AT10113B - Verfahren zur Überführung von rohen, grünen oder getrockneten Pflanzenfasern (Ramie, Chinagras etc.) in verspinnbare Fasern. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von rohen, grünen oder getrockneten Pflanzenfasern (Ramie, Chinagras etc.) in verspinnbare Fasern.

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AT10113B
AT10113B AT10113DA AT10113B AT 10113 B AT10113 B AT 10113B AT 10113D A AT10113D A AT 10113DA AT 10113 B AT10113 B AT 10113B
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Casimir Masse
Fr De Ramie Soc
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 alle fremden Beimengungen einschliesslich. der   äusseren   Hautsubstanzen der Faser mitnimmt und beim Trocknen nicht wieder horn-oder kittartig wird, sondern wie Staub auseinander. 
 EMI2.2 
 theile, wie harzige, gummiartige Stoffe, zersetzte Pektinsubstanzen etc., von der eigentlichen Faser und können, nachdem sie mit den pulverförmigen Bestandtheilen der Mischung innig verbunden sind, leicht von der Faser abgelöst werden, welch letztere alsdann vollkommen rein erhalten wird. 



   Die oben angeführten Substanzen, wie Stärke, Magnesiumsilicat, Alkalicarbonat,   Seifo     etc.,   können, sobald sie genügend fein gepulvert und gemischt wurden, in trockenem Zustande zur   Vorwendung   gelangen, desgleichen aber auch mit einer entsprechenden Menge Wasser vor dem Gebrauch zu einer breiigen Masse angerührt werden. 
 EMI2.3 
 flüssigen Drei derselben genügend imprägniert sind, schleudert man sie, wenn es erforder lich ist, aus und trocknet sie eventuell mittelst eines starken Luftstromos. In diesem Zustande   lässt   man sie durch Walzen hindurchgehen, um das überschüssige Pulvergemenge, sowie die unbrauchbaren Bestandtheile zu entfernen. 
 EMI2.4 
 



   Das Wesentliche des Verfahrens besteht also in der Combinierung   zweier \f'r0   schiedener Operationen, von denen jede ihren besonderen Zweck hat :
1. Das erste Bad lässt die Fasern unberührt und greift nur die   Umhüill1ng     an0 Es   
 EMI2.5 
 gelatinartigenZustandüber. 



   2. Das darauf folgende Behandeln der so präparierten Faser mit dem Gemenge von Alkalien, stärkesubstanzen, indifferenten Stoffen etc. bewirkt, dass in die weiche,   klobrlgo   Masse, in welche die Faser eingehüllt ist, ein äusserst fein vertheiltes    Pulver eindringt,   welches diese fremden Bestandthoile der Faser in eine solche Form bringt, dass   sie'in'   Faser nicht mehr einhüllen, noch von neuem zusammenkleben können. Wird dann das Ganze leicht getrocknet, so lässt sich durch geringe Reibung alles, was nicht Faser   ist, @     pulverförmigem   Zustande entfernen, während die Faser selbst in reinem   Zustande zurück-   bleibt. 



   In dieser Combinierung der beiden Operationen, von denen jede ihren besonderen Zweck hat und die zusammen das Endresultat ergeben, sowie in der vollständigen haltung der guten, nutzbaren Eigenschaften der Faser liegt die Neuerung des vorliegenden Verfahrens.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Überführung von rohen, grünen oder getrockneten Pflanzenfasern (Ramie-, Chinagras etc.) in verspinnbare Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass man die EMI2.6 noch mit einer alkalischen Mischung von mehl- oder stärkeartigen Substanzen mit gegepulverten indifferenten Körpern vollständig imprägniert trocknet und die Fasern durch Reibung oder Behandlung mit Walzen von den fremden Bestandtheilen befreit.
AT10113D 1901-06-17 1901-06-17 Verfahren zur Überführung von rohen, grünen oder getrockneten Pflanzenfasern (Ramie, Chinagras etc.) in verspinnbare Fasern. AT10113B (de)

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