AT100713B - Verfahren zur Herstellung dispersen Schwefels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung dispersen Schwefels.

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  Verfahren zur Herstellung dispersen Schwefels. 



   Von vielen Industriezweigen, zumal der Gummiindustrie wie auch von der Landwirtschaft bei der   Schädlingsbekämpfung,   hauptsächlich im Weinbau, wird Schwefel in pulveriger Verteilung benötigt
Man gelangt nach den bisher üblichen Fabrikationsverfahren nach zwei verschiedenen Methoden zu Schwefel in pulvriger Verteilung. Die eine benutzt mechanische Hilfsmittel, der kristalline Schwefel wird gemahlen und ventiliert. Nach der andern Methode wird der Schwefel in feiner Verteilung mittels Sublimation gewonnen. Beide Methoden führen zu einem feinverteilte Schwefel, dessen Feinheitsgrad durch weiteren Ausbau der Verfahren bisher nicht übertroffen werden konnte. Ausserdem kommt der sogenannte präzipitierte Schwefel in den Handel, welcher durch Zersetzung von Polysulfiden gewonnen wird.

   Sein Dispersitätsgrad ist im allgemeinen höher als der der beiden obengenannten Produkte. Er kommt jedoch in Industrie und Landwirtschaft infolge seines bedeutend höheren Preises nicht in erwähnenswerter Menge zur Verwendung. Industrie und Landwirtschaft verlangen aber nach grossen Mengen Schwefel in möglichst feiner Verteilung. 



   Diese Forderung erfüllt das neue Verfahren, indem man hiemit einen   hochdispersen   Schwefel gewinnt. Das neue Verfahren besteht darin, dass man Schwefeldämpfe bei der Sublimation durch reines oder mit einem andern Gase, z. B. Stickstoff, verdünntes Ammoniak, weitgehend zu einem äusserst feinen Rauch dispergiert und den Schwefel aus diesem Rauch durch geeignete Vorrichtungen als hochdisperses Pulver zur Abscheidung bringt. Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist auf der beigefügten Zeichnung schematisch dargestellt. 



   Ein Ventilator V bewegt in dem geschlossenen System reines oder mit einem andern Gas verdünntes Ammoniak in der durch Pfeile angegebenen Richtung. Das Gas wird durch den Ejektor E gepresst und tritt durch ihn als ein kräftiger Gasstrom in den Hals der Retorte   R   ein. Er dispergiert dort unter gleichzeitigem Abkühlen die aus der Retorte entweichenden Schwefeldämpfe und führt den entstandenen Rauch in die Kammer K, wo der Schwefel zur Abscheidung gebracht wird. Das kann geschehen in einer der bekannten Weisen, z. B. durch Absitzcnlassen oder durch elektrische Abscheidung. Durch Variieren der Gasmenge, die man dem verdampften Schwefel in der Zeiteinheit   zuführt,   lässt sich der Dispersitätsgrad des niederzuschlagenden Schwefels beeinflussen. 



   Die Vorzüge des nach dem neuen Verfahren gewonnenen Schwefels gegenüber den bisher im Handel befindlichen pulverigen Schwefelprodukten sind seine hohe Dispersität und seine bedeutend grössere   Reaktionsfähigkeit   ; derselbe hat einen so hohen Verteilungsgrad, dass er den der besten Schwefelblume und den des ventilierten Schwefels, ja sogar den des präzipitierten Schwefels bei weitem übertrifft. 



   Das   Sulfurimeter nach Chancel reicht   bei der üblichen Einwage von 5g nicht aus, seine Dispersität zu bestimmen. Hilft man sich jedoch in der Weise, dass man nur   2     g   als Einwage nimmt, so zeigen die feinsten bisher im Handel befindlichen Produkte etwa   500 Chancel,   während der nach dem neuen Verfahren hergestellte disperse Schwefel   80-100  Chancel   hat. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung dispersen Schwefels, dadurch gekennzeichnet, dass man mit reinem oder durch ein anderes Gas verdünntem Ammoniak Schwefeldämpfe dispergiert und den Schwefel aus dem entstehenden Rauch nach einer der bekannten Gasreinigungsmethoden als hochdisperses Pulver gewinnt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT100713D 1923-08-16 1924-07-19 Verfahren zur Herstellung dispersen Schwefels. AT100713B (de)

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