Gehäuseanordnung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gehäuseanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
In der elektrischen Anschlusstechnik, insbesondere für die Fertigungstechnik, wird häufig eine Vielzahl von elektrischen Komponenten miteinander verschaltet. Dafür werden elektrische Anschlusskomponenten, insbesondere Stecker- und/oder Buchsenleisten, benötigt, deren Länge, Ausmaße und/oder Anschlusstechniken flexibel, leicht und schnell anpassbar sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Gehäuseanordnung für eine solche flexibel anpassbare elektrische Anschlusskomponente, insbesondere eine Steckerund/oder Buchsenleiste, zu schaffen, die kostengünstig herstellbar und einfach hand- habbar ist.
Die Aufgabe wird gelöst mit einer Gehäuseanordnung nach Anspruch 1 . Vorteilhafte Ausführungsformen sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Geschaffen wird eine Gehäuseanordnung mit zumindest zwei oder mehr Elektronikgehäusen, insbesondere für die elektrische Anschlusstechnik, die jeweils Verbindungsmittel und korrespondierend dazu ausgebildete Gegenverbindungsmittel aufweisen, und die von einem un- verbundenen Zustand in einen miteinander verbundenen Zustand ineinander schiebbar sind, wobei jeweils die Verbindungsmittel des einen Elektronikgehäuses im miteinander verbundenen Zustand in die Gegenverbindungsmittel des anderen Elektronik- gehäuses eingreifen, wobei die Verbindungsmittel und die Gegenverbindungsmittel der Elektronikgehäuse baugleich ausgebildet sind und wobei die Elektronikgehäuse und deren Verbindungs- und Gegenverbindungsmittel im miteinander verbundenen Zustand (V) unlösbar miteinander verbunden sind. Dadurch sind auf einfache Weise mehrere Elektronikgehäuse fest irreversibel zu einem größeren Gehäuse miteinander verbindbar. Die Elektronikgehäuse, beziehungsweise die Gehäuseanordnung, werden bevorzugt für die elektrische Anschlusstechnik genutzt. Vorzugsweise sind es Gehäuse für Anschlussstecker- und/oder Anschlussbuchsen, oder es sind Leisten mit mehreren solchen Anschlusssteckern- und/oder -
Buchsen. Weist beispielsweise ein Gehäuse eine einzige Reihe von elektrischen Anschlüssen zum Anschluss von Leitern auf, kann durch das Zusammenfügen auf einfache Weise ein einziges größeres Gehäuse mit zwei Reihen von solchen Anschlüssen geschaffen werden, beispielsweise eine zweireihige Stift- oder Buchsenleiste. Prinzi- piell ist die Erfindung aber auch für andere, weitgehend beliebig ausgestaltbare Elektronikgehäuse verwendbar.
Die Erfindung eignet sich auch für Gehäuse von Stift- und Buchsenleisten oder für Gehäuse von Reihenklemmen oder sonstige Gehäuse, insbesondere Elektro- und Elektronikgehäuse.
Die Verbindungsmittel sind vorzugsweise jeweils als Steg, und die Gegenverbindungsmittel sind ebenfalls bevorzugt jeweils als Nut ausgebildet oder umgekehrt. Besonders bevorzugt erstrecken sie sich jeweils in eine Erstreckungsrichtung parallel zueinander.
Es ist besonders vorteilhaft, dass die Elektronikgehäuse im miteinander verbundenen Zustand unlösbar verbunden sind. Dadurch sind sie nur noch zerstörend voneinander wieder lösbar. Die Verbindung ist daher auch unter starken Vibrationsbedingungen dauerhaft beständig.
Die Verbindung der Elektronikgehäuse ist dabei bevorzugt form- und kraftschlüssig, wobei die baugleiche Form vor allem der Ineinanderschiebbarkeit der Verbindungsmittel in die Gegenverbindungsmittel dient.
Zudem sind das Verbindungsmittel und das Gegenverbindungsmittel des einen Elektronikgehäuses zum Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel des anderen Elektronikgehäuses im miteinander verbundenen Zustand vorzugsweise punktsymmetrisch angeordnet/ausgebildet. Dadurch ist eine Verbindungsnaht/-ebene zwischen den beiden Elektronikgehäusen im verbundenen Zustand nahezu nicht oder nahezu nicht erkennbar.
Dafür sind die Verbindungsmittel und die Gegenverbindungsmittel weiterhin bevorzugt elastisch ausgebildet. Die Elastizität wird beim Ineinanderschieben bewusst ausge-
nutzt. Vorzugsweise sind die Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel aus Polyamid oder einem Polyamid ähnlichen Werkstoff gefertigt, insbesondere aus Stanyl. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Elektronikgehäuse jeweils vollständig aus demselben elastischen Werkstoff gefertigt.
Die Verbindungsmittel sind vorzugsweise jeweils gegenüber einer Grundfläche ihres Elektronikgehäuses erhaben, während die Gegenverbindungsmittel jeweils gegenüber der Grundfläche versenkt sind. Besonders bevorzugt sind die Verbindungsmittel etwa um denselben Betrag, oder nur unwesentlich weniger, gegenüber der Grundfläche erhaben, um den die Gegenverbindungsmittel gegenüber der Grundfläche versenkt sind. Es ist bevorzugt, dass der Betrag etwa 0,1 - 0,5 mm beträgt, insbesondere 0,25 mm. Dadurch liegt das Verbindungsmittel im miteinander verbundenen Zustand zumindest teilweise am Gegenverbindungsmittel an. Das Verbindungsmittel jeweils eines der Elektronikgehäuse ist dem Gegenverbindungsmittel desselben Elektronikgehäuses vorzugsweise benachbart angeordnet. Bevorzugt weist jedes der Elektronikgehäuse jeweils mehrere Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel auf. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass die Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel desselben Elektronikgehäuses gepaart zu- einander angeordnet sind. Ganz besonders bevorzugt ist jeweils ein Verbindungsmittel eines der Elektronikgehäuse mit einem Gegenverbindungsmittel desselben Elektronikgehäuses gepaart. Vorzugsweise begrenzt eine Außenfläche dieses Verbindungsmittels zumindest teilweise das zu ihm gepaart angeordnete Gegenverbindungsmittel.
Es ist bevorzugt, dass jeweils die Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel desselben Elektronikgehäuses in einer Gehäuserichtung quer zur Erstreckungsrich- tung abwechselnd hintereinander angeordnet sind. Weiterhin bevorzugt sind jeweils mehrere Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel gruppiert zueinander ange- ordnet. Vorzugsweise sind die Gruppen der Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel in einem Raster mit definierten Abständen an den Elektronikgehäusen angeordnet. Dadurch sind Elektronikgehäuse verschiedener Länge und/oder Breite miteinander verbindbar. Besonders bevorzugt ist jeweils eine Gruppe Verbindungsmit-
tel und Gegenverbindungsmittel an einem oder beiden Enden des Elektronikgehäuses und/oder mittig des Elektronikgehäuses angeordnet.
Die Verbindungsmittel und Gegenverbindungsmittel sind bevorzugt im Querschnitt jeweils fingerförmig oder hakenförmig ausgebildet. Vorzugsweise weisen sie jeweils einen Kopf und einen Schenkel auf. Der Kopf der Verbindungsmittel und der Gegenverbindungsmittel weist bevorzugt jeweils ein rundes offenes Ende auf. Vorzugsweise erstreckt er sich in Richtung der Grundfläche, insbesondere geradlinig in Richtung der Grundfläche. Weiterhin bevorzugt weist der Schenkel der Verbindungsmittel und der Gegenverbindungsmittel jeweils eine Schräge auf. Ebenfalls bevorzugt ist eine Länge des Kopfes der Verbindungsmittel jeweils kleiner oder gleich einer Öffnungsbreite der Schenkel der Gegenverbindungsmittel. Dadurch ist ein Verbindungsmittel in ein Gegenverbindungsmittel einschiebbar, indem das Verbindungsmittel mit der Schrägen seines Schenkels entlang der Schräge des Schenkels des Gegenverbindungsmittels verschoben wird. Die Schräge weist dafür bevorzugt einen stumpfen Winkel zur Grundfläche auf.
Verschiedene erfindungsgemäße Elektronikgehäuse, insbesondere verschiedener Länge und/oder Ausmaße, sind daher durch einfaches Ineinanderschieben dauerhaft, schnell und einfach miteinander verbindbar. Eine Verbindungsnaht ist nicht oder nahezu nicht erkennbar. Und es können Elektronikgehäuse verschiedener Anwendungen, Anschlusstechniken oder Typen flexibel miteinander kombiniert werden.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in (a), (f) und (g) eine erfindungsgemäße Gehäuseanordnung mit zwei
Elektronikgehäusen und in (b) - (e) und (h) jeweils einen Ausschnitt aus der Gehäuseanordnung, und
Fig. 2 in (a) und (b) jeweils eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gehäuseanordnung.
Die Gehäuseanordnung der Fig. 1 umfasst hier beispielhaft zwei baugleiche Elektronikgehäuse. Die Erfindung ist aber auch für Elektronikgehäuse verschiedener Länge, Ausmaße, Anwendung und Typ verwendbar. Da die Elektronikgehäuse baugleich sind, wird hier zunächst nur eines der Elektronikgehäuse beschrieben. Dabei werden für das eine Elektronikgehäuse Bezugszeichen ohne Hochstrich und für das andere Elektronikgehäuse Bezugszeichen mit Hochstrich verwendet. Das Elektronikgehäuse 1 ist quaderförmig ausgebildet. Es weist eine Grundfläche 4 auf, die sich in eine Gehäuserichtung 61 erstreckt. An einem in Gehäuserichtung 61 vorderen Ende 50 sowie an einem in Gehäuserichtung 61 hinteren Ende 51 der Grundfläche 4 sind jeweils mehrere Verbindungsmittel 2 und Gegenverbindungsmittel 3 vorgesehen. Die Verbindungsmittel 2 und Gegenverbindungsmittel 3 erstrecken sich in eine Erstreckungsrichtung 60. Die Erstreckungsrichtung 60 ist hier quer zur Gehäuserichtung 61 vorgesehen.
Die Verbindungsmittel 2 und Gegenverbindungsmittel 3 sind in Gehäuserichtung 61 jeweils abwechselnd hintereinander angeordnet. Dabei bilden jeweils ein Verbin- dungsmittel 2 und ein Gegenverbindungsmittel 3 ein zueinander benachbartes Paar. Bei der hier gezeigten Ausführungsform sind an den gegenüberliegenden Enden der Grundfläche jeweils zwei solche Paare 1 1 hintereinander angeordnet. Die beiden Paare 1 1 bilden jeweils eine Gruppe 12. Die beiden Gruppen 12 weisen einen definierten Abstand a zueinander auf. Dadurch ist das Elektronikgehäuse 1 an jedes Elektronik- gehäuse 1 ' mit derselben Verbindungsanordnung anfügbar, die zwei solche Gruppen 12 bestehend aus Verbindungsmittel 2 und Gegenverbindungsmittel 3 aufweist, mit demselben Abstand a zueinander.
Die Verbindungsmittel 2 sind hier als Steg ausgebildet, die Gegenverbindungsmittel 3 als Nut. Im Folgenden werden daher jeweils die Begriffe Steg und Verbindungsmittel 2, sowie die Begriffe Nut und Gegenverbindungsmittel 3 synonym verwendet.
Die Formen der Stege 2 und der Nuten 3 korrespondieren zu- bzw. miteinander. Die Stege 2 sind gegenüber der Grundfläche 4 des jeweiligen Elektronikgehäuses erha-
ben angeordnet. Die Nuten 3 sind gegenüber der Grundfläche 4 versenkt angeordnet. Dabei ist der Betrag h, um den die Nuten 3 gegenüber der Grundfläche 4 versenkt sind, etwa gleich groß oder nur unwesentlich größer, als der Betrag h, um den die Stege 2 gegenüber der Grundfläche 4 erhaben sind.
In den Fig. 1 (a) und (b) sind die Elektronikgehäuse 1 , 1 ' voneinander beabstandet und die Gehäuseanordnung 10 befindet sich in einem unverbundenen Zustand U. Die Fig. 1 (c) und (d) zeigen die Gehäuseanordnung 10 beim Aneinanderfügen. In Fig. 1 (e) und (f) sind die Elektronikgehäuse 1 , 1 ' aneinander gefügt und die Gehäuseanord- nung 10 befindet sich in einem miteinander verbundenen Zustand V. Die Fig. 1 (g) zeigt die voneinander beabstandeten Elektronikgehäuse 1 , 1 ', wobei jeweils ihre Grundflächen 4, 4' sichtbar sind. Und Fig. 1 (h) zeigt einen Ausschnitt aus einem der Elektronikgehäuse 1 der Fig. 1 (g). Sichtbar ist, dass die Elektronikgehäuse 1 , 1 ' miteinander verbunden werden, indem die Verbindungsmittel 2, 2' der Elektronikgehäuse 1 , 1 ' jeweils in das ihm gegenüberliegende Gegenverbindungsmittel 3, 3' des anderen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' eingeschoben werden. Im miteinander verbundenen Zustand V sind die Verbindungsmittel 2, 2' der beiden Elektronikgehäuse 1 , 1 ' und die Gegenverbindungsmittel 3, 3' der bei- den Elektronikgehäuse 1 , 1 ' dann paarweise punktsymmetrisch zu sich jeweils um die sich in Erstreckungsrichtung 60 erstreckenden Symmetrieachsen 6 angeordnet.
Dafür sind die Verbindungsmittel 2 des einen Elektronikgehäuses 1 baugleich zu den Verbindungsmitteln 2' des anderen Elektronikgehäuses 1 ' ausgebildet. Ferner sind die Gegenverbindungsmittel 3 des einen Elektronikgehäuses 1 auch baugleich zu den Gegenverbindungsmitteln 3' des anderen Elektronikgehäuses 1 ' ausgebildet. Im miteinander verbundenen Zustand V sind die Verbindungsmittel 2, 2' des einen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' in den Gegenverbindungsmitteln 3, 3' des anderen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' angeordnet. Die Verbindung der Elektronikgehäuse 1 , 1 ' miteinander ist in diesem Zustand V kraftschlüssig oder form- und kraftschlüssig. Die Elektronikgehäuse 1 , 1 ' sind dann nicht mehr zerstörungsfrei voneinander lösbar.
Fig. 1 (h) zeigt ein unteres Ende E der Verbindungsmittel 2 und Gegenverbindungsmittel 3 eines der Elektronikgehäuse 1 . Diese erstrecken sich in Erstreckungsrichtung
60 jeweils nicht über eine Gesamthöhe G der Elektronikgehäuse 1 , 1 ', sondern lediglich über etwa dreiviertel der Gesamthöhe G. Dadurch bildet das untere Ende E der Gegenverbindungsmittel 3, 3' des einen Elektronikgehäuses 1 hier jeweils einen Anschlag für die Verbindungsmittel 2', 2 des anderen Elektronikgehäuses 1 '.
Ein besonderer Vorteil einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besteht insofern darin, dass durch die Gestalt und Lage der Verbindungsmittel zueinander sowie des Montageverlaufes (Erst in Richtung 621/62Γ, dann in Richtung
622/622') und dadurch, dass sowohl am ersten Elektronikgehäuse 1 als auch an dem zweiten Elektronikgehäuse Γ das untere Ende E als Anschlag vorhanden ist ein späteres gegenläufiges Verschieben, wie man es von Schwalbenschwanzgestaltungen her kennt, in Erstreckungsrichtung 60 verhindert wird.
Fig. 2 (a) zeigt eine weitere Ausführungsform einer Gehäuseanordnung 10 im unver- bundenen Zustand U, Fig. 2 (b) die Gehäuseanordnung 10 aus Fig. 2 (a) beim Fügen. Dargestellt ist eine Draufsicht, so dass jeweils der Querschnitt der Verbindungsmittel 2, 2' und Gegenverbindungsmittel 3, 3' sichtbar ist.
Die Verbindungsmittel 2, 2' und Gegenverbindungsmittel 3, 3' dieser Gehäuseanord- nung 10 weisen denselben Querschnitt auf, wie die der Gehäuseanordnung 10 der Fig. 1 . Die Ausführungen der Fig. 2 gelten daher auch für die Gehäuseanordnung 10 der Fig. 1 und umgekehrt.
Sichtbar ist, dass auch hier die Verbindungsmittel 2, 2' des einen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' baugleich zu den Verbindungsmitteln 2', 2 des anderen Elektronikgehäuses 1 ', 1 ausgebildet sind. Ferner sind die Gegenverbindungsmittel 3, 3' des einen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' ebenfalls baugleich zu den Gegenverbindungsmitteln 3', 3 des anderen Elektronikgehäuses 1 ', 1 ausgebildet. Die Verbindungsmittel 2, 2' und Gegenverbindungsmittel 3, 3' sind etwa fingerförmig ausgebildet. Sie weisen jeweils einen Schenkel 82, 82', 83, 83' auf, sowie einen Kopf 72, 72', 73, 73'. Der Kopf 72, 72', 73, 73' weist jeweils ein rundes offenes Ende 70, 70' auf. Er erstreckt sich in Richtung der Grundfläche 4, 4', insbesondere geradlinig in Richtung der Grundfläche 4, 4', also jeweils in oder gegen die Gehäuserichtung 61 .
Die Schenkel 82, 82', 83, 83' weisen jeweils eine Schräge 821 , 831 ' auf, die in einem stumpfen Winkel 820, 830' zur Grundfläche 4, 4' verläuft.
Die Verbindungsmittel 2, 2' weisen jeweils eine Außenfläche 9, 9' auf, die die Gegen- Verbindungsmittel 3, 3' desselben Paares 1 1 zumindest teilweise begrenzt. In diesem Bereich verläuft die Außenfläche 9, 9' auf Höhe der Grundfläche 4, 4'.
Zum Aneinanderfügen werden die Elektronikgehäuse 1 , 1 ' zunächst in eine erste Schieberichtung 621 , 621 ' quer zur Grundfläche 4, 4' aneinander geschoben, bis sie aneinander anliegen.
Der Kopf 72, 72', 73, 73' der Verbindungsmittel 2, 2' weist jeweils eine Länge L auf, die kleiner oder gleich einer Öffnungsbreite B der Schenkel 82, 82', 83, 83' der Gegenverbindungsmittel 3, 3' ist. Dadurch ist ein Verbindungsmittel 2, 2' in ein Gegen- Verbindungsmittel 3, 3' einschiebbar, indem das Verbindungsmittel 2, 2' mit der
Schräge 821 seines Schenkels 82, 82' entlang der Schrägen 831 ' des Schenkels 83, 83' des Gegenverbindungsmittels 3, 3' in eine zweite Schieberichtung 622, 622' verschoben wird. Die zweite Schieberichtung 622, 622' weist daher etwa den stumpfen Winkel 820, 830 zur Grundfläche 4, 4' auf, den auch die Schrägen 82, 82', 83, 83' zur Grundfläche 4, 4' aufweisen. Dabei wird eine Elastizität der Verbindungsmittel 2, 2' und Gegenverbindungsmittel 3, 3' ausgenutzt.
Abschließend werden die Elektronikgehäuse 1 , 1 ' nochmals in die erste Schieberichtung 621 , 621 ' aneinander gedrückt. Danach sind sie irreversibel insbesondere in Er- Streckungsrichtung miteinander verbunden. Die Verbindungsmittel 2, 2' des einen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' liegen dann zumindest teilweise an den Gegenverbindungsmitteln 3, 3' des anderen Elektronikgehäuses 1 , 1 ' an.
Bezugszeichenliste
1 , 1 ' Elektronikgehäuse
10 Gehäuseanordnung
1 1 Paar
12 Gruppe
2, 2' Verbindungsmittel
3, 3' Gegenverbindungsmittel
4, 4' Grundfläche
50 Erstes Ende
51 \ Zweites Ende
6 Symmetrieachse
60 Erstreckungsrichtung
61 Gehäuserichtung
621 , 621 ', 622, 622'] Schieberichtung
70, 70' Offenes Ende des Verbindungsmittels
72, 72' Kopf des Verbindungsmittels
73, 73' Kopf des Gegenverbindungsmittels
82, 82' Schenkel des Verbindungsmittels
83, 83' Schenkel des Gegenverbindungsmittels
820, 830' Winkel des Schenkels
821 , 831 ' Schräge des Schenkels
9 Außenfläche des Verbindungsmittels
L Länge des Kopfes
B Öffnungsbreite des Gegenverbindungsmittels
h Tiefe
a Definierter Abstand, Rastermaß
U Unverbundener Zustand
V I Verbundener Zustand
E Unteres Ende der Verbindungs- und Gegenverbindungsmittel
G I Gesamthöhe des Elektronikgehäuses