AT108726B - Gleitender Prellbock. - Google Patents

Gleitender Prellbock.

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AT108726B
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Karl Jaeger
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Karl Jaeger
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  Gleitender Prellbock. 



    Bei dem gleitenden l'rellboek mit staffelweiser Erhöhung des Bremswiderstandes nach der Erfindung sind die Gleitschienen des Prellbockes mittels Schienennägeln od. dgl. auf den Schwellen des Fahrgleises befestigt. und besitzen ausserdem Schienenklemmen, deren Abstände von den zugehörigen Auf-   
 EMI1.1 
 bockes der Zwischenraum zwischen den Schwellen ein bestimmtes Mass überschreitet, was ein Durchbiegen der   Fahrschienen   zur   Folge haben könnte, die erste Schwelle des Fahrgleiseb, welche durch   die   Schienenklemmen   bei einem Verschieben des Prellbockes nicht mehr mitgenommen wird, vermittels eines Zugorganes (Seil, Kette od. dgl.) an den Prellbockschienen angehängt, um, als Mitnehmersehwelle (Schleppschwelle)dienend.

   nach der Verschiebung des Prellbockes   um   eine bestimmte grössere Strecke nachgezogen zu werden ; hiedurch wird der   Zwischenraum   zwischen der festliegenbleibenden und der sieh verschiebenden Schwelle so unterteilt, dass die Fahrschienen   ordnungsgemäss   unterstützt werden ; ausserdem wird auch durch diese Anordnung einer Schleppenschwelle das öftere Zurückholen des Prell- bockes vermieden. 



   Hervorgehoben sei noch, dass dieser gelennzeichnete Prellbock mit staffelweiser   Erhöhung des  
Bremswiderstandes den Vorteil besitzt, dass er sowohl als Endprellbock als auch zur zeiweisen Absperrung von Gleisen dienen   kann und seine Aufstellung rasch   ohne jede bauliche Abänderung des Fahrgleises durchführbar ist. Da ferner keine Verlaschung der Gleitschienen des Prellbockes mit den Schienen des
Fahrgleise notwendig ist, kann er bei Gleisen jeglichen Profils-Verwendung finden und können zu seiner
Herstellung   Schienen von beliebigem   Profil dienen, auch U-oder T-Träger. 



   In der Zeichnung ist ein die kennzeichneneden Merkmale besitzender gleitender. Prellbock in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 in der Seiten-und in Fig. 2 in der Draufsicht dargestellt. 



    Der l'rellboel,   ruht mit seinen   Stütz-und Gleitsellienen   auf Gleitschuhen a, welche über die freien Enden der vorn liegenden Stützschienen hinausragen und nach oben abgebogen sind. Die Gleitschuhe 
 EMI1.2 
 wie die Zeichnung erkennen lässt, so angeordnet sind. dass die ersten Sehienenklemmenpaare unmittelbar oder fast   unmittelbar   an den zugehörigen mit 1 und 11 bezeichueten Schwellen anliegen, wogegen die übrigen Klemmen paarweise mit in sich vergrössernden Abständen von den Schwellen an den Schienen 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
   grössernden   Abständen von den Schwellen befestigt. 



   Die mit IV bezeichnete, vor dem Prellbock liegende Schwelle des Fahrgleises, gegen welche sich beim Verschieben des Prellbockes keine Schienenklemmen e anlegen, ist als Mitnehmerschwelle (Schlepp- 
 EMI2.2 
 hängt. Die Länge dieser Mitnehmerorgane d ist so bemesen, dass nach dem Verschieben des Prellbockes   um   eine bestimmte Strecke, d. h.,   nachdem   ein grösserer Abstand zwischen der letzten von den Schienenklemmen mitnehmbaren Schwelle III und der festliegenden   Schwelle IV erreicht ist,   die letztere mitverschoben wird und einen Ausgleich des Schwellenabstandes, d. h. der Auflagerung der Fahrschienen   herbeiführt.

   Zweckentsprechend   ist   es. aus diesem Grunde, den Abstand   der Schwelle   7V von der   vor dieser liegenden Schwelle 171 kleiner als den normalen Schwellenabstand zu halten. 



   Der Bremswiderstand bei dem beschriebenen Prellbock wird dadurch erreicht. dass sich nach Überwindung des Reibungswierstaudes zwischen den Gleitschuhen oder den   Gleitschienen   und den Befestigungsmitteln   (Schienennägeln   oder klemmplatten) zunächst die fest an den Schwellen   I   und 11   anliegenden Sehienenklemmen c   eine Pressung auf die eingebetteten Schwellen ausüben und diese so weit verschieben, bis sich die übrigen staffelweise zwischen den Schwellen liegenden Schienenklemmen an die   zugehörigen Schwellen   anlegen ; hiedurch wird in der   vorerwähnten   Weise der Bremswiderstand nach und nach erhöht. Gleiten die Schwellen nicht weiter, dann wird eine zusätzliche Bremsung durch die 
 EMI2.3 
 klemmen selbst weiter gleiten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gleitender   Prellbock mit staffelweiser Erhöhung   des Bremswiderstandes, dadurch   gekenn.   zeichnet, dass die auf den Schwellen der Fahrschienen zu befestigenden Gleit-und Stützschienen des Prellbockes, welche Schienenklemmen (c) tragen, deren Abstände von den   zugehörigen     Auftreffsehwellen   staffelweise zunehmen, auf Gleitschuhen (a) ruhen.

Claims (1)

  1. 2. Gleitender Prellbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Gleitschuhe (a.) Über EMI2.4
    3. Gleitender Prellbock nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit- schuhe (a) breiter sind als der Fuss der Prellbockschienen und mittels Klemmplatten (b) auf den Schienensehwellen befestigt sind.
    4. Gleitender Prellbock nach Auspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass die vor den Gleitschienen EMI2.5 (Sehleppschwelle) dienend, durch Zugorgane (Seile. Ketten od. dgl.) (d) an dem Prellboek angehängt ist. deren Länge so bemessen ist, dass nach Verschieben des Prellboekes um eine bestimmte grössere Strecke die als Mitnehmerschwelle dienende Schwelle (IV) mitverschoben wird, zwecks Ausgleich des Abstandes der Auflagerungen der Fahrschienen und Vermeidung des öfteren Zurückholens des Prellboekes. EMI2.6
AT108726D 1925-07-20 1926-07-19 Gleitender Prellbock. AT108726B (de)

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