AT103991B - Stopfbüchsendichtung für Dampfturbinenanlagen. - Google Patents

Stopfbüchsendichtung für Dampfturbinenanlagen.

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AT103991B
AT103991B AT103991DA AT103991B AT 103991 B AT103991 B AT 103991B AT 103991D A AT103991D A AT 103991DA AT 103991 B AT103991 B AT 103991B
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line
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Walter Anderhub
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Walter Anderhub
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  StopfbüchsendichtungfürDampfturbinenanlagen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sieh   a,   f eine Stopfbüchsendichtung für Dampfturbinenanlagen. bei denen sämtliche Turbinenstopfbüchsen an eine gemeinsame Sperrdampfleitung angeschlossen sind. 
 EMI1.1 
 motiven und Schiffen dienen, wo häufig rasch hintereinander starke Belastungsschwankungen vorkommen und in der Regel eine Vorwärts-und eine   Rückwärtsturbine   vorgesehen werden müssen. Für derartige Kraftanlagen ist es von   grosser Wichtigkeit,   dass stets in allen   Stopfbüchsen unter   allen Betriebsverhältnissen die gewünschten   Druckverhältnisse   vorhanden sind, ohne dass besondere Einstellvorrichtungen vorgesehen und betätigt zu werden brauchen.

   Dieses Ziel wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass die gemeinsame Sperrdampflritung, an welche sämtliche Turbinenstopfbüchsen angeschlossen sind, an die Verbindungsleitung zweier hintereinander geschalteter Turbinen abgeschlossen ist, von denen jede im wesentlichen dauernd gleich belastet bleibt, so dass in der Verbindungsleitung dauernd ein im wesentlichen gleichbleibender Dampfdruck herrscht. Voraussetzung für die Erfindung ist demgemäss, dass die Kraftanlage mindestens zwei hintereinander geschaltete Turbinen der vorgenannten Art aufweist. 



   Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführung der Erfindung veranschaulicht ; sie zeigt die Figur eines Turbinensatzes, bei welchem sämtliche Turbinenstopfbüchsen an eine Sperrdampfleitung angeschlossen sind, welche mit der Leitung verbunden ist, die zwei hintereinandergeschaltete Hilfsturbinen verbindet. 



   1 bezeichnet eine   Vorwärtsturbin,   der bei 2   Frischdampf zugeführt   wird und die durch eine Leitung 3 mit einem Kondensator 4 verbunden ist. 5 ist eine Rückwärtsturbine, der bei 6 Frischdampf 
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 dampf   zugeführt.   Letztere ist durch eine Verbindungsleitung 11 mit der Hilfsturbine 9 verbunden, die durch Leitung 12 mit dem Kondensator 4 in Verbindung steht. Sämtliche Stopfbüchsen 13 der verschiedenen Dampfturbinen sind an eine gemeinsame Leitung 14 angeschlossen, die durch Leitung 15 
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 der auf der Hochdruckseite ein zu starkes Abblasen oder sowohl auf dieser Stelle wie auf der Niederdruckseite ein Ansaugen von Luft bei allen Betriebsverhältnissen verhindert.

   Bei starker Belastung der Turbine 1 oder 5 wird die vergrösserte   Leokdampimenge   der Hoehdruckstopfbüchse den Druck in der Leitung 11 etwas erhöhen ; die Erhöhung ist um so geringer, je grösser das Verhältnis ist von arbeitender Hilfsdampfmenge und   Leckdampfmenge. Irgendwelche Einstellvorrichtungen zur Regelung   des Druckes in der Leitung 14 sind nicht erforderlich. 



     Die Erfindung lässt. sich auch   da anwenden, wo der   Turbinensatz   zwei hintereinander geschaltete 
 EMI1.4 
 

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   Die dargestellte Lösung weist den Vorteil auf, dass der   überschüssige     Leckdampf nützlich   ver- wendet werden kann. Es kann ferner dafür gesorgt werden, dass nach aussen ein Mindestmass von Dampf verloren geht, die Kesselspeisung also nur ein Mindestmass von Zusatzwasser bedarf. 



   Für das Wesen der Erfindung spielt die Anzahl der einen Satz ausmachenden Turbinen, sowie die gegenseitige Anordnung und Schaltung der Turbinen und die Anzahl von Turbinen eines Satzes, deren   Stopfbuchsen   an eine gemeinsame Sperrdampfleitung angeschlossen sind, keine Rolle. Wesentlich ist nur, dass die Stopfbüehsen mindestens zweier der in Frage kommenden Turbinen an eine gemeinsame Sperr- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Stopfbüchsendichtung für Dampfturbinenanlagen, bei denen sämtliche Turbinenstopfbüchsen aneine gemeinsame Sperrdampfleitung angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrdampfleitung (14) an die Verbindungsleitung (11) zweier hintereinander geschalteter Turbinen (8, 9) angeschlossen ist, von denen jede im wesentlichen gleich belastet bleibt, so dass in der Verbindungsleitung (11) dauernd ein im wesentlichen gleichbleibender Dampfdrück herrscht. EMI2.2
AT103991D 1923-01-19 1923-12-06 Stopfbüchsendichtung für Dampfturbinenanlagen. AT103991B (de)

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