen von Wälzlagern vorgeschlagen, die aber auch nicht die   nötige Sicherheit   boten, wobei ver- stellbare, gefederte Sperrorgane Verwendung fanden. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer neuen Einrichtung zur selbsttätigen Beistellung der Lager und zum Sichern in der neuen Stellung, wobei jeder Spielraum vermieden wird. In der dar- gestellten Ausführungsform sind zwischen den Lagern oder an den Achsenden keilartige, durch Feder- kraft wirkende selbsthemmende Teile angeordnet, welche den Aussen-oder Innenring in axialer Richtung soweit selbsttätig andrücken, bis eine spielfreie Einstellung der Lager erreicht wird. 



   Des weiteren erfolgt die Einstellung so, dass die Stellmutter mit dem Lagerring oder dem Zwischen- ring in Berührung steht, ehe die Keile unter Federdruck eingesetzt werden. Dies hat den Zweck, dass der Lagerring oder der   Zwisehenring   nicht durch Abnutzung so viel Spielraum erhalten kann, dass
Störungen in der Lagerung eintreten, sei es Verklemmung oder Auseinanderreissen des ganzen Lagers. 



   Um nach Abnutzung des Lagerringes Störungen durch Federbruch, Herausfallen des Keiles od. dgl. zu vermeiden, gibt die Erfindung zwei   Möglichkeiten,   indem entweder abstandhaltende Hülsen angeordnet sind, oder die Ringe sind, damit sie nicht herausfallen können, in Ringform oder mit vorspringenden Nasen od. dgl. versehen. 



   Fig. 1 zeigt ein   Schrägrollenlager   mit der neuen   Ein-und Beistellungseinrichtung   ; Fig. 2 ver- anschaulich das Achszapfenende mit einer   keilförmigen   Feststellung der selbsttätigen Beistellungsteile ;   Fig. 3 zeigt die gefederten Sperrorgane im Schnitt ; Fig. 4 stellt kugelförmige Sperrorgane dar, die unter Federdruck stehen ;- Fig. 5 zeigt ein keilförmiges Sperrorgan, das radial nach aussen gedrückt wird ;   Fig. 6 veranschaulicht konische Sperrorgane ; Fig. 7 ist'eine andere Ausführungsform der Sperrorgane unter Anwendung einer Klauenverzahnung ; Fig. 8 stellt die neue Einrichtung mit einem Ringkeil dar ; Fig. 9 zeigt den Zwischenring als verschiebbaren Ringkeil angeordnet ; Fig. 10 ist eine andere Ausführungsform mit gabelförmigem Ring und Fig. 11 ein Schnitt durch die Fig. 10. 



   In der vorliegenden Ausführungsform besteht ein jetzt übliches Schrägrollenlager aus den Schrägrollen A und B und den Lagerringen C und D. Der Achszapfen läuft an seinem Ende in einen Bolzen E aus. Auf diesem Bolzen E sitzt eine lose Scheibe a, deren gerade Fläche an dem Lagerring C anliegt. 



  Am Ende des Bolzens E ist eine Mutter b und über einer Scheibe eine Sperrmutter c aufgeschraubt. 



  Die Scheibe a und die Mutter b haben einander zugekehrte schräge Flächen, zwischen denen gewöhnliche Keile e, Kugeln-g oder konische Keile h (Fig. 2,4 und 6) angeordnet sein können. Diese Keile od. dgl. können durch die Feder d radial nach der Achse zu verschoben werden, wobei die Feder   d   aus einer kreis-   förmig geschlossenen   (wie in Fig. 3 und 6) oder aus einer Bandfeder (wie in Fig. 4) bestehen kann. Auch kann man um den   Zapfenbolzen E   eine Feder legen, die, wie in Fig. 5, den Keil radial nach aussen drückt. 

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 hin zu verschieben. Es genügt aber die Wirkung der Feder   d   allein, um das Folgen der Scheibe a dem axialen Schub des Lagerringes C nach zu erreichen. 



   Eine andere Ausführungsform des Sperrorgans besteht darin, dass, wie in Fig. 7, nach Art einer Klauenkupplung eine   Klanenverzahnung   m, n angeordnet ist, deren lpser Teil m an dem Lagerring C anliegt und sich auf dem Gewinde des Bolzens verschrauben lässt, so dass er der Bewegung des Ringes C folgen kann. Der lose Teil n steht unter der Wirkung einer im Drehsinn wirkenden Feder K, so dass er bestrebt ist, immer den Teil m in dem Drehsinn nach dem Lagerring C hin zu drehen. 
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 der Rollen A und B der Lagerring D und C, so wird der Durchmesser der Rollen   A   und B oder der Abstand der Lagerringe kleiner werden. Infolgedessen müssen die Rollen gegeneinander auf den schrägen Flächen der Lagerringe verschoben werden.

   Diese Beistellung erfolgt durch die Scheibe a, entweder 
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 mehr in der neuen Stellung an den Lagerring C angelegt, so bleiben die Keile e, g, h in ihrer neuen Klemmstellung zwischen den   schrägen   Flächen infolge der Federwirkung der Feder   cl     unnachgiebig   stehen und die Scheibe   a   ist somit gesperrt. 



   Nach Fig. 7 tritt die gleiche Wirkung durch die   Klauenkupplung m,'11   ein, von der der Teil In 
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 die Klaue n und nimmt die Klaue m solange mit, bis sie wieder an dem Lagerring C anliegt. 



   Bei den Ausführungsformen der Fig.   8-11   sind Keile angeordnet, die nicht herausfallen können, da sie entweder ringförmig gebildet sind, oder aber mit Anordnungen versehen sind, die ein Herausfallen verhindern sollen. 



   Auf dem Zapfenende eines Achsschenkel E sitzt auf Gewinde die Stellmutter   c.   An den Lager- 
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 und dem Ring einwirkt. Der Keilring   I   wird durch die Feder p in seiner Stellung gehalten, die an der einen Seite am Zwischenring a befestigt ist. 



   Nach der Fig. 9 ist der Zwischenring d der Fig. 8 ebenfalls als Keil a ausgebildet, der in gleicher Weise, wie der   Ringkeil   zur Verschiebung über dem Zapfenende mit ovalen Schlitzen versehen ist, die dem Zapfendurchmesser entsprechen. Sowohl in der Fig. 8 wie 9 hat die Mutter c eine'hülsenartige Verlängerung r, die bis zum Zwischenring a in Fig. 8, bis zum Lagerring in Fig. 9   reicht.'"-  
In Fig. 10 hat der Zwischenring 8 eine hülsenartige Verlängerung   iv,   die über die hülsenartige   Verlängerung t'der Mutter c   übergreift, wobei eine Scheibe i an dem Zwischenring angebracht ist, die die Klemmfeder   d   hält. Der Keil   I   hat Gabelform und greift in Aussparungen, die an der Aussenseite der Hülse des Zwischenringes a angebracht sind.

   Die Feder d ist bei s an der Scheibe i irgendwie befestigt und läuft am Umfange über den Keil   1-weg   bis zum zweiten Haltepunkt t, wo sie eingehakt 
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 Nase u angebracht, die nach Einfügen des Keiles   l   über diesen greift und ihn am Herausfallen hindert. 



   Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist folgende : Beim Einstellen des   Wälzlagers   wird nach Einbringen der Lagerringe der Zwischenring   d   eingebracht und darauf die ringförmigen Keile, oder der   Gabelkeil aufgeschoben.   Man schraubt dann die Mutter   c   auf das Zapfenende auf, bis sie den Lagerring oder den Zwischenring berührt, so dass kein Spielraum zwischen Mutter und Lagerring vorhanden ist. Erst dann wird die Feder d zum Festklemmen der Keile aufgelegt. Die Neigung des Keiles ist so bemessen, dass etwa nur 1-5   mm axiale Verschiebung möglich   ist, wenn die ganze   Keillänge aus-   genutzt ist. Es kann also zwischen Mutter und Lagerring nur ein Spielraum von 1-5 mm entstehen, der hinreichend klein ist, um eine Störung der Lagerung zu vermeiden.

   Zum Beistellen entfernt man die Federn und zieht die Ringe in ihre höchste Stellung, so dass man die Mutter durch Verdrehen wieder bis zur Berührung mit dem Zwischenring oder dem Lagerring bringen kann, worauf die automatische Beistellung der Keile durch die wieder eingesetzten Federn wirksam werden kann. 



     PATENT-ANSPRÜGHE   : 
1. Schrägrollenlager für Achsbüchsen zum selbsttätigen Ein-und Beistellen der Lagerringe mit axial wirkenden Federn und verstellbaren gefederten Sperrorganen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen axial verschiebbaren,   schräglaufenden   oder konischen Flächen klemmend wirkende Sperrorgane wie Keile (e), Kugeln (g), Zähne, Klauen   (m, n) od. dgl.   radial oder im Drehsinn gefedert liegen, so dass die unter axialem Druck verschiebbaren Lagerringe in ihrer jeweiligen Stellung fest- 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 und gerader Fläche nach dem Lagerring (0) angeordnet ist.
    3. Schrägrollenlager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer losen, axial verschiebbaren Scheibe (a) und einer auf dem Achszapfenende (E) verschraubten Mutter (e) an deren einander gegenüberliegenden schrägen oder konischen Flächen ebenso geformte Keile (e) od. dgl. (g, h) liegen, die durch Federn (cl) radial verschoben werden können.
    4. Schrägrollenlager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrorgan eine Klauenverzahnung (m, n) angeordnet ist, deren eine Klaue (m) als gerade Scheibe gegen den Lagerring (C) anliegt, und deren andere Klaue (n) unter Wirkung einer im Drehsinn spannenden Feder (k) mit ihren Zähnen den anderen Teil (m) sperrt.
    5. Einrichtung zum Beistellen von Wälzlagern nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmutter (e) beim Einstellen mit dem Lagerring oder mit dem Zwischenring (d) spielfrei unmittelbar in Berührung steht, ehe der oder die Keile od. dgl. unter Federdruck eingesetzt sind, so dass nach der entsprechend der Keilneigung möglichen axialen Verschiebung des Lagerringes nur ein die Lagerung nicht störender Spielraum entstehen kann, der durch wiederholtes Beistellen der Mutter (e) bis wieder zur Berührung aufgehoben werden kann.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Mutter (e) oder der Zwischenring (a) zu einer das Zapfenende umschliessenden Hülse (r, iv) od. dgl. verlängert ist.
    7. Wälzlager nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verlängerung der Mutter od. dgl. umgreifenden Keile (l) Ringform haben.
    8. Wälzlager nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (a) als beweglicher Keilring (I) ausgebildet ist, wobei die Klemmfeder (d) beide Keile (a, I) umfasst. EMI3.2
AT109774D 1926-10-30 1927-06-02 Schrägrollenlager für Wagenachsbüchsen. AT109774B (de)

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