AT105409B - Verfahren zum Richten oder Zurechtstutzen von Pflastersteinen und gepflasterten Straßen. - Google Patents

Verfahren zum Richten oder Zurechtstutzen von Pflastersteinen und gepflasterten Straßen.

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AT105409B
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Wilhelm Segerstroem
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Wilhelm Segerstroem
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Description


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  Verfahren zum Richten oder   Zurechtstutzen von Pflastersteinen und gepflasterten  
Strassen. 



   In mit   Hausteinen,   gewöhnlich Granitsteinen gepflasterte Strassen werden die Oberflächen der Steine durch Abnutzung nach und nach rund und glatt, und in stark benutzten und infolgedessen starker Abnutzung ausgesetzten Strassen tritt dieser Nachteil schon sehr bald nach erfolgter Pflasterung in Erscheinung, so dass die Strassen, wenn sie in gutem Zustand gehalten werden sollen, ziemlich oft umgelegt 
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 erst gerichtet oder neu behauen werden, was bisher im allgemeinen durch Behauen von Hand geschehen ist.

   Dies wird jedoch sehr teuer, so dass man es vielerseits als vorteilhafter erachtet hat beim Umlegen von Strassen gänzlich neue Steine an Stelle der früheren zu verwenden, zumal wenn die letzteren zur Pflasterung   von weniger wichtigen Strassen   oder Wegen benutzt werden   können.   Der Unterhalt von gepflasterte Strassen, die in gutem Zustand gehalten werden sollen, ist somit ein aussergewöhnlich teurer gewesen. 



   Die Erfindung bezweckt eine Herabsetzung der Unterhaltungskosten für derartige Strassen zu ermöglichen, u.   zw.   durch ein Verfahren, durch welches die durch Abnutzung rund oder glatt gewordenen Steine mit verhältnismässig geringem Kostenaufwand wieder gerichtet oder zurechtgestutzt werden können, während sie an ihrem Platz in der Strasse liegen bleiben, so dass ein Umlegen der Strasse für alle praktischen Zwecke nicht erforderlich ist, bis die Steine gänzlich verschlissen sind.

   Dies Verfahren besteht darin, dass man die glatt gewordenen Teile oder diejenigen Teile der Oberfläche des Steins, welche zwecks Entfernen der   knolligen Hervorragungen   gesenkt werden brauchen, mit einer auf die Oberfläche gerichteten Stichflamme von ausserordentlich hoher Temperatur und derart kleiner Grösse überfährt, dass sie nur einen Bruchteil des unter Behandlung befindlichen   Flächenteils   bedeckt. Diese ausserordentlich heisse Stichflamme bewirkt eine plötzliche, starke, lokale Erhitzung in dem eigentlichen   Oberflächenteil   des Steins mit daran anschliessenden kleinen Explosionen oder Detonationen, wobei die eigentliche   Oberfläche   des Steins   Splitter-oder scherbenweise   abgesprengt wird.

   Es handelt sich also nicht um eine Erhitzung des Steins in seiner Gesamtheit oder eines wesentlichen Teils desselben, sondern nur diejenige Fläche des Steins oder die hervorragende Teile oder Knollen, die entfernt werden sollen, werden nur mit der Flamme überfahren, so dass man nahezu unmittelbar nach Entfernung der Flamme die Hand ohne Gefahr auf den Stein legen kann. Die kleinen Splitter fliegen mit einer solchen Kraft davon, dass der die Arbeit ausführende Arbeiter Hände und Gesicht gut schützen muss, um nicht beschädigt zu werden. Verschiedene Steinsorten oder Steine mit verschiedenartiger Struktur verhalten sich der Flamme gegenüber etwas verschieden. Kennzeichnend ist indessen, dass die Flamme zwecks Hervorrufung der beabsichtigten Wirkung stark konzentriert sein und eine ausserordentlich hohe Temperatur haben muss.

   Eine zweckmässig geregelte Flamme, die durch Azetylen oder ein anderes damit vergleichbares Gas und Sauerstoff erzeugt ist, kann mit Vorteil verwendet werden. Die Grösse der Flamme sollte jedoch natürlich in der Hauptsache der Grösse der zu entfernenden Teile oder Erhöhungen angepasst werden. So kann es zweckmässig sein eine grössere Flamme zu verwenden für das Fortnehmen von grösseren Unebenheiten und eine kleinere Flamme für das sogenannte   Naehsehlichten.   Nach der Behandlung ist die Fläche am Steine ungefähr gleich der gewöhnlichen frisch gehauenen Fläche eines Hausteins.

   Die Behandlung kann selbstverständlich vorgenommen werden während der Stein an seinem Platz in der Strasse liegt, und sie kostet nur einen Bruchteil von den Kosten für das früher erforderliche Umlegen und Neubehauen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Richten oder Zurechtstutzen von Pfalstersteinen aus Granit od. dgl. und von gepflasterten Strassen, nachdem die Steine durch Abnutzung rund oder glatt geworden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man glatt gewordene Teile oder solche Teile der Steinfläche, die zwecks Entfernen von knolligen Hervorragungen gesenkt werden brauchen, mit einer auf die Fläche des Steins gerichteten, konzentrierten Flamme (Stichflamme) von sehr hoher Temperatur und derart kleiner Grösse überfährt, dass sie nur einen Bruchteil des unter Behandlung befindlichen Flächenteils bedeckt, vorzugsweise einer Flamme aus Azetylen oder einem andern damit vergleichbaren Gas und Sauerstoff, zum Zwecke, eine plötzliche, starke,
    lokale Erhitzung in der eigentlichen Oberfläche des Steins mit daran anschliessenden kleinen Explosionen oder Detonationen zu bewirken, wobei der eigentliche Oberflächenteil des Steins splitter-oder seherbenweise abgesprengt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105409D 1925-12-04 1925-12-04 Verfahren zum Richten oder Zurechtstutzen von Pflastersteinen und gepflasterten Straßen. AT105409B (de)

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