AT103593B - Hygienischer Beutel. - Google Patents

Hygienischer Beutel.

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AT103593B
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bag
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hygienic
folded
hygienic bag
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Keili Dr Epstein
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Keili Dr Epstein
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hygienischer Beutel. 
 EMI1.1 
 mit dem sie auf der Spitze des männlichen Gliedes befestigt werden, und liegen zusammengefaltet in einer Hülle, die die vorzeitige Entfaltung des Beutels verhindern soll. Diese Hülle bedeutet einen wesentlichen Nachteil, insofern sie, da der Ausfluss aus der Harnröhre ohne Druck erfolgt, die Entfaltung des Beutels verhindert, so dass die Flüssigkeit zurückgehalten wird und Entzündungen sowie Eiterungen verursacht. 



  Diese Übelstände sollen durch den Erfindungsgegenstand beseitigt werden. Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass der zweckmässig aus sehr dünnem Stoff hergestellte Beutel, der bei geöffnetem Zustand ungefähr kreiszylindrische Form hat, nach Art einer Papierlaterne mit Längsfalten und dazu senkrechten   Quer-oder Ringfalten   versehen ist und dass sein nach aussen umgelegter Randring mit einer klebstoffhaltigen Fläche, die die Breite etwa eines Millimeters hat, nur an der Gliedspitze anzuliegen und deren Öffnung zu umgeben   vermag.   In leerem Zustande bleibt der Beutel vermöge seiner inneren elastischen Spannung zusammengefaltet.

   Die   zusammengepressten   Falten bilden über den Boden nahe der geometischen   Längsmittelachse   des Beutels einen diese umgebenden   näpfchenartigen Raum,   der zur Aufnahme eines desinfizierenden od. dgl. Mittels geeignet ist. Zwecks Erhöhung der   Aufnahmefähigkeit   ist der Beutel unter der oberen Falte erst in Längsfalte und dann in Querfalten gepresst. 



   Die Ausführungsform des Beutels gemäss der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Beutel zusammengelegt und Fig. 2 denselben etwa halb geöffnet. 



   Der Beutel1 ist in regelmässige, einander ganz deckende Falten2, etwa nach Art einer   Papierlaterue   zusammengepresst, so dass er in geöffnetem Zustande die Form eines Zylinders hat. Der   Beutel   bleibt in leerem Zustande vermöge seiner inneren elastischen Spannung zusammengefaltet, die aber anderseits so gering ist, dass sie bei Eintritt einer Flüssigkeit überwunden wird. 



   Die oberste Falte, deren Rand 3 aussen liegt, ist auf ihrer Fläche rund   um   ihre mittlere Öffnung 4 mit einem etwa 1   nun   breiten Klebstoffring 5 zur Befestigung des Beutels an der Spitze des Gliedes versehen. Es bleibt somit ein klebstoffreier Streifen 6, an dem der Rand 3 erfasst und der Beutel vom Glied abgezogen werden kann. 



   Die Öffnung 4 der oberen Falte und die Öffnungen der darunterliegenden Falten bilden über dem Boden 7 des Beutels eine kleine näpfchenähnliche Vertiefung, die zur Aufnahme eines desinfizierenden Mittels od. dgl. dient. 



   Die Benutzung des Auffangbeutels ist folgende : Der Beutel, der ungefähr einen Durchmesser   von 8 bis 9 mm und   geöffnet eine Länge von   15 mm   hat, wird im geschlossenen Zustande gegen die Mündung der Harnröhre auf das Glied aufgedrückt, klebt ohne weiteres fest und bleibt infolge der inneren Eigenspannung zusammengefaltet. Wenn Flüssigkeit aus dem Glied austritt, entfaltet sich der Beutel entsprechend der Flüssigkeitsmenge und nimmt diese auf. 



   Die geringe Grösse des Beutels ermöglicht, ihn um die   Ausmündung   der Harnröhre nur in einer Zone von etwa 2 mm Breite gegen die Haut der Eichel zu legen. Es ist dies ein wesentliches Merkmal der Erfindung, weil die Haut der Eichel innerhalb dieser Zone durch die ständige Berührung mit Harn und sonstigen Sekreten abgehärtet ist und durch die Klebstoffsubstanz nicht gereizt wird, im Gegensatz zu der übrigen sehr reizbaren und leicht   entzündlichen   Eichelhaut. 

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   Zur Vergrösserung des   Auffangraumes kann   der Beutel bei unveränderter   Ausführung   der obersten Falte 3,6 einen grösseren Durchmesser in den Falten 2 erhalten. Der Beutel wird dann hier erst in Längsfalten und darauf in   Querfalten   gepresst, so dass er zum Schluss genau das Aussehen und die Form wie in Fig. 1 hat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hygienischer Beutel   zum   Auffangen der aus dem   männlichen   Glied austretenden Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der zweckmässig aus sehr dünnem elastischem Stoff hergestellte Beutel von einer bei geöffnetem Zustand des letzteren ungefähr kreiszylindrischen Form nach Art einer Papierlaterne mit Längsfalten und dazu senkrechten Quer-oder Ringfalten versehen ist und dass sein nach aussen umgelegter Randring mit einer klebstoffhaltigen Fläche, die die Breite etwa eines Millimeters hat, nur an der Gliedspitze anzuliegen und deren Öffnung zu umgeben vermag, wobei der Beutel in leerem Zustande vermöge seiner inneren elastischen Spannung zusammengefaltet bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Hygienischer Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengepressten Falten über dem Boden nahe der geometrischen Längsmittelachse des Beutels einen diese umgebenden näpfchenartigen Raum bilden, der zur Aufnahme eines desinfizierenden od. dgl. Mittels geeignet ist.
    3. Hygienischer Beutel nach Anspruch l und 2, dadurch'gekennzeichnet, dass zwecks Erhöhung der Aufnahmefähigkeit der Beutel unter der oberen Falte erst in Längsfalten und dann in Querfalten gepresst ist. EMI2.1
AT103593D 1924-05-21 1925-03-27 Hygienischer Beutel. AT103593B (de)

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DE103593X 1924-05-21

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