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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu 10461. Drehstahlhalter für mehrere Stähle.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Drehstahlhalter zum Halten mehrerer das Werkstück gleichzeitig angreifender Drehstähle, welche derart im Halter angeordnet sind, dass man auf verschiedenen Durchmessern des Werkstückes und in mehrfachen Spiralen hintereinander schneiden kann. Es sind zwar schon Drehstahlhalter bekannt, bei denen ein Stahl gegen den oder die anderen Stähle sowohl seitlich als als auch im Winkel verstellt werden kann.
Bei dem vorliegenden Drehstahlhalter sind mehrere Stähle, von denen bis sechs und noch mehr in einem Halter sein können, derart angeordnet, dass sie sowohl seitlich, als auch im Winkel zueinander, dem Durchmesser des jeweilig zu bearbeitenden Werkstückes entsprechend, verstellt werden können, so dass sich dadurch versduede. j breite und dicke Späne nach Wunsch oder Bedarf erzielen lassen. Durch die vorliegende Erfindung
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un Halter eingesetzter Drehstähle an der zu leistenden Arbeit erreicht und dadurch eine bedeutend vermehrte Leistungsfähigkeit gegenüber der Anwendung der bisherigen Drehstahlhalter erzielt.
Die Anwendung des vorliegenden Drebstahlhalters gestattet die Be- arbeitung von Wellen mit nur geringem Durchmesser auf schnelle und zweckmässige Weise vorzunehmen, ohne eine besondere Spezialwellendrehbank nötig zu machen.
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Fig. 1 eine Seitenansicht des Drehstahlhalters und Fig. 2 eine Oberansicht desselben.
11m mit einem zum Einspannen in den Support dienenden Arm 8 versehene Haltekörper 7 ist in der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführungsform zur Aufnahme*'
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sind in je einer Gruppe angeordnet, von denen jede Gruppe auf einem anderen Durchmesser des Werkstückes. 9 arbeitet, und zwar arbeiten die Stähle 1, 2, 3 auf dem grösseren und die Stähle 4, 5, 6, auf dem kleineren Durchmesser. In der dargestellten Ausführungform sind beispielsweise die mittleren Stähle 2,. 5 jeder Gruppe nur in radialer Richtung zum Werkstück verstellbar eingerichtet, nnd zwar in bekannter Weise durch je eine Schraube 10, während die seitlichen Schrauben 11 zum Feststellen dieser Stähle dienen.
Die zn beiden Seiten der mittleren Stähle befindlichen Stähle 1, 3 und 4, 6 sind quer zu ihrer Längenachse drehbar gelagert, so dass sie radial oder annähernd radial zur Achse des Werkstückes eingestellt werden können, entsprechend der Durchmessergrösse der verschiedenen Werkstücke. Durch auf die Schenkel der Stähle wirkende Schrauben 12, 13 kann die Feststellung dieser Stähle in der erforderlichen Winkelstellung erfolgen. Die seitliche Verschiebung der Stähle, d. h. also die Verstellharkeit in der Richtung ihrer Drehachse kann durch seitlich angeordnete Schrauben bezw. Schraubenbolzen 14, 15 erfolgen.
Es ist jedoch nicht Bedingung, dass die beiden, jeweilig seitlich stehenden Stähle der auf dem gleichen Durchmesser des Werkstückes arbeitenden Stahlgruppe seitlich verschiebbar und drehbar sind, während der mittlere feststeht, sondern es kann auch der mittlere verschiebbar, bezw. drehbar und einer der anderen Stähle nicht seitlich verschiebbar, bezw. drehbar sein, ohne dass dadurch eine Änderung in der Wirkung entstehen würde. Welches auch die Anzahl und die Art der Anordnung der zu einer auf gleichem Durchmesser
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Stähle kann beliebig sein ; ebenso kann die Anzahl der Stähle vermindert oder vermehrt werden, wenn dies zweckdienlich erscheint.