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Elektrischer Widerstand.
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Widerstand von sehr einfacher Form, der seiner Bestimmung entspricht und leicht und billig hergestellt werden kann. Bei dieser Form des Widerstandes ist ein auf einer biegsamen isolierenden Unterschicht aufgebrachter Strich aus leitendem Material als Widerstand wirksam.
Es ist zum gleichen Zweck bereits bekannt, einen Bleistift-oder Graphitstrich zu verwenden.
Die sich dabei ergebende grosse Schwierigkeit besteht darin, einen guten Kontakt zwischen den Enden dieses Striches und jenen der Stromleiter zu erhalten. Wo zuverlässige Kontakte erforderlich sind, damit
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zu erdenken.
Gemäss der Erfindung wird ein sehr zuverlässiger Kontakt zwischen dem Widerstandsstrieh und den Stromleitern erhalten. Der Widerstandsstrieh wird auf einer biegsamen isolierenden Unterschicht geeigneter Stärke aufgebracht und ist an den Enden beträchtlich verbreitert, sowie mit biegsamen leitenden, zur Stromzu-und-ableitung dienenden kleinen Streifen überzogen. Zweckmässig wird die biegsame isolierende Unterschicht aus einem Papierstreifen und die biegsamen leitenden Teile aus kleinen Stanniolstreifen gebildet. Auf dem Papierstreifen ist z. B. mit Tusche eine H-förmige Figur aufgetragen, deren wagrechte Verbindungslinie als Widerstandsstrich wirksam ist. Die Abmessungen dieses Striches bedingen die Grösse des Widerstandes..
Auf den Längsseiten des Papierstreifens sind kleine biegsame leitende Streifen, zweckmässig Stanniolstreifen, aufgebracht, die breiter und länger als die Längsbalken des B'sind. Der Papierstreifen und die kleinen Stanniolstreifen sind zusammen um einen zylindrischen Isolator, z. B. ein Glasstäbchen, gerollt und die Stanniolstreifen sind nach aussen umgeschlagen und mit Leitungsdrähten versehen, die an den Enden in Schraubenform um die Stanniolteile befestigt sind.
Das Ganze kann nach Einbringen in ein P1traffinbad in einer kleinen Büchse aus Isoliermaterial angeordnet und die Büchse mit Stift-oder Messerkontakten versehen werden. die mit den Leitungsdrähtcn in Berührung sind.
Der Widerstand nach der Erfindung eignet sich besonders zur Verwendung als sogenannter (Titterableitungswiderstand in drahtlosen Telephonieempfangsinstallationen. Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, u. zw. zeigt Fig. 1 die biegsame isolierende Unterschicht und Fig. 2 die mit dem leitenden Strich mit beträchtlichen Verbreiterungen an den Enden versehene Unterschicht. Fig. 3 zeigt die Unterschicht nach der zweiten Bearbeitung ; Fig. 4 den Widerstand nach der dritten Bearbeitung.
Auf der biegsamen isolierenden Unterschicht (Fig. 1) wird, z. B. mittels Tusche, eine H-förmige Figur aufgebracht (Fig. 2). Auf die Längsbalken des II werden kleine Blattmetallstreifen 4 gelegt (Fig. 3).
Das Blattmetall wird an den Längsseiten der biegsamen Unterschicht umgebogen, worauf diese samt den kleinen Blattmetallstreifen um einen zylindrischen Isolator gerollt wird. Die Leitungsdrähte 5 und 6 (Fig. 4) werden in Schraubenform um die Blattmetallenden des Widerstandes gewickelt.
Man kann auch nach Aufbringen der H-förmigen Figur in Tusche auf der Unterschicht die zwei Längsbalken des H mit Bleistift schwarzen und den BIl'istifMrich (Fig'. 3) als Widerstand wirken lassen.
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Der Widerstand nach Fig. 4 wird in ein Paraffinbad und danach in eine kleine Büchse aus Isoliez material eingebracht, Die Drähte und 9 werden mit den Stift. oder Messerkontakten leitend verbunden, die ihrerseits mit der Isolierbuchse verbunden werden, PATENT-ANSPRUCHE ;
1, Elektrischer Widerstand, der durch einen mehr oder weniger breiten, auf einer biegsamen isolierenden Unterschicht aufgebrachten Strich aus leitendem Material gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Strich an den Enden beträchtliche Verbreiterungen aufweist, die mit biegsamen leitenden zur Stromzu- und -ableitung dienenden kleinen Streifen überzogen sind (Fig. 2 und 3).