<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft Absperrschieber, besonders für hochgespannte Mittel und Mittel von hoher Temperatur, deren Absperrteller bekannterweise nach der senkrechten Abwärtsbewegung zwangsläufig
EMI1.2
warzen oder Leisten in der unteren ringförmigen Gehäusehälfte erfolgt. Ausserdem wird der Absperrteller meist mit strahlenförmigem Druck auf den Sitz gedruckt. Bei hohem Dampfdruck (25 Atm. und darüber) ist ein strahlenförmiges Andrücken des Absperrtellers gegen seinen Sitz ungenügend.
Die Erfindung bezweckt nun die sichere Führung des Absperrtellers und die sichere Stützung desselben in der Absperrstellung in vier Punkten, sowie die Übertragung des Druckes in der Weise, dass die Führung des Absperrtellers nicht nur in der senkrechten Richtung, sondern auch in der wagerechten Richtung in vorziiglichster Weise erreicht wird, und dass das Anpressen des Absperrtellers gegen seinen Sitz auf allen Punkten der in Berührung befindlichen Flächen verbürgt ist.
Die Erfindung betrifft ferner die Einrichtung zur Bewegung eines an und für sich bekannten, im
EMI1.3
vorgeschoben, und umgekehrt bei der Abwärtsbewegung des Tellers zwangsläufig in seine Ausgangsstellung zurückgedrückt wird. Dadurch wird der Druckverlust auf das überhaupt mögliche Mindestmass gebracht. Die zwangsläufige Bewegung des Überbrückungsrohres wird vom Absperrteller mit Hilfe eines Hebels bewirkt, der auf der dem Keil zugekehrten Seite kurvenförmig ausgebildet und im oberen Teile in einem ganz bestimmten Winkel zu einem unteren Teile geneigt ist.
Eine Ausführungsform gemäss der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt den
EMI1.4
in einer ähnlichen Ansieht wie Fig. 10.
Das Gehäuse 1 des Absperrschiebers (Rohrschalters) ist in bekannter Weise an einer geeigneten Stelle einer Rohrleitung angeordnet. Der Absperrteller 2 des Rohrsehalters hat an seinem oberen Ende einen starren Führungsrahmen, welcher aus zwei Längsmuffen 3, 4 und zwei diese Längsmuffen verbindenden Querstüeken 5, 6 besteht. Die Längsmuffen 3, 4 sind jede auf einem Bolzen 7, 8 verschiebbar gelagert. Die Enden der Bolzen 7. 8 sind durch vier Führungen 9 (senkrechte Nuten oder Leisten) des Gehäuses 1 sicher geführt. Das dem Ventilsitz 10 zugekehrte vordere Querstück 5 hat eine wagerechte, nach vorwärts gerichtete Nase 11, deren Zweck weiter unten beschrieben werden wird.
Das hintere Querstück 6 hat auf seiner Vorderseite eine kurze Schrägfläche 12 und auf seiner Rückseite eine Nase 13, deren Zweck ebenfalls weiter unten beschrieben werden wird.
Der Absperrteller-2 besteht aus einer runden Platte mit gerader Vorderseite und mit keilförmiger
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
rahmens auf einer ringförmigen Schulter lis des Gehäuses 1 auf. Die ringförmige Schulter des Gehäuses ist bei 16 unterschnitten, so dass eine Nase 17 gebildet wird. welche bei der wagerechten Verschiebung des Absperrschiebers zur sicheren Führung der Nase 11 des vorderen Querstückes 5 des Führungrahmens dient. Der Teller 2 trägt auf der Vorderseite einen Dichtungsring 18, der bei der Verschlussstellung des AbspelTschiebers gegen den Dichtungsring 19 des Ventilsitzes anliegt.
Der Schliesskeil 20, welcher die Bewegungen des Absperrtellers 2 steuert, hat eine vordere, ebene
EMI2.1
Querstuckes 6 des Führungsrahmens zusammenarbeitet, wie dies nachstehend beschrieben werden wird.
Der Schliesskeil 20 ist mit dem unteren Ende einer Hülse 23 starr verbunden. Dieses untere Ende der Hülse hat eine konische Dichtungsfläche 24. Die Hülse 2. 3 wird mittels eines Handrades 25 durch Übermittlung einer Gewindespindel 26 auf und ab bewegt.
In dem Gehäuse 1 ist auf einem Drehzapfen 27 ein Nockenhebel 28 drehbar gelagert, der am oberen Ende einen nach vorwärts gerichteten Anschlagnocken 29 und ferner auf der Vorderseite eine eigenartig
EMI2.2
nehmerschuhes 32 eingreift, der auf einem verschiebbaren Rohrsück 33 gelagert ist, welches dazu dient. die ringförmige Ausbauchung 34 im Durchströmkanal 35 zu überbrücken, sobald der Absperrteller 2 sich in der hochgezogenen Stellung befindet.
Die riickwärtige Nase 1. 3. des rückwärtigen Querstückes 6 des Fii. hrungsrahmens des Absperrtellers arbeitet mit dem Anschlagnocken 29 des Nockenbebels 28 zusammen, wie dies weiter unten beschrieben werden wird.
Der Schliesskeil 20 hat in seiner vorderen Schrägfläche eine kreisförmige Aussparung 36, so dass er auf die Schrägfläche des Keiles 14 des Tellers 2 nur mit dem ringförmigen Teile wirkt, dessen Abmessung der Abmessung des Ventilsitzes entspricht. Der Schliesskeil 20 hat zwei seitliche Führungslappen 37. welche durch Ansätze 38 des Gehäuses 1 geführt werden.
In dem hinteren Durchströmkanal : 35 ist ein gerades ungeteiltes Überbrückungsrohr 33 verschiebbar gelagert, welches den Zweck hat, die Ausbauchung. 34 des Gehäuses 1 zu überbrücken, wenn der Absperrteller 2 hochgezogen ist, um diesen Teil der Rohrleitung frei zu geben. Auf dem Überbrückungsrohr 33 sitzt ein Mitnehmcrschuh. 32. mit welchem das untere Ende. 31 eines Schalthebels 28 in Eingriff steht, der auf einem im Gehäuse 1 befindlichen Drehzapfen 27 drehbar gelagert ist. Der Schalthebel 28 hat an der dem Schliesskeil 20 zugekehrten Seite eine Gleitfläche, welche aus dem unteren Teil. 30 und den dazu in einem ganz bestimmten Winkel geneigten oberen Teil 30' besteht.
Der Arbeitsgang ist wie folgt : Um den Absperrteller 2 aus der in Fig. 1 gezeigten Berschlussstellung des Rohrleitungsdurchströmkanals 35 anzuheben, in welcher Stellung die vordere Kante des verschliessbaren Überbrnckungsrohres 2. 3 auf der Rückseite des Schliesskeils 20 anliegt, dreht man das Handrad 25. wodurch die Gewindespindel 26 gedreht und die Hülse 2. 5 und mit dieser der Schliesskeil 20 angehoben werden. Bei der Aufwärtsbewegung des Schliesskeils 20 gleitet dessen vordere Schrägfläche 21 auf der Schrägfläche des Keiles 14 des Tellers 2 etwas nach aufwärts, ohne aber vorerst den Teller 2 zu beeinflussen.
Bei dieser Aufwärtsbewegung trifft die rückwärtige kurze Schrägfläche 22 des Schgliesskeiles 20 gegen die nach vorn gerichtete Schrägfläche 12 des hinteren Querstii. ckes 6 des Führungsrahmen des Absperrtellers und schiebt somit dieses Querstück 6 und folglich auch den Absperrteller 2 zentrisch in wagerechter Richtung von dem Ventilsitz ab, wobei die Muffen 3,4 des Führungsahmens auf den Längsbolzen 7, 8 gleiten. Bei dieser wagerechten Rückwärtsbewegung des Absperrtellers wird die Nase 11 des vorderen Querstückes 5 von der durch die Unterschneidung 16 gebildeten Nase 17 des Gehäuses sicher geführt, so dass noch kein Anheben des Absperrtellers erfolgt.
Erst nachdem der Dichtungsring- 18 des Absperrtellers 2 vollständig von dem Dichtungsring 19 des Ventilsitzes abgezogen ist, beginnt die Aufwärtsbewegung des Absperrtellers, wobei die Längsbolzen 7, 8 auf welchen die Muffen. 3,4 des Gleit- rahmens verschiebbar gelagert sind. an den Führungen 9 des Gehäuses sicher geführt sind. Dadurch dass
EMI2.3
des Absperrschiebers in der wagerechton Richtung verhindert.
Das Uberbrückungsrohr. 3-3 wird dabei zunächst durch den Schliesskeil 20 und dann, beim Anheben des Schliesskeiles, in seiner Stellung dadurch festgehalten. dass die Nase 1. 3 des rückwärtigen Querstückes 6 am Führungsrahmen des Absperrtellers sieh gegen den unteren senkrecht verlaufenden Teil der Hebelgleitbahn legt und den Schalthebel 28 und somit auch das Uberbrückungsrohr. 3. 3 blockiert.
Wenn die Aufwärtsbewegung des Schliesskeiles 20 und somit auch des Absperrtellers fast vollendet ist, trifft die rückwärtige Nase 13 des Querstii. ckes 6 gegen den Anschlagnocken 29 des Nockenhebels 28, der nun so um seinen Drehzapfen 27 schwingt, dass sein unteres Ende den Mitsehmerschuh 32 und mit
EMI2.4
ist, die ringförmige Ausbauchung. 34 der Rohrleitung von dem Rohrstück. 3-3 überbrUckt wird. Das konische untere Ende 24 der Hülse 2. 3 dichtet in dieser Endstellung des geöffneten Absperrschiebers die Durch- führungsöffnung. 39 im Gehäusedeckel 40 vollständig ab.
In dieser vorgeschobenen Stellung ist das t'rberbrückungsrohr 8. 3 auf einer solchen Länge gelagert.
EMI2.5
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
sicher gegen ihren Sitz anlegen kann, selbst wenn sich der Anlagepunkt am Gehäusedeckel beim Nachziehen des letzteren durch das dadurch hervorgerufene Zusammenpressen der Dichtung etwas ver- ändern sollte.
Soll der Schieber in die Abschlussstellung gebracht werden. so wird das Handrad 25 in entgegengesetzter Richtung wie vorher gedreht. In dem gleichen Augenblick, wo die Hülse 28 sich abwärts bewegt, trifft der Anschlagnocken 1 : 3 des Tellers 2 gegen die Kurvenfläche 30 des nunmehr schrägstehenden Nockenhebels 28 und drüekt diesen, indem er an der erwähnten Kurvenfläche weiter wandert, allmählich und
EMI3.2
auf die Ansätze : J8 des Gehäuses 1 übertragen wird.
Der Schliesskeil 20 greift mit einer schwalbenschwanzförmigen Feder 43 in eine Nut 42 von schwalbenschwanzförmige a Querschnitt ein. welche in der keilförmigen Rückseite 14 des Absperrtellers 2 vorgesehen ist.
Um den Rohrschalter von einer bestimmten lichten Weite des Durchströmkanals in Rohrleitungen mit grösseren Durchmessern einbauen zu können, ist das Überbrückungsrohr am hinteren Ende konisch erweitert und mit der Aussenkante dieser Erweiterung an der Innenwand des anschliessenden Rohres sicher geführt.
Entsprechend dieser Erweiterung des Überbrückunsrohres ist der vordere Stutzen des Durch- strömkanals konisch ausgebohrt. Daran schliesst sich ein mit Fortsetzung der konischen Bohrung versehenes Zwischenstück von einer Breite an, welche der Ba. ulänge des entsprechend grossen Rohrschalters entspricht.
Hinter dem Rohrscha. Iter ist von einem bestimmten Rohrdurchmesser ab ein Einsatzstück : 37 angeordnet, das so gestaltet ist. dass der innere Durchmesser seines vorderen Endes dem äusseren Durchmesser des konisch erweiterten Teiles 36 des Uberbrückungsrohres 33 entspricht. während der rückwärtige Teil 38 dieses Rohreinsatzes sich konisch erweitert und an sienem Ende gegen die Innenwandung der Rohrleitung 3J anliegt.
EMI3.3
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.