AT106263B - An mehr als einem Punkte gestützte Gießrinne beim Schleudergußverfahren. - Google Patents

An mehr als einem Punkte gestützte Gießrinne beim Schleudergußverfahren.

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AT106263B
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Fernando Arens
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  An mehr als einem Punkte   gestiitzte   Giessrinne beim   Schleitdergtissverfahren.   



   Beim   Schleudergussverfahren   mit gegenseitiger Längsbewegung zwischen Form und Giessrinne während des Eingiessens ist die Giessrinne gewöhnlich freitragend angeordnet. Infolgedessen biegt sie sich oft durch. Das hat zur Folge, dass längere Rohre, besonders von geringem Durchmesser, überhaupt nicht gegossen werden können, weil die Giessrinne dann verhältnismässig sehwach sein muss und deshalb nur kurz sein kann. Diesen Übelstand suchte man dadurch zu beseitigen, dass man die Rinne an ihrem Endpunkt durch einen Führungsring unterstützte. Dies ist jedoch schwer durchführbar, denn die Rinne darf unter keinen Umständen auf Verdrehung beansprucht werden, da dann ihre Festigkeit stark vermindert wird und   Erschütterungen   und damit Störungen des Giessvorganges nicht zu vermeiden sind. 



   Nach der   Erfindung erhält   nun die   Giessrinne   eine Verlängerung, die etwa ebenso lang ist wie die Rinne selbst. Diese Verlängerung kann an ihrem freien Ende gelagert sein. Schon durch diese Anordnung 
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 ausserdem verschieblich auf am Ende der   Formummantelung (Trommel) angebrachten RoHen, Gleit-   lagern od. dgl. auf, dann ist die Rinne mit ihrer Verlängerung vierfach gestützt und hat eine weit grössere Festigkeit als bisher. 
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Damit die Stützrollen beim Herausnehmen des Rohres nicht stören, können sie abnehmbar angebracht sein. 
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 jedoch, sie so anzuordnen, dass Verlängerung und Rinne leicht voneinander getrennt werden können.

   Wenn die Verlängerung um eine senkrechte Achse schwenkbar angeordnet ist, kann sie zugleich zum Herausnehmen und seitlichen Ausschwenken des gegossenen Rohres benutzt werden. Da die Verlängerung beim Giessen des Rohres starken Wärmebeanspruchungen ausgesetzt ist, wird sie vorteilhaft durch Wasser gekühlt. 



   Auf der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung in schematischer Darstellung veranschaulicht. In der Formummantelung (Trommel) a, die auf Rollen d verschieblich ist, dreht sich die Form b. Durch die Rinne c wird das flüssige Metall zugeführt, das bei e ausfliesst und in bekannter Weise das Rohr bildet. An die Rinne c   schliesst   sich die   Verlängerung f an,   die mit der Rinne c aus einem 
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 im Lager h geschwenkt werden. In diesem Falle können Giessrinne c und   Verlängerung f bei i   gelöst werden. 



   Die Giessrinne c nebst ihrer   Verlängerung f sind   auf Rollen k und l verschiebbar gelagert. Die Befestigung der Rollen k,   I   erfolgt vorteilhaft so, dass die Rollen leicht umgelegt oder   beiseitegesehoben   werden können. Statt der Rollen k,   I   können auch beliebige andere Lager gewählt werden, die ein Gleiten der Rinne zulassen. 



   Die   Verlängerung f kann durch   Wasser gekühlt werden, das durch ein Rohr   In,   das sieh innerhalb des Dorns befindet, zugeführt wird. 



   Selbstverständlich kann man auch die Anordnung so treffen, dass die Form mit der Form- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. An mehr als einem Punkte gestützte Giessrinne beim Schleudergussverfahren mit gegenseitiger Längsbewegung zwischen Form und Giessrinne während des Eingiessens, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessrinne (e) über das Ausflussende hinaus eine Verlängerung (f) erhält, die gelagert ist und die Giessrinne stützen hilft.
    2. Giessrinne nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Rollen , dz Gleitlager od. dgl. an den beiden Enden der Form, auf denen die Giessrinne (e) mit ihrer Verlängerung (f) verschieblich gelagert ist. EMI2.1 Giessrinne (e) beide, oder auch nur eines davon, umlegbar oder beiseiteschiebbar sind.
    4. Giessrinne nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine leicht lösbare Verbindung zwischen der Giessrinne und ihrer Verlängerung.
    5. Giessrinne nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (i) um eine senkrechte Achse (h) schwenkbar ist.
    6. Giessrinne nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verlängerung der Giessrinne ein Kühlmittel umläuft, das beispielsweise durch ein etwas kürzeres konzentrisches Rohr von kleinerem Durchmesser zugefühit wü d. EMI2.2
AT106263D 1925-02-23 1926-02-05 An mehr als einem Punkte gestützte Gießrinne beim Schleudergußverfahren. AT106263B (de)

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