Beschreibung
Induktives Bauelement , Mold-Werkzeug und Verfahren zum Einbetten
Die Erfindung betri f ft induktive Bauelemente , speziell induktive Bauelemente mit verbesserten magnetischen Eigenschaften, Mold-Werkzeuge zur Herstellung solcher Bauelemente und Verfahren zum Einbetten, z . B . zum Einbetten von elektrischen Leitern in einen Bauelement-Körper .
Induktive Bauelemente können in elektrischen Schaltkreisen Verwendung finden, wo sie induktive Schaltungselemente realisieren . Die Induktivitäten solcher Bauelemente sind im Allgemeinen durch die Form eines elektrischen Leiters und der magnetischen Eigenschaften dessen Umgebung charakterisiert . So kann eine Spule in einem Umgebungsmaterial vergossen sein . Die Position der Spule im Vergussmaterial beeinflusst dabei die magnetischen und elektrischen Eigenschaften des entsprechenden Bauelements .
Zum Beispiel aus den Druckschri ften US 9 , 728 , 331 B2 , US 4 , 801 , 912 A oder US 2010/ 0219924 Al sind induktive Elemente mit einer Halterung für die Spule bekannt . Aus der US 2012 / 0019343 Al oder US 2009/ 0250836 Al sind komplexe Verfahrensschritte zur Herstellung induktiver Bauelemente bekannt .
Es besteht allerdings noch der Wunsch nach induktiven Bauelementen, die durch einfache , leicht durchzuführende Herstellungsschritte erzeugbar sind und dabei präzise einstellbare magnetische Eigenschaften aufweisen .
Dazu werden ein induktives Bauelement bzw . ein Mold-Werkzeug und ein Verfahren zum Einbetten eines elektrischen Leiters gemäß den unabhängigen Ansprüchen angegeben . Abhängige Ansprüche geben vorteilhaften Ausgestaltungen an .
Das induktive Bauelement umfasst einen elektrischen Leiter . Der elektrische Leiter hat einen ersten Anschluss und einen zweiten Anschluss . Ferner hat der elektrische Leiter einen Zentralbereich . Der Zentralbereich ist elektrische zwischen dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss angeordnet . Ferner hat das induktive Bauelement einen Körper, in dem der Zentralbereich angeordnet ist . Der Zentralbereich ist dabei im Körper zentriert . Ferner weist der Körper eine erste , nach außen geöf fnete Ausnehmung auf .
Die elektrische Anordnung des Zentralbereichs zwischen dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss bedeutet im Wesentlichen, dass der elektrische Leiter so ausgestaltet ist , dass der Zentralbereich des elektrischen Leiters zwischen dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss in Serie verschaltet ist . Das Zentriertsein des Zentralbereichs im Körper bewirkt , dass die Prozession des Zentralbereichs im Körper mit hoher Präzision festgelegt ist . Dadurch ist die magnetische Umgebung des Zentralbereichs des elektrischen Leiters im Wesentlichen mit hoher Präzision festgelegt , so dass die elektrischen und magnetischen Eigenschaften des induktiven Elements mit hoher Präzision einstellbar sind .
Das Vorhandensein der nach außen geöf fneten Ausnehmung steht dabei in einem direkten Zusammenhang mit hoher Präzision einstellbaren Induktivität . So dient die nach außen geöf fnete Ausnehmung dazu während des Herstellungsverfahrens des induktiven Bauelements den elektrischen Leiter und
insbesondere seinen Zentralbereich an der dafür vorgesehenen Position zu halten . Mold-Materialien können dann dazu verwendet werden den Zentralbereich zu umgeben, wobei selbst bei hohen Mold-Drücken ein sicheres Fixieren des Zentralbereichs gewährleistet ist . Die Position innerhalb des Körpers und damit die Dicken des Materials des Körpers in den verschiedenen Richtungen um den Zentralbereich herum sind somit fest definiert , woraus die hohe Präzision der Einsteilbarkeit der elektrischen magnetischen Eigenschaften des induktiven Bauelements resultiert .
Der Zentralbereich des elektrischen Leiters ist dabei im Wesentlichen derj enige Bereich des Leiters der maßgeblich die elektrischen bzw . magnetischen Eigenschaften des induktiven Bauelements bestimmt .
So ist es insbesondere möglich, dass der elektrische Leiter in dem Zentralbereich zu einer oder mehreren Spule (n) geformt ist . Der elektrische Leiter kann dabei aus einem oder mehreren Drähten bestehen oder einen Draht umfassen dessen entsprechende Abschnitt zu Windungen geformt ist , die die Spule (n) des induktiven Bauelements ergeben .
Der erste Anschluss und der zweite Anschluss des elektrischen Leiters stellen dabei Anschlussmöglichkeiten des induktiven Bauelements dar, mit dem das induktive Bauelement mit einer externen Schaltungsumgebung verschaltbar ist . Der erste Anschluss und der zweite Anschluss können dabei auf unterschiedlichen Seiten des induktiven Bauelements aus dem Körper des Bauelements herausragen . Allerdings ist es auch möglich, dass beide Anschlüsse auf derselben Seite des Körpers herausragen . Dies ist insbesondere dann vorteilhaft , wenn das induktive Bauelement mittels SMD-Technik ( SMD =
surface mounted device ) mit einer Leiterplatte verschaltbar sein soll .
Die Spule kann dabei im Wesentlichen kreis förmige Windungen aufweisen . Die Spule kann dabei insbesondere eine Zylinderspule oder eine Planarspule sein . Allerdings ist es auch möglich, dass die Windungen der Spule einem ovalen Querschnitt folgen oder einem rechteckförmigen Querschnitt folgen .
Es ist möglich, dass der Körper des induktiven Bauelements , in dem sich der Zentralbereich befindet , ein Mold-Material enthält oder aus einem Mold-Material besteht .
Ferner ist es möglich, dass der Zentralbereich des elektrischen Leiters in Körper des induktiven Bauelements eingebettet ist .
Das Einbetten mittels Molden (Vergießen) stellt eine einfach durchführbare Möglichkeit zur Herstellung eines induktiven Bauelements dar . Dabei ist es möglich, dass der Zentralbereich und das den Zentralbereich umgebende Mold- Material zusammen ein monolithisch gebildetes induktives Bauelement ergeben . Dabei ist der Zentralbereich des elektrischen Leiters im Wesentlichen über seine ganze Länge in direktem Kontakt mit dem Mold-Material .
Es ist möglich, dass der Körper eine zweite , nach außen geöf fnete Ausnehmung enthält , die der ersten Ausnehmung so gegenüberliegend am Körper angeordnet ist , dass der Zentralbereich zwischen der ersten und der zweiten Ausnehmung angeordnet ist .
Die Bedeutung der Ausnehmungen besteht darin, das während der Herstellung das zugehörige Mold-Werkzeug entsprechend geformte Elemente , z . B . Rippen oder Lamellen aufweist , die den Zentralbereich des induktiven Bauelements während des Vergießens an seiner Position halten . Rippen des Mold- Werkzeugs können dabei aus verschiedenen Richtungen, z . B . aus gegenüberliegenden Richtungen, gegen den Zentralbereich des elektrischen Leiters drücken und ihn so mit hoher Präzision an einer unveränderlichen Position halten, auch wenn während des Moldens , d . h . während des Vergießens mit der Vergussmasse , ein j e nach Mold-Material nötiger, hoher Mold- Druck zum Vergießen auf zuwenden ist .
Insbesondere hat das Mold-Werkzeug einen Hohlraum, der dazu vorgesehen ist durch die Mold-Masse gefüllt zu werden, wobei die Füllung des Hohlraums durch das Mold-Material den späteren Körper bildet , in dem der elektrische Leiter mit seinem Zentralbereich monolithisch eingeschlossen ist .
Die Begrenzung des Hohlraums des Mold-Werkzeugs einerseits und das mit hoher Präzision definierte Positionieren des Zentralbereichs andererseits resultiert in einem induktiven Bauelement , dessen äußere Abmessungen präzise einstellbar sind und dessen Zentralbereich des elektrischen Leiters mit hoher Präzision so bestimmt ist , dass die magnetische Umgebung des elektrischen Leiters und insbesondere des Zentralbereichs mit hoher Präzision bestimmt ist .
Damit sind die elektrischen und magnetischen Eigenschaften des induktiven Bauelements mit hoher Genauigkeit einstellbar, so dass ein induktives Bauelement mit präzisen elektrischen und magnetischen Eigenschaften erhalten wird und das
induktive Bauelement durch einfach durchzuführende Verfahrensschritte herstellbar ist .
Es ist möglich, dass das induktive Bauelement ferner weitere erste Ausnehmungen im Körper aufweist .
Die Zahl der Ausnehmungen im Körper, d . h . der möglichen Stellen bzw . Richtungen aus denen der Zentralbereich des elektrischen Leiters während des Umgießens fixierbar ist , bestimmt die Präzision, mit der Zentralbereich einstellbar ist und den mechanischen Widerstand, den der Zentralbereich bei dem Umgießen der Vergussmasse entgegenbringen kann .
Allerdings können die Ausnehmungen, in denen der entsprechende Leiterabschnitt des elektrischen Leiters weniger Mold-Material in seiner Umgebung enthält , als Inhomogenitäten der magnetischen Umgebung des induktiven Bauelements gesehen werden . Deshalb ergibt sich im Allgemeinen für ein bestimmtes induktives Bauelement eine bestimmte Anzahl an Ausnehmungen und bestimmte Positionen für die Ausnehmungen, so dass die vorteilhaften Eigenschaften der Ausnehmungen das Fehlen des entsprechenden Materials überwiegt .
Die Tiefen der Ausnehmungen und die Breiten der Ausnehmungen sind dabei idealerweise so gewählt , dass die nötige mechanische Stabilität bei der Positionierung des Zentralbereichs ausreichend groß und die Störung der magnetischen Umgebung ausreichend klein sind .
Entsprechend ist es auch möglich, dass das induktive Bauelement weitere zweite Ausnehmungen im Körper umfasst . Dabei sind erste Ausnehmungen und zweite Ausnehmungen im
Wesentlichen auf gegenüberliegenden Seiten des induktiven Bauelements angeordnet .
Durch das gegenüberliegende Anordnen der Ausnehmungen bzw . das gegenüberliegende Anordnen entsprechender Rippen im Mold- Werkzeug kann der Zentralbereich optimal während der Herstellung festgeklemmt werden, so dass eine optimale Fixierung des Zentralbereichs während des Applikation des Mold-Materials gegeben ist .
Es ist möglich, dass die Ausnehmungen eine Breite B mit 0 , 1 mm < B < mm betragen .
Entsprechend ist es möglich, dass die Ausnehmungen eine Tiefe T mit 0 , 05 mm < T < 1 , 0 mm betragen .
Es ist möglich, dass der Körper des induktiven Bauelements eine im Wesentlichen quaderförmige Form hat . Der im Wesentlichen quaderförmige Körper kann dabei Kantenlängen Kl , K2 , K3 aufweisen, die 0 , 2 mm oder mehr und 5 mm oder weniger haben .
Der Körper kann dabei - bis auf die Anschlüsse - eine Form haben, die genau einer Quaderform entspricht . Allerdings ist es oft vorteilhaft , wenn die genaue Form des Körpers leicht von einer Quaderform abweicht . So können zum Beispiel die Kanten des Quaders j eweils eine Fase aufweisen . Ferner kann der Körper eine Seitenfläche aufweisen, die asymmetrisch zu anderen Seitenflächen des Körpers ausgestaltet ist , um ein Orientieren des Bauelements , z . B . beim Verbinden mit einer Leiterplatte , zu erleichtern .
Entsprechend ist es möglich, dass das induktive Element ein
SMD-Element ist .
Dazu ist es möglich, dass die Anschlüsse des induktiven Bauelements mit einer gewissen Länge aus dem Körper des Bauelements herausragen, die dazu geeignet ist , den Körper mit Leiterstrukturen auf einer Leiterplatte mechanisch und elektrisch zu verbinden . Insbesondere können die Oberflächen der Anschlüsse mit einem lotfähigen Material benetzt sein .
Es ist möglich, dass der elektrische Leiter eine Induktivität I aufweist , wobei die Induktivität I > 5 nH und < 100 pH sein kann .
Es ist möglich, dass das induktive Element eine Oberseite und eine Unterseite aufweist , wobei die Unterseite der oben beschriebenen gegenüberliegt . Das Bauelement kann dabei vier Ausnehmungen an der Oberseite und zwei Ausnehmungen an der Unterseite aufweisen . Insbesondere die vier Ausnehmungen an der Oberseite können auf j eweils eine Seite einer im Wesentlichen rechteckigen Grundfläche angeordnet sein .
Entsprechend ist es auch bevorzugt , wenn die zwei Ausnehmungen an der Unterseite an gegenüberliegenden Seiten des im Wesentlichen quaderförmigen Körpers angeordnet sind .
Es ist möglich, dass der Körper eine magnetische Permeabilität P aufweist , wobei die magnetische Permeabilität P größer oder gleich 2 H/m und kleiner oder gleich 100 H/m ist .
Es ist möglich, dass der Körper des induktiven Bauelements einen Kunststof f umfasst , wobei der Kunststof f mit einem magnetischen Material gefüllt ist .
Als Materialien für den Kunststof f und als Materialien für die magnetischen Füllungen kommen Materialien in Frage wie z . B . Ferrite oder Eisenlegierungen für das magnetische Material , das als Füllstof f in die Kunststof fmatrix eingemischt ist .
Umfasst der Körper ein Mold-Material , kann das Mold-Material ein Kunstharz , z . B . ein Epoxy umfassen oder daraus bestehen .
Es ist möglich, dass der elektrische Leiter ein Material umfasst oder aus einem Material besteht , das ausgewählt ist aus Kupfer ( Cu) , Silber (Ag) , Gold (Au) und Aluminium (Al ) .
Im Zentralbereich kann zumindest ein Abschnitt des elektrischen Leiters durch die Ausnehmung sichtbar sein .
Ein entsprechendes Mold-Werkzeug zum Herstellen eines induktiven Bauelements wie oben beschrieben kann dabei einen Zugang und eine Rippe umfassen .
Der Zugang dient dabei dazu, während des Herstellungsverfahrens als Öf fnung zum Hinzugeben des Mold- Materials zu dienen . Die Rippe dient als Auflage und zum Fixieren des Zentralbereichs des elektrischen Leiters , so dass diese am fertigen Bauelement mit hoher Präzision an seiner vorgesehenen Position angeordnet ist .
Es ist ferner möglich, dass das Mold-Werkzeug einen unteren Teil und einen oberen Teil aufweist . Dabei kann der untere
Teile zwei Rippen und der obere Teil vier Rippen - oder umgekehrt - aufweisen . Die Rippen dienen dazu, den Zentralbereich in seiner Position während des Vergießens zu halten und of fenbaren sich später als die Ausnehmungen im fertigen induktiven Bauelement .
Weiterhin kann das Mold-Werkzeug Seitenwände aufweisen, die einen Hohlraum, in dem der Zentralbereich des Leiters angeordnet werden kann, aufweisen, wobei die Seitenwände die späteren äußeren Oberflächen des späteren Bauelements definieren .
Ein Verfahren zum zentrierten Einbetten eines Zentralbereichs eines elektrischen Leiters kann dabei die Schritte :
- Bereitstellen eines Mold-Werkzeugs mit einem Zugang und einer Rippe ,
- Bereitstellen des elektrischen Leiters ,
- Positionieren des Zentralbereichs an der Rippe ,
- Umhüllen des Zentralbereichs durch Pressen einer Mold-Masse durch den Zugang umfassen .
Die Mold-Masse kann einen Körper bilden, in dem der Zentralbereich des elektrischen Leiters eingeschlossen ist , wobei die Mold-Masse ein Volumen der Rippe nicht einnimmt , so dass an der Position der Rippe eine Ausnehmung in dem Körper bildet .
Durch die Verwendung des beschriebenen Mold-Werkzeugs und durch Anwenden von Schritten des beschriebenen Verfahrens wird ein induktives Bauelement erhalten, dessen Zentralbereich des elektrischen Leiters mit hoher Präzision zentriert angeordnet ist , so dass präzise definierte
Materialstärken an den Seitenwänden zwischen den Zentralbereich und des äußeren Oberflächen des Körpers erhalten wird . Damit wird ein leicht herzustellendes induktives Bauelement mit präzise definierten elektrischen und magnetischen Eigenschaften erhalten .
Funktionsprinzipien und Details von bevorzugten
Aus führungs formen werden anhand der schematischen Figuren näher erläutert .
Es zeigen :
Figur 1 : eine perspektivische Ansicht eines induktiven Bauelements ,
Figur 2 : eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Bauelements ,
Figur 3 : eine perspektivische Ansicht des elektrischen Leiters , der im Körper des Bauelements angeordnet ist ,
Figur 4 : einen auf geschnittenen Körper eines induktiven Bauelements , das die Position die elektrischen Leiters anzeigt ,
Figuren 5 und 6 : aus unterschiedlichen Richtungen gezeigte perspektivische Ansichten der Lage des elektrischen Leiters in Inneren des Körpers ,
Figuren 7 bis 10 : Seitenansichten eines induktiven
Bauelements mit Größenangaben einer bevorzugten
Aus führungs form,
Figur 11 : eine perspektivische Ansicht eines Mold-Werkzeugs mit Zugängen zum Appli zieren des Mold-Materials ,
Figur 12 : einen Querschnitt durch die Anordnung von Mold- Werkzeug und Mold-Material mit Größenangaben einer bevorzugten Aus führungs form .
Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines induktiven Bauelements IB mit einem Körper K und einem ersten Anschluss AN1 und einem zweiten Anschluss AN2 . Der Körper K hat eine im Wesentlichen quaderförmige Form und eine Oberseite 0. An der Oberseite 0 sind vier Ausnehmungen AU angeordnet , wobei die Ausnehmungen AU an den vier Kanten der Oberfläche so angeordnet sind, dass sich j eweils zwei Ausnehmungen AU einander gegenüberliegen . In der perspektivischen Ansicht ist erkennbar, dass auch an der Unterseite zumindest an der Seitenfläche die in der perspektivischen Ansicht den Betrachter zugewandt ist eine Ausnehmung angeordnet ist .
Die Anschlüsse AN1 , AN2 liegen auf gegenüberliegenden Seiten des im Wesentlichen quaderförmigen Körpers K . Dazwischen ist der Zentralbereich angeordnet , von dem zumindest einen Abschnitt des elektrischen Leiters EL durch die Ausnehmung AU sichtbar ist .
An seinen Kanten hat der im Wesentlichen quaderförmige Körper K eine Fase F . Diese abgeschrägte Fläche verringert Grate und kann die weitere Montage vereinfachen .
Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des induktiven Bauelements IB so , dass dem Betrachter die Unterseite U zugewandt ist . Dabei ist auch zu sehen, dass der im Wesentlichen quaderförmige Körper K anstelle einer Kante eine
Orientierungs fläche OF aufweist , die durch die Symmetriebrechung ein Orientieren des Bauelements IB vereinfacht .
An der Unterseite U des Bauelements IB sind zwei Ausnehmungen A an gegenüberliegenden Seiten des im Wesentlichen quaderförmigen Grundkörpers K vorhanden .
Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des elektrischen Leiters EL, bei dem der Zentralbereich ZB Windungen einer Spule enthält , die elektrische in Reihe zwischen dem ersten Anschluss AN1 und dem zweiten Anschluss AN2 verschaltet sind . Die Anschlüsse AN1 , AN2 dienen zur Verschaltung des induktiven Bauelements mit einer externen Schaltungsumgebung . Die Form des Leiters EL im Zentralbereich ZB bestimmt im Wesentlichen die elektrischen und magnetischen Eigenschaften des induktiven Bauelements .
Figur 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines induktiven Bauelements IB mit einem Schnitt durch den Körper K, so dass die Lage des elektrischen Leiters im Innern des Körpers K erkennbar ist .
Die Figuren 5 und 6 wiederum zeigen die vollständige Lage des elektrischen Leiters EL im Innern des induktiven Bauelements und die entsprechenden Lagen der Ausnehmungen aus verschiedenen Blickrichtungen . So blickt der Betrachter auf die Unterseite des Bauelements in Figur 5 und auf die Oberseite 0 des Bauelements in Figur 6 .
Figur 7 zeigt eine Seitenansicht eines induktiven Bauelements mit einer Gesamthöhe in vertikaler Richtung des Bauelements
in Höhe von 1 mm, wobei die tatsächliche Höhe um 0,03 mm variieren kann.
Figur 8 zeigt ein entsprechendes Bauelement in einer Oberseitenansicht, wobei das Bauelement eine Länge von 2 ± 0,03 mm aufweist und das Bauelement eine Breite von 1, 65 ± 0,03 mm aufweist. Die Orientierungsfläche hat dabei eine Kante, die 0,3 mm von der zugehörigen Seitenwand des Bauelements entfernt ist, wobei die Orientierungsfläche zusammen mit einer Seitenfläche einen Winkel von 45° einschließt .
Figur 9 zeigt eine mögliche Dimensionierung der Ausnehmungen an der Oberseite. So können vier Ausnehmungen vorgesehen sein, wobei jede Ausnehmung an der Oberseite eine Breite von 0,2 ± 0,02 mm aufweist.
Figur 10 zeigt die mögliche Dimensionierung einer Ausnehmung an der Unterseite. So existieren an der Unterseite zwei Ausnehmungen, die ebenfalls eine Breite von 0,2 ± 0,02 mm aufweisen .
Figur 11 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Mold- Werkzeugs MW, das Zugänge Z aufweist, die als Löcher ausgebildet sind. Uber die Zugänge Z kann die Vergussmasse in den dahinterliegenden Hohlraum mit einem entsprechenden Druck so gepresst werden, dass eine vollständige Füllung des Hohlraums erhalten wird, ohne dass der Zentralbereich des elektrischen Leiters von seiner bevorzugten Position weggedrückt wird.
Figur 12 zeigt einen Querschnitt und die Anwesenheit der
Rippe R während des Vergießens, die den Zentralbereich an
seiner Position hält , und an deren Position die spätere
Ausnehmung positioniert sein wird, da die Mold-Masse das
Volumen der Rippe R nicht einnehmen kann .
Bezugszeichenliste
AN: AN1, AN2 : Anschluss, erster, zweiter Anschluss
AU: Ausnehmung, Kerbe
B, T: Breite, Tiefe einer Ausnehmung
EL: elektrischer Leiter
F: Fase
IB: induktives Bauelement
K: Körper
MW: Mold-Werkzeug
0: Oberseite
OF: Orientierungsfläche
R: Rippe, Lamelle
SP: Spule
U: Unterseite
MW: Mold-Werkzeug
ZB: Zentralbereich
Z : Zugang