AT106913B - Kühleinrichtung für die Zylinder von Kolbenmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Kühleinrichtung für die Zylinder von Kolbenmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen.

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AT106913B
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AT
Austria
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chamber
cooling device
cylinder
air
tube bundles
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Inventor
Auguste Louis Rene Bernard
Original Assignee
Auguste Louis Rene Bernard
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sieh   auf eine Rinriehtung zur Fliissigkeitskillllullg   von mit Kurbelwelle und Schwungrad arbeitenden Kolbenmaschinen, insbesondere von Verbrennungskraftmaschinen geringerer Leistung. 



   Es ist bereits eine Kühleinrichtung für Zylinder von Kolbenmaschinen vorgeschlagen worden, bei der mit dem Wassermantel des Zylinders verbundene Rohrbündel in einer Luftkammer sitzen, durch die der Schwungradventilator Luft hindurchsaugt, wobei zwischen den beiden   Rohrbiindeln   eine über 
 EMI1.2 
 mässig verteilte Öffnungen erfolgt. 



   Diese   Kühleinrichtung   liefert ein gutes Ergebnis, soweit die Kühlwirkung der Luft auf die Röhren in Betracht kommt ; aber sie lässt   bezüglich der Einfachheit   und Leichtigkeit der Herstellung und des   Freiseins   des Innenraumes der Saugkammer von Widerständen sowie der Zugänglichkeit gewisser Maschinenteile zu wünschen übrig. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt, die Vorteile der genannten   Kühleinrichtung   unter Beibehaltung der Saugkammer sowie der Querbewegung der Kühlluft auf der ganzen Länge der Rohrbündel beizubehalten, wobei aber gleichzeitig die vorstehend   aufgeführten   Mängel beseitigt sind. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, dass die Luft in die Mitte der Saugkammer eintritt und von hier nach deren Seiten zu, also divergierend, die Rohrbündel durchstreicht, worauf sie zu beiden Seiten derselben zum Schwungradejektor strömt. 



   Gemäss einer Ausführungsform sind die beiden Rohrbündel V-förmig derart angeordnet, dass die oberen, voneinander entfernten Rohrbündelenden im Boden einer oberen Seitenkammer des Zylinderkühlmantels und die unteren, einander genäherten Rohrbündelenden im Deckel einer unten an den Kühlwassermantel angeschlossenen Sammelkammer angeschlossen sind. 



   Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes seien an Hand der Zeichnung erörtert, in welcher als Ausführungsbeispiel eine einzylindrige lotrechte Maschine veranschaulicht ist. 



   Fig. 1 zeigt einen teilweisen lotrechten axialen Schnitt nach   1-1   der Fig.   2,   diese ist ein wagrechter 
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 der Fig. 1, gesehen in der Richtung gegen das Schwungrad und Fig. 4 zeigt schematisch einen Teil der Stirnansicht der   Kühleinrichtung   von der Schwungradseite aus nach Abnahme des Schwungrades. 



   Das Zylindergehäuse a ist mit einem   wagrechten   Rohransatz al (Fig. 1 und 3) versehen, um jenen Teil der Kurbelwelle bl aufzunehmen, der sieh zwischen der   eigentlichen Kurbelkröpfung   und dem Schwungrad b2 befindet. Dieses ist als Fliehkraftejektor ausgebildet und trägt zu diesem Zwecke radiale Flügel   Mo,   die auf der der Maschine zugekehrten Seite des Schwungrades angeordnet sind.

   Der Zylinder c ist von 
 EMI1.4 
 Zwischen der oberen Wasserkammer dl und dem unteren Wassersammler d2 sind zwei Röhrenbündel cl und   e2   eingeschaltet, die a, n beiden Seiten einer lotrechten, durch die Zylinderachse und die Kurbel- 

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 wellenachse gelegten Ebene verlaufen und deren Inneres durch die Wasserkammer   d'und d2   mit dem Kühlmantel des Zylinders in Verbindung steht. 



   Längs dieser Röhren   et,   e2 erstreckt sich die   Saugkammer 1',   derart, dass die Frischluft in diese quer zu den Bündeln el und   e2,   also etwa senkrecht zu deren Mittellinien, einströmt ; die Eintrittsquerschnitte für die Luft erstrecken sich hiebei über die ganze Länge der beiden einander gegenüberliegenden   Röhrenbündel.   



   Die allgemeine Grundidee der beschriebenen Anordnung ist bereits, wie erwähnt, bei der älteren Anordnung verwirklicht. Bisher wurde aber bei Anordnungen dieser Art die Luft quer zu den Rohrbündeln derart geleitet, dass sie sich konvergierend von den beiden Aussenseiten der Rohrbündel her gegen die Mittelebene zu bewegte, wobei die Saugkammer sich zwischen den beiden Rohrbündeln befand. Gemäss vorliegender Erfindung erfolgt die Bewegung der Luft gegenüber den Rohrbündeln in divergierender Richtung. 



   Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind zu diesem Zweck die Rohrbündel in V-Form angeordnet ; man lässt der Umgebungsluft einen freien Zutritt in das Innere zwischen den V-förmig verlaufenden Rohrbündeln, wobei sich die Saugkammer f (Fig. 1, 2,3) längs der beiden äusseren Seiten der V-förmig angeordneten Rohrbündel erstreckt. Hieraus ergibt sich eine divergierende, also von innen (d. h. dem Raum zwischen den Biindeln) nach aussen zu gerichtete Bewegung der Luft quer zu den beiden Rohrbündeln.

   Der untere Wassersammler   ,   in den die V-förmigen Rohrbündel   münden.   erhält eine verhältnismässig geringe Breite, damit zwischen ihm und den lotrechten Seitenwänden der   Saugkammer r ein   genügender Durchtrittsquerschnitt für die Luft vorhanden ist, die aus den Zwischenräumen zwischen den Rohrbündeln austritt und sich in der Richtung gegen den Schwungradejektor bewegt. 



   Die Saugkammer ist gegen die   Sehwungradseite zu durch   eine lotrechte Wand, die parallel zum Schwungrad liegt und nahe an die beiden V-förmigen Rohrbündel heranreicht, abgeschlossen. In dieser Wandung ist eine entsprechend der V-förmigen Anordnung der Rohrbündel etwa dreieckige Öffnung f0 (Fig. 4) freigelassen, um der Aussenluft einen freien Zutritt in den zwischen den Rohrbündeln freigelassenen Raum zu geben. In derselben Wandung ist in bekannter Weise weiter unten eine zweite kreisförmige grosse Öffnung foo freigelassen, die gleichachsig zur Schwungradachse liegt. Durch diese   Öffnung/'   saugt der Schwungradejektor die Luft aus der   Saugkammer f   und unterhält in dieser einen dauernden Unterdruck.

   Die Saugkammer   f   ist nach unten durch einen beliebig geformten, etwa halbzylindrischen Boden abgeschlossen (Fig. 3), der sich unmittelbar an die senkrechten Seitenwände der Saugkammer   anschliesst.   



     Gemäss   der Erfindung ist Vorsorge getroffen, dass die Luft, welche die Saugkammer durchströmt. auf ihrem Wege kein wesentliches Hindernis findet, damit der Widerstand gegen die Luftbewegung sich ausschliesslich oder im wesentlichen auf die Bestreichung der äusseren   Wandflächen   der beiden Röhrenbündel beschränkt ; dies ist bekanntlich eine Voraussetzung dafür, dass die Frischluft mit   gleichmässiger   Geschwindigkeit auf der ganzen Länge der Rohrbündel sich bewegt, u. zw. in einer Richtung, die ungefähr senkrecht zu den Rohrbündeln verläuft. 



   Mit der gekennzeichneten Bauart erzielt man nicht nur die Vorteile der schon früher bekannten bzw.   vorgeschlagenen Kühleinrichtungen   dieser Art, welche Vorteile insbesondere in einer möglichst gleichmässigen Verteilung der angesaugten Luftmengen auf die ganze   Aussenfläche   der Röhrenbündel bestehen ; sondern man erhält ausserdem, abgesehen von einer sehr grossen Vereinfachung der Bauart und einer Verbesserung des Aussehens, eine grosse Vervollkommnung des Kühlwasserumlaufes ; denn die beschriebene Bauart lässt an keiner Stelle irgendeine Gegenwirkung oder irgendeinen   merkbaren   Widerstand gegen den Umlauf des Wassers in Erscheinung treten. 



   Was das vorteilhafte Aussehen der Bauart anbelangt, so zeigt die Fig. 4, dass die Röhrenbündel durch die Wände der Saugkammer vollständig abgedeckt sind. Die Gesamtheit des Kühlsystems ist gegen äussere   Beschädigungen   und Stösse geschützt und bietet sich dem Auge als geschlossenes Ganzes dar. 



   Da die oberen und unteren Rohrenden der beiden Bündel el und e2 in wagrechten Wänden befestigt sind, kann ein einziger Rohrtyp von völlig gleicher   Krümmung   Verwendung finden, wodurch sich die Herstellung vereinfacht und verbilligt. 



   Der untere Wassersammler   d2 kann zweckmässig   eine Breite erhalten, die der Breite der Wandung des Zylinderwassermantels entspricht, vgl. Fig. 2 und 3. Weiters sind der untere Wassersammler d2 und die obere Wasserkammer dl derart angeordnet, dass sie einen schnell und leicht vom Zylinder abnehmbaren Block bilden ; die Befestigung am Zylinder kann beispielsweise durch Schrauben-oder Bolzenpaare erfolgen. 



   Die   Zündkerze   g ist, wie die Fig. 1 und 4 ersehen lassen, in der   Höhlung   untergebracht, die unterhalb des Bodens der oberen Wasserkammer dl und zwischen den beiden V-förmigen Rohrbündeln als Eintrittskanal für die Frischluft gebildet wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kühleinrichtung für die Zylinder von Kolbenmasehinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen, bei der zwei mit dem Wassermantel des Zylinders verbundene Rohrbündel in einer Luft- <Desc/Clms Page number 3> kammer sitzen, durch die der Schwungradventilator Luft hindurchsaugt, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft in die Mitte der Saugkammer (f) eintritt und von hier nach deren Seiten zu, also divergierend, die Rohrbündel (e1, e2) durchstreicht, worauf sie zu beiden Seiten derselben zum Schwungradejektor strömt.
    2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rohrbündel (e1, e2) V-förmig angeordnet sind, derart, dass die oberen voneinander entfernten Rohrbündelenden im Boden einer oberen Seitenkammer (dl) des Zylinderkühlmantels (e1) und die unteren einander genäherten Rohrbündelenden im Deckel einer unten an den Kühlwassermantel angeschlossenen Sammelkammer (d2) angeschlossen sind.
    3. Kühleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Seitenkammer (dl) des Zylinderkühlmantels wesentlich breiter ausgebildet ist als letzterer, wogegen die untere Sammelkammer (d2), die mit der oberen Seitenkammer durch die V-förmigen Rohrbündel (e1, e2) verbunden ist, die Breite des Zylinderkühlmantels besitzt.
    4. Kühleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintritts- öffnung /' für die Frischluft zwischen den beiden V-förmigen Rohrbündeln (e1, e2) in der dem Schwungradejektor zugekehrten Wand der die Rohrbündel umgebenden Saugkammer (f) angeordnet ist.
    5. Kühleinrichtung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer (f) einerseits an den Zylinderkühlmantel (cl) angeschlossen ist und anderseits begrenzt wird durch zwei lotrechte oder nahezu lotrechte, durch ein Bodenstück unten und durch die obere Wasserkammer f) oben miteinander verbundene Wände, derart, dass die in dem Zwischenraum zwischen den V förmigen EMI3.1
AT106913D 1926-01-14 1926-02-20 Kühleinrichtung für die Zylinder von Kolbenmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen. AT106913B (de)

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