AT102861B - Absperrschieber besonders für Mittel von hohem Druck und hoher Temperatur. - Google Patents

Absperrschieber besonders für Mittel von hohem Druck und hoher Temperatur.

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AT102861B
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Gustav Huedig
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Gustav Huedig
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  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung betrifft Absperrschieber, besonders für   hochgespannte Mittel und Mittel von hoher   Temperatur, deren Absperrteller bekannterweise nach der senkrechten Abwärtsbewegung zwangsläufig 
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 warzen oder Leisten in der unteren ringförmigen   Gehäusehälfte erfolgt. Ausserdem   wird der Absperrteller meist mit   strahlenförmigem   Druck auf den Sitz gedruckt. Bei hohem Dampfdruck (25 Atm. und darüber) ist ein strahlenförmiges   Andrücken   des Absperrtellers gegen seinen Sitz ungenügend. 



   Die Erfindung bezweckt nun die sichere Führung des Absperrtellers und die sichere Stützung desselben in der Absperrstellung in vier Punkten, sowie die Übertragung des Druckes in der Weise, dass die Führung des Absperrtellers nicht nur in der senkrechten Richtung, sondern auch in der   wagerechten   Richtung in vorziiglichster Weise erreicht wird, und dass das Anpressen des Absperrtellers gegen seinen Sitz auf allen Punkten der in Berührung befindlichen Flächen verbürgt ist. 



   Die Erfindung betrifft ferner die Einrichtung zur Bewegung eines an und für sich bekannten, im 
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 vorgeschoben, und umgekehrt bei der   Abwärtsbewegung   des Tellers zwangsläufig in seine Ausgangsstellung zurückgedrückt wird. Dadurch wird der Druckverlust auf das überhaupt mögliche Mindestmass gebracht. Die zwangsläufige Bewegung des Überbrückungsrohres wird vom Absperrteller mit Hilfe eines Hebels bewirkt, der auf der dem Keil zugekehrten Seite kurvenförmig ausgebildet und im oberen Teile in einem ganz bestimmten Winkel zu einem unteren Teile geneigt ist. 



   Eine Ausführungsform gemäss der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt den 
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 in einer ähnlichen Ansieht wie Fig. 10. 



   Das Gehäuse 1 des   Absperrschiebers (Rohrschalters)   ist in bekannter Weise an einer geeigneten Stelle einer Rohrleitung angeordnet. Der Absperrteller 2 des   Rohrsehalters   hat an seinem oberen Ende einen starren Führungsrahmen, welcher aus zwei Längsmuffen 3, 4 und zwei diese Längsmuffen verbindenden   Querstüeken   5, 6 besteht. Die Längsmuffen 3, 4 sind jede auf einem Bolzen 7,   8   verschiebbar gelagert. Die Enden der Bolzen 7. 8 sind durch vier Führungen 9 (senkrechte Nuten oder Leisten) des Gehäuses 1 sicher geführt. Das dem Ventilsitz 10 zugekehrte vordere   Querstück   5 hat eine wagerechte, nach vorwärts gerichtete Nase 11, deren Zweck weiter unten beschrieben werden wird.

   Das hintere Querstück 6 hat auf seiner Vorderseite eine kurze   Schrägfläche   12 und auf seiner Rückseite eine Nase 13, deren Zweck ebenfalls weiter unten beschrieben werden wird. 



   Der Absperrteller-2 besteht aus einer runden Platte mit gerader Vorderseite und mit keilförmiger 
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 rahmens auf einer ringförmigen Schulter   lis   des Gehäuses 1 auf. Die ringförmige Schulter des Gehäuses ist bei 16 unterschnitten, so dass eine Nase 17 gebildet wird. welche bei der wagerechten Verschiebung des Absperrschiebers zur sicheren   Führung   der Nase 11 des vorderen Querstückes 5 des Führungrahmens dient. Der Teller 2 trägt auf der Vorderseite einen Dichtungsring 18, der bei der Verschlussstellung des AbspelTschiebers gegen den Dichtungsring 19 des Ventilsitzes anliegt. 



   Der   Schliesskeil   20, welcher die Bewegungen des Absperrtellers 2 steuert, hat eine vordere, ebene 
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   Querstuckes   6 des   Führungsrahmens   zusammenarbeitet, wie dies nachstehend beschrieben werden wird. 



  Der Schliesskeil 20 ist mit dem unteren Ende einer Hülse 23 starr verbunden. Dieses untere Ende der Hülse hat eine konische Dichtungsfläche 24. Die Hülse 2. 3 wird mittels eines Handrades 25 durch Übermittlung einer Gewindespindel 26 auf und ab bewegt. 



   In dem Gehäuse 1 ist auf einem Drehzapfen 27 ein Nockenhebel 28 drehbar gelagert, der am oberen Ende einen nach   vorwärts gerichteten Anschlagnocken   29 und ferner auf der Vorderseite eine eigenartig 
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 nehmerschuhes 32 eingreift, der auf einem verschiebbaren Rohrsück 33 gelagert ist, welches dazu dient. die ringförmige Ausbauchung 34 im Durchströmkanal 35 zu überbrücken, sobald der Absperrteller 2 sich in der hochgezogenen Stellung befindet. 



   Die   riickwärtige   Nase 1. 3. des rückwärtigen Querstückes 6 des   Fii. hrungsrahmens   des Absperrtellers arbeitet mit dem Anschlagnocken 29 des Nockenbebels 28 zusammen, wie dies weiter unten beschrieben werden wird. 



   Der Schliesskeil 20 hat in seiner vorderen   Schrägfläche   eine   kreisförmige Aussparung   36, so dass er auf die Schrägfläche des Keiles 14 des Tellers 2 nur mit dem ringförmigen Teile wirkt, dessen Abmessung der Abmessung des Ventilsitzes entspricht. Der   Schliesskeil   20 hat zwei seitliche Führungslappen 37. welche durch Ansätze 38 des   Gehäuses 1 geführt werden.   



   In dem hinteren   Durchströmkanal : 35 ist   ein gerades   ungeteiltes   Überbrückungsrohr 33 verschiebbar gelagert, welches den Zweck hat, die   Ausbauchung. 34   des Gehäuses 1 zu überbrücken, wenn der Absperrteller 2 hochgezogen ist, um diesen Teil der Rohrleitung frei zu geben. Auf dem Überbrückungsrohr 33 sitzt ein   Mitnehmcrschuh. 32. mit welchem   das untere Ende. 31 eines Schalthebels 28 in Eingriff steht, der auf einem im Gehäuse 1 befindlichen Drehzapfen 27 drehbar gelagert ist. Der Schalthebel 28 hat an der dem Schliesskeil 20 zugekehrten Seite eine Gleitfläche, welche aus dem unteren Teil. 30 und den dazu in einem ganz bestimmten Winkel geneigten oberen Teil 30' besteht. 



   Der Arbeitsgang ist wie folgt : Um den Absperrteller 2 aus der in Fig. 1 gezeigten Berschlussstellung des Rohrleitungsdurchströmkanals 35 anzuheben, in welcher Stellung die vordere Kante des verschliessbaren   Überbrnckungsrohres 2. 3   auf der Rückseite des   Schliesskeils   20 anliegt, dreht man das Handrad 25. wodurch die Gewindespindel 26 gedreht und die Hülse   2. 5 und   mit dieser der Schliesskeil 20 angehoben werden. Bei der Aufwärtsbewegung des Schliesskeils 20 gleitet dessen vordere   Schrägfläche   21 auf der   Schrägfläche   des Keiles   14   des Tellers 2 etwas nach aufwärts, ohne aber vorerst den Teller 2 zu beeinflussen.

   Bei dieser Aufwärtsbewegung trifft die   rückwärtige kurze Schrägfläche   22 des Schgliesskeiles 20 gegen die nach vorn gerichtete   Schrägfläche 12   des hinteren   Querstii. ckes 6   des   Führungsrahmen   des Absperrtellers und schiebt somit dieses   Querstück   6 und folglich auch den Absperrteller 2 zentrisch in wagerechter Richtung von dem Ventilsitz ab, wobei die Muffen 3,4 des Führungsahmens auf den Längsbolzen 7, 8 gleiten. Bei dieser wagerechten Rückwärtsbewegung des Absperrtellers wird die Nase 11 des vorderen Querstückes 5 von der durch die Unterschneidung 16 gebildeten Nase 17 des Gehäuses sicher geführt, so dass noch kein Anheben des Absperrtellers erfolgt.

   Erst nachdem der Dichtungsring- 18 des Absperrtellers 2 vollständig von dem Dichtungsring 19 des Ventilsitzes abgezogen ist, beginnt die Aufwärtsbewegung des Absperrtellers, wobei die Längsbolzen 7, 8 auf welchen die Muffen. 3,4 des Gleit-   rahmens verschiebbar gelagert sind.   an den Führungen 9 des Gehäuses sicher geführt sind. Dadurch dass 
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 des Absperrschiebers in der wagerechton Richtung verhindert. 



   Das   Uberbrückungsrohr. 3-3   wird dabei zunächst durch den   Schliesskeil   20 und dann, beim Anheben des Schliesskeiles, in seiner Stellung dadurch festgehalten. dass die Nase 1. 3 des   rückwärtigen   Querstückes 6 am Führungsrahmen des Absperrtellers sieh gegen den unteren senkrecht verlaufenden Teil der Hebelgleitbahn legt und den Schalthebel 28 und somit auch das   Uberbrückungsrohr. 3. 3 blockiert.   



   Wenn die Aufwärtsbewegung des Schliesskeiles 20 und somit auch des Absperrtellers fast vollendet ist, trifft die rückwärtige Nase 13 des   Querstii. ckes 6   gegen den Anschlagnocken 29 des Nockenhebels 28, der nun so um seinen Drehzapfen 27 schwingt, dass sein unteres Ende den Mitsehmerschuh 32 und mit 
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 ist, die   ringförmige   Ausbauchung. 34 der Rohrleitung von dem Rohrstück.   3-3 überbrUckt wird.   Das konische untere Ende 24 der Hülse   2. 3 dichtet   in dieser Endstellung des   geöffneten   Absperrschiebers die Durch-   führungsöffnung. 39   im Gehäusedeckel 40 vollständig ab. 



   In dieser vorgeschobenen Stellung ist das   t'rberbrückungsrohr 8. 3   auf einer solchen Länge gelagert. 
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 sicher gegen ihren Sitz anlegen kann, selbst wenn sich der Anlagepunkt   am Gehäusedeckel   beim Nachziehen des letzteren durch das dadurch hervorgerufene Zusammenpressen der Dichtung etwas ver- ändern sollte. 



   Soll der Schieber in die Abschlussstellung gebracht werden. so wird das Handrad 25 in entgegengesetzter Richtung wie vorher gedreht. In dem gleichen Augenblick, wo die   Hülse 28 sich   abwärts bewegt, trifft der Anschlagnocken   1 : 3   des Tellers 2 gegen die Kurvenfläche 30 des nunmehr schrägstehenden Nockenhebels 28 und drüekt diesen, indem er an der erwähnten   Kurvenfläche   weiter wandert,   allmählich   und 
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 auf die   Ansätze : J8   des Gehäuses 1 übertragen wird. 



   Der Schliesskeil 20 greift mit einer   schwalbenschwanzförmigen Feder 43 in   eine Nut 42 von schwalbenschwanzförmige a Querschnitt ein. welche in der keilförmigen Rückseite 14 des Absperrtellers 2 vorgesehen ist. 



   Um den Rohrschalter von einer bestimmten lichten Weite des Durchströmkanals in Rohrleitungen mit grösseren Durchmessern einbauen zu können, ist das Überbrückungsrohr am hinteren Ende konisch erweitert und mit der Aussenkante dieser Erweiterung an der Innenwand des   anschliessenden   Rohres sicher geführt. 



   Entsprechend dieser Erweiterung des   Überbrückunsrohres   ist der vordere Stutzen des   Durch-   strömkanals   konisch ausgebohrt. Daran schliesst sich   ein mit Fortsetzung der konischen Bohrung versehenes   Zwischenstück   von einer Breite an, welche der   Ba. ulänge   des   entsprechend grossen Rohrschalters   entspricht. 



   Hinter dem Rohrscha. Iter ist von einem bestimmten   Rohrdurchmesser   ab ein Einsatzstück   : 37   angeordnet, das so gestaltet ist. dass der innere   Durchmesser   seines vorderen Endes dem äusseren Durchmesser des konisch erweiterten Teiles 36 des Uberbrückungsrohres 33 entspricht. während der   rückwärtige   Teil 38 dieses Rohreinsatzes sich konisch erweitert und an sienem Ende gegen die Innenwandung der Rohrleitung 3J anliegt. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜC HE : 1. Absperrschieber für Mittel von hohem Druck und hoher Temperatur. der in bekannter Weise nach der lotrechten Abwärtsbewegung zwangsläufig in wagereehter Richtung vorgeschoben und mit starkem Druck auf seinem Sitz gepresst und vor dem Anheben in wagerechter Richtung von dem Sitz ab- EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> Teller ganz von seinem Sitz zentrisch abgehoben ist, während das hintere Querstück 6 auf seiner hinteren Seite eine Nase (13) hat, die dazu bestimmt ist, einen Nockenhebel (28) zu betätigen, der beim Anheben EMI4.1 bestimmten ringförmigen Ansbauchung (34) der Rohrleitung herzustellen.
    2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Andrücken des Absperrtellers (2) gegen seinen Sitz und zum Anheben des Absperrtellers (2) von seinem Sitz dienende Schliesskeil (20) auf der Rückseite am oberen Ende eine kurze Schrägfläche (22) hat, die mit der Schrägfläche (12) des Querstückes (6) des Rührungsrahmens des Absperrtellers (2) zu dem Zweck zusammen arbeitet, den Absperrteller (2) vor dem Anheben in wagereehter Richtung von seinem Sitz abzuziehen und, dass er ferner eine vordere gerade Keilfläche hat, die direkt auf die hintere Schrägfläche des Absperrtellers (2) in der Weise wirkt,
    dass dieser auf seinem ganzen Umfang mit gleicher Kraft gegen den Sitz gepresst wird.
    3. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf einem im Gehäuse (1) EMI4.2 seite eine Gleitfläche (30,30') aufweist, gegen die sich eine hintere Nase (13) des starren Führungsrahmens des Absperrtellers beim Hochziehen des Tellers anlegt, so dass Schalterhebel und Überbrückungsrohr in ihrer Stellung festgehalten werden, bis die Nase (13) des Führungsrahmen auf den oberen Teil der Hebelgleitbahn (30') trifft, der in einem ganz bestimmten Winkel zum unteren Teil (30) geneigt ist und den Hebel (z) zwangsläufig dreht, wobei das mit dem Hebel verbundene Überbrückungsrohr (33) bis an den Ventilsitz vorgeschoben wird, während sofort beim Beginn der Rückwärtsbewegung des Absperr- EMI4.3
    4. Absperrschieber nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Ventilsitz abgewendete Ende (36) des Überbrückungsrohres (33) konisch erweitert ist und sich auf der Innenwand der Rohrleitung beim Hin-und Hergleiten führt.
    5. Absperrschieber nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rohrleitung hinter dem Rohrschalter ein Einsatzstück angeordnet ist, dessen konisch erweitertes hinteres Ende (38) EMI4.4
AT102861D 1923-11-26 1924-11-17 Absperrschieber besonders für Mittel von hohem Druck und hoher Temperatur. AT102861B (de)

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