AT101175B - Verfahren zur Verhüttung von Magnesitsand. - Google Patents

Verfahren zur Verhüttung von Magnesitsand.

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  Verfahren   zur Verhüttung von   Magnesitsand. 



   Bei   der bergmännischen Gewinnung   von Rohmagnesit (MgC03) zwecks Herstellung von Sinter- magnesit (MgO), dem Ausgangsstoff für die Erzeugung der Magnesitziegel usw., fällt ausser dem Magnesit in Stücken ein grosser Teil der Lagerstättenmasse als Sand an, u. zw. infolge der durch das meist hohe geologische Alter der betreffenden Lagerstätten bedingten tektonischen Veränderungen sowie der grossen Sprödigkeit des Magnesitgesteines. Es ist nun derzeit nicht möglich, diesen Sand in den   üblichen   Schacht- öfen zu brennen, da beim Aufgeben desselben den Feuergasen der Durchzug durch das Brenngut verwehrt würde. Dieser Sand wandert nun dort, wo keine eigenen Anlagen zu dessen Verwertung vorgesehen sind, auf die Halden.

   Das Wesen des vorliegenden Verfahrens besteht darin, das Brennen des Magnesitsandes in Schachtöfen zu ermöglichen u. zw. dadurch, dass der Sand mittels Chlormagnesitzement   verstückt   wird und die so erzeugten Steine zusammen mit dem natürlichen Magnesit zu Magnesia gebrannt werden. 



   Nun geht aus Bischof :"Die feuerfesten Tone", Leipzig 1904, S. 348-349, hervor, dass in der Magn sit- industrie zu einem ähnlichen Zwecke Chlormagnesiazement verwendet wurde. Dort hat es sich jedoch um die Herstellung von Magnesitziegeln aus Sintermagnesit gehandelt, ein Verfahren, bei welchem ganz andere Bedingungen herrschen als bei dem vorliegenden und bei welchem das Erzeugnis des ange- meldeten Verfahrens den Ausgangsstoff bildet. Dieses Verfahren wurde aufgegeben und wird heute nirgends mehr angewendet, da sich der wirksame Bestandteil des Bindemittels Mg (OH) Cl bereits bei einigen hundert Grad Celsius, also weit unter der notwendigen Brenntemperatur der Magnesitziegel, zersetzt und somit seine Wirksamkeit als Bindemittel verliert. Es war somit keineswegs naheliegend, die Anwendung dieses Bindemittels zur Lösung vorliegender Frage in Betracht zu ziehen.

   Erst die nähere Untersuchung des thermochemischen Verhaltens der Verbindungen Mg (OH) Cl und   MOCO,   ergab, dass der Umstand, welcher dort als Nachteil auftrat, sich bei vorliegendem Verfahren als wesentliche
Bedingung seiner Möglichkeit erweist, indem dieses Verhalten der genannten Verbindungen bei den beim
Brennprozess auftretenden thermochemischen Reaktionen ein sehr ähnliches ist, was Zersetzungstempera- turen und Dissoziationsspannungen betrifft. Die Folgerung hieraus ist, dass die Wirksamkeit des Binde- mittels bis in jene Temperaturgebiete reicht, in welchen auch die Grundmasse   MgC03 sich   zu zerlegen beginnt, und dass das Bindemittel somit hier seinen Zweck erfüllen muss.

   Die in dieser Richtung angestellten
Versuche des Erfinders ergaben die volle Bestätigung dieses Verhaltens. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verhüttung von Magnesitsand, gekennzeichnet dadurch, dass Magnesitsand mittels EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT101175D 1923-07-26 1923-07-26 Verfahren zur Verhüttung von Magnesitsand. AT101175B (de)

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