AT108762B - Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden elektrischen Kristallen. - Google Patents

Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden elektrischen Kristallen.

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AT108762B
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Radiofrequenz G M B H
Heinrich Eberhard
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 EMI1.1 
 



   Nach einem Vorschlage von Prof. Giebe ist es möglich, die durch elektrische Hochfrequenzschwingungen angeregten mechanischen Eigenschwingungen von piezoelektrischen Kristallen durch einen Leuchteffekt nachzuweisen. Diese Methode ist sehr bequem in der Handhabung. Es ist jedoch notwendig, eine gewisse Vorsieht anzuwenden, da leicht bei zu starker elektrischer Anregung ein Springen der Quarzstücke erfolgt. 



     Erfindungsgemäss   wird eine selbsttätige Begrenzung der dem schwingenden Kristall   zugeführten   Spannungsamplitude dadurch herbeigeführt, dass parallel mit dem Kristall eine Glimmlampe oder sonstige auf Spannungen ansprechende Einrichtung angeschaltet wird. Beispielsweise haben   Glimnilampen   mit Helium-Neonfüllung unter Zugabe von etwas Quecksilberdampf die Eigenschaft, schon bei Spannungen unter 100 Volt durch Aufleuchten anzusprechen. Bei andern Gasen und besonderen Elektrodenanordnungen kann man mit den Ansprechspannungen sowohl wesentlich tiefere als auch höhere Spannungswerte erreichen. Man hat es daher in der Hand, die Ansprechspannung der parallel geschalteten Spannungsbegrenzereinrichtung nach den zulässigen oder erwünschten. Bedingungen für den Kristall einzurichten. 



   Benutzt man eine Glimmlampe für den vorgeschlagenen Zweck, so kann man einen weiteren Vorteil damit erreichen. Legt man nämlich, wie Fig. 1 zeigt, die Parallelkombination des schwingenden Kristalles k 
 EMI1.2 
 wird, so leuchtet, wenn zunächst die Kopplung ziemlich fest gewählt wird, bei ungefährer Resonanzabstimmung des Kreises B zunächst die Glimmlampe g auf. Es ist dies ein bequemes Anzeichen dafür, dass der Sender ungefähr auf die richtige Welle eingestellt ist. Natürlich wird für diesen Zweck der Resonanzkreis R auf ungefähr die gewünschte Welle eingestellt und die Frequenzänderung am Sender   S   vorgenommen.

   Wenn man nun, nachdem die Röhre g aufgeleuchtet ist, die Kopplung zwischen   Sund R   etwas loser macht und die Frequenz von   S   sehr fein variiert, so erhält man einen Punkt, wo der Kristall k zu schwingen beginnt und der Lampe g Energie entzieht. Man kann es dann so einrichten, dass die Lampe g dunkel wird, dafür aber der schwingende Kristall k, welcher nach Prof. Giebe in einen verdünnten Gasraum eingeschlossen sein kann, zu leuchten anfängt. Auf diese, Weise wirkt die Lampe   g nicht nur   als Schutz, sondern gleichzeitig als Rohindikator für die Resonanz. 



   Man kann übrigens, falls mehrere Kristalle k verwendet werden, eine einzige Glimmlampe g als Sicherung und groben Indikator für alle diese verschiedenen Frequenzen verwenden. Zweckmässig wird die Lampe   g   räumlich neben der Leuchtröhre angeordnet, in welcher der schwingende Kristall eingebaut ist, so dass man beide Leuchterscheinungen gleichzeitig bequem übersehen kann. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden elektrischen Kristallen, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf Spannungen ansprechende Vorrichtung, z. B. eine Glimmlampe, parallel zu dem schwingenden Kristall geschaltet ist. 



   2. Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden Kristallen, dadurch gekennzeichnet, dass die zum schwingenden Kristall parallel geschaltete Glimmröhre gleichzeitig als grober Resonanzindikator für die gewünschte Welle verwendet wird. 



   3. Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden Kristallen, dadurch gekennzeichnet, dass die Glimmröhre derart mit der Leuchtröhre, welche den schwingenden Kristall enthält, baulich vereinigt ist, dass beide Leuchterscheinungen gleichzeitig beobachtet werden können. 

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Claims (1)

  1. 4. Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden Kristallen, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelkombination eines oder mehrerer schwingenden Kristalle mit einer oder mehreren Leuchtröhren parallel zu einem Schwingungskreis liegt, der in Frequenzen geeicht sein kann. EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT108762D 1925-12-29 1926-12-21 Einrichtung zur Frequenzmessung mit schwingenden elektrischen Kristallen. AT108762B (de)

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