AT100926B - Anordnung der Kompensationsspulen an Kommutatormaschinen mit ausgeprägten Polen. - Google Patents

Anordnung der Kompensationsspulen an Kommutatormaschinen mit ausgeprägten Polen.

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AT100926B
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Austria
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pole
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compensation
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compensation coils
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Ludwig Dr Torda
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Ludwig Dr Torda
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/22DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compensating or damping windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/18Windings for salient poles
    • H02K3/20Windings for salient poles for auxiliary purposes, e.g. damping or commutating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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   Die volle Linie   II   veranschaulicht die Stärke des durch die Kompensationsspule A erzeùgten Feides im Bereiche der   Polfläche.   Dieses Feld besitzt an der ganzen Polfläehe eine gleichmässige Stärke, doch ändert sich die Richtung desselben in der Mitte einer jeden   Polfläche.   Der Verlauf des aus dem Ankerfeld und Kompensationsfeld resultierenden Feldes längs der Polflächen ist durch die starken strichpunktierte Linien   III   bezeichnet. 



   In Fig. 1 ist angenommen, dass die, auf eine   Polfläche   entfallende Ampereleiterzahl des Kompensationsfeldes die Hälfte der auf die   Polfläche   entfallenden Ampereleiterzahl des Ankerfeldes beträgt. Unter diesen Verhältnissen erreicht der Höchstwert des resultierenden Feldes an dem einen Rand der Polfläche bloss die Hälfte des Höchstwertes des Ankerfeldes und dieser Wert nimmt bis zum ersten Viertel des Feldbogens allmählich auf Null ab,

   um in entgegengesetztem Sinne bis zur Mitte des Polbogens auf die Hälfte des Höchstwertes des Ankerfeldes   anzuwachsen.   Bei   Überschreitung   der Mitte des Polbogens ändert sich die Richtung des resultierenden Feldes und beträgt die   Stärke   desselben gleichfalls bloss die Hälfte des Höchstwertes des   Ankerfeldes.   Diese Feldstärke nimmt bis zum dritten Viertel des Polbogens wieder allmählich bis auf Null ab, um bis zum anderen Polende, mit geändertem Sinne bis auf ihren Höchstwert anzuwachsen, der jedoch wieder bloss die Hälfte des Höchstwertes des Ankerfeldes erreicht. 



   Es ist also ersichtlich, dass die durch das Ankerfeld erzeugte Feldstufe bei der beschriebenen Anordnung in zwei Stufen von der halben Grösse unterteilt wird. 



   Dieses gÜnstigste Ergebnis tritt dann ein, wenn die auf die   Polfläche   entfallende Amperewindungszahl des Kompensationsfeldes die Hälfte der auf die   Polfläche   entfallenden Amperewindungszahl des Ankers beträgt. Bei Abweichung von diesem Verhältnisse gestaltet sich das Ergebnis ungünstiger u. zw. wächst bei Verringerung der Amperewindungszahl des Kompensationsfeldes die   Feldstärke   an den Rändern der   Polfläche,   gegenüber dem durch die starke strichpunktierte Linie angedeuteten Wert an, was mit RÜcksicht auf die Kommutierungsverhältnisse verwerflich ist.

   Wird aber die Amperewindungszahl des Kompensationsfeldes gegenüber dem angegebenen Wert erhöht, so steigt zwar die   Feldstärke   in der Mitte des Feldbogens über den durch die strichpunktierte Linie   III   angedeuteten Wert, was die   Commutation   nicht beeinträchtigt, dagegen kann die Stärke des resultierenden Feldes durch Steigerung der Amperewindungszahl des Kompensationsfeldes bis auf die Amperewindungszahl des Ankers (auf die   Polfläehe   bezogenen) an den Polrändern auf   Null   herabgedrückt werden, wie dies die schwache strichpunktierte Linie III'andeutet. Dieser Vorteil wird jedoch durch   Vergrösserung   der Kompensationswicklung erkauft. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist ein jedes Polppaar durch je eine   Kompensations-   spule   A   bzw. B verbunden, so dass in einer jeden   Polfläche   zwei Spulenseiten a bzw. b zu liegen kommen. 



  Die beiden Spulenseiten a und b sind derart angeordnet, dass sie den Polbogen in drei gleiche Teile unterteilen. 



   Bei den durch die Schaulinien der Fig. 2 gewählten Verhältnissen ist die Ampereleiterzahl in den beiden Nuten der   Polfläche   gleich angenommen, so dass in dem mittleren Abschnitt des   Polbogenstückes   sich kein Kompensationsfeld ausbildet, sondern sich dieses auf die beiden äusseren   Polbogenstücke   beschränkt. An den Rändern des mittleren   Bogenstückes   beträgt daher der Höchstwert des   Ankerfeldes   nur einen Drittel von jenem an den beiden   äussersten Endpunkten   des Polbogens.

   Für die beiden äusseren   Polbogenstüeke   wird bei einer bestimmten   Kompensations-Ampereleiterzahl   pro Pol für Höchstwert des resultierenden Feldes ein Minimum erzielt u.   zw. im   Falle, wenn das Kompensationsfeld zwei Drittel des   Höchstwertes   des   Ankeifeldes   beträgt, wie dies in Fig. 2 durch die Linie II angedeutet ist. Das unter diesen Umständen resultierende Feld ist durch die strichpunktierten Linien   III   angedeutet.

   Von diesem günstigsten Verhältnis kann man mehr oder weniger abweichen, doch soll die Ampereleiterzahl des Kompensationsfeldes nicht weniger als ein Viertel der unter dem Polschuhbogen liegenden Anker Ampereleiterzahl betragen und diese nicht überschreiten. 
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 triert sind, kann man die Schenkel der Magnetpole derart ausführen, dass die fertigen   Kompenva, tions-   spulen in beinahe gänzlich geschlossenen Nuten eingelegt werden können. Zu dem Ende werden die Magnetpole in der   Längsrichtung   der Schenkel, welche die zur Aufnahme der   Kompensationswieklung   bestimmte Nut einschliessen, unterteilt. 



   Gemäss Fig. 3 sind z. B. die Pole in der Mittelebene an der   Stossfläche d unterteilt.   Die hiebei eut stehenden Schenkel c werden miteinander durch querlaufende   Schlauben   verbunden. 



   Der Zusammenbau der Maschine erfolgt in der Weise, dass die beiden Hälften   c,     c   zweier benachbarter Magnetpole, um die beiden Seiten a der Kompensationsspule A gelegt und zusammengeschraubt werden. Hierauf werden die Feldspulen e auf die   l\1agnetschenkel aufgeschoben und   das durch die   Kom-   pensationsspule   A   miteinander vereinigte, mit den aufgeschobenen   Feld-pulen e ausgerüstete Magnet-   schenkelpaar durch die Schrauben f an das Gestell 9 angeschraubt. 
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 laufenden Ebenen d unterteilt, zu denen die Aussenflächen   A   der   Magnetschenkel parallel   laufen.

   Infolgedessen lässt sich der Zusammenbau in folgender Weise   ausführen   : 
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 sationsspulen   A   und B in die halben Nuten des mittleren Stückes Cl der Pole eingesetzt. Es können nun die beiden Seitenteile   c,   c der Magnetschenkeln in die zwischen dem Mittelteil er und der schiefen Innenfläche der Feldspulen e freigebliebene schiefen Kanäle eingeschoben und durch Schrauben t befestigt werden. 



   Durch die oben angegebene Anordnung wird die Maschine nicht nur mit Rücksicht auf die geringeren radialen Abmessungen in der   Raumausnutzung   sparsamer, sondern es vermindern sich auch infolge Verringerung des Feldkupfers, die Herstellungskosten. Der Wirkungsgrad wird infolge der geringeren Erregungsverluste günstiger. 



   Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei Verwendung von Wendepolen und Wendewicklungen daraus, dass die Abmessungen derselben geringer ausfallen, da ein Teil der magnemotorisehen Kraft des Ankers bereits kompensiert ist. 



   Die angegebene Anordnung lässt sich, sowohl bei Gleichstrom-, als bei   Wechselstrom-Kommu-     tatormasehinen   anwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung der Kompensationsspulen bei Kommutatormaschinen mit ausgeprägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Zwisehenräume je   zweier benachbarter Pole durch je eine einzige konzentrierte Kompensationsspule (A bzw. B)   überbrückt   und die zur Aufnahme der Kompensationsspulenseiten (a   bzw. b)   dienenden Nuten in den Polen derart angeordnet sind, dass sie die   Polfläche   in wesentlich gleiche Teile unterteilen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einen Pol entfallende Ampereleiterzahl der Kompensationswicklung kleiner als die unter einem Pol liegende Ampereleiterzahl des Ankers, aber grösser als ein Viertel derselben ist.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Magnetjoch abnehmbaren Pole in der Längsrichtung unterteilt sind, so dass beim Zusammenbau der einzelnen Polteile (e, e) fertige Kompensationsspulen in nahezu völlig geschlossenen Nuten untergebracht werden können.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Feldmagnetpol zwei zur Aufnahme der fertigen Kompensationsspulen dienende Nuten durch zwei äussere Polsehenkel (c, e) und ein Mittelstück (c) gebildet werden, wobei die aneinander stossenden Flächen (d) der Polschenkel und des Mittelstüekes, sowie die äusseren Begrenzungen der ersteren einen spitzen Winkel mit der Polschuhachse bilden.
AT100926D 1923-04-17 1924-03-26 Anordnung der Kompensationsspulen an Kommutatormaschinen mit ausgeprägten Polen. AT100926B (de)

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FR (1) FR580170A (de)
GB (1) GB214587A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2749999A1 (de) * 1976-11-10 1978-05-11 Fujitsu Fanuc Ltd Gleichstrommotor

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4511831A (en) * 1981-04-07 1985-04-16 Mcinnis Stirling A Speed control of a D.C. electric motor

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DE2749999A1 (de) * 1976-11-10 1978-05-11 Fujitsu Fanuc Ltd Gleichstrommotor

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GB214587A (en) 1924-12-11
CH109776A (de) 1925-04-16
FR580170A (fr) 1924-10-31

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