AT101586B - Felderzeugende Selbstinduktionsspule für Apparate zum Nachweis mitgeführter Metalle. - Google Patents

Felderzeugende Selbstinduktionsspule für Apparate zum Nachweis mitgeführter Metalle.

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AT101586B
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Rudolf Hermann Heinrich Geffck
Rudolf Hans Richter
Wetzel Maschf Geb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Felderzeugende   Selbstindulitionsspule fiir   Apparate zum Nachweis mitgeführter
Metalle. 



   Es sind Verfahren zur Kontrolle von Personen bekannt, bei denen die den Betrieb verlassenden Personen das Feld einer grossen   wechselstrondührenden   Selbstinduktionsspule durchschreiten müssen. 



  Führen die Personen Metalle bei sich, so rufen diese Metalle eine Veränderung der Wechselstromgrössen dieser Selbstinduktionsspule hervor, welche in einer   Messanordnung   angezeigt wird. Die vorliegende Erfindung betrifft die Ausbildung der bei derartigen Vorrichtungen benötigten Selbstinduktionsspulen. 



   Da bei den erwähnten Anordnungen, die von angenäherten Metallen hervorgerufenen Änderungen des magnetischen Feldes der Selbstinduktionsspule sehr gering sind, muss die Empfindlichkeit des Messgerätes ausserordentlich gross sein. Dementsprechend ist auch die Empfindlichkeit der ganzen Anordnung gegen Störungen gross. 



   Versuche der Erfinder haben gezeigt, dass eine der wesentlichsten   Störungsquellen   in Veränderungen der verteilten Kapazität der feldrrzeugenden Selbstinduktionsspulen liegt. Derartige Ver- änderungen können durch die Annäherung des menschlichen Körpers hervorgerufen werden, oder infolge von   Erschütterungen   der einzelnen Windungen der Selbstinduktionsspule auftreten. Nach der Erfindung werden beide Fehlerquellen durch starre Verlegung von höchstens zwanzig Windungen der felderzeugenden Selbstinduktionsspule auf einem vor Erschütterungen gesicherten Rahmen ausgeschaltet. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Splbstinduktionsspule in perspektivischer Darstellung, wobei der Spulenrahmen 1 aufgeschnitten ist. 



  2 sind die Windungen der Selbstinduktionsspule, 3 sind Querstege zur Abstützung der   Windungen.   der Selbstinduktionsspule. 
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 dungen sind folgende Gesichtspunkte massgebend :
Wenn die einzelnen Windungen 2 der Selbstinduktionsspule zu dicht aneinander liegen, werden die Selbstinduktion und die Kapazität der Selbstinduktionsspule zu hoch. In diesem Falle rufen schon sehr geringe Lagenveränderungen der Windungen 2 erhebliche Störungen der Messanordnung hervor. 



  Die Windungen 2 dürfen anderseits nicht zu weit auseinander liegen, da sonst die Selbstinduktionsspule zu gross wird, wodurch sich neben der sehr störenden kapazitiven Empfindlichkeit bei Annäherung von Personen eine räumlich   unzweckmässige   Ausbildungsform der   Selbstinduktionsspule ergibt.   



   Man kann, wie die Versuche der Erfinder ergeben haben, diesen beiden sich widersprechenden Forderungen nur gerecht werden, wenn die Selbstinduktionsspule aus höchstens zwanzig Windungen des felderzeugenden Stromkreises besteht, da sich nur dann erreichen lässt, dass in dem zur Verfügung stehenden Raum die Windungen 2 weder zu eng noch zu weit voneinander angeordnet werden können. 



   Um Schwingungen und Verschiebungen der einzelnen Windungen 2 zu vermeiden, welche durch   Erschütterungen   auftreten können und welche eine Veränderung der gegenseitigen Kapazität der Windungen bewirken, könnte man versuchen, die Windungsdrähte 2 sehr straff zu spannen. Dies wäre jedoch wegen der Belastungsgrenze und der Nachgiebigkeit der Drähte keine brauchbare Lösung. Deshalb 

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 werden die Windungen gemäss der Erfindung starr verlegt. Diese starre Verlegung der Windungen 2 kann gemäss der Erfindung auf verschiedene Weise erfolgen. 



   Eine dieser Möglichkeiten besteht darin, dass die Windungen in Abständen von höchstens fünfundzwanzig Zentimetern abgestützt oder abgespannt werden. Die Abstützung kann beispielsweise durch die in Fig. 1 dargestellten Querstege. 3 erfolgen. Die Abspannung der Windungen 2 kann beispielsweise vom Spulenträger aus erfolgen. 



   Eine andere Möglichkeit, die Windungen starr zu verlegen, liegt nach der Erfindung darin, die Windungen ihrer ganzen Länge nach zu versteifen. Eine derartige Längsversteifung kann dadurch erfolgen, dass die Windungen ihrer Länge nach auf eine Unterlage z. B. einen Holzrahmen aufgelegt werden oder dadurch, dass die Windungen ihrer Länge nach z. B. in Asphalt eingebettet werden. Die   Windungen,' ?   können auch ihrer Länge nach kabelartig umkleidet werden oder mit Manschetten bzw. Perlen umgeben werden. Schliesslich kann man den Leiterquerschnitt der   Windungen, gross,   d.   h.   etwa über ein Quadratmillimeter wählen oder man kann dem Leiter einen profilierten Querschnitt verleihen ;   zweckmässig   sind hiebei insbesondere Kreis-oder T-Profile. 



   Ist die Kontrollvorrichtung so angeordnet, dass die zu untersuchenden Personen durch eine tor- 
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 spule vor   Erschütterungen   zu bewahren, welche durch die Schritte der durch die Spule schreitenden Personen oder durch Stösse entstehen können. Feste Fundamentierung der   Selbstinduktionsspule genügt   hier nicht immer. Nach der Erfindung wird daher entsprechend Fig. 2 in solchen Fällen durch die Selbstinduktionsspule 2 ein Laufsteg 4 gelegt, welcher von der Selbstinduktionsspule mechanisch derart getrennt ist, dass zwischen beiden praktisch keine Übertragung von Erschütterungen möglich ist. In vielen Fällen ist es ausserdem noch   zweckmässig,   diesen Laufsteg 4 mit seitlichen   Schutzflügeln   5 zu versehen, um die Selbstinduktionsspule 2 auch gegen seitliche Stösse zu schützen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Felderzeugende Selbstinduktionsspule für Apparate zum Nachweis von mitgeführten Metallen, dadurch gekennzeichnet, dass durch starre Verlegung von höchstens zwanzig Windungen der Selbstinduktionsspule auf einen vor Erschütterungen gesicherten Rahmen die im Betrieb auftretenden Kapazitätsänderungen auf ein Minimum   herabgedrückt   sind.

Claims (1)

  1. 2. Felderzeugende Selbstinduktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen der Selbstinduktionsspule in Abständen von höchstens fünfundzwanzig Zentimetern abgestützt bzw. abgespannt wird.
    3. Felderzeugende Selbstinduktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen der Selbstinduktionsspule ihrer Länge nach versteift sind.
    4. Erschütterungssichere Anordnung der Selbstinduktionsspule nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Laufsteg, der durch die Selbstinduktionsspule hindurchführt, von dieser aber mechanisch derart getrennt ist, dass zwischen beiden praktisch keine Übertragung von Erschütterungen möglich ist.
    5. Laufsteg nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Laufsteg seitliche Schutzflügel angebracht sind. EMI2.2
AT101586D 1923-11-26 1924-11-06 Felderzeugende Selbstinduktionsspule für Apparate zum Nachweis mitgeführter Metalle. AT101586B (de)

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