AT100535B - Einrichtung zur Verminderung der Ausstrahlung von Wärme aus Behältern. - Google Patents

Einrichtung zur Verminderung der Ausstrahlung von Wärme aus Behältern.

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AT100535B
AT100535B AT100535DA AT100535B AT 100535 B AT100535 B AT 100535B AT 100535D A AT100535D A AT 100535DA AT 100535 B AT100535 B AT 100535B
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Austria
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heat
radiation
steam
containers
reducing
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Application number
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English (en)
Inventor
Carl Metzger
Ewald Luetschen
Original Assignee
Carl Metzger
Ewald Luetschen
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

Description


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  Einrichtung zur Verminderung der Ausstrahlung von Wärme aus Behältern. 



   Um die Strahlungsverluste bei Dampfmaschinen zu   beschränken,   ist es bekannt, die Zylinder mit geeigneten Stoffen zu isolieren oder mit blanken Mänteln zu versehen. Der   Strahlungsvetlust   bleibt trotzdem noch erheblich. 



   Es wurden auch die Zylinder mit galvanischen blanken Überzügen versehen, um die Wärmestrahlung zu verringern. 



   Man hat bei Maschinen mit gesättigtem Dampf mit gutem Erfolg einen von Frischdampf durchströmten Mantel um den Zylinder gelegt ; damit ist bewiesen, dass die Ausnutzung des Dampfes in der Maschine durch einen geheizten Zylinder verbessert wird. 



   Die vor iegende Erfindung hat den Zweck, die sonst durch Strahlungsverluste verloren gehende Wärme durch einen geeigneten   Wärmespeicher   aufzunehmen und wieder nutzbar zu machen. 



   Die Figur ist ein schematischer Querschnitt eines Dampfzylinders mit dem   Wärmeschutz   nach der Erfindung. 



   Mit der Erfindung soll   wärmewirtschaftlich   dasselbe erreicht werden wie mit Mantelheizung, ohne jedoch Heizdampf zu benötigen. Erreicht wird dieser Vorteil dadurch, dass das zu schützende Gefäss, nach der Figur beispielsweise der   Dampfmasehinenzylinder,   mit einem wärmeleitenden und - speichernden Material, wie Kupfer, ummantelt wird. Dieser Mantel oder ihn vertretende Ringe müssen aber so bemessen werden, dass auch genügend Materialmasse vorhanden ist, um die von einem Hub bis zum nächsten Hub zu speichernd Wärmemenge aufnehmen zu können. 



   Während bei den bekannten Einrichtungen nur die Strahlung berücksichtigt wurde, benutzt die Erfindung die   Leit-und Speicherfähigkeit   eines Stoffes zur Wiedernutzbarmachung der Wärme, indem dieser Wärme in einem Mantel von guter Leitfähigkeit und geringer Strahlung, z. B. aus Kupfer, der genügende Dicke (Masse) besitzen muss, Gelegenheit gegeben wird, sich darin aufzuspeichern, um für die nächsten Hübe noch vorhanden zu sein, während ohne diese Einrichtung diese Wärme durch Ausstrahlung verloren geht. 



   Wird z. B. der Dampfmaschinenzylinder ganz oder auch nur an beiden Enden in der doppelten Länge der Füllung mit 10 mm dickem Kupfer ummantelt, dann wird dieses Kupfer beim Einströmen des Dampfes nach Angabe der Erfinder nahezu dieselbe Temperatur annehmen, die der Dampf hat. 



   In der Figur ist 1 der Dampfzylinder, 2 der Kolben und 3 der Kupfermantel, 4 eine Wärmeschutzmasse, z. B. Kieselgur, und   J   ein die Wärmeschutzmasse haltender Blechmantel. Kupfer hat eine grössere Wärmeleitfähigkeit als Eisen. Dazu kommt noch, dass die Wärmespeicherfähigkeit des Kupfers grösser ist als die von Eisen. Die Strahlungsverluste des Mantels 3 nach aussen sind gering. Durch diese Eigenschaften wird bei dieser Anordnung erreicht, dass die mittlere Temperatur des Dampfes während des Kolbenspieles eine höhere ist, was eine bessere Dampfausnutzung zur Folge hat. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Verminderung der Ausstrahlung von Wärme aus Behältern, in welchen die eingeleitete Wärme nutzbar gemacht werden soll, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einem wärmespeichernden Material von guter Leitfähigkeit, z. B. Kupfer, in genügender Dicke umgeben und die Strahlfähigkeit dieses Mantels gering ist, um in diesem die Wärme aufzuspeichern und später wieder an den Behälter abzugeben. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT100535D 1919-10-08 1922-06-12 Einrichtung zur Verminderung der Ausstrahlung von Wärme aus Behältern. AT100535B (de)

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AT100535B true AT100535B (de) 1925-07-25

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DE391263C (de) 1924-03-05

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