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Feuerung.
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sammenwirken einer derart angetriebenen Rinne mit einem Anschlag, an dem sie bei.-ihrer selbsttätig erfolgenden Rückbewegung in die Gleichgewichtslage anstossen muss, wird eine ruckweise Förderung
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artig abgestufter Rost 2 eingebaut ist. auf dem der Brennstoff selbsttätig nach rückwärts geschoben wird. 5 ist eine unter dem Roste, z. B. mittels Lenkers 6 hängend angeordnete Schüttelrinne, die zum Abtransporte der Verbrennungsrückstände dient. Ihr Antrieb erfolgt von der Antriebswelle 7 aus, von der auch die Roststäbe 3 eine hin und her gehende Bewegung erhalten. Durch den direkten Antrieb der Schüttelrinne vom Rostantrieb wird erreicht, dass mit vermehrter Brennstoffaufgabe selbsttätig eine grössere Schlackenabfuhr stattfinden kann.
Die Antiiebsverbindung zwischen Welle 7 und Rinne 5 ist so getroffen, dass in der äussersten Endstellung der Rinne (strichpunktierte Lage) selbsttätig eine Lösung dieser Verbindung erfolgt, wodurch die Rinne infolge des Gewichtes unabhängig vom Antriebe in die Gleichgewichtslage nach vorne zurückschnellt, wobei durch einen in dieser Bewegungsbahn angeordneten Anschlag 8, an den die Rinne mittels einer Nase 9 anschlägt, eine Stosswirkung hervorgerufen wird, durch die eine Bewegung des auf der Rinne lagernden Gutes von rückwärts nach vorne bewirkt wird.
Die Antriebsverbindung zwischen Welle 7 und Rinne 5 ist in der Zeichnung unter Vermittlung einer an einem Lenker 12 hängenden Klinke 70 dargestellt, die von der Antriebswelle 7 mittels Hebels 11 angetrieben wird und mit einem mit der Rinne verbundenen Mitnehmer 1 : 3 zusammenwirkt, der in der stabilen Hängelage der Rinne mit der Klinke 10 in Eingriff steht, so dass bei Drehung der Welle 7 die
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dem Lenker 12 (strichlierte Stellung) ausgehoben ist. Dies hat die Wirkung, dass trotz des langsam laufenden, von der Welle 7 abgeleiteten Antriebes die Rinne ; als Schüttelrinne arbeitet. In der Gleichgewichtslage der Rinne stellt sieh der Eingriff mit der Klinke 10 selbsttätig wieder her.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist sonach folgende : Die Förderrinne 5 wird aus der Gleichgewichtslage durch den hin und her gehenden Hebel 11 nach rückwärts geschoben. Durch Ausklinken des Betätigungshebels bzw. der Klinke 10 in ihrer äussersten Endstellung schnellt dann die Rinne 5 in die Gleichgewichtslage zurück, wobei durch Anschlagen der Nase 9 an den Anschlag 8 eine Stosswirkung hervorgerufen wird. Die auf der Rinne befindlichen Schlackenstücke usw. werden dabei zufolge ihrer Bewegungsenergie nach vorne gebracht und gelangen so schliesslich zur Mündung der Förderrinne, die sich bereits ausserhalb des Flammrohres befindet.
Durch Verstellung (z. B. Tieferstellen) des Mitnehmers 13 kann der Hub der Rinne verändert werden.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist Feuerungen aller Art anwendbar. Die Rinne kann auch rollend oder sonstwie gelagert sein.