AT103474B - Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Bleistiften. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Bleistiften.

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  Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Bleistiften. 



   Bei der Herstellung von Bleistiftpolituren benutzt man unter anderem endlose Transportbänder, die die Bleistifte an der Polierstelle als Trockengut aufnehmen und bis zu ihrer Abnahmefähigkeit in   trockenem Zustande auf einer   langen Strecke, in der Regel nicht unter 6 m, fortbewegen. 



   Bei der Eigenart der Bleistifte sowie der bisher angewendeten   Poliermittel   war es nicht möglich, das Lösungsmittel derselben im   Troekenprozess   nutzbringend wieder zu gewinnen. Die   Dämpfeentwicklung   war an so kleinen Gegenständen wie Bleistifte, die dazu noch auf dem Transportband wegen Gefahr einer   Beschädigung     ihrer Glanzflächen nicht   allzu nahe aneinandergereiht werden können, stets so gering, dass man an ein Auffangen der Dämpfe in einer Konzentration, die eine Wiedergewinnung ermöglicht hätte, nicht denken konnte. Man trocknete daher im offenen Arbeitsraum und sorgte höchstens für gute Ventilation. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich eine nutzbringende Wiedergewinnung des Lösungsmittels beim Polieren von Bleistiften dennoch erzielen lässt, wenn man eine bekannte, mit geeigneten Lösungsmitteln, wie Azeton, Methylazetat usw. bereitete Politur, z. B. nach D. R. P. Nr. 296206, benutzt und die Bleistifte von der Dämpfeentwicklungsstelle an bis zu ihrer Abnahme von dem Transportband durch eine bekannte Einkapselung hindurchzieht, durch welche eine die Wiedergewinnung ermöglichende Konzentration der Dämpfe erzielt wird. 



   Eine solche Einkapselung ist beispielsweise in der Figur dargestellt. Die Figur zeigt eine an dem Polierkasten   A   angeordnete Transportvorrichtung B mit über Rollen geleiteten endlosen Transportbändern, die an dem Polierkasten kontinuierlich vorbeibewegt werden und dazu dienen, die aus ihm bei J hervortretenden Bleistifte H bis zur   Überführung   in   den Trockenzustand aufzunehmen.   Es sind in der Regel zwei parallel nebeneinander laufende Bänder mit etwas   Schrägstellung   zueinander, damit die darauffallenden Bleistifte H nur an den Kanten ihrer Enden aufliegen, um an ihren Glanzflächen nicht beschädigt zu werden.

   
 EMI1.1 
 von der   Dämpfeentwicklllngsstelle Hs   zur Abnahmefähigkeit derselben von einer an sich bekannten luftdichten, niedrigen, etwa 10-20 cm hohen Einkapselung C umgeben, in welche die Bänder auf ihrem Wege durch enge Schlitze ein-und bei G   wieder arstrettn. Unterhalb   oder innerhalb der Einkapselung kann sich eine Heizvorrichtllng D befinden, die den   Troe. kt nprozess noch beschleunigt   und gegebenenfalls unter nach grössrer Raumeinengung die erforderliche Konzentration der   Dämpfe ermöglicht.   Bei K   werden die Dämpfe alg.führt, u. zw. am beden der Einkapsclung C.   



   In der Einkapselung C können an geeigneten Stellen noch kulissenartige Zwischenwände   E, Ei   od. dgl. vorhanden sein, durch die eine Art Labyrinthdichtung entsteht, um zu verhüten, dass die Diffusion der entwickelten Dämpfe an den   Ein-und Austrittstellen   des Transportbandes oder der Abgabestelle G der Bleistifte etwa   eintretende Luftströme Überholt. Die Ein- und Austrittstelle   der Bleistifte ist möglichst zu verengen, um den Zutritt der   L. tft zu hindern   oder auf ein Mindestmass herabzusetzen. 



   Die enge Einkapselung des Transportweges kann innerhalb der Grenzen, welche die erforderliche Konzentration der Dämpfe ermöglichen, sowohl durch geringere   Raumhöhe   als auch durch Abkürzen in der Längsrichtung der   Trockt'n1ahn errèÏcht   werden, je nachdem unter dem Einfluss der Heizwirkung 

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 der Trockenzustand früher oder später erreicht wird. So kann beispielsweise die Einkapselung auch den ganzen   Transportmeehanismus   mit umfassen, wenn sie alle Teile unter Vermeidung schädlicher Räume möglichst eng umfasst, die Bewegungsteile möglichst nahe aneinandergerückt sind und das Ganze eine Grösse, entsprechend einer Trockenbahnlänge von zirka   3 -4,   m nicht überschreitet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Polieren von Bleistiften, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte, mit niedrig siedendem Lösungsmittel hergestellte Politur verwendet und die so behandelten Bleistifte zwecks Wiedergewinnung des Lösungsmittels durch eine an sich bekannte Einkapselung hindurchgezogen werden. EMI2.1
AT103474D 1923-03-08 1924-03-07 Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Bleistiften. AT103474B (de)

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