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Die bisher bekannten Filtervorrichtungen haben den Nachteil, dass ihre filtrierenden Hauptbestandteile entweder aus vielen Elementen bestehen, die umständlich zu handhaben sind und infolge der Er-
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unterliegen, ohne dass diese Nachteile während des Betriebes einfach zu beseitigen wären, oder aber die Hauptteile dieser Vorrichungen bestehen zwar aus wenigen Teilen, jedoch von nicht einfachem Zusammenbau. Die Vorrichtung nach der Erfindung vermeidet die Nachteile dieser beiden Ausführungsarten.
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heitselement. Die Strömungswege bleiben dann bei längerer Benutzung gleichförmig und die Betriebserschütterungen sind nicht nur unschädlich, sondern bewirken im Gegenteil eine Ablösung der zur Abscheidung gelangenden Stoffe u. zw. umso stärker, Je mehr das Filter belastet wird.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen, die zum Abscheiden von suspendierten Bestandteilen aus Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, insbesondere zur Staubabscheidung bzw. Rückgewinnung zur Wasserund Olabscheidung aus Dämpfen und Flüssigkeiten zur Dampfkondensation und Rüekkühlung od. dgl.
Verwendung finden.
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oder Flüssigkeiten, in welchem Falle die Plattenelemente wagrecht oder derart geneigt aufgestellt sein müssen, damit die eingebrachten Stoffe auf den undurchlöcherten Rinnenwandungen vor Beginn des
Betriebes abgesetzt und dort bis zu ihrem vollständigen Verbrauch während des Betriebes den eingeführten
Gasen od. dgl. sehr wirkungsvoll dargeboten werden können.
Die nach der Erfindung ausgestalteten und nach ihr angeordneten Plattenelemente eröffnen den durch sie hindurchziehenden flüssigen Mitteln, viele nebeneinander und senkrecht zu ihnen liegende Teil- wege, auf welchen jeder Teilstrom beim Durchgang scharfe Ablenkungen und Dichtigkeitsänderungen erfährt. Eine besondere Eigentümlichkeit der Platten ist es, dass durch sie innerhalb eines gegebenen
Raumes möglichst viele Prallfläche in kurzen Abständen geschaffen sind, so dass die Absetzung der suspendierten Bestandteile eine vollständige wird.
Die Prallfläehen und die plötzlichen Erweiterungen der Stromweg verursachen auch lebhafte Wirbelungen, was bei chemischen oder physikalischen Vor- gängen den Prozentsatz der aufgenommenen fremden Stoffe beträchtlich erhöht.
Die profilierten Platten nach der Erfindung werden in kastenförmige Rahmen eingestellt und sind die Rinnen im Querschnitt der Platte so verteilt und die Rinnen verschiedener Platten gegeneinander ,'0 angeordnet, dass ihre durchlöcherten und vollen Wandteile, senkrecht zu den Aussenflächen der Platten genommen sich decken. Die Umfangswände der Kasten besitzen eine solche Form, dass sie sich als Bau- glieder von Einheitsgrösse zur vollen Ausfüllung eines grösseren Raumes zusammensetzen lassen. Ferner bilden den Gegenstand der Erfindung Plattenhalter, welche auslösbar mit den Kastenwänden verbunden sind.
Ein Hauptzweck der Erfindung ist es, sämtliche Teile der Vorrichtung in einer Gestalt herzustellen und durch lösbare Verbindungsmittel zusammenzuhalten, welche jederzeit die bequeme und vollständige
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Trennung der Teile zulassen, so dass die Be < eitigung der ausgesehiedenen Bestandteile oder das Einbringen der fremden Stoffe bei geringstem Zeitaufwand vorgenommen werden kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung nach Linie A-B der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Querschnitt in grösserem Massstabe durch einen Teil einer Platte, deren mehrere in einen Kasten eingesetzt werden. Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer solchen Platte. Fig. 5 und 6 sind Querschnitte durch andere Ausführungsformen der Platte. Fig. 7 ist ein Querschnitt in grösserem Massstabe als in Fig. 2 durch einen Kasten mit fünf Platten der in Fig. 3 und 4 gezeigten Art. Fig. 8 ist in kleinerem Massgabe als Fig. 7 eine Vorderansicht zweier übereinander angeordneter Kästen.
In Fig. 1 und 2 bezeichnet 2 einen vorne und hinten offenen Kasten aus Blech oder aus einem andern leichten Material. In jedem Kasten 2 sind mehrere Elemente 3 senkrecht zur Strömungsrichtung hintereinander angeordnet. Die Zahl dieser Elemente richtet sich nach dem Ausmass der zu erzielenden Wirkung und nach den Betriebsbedingungen. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass in jedem Kasten fünf Elemente eingesetzt sind. Als Elemente werden vorzugsweise aus dünnem glattem Blech hergestellte Platten verwendet.
Die Gestalt dieser Platten ist durch Beispiele in den Fig. 3-6 erläutert. In den Platten sind Rinnen 4 gebildet, deren offene Räume abwechselnd nach verschiedenen Seiten gerichtet sind. 5 und 6 sind die Seitenwandungen jeder Rinne. Mit 7 ist die Vorderseite, mit 8 die Hinterseite, mit 12 der seitliche Rand, ferner mit 19 der obere und mit 20 der untere Rand der Platte bezeichnet. Bei der Platte nach Fig. 3 und 4 haben die Rinnen im Querschnitt ungefähr quadratische Gestalt, während sie bei der Platte nach Fig. 5 trapezförmig und bei der Platte nach Fig. 6 dreieckig gestaltet sind. Das Querschnittmuster der Platten hat einen mäanderartigen Charakter.
In der Seitenwand 6 jeder Rinne 4 sind Löcher oder Schlitze 9 vorgesehen, während die den Löchern gegenüberliegende Seitenwand 5 undurchlocht ist und die Ablenkung der durch die Löcher hindurchgegangenen Gase od. dgl. besorgt. Die Anordnung von runden Löchern in grosser Anzahl ist wegen der guten Unterteilung des Stromes besonders vorteilhaft.
In Fig. 7 ist ersichtlich, welche relative Lage die Rinnen 4 der hintereinander liegenden Platten. 3 einnehmen müssen, um den nach der Erfindung senkrecht zu ihnen stattfindenden Durchgang der Gase od. dgl. in gebrochenen, mäanderartig gestalteten Teilwegen (s. den Pfeil in Fig. 7) herbeizuführen. Diese kommen nur dann zustande, wenn die Querschnittfiguren zweier benachbarter Platten 3 in bezug auf die in der Mitte zwischen ihnen liegende Ebene einen vollkommen symmetrischen Verlauf nehmen. Es liegen dann die mit Löchern 9 versehenen Wandteile 6 und auch die undurchlöcherten Wandteile 5 in Ebenen, welche senkrecht zu den Platten stehen.
Da beim Erfindungsgegenstand eine Einheitsplattentype vorausgesetzt ist, ist die eben erwähnte Bedingung nur dann eingehalten, wenn von zwei aufeinanderfolgenden Platten 3 die Vorderseiten 7 oder die Hinterseiten 8 einander zugewendet sind und gleichzeitig der obere Rand 19 der einen Platte und der untere Rand 20 der anderen Platte in derselben Richtung liegen. Beim Einsetzen der Platten 3 in einen Kasten 4 muss sich die symmetrische Lage zwangsweise ergeben, weshalb die Seitenränder 12 der Platten mit Rücksicht darauf abzupassen sind. Man kann die Platten 3, wie schon erwähnt, auch wagrecht anordnen. Dies ist besonders auch dann vorteilhaft, wenn die Platten mit einer Netzflüssigkeit zwecks besseren Festhaltens der abzuscheidenden Bestandteile benetzt werden.
Die Netzflüssigkeit wird bei wagrechter Stellung der Rillen besser auf diesen festgehalten und die Wirkung der Abscheidevorrichtung wird nicht durch Abfliessen der Netzflüssigkeit verhindert.
Die in einen Kasten 2 zuerst eingeführte Platte 3 findet Anlage an einer längs seines hinteren Randes angeordneten Leiste 13. Die zuletzt eingestellte Platte wird durch einen mit dem Kasten lösbar verbundenen Halter 17 am Herausfallen verhindert. Zwischen den einzelnen Platten können Abstandhalter 18 eingestellt werden. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel bestehen die Halter 17, 18 in einheitlicher Durchführung aus federnden Ringen. An Stelle der Ringe können auch offene oder geschlossene Vielecke oder einfache Leisten verwendet werden. Zur Verbindung der Hälter 17, 18 mit dem Kasten dient ein Stab 14, welcher durch in dem Halter vorgesehene Löcher hindurchgesteckt und mit ihm auf geeignete Weise fest verbunden wird.
Die Enden 15, 16 der Stäbe bilden abgesetzte Zapfen, welche in an gegen- überliegenden Kastenwänden vorgesehene Löcher 10, 11 eintreten. Die Länge der Zapfen 15, 16 ist mit Rücksicht auf die beim Einsetzen der Halter in die Löcher erforderliche Längsverschiebung entsprechend bemessen, so dass die Zapfen in der Verriegelungsstellung der Halter bei der geringen Dicke der Kastenwände etwas über diese hervorragen. Werden mehrere Kasten übereinandergestellt, so müssen für jeden Zapfen beide einander berührende Wände mit Löchern versehen sein. Es empfiehlt sich daher, an den Verriegelungsstellen einer jeden Kastenwand zwei parallele Lochreihen anzubringen, wodurch sich die gezeichnete Schrägstellung der Stäbe 14 erklärt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich durch geringe Herstellungskosten und durch leichte Reinigungsmöglichkeit vor bekannten Vorrichtungen aus, die beispielsweise aus Zellen mit besonderen Füllkörpern bestehen. Die einzelnen Platten der Vorrichtung können gewünschtenfalls leicht verzinkt werden, was bei Vorrichtungen mit vielen kleinen Füllkörpern Schwierigkeiten macht. Ferner kann infolge der einfachen Reinigung der Platten eine Rückgewinnung der an den Platten haftenden mit der Netz-
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