AT102763B - Hinterachsbrücke für Motorfahrzeuge. - Google Patents

Hinterachsbrücke für Motorfahrzeuge.

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AT102763B
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Eugen Fejes
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Eugen Fejes
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hinterachsbricke für Motorfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Achsgehäuse für Motorfahrzeuge, dessen mittlerer trichter-   förmig   erweiterter Teil über die die Treibräderwellen aufnehmenden Achrohre greift. 



   Die Erfindung besteht darin, dass zwischen den Flanschen des   Ausgleichsgetriebgehäuses   ein oder zwei, mit entsprechenden Leisten ineinandergreifende Ringe angeordnet sind, die die Brücke mit dem   Befestigungsstück   für das   Sehubrohr   verbindende Ansätze tragen. Der bzw. die Ringe dienen zum Versteifen des   Achsgehäuses,   insbesondere aber zur Übertragung der an der Brücke angreifenden Drehmomente. Hiedurch werden die Flanschen des Achsgehäuses von der Biegungsbeanspruchung entlastet und sowohl sie wie auch die   Achsgehäusehälften   können aus sehr dünnem Blech gebildet werden, da die Torsionskräfte an grossem Radius und am ganzen Umfang gleichmässig verteilt sind und keine über die Festigkeit des Bleches hinausgehende Beanspruchung ergeben.

   Durch die Anwendung des dünnen Bleches ist die Möglichkeit gegeben, das Gehäuse in kaltem Verfahren herzustellen, ferner an Gewicht zu sparen, worauf es bei Kraftfahrzeugen in erster Reihe ankommt. 



   Es sind Brücken bekannt, die aus zwei in der Längsmittelebene der Brücke aneinanderstossenden gepressten Hälften bestehen, ferner solche, die in der Quermittelebene geteilt sind. Es wurde auch vorgeschlagen, in einer gegossenen an zwei, ausserhalb der   Quermittelebene   liegenden Stellen geteilten Achs-   brücke   Lagerscheiben für die Räderwellen anzuordnen, welche jedoch nicht zur Übertragung des Biegungsmomentes dienen können. 
 EMI1.1 
 ist Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des mittleren Teiles der Brücke, Fig. 2 eine Einzelheit. 



   Jede der durch die Symmetrieebene X-X bestimmten Hälften der Brücke besteht aus drei kegelförmigen Umdrehungskörpern und einem zweiteiligen Ring.   1-1   ist das kegelförmige Gehäuse des Ausgleichsgetriebes ; 2-2 sind die Achrohre, welche in das genannte Gehäuse ragen und mit den Kegelkörpern 1-1 koaxial angeordnet sind. Zwecks Abstützens der Kegel 1 gegeneinander ist eine dritte   Kegelfläche   3, ebenfalls koaxial, zwischen dem Gehäuse 1 und der Büchse 2 angeordnet. Die drei Körper   1,   2,3 sind aus Blech in kaltem Zustand zugeschnitten, zu Kegeln geformt und entlang einer Naht, welche   zweckmässig in die neutrale Linie verlegt ist, verschweisst.

   Um das Verschweissen der einzelnen Elemente 1,   2,3 miteinander zu ermöglichen, sind an diesen durch Umbördelung Schweisskanten 4, 5, 6,7 gebildet. 



  Zwecks gleichzeitigen   Flüssigwerdens   der Schweissleisten sind diese zweckmässig von gleicher Stärke. 



   Das Gehäuse   1-1   und   die Achsröhre 2-2   können an der Kante 4, ferner Gehäuse   1-1   und Stutzkegel 3-3 entlang der Kante 6 auch durch Niete od. dgl. verbunden werden. 



   Alle beschriebenen Umdrehungskörper sind einfache geometrische Gebilde (z. B. Kegel), welche aus dünnen Blechen im kalten Verfahren ohne Materialverletzung hergestellt werden können. 



   Erfindungsgemäss sind zwischen den Flanschen des Ausgleichsgetriebegehäuses zwei Ringe 11 und 12 angeordnet, die die Brücke mit dem   Befestigungsstück 9, 10   für das Sehubrohr verbindende Ansätze 13 tragen. Die Ringe können mit dem   Befestigungsstück   9, 10 auch aus einem Stück bestehen, oder mit diesem verschweisst sein. Letztere   Ausführung   zeigt die Fig. 1, in welcher die Ringe 11 bzw. 12 mittels 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     . Um   die   Ringegegenseitig   in zentrischer Lage zu erhalten, können sie z. B. mit Leisten 17 ineinandergreifen   (Fig. 2  
Die Ringe dienen ausser zur Verteilung der Belastung und zum Zentrieren der beiden Gehäusehälften   1-1   auch zum Abdichten des Gehäuses.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Hinterachsbrücke für Kraftfahrzeuge, welche in der Mitte geteilt ist und deren beide Hälften aus je drei, aus dünnem Blech gebildeten Umdrehungskörpern bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Flanschen (14) des Ausgleichsgetriebegehäuses (1) ein oder zwei mit entsprechenden Leisten (47) ineinandergreifende Ringe (11, 12) angeordnet sind, die die Brücke mit dem Befestigungs- stück (9) für das Schubrohr verbindende Ansätze (') tragen. EMI2.1
AT102763D 1925-02-20 1925-02-20 Hinterachsbrücke für Motorfahrzeuge. AT102763B (de)

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