AT100722B - Verfahren zur Herstellung eines Quecksilberpulvers und einer fettlosen Quecksilbersalbe, bzw. Emulsion. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Quecksilberpulvers und einer fettlosen Quecksilbersalbe, bzw. Emulsion.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Quecksilberpulvers und einer fettlosen Quecksilber- salbe, bzw. Emulsion. Die gebräuchlichste Form der Anwendung des Quecksilbers zu äusseren therapeutischen Massnahmen ist die graue Salbe. Bei ihren vielen Vorzügen hat sie einmal den Nachteil, dass sich in ihr allmählich eine Fettsäurebildung vollzieht, die beim Einreiben in die Haut zu lästigen ekzematösen Aus- EMI1.1 heit der Haut zurückbleibt. Vorliegende Erfindung bezweckt nun, alle diese Nachteile zu beseitigen, ohne den therapeutischen Wert irgendwie zu beeinträchtigen. Sie beruht darauf, dass es gelingt, durch mechanische Massnahmen wie Zerreiben, Schütteln (zweckmässig mit Hilfe von Glasperlen) etc. metallisches Quecksilber mit Talkum im Verhältnis 1 : 2 in eine so feine Verteilung zu bringen, dass man das metallische Quecksilber als EMI1.2 silber als kleine Kügelchen von der Grössenordnung eines roten Blutkörperchen und darunter. Die Kügelchen haben in der Mehrzahl einen Durchmesser von 0, 008--0, 001 mm und weniger und sind teilweise so klein, dass sie trotz der starken Vergrösserung bis an die Grenze des Sichtbaren heruntergehen. Dieses Quecksilber-Talkumpulver ist unbegrenzt haltbar und es tritt auch keine Entmischung durch Erhitzen oder ähnliche Massnahmen ein. Mit Wasser kann es zu ein : r Art Salbe oder zu einer Emulsion angerieben werden und hat dann so ganz das Aussehen der grauen Salbe. Das Präparat eignet sich sowohl in trockener wie in feuchter Form vorzüglich zum Einreiben in die Haut und es treten dabei alle Vorzüge des Talkum, das man ja jetzt fast ausschliesslich bei der Massage verwendet, in ungeschwächtem Masse hervor. Man hat bereits vorgeschlagen, zur Herstellung von Qtteck8ilberpulvern Quecksilber mit arabischem Gummi zu vermischen. Da es sich hiebei um eine wasserlösliche und stark hygroskopische Substanz handelt, so ist das nach diesem Verfahren entstehende Produkt für Zwecke der im vorliegenden Falle in Betracht kommenden Art überhaupt nicht zu verwenden. Es gelingt nur, sehr wenig Quecksilber dem Gummi-Arabikum einzuverleiben, das Produkt entmischt sich an der Luft beim Feuchtwerdcn schnell und eine Herstellung von Salbe oder einer wässerigen Schüttelemulsion kommt nicht in Betracht, da sich beim Anrühren mit Wasser das Gummi-Arabikum lösen und das Quecksilber frei zu Boden sinken würde. Des weiteren hat man vorgeschlagen, Quecksilber mit Kreide (Kalziumkarbonat) zu verreiben. Ganz abgesehen davon, dass die Kreide zum Einreiben in die Haut ganz ungeeignet ist, da sie der Haut eine rauhe Beschaffenheit erteilt und so leicht Ausschläge hervorrulen kann, so ergibt sie auch kein mit Quecksilber haltbares Präparat im Sinne der vorliegenden Erfindung, wie eingehnde Versuche ergeben haben. Es hat sich herausgestellt, dass das Talkum ein besonders starkes Dispergierungsvermögen für Quecksilber besitzt, so dass es gelingt, mittels desselben viel grössere Mengen Quecksilber in Pulverform überzuführen, als mit irgend einem der bisher genannten oben erwähnten Mittel. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Quecksilberpulvers und einer fettlosen Quecksilbersalbe bzw.Emulsion, dadurch gekennzeichnet, dass man metallisches Quecksilber durch mechanische Massnahmen mit Talkum in feinste Verteilung bringt, worauf dieses Pulver durch Mischen mit Wasser zu einer Salbe oder Emulsion verarbeitet werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT100722D AT100722B (de) | 1922-11-15 | 1923-10-22 | Verfahren zur Herstellung eines Quecksilberpulvers und einer fettlosen Quecksilbersalbe, bzw. Emulsion. |
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1923
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