AT104737B - Verfahren zur Herstellung von Gelatindruckplatten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gelatindruckplatten.

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  Verfahren zur Herstellung von   Gelatindrnetplatten.   



   Es hat sich gezeigt, dass an Stelle der im österreichischen Patent Nr. 91881 vorgesehenen Quellung der Gelatine nach der Belichtung und Behandlung mit trockener Hitze es sich empfiehlt, nach der Belichtung die mit einer Chromgelatineschicht versehene Platte der Einwirkung von feuchtem Wasserdampf auszusetzen, durch die die vom Licht weniger betroffenen, also unbelichteten Teile zunächst durch die Einwirkung der Feuchtigkeit des Dampfes rasch Wasser aufnehmen und quellen und sodann durch die Wärme des Dampfes zum Schrumpfen gebracht werden, während sich die belichteten Teile unter dem Einfluss des Lichtes gehärtet (gegorben) haben und durch den Wasserdampf nicht angegriffen werden, so dass sie als Druckpunkte stehen bleiben. Durch das Schrumpfen der unbelichteten Umgebung des Punktes wird die erforderliche Tiefe um den Druckpunkt gebildet. 



   Die Anwendung des feuchten Wasserdampfes erfolgt am einfachsten in der Weise, dass man die Chromgelatinesehicht nach der Belichtung ungefähr   1-2   Minuten über eine Düse hält, aus der ungespannter oder gespannter, feuchter Wasserdampf mit einer Temperatur von   90-150  C   an der Austritts- öffnung austritt. Je höher die Temperatur des Wasserdampfes ist, um so intensiver ist die Wirkung. Es genügt aber auch, wenn man die Chromgelatinesehicht in einem Abstand (von etwa 30   cm)   von der Düse hält, da bei zu intensiver Wirkung auch die durch das Licht   gehärteten   Teile der Gelatinesehicht angegriffen werden. 



   Um bestimmte Teile vor der allzu scharfen Einwirkung des feuchten Wasserdampfes, die den belichteten Punkt zum Schmelzen bringen könnte, zu schützen, empfiehlt sich bei bestimmten Partien des Druckstockes eine Abdeckung mit Lack oder einem andern, die Wirkung des Dampfes lindernden Hilfsmittel. Statt dessen kann eine teilweise Auswaschung der nicht belichteten Gelatine mit warmem, gegebenenfalls leicht gesäuertem Wasser von   30-50  C   erfolgen, die den Punkt bloss freilegt, ohne sämtliche auswaschbaren Teile zu entfernen, worauf erst die Behandlung mit feuchtem Wasserdampf zur Vertiefung des Punktes vorgenommen wird, die dadurch abgekürzt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Gelatinedruckplatten,   dadurch gekennzeichnet, dass die   chromierte   und belichtete Gelatineplatte der Einwirkung von feuchtem Wasserdampf ausgesetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Gelatinedruckplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Einwirkung des feuchten Wasserdampfes eine Abdeckung von Teilen dcr Platte mit Lack oder andern, die Einwirkung des Dampfes beeinträchtigenden Mitteln oder eine teilweise Auswaschung der nicht belichteten Gelatineteile mit warmem, gegebenenfalls leicht angesäuertem Wasser von beiläufig 30-500 C stattfindet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT104737D 1924-08-01 1924-08-01 Verfahren zur Herstellung von Gelatindruckplatten. AT104737B (de)

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