AT107307B - Umlaufender Unterbrecher für Magnetzündapparate. - Google Patents

Umlaufender Unterbrecher für Magnetzündapparate.

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AT107307B
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Austria
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contacts
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contact
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circumferential
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Inventor
Richard Schier
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Siemens Ag
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  Umlaufender Unterbrecher für Magnetziindapparate. 



   Unterbrecher für rasch laufende Maschinen werden infolge der hohen Umdrehungszahl leicht warm. Da die Wärme an den Kontakten entsteht, so nehmen diese eine erhebliche Temperatur an, überziehen sich mit Oxyd und stellen nach kurzer Zeit ihre Tätigkeit ein. 



   Die   Temperaturerhöhung   wird bei den meisten bekannten Ausführungen weiter dadurch begtinstigt, dass die Unterbrecherkontakte geschützt in der Nähe anderer Teile angeordnet sind, so dass sie durch Luft nicht entsprechend gekühlt werden können. 



   Diese Übelstände werden dadurch behoben, dass man die Kontakte ganz an den Umfang des Unterbrechers legt. Infolge   dieser Massnahme durchlaufen   die Kontakte im Betriebe einen grossen Weg, werden also durch die Luft gut gekühlt. Bei dieser Anordnung kann man auch leicht Vorsorge treffen, dass die Kühlung nicht durch Teile vermindert wird, die den Luftstrom von den Kontakten abhalten. 



   Hiebei werden die Kontakte derart angeordnet, dass sie in axialer Richtung unterbrechen. Man erreicht dadurch, dass die Luft zwischen den Kontakten hindurchstreichen kann, wenn diese geöffnet sind, wodurch eine besonders günstige Kühlung der Kontakte erreicht wird. Um eine rasche Abnutzung der Kontakte, die bei Schrägstellen derselben eintritt, zu vermeiden, bringt man das Kontaktstück auf einem Federsystem an, das durch Versteifung eine Schrägstellung der Kontakte beim Öffnen verhindert. Die Anordnung des   Ablenkstückes   innerhalb der Umlaufbahn ermöglicht es, sämtliche Teile derart anzuordnen, dass sie den Luftstrom von den Kontakten nicht fernhalten. Durch geeignete Massnahmen wird die Einwirkung der Fliehkräfte möglichst vermieden, so dass eine geringe Abnutzung der   Ablenkstücke   und der Kontakte gewährleistet ist. 



   Bemerkt wird, dass die einzelnen Massnahmen wohl an sich bekannt sind. Die Erfindung liegt in der geschickte Kombination bekannter Massnahmen, wodurch ein einwandfreier Unterbrecher geschaffen wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   Mit 1 ist die Grundplatte des Unterbrechers bezeichnet. An ihr sind die Federpaare 2 und   J ein-   gespannt. Am Ende der Feder sitzt der Kontakt 4. Der Gegenkontakt 5 hiezu ist isoliert an der Grundplatte 1 befestigt. Mit 6 ist das   Ablenkstück   bezeichnet, das innerhalb der Umlaufbahn des Kontaktes liegen soll. Das Federpaar 2 und 3 ist mit den Versteifungen 7 versehen, die bewirken, dass sich die Kontakte parallel voneinander abheben. 



   In Fig. 3 ist die Stellung der Federpaare bei geöffnetem Kontakte dargestellt. 



   Die Einrichtung wirkt in folgender Weise :
Durch das   Ablenkstück   6 wird der Kontakt geöffnet. Dieser hebt sich infolge der Versteifungen 7 vollkommen parallel ab. Durch diese Anordnung wird die Abnutzung des Kontaktes weitgehend vermindert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Umlaufender Unterbrecher für Magnetzündapparate, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktteile zum Zweck ausreichender Kühlung am Umfang des Unterbrechers derart angeordnet sind, dass sie <Desc/Clms Page number 2> frei im Luftstrom liegen, dass das eine Kontaktstück an einem Federsystem befestigt ist, das ein paralleles Abheben der Kontakte in axialer Richtung gewährleistet und dass das Ablenkstüek innerhalb der Umlaufbahn des Kontaktes angeordnet ist. EMI2.1
AT107307D 1924-11-29 1925-11-25 Umlaufender Unterbrecher für Magnetzündapparate. AT107307B (de)

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