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Flugzeug mit beidseitigen, längsliegenden Trag-Schaufelrädern.
Flugzeuge mit beidseitigen, längsliegenden Tragschaufelrädern, bei denen die von den Schaufelrädern aussen erfasste Luft innen an bogenförmig ansteigenden Stauwänden entlang gegen eine Tragfläche hochgeschleudert wird, sind bekannt.
Diesen gegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, dass die Schaufelräder je gegenüber der Tragfläche durch eine mit der zugehörigen unteren Stauwand eine nach oben ausmündende Spaltdüse bildende obere Mantelwand abgedeckt sind, zum Zwecke, einen möglichst geschlossenen Schleuderluftstrahl zu erzielen und ein Absaugen desselben von derTragfläche seitens der Schaufelräder zu verhindern.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Stirnansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht des Flugzeuges.
Oberhalb des Führersitzes a und der dahinter liegenden Kabine b sind unter der Tragfläche i ausserhalb des Gestells c je zwei Tragschaufelräder e, è'und/, jf'auf längsliegenden Achsen d, d'symmetrisch gelagert. Die Räder sind innen durch eine bogenförmig ansteigende Stauwand g und eine zugehörige obere Mantelwand g', die miteinander eine nach oben ausmündende Spaltdüse,'h bilden, abgedeckt ; die äusseren, niedergehenden Schaufeln wirken auf die freie Luft. Die von den Schaufeln aussen erfasste Luft wird innen an den Stauwänden g entlang in einem geschlossenen Strahl gegen die Tragfläche i hoehgeschleudert, wobei die Mantelwände g'ein Absaugen dieser hochgeschleuderten Luftmassen von der Tragfläche i seitens der auswärtsgehenden Schaufeln verhindern.
Damit das so gebildete Lufttragpolster unter der Tragfläche i bei Fahrt des Flugzeuges nicht von der Luftströmung abgedrückt werden kann, ist der von der Tragfläche und den Mantelwänden gebildete Raum k an einer oder an beiden Stirnseiten abgeschlossen. Der Schleuderluftstrahl kann sich somit voll auf die Tragfläche i auswirken, so dass der durch die Schlagwirkung der niedergehenden Schaufeln erzeugte Auftrieb der Maschine wesentlich gefördert wird.
Für den Vortrieb des Flugzeugs sind zwei symmetrisch vor den Schaufelrädern angeordnete Luftschrauben 1, l'verwendet, die unter Zwischenschaltung von Übersetzungen von dem die Schaufelradachsen d, d'antreibenden Motor m mitangetrieben werden. Die Erhaltung des Gleichgewichtes erfolgt durch die Fläche n und die Kurssteuerung durch das Seitenruder o.
Beim Aufstieg des Flugzeugs bleiben die Vortriebsluftschrauben 1, ?' solange ausser Tätigkeit, bis die gewünschte Aufstieghöhe erreicht ist und in horizontaler Richtung geflogen werden soll. Beim Abstieg des Flugzeuges werden die Vortriebsluftschrauben ausgekuppelt und hierauf wird die Umlaufsgeschwindigkeit der Schaufelräder e, e'und f,/'derart vermindert, dass ein langsamer Niedergang und ein sanftes Aufsetzen des Flugzeuges auf den Erdboden erfolgt.
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