AT103762B - Selbsttätige Ampulle. - Google Patents
Selbsttätige Ampulle.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Selbsttätige Ampulle. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Nachdem das Gefäss a sich mit dem angesaugten Blut gefüllt hat und die Nadel d aus dem Körper wieder zurückgezogen ist, wird der Teil c3-c5 des Röhrchens b, in dem die Nadel 4 eingeschmolzen ist, bei es abgebrochen, so dass von dem Röhrchen b nur noch das Stück C2-C5 verbleibt. Die Bruchstelle bei eS wird hierauf zugeschmolzen. Bei beiden Ausführungsformen könnte die Bruchstelle C2 anstatt durch Verdünnung auch durch Einritzen und Anrauhen geschwächt sein. Um ein unzeitiges Abbrechen des Röhrchens b an der Stelle C2 etwa während des Transportes zu verhüten, ist das Stück c2-c1 des Röhrchens b derart dimensioniert, dass es spezifisch leichter als die Flüssigkeit im Gefäss a ist. Fällt nun in der meist gefährdeten Stellung, nämlich in horizontaler Lage, die Ampulle zu Boden, so knickt das Rohr weil es von der unter ihr liegenden Flüssigkeit getragen wird, nicht leicht ab, was es wohl tun würde, wenn es spezifisch schwerer wäre. Die gezeichneten Ampullen besitzen eine langgestreckte, zylindrische Form, u. zw. sowohl aus Gründen, die mit der Herstellung als auch aus solchen, die mit der Handhabung zusammenhängen. Die bleistiftartige Form erlaubt dem Arzte eine sichere Nadelführung. Das Ausgangsmaterial für diese Ampullen sind entsprechende Glasrohre, u. zw. sowohl für das Gefäss a als auch für das Gefäss b. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ampulle mit an ihr befestigter Injektionsnadel, deren Hohlraum durch eine Zwischenwand von der in der Ampulle befindlichen Flüssigkeit getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die ausschliesslich aus Glas bestehende Zwischenwand von der die Flüssigkeit enthaltenden Ampulle (a) eine Kammer (b) abschliesst, in die das hintere Ende der Hohlnadel (d) mündet, und die ohne Verletzung der Aussenwand der Ampulle zertrümmert werden kann.
Claims (1)
- 2. Ampulle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (b) aus einem Glas- röhrchen (b) besteht, das an seinem hinteren Ende geschlossen und an seinem vorderen Ende mit dem vorderen Ende der Ampullenaussenwandung verschmolzen ist und das kurz oberhalb der Schmelzstelle mit der Ampullenaussenwandung mit einer in einem solchen Masse geschwächten Stelle (C2) (VerjÜngung, Einkerbung, Anrauhung od. dgl.) versehen ist, dass es bei einem zweckmässig gegen das obere Ende der Ampullenaussenwandung geführten Schlag oder Stoss an der geschwächten Stelle (J abbricht.3. Ampulle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Glasröhrchen (b) einen Luftraum enthält, welcher genügend gross ist, um beim Einstechen der Nadel in die Arterie oder die gestaute Vene dem unter Druck in die Nadel eintretenden Blute ein Aufsteigen in das G1asröhrchen zu gestatten, so dass durch die Menge und die Farbe des in das Röhrchen aufsteigenden Blutes erkennbar ist, ob eine Arterie oder Vene angestochen ist.4. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kammer (b) normaler Atmosphärendruck vorgesehen ist, während in dem übrigen von der Ampullenwandung umschlossenen Raum ein Unterdruck herrscht, so dass nach Zertrümmerung der Zwischenwand zwischen den beiden Kammern bei in den Körper eingestochener Injektionsnadel Blut u. dgl. aus dem Körper durch die Injektionsnadel in den Ampullenraum (a) angesaugt wird.5. Ampulle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das evakuierte Glasröhrchen (b) über das untere Ende der Ampulle (a) hinausragt und mit dem Glasröhrchen (b) die Hohlnadel (cl) derart verschmolzen ist, dass nach dem Ansaugen des Blutes oder sonstiger Flüssigkeit in das Ampulleninnere das aus der Ampulle hervorstehende Ende des Glasröhrchens (b) mit der Injektionsnadel (d) abgebrochen werden kann, worauf das verbleibende Ende des Glasröhrchens zum luftdichten Abschluss des Ampulleninnenraumes zugesehmolzen werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT103762T | 1924-01-12 |
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| AT103762D AT103762B (de) | 1924-01-12 | 1924-01-12 | Selbsttätige Ampulle. |
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1924
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