AT104042B - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung eines gasförmigen Mittels von darin schwebenden Staubteilchen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung eines gasförmigen Mittels von darin schwebenden Staubteilchen.

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AT104042B
AT104042B AT104042DA AT104042B AT 104042 B AT104042 B AT 104042B AT 104042D A AT104042D A AT 104042DA AT 104042 B AT104042 B AT 104042B
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description


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   Ergänzt werden diese Vorrichtungen durch eine Klappe am Fuss der Staubfängerkammer, durch welche die Entleerung der abgelagerten Unreinigkeiten erfolgt. Diese Klappe wird gleichzeitig mit einem für einen andern Zweck schon vorhandenen Bestandteil der Maschine, die mit dem Staubfänger ausgerüstet ist, betätigt, der zumindest einmal im Tag, zu einem Zeitpunkt bedient wird, wenn die Ansaugung des zu reinigenden Gasstromes gleich Null oder sehr gering ist. 



   Die Zeichnungen zeigen drei Ausführungsbeispiele der Filtervorrichtung und ein Beispiel der Betätigung der Entleerungsklappe mittels des Kontaktes der elektrischen Andrehvorrichtung einer Verbrennungskraftmaschine. Fig. 1 zeigt das erste Beispiel eines Staubfängers mit einem einzigen, pendelnd aufgehängten Ärmel in einem lotrechten Achsenschnitt. Die Fig. 2-4 zeigen das zweite Ausführungs-   beispiel u. zw. ist Fig. 2 ein lotrechter Axialschnitt eines Staubfängers mit mehreren im Kreis gruppierten Ärmeln. Fig. 3,4 sind halbe Querschnitte zu Fig. 2 und zeigen die obere und untere Aufhängungsscheibe   für die Ärmel. Die   Betätigungsvorrichtung   der Entleerungsklappe ist schematisch in Fig. 5 dargestellt. 



  Das dritte Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6-14 dargestellt. Fig. 6 ist ein Querschnitt eines Schirmes von ringförmiger Gestalt. Fig. 7 ein Teil einer Ansicht desselben ; Fig. 8 und 9 sind Schnitte nach den Linien   X-X   bzw. Y-Y der Fig. 7 in   vergrössertem   Massstabe.

   Fig. 10 ist eine teilweise Vorderansicht eines ringförmigen Anschlag-Zwischenstückes und Fig. 11 ist eine Seitenansicht desselben Stückes ; Fig. 12 zeigt in Vorderansicht einen Teil des Zwischenstückes und des damit verbundenen Schirmes ; Fig. 13 ist ein axialer Längsschnitt eines vollständigen, unmittelbar in die Mündung des Saugrohres des Vergasers einer Fahrzeugkraftmaschine eingebauten Apparates ; Fig. 14 zeigt teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht eine etwas andere Form des Apparates nach Fig. 13, der an der Spritzwand eines Kraftfahrzeuges angebracht ist. 



   In Fig. 1 bedeutet b einen Zylinder, dessen   kegelstumpfförmiger   Boden   b1   in einen Trichter b2 zur Entleerung des Staubes ausläuft, dessen Mündung von einer Klappe   c   verschlossen ist, die mittels des Gegengewichtes e1 belastet ist. Der Zylinder b trägt einen Deckel d, dessen Mittelteil von einem Rohr   d1   eingenommen wird, durch das die gereinigte Luft zum Lufteintritt des Vergasers oder irgend eines andern Apparates gelangt. Die Hindernisse, die den Luftstrom zu einer Zickzackbewegung zwingen, sind   mit m   bezeichnet.

   Ein   Querstreifen < ss   geht durch den Mittelpunkt der Mündung des Rohres   d1 und   an ihm ist der Hohlteil eines Kugelgelenkes e befestigt, welches als Drehpunkt und Aufhängung des weiter unten be-   schriebenen   Pendelsystems dient, das den Filtersehirm im engeren Sinne bildet. Die Endwindungen einer Schraubenfeder 1 haben Kreisform und an ihnen ist je ein   Kreuz 11 bzw. p angebracht.   Der Mittelpunkt des   Kreuzes f trägt   den Vollteil des Kugelgelenkes e und der   von 12 trägt   eine   Stange/   mit einem Gewicht g an ihrem unteren Ende ; naturgemäss kann das Gewicht auch oberhalb der Stange 13 angebracht sein. Seine Grösse ist so bemessen, dass die Feder sich unter seinem Einfluss deformiert. Der untere Teil 
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 gesehen. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Die Aussenluft tritt durch die Hindernisse m im Zickzack ein, wobei sie von den gröbsten Verunreinigungen befreit wird, tritt dann in den Körper b in der Richtung gegen den Boden   bl,   wo sie einen weiteren Teil der Verunreinigungen ablagert, die zufolge ihrer Trägheit sich von oben nach unten bewegen. Die Luft tritt dann mit verhältnismässig kleiner Geschwindigkeit durch die Maschen des Gewebes in den Hohlraum ein, den von allen Seiten   filtrierendes   Gewebe umschliesst, und wird schliesslich durch das Saugrohr in den Vergaser abgesaugt. Unter dem Einfluss der Unebenheiten der Fahrbahn, der Vibrationen der Kraftmaschine und infolge der   schwingbaren   Anordnung werden die gespannten Fäden des Teiles   j   des filtrierenden Gewebes in lebhafter Vibration erhalten.

   Die Vibration 
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 Aufeinanderfolge von   Vibrationen.-'Jeder senkrechten   Bewegung des Gewichtes g entspricht eine Zusammendrückung der Feder t und eine Entspannung des Gewebteiles j ; der Anschlag   i   begrenzt die Aufwärtsbewegung des Gewichtes g und die   Zusammendrückung   der Feder 1 und bewirkt die Umkehr der Bewegung, die Entspannung der Feder und infolgedessen das Schütteln des Gewebes j, das hiedurch von neuem in Schwingungen versetzt wird. 



   Das zweite Ausführungsbeispiel eines Staubfängers ist in Fig. 2-4 dargestellt. Hier bedeutet b den zylindrischen   Körper,   dessen Boden b3 die Form eines umgekehrten schiefen Kegels hat und in eine Öffnung zur Entleerung des Staubes endigt, die mit einer Klappe o   veischlossen   ist. Der Körper b ist mit 

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 einem Mittelrohr p fest verbunden, das die gereinigte Luft dem Vergaser zufühlt. Eine schiefkegelige Kappe n, die am unteren Teil des Rohres p befestigt ist, teilt den vom Boden b3 umschlossenen Raum in zwei Teile   10   und   wi.   Zwischen dem unteren Rand dieser Kappe und dem Boden b3 bleibt ein ringförmiger Spalt x, durch den die Verunreinigungen in die Kammer   wl   fallen.

   Der obere Teil des Körpers b ist miteiner grossen Lufteintrittsöffnung versehen, die durch ein weitmaschiges Sieb a geschützt ist. Das obere Ende des Rohres p trägt eine Scheibe v, die von einer Reihe von Öffnungen s durchbrochen ist. Ein Deckel q ist am Umfang dieser Scheibe v mit ihr   verschweisst   ; an jede Öffnung s ist ein mit dem Aussenrand der Scheibe verbundener Rohransatz    angeschlossen,   über welchen ein Ende des Filterärmels y geschoben und mittels eines Federringes t befestigt ist. Das untere Ende jedes Ärmels ist mittels eines Ringes      
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 leeren kann.

   Die   Scheiben   sind untereinander mittels der Pratzen z (Fig. 4) verbunden und mit den sie berührenden Kreisringen   Zi und Z2 verIötet.   Die Gesamtheit der   Scheiben'il   und Kreisringe   z1,     z2   bildet eine durchbrochene Ringplatte v4, der man ein bestimmtes Gewicht gibt. Der Innenrand   z2   dieser Ringplatte   v4   ist durch einen Ringspalt pi vom Rohr p getrennt, das als Anschlag und Führung für die Ringplatte bei den Vibrationen der Ärmel dient. 



   Die Kappe n trennt die Ärmel von den im Raum   tp   angesammelten Staubmassen und verhindert deren Zerstreuung im Innern des Staubabscheiders. Die Erschütterungen des Fahrzeuges, die vom Arbeiten der Kraftmaschine und den Unebenheiten der Fahrbahn herrühren, veranlassen die Ärmel zu 
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 eine rasche Pendelbewegung in wagrechter Richtung ; die unter dem Gewicht der Platte gespannten Seidenfäden geraten in Vibrationen ; das Rohr p begrenzt die Bewegung und dient als Anschlag ; bei der Auf-und Abbewegung erteilt die Platte v4 den Ärmeln eine heftige   Ersehütteiung,   die sie vibrieren lässt. 



   Die Luft dringt durch die Maschen des Siebes.   ?   in das Innere des Staubabscheiders ; die gröbsten Verunreinigungen setzen durch ihre Trägheit ihre Abwärtsbewegung fort und fallen in den vom Boden b3 abgeschlossenen Raum ; ein Teil des Staubes lagert sich auf dem Deckel q ab, von wo er infolge der Er-   schütterungen   ebenfalls auf den Boden b3 gelangt. 
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 gegen die Wände des Apparates geschleudert, fallen durch ihr Gewicht auf die geneigten Flächen b3 und n und sammeln sich im Raum   wt,   nachdem sie durch den Spalt   x   gegangen sind.

   Wenn die Kraftmaschine Luft ansaugt, schliesst die Klappe o die Entleerungsöffnung für den Staub unter dem Atmo-   sphärendruck   ; bei Stillstand der Kraftmaschine öffnet sich diese Klappe und lässt den Inhalt der Kammer wl austreten. 



   Bei   beiden beschriebenen Ausführungsformen   des Entstaubungsapparates müssen die auf ihrem Boden angehäuften Staubmassen regelmässig entleert werden, um zu vermeiden, dass der sonst anwachsende innere Luftwiderstand des Apparates die Ladung der Kraftmaschine beeinträchtigt. Anderseits soll die Entleerung erfolgen, wenn kein oder nur ein schwacher Unterdruck im Apparat herrscht, damit die Staubmassen nicht beim Öffnen der Klappe in das Innere des Staubabscheiders gelangen.

   Man kann-wie in Fig. 1 - eine einfache gewicht- oder federbelastete Klappe vorsehen, die durch die Unebenheiten der Strasse von Zeit zu Zeit plötzlich geöffnet wird ; dieser Anordnung kann man noch ein unter Atmosphärendruck stehendes Ventil hinzufügen, das oberhalb der Klappe c angebracht ist und das Innere des Apparates gegen den Trichter b2   abschliesst,   wenn die Klappe c sich öffnet. Es ist jedoch vorteilhafter, eine zwangläufige Betätigung der Entleerungsklappe vorzusehen, von der man sicher ist, dass sie jeden Tag betätigt wird, ohne eine Entleerung von Staub zur Unzeit zu bewirken.

   Zu diesem Zweck genügt es, auf geeignete Weise die Betätigung der Klappe mit der eines andern Maschinteiles zu kuppeln, mit dem der Staubfänger zusammenarbeitet, u. zw. eines Betätigungsorgans, das der Wärter für einen andern Zweck, mindestens einmal im Tag, bedienen muss. Man wird ein solches Organ wählen, das in einem Augenblick wirkt, da die Luftansaugung durch den Staubfänger hindurch sehr schwach ist. Bei der Anwendung auf ein Kraftfahrzeug z. B. kann man die Betätigung der Entleerungsklappe mit der der Drosselklappe des Vergasers kuppeln. In diesem Falle ist es klar, dass bei Öffnung der Klappe im Augenblick des   Schliessens   der Drosselklappe keine Luft durch den Staubfänger gesaugt wird, da die Drosselklappe in die Verbindungsleitung von letzterem zum Vergaser geschaltet ist. 



   In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Klappe mit dem Kontakt der elektrischen Anwerfvorrlehtung eines Kraftfahrzeuges verbunden ist. Es bedeutet A ein Stück des Bodens des Entstaubungsapparates, Zist der Entleerungstrichter,   B ist   die Klappe ; D ist der Bedienungshebel, der bei D' gelagert ist ; C ist eine Rückzugsfeder. Das Aggregat 0 besteht aus der Batterie K, dem Schalter   G   und dem Andrehmotor L, sowie aus den erforderlichen Schaltungen. Der Schalter G besteht aus dem Drücker H, der mittels einer Feder N in seine Lage   zurückgebracht   wird und an dem das Kontaktstück   HI angebracht   ist, das nach Belieben die Kontakte   ?   und G2 miteinander verbindet, um den Andrehmotor L anzulassen.

   Der   Drücker T ?   endigt in eine Scheibe H2, die einen zweiarmigen Hebel F betätigt, der im Drehpunkt F1 

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  Der Drücker H wird mit dem Fuss gedrückt, um den Andrehmotor anzulassen, wodurch gleichzeitig die Klappe B geöffnet wird. In dem Augenblick, wo der Druck des Fusses aufhört, bringt die Feder N den Druckknopf in seine Anfangslage zurück und die Klappe B schliesst sich unter dem Einfluss der Feder C. Vor dem Andrehen der Kraftmaschine ist es üblich, die Drosselklappe des Vergasers in die für das Anlassen günstigste Stellung zu bringen, d. h. sie nahezu vollständig zu schliessen, was die Saugwirkung im Staubfänger sehr herabsetzt. 



   Das dritte Ausführungsbeispiel eines Staubfängers ist in Fig. 6-14 dargestellt und eignet sich besonders für die Vergaser von Kraftfahrzeugen, aber auch für andere Zwecke. Bei dieser Bauart, die in ihrer Gesamtheit in Fig. 13 bzw. 14 in zwei etwas voneinander abweichenden Ausführungsformen dargestellt ist, besteht der Staubfänger im engeren Sinne aus einer Reihe von untereinander gleichen Ringelementen, die auf einem durchbrochenen Zylinder abwechselnd mit   Anschlag-Zwischenstücken   aufgereiht sind. Fig.   6-12   zeigen Einzelheiten der Bauteile, deren Zusammenbau am besten aus Fig. 13 zu ersehen ist. 



   Ein Mittelrohr 8 ist an einem seiner Enden durch einen Deckel 8'abgeschlossen, der in seiner Mitte einen durchbohrten Ansatz mit Innengewinde trägt ; das andere Ende des Rohres ist offen und in den Lufteintritt 14 des Vergasers hineingesteckt und auf beliebige Weise darin befestigt. Der Umfang des Rohres 8 ist von   Längsschlitzen   durchbrochen, die knapp nebeneinander liegen. Ein Gehäuse 12 in Form einer   zylindrischen Büchse   ist mit seiner Stirnwand konzentrisch mit dem   : Mittelrohr 8 verschweisst.   Jedes Element des Staubfängers, ist in folgender Weise eingerichtet   : Zwei gleiche Ringe- ?   und l' (Fig. 6) bestehen z. B. aus   Seidentüll   und sind an ihrem Aussenrand mittels eines Klemmringes   S kräftig zusammen-   gespannt.

   Der Innenrand der Ringe 1 und l'ist in je einem Klemmring 2, 2'gefasst, die durch eine Reihe von Distanzrohren 3 in geeignetem Abstand voneinander gehalten und mittels diese Distanzrohre durch- 
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 schnitt des Ringes ist ein V-förmiger (Fig. 6,8, 13, 14). Der äussere Klemmring 5 besitzt   Eindrückungen     5'   (Fig. 9), um das Herallsgleiten der Gewebe   1,     1',   die zwischen den Klemmringen 5 und 2,2'eingespannt sind, zu verhindern.

   Aus dem Umstand, dass diese Ringe 2, 2'mit den Ringen 5 durch ein elastisches Mittel wie die Filterschirme   1,   l'verbunden sind, ergibt sich, dass die Ringe 5 in einem gewissen   Masse schwingen   können, wenn auch die beiden, durch die Nieten 4 in Abstand gehaltenen Ringe 2, 2'unbeweglich bleiben, Diese Schwingung erfolgt im wesentlichen in einer Ebene senkrecht zur. Achse des Elementes in seiner Ruhelage,. 



   Zwischen je zwei aufeinanderfolgende Elemente ist ein Anschlag-Zwischenstück 7 geschaltet (Fig. 8 und 13), das an seinem Umfang mit gleichweit voneinander abstehenden Zungen    in Sternform   versehen ist, deren äussere Enden abwechselnd nach rechts und links umgebogen sind. Jedes Element ist mit einem federnden Ring 6 ausgerüstet, der zwischen den beiden   filtrierenden Geweben- ?,. !' angeordnet   ist (Fig. 8) und diese unmittelbar innerhalb des Klemmringes 5 auseinanderhält. Anderseits dient der elastische Ring 6 dazu, selbsttätig die Gewebe   1,   l'zu spannen und dadurch die Wirksamkeit ihrer vibrierenden Bewegung zu erhalten. Die inneren Klemmring 2, 2'können ebenfalls mit Eindrückungen wie die mit   5'   bezeichneten des Ringes 5 versehen sein, die demselben Zweck dienen.

   Sie können ausserdem noch federnde Zungen 2"besitzen (Fig. 7,8, 12), die ebenfalls dazu beitragen, die Gewebe   1,   l'gespannt zu halten, indem 
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 Mittelrohres 8 (Fig. 13) ; aus dieser Figur geht auch hervor, dass die Filterelemente und die Zwischenstücke abwechselnd angeordnet sind.

   Zwischen ihnen sind Filzdichtungen angebracht, um zu verhindern, dass Luft zwischen ihnen in das Innere des   Mittelrohres   gelangt, ohne filtriert zu werden. 
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 der Inbetriebsetzung der Kraftmaschine und dem Beginne der Fahrt, rufen die Vibrationen des ersteren und die durch die Fahrt hervorgerufenen Stösse eine seitliche Bewegung der Klemmringe   5   der Filterelemente her vor, die alsbald gegen die umgebogenen Enden 7'der   Zwischenstücke   7 anstossen ; die rasch aufeinanderfolgenden Stösse werden auf die Gewebe 1, übertragen und erhalten sie in einem Zustand lebhafter Schwingungen ; das vibrierende Gewebe entstaubt sich selbsttätig, indem es die Staubteilchen, mit denen die Luft beladen ist, zurückschleudert, so dass sie auf den Boden des Gehäuses fallen. 



   Die Erfindung ist nicht auf die hier dargestellten und beschriebenen baulichen Anordnungen beschränkt, diese können in jeder Weise abgeändert werden, ohne das Wesen der Erfindung zu verlassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Reinigung eines gasförmigen Mittels von darin schwebenden Staubteilchen, indem dieses durch ein Filtergewebe aus glatten Fäden mit von Verfilzungen freien   Zwisehcnräumen hindurch-   gesaugt oder-gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Filtergewebe andauernd in Spannung und in Vibration erhalten wird, um zur Unterstützung der Filterwirkung eine mechanische Trennung der Staubteilchen von der Luft zu bewirken, die durch die stets geöffneten   Zwischenräume   ungehindert   hindurehtreten   kann, während die Staubteilchen von den bewegten Fäden abgestossen werden, wodurch ihre Ansammlung auf dem Filtergewebe vermieden wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hervorbringung der Vibrationen des Filterschirmes die vorhandenen Erschütterungen der mit dem Filter ausgerüsteten Maschine entweder einfach durch Berührung oder auf geeignete Art verstärkt, herangezogen werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hervorbringung der Vibrationen des Filterschirmes erforderlichenfalls eine besondere Vorrichtung verwendet wird.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterflächen mit elastischen Elementen oder trägen Massen versehen sind, oder gegen Anschläge stossen oder dass zwei oder sämtliche dieser Massnahmen gleichzeitig getroffen werden, um die Wirkung der äusseren Impulse auf die Filterflächen zu verstärken und diese zwischen den einzelnen Impulsen in freie Vibrationen zu versetzen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Entleerung der im Filtergehäuse angesammelten Staubmassen durch eine Klappe erfolgt, die mit einem beliebigen Organ der mit dem Filter ausgerüsteten Maschine gekuppelt ist, welches Organ für einen andern Zweck mindestens einmal im Tag und zu einer Zeit betätigt wird, da die Ansaugung durch den Filter nahezu gleich Null ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubentleerungsklappe durch den äusseren atmosphärischen Luftdruck auf ihren Sitz gedrückt wird, sobald im Innern des Filters eine kräftige Ansaugung erfolgt, jedoch durch ihr Gewicht oder eine zusätzliche Belastung sich öffnet, sobald' die Stärke der Ansaugung sinkt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Stärke der Ansaugung beeinflusste Klappe und eine von äusseren Stössen gesteuerte Klappe hintereinander geschaltet sind.-.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubentleerungsklappe mit der Drosselklappe der mit dem Filter ausgerüsteten Kraftmaschine derart gekuppelt ist, dass beim Schliessen der Drosselklappe die Staubentleerungsklappe geöffnet wird und umgekehrt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubentleerungsklappe mit der Kontaktvorrichtung der Andrehvorrichtung der Kraftmaschine derart mechanisch oder elektrisch gekuppelt ist, dass beim Andrehen die Entleerungsklappe geöffnet wird und sich hierauf wieder schliesst (Fig. 5).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen im Innern eines Gehäuses (b) gelenkig aufgehängten Filtersack (j), der durch eine von ihm eingeschlossene Schraubenfeder (fi gespannt erhalten und durch ein Gewicht (g) belastet wird, wobei die zu reinigende Luft an die Aussenfläche des Filtersackes geleitet und die gereinigte Luft aus dem Innern desselben entnommen und durch ein Rohr f ? der Verbrauchsstelle zugeführt wird (Fig. 1).
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schraubenfeder zu Kreisen von grösserem Durchmesser als die Federwindungen gebogen sind und über diese Kreise das filtrierende Gewebe gespannt ist (Fig. 1).
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht (g) oder mit ihm verbundene Teile (f3, i) sowohl bei Auf-und Abbewegung als auch bei Pendelbewegung gegen Anschläge (h) stossen (Fig. 1).
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (j2) des Filtergewebes, der das Luftableitungsrohr (dl) umschliesst, mit Falten versehen ist, um die freie Beweglichkeit des Filtersackes um seinen Aufhängungspunkt (e) zu gewährleisten (Fig. 1).
    14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ringfläche zwischen der Behälterwand (b) und dem Filtersack (j) kleiner ist als die freie Filterfläche, damit die Geschwindigkeit der Luft längs der Filterfläche grosser ist als beim Durchtritt durch diese (Fig. 1).
    104042 <Desc/Clms Page number 6> 15. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Anzahl von im Kreis angeordneten ärmelartigen Filterflächen (y), die durch das Gewicht einer sie an ihren unteren'Enden verbindenden ringförmigen Platte (v4) gespannt erhalten und durch das Anstossen dieser Platte an feste Bestandteile (p) in Vibrationen versetzt werden (Fig. 2,3, 4).
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch kleine Öffnungen (v3) in den Abschlussscheiben () der Filterärmel, durch die allenfalls durch das Filtergewebe getretener Staub sich wieder entleeren kann (Fig. 2, 4).
    17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Querschnittsfläche des von der zu reinigenden Luft von oben nach unten durchströmten Gefässes (b) kleiner ist als einerseits die freie Oberfläche und anderseits die innere Querschnittsfläche der Filterärmel (y), die von der Luft von unten nach oben durchströmt werden.
    18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 15 bis 17, gekennzeichnet durch ein Mittelrohr (1)), in dem die gereinigte Luft abwärts aus dem Staubfänger geführt wird, und das in der Nähe des schief kegelförmigenBodem (b3) des Behälters (b) von einer schiefkegeligen Kappe (n) umgeben ist, die bis auf einen schmalen ringförmigen Spalt (x) den Bodenraum des Behälters (b) in zwei Teile (w, w1) trennt, von denen der untere Teil ('' zur Entleerung des angesammelten Staubes durch eine Klappe (@) dient (Fig. 2).
    19. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Filterflächen (1, l') in Form zweier einander an der grösseren Basis berührender Kegelstumpfmäntel, die von einem äusseren (5) und zwei inneren Klemmringen (2, 2') gefasst werden, von denen der äussere Klemmring frei ist, die beiden inneren jedoch in Abstand voneinander und an einem konzentrischen Rohr (8) festgehalten werden (Fig. 6, 8).
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Filterelemente vorzugsweise unter Zwischenlage von Dichtungen abwechselnd mit Anschlag-Zwischenstücken (7) auf einem konzentrischen, mit beliebig geformten Löchern (10) oder Schlitzen (9) versehenen Rohr (8) aufgereiht sind, das an einem Ende (') verschlossen und am andern Ende mit der Verbrauchsstelle für die reine Luft verbunden ist (Fig. 8,13, 14).
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch ein mit dem freien Ende des Rohres (8) fest verbundenes glockenförmiges Gehäuse (12) und einen glockenförmigen Deckel (11), der die Filterelemente und Zwischenstücke gegen den Boden des Gehäuses (12) spannt, wobei der Lufteintritt durch den ringförmigen Spalt zwischen den beiden einander übergreifenden und durch Zentrierzungen (11' bzw. jf ; aneinander geführten Glocken (11, 12) erfolgt (Fig. 13, 14).
    22. Vorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch einen zwischen den beiden Filtergeweben (1, 11) unmittelbar innerhalb des äusseren Klemmringes (5) angeordneten federnden Ring (6), der die beiden Filtergewebe (1, 1') in Abstand voneinander und gespannt erhält (Fig. 8, 9).
    23. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Klemmringe (2, 21) nach aussen gerichtete federnde Zungen (2@) besitzen, die auf die Filterflächen drücken und zu ihrer Spannung beitragen (Fig. 7,8, 12).
    24. Vorrichtung'nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der äussere Klemmring (5) mit Eindrückungen (5', 5") versehen ist, um ein Herausgleiten der Filtergewebe (1, 1') zu verhindern (Fig. 7,9, 12).
    25. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (7) mit sternförmig angeordneten Zungen (71) versehen sind, deren äussere Enden abwechselnd nach der einen und EMI6.1
AT104042D 1924-03-04 1925-02-20 Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung eines gasförmigen Mittels von darin schwebenden Staubteilchen. AT104042B (de)

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