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ventil und Fig. 8 für das Auslassventil mit der für die Minimalwinkelgeschwindigkeit eingestellten Daumenscheiben, Fig. 9 die Stössel für das Einlassventil und Fig. 10 für das Auslassventil mit der für die Umkehr-
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B (Fig. 5, 7,9) sind die beiden Hälften der Schuhe, auf welche die Steuerhebel R für die Einlassventile einwirken, während Hund I (Fig. 6,8, 10) die beiden Hälften der Schuhe sind, auf welche die Steuerhebel R für die Auslassventile einwirken.
A, BI bzw. 11,. f- sind die Enden der Antriebshebel der genannten Schuhhälften ; diese Enden sind fest mit den entsprechenden Halbschuhen verbunden und werden durch
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Rückwärtsgang und N4 bezeichnet die Stellung der Maximalhebung der Stössel.
D ist der den Hebeln AA', BB', HH'und II', sowie dem Hebel C gemeinsame Zapfen. Der Hebel C ist mit zwei Verlängerungen versehen, von denen die mit 01 bezeichnete, gegen die sich die Druckfeder S stützt, dazu bestimmt ist, die Stössel auszubalancieren und mit der Ventilstange V in Berührung zu halten,
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festverbundenen Hebel mit den Daumenscheiben in Berührung zu halten und L ist das Schutzgehäuse für das Daumenscheibengetriebe. T ist eine Schraube, die der Feder S als stütze dient.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, kann die Vorrichtung gemäss der Erfindung in Übereinstim- mung mit den Schuhen verschiedene Profile für den Antrieb der Einlassventile und Auslassventile annehmen.
Jeder Stössel, mit dem jedes Ventil versehen ist, wird von zwei Hebeln A, B, H, 1 gebildet, die um einen festen Zapfen D schwingen ; einer dieser Hebel A, H verlängert sich als Balancier zu beiden Seiten des Zapfens, während der andere Hebel B, I am Zapfen D endigt. Der vorspringende Teil des ersten Hebels A. H und der den Zapfen zunächst gelegene Teil des zweiten Hebels B, I sind abgeflacht und bilden zusammen, indem sie ineinander übergehen, eine gekrümmte Fläche mit der konkaven Seite nach unten gerichtet. Diese konkave Seite bildet einen Schuh, dessen höchster Punkt sich auf der Lotrechten unterhalb des Zapfens befindet, d. h. in Übereinstimmung mit den aneinanderstossenden Enden der beiden Halbschuh.
Die Flächen der Schuhe des inneren Teiles enden in Form eines Zylinders, dessen Achse der Drehachse M entspricht.
Infolge dieser Anordnung erzielt man, dass, ganz gleich, ob man die Hebel voneinander entfernt oder einander nähert, die von den beiden Teilen des Schuhes gebildete Kurve stets ununterbrochen bleibt. Diese ganze gekrümmte Fläche des Schuhes ist die Fläche, auf welche sich die Rollen N der Steuerhebel R stützen, die auf einer geeigneten Welle M aufgekeilt sind, welche eine Winkelgeschwindigkeit besitzt, die gleich der Hälfte der Winkelgeschwindigkeit der Maschinenwelle ist ;
da der Bogen der oben genannten gekrümmten Fläche, der annähernd ein Kreisbogen ist, einen längeren Radius besitzt, als der Drehungradius der Steuerhebel, so erzielt man, dass, wenn man die genannten Hebel R mit ihren Rollen N unter den Schuh bringt, diese Hebel das ganze System allmählich um so mehr heben, als der Höchstpunkt der Krümmung des Schuhes selbst niedriger liegt als der Höehstpunkt des Bogens, der vom Umfang der Rollen beschrieben wird.
So stellt der Punkt des Bogens, der zuerst mit jeder Rolle in Berührung kommt, den Öffnung-
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Zeit darstellt, während welcher das Öffnen andauert.
Es ist klar, dass man, um die Form der Oberfläche des Schuhes zu ändern, nur die beiden Teile, die den Schuh bilden, an den äussersten Enden zu nähern oder zu. entfernen braucht. Entfernt man sie voneinander, so verlängert sich die Sehne des Bogens und die Öffnungszeit erhöht sich ; nähert man sie einander, so verkürzt sich die Sehne und die Öffnungszeit vermindert sich.
Die Annäherungs-oder die Entfernungsbewegung der Hebel, die mit den Teilen des Schuhes aus einem Stück bestehen, kann dadurch erzielt werden, dass man entweder einen der Hebel oder beide Hebel
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Um dies zu erreichen, sind die beiden Hebel so angeordnet, dass sich ihre Enden B', H', l') in derselben Lotrechten befinden, so dass man zwischen beide eine Daumenscheibe (F', F) bringen kann, gegen welche die beiden Hebel selbst, mit den Berührungspunkten diametral gegenüberliegend, durch eine geeignete Zugfeder G gepresst werden können. Die Da@menscheibe ist auf die Regelungswelle E aufgekeilt. durch deren'Drehung das Entfernen oder Nähern der beiden Enden der Hebel unabhängig voneinander und demgemäss die Änderungen der Form der Oberfläche des entsprechenden Schuhes bewirkt werden kann.
Natürlich könnten die Hebel auch auf andere Art verbunden sein ; angenommen die Hebel seien beispielsweise gerade, so könnten sie unabhängig voneinander von je einer besonderen Daumenscheibe angetrieben werden.
Das eine Ende des Balaneierhebels C ist becherförmig gestattet, um das Ende von Druckfedern S aufzunehmen, die sich gegen eine geeignete Mutter T legen, die vom Mantel L getragen wird, während das andere Ende flach ist, um auf die Stangen r der Ventile einzuwirken ; das Ganze stützt sich mittels der Schuhe auf die Rollen N der Steuerhebel.
Die Arbeitsweise der Stössel gemäss der Erfindung ist folgende : Die Regelungswelle E befindet sich mit den Daumenscheiben F'und F in Fig. 5 und 6 in der Stellung, in der die Maschine vorwärts mit Maximalwinkelgeschwindigkeit gedreht wird. In Fig. 6 ist der Hebel H', der Stössel für das Auslassventil, gehoben und durch die Daumenscheibe F a'jf den Punkt 2'gehalten ; demgemäss ist seine Verlängerung H, die die rechte Hälfte des Schuhes bildet, auf den Punkt 2 gesenkt.
Der Hebel l'seinerseits wird durch dieselbe Daumenscheibe auf dem Punkte 2" gehalten und
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des Ventils beginnt. Auf der Zeichnung befindet sich dieser Punkt 25 2 vor dem Totpunkt des Kolbens, welcher durch die Linie 0 angedeutet ist und der 500 der Kurbel der Masehinenwelle vor dem Ende des
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in der Zeichnung 50 hinter dem Totpunkt 0' (100 der Kurbel) befindet, so verlässt die Rolle den Schuh und das Ventil ist geschlossen. Das Maximum der Ventilerhebu. ng ist in der Stellung N4 erreicht.
Sobald der Auspufftakt beendet ist, beginnt der Einlasstakt. Die Daumenscheibe F' (Fig. 5) hat den Hebel. 1' auf den Punkt 2'gehoben gehalten : infolgedessen ist die Verlängerung A, auf den Punkt 2 gesenkt. Der Hebel B1 befindet sich auf dem Punkte 2", so dass die Hälfte des Schuhes B sich im Punkte 2"' befindet. Infolge dieser Anordnung erzielt man, dass die Rolle N sich gegen den Schuh legt und das Öffnen des Ventils in der Stellung A bei 5a (Kurhelstellung 10 ) hinter dem Totpunkt 0 beginnt. Der Schuh wird von der Rolle verlassen und gestattet das Schliessen des Ventils bei 20 (Kurbelstellung 400) hinter dem Totpunkt 0', wenn der Kolben schon den Verdichtungshub begonnen hat.
Dreht man die Regelungswelle E in der Pfeilriehtung allmählich und im Verhältnis zu der jeweiligen Winkelgeschwindigkeit, so werden die entsprechend profilierten Daumenscheiben F, F'der Reihe nach die Schuhe so einstellen, dass man das Öffnen oder Schliessen der Ventile während des geeigneten Augenblickes erzielt.
Fig. 7 und 8 veranschaulichen die Stellung der Daumenscheihe für eine Minimalwinkelgeschwindigkeit. Die Hebel stützen sich auf die Daumenscheiben in Übereinstimmung mit den Punkten 3'und 3",
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des Saughubes nach dem toten Punkt 0'.
Dreht man die Regelungswelle E in der Pfeilrichtung, indem man den Berührungspunkt der Hebel von den Punkten 2', 2" (Fig. 5, 6) bis zu den Punkten 4', 4"und die Schuhe bis zu den Punkten 4, 4'" gehen lässt, so erhält man allmählich die geeignetste Form der Schuhe für den Umlauf der Maschine in umgekehrtem Sinne. Fig. 9 und 10 veranschaulichen diese Stellungen.
Für die umgekehrte Bewegung und für jeden Zylinder ist die Relativstellung der Steuerhebel R um 900 gegenüber der Stellung bei der ursprünglichen Bewegung versetzt, so dass, wenn die Maschine sich in umgekehrtem Sinne dreht, der Hebelarm das Einlassventil betätigt, um 900 zurückbleibt, während der Hebelarm zum Betätigen des Auslassventils um 900 voreilt mit Bezug auf die Stellungen derselben Hebelarme für Vorwärtsgang :
infolgedessen wird die Rolle Na'four den Antrieb des Einlassventils für Rücklauf diametral gegenüberliegen der Rolle As für den Antrieb des Auslassventils für Vorwärtsgang,
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bis die Rollen Yc, As. R der Steuerwelle, die für die Bewegung in der ersten Richtung bestimmt waren die Schuhe verlassen haben und die Rollen Na', Vs', die für die umgekehrte Bewegung bestimmt sind, in Eingriff mit den Schuhen stehen, wobei die [lebel für Vorwärts- und Rückwértsgang entsprechend gegeneinander versetzt sind.
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Die Rollen Na'. und As öffnen die Ventile in den Punkten und sie verlassen die Schuhe, um die Ventile in den Punkten mu zu schliessen. Selbst in diesem Falle für alle Winkelgeschwindigkeiten von
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Die Drehung der Regelungswelle E, welche die Daumenscheiben trägt, kann entweder durch einen Regler oder von Hand aus erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb
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je auf eine entgegenstehende, auf das zugehörige Ventil wirkende Fläche einwirken, die durch mehrere aneinander anschliessende Teile (A B, H 1) gebildet wird, die man gegeneinander einstellen kann, um das Profil der aus diesen Teilen zusammengesetzten Flächen in Verhältnis zum Gang und der Drehungsrichtung der Maschine zu verändern.