AT103050B - Steg für Pianos und Flügel. - Google Patents

Steg für Pianos und Flügel.

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AT103050B
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Alexander Herrmann
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Alexander Herrmann
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  Steg für Pianos und Flügel. 



   Bekanntlich fällt dem Steg bei Pianos und Flügeln die Aufgabe zu, die beim Anschlagen einer Saite zustande kommenden Schwingungen auf den   Resonanzboden zu übertrvgen.   Der Steg bildet daher ein für das Instrument ausserordentlich wichtiges Organ, da er Klangfarbe und Grösse des Tones beeinflusst. 



  Das zur Herstellung des Steges in Anwendung kommende Material bestellt aus Hartholz, wie beispielsweise Buchenholz, während für den Resonanzboden ein weicheres Holz gewählt wird. Dadurch bildet der Steg ein Zwischenglied, das wohl Schwingungen überträgt, nicht aber an diesen   teilnimmt.   Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des Steges für die Tonübertragung liegt also in seiner Beschaffenheit und Gestaltung ein Mittel, den Ton zu beeinflussen. 



   In Erkenntnis dieser Tatsache sieht die vorliegende Erfindung einen Steg für Pianos und Flügel vor, dem nicht allein die Aufgabe zufällt, als Übertragungsorgan auf den Resonanzboden zu wirken, sondern infolge seiner Beschaffenheit und Gestaltung auch an den Schwingungen des Resonanzbodens teilzunehmen, bzw. den Resonanzboden in seinen Schwingungen zu unterstützen. 



   Nach der Erfindung geschieht dies in der Weise, dass der Steg aus einem in der   üblichen   Weise aus Hartholz gebildeten Ober-und Unterteil besteht, wobei zwischen beiden Teilen eine aus dem gleichen Material wie der Resonanzboden und von gleicher Stärke wie dieser gebildete Zwischenlage von beliebiger Breite geschaltet ist, der die Aufgabe zufällt, die Schwingungen, bevor sie auf den Resonanzboden treffen. aufzufangen und sie weiter durch den Unterteil des Steges auf den Resonanzboden zu übertragen. Die Zwischenlage bildet also sozusagen einen Vorboden für den Resonanzboden und erhöht dessen Schwingungen beim Anschlagen der Saite. 



   Es ist in Vorschlag gebracht worden, das Steg-Volumen in seiner   Breitenausdehnung   bei gleichzeitiger Beibehaltung oder Verringerung bisher üblicher gering bemessener   Auflageflächen   auf den Resonanzboden zu vergrössern, um die Schwingbarkeit des Resonanzbodens durch den Steg nur in geringem Masse zu beeinflussen, dagegen durch die Verbreiterung des Stegquerschnitts die Klangfarbe des Tones, sowie die Klangfähigkeit zu erhöhen. Durch eine derartige Ausbildung hat der Steg lediglich eine Volumen- 
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 gleichen Material wie der Resonanzboden besteht und von gleicher Stärke wie dieser ist, geschaffen wird. Weiter hat man auch schon in Vorschlag gebracht, dem Steg auf seiner ganzen Länge einen Fuss zu geben, dessen Breite grösser ist, als jene des Bodensteges.

   Ein derartiger Steg kann aber die nach der Erfindung angestrebte Aufgabe nicht erfüllen, da ihm bzw. dem Fuss jede freie   Schwingungsmöglichkeit   durch die direkte Auflage auf den Resonanzboden genommen ist. 



   In der Zeichnung ist der Steg für Pianos und Flügel in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 einen Querschnitt, während Fig. 2 eine Draufsicht darstellt. 



   Der mit seiner Unterfläche auf dem Resonanzboden a aufliegende Steg besteht unter Beibehaltung der für diese Organe üblichen Grössenverhältnisse aus einem Oberteil b und einem Unterteil c aus Hartholz. Zwischen beide Teile ist eine in gleicher Stärke wie der Resonanzboden gehaltene und aus weichem Material wie dieser bestehende Zwischenlage d geschaltet, durch die das Volumen des den Steg bildenden Hartholzes vermindert wird. Die Zwischenlage wird beim Anschlag einer Saite zunächst in Schwingungen versetzt und dient als Vorboden für den eigentlichen Resonanzboden, indem sie die Schwingungen auf 

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 diesen überträgt, gleichzeitig aber auch an den Schwingungen teilnimmt. Die Zwischenlage bildet also eine Vergrösserung des Resonanzbodens wodurch sich Klang und Grösse des Tones erhöhen. Die An- 
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 um ein Bedeutendes zu vergrössern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Steg für Pianos und Flügel, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg aus einem Oberteil (b) und einem Unterteil (c) besteht und zwischen beiden Teilen eine aus weichem Resonanzbodenholz, wie beispielsweise Fichtenspan, gebildete Zwischenlage (d) von gleicher Stärke wie der Resonanzboden (a) geschaltet ist, die entweder gerade oder in beliebiger Gestaltung gehalten ist und beim Anschlagen einer Saite als Vorboden wirkt, indem sie zunächst in Schwingungen versetzt wird, wodurch eine Vergrösserung und Veredlung des Tones zustande kommt. EMI2.2
AT103050D 1924-10-13 1925-03-12 Steg für Pianos und Flügel. AT103050B (de)

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