AT103373B - Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen.

Info

Publication number
AT103373B
AT103373B AT103373DA AT103373B AT 103373 B AT103373 B AT 103373B AT 103373D A AT103373D A AT 103373DA AT 103373 B AT103373 B AT 103373B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve control
valve
levers
control according
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sigismondo Diamant
Carlo Scotti
Original Assignee
Sigismondo Diamant
Carlo Scotti
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sigismondo Diamant, Carlo Scotti filed Critical Sigismondo Diamant
Application granted granted Critical
Publication of AT103373B publication Critical patent/AT103373B/de

Links

Landscapes

  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ventil und Fig. 8 für   das Auslassventil   mit der für die Minimalwinkelgeschwindigkeit eingestellten Daumenscheiben, Fig. 9 die Stössel für das   Einlassventil und   Fig. 10 für das   Auslassventil   mit der für die Umkehr- 
 EMI2.2 
 B (Fig. 5, 7,9) sind die beiden Hälften der Schuhe, auf welche die Steuerhebel R für die Einlassventile einwirken, während Hund   I   (Fig. 6,8, 10) die beiden Hälften der Schuhe sind, auf welche die Steuerhebel R für   die Auslassventile einwirken.

   A, BI   bzw.   11,.     f-   sind die Enden der Antriebshebel der genannten   Schuhhälften ; diese Enden   sind fest mit den entsprechenden   Halbschuhen   verbunden und werden durch 
 EMI2.3 
   Rückwärtsgang   und N4 bezeichnet die Stellung der Maximalhebung der Stössel. 



   D ist der den Hebeln   AA',   BB', HH'und II', sowie dem Hebel C gemeinsame Zapfen. Der Hebel C ist mit zwei   Verlängerungen   versehen, von denen die mit 01 bezeichnete, gegen die sich die Druckfeder S stützt, dazu bestimmt ist, die Stössel auszubalancieren und mit der Ventilstange V in   Berührung   zu halten, 
 EMI2.4 
 festverbundenen Hebel mit den Daumenscheiben in Berührung zu halten und L ist das   Schutzgehäuse   für das Daumenscheibengetriebe. T ist eine Schraube, die der Feder S als stütze dient. 



   Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, kann die Vorrichtung gemäss der Erfindung in Übereinstim-   mung   mit den Schuhen verschiedene Profile für den Antrieb der Einlassventile und Auslassventile annehmen. 



   Jeder Stössel, mit dem jedes Ventil versehen ist, wird von zwei Hebeln A, B, H, 1 gebildet, die um einen festen Zapfen D schwingen ; einer dieser Hebel A, H verlängert sich als Balancier zu beiden Seiten des Zapfens, während der andere Hebel B, I am Zapfen D   endigt.   Der vorspringende Teil des ersten Hebels   A.   H und der den Zapfen zunächst gelegene Teil des zweiten Hebels B,   I   sind abgeflacht und bilden zusammen, indem sie ineinander übergehen, eine gekrümmte Fläche mit der konkaven Seite nach unten gerichtet. Diese konkave Seite bildet einen Schuh, dessen höchster Punkt sich auf der Lotrechten unterhalb des Zapfens befindet, d. h. in   Übereinstimmung   mit den aneinanderstossenden Enden der beiden Halbschuh.

   Die Flächen der Schuhe des inneren Teiles enden in Form eines Zylinders, dessen Achse der Drehachse M entspricht. 



   Infolge dieser Anordnung erzielt man, dass, ganz gleich, ob man die Hebel voneinander entfernt oder einander nähert, die von den beiden Teilen des Schuhes gebildete Kurve stets ununterbrochen bleibt. Diese ganze   gekrümmte Fläche   des Schuhes ist die Fläche, auf welche sich die Rollen N der Steuerhebel R stützen, die auf einer geeigneten Welle M   aufgekeilt   sind, welche eine Winkelgeschwindigkeit besitzt, die gleich der Hälfte der Winkelgeschwindigkeit der Maschinenwelle ist ;

   da der Bogen der oben genannten   gekrümmten Fläche,   der annähernd ein Kreisbogen ist, einen längeren Radius besitzt, als der Drehungradius der Steuerhebel, so erzielt man, dass, wenn man die genannten Hebel R mit ihren Rollen N unter den Schuh bringt, diese Hebel das ganze System   allmählich um   so mehr heben, als der Höchstpunkt der Krümmung des Schuhes selbst niedriger liegt als der   Höehstpunkt   des Bogens, der vom Umfang der Rollen beschrieben wird. 



   So stellt der Punkt des Bogens, der zuerst mit jeder Rolle in Berührung kommt, den   Öffnung-   
 EMI2.5 
 Zeit darstellt, während welcher das Öffnen andauert. 



   Es ist klar, dass man, um die Form der Oberfläche des Schuhes zu ändern, nur die beiden Teile, die den Schuh bilden, an den äussersten Enden zu nähern oder   zu.   entfernen braucht. Entfernt man sie voneinander, so verlängert sich die Sehne des Bogens und die Öffnungszeit erhöht sich ; nähert man sie einander, so verkürzt sich die Sehne und die Öffnungszeit vermindert sich. 



   Die Annäherungs-oder die   Entfernungsbewegung   der Hebel, die mit den Teilen des Schuhes aus einem Stück bestehen, kann dadurch erzielt werden, dass man entweder einen der Hebel oder beide Hebel 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Um dies zu erreichen, sind die beiden Hebel so angeordnet, dass sich ihre Enden   B', H', l')   in derselben Lotrechten befinden, so dass man zwischen beide eine   Daumenscheibe (F', F)   bringen kann, gegen welche die beiden Hebel selbst, mit den Berührungspunkten diametral gegenüberliegend, durch eine geeignete Zugfeder   G   gepresst werden   können. Die Da@menscheibe ist auf   die Regelungswelle E aufgekeilt. durch deren'Drehung das Entfernen oder Nähern der beiden Enden der Hebel unabhängig voneinander und demgemäss die Änderungen der Form der Oberfläche des entsprechenden Schuhes bewirkt werden kann. 



     Natürlich   könnten die Hebel auch auf andere Art verbunden sein ; angenommen die Hebel seien beispielsweise gerade, so könnten sie unabhängig voneinander von je einer besonderen Daumenscheibe angetrieben werden. 



   Das eine Ende des Balaneierhebels   C ist becherförmig gestattet,   um das Ende von Druckfedern S aufzunehmen, die sich gegen eine geeignete Mutter   T   legen, die vom Mantel L getragen wird, während das andere Ende flach ist, um auf die Stangen r der Ventile einzuwirken ; das Ganze stützt sich mittels der Schuhe auf die Rollen N der Steuerhebel. 



   Die Arbeitsweise der Stössel gemäss der Erfindung ist folgende :   Die Regelungswelle   E befindet sich mit den Daumenscheiben   F'und   F in Fig. 5 und 6 in der Stellung, in der die Maschine vorwärts mit Maximalwinkelgeschwindigkeit gedreht wird. In Fig. 6 ist der Hebel H', der Stössel für das Auslassventil, gehoben und durch die   Daumenscheibe   F   a'jf den Punkt   2'gehalten ; demgemäss ist seine Verlängerung H, die die rechte Hälfte des Schuhes bildet, auf den Punkt 2 gesenkt. 



   Der Hebel l'seinerseits wird durch dieselbe   Daumenscheibe   auf dem Punkte 2" gehalten und 
 EMI3.1 
 des Ventils beginnt. Auf der Zeichnung befindet sich dieser   Punkt 25 2 vor   dem Totpunkt des Kolbens, welcher durch die Linie 0 angedeutet ist und der 500 der Kurbel der   Masehinenwelle   vor dem Ende des 
 EMI3.2 
 in der Zeichnung 50 hinter dem Totpunkt 0' (100 der Kurbel) befindet, so verlässt die Rolle den Schuh und das Ventil ist geschlossen.   Das Maximum   der   Ventilerhebu. ng   ist in der Stellung N4 erreicht. 



   Sobald der Auspufftakt beendet ist, beginnt der Einlasstakt. Die Daumenscheibe F' (Fig. 5) hat den   Hebel. 1' auf   den Punkt 2'gehoben gehalten : infolgedessen ist die Verlängerung A, auf den Punkt 2 gesenkt. Der Hebel B1 befindet sich auf dem Punkte 2", so dass die Hälfte des Schuhes B sich im Punkte 2"' befindet. Infolge dieser Anordnung erzielt man, dass die Rolle   N   sich gegen den Schuh legt und das Öffnen des Ventils in der Stellung   A   bei 5a (Kurhelstellung   10 )   hinter dem Totpunkt 0 beginnt. Der Schuh wird von der Rolle verlassen und gestattet das Schliessen des Ventils bei   20    (Kurbelstellung 400) hinter dem Totpunkt   0',   wenn der Kolben schon den Verdichtungshub begonnen hat.

   Dreht man die Regelungswelle E in der   Pfeilriehtung   allmählich und im Verhältnis zu der jeweiligen Winkelgeschwindigkeit, so werden die entsprechend profilierten   Daumenscheiben F,   F'der Reihe nach die Schuhe so einstellen, dass man das Öffnen oder Schliessen der Ventile während des geeigneten Augenblickes erzielt. 



   Fig. 7 und 8 veranschaulichen die Stellung der Daumenscheihe für eine Minimalwinkelgeschwindigkeit. Die Hebel stützen sich auf   die Daumenscheiben in Übereinstimmung   mit den Punkten 3'und 3", 
 EMI3.3 
 des Saughubes nach dem toten   Punkt 0'.   



   Dreht man die Regelungswelle E in der Pfeilrichtung, indem man den Berührungspunkt der Hebel von den Punkten 2', 2" (Fig. 5, 6) bis zu den Punkten 4',   4"und   die Schuhe bis zu den Punkten   4, 4'"   gehen lässt, so erhält man allmählich die geeignetste Form der Schuhe für den Umlauf der Maschine in umgekehrtem Sinne. Fig. 9 und 10 veranschaulichen diese   Stellungen.   



   Für die umgekehrte Bewegung und für jeden Zylinder ist die Relativstellung der Steuerhebel R um   900 gegenüber   der Stellung bei der ursprünglichen Bewegung versetzt, so dass, wenn die Maschine sich in umgekehrtem Sinne dreht, der Hebelarm das   Einlassventil betätigt,   um 900 zurückbleibt, während der Hebelarm zum Betätigen des Auslassventils   um     900 voreilt   mit Bezug auf die Stellungen derselben   Hebelarme für Vorwärtsgang :

     infolgedessen wird die Rolle   Na'four   den Antrieb des Einlassventils für Rücklauf diametral gegenüberliegen der Rolle As   für den Antrieb des Auslassventils   für Vorwärtsgang, 
 EMI3.4 
 bis die Rollen   Yc,     As.   R der Steuerwelle, die für die Bewegung in der ersten Richtung bestimmt waren die Schuhe verlassen haben und die Rollen   Na',   Vs', die für die umgekehrte Bewegung bestimmt sind, in Eingriff mit den Schuhen stehen, wobei die [lebel für Vorwärts- und Rückwértsgang entsprechend gegeneinander versetzt sind. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Die Rollen Na'. und As öffnen die Ventile in den   Punkten   und sie verlassen die Schuhe, um die Ventile in den Punkten   mu   zu   schliessen.   Selbst in diesem Falle für alle Winkelgeschwindigkeiten von 
 EMI4.1 
 
Die Drehung der   Regelungswelle   E, welche die Daumenscheiben trägt, kann entweder durch einen Regler oder von Hand aus erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet,   dass der Antrieb 
 EMI4.2 
 je auf eine entgegenstehende, auf das zugehörige Ventil wirkende Fläche einwirken, die durch mehrere aneinander anschliessende Teile   (A B, H 1)   gebildet wird, die man gegeneinander einstellen kann, um das Profil der aus diesen Teilen zusammengesetzten Flächen in Verhältnis zum Gang und der Drehungsrichtung der Maschine zu verändern.

Claims (1)

  1. 2. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander anschliessenden EMI4.3 Ventilstange betätigt.
    3. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander anschliessenden Teile (A B, H 1), welche das wirksame Profil bilden, scherenartig mit einem Tragzapfen (D) verbunden sind, der von demselben Hebel (0), der die Ventilstange (V) betätigt, getragen wird.
    4. Ventilsteuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Tragzapfens (D) parallel zu der gemeinsamen Erzeugenden an der Verbindungsstelle zweier aufeinanderfolgender Bahnen ist.
    5. Ventilsteuerung nach den. Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der seheren- artig angeordneten Teile (A B, H I) sich um einen Arm (A' B, H' I') über die Tragnabe hinaus verlängert und das Verstellen der Arme (A B, H I) durch Maschinenteile (F F') bekannter Art erfolgt, die auf einer kleinen Antriebswelle (E) sitzen, auf der die Ventilhebel (C) lose angeordnet sind. EMI4.4 auf der die Hebel (R) aufgeteilt sind, axial verschoben werden kann, damit statt der Rollen (Na, Ns) für die Vorwärtsbewegung die Rollen (Na', Ns') für die Rückwärtsbewegung auf die das Arbeitsprofil bildenden Teile (A B, H I) einwirken können.
    7. Ventilsteuerung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die das Arbeits- EMI4.5
AT103373D 1924-10-27 1924-10-27 Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. AT103373B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT103373T 1924-10-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103373B true AT103373B (de) 1926-05-25

Family

ID=3621639

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103373D AT103373B (de) 1924-10-27 1924-10-27 Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT103373B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT103373B (de) Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen.
DE429580C (de) Umsteuer- und Regelungsvorrichtung fuer Ventilsteuerungen an Verbrennungskraftmaschinen
DE391639C (de) Ventilsteuerung fuer Explosionsmotoren
AT118128B (de) Vorrichtung zur Änderung des Phasenwinkels, bzw. der Versetzung zwischen mittels Kettentriebes mit einstellbaren Spannrollen verbundenen Wellen.
DE651485C (de) Gummireifenaufbaumaschine
DE10206715B4 (de) Dekompressionseinheit für eine Brennkraftmaschine
DE488060C (de) Nockensteuerung zum Antrieb von gesteuerten Teilen aller Art, z. B. des Kolbens von Brennstoffpumpen fuer Brennkraftmaschinen
DE944191C (de) Steuerung, insbesondere Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen
DE906142C (de) Hydraulischer Vorschubwalzenantrieb fuer Vollgatter
DE443398C (de) Vorrichtung zum Bewegen der Druckzylindergreifer bei Druckmaschinen
DE392030C (de) Kolbeneinstellvorrichtung fuer Drehkolbenpumpen
DE917402C (de) Vorrichtung zum Richten von stangenfoermigen Werkstuecken
DE259397C (de)
DE587938C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abrichten profilierter Schleifscheiben
DE569888C (de) Anlass- und Umsteuerung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
DE457919C (de) Motorenbremse mit regelbarer Bremswirkung
AT46199B (de) Maschine zur Herstellung von keilförmigen Schokoladestücken.
CH251500A (de) Maschine mit wenigstens einem hin- und hergehenden Kolben.
DE537051C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
AT87072B (de) Brennstoffregler für Verbrennungskraftmaschinen.
DE1814512C2 (de) Vorrichtung zum Stillegen eines Pumpenkolbens einer Kraftstoffeinspritzpumpe an einer Brennkraftmaschine
DE461483C (de) Regelvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Kompressoren
DE548461C (de) Nockenventilsteuerung, insbesondere fuer Lokomotiven
DE12541C (de) Neuerungen an Regulatoren für Dampfmaschinen
AT46319B (de) Vorrichtung zum Anlassen und Umsteuern von Explosionskraftmaschinen.