AT10488U1 - Putzleiste aus kunststoff zum erzeugen von putzschicht - ecken - Google Patents

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Description

2 AT 010 488 U1
Gegenstand der Erfindung ist eine Putzleiste aus Kunststoff zum Erzeugen von Putzschicht-Ecken, die an einer Bauwerks-Ecke angebracht und beim Aufträgen von Putzmasse eingebettet werden kann, wobei die Putzleiste aufweist: einen ersten Anlageschenkel zur Anlage an eine erste Fläche der Bauwerks-Ecke; einen zweiten Anlageschenkel, der abgewinkelt zu dem ersten Anlageschenkel orientiert ist, zur
Anlage an eine zweite Fläche der Bauwerks-Ecke; einen Wegragschenkel, dessen Ende im wesentlichen die Position des Scheitels der zu erzeugenden Putzschicht-Ecke festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegragschenkel Durchbrechungen und auf jeder Seite eine Rillung aufweist.
Derartige Putzleisten, die man häufig auch kürzer als Eckwinkelleisten bezeichnet, sind in vielerlei Ausführungsformen bekannt. Die erfindungsgemäße Putzleiste zeichnet sich dadurch aus, dass der getrocknete Putz im Bereich der erzeugten Putzschicht-Ecke extrem gut mit der Putzleiste, insbesondere dem Wegragschenkel, verhaftet ist, weil es sowohl die Durchbrechungen in dem Wegragschenkel gibt (wodurch die von der ersten Fläche der Bauwerksecke herankommende Putzschicht an den Durchbrechungen unmittelbar übergeht in die von der zweiten Fläche der Bauwerksecke herankommende Putzschicht, so dass dort eine formschlüssige Verankerung des Putzes in den Durchbrechungen erreicht wird) als auch auf jeder Seite des Wegrag-schenkels eine Rillung gibt (welche in den Bereichen zwischen den Durchbrechungen eine feste Verhaftung zwischen dem Putz und der Oberfläche des Wegragschenkels ergibt, wobei diese Verhaftung im Vergleich zur Situation bei den Durchbrechungen zwar eine geringere Tiefe des formschlüssigen Eingriffs aber eine große Fläche des gegenseitigen Eingriffs hat). Gerade bei Putzleisten aus Kunststoff ist die erfindungsgemäß erreichte Optimierung der Putzanbindung besonders willkommen, weil der Übergang von Putz zu Kunststoff hinsichtlich schlechter Putzhaftung, Spaltbildung, Eindringen von Feuchtigkeit, Entstehen von Abbröckelungen noch kritischer ist als ein Übergang von Putz zu einer metallischen Putzleiste.
Jede der zwei Rillungen kann insbesondere aus einer einzigen Rille oder mehreren Rillen nebeneinander bestehen.
Die Durchbrechungen sind vorzugsweise in Form einer einzigen, in Längsrichtung der Putzleiste orientierten Reihe von Durchbrechungen vorgesehen, weil dies angesichts der Wegragdi-mension des Wegragschenkels die günstigste Möglichkeit ist. Die beiden Rillungen verlaufen vorzugsweise längs des Wegragschenkels, wodurch sie bequem bei der Herstellung der Putzleiste z.B. durch Extrusion mit geformt werden können. Die Bereiche zwischen benachberten Rillen können als Längsvorsprünge in Relation zu ungerillten Bereichen des Wegragschenkels ausgebildet sein.
Es sind vorzugsweise Durchbrechungen mit kreisrunder Form oder mit anderer gerundeter Form, z.B. Rechtecke mit abgerundeten Ecken, vorgesehen. Vorzugsweise sind alle Durchbrechungen des Wegragschenkels von gleicher Form und Größe. Die genannten Formen der Durchbrechungen sind für das vollständig ausfüllende Hindurchdrücken der noch bildsamen Putzmasse günstig.
Der Wegragschenkel kann am Ende eine geringere Dicke als in einem Großteil seiner Wegrag-dimension haben. Da das eigentliche Ende des Wegragschenkels auch nach dem Aufbringen der Putzschicht von aussen her noch zumindest vage erkennbar bleibt (obwohl es von dem Flüssiganteil der Putzmasse übertüncht worden ist), ist es günstig, hier ein eher schmales, kantenartiges Ende zu haben.
Vorzugsweise hat der Wegragschenkel in einem Teil seiner Wegragdimension eine erste Dicke und in seinem Endbereich eine geringere, zweite Dicke. Dies ist eine günstige Möglichkeit, die vorstehend bereits angesprochene, relativ geringe Dicke am Ende mit einer Stabilität fördernden, größeren Dicke zu verbinden. 3 AT 010 488 U1
Vorzugsweise teilt sich der Wegragschenkel im Bereich seiner Wurzel in zwei Zweige auf, wobei der erste Zweig in den ersten Anlageschenkel und der zweite Zweig in den zweiten Anlageschenkel übergeht. Diese Maßnahme verbessert die Stabilität der Putzleiste im Bereich des Zusammenhalts zwischen den Anlageschenkeln und dem Wegragschenkel. Außerdem läßt sich so auf einfache Weise der Raum zwischen den zwei Zweigen als Einsteckraum für einen Stift ausbilden, welcher der fluchtenden Ausrichtung von zwei aneinander anschließenden Putzleisten dient. Der Einsteckraum kann sich, im Querschnitt, bei Annäherung der Zweige an die Anlageschenkel wieder verschmälern, so dass der eingesteckte Stift in allen seitlichen Richtungen lagefixiert ist.
An jedem der beiden Anlageschenkel kann ein Armierungsgewebeabschnitt befestigt sein. Dies ist ein besonders willkommenes Merkmal, wenn die Putzleiste auf einem Bauwerk mit äußerer Wärmedämmung eingesetzt werden soll. Bei Bauwerken mit äußerer Wärmedämmung, z.B. aus Platten aus geschäumtem Polystyrol oder aus plattenartigen aus Fasern hergestellten Dämmungselementen, bringt man gern eine Armierungsgewebelage mittels Spachtelmasse auf der Oberfläche der Wärmedämmung an, ehe der Putz aufgetragen wird. Dies stellt die dauerhafte Rißfreiheit des Putzes sicher. Wenn die Putzleiste pro Anlageschenkel einen an ihr befestigten Armierungsgewebeabschnitt gewisser Breite besitzt, läßt sich die großflächige Armierungsgewebelage in überlappender Weise bequem anschließen und das Ganze bequem einspachteln. Der Armierungsgewebeabschnitt und die großflächige Armierungsgewebelage bestehen typischerweise aus einem netzartigen Gebilde aus Glasfasersträngen, die mit einem Kunststoff ummantelt sind.
Vorzugsweise ist der betreffende Armierungsgewebeabschnitt durch eine Schweißverbindung an dem betreffenden Anlageschenkel befestigt. Dies ist eine besonders dauerhafte und rationell herstellbare Verbindungsart.
Vorzugsweise weist die Schweißverbindung mindestens einen Schweißstrang auf, der die darunterliegenden Bereiche des Armierungsgewebeabschnitts überdeckt und mindestens an den Netzöffnungen des Armierungsgewebeabschnitts mit dem Anlageschenkel verschweißt ist. Der Schweißstrang hat vorzugsweise eine derartige Dicke, dass er als Abstandssteg beim Aufträgen von Spachtelmasse auf den Armierungsgewebeabschnitt dienen kann. In diesem Fall hat der Schweißstrang die Doppelfunktion, sowohl eine besonders rationelle Erzeugung einer besonders dauerhaften Schweißverbindung zu ermöglichen und andererseits einen Abstandssteg zu liefern, der beim Einsatz der Putzleiste das Aufträgen der Spachtelmasse erheblich erleichtert.
Vorzugsweise ist die Schweißverbindung eine Ultraschall-Schweißverbindung. Andere Arten von Schweißverbindungen sind möglich, insbesondere auch lokal begrenztes Erwärmen der Schweißstelle bis zur Verschweißungstemperatur.
Vorzugsweise weisen die Anlageschenkel jeweils Durchbrechungen auf. Dies erleichtert die Verankerung der Putzleiste an dem Bauwerk bzw. der Wärmedämmung des Bauwerks, insbesondere unter Einsatz von Spachtelmasse.
Vorzugsweise wird die Putzleiste, selbstverständlich zunächst ohne die vorzugsweise vorhandenen Armierungsgewebeabschnitte, durch Kunststoffextrusion hergestellt. Die Durchbrechungen an dem Wegragschenkel und ggf. an den Anlageschenkeln werden nach der Extrusion hergestellt, wofür es kontinuierliche Verfahren mit Herstellung der Durchbrechungen im Spalt zwischen zwei rotierenden, walzenartigen Körpern oder intermittierende Verfahren, die mit einer Art Stanzvorgang arbeiten, gibt.
Bevorzugte Kunststoffe zur Herstellung der Putzleiste sind Polyvinylchlorid, Polypropylen, Polystyrol und geschäumte Kunststoffe. 4 AT 010 488 U1
Die Erfindung und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Einen Ausschnitt einer Bauwerksecke mit Wärmedämmung und Eckwinkel-Putzleiste und Putzschicht-Ecke, alles im horizontalen Querschnitt;
Fig. 2 eine horizontale Ansicht gemäß Pfeil II in Fig. 1 auf die Fläche eines Wegragschenkels der Putzleiste, ebenfalls als Ausschnitt, in größerem Maßstab;
Fig. 3 einen zusammen mit der Anputzleiste verwendbaren Stift im größerem Maßstab
Bei der in Fig. 1 gezeichneten Bauwerksecke 2 erkennt man den eigentlichen Eckbereich 4 des tragenden Bauwerksbestandteils z.B. aus Mauerwerk oder Beton. Auf dem tragenden Bauwerksbestandteil 4, z.B. einer Gebäudewand, ist eine Wärmedämmung 6 angebracht, die entsprechend der Ecke 4 ebenfalls um die Ecke geführt ist. Als praktische Beispiele möge man sich eine vertikal verlaufende Hausecke oder eine vertikal verlaufende Ecke am Übergang von der vom Gebäude weg gerichteten Wandfläche und der Laibungsfläche einer Fensteröffnung vorstellen.
Auf der Wärmedämmungs-Ecke ist eine Putzleiste 8 angebracht, vorzugsweise dadurch, dass man "innen" auf die beiden noch zu beschreibenden Anlageschenkel 10 jeweils etwas Spachtelmasse aufgetragen hat und dann die Putzleiste 8 einfach gegen die Wärmedämmungs-Ecke angedrückt hat. Eine typische Länge einer Putzleiste im Lieferzustand ist 2 m. Größere oder kleinere Längen sind möglich.
Die Putzleiste 8 hat die in Fig. 1 im Querschnitt gezeichnete Form. Sie weist zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Anlageschenkel 10a und 10b auf, die nicht direkt ineinander übergehen. Wenn man im fiktiven Schnittpunkt der Anlageschenkel 10a und 10b eine jeweils unter 135° liegende Linie zieht, hat man die Richtung eines Wegragschenkels 12, auf dessen Weg-ragdimension w weiter unten noch näher eingegangen wird. Ein Stück entfernt von dem fiktiven Schnittpunkt der Anlageschenkel 10a und 10b gibt es eine Stelle, an der sich der Wegrag-schenkel 12, in Richtung zu den Anlageschenkeln 10a und 10b hin, in zwei Zweige 12a und 12b aufteilt. Der eine Zweig 12a geht in den einen Anlageschenkel 10a über, während der andere Zweig 12b in den anderen Anlageschenkel 10b übergeht. "Außerhalb" der Verzweigungsstelle, d.h. von dort aus zum freien Ende 14 des Wegragschenkels 12, hat der Wegragschenkel 12 eine plattenartige Konfiguration, und zwar in einem ersten Teil 16a mit größerer Dicke und in einem schmaleren, zweiten Teil 16b mit kleinerer Dicke. Das eigentliche Ende 14 ist etwas abgerundet.
In Fig. 2 sieht man, dass der Wegragschenkel 12 in seinem Teil 16a größerer Dicke mit einer Reihe von kreisrunden Durchbrechungen 18 versehen ist. Die Durchbrechungen 18 sind so groß, dass die Breite b des Teils 16a größerer Dicke nahezu gänzlich ausgenutzt wird. Die Teilung, d.h. die Strecke von Durchbrechungsmitte zu benachbarter Durchbrechungsmitte, beträgt z.B. zwei bis vier Durchbrechungsdurchmesser.
Der Wegragschenkel 12 besitzt in seinem Teil 16a größerer Dicke auf beiden Seiten jeweils eine Rillung 20, die in Längsrichtung der Putzleiste 8 verläuft. Die jeweilige Rillung 20 besteht aus mehreren Rillen 22 (z.B. drei bis sechs Rillen, hier fünf Rillen) in der betreffenden Oberfläche des Wegragschenkels 12. Jeweils zwischen zwei benachbarten Rillen kann der Kunststoff einen oder zwei Längsvorsprünge relativ zu der ungerillten Oberfläche des Wegragschenkels 12 bilden, muss aber nicht.
Im bezeichneten Fall sind die einzelnen Rillen 22 der Rillung 20 immer wieder durch die Durchbrechungen 18 unterbrochen. Man kann aber auch die Durchbrechungen 18 etwas kleiner im Durchmesser machen und äußere Rillen 22 kontinuierlich durchlaufen lassen. Es wird betont, dass es, anders als gezeichnet, möglich ist, auch im Teil 16b kleinerer Dicke eine oder mehrere Längsrillen vorzusehen. 5 AT010 488U1
Die zwei Linien links von der Rillung 20 und die eine Linie rechts von der Rillung 20 bedeuten keine Rillen sondern Abbiegelinien in der Oberfläche des Wegragschenkels 12.
Die Zweige 12a und 12b des Wegragschenkels 12 nähern sich bis zu ihrem Übergang in die Anlageschenkel 10a bzw. 10b wieder etwas stärker aneinander an als es an der Stelle größten Abstands der Fall war. Durch die Zweige 12a und 12b ist ein (ringsum nicht vollständig geschlossener) Einsteckraum 24 gebildet. In den Einsteckraum 24 kann am Ende der Putzleiste 8 ein Stift 26 z.B. der in Fig. 3 gezeichneten Ausführung mit im wesentlichen der Hälfte seiner Länge eingesteckt werden, wobei ein Bund 28 das Ausmaß des Einsteckens begrenzt. Der Stift 26 besteht aus Kunststoff und ist mit nicht eingezeichneten, in seiner Längsrichtung verlaufenden Rillen in seiner Umfangsfläche versehen. Mittels des Stifts 26 läßt sich dann die in Längsrichtung benachbarte Putzleiste 8 bequem anschließen und fluchtend ausrichten. Die gegenseitige Verankerung der benachbarten Putzleisten 8 wirkt sich ebenfalls positiv auf die weiter vorn in der Anmeldung beschriebene, optimale Putzhaftung aus, weil Relativbewegungen der zwei Putzleisten 8 selbst im Verlauf der Jahre behindert werden. Die in Fig. 1 sichtbaren, kleinen Längsvorsprünge der Zweige 12a und 12b im Einsteckraum 24 dienen der stärkeren Festhaltung des Stifts 26, ohne dessen Einbringung zu erschweren.
In Fig. 1 ist ferner erkennbar, dass an jedem Anlageschenkel 10a, 10b außenseitig, d.h. auf der der Wärmedämmung 6 abgewandten Fläche, ein Armierungsgewebeabschnitt 30a bzw. 30b befestigt ist. Die Befestigung ist durch Ultraschallverschweißung mit Hilfe von jeweils zwei im Querschnitt im wesentlichen kreisrunden Schweißsträngen 32 vorgenommen, die in Längsrichtung der Putzleiste 8 verlaufen. Der jeweilige Schweißstrang 32 überdeckt die Stränge des Armierungsgewebeabschnitts 30a bzw. 30b, die er überkreuzt, und ist mindestens an den Netzöffnungen des Armierungsgewebeabschnitts mit dem Anlageschenkel 10a bzw. 10b verschweißt. Die Verschweißung kann auch unter die überkreuzten Armierungsgewebestränge gehen.
Die Schweißstränge 32 haben eine derartige Dicke (gemessen rechtwinklig zur Oberfläche des betreffenden Anlageschenkels 10a bzw. 10b), dass sie als Abstandsstege beim Aufträgen von Spachtelmasse auf den betreffenden Armierungsgewebeabschnitt 30a bzw. 30b dienen können. Die Spachtelschicht 34 ist in Fig. 1 durch weiße Farbgebung herausgehoben.
Schließlich erkennt man in Fig. 1 eine durch dunkle Tönung hervorgehobene Putzschicht 36, die von beiden Seiten her gegen den Wegragschenkel 12 der Putzleiste 8 verläuft und somit eine Putzschicht-Ecke bildet. Beim Aufbringen der bildsamen Putzmasse durchdringt diese die Durchbrechungen 18 im Wegragschenkel 12 und geht auch in die beiden Rillungen 20 auf den beiden Seiten des Wegragschenkels 12.
Die erfindungsgemäße Putzleiste wird in mehreren Wegragdimensionen w des Wegragschenkels 12 produziert und verkauft, je nach Dicke der Putzschicht 36, für die sie bestimmt ist.
In den Zeichnungen ist nicht sichtbar, dass die Anlageschenkel 10a, 10b mit Durchbrechungen versehen sind, z.B. pro Anlageschenkel 10a, 10b eine Doppelreihe von länglichen Durchbrechungen mit gerundeten Enden. Stifte, die wie der in Fig. 3 gezeichnete Stift 26 ausgebildet ist, können auch benutzt werden, um das anfängliche Fixieren der Putzleiste 8 an der Wärmedämmungs-Ecke sicherer zu machen, solange die zum Andrücken eingesetzte Spachtelmasse noch nicht erhärtet ist. Zu diesem Zweck kann man einfach ein paar Stifte, die über die Länge der Putzleiste 8 verteilt sind, durch Durchbrechungen in den Anlageschenkeln 10a, 10b hindurch in die Wärmedämmung 6 eindrücken. Bevor dann außen die Spachtelmassenschicht 34 aufgetragen wird, werden diese Stifte 26 einfach wieder herausgezogen.
Die erfindungsgemäße Putzleiste läßt sich nicht nur bei vertikal verlaufenden Bauwerksecken einsetzen sondern insbesondere auch bei horizontal verlaufenden Bauwerksecken, z.B. an der Ecke zwischen einer nach außen weisenden Gebäudewandfläche und der Untersichtsfläche der Decke einer Loggia.

Claims (12)

  1. 6 AT010 488U1 Ansprüche: 1. Putzleiste aus Kunststoff zum Erzeugen von Putzschicht-Ecken, die an einer Bauwerks-Ecke angebracht und beim Aufträgen von Putzmasse (36) eingebettet werden kann, wobei die Putzleiste (8) aufweist: einen ersten Anlageschenkel (10a) zur Anlage an eine erste Fläche der Bauwerks-Ecke; einen zweiten Anlageschenkel (10b), der abgewinkelt zu dem ersten Anlageschenkel (10a) orientiert ist, zur Anlage an eine zweite Fläche der Bauwerks-Ecke; einen Wegragschenkel (12), dessen Ende im wesentlichen die Position des Scheitels der zu erzeugenden Putzschicht-Ecke festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegragschenkel (12) Durchbrechungen (18) und auf jeder Seite eine Rillung (20) aufweist.
  2. 2. Putzleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Durchbrechungen (18) mit kreisrunder Form oder mit anderer gerundeter Form vorgesehen sind.
  3. 3. Putzleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegragschenkel (12) am Ende eine geringere Dicke als in einem Großteil seiner Wegragdimension (w) hat.
  4. 4. Putzleiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegragschenkel (12) in einem Teil seiner Wegragdimension (w) eine erste Dicke und in seinem Endbereich eine geringere zweite Dicke hat.
  5. 5. Putzleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Wegragschenkel (12) im Bereich seiner Wurzel in zwei Zweige (12a, 12b) aufteilt, wobei der erste Zweig (12a) in den ersten Anlageschenkel (10a) und der zweite Zweig (12b) in den zweiten Anlageschenkel (10b) übergeht.
  6. 6. Putzleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den zwei Zweigen (12a, 12b) als Einsteckraum (24) für einen Stift ausgebildet ist, welcher der fluchtenden Ausrichtung von zwei aneinander anschließenden Putzleisten (8) dient.
  7. 7. Putzleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Anlageschenkel (10a, 10b) ein Armierungsgewebeabschnitt (30a, 30b) befestigt ist.
  8. 8. Putzleiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende Armierungsgewebeabschnitt (30a; 30b) durch eine Schweißverbindung an dem betreffenden Anlageschenkel befestigt ist.
  9. 9. Putzleiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißverbindung mindestens einen Schweißstrang (32) aufweist, der die darunterliegenden Bereiche des Armierungsgewebeabschnitts (30a; 30b) überdeckt und mindestens an den Netzöffnungen des Armierungsgewebeabschnitts (30a; 30b) mit dem Anlageschenkel (10a; 10b)verschweißt ist.
  10. 10. Putzleiste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schweißstrang (32) eine derartige Dicke hat, dass er als Abstandssteg beim Aufträgen von Spachtelmasse (34) auf den Armierungsgewebeabschnitt (30a; 30b) dienen kann.
  11. 11. Putzleiste nach einem der Ansprüche 8 bis 10, 7 AT 010 488 U1 dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißverbindung eine Ultraschall-Schweißverbindung ist.
  12. 12. Putzleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageschenkel (10a; 10b) jeweils Durchbrechungen aufweisen. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen
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