LU93070B1 - Universalschieber zur Bodenreinigung - Google Patents

Universalschieber zur Bodenreinigung Download PDF

Info

Publication number
LU93070B1
LU93070B1 LU93070A LU93070A LU93070B1 LU 93070 B1 LU93070 B1 LU 93070B1 LU 93070 A LU93070 A LU 93070A LU 93070 A LU93070 A LU 93070A LU 93070 B1 LU93070 B1 LU 93070B1
Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
slide
blade
slide blade
universal
fastening element
Prior art date
Application number
LU93070A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Schellenberg
Original Assignee
Optimo S Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optimo S Gmbh filed Critical Optimo S Gmbh
Priority to LU93070A priority Critical patent/LU93070B1/de
Priority to EP17170556.9A priority patent/EP3243962B1/de
Application granted granted Critical
Publication of LU93070B1 publication Critical patent/LU93070B1/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/02Hand implements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/11Squeegees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/12Implements with several different treating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Universalschieber zur Bodenreinigung mit wenigstens einem Schieberblatt und einem Stil, die beide an einem länglichen Befestigungselement angeordnet sind. Der Universalschieber zeichnet sich dadurch aus, dass das Schieberblatt einen Befestigungsabschnitt und eine über das Befestigungselement hervorstehende Reinigungslippe aufweist und dass das Befestigungselement eine sich entlang seiner Längserstreckungsrichtung erstreckende Abkröpfung aufweist, durch die ein Versatz einer ersten Fläche zu einer zweiten Fläche des Befestigungselements geschaffen ist, wobei die erste Fläche Teil eines Gegenbefestigungsabschnitts des Befestigungselements für den Befestigungsabschnitt des Schieberblattes ist.

Description

Beschreibung
Titel: Universalschieber zur Bodenreinigung
Die Erfindung betrifft einen Universalschieber zur Bodenreinigung mit wenigstens einem Schieberblatt und einem Stil, die beide an einem Idnglichen Befestigungselement angeordnet sind.
Aus DE 10 2011 119 132 Al ist ein handbetriebenes Bodenreinigungsgerdt insbesondere zu Anwendung im Außenbereich zur Beseitigung von Schnee bekannt. Das Bodenreinigungsgerdt weist eine Aufnahme für einen Stil auf, die längs- und quermittig angeordnet einem als Haltebügel wirksamen Profil zugeordnet ist. An dem Haltebügel ist ein elastisches Wischerblatt angeordnet, welches mit zwei Reinigungslippen über den Haltebügel vorsteht. Um eine gute Anpassung an Bodenunebenheiten zu erreichen und gleichzeitig den Transport von größeren und massereicheren Verunreinigungen zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass die Reinigungslippen im Wesentlichen V-förmig zueinander stehen und bezogen auf die Löngsmittelachse des Haltebügels in unterschiedlichen Breiten über diesen überstehen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schieber zur Bodenreinigung anzugeben, der besonders robust und dennoch kostengünstig herstellbar ist.
Die Aufgabe wird durch einen Universalschieber der eingangs genannten Art gelost, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Schieberblatt einen Befestigungsabschnitt und eine über das Befestigungselement hervorstehende Reinigungslippe aufweist und dass das Befestigungselement eine sich entlang seiner Löngserstreckungsrichtung erstreckende Abkröpfung aufweist, durch die ein Versatz einer ersten Flâche zu einer zweiten Flâche des Befestigungselements geschaffen ist, wobei die erste Flöche Teil eines Gegenbefestigungsabschnitts des Befestigungselements für den Befestigungsabschnitt des Schieberblattes ist.
Der erfindungsgemäße Universalschieber hat den ganz besonderen Vorteil, dass er beispielsweise durch Herstellen des Befestigungselements oder wenigstens eines Hauptteils des Befestigungselements auf der Basis eines Blechbiegeteils besonders robust, insbesondere verwindungssteif, aber dennoch mit vergleichsweise geringem Aufwand, insbesondere Kostenaufwand, herstelibar ist.
Durch die Abkrdpfung ist vorteilhaft eine Möglichkeit geschaffen, das Schieberblatt sicher und zuverlössig, aber dennoch, insbesondere werkzeuglos und/oder zerstörungsfrei, wieder abnehmbar an dem Befestigungselement zu befestigen. Hierbei kann insbesondere vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Gegenbefestigungsabschnitt des Befestigungselements über einen Steg mit dem die zweite Flöche aufweisenden Teil des Befestigungselements verbunden ist und dass eine Stirnseite des Schieberblatts unmittelbar an dem Steg anliegt. Auf diese Weise ist der Befestigungsabschnitt des Schieberblatt besonders sicher, insbesondere gegen Verdrehen oder Verschieben, gesichert. Insbesondere kann alternativ oder zusötzlich vorgesehen sein, dass sich der Befestigungsabschnitt des Schieberblatts formschlüssig in eine durch die Abkröpfung gebildete Aufnahme eingefügt.
Bei einer besonderen Ausführung entspricht das Maß des Versatzes der ersten Flöche zu der zweiten Flöche der Dicke des Schieberblatts. Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, dass die zweite Flöche des Befestigungselements und eine Unterseite des Schieberblattes keinen Versatz zueinander aufweisen. Vielmehr kann so vorteilhaft erreicht werden, dass die zweite Flöche des Befestigungselements und eine Unterseite des Schieberblattes stufenlos ineinander übergehen können.
Wie bereits erwöhnt kann in ganz besonders vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass das Befestigungselement als Blechbiegeteil oder ais gewinkelte oder gebogene Platte ausgebildet ist oder eine in gewinkelte oder gebogene Platte aufweist. Insbesondere durch die Abkröpfung, die sich vorzugsweise über die gesamte Lönge des Befestigungselements erstreckt, erhölt das Befestigungselement eine besonders große Stabilitöt und insbesondere Biegesteifigkeit.
Unter dem Begriff der Abkröpfung wird insbesondere der Verlauf eines Ausgangsmaterials, insbesondere eines Flachmaterials und/oder eines Blechs, verstanden, das so gebogen isf, dass zwei zueinander parallel verschobene Flöchen ausgebildet sind. Die Fiöchen können eben ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, dass die Flöchen gekrümmt sind. Eine Abkröpfung kann vorteilhaft beispielsweise durch zwei gegenlöufige und/oder liniensymmetrische Umbiegungen eines Ausgangsmaterials realisiert sein. Eine Abkröpfung kann vorteilhaft beispielsweise durch eine s-förmiges Biegen eines Ausgangsmaterials realisiert werden.
Wie bereits erwöhnt, kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Schieberblatt und das Befestigungselement voneinander separate oder voneinander, insbesondere zersförungsfrei und/oder werkzeuglos, separierbare Bauteile sind.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Reinigungslippe weiter über das Befestigungselement hervorsteht, ais das Befestigungselement breit ist, und/oder dass die Reinigungslippe um mehr als 5cm oder um mehr als 7 cm oder um mehr ais 10 cm oder um genau 7 cm über das Befestigungselement hervorsteht. Ein Hervorstehen um die genannten Maße ist besonders vorteilhaft, um eine Flexibilitöt des Materials, mit dem das erste Schieberblatt hergestellt ist, hinsichtlich einer guten Anpassbarkeit an Bodenunebenheiten ausnutzen zu können.
Das Schieberblatt kann vorteilhaft aus einem flexiblen Kunststoff, insbesondere aus Weich-PVC hergestellt sein. Insbesondere kann das Schieberblatt vorteilhaft aus einem flexiblen Kunststoff hergestellt sein, in den ein flexibles Verstärkungsvlies oder ein flexibles Verstärkungsgitter eingearbeitet ist. Eine solche Ausführung ist besonders widerstandsfähig und erlaubt es, auch schwereres Räumgut wegzuschieben, ohne dass das Schieberblatt beschadigt wird. insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Schieberblatt und eben ausgebildet ist. Es ist jedoch auch möglich, dass das Schieberblatt gekrümmt oder abgewinkelt ausgebildet ist.
Außerdem kann das Schieberblatt farbig ausgebildet sein, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass unterschiedlichen Farben unterschiedliche Eigenschaftes unterschiedlicher Schieberblätter zugeordnet sind. Der Benutzer kann so beispielsweise an der Farbe erkennen, welche Flexibilität und/oder Abriebfestigkeit ein Schieberblatt aufweist und/oder für welche Anwendungen es geeignet ist. Wenn das Grundmaterial des Schieberblattes durchsichtig oder durchscheinend ausgebildet ist, kann dem Schieberblatt durch ein farbiges Versfärkungsvlies oder ein farbiges Verstärkungsgitter eine Farbanmutung verliehen werden.
Vorzugsweise ist das Schieberblatt aus einem sdure- und/oder basenbeständigen Material hergestellt. Auf diese Weise ist vermieden, dass das Schieberblatt bei der Benutzung chemisch, beispielsweise durch im Räumgut enthaltene Chemikalien und/oder Streusalz, angegriffen wird. Alternativ oder zusatzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Schieberblatt in einem Temperaturbereich von -40 Grad Celsius bis + 40 Grad Celsius Flexibel ist; dies insbesondere, wenn Universalschieber als
Schneeschieber eingesetzt werden soil.
Das Befestigungselement und/oder das Schieberblatt können vorteilhaft eine Lönge im Bereich von 44 bis 65 cm, insbesondere von 50 cm oder von 60 cm aufweisen. Eine solche Lönge ist insbesondere vorteilhaft beim Schneeröumen.
Der erfindungsgemäße Universalschieber wird vorzugsweise so eingesetzt, dass die Reinigungskante dem zu reinigenden Boden zugewandt ist. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Schieberblatt eine dem Stil zugewandte Oberseite und eine von dem Stil abgewandte und dem wegzuschiebenden Gut zugewandte Unterseite aufweist, wobei der Universalschieber dazu ausgebildet und bestimmt ist mit der Unterseite voran über den zu reinigenden Boden geschoben zu werden.
Bei einer besonderen Ausführung weist der Universalschieber nur ein einziges Schieberblatt auf.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist der Universalschieber ein zweites Schieberblatt auf. insoweit kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das oben als Schieberblatt bezeichnete Bauteil ein erstes Schieberblatt mit einer ersten Reinigungslippe und einem ersten Befestigungsabschnitt ist und dass der Universalschieber zusötzlich an dem Befestigungselement ein zweites Schieberblatt aufweist. Hierbei kann vorteilhaft insbesondere vorgesehen sein, dass sich das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt wenigstens dadurch unterscheiden, dass sie aus unterschiedlich harten und/oder unterschiedlich elastischen und/oder unterschiedlich flexiblen Materialien hergestellt sind.
Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass die Zahl der Verwendungsmöglichkeiten gegenüber dem aus dem Stand der Technik bekannten Bodenreinigungsgeröt erheblich erhöht ist. unterschiedliche Richtungen erstrecken. Der Winkel kann vorteilhaft im Bereich von 170 Grad bis 90, insbesondere im Bereich von 170 Grad bis 120 Grad, insbesondere im Bereich von 150 Grad bis 130 Grad liegen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung weisen das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt eine gleichartige Form auf. insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt eben ausgebildet sind. Es ist vorteilhaft insbesondere auch möglich, dass das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt eben ausgebildet sind und in Ebenen angeordnet sind, die einen von Null Grad verschiedenen Winkel zueinander aufweisen. Es hat sich gezeigt, dass der Winkel im Hinblick auf eine gute Handhabbarkeit vorteilhaft im Bereich von 170 Grad bis 90, insbesondere im Bereich von 170 Grad bis 120 Grad, insbesondere im Bereich von 150 Grad bis 130 Grad liegt.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weisen das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt eine unterschiedliche Form auf. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das erste Schieberblatt und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe des ersten Schieberblatfes eben ausgebildet sind, wöhrend das zweite Schieberblatt zum ersten Schieberblatt hin gekrümmt oder abgekantet isf. Eine solche Ausführung erlaubt es, das freie Ende des zweiten Schieberblatfes besonders flach relativ zu dem zu reinigenden Boden anstellen zu können; dies insbesondere, ohne dass der Benutzer das freie Ende des Stils des Universalschiebers in unergonomischer Weise in Richtung Boden, insbesondere im Vergleich zur Stilausrichtung bei Verwendung des ersten Schieberblatts, absenken muss. Eine solche Ausführung ist zum Lösen und/oder Abschaben von hartnäckig anhaftendem Räumgut, insbesondere zum Lösen und/oder Abschaben von Eis, ganz besonders vorteilhaft.
Ganz allgemein kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das erste
Schieberblatt und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe des ersten Schieberblattes eben ausgebildet ist, wâhrend das zweite Schieberblatt gewinkelt ausgebildet ist, oder dass das erste Schieberblatt und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe des ersten Schieberblattes eben ausgebildet ist, wâhrend das zweite Schieberblatt gekrümmt ausgebiidet ist.
Es können sich das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt durch den Winkel des Bereichs ihrer freien Enden relativ zur Löngserstreckungsachse des Stils unterscheiden. Der genannte Winkel hat einen Einfluss auf den Widerstand, der dem Benutzer, bei gleicher Haltung des Stils, beim Schieben enfgegengesetzt wird.
In vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass das erste Schieberblatt und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe des ersten Schieberblattes eben ausgebildet sind. Auch das zweite Schieberblatt und/oder wenigstens eine zweite Reinigungslippe des zweiten Schieberblattes können eben ausgebildet sein.
Ganz unabhängig von der Form des ersten Schieberblattes kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das zweite Schieberblatt gewinkelt oder gekrümmt ausgebildet ist, beispielsweise um das freie Ende des zweiten Schieberblattes besonders flach anstellen zu können, ohne hierfür den Ansteilwinkel des Stils des Universalschiebers relativ zum Boden absenken zu müssen. Insbesondere kann das zweite Schieberblatt durch eine Abkantung gewinkelt ausgebildet sein, die parallel zu einer am freien Ende des zweiten Schieberblattes angeordneten Reinigungskante verläuft. Es kann auch vorgesehen sein, dass das zweite Schieberblatt ausgehend von dem Befestigungselement zu einer an einem freien Ende befindlichen Reinigungskante hin gekrümmt ist.
Insbesondere zum Abschaben und/oder Lösen von hartnäckig anhaftendem Röumgut, wie beispielsweise Eis, kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das zweite Schieberblatt an einem freien Ende eine gewellte oder gezackte Reinigungskante aufweist. Es ist allerdings auch möglich, dass das zweite Schieberblatt an einem freien Ende eine gerade verlaufende Reinigungskante aufweist.
Bei einer besonderen Ausführung des Universalschiebers sind das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich groß. Beispielsweise um Röumgut einer geringen Dichte und/oder um Röumgut, das aus einzelnen, insbesondere leichten, und nicht aneinander haftenden Elementen besteht, schnell wegschieben zu können ist es von Vorteil, wenn die das erste Schieberblatt einen großen Flöcheninhalt aufweist, damit bei einem Schiebevorgang eine möglichst große Menge weggeschoben werden kann. lm Gegensatz hierzu kann das zweite Schieberblatt einen kleinen Flöcheninhalt aufweisen, um dichtes und schweres Röumgut und/oder Röumgut, das aus aneinander haftenden Elementen besteht, wegschieben zu können. Durch den kleineren Flöcheninhalt ist gewöhrleistet, dass die bei einem Schiebevorgang wegzuschiebende Menge an Röumgut nicht so groß wird, dass der Benutzer das Röumgut nicht mehr schieben kann. Vielmehr kann das zweite Schieberblatt vorteilhaft einen solchen Flöcheninhalt aufweisen, dass die Menge an Röumgut ausreichend klein bleibt, um ein Steckenbieiben des Universalschiebers zu vermeiden.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich breit sind, und/oder dass das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich breite Reinigungslippen oder Reinigungskanten aufweisen. Alternativ oder zusötzlich kann auch vorgesehen sein, dass erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich lange Reinigungslippen aufweisen, und/oder dass das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich lang sind.
Es ist insoweit auch möglich, dass das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich lange Reinigungskanten aufweisen. Insbesondere kann die Reinigungskante des zweiten Schieberblatfes kürzer ausgebildet sein, als die des ersten Schieberblatfes, um die zur Verfügung stehende Schubkraft des Benutzers auf eine kürzere Reinigungskante zu erteilen und so einen höheren Druck gegen hartnöckig anhaftendes Röumgut ausüben zu können.
Insbesondere können das erste Schieberblatt und das zweite Schieberblatt unterschiedlich dick ausgebildet sein. Unter anderem durch die Dicke der Schieberblâtter kann die Biegbarkeit und die Anpassbarkeit der Reinigungskanten an den Untergrund festgelegt werden.
Vorzugsweise weisen das erste Schieberblatt am freien Ende eine erste Reinigungskante und das zweite Schieberblatt am freien Ende eine zweite Reinigungskante auf, wobei die erste Reinigungskante und die zweite Reinigungskante parallel zueinander angeordnet sind. Alternativ oder zusötzlich ist es auch möglich, dass das erste Schieberblatt am freien Ende eine erste Reinigungskante aufweist und dass das zweite Schieberblatt am freien Ende eine zweite Reinigungskante aufweist und dass die Lângserstreckungsachse des Befestigungselements parallel zur ersten Reinigungskante und/oder parallel zur zweiten Reinigungskante angeordnet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist der Stil unbeweglich an dem Befestigungselement fixiert oder fixierbar. Alternativ oder zusötzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Stil zersförungsfrei und/oder werkzeugfrei abnehmbar an dem Befestigungselement angeordnet ist, und/oder dass der Winkel zwischen dem Stil und dem
Befestigungselement einstellbar ist. Bei einer besonderen Ausführung dient ein Befestigungsmittel zum Befestigen des Stils an dem
Befestigungselement gleichzeitig auch zum Befestigen des ersten und/oder der zweiten Schieberblatts.
Ganz besonders vielseitig und flexibel einsetzbar ist ein Set, das einen erfindungsgemäßen Universalschieber sowie wenigstens ein drittes Schieberblatt aufweist, das im Austausch gegen das erste Schieberblatt oder das zweite Schieberblatt, falls dieses nicht unlösbar mit dem Befestigungselement verbunden ist, an dem Befestigungselement festlegbar ist. Hierbei kann insbesondere vorteilhaft vorgesehen sein, dass sich das dritte Schieberblatt in wenigstens einer Eigenschaft von dem ersten Schieberblatt und/oder dem zweiten Schieberblatt unterscheidet, was das Verwendungsspektrum des erfindungsgemäßen Universalschiebers erweitert. Ein solches Set hat den besonderen Vorteil, dass der Benutzer einfach das erste Schieberblatt oder ggf. das zweite Schieberblatt gegen das dritte Schieberblatt austauschen kann, wenn das dritte Schieberblatt für eine besondere Reinigungsanwendung geeignet ist, für die das erste Schieberblatt oder das zweite Schieberblatt nicht oder weniger geeignet sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gieich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 2 das erste Ausführungsbeispiel in einer Seitquerschnittsdarstellung,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Universalschiebers in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 5 das dritte Ausführungsbeispiel in einer Seitquerschnittsdarstellung,
Fig. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 7 das vierte Ausführungsbeispiel in einer Seitquerschnittsdarstellung, und
Fig. 8 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Universalschiebers, der ausschließlich ein einziges Schieberblatt aufweist in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 9 das fünfte Ausführungsbeispiel in einer Seitquerschnittsdarsteliung, und
Fig. 10 ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers in einer Seitquerschnittsdarstellung, und
Fig. 11 in einer Seitquerschnittsdarstellung eine Detaildarstellung einer möglichen Abkröpfung.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers 1 zur Bodenreinigung, der ein erstes Schieberblatt 2 und ein zweites Schieberblatt 3 aufweist. Das erste Schieberblatt 2 und das zweite Schieberblatt 3 sind beide mittels des Befestigungselements 4 an einem Stii 5 befestigt. Das erste Schieberblatt 2 und das zweite Schieberblatt 3 erstrecken sich ausgehend von dem
Befestigungselement 4 in unterschiedliche Richtungen. Sie sind eben ausgebildet und in Ebenen angeordnet, die einen von Null Grad verschiedenen Winkel zueinander aufweisen. Der Winkel kann vorteilhaft im Bereich von 170 Grad bis 90, insbesondere im Bereich von 170 Grad bis 120 Grad, insbesondere im Bereich von 150 Grad bis 130 Grad liegen.
Das erste Schieberblatt 2 und das Befestigungselement 4 sind voneinander separate und voneinander, insbesondere zersförungsfrei und/oder werkzeuglos, separierbare Bauteile. Das erste Schieberblatt 2 kann vorteilhaft werkzeuglos einfach ausgetauscht werden, wenn es verschlissen ist oder wenn ein anderes erstes Schieberblatt 2 mit anderen Eigenschaften benötigt wird. Das erste Schieberblatt 2 weist eine erste Reinigungslippe 6 und einen ersten Befestigungsabschnitt 7 auf, wobei der erste Befestigungsabschnitt 7 unmittelbar, insbesondere zersförungsfrei und/oder werkzeugfrei wieder lösbar, an dem Befestigungselement 4 festgelegt ist oder festlegbar ist, wöhrend die erste Reinigungslippe 6 über das erste Befestigungselement 4 hervorsteht. Das Befestigungselement 4 weist eine Abkröpfung 8 zum formschlüssigen Einfügen des Befestigungsabschnitts 7 des ersten Schieberblatfes 2 auf, was ein besonders sicheres und insbesondere gegen Verdrehen oder Verschieben gesichertes Befestigen des ersten Schieberblatfes 2 ermöglicht.
Das erste Schieberblatt 2 kann an dem Befestigungselement 4 mittels (nicht dargestellten) Befestigungsschrauben befestigt sein. Die Befestigungsschrauben können beispielsweise durch Bohrungen in dem ersten Schieberblatt 2 und in dem Befestigungselement 4 verlaufen. Von der Oberseite können Muttern auf die Befestigungsschrauben aufgeschraubt sein. Das erste Schieberblatt 2 weist an seinem freien Ende eine gerade verlaufende zweite Reinigungskante 15 auf.
Das zweite Schieberblatt 3 ist gemeinsam einstückig mit dem Befestigungselement 4 hergestellt. Das länglich ausgebildete
Befestigungselement 4 dieser Ausführung kann vorteilhaft gemeinsam einstückig mit dem zweiten Schieberblatt 3 als Blechbiegeteil, insbesondere durch Biegen einer Platte, insbesondere Metaliplatte, hergestellt sein.
Das erste Schieberblatt 2 und das zweite Schieberblatt 3 unterscheiden sich wenigstens dadurch, dass sie aus unterschiedlich harten und/oder unterschiedlich elastischen und/oder unterschiedlich flexiblen Materialien hergestellt sind. Das erste Schieberblatt 2 ist vorzugsweise aus einem flexiblen Kunststoff, insbesondere aus Weich-PVC hergestellt. Dies ermöglicht eine besonders gute Anpassbarkeit an die Oberflöche des zu reinigenden Bodens. Darüber hinaus entstehen kaum Geräusche, wenn das erste Schieberblatt 2 über den Boden geschoben wird. Das zweite Schieberblatt 3 weist an seinem freien Ende eine gerade verlaufende zweite Reinigungskante 9 auf.
Das Befestigungselement 4 und das zweite Schieberblatt 3 sind aus einem Metall oder einer Metalllegierung, insbesondere aus Stahl oder aus Edelstahl Oder aus verzinktem Metallblech hergestellt. Eine solche Ausführung hat den Vorteil, dass mit dem zweiten Schieberblatt auch stark anhaftendes Röumgut gelost oder zerteilt werden kann.
Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers 1. Das zweite Schieberblatt 3 weist an seinem freien Ende eine gewellte zweite Reinigungskante 9 auf.
Die Fig. 4 und Fig. 5 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers 1. Bei dieser Ausführung weist das zweite Schieberblatt 3 eine Abkantung 10 auf und ist dadurch zum ersten Schieberblatt 2 hin abgekantet. Die Abkantung 10 verläuff parallel zu der zweiten Reinigungskante 9. Diese Ausführung erlaubt es, das freie Ende des zweiten Schieberblattes 3 besonders flach relativ zu dem zu reinigenden Boden anstellen zu können, ohne dass der Benutzer das freie Ende des Stils 5 unergonomisch in Richtung Boden absenken muss.
Die Fig. 6 und Fig. 7 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers 1. Bei dieser Ausführung ist das zweite Schieberblatt 3 zum ersten Schieberbiatf 2 hin gekrümmt ausgebildet. Auch diese Ausführung erlaubt es, das freie Ende des zweiten Schieberblattes 3 besonders flach relativ zu dem zu reinigenden Boden anstellen zu können, ohne dass der Benutzer das freie Ende des Stils 5 unergonomisch in Richtung Boden absenken muss.
Die Figuren 8 und 9 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Universalschiebers 1. Bei dieser Ausführung kann ausschließlich ein einziges Schieberblatt 2 an dem Befestigungselement 4 angeordnet werden. Diese Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass die Menge an wegzuschiebendem Gut automatisch dadurch begrenzt ist, dass ein Teil des Gutes, beispielsweise Schnee, über die freie (bei Benutzung nach oben gerichtete) Löngskante 13 des Befestigungselements 4 hinweg tallen kann. Auf diese Weise bleibt der Kraftaufwand, den der Benutzer aufbringen muss, automatisch begrenzt, wodurch die Gefahr beseitigt oder zumindest verringerf ist, dass der Universalschieber 1 stecken bleibt. Der Benutzer muss lediglich in einem weiteren Schiebevorgang die Anteile beseitigen, die bei einem vorausgegangenen Schiebevorgang über die freie Löngskante 13 des Befestigungselements 4 hinweg getallen sind. Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist das Schieberblatt 2 speziell zum Schneeröumen ausgebildet und/oder speziell zum Schneeröumen bestimmt. Es kann insbesondere vorteilhaft vorgesehen sein, dass dieses Schieberblatt 2 gegen ein anders Schieberblatt, das zum Schieben von anderem Material ausgebildet und bestimmt ist, ausgetauscht werden kann.
Fig. 10 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiei eines erfindungsgemäßen Universalschiebers 1 in einer Seitquerschnittsdarstellung. Bei dieser Ausführung ist weist der Universalschieber 1 ein zweites Schieberblatt 3 auf, dessen Befestigungsabschnitt 17 formschlüssig in einer zweiten Abkröpfung 18 des Befestigungselements 4 angeordnet ist.
Das zweite Schieberblatt 3 kann an dem Befestigungselement 4 mittels (nicht dargestellten) Befestigungsschrauben befestigt sein. Die Befestigungsschrauben können beispielsweise durch Bohrungen in dem zweiten Schieberblatt 3 und durch Bohrungen in dem zweiten Befestigungsabschnitt 17 des Befestigungselements 4 verlaufen. Von der Oberseite können Muttern auf die Befestigungsschrauben aufgeschraubt sein.
Fig. 11 zeigt in einer Seitquerschnittsdarstellung eine Detaildarstellung einer möglichen Abkröpfung 8. Es ist zu erkennen, dass durch die Abkröpfung 8 ein Versatz einer ersten Fläche 19 zu einer zweiten Fläche 20 des Befestigungselements 4 geschaffen ist, wobei die erste Fläche 19 Teil eines Gegenbefestigungsabschnitts des Befestigungselements 4 für den Befestigungsabschnitt 7 des Schieberblatfes 2 ist.
Bezuqszeichenliste: 1 Universalschieber 2 (erstes) Schieberblatt 3 zweites Schieberblatt 4 Befestigungselement 5 Stil 6 (erste) Reinigungslippe 7 (erster) Befestigungsabschnitt 8 (erste) Abkröpfung 9 Zweite Reinigungskante 10 Abkantung 13 freie Längskante 14 Befestigungsmittel 15 Erste Reinigungskante 16 Zweite Reinigungslippe 17 zweiter Befestigungsabschnitt 18 zweite Abkröpfung 19 erste Flöche 20 zweite Flöche

Claims (25)

1. Universalschieber (1) zur Bodenreinigung mit wenigstens einem Schieberblatt (2) und einem Stil (5), die beide an einem längiichen Befestigungselement (4) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberblatt (2) einen Befestigungsabschnitt und eine über das Befestigungselement (4) hervorstehende Reinigungslippe (6) aufweist und dass das Befestigungselement (4) eine sich entlang seiner Längserstreckungsrichtung erstreckende Abkröpfung (8) aufweist, durch die ein Versatz einer ersten Fläche (19) zu einer zweiten Fiäche (20) des Befestigungselements (4) geschaffen ist, wobei die erste Fläche (19) Teil eines Gegenbefestigungsabschnitts des Befestigungselements (4) für den Befestigungsabschnitt (7) des Schieberblattes (2) ist.
2. Universalschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass a. das Maß des Versatzes der ersten Flöche (19) zu der zweiten Flöche (20) der Dicke des Schieberblatts (2) entspricht und/oder dass b. die zweite Flöche (20) des Befestigungselements (4) und eine Unterseite des Schieberblattes (2) keinen Versatz zueinander aufweisen.
3. Universalschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Gegenbefestigungsabschnitt des Befestigungselements (4) über einen Steg mit dem die zweite Flöche (20) aufweisenden Teil des Befestigungselements (4) verbunden ist und dass eine Stirnseite des Schieberblatts (2) unmitteibar an dem Steg anliegt, und/oder dass b. der Gegenbefestigungsabschnitt formschlüssig in eine durch die Abkröpfung (8) gebildete Aufnahme eingefügt ist oder einfügbar ist.
4. Universalschieber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass a, das Befestigungselement (4) als Biechbiegeteii oder als gewinkelte oder gebogene Platte ausgebildet ist oder eine in gewinkelte oder gebogene Platte aufweist, oder dass b. das Befestigungselement (4) als in Längserstreckungsrichtung gewinkelte oder gebogene Platte ausgebildet ist oder eine in Löngserstreckungsrichtung gewinkelte oder gebogene Platte aufweist.
5. Universalschieber (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkröpfung (8) durch zwei gegenlöufige und/oder liniensymmetrische Umbiegungen realisiert ist.
6. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass a. das Schieberblatt (2) und das Befestigungselement (4) voneinander separate oder voneinander, insbesondere zerstörungsfrei und/oder werkzeuglos, separierbare Bauteile sind, und/oder dass b. das Schieberblatt (2) aus einem flexiblen Kunststoff, insbesondere aus Weich-PVC hergestellt ist, und/oder dass c. das Schieberblatt (2) aus einem flexiblen Kunststoff hergestellt ist, in den ein flexibles Verstdrkungsvlies oder ein flexibles Verstârkungsgitter eingearbeitet ist.
7. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reinigungslippe (6) weiter über das Befestigungselement (4) hervorsteht, als das Befestigungselement (4) breit ist, und/oder dass die Reinigungslippe (6) um mehr als 5cm oder um mehr als 7 cm oder um mehr als 10 cm oder um genau 7 cm über das Befestigungselement (4) hervorsteht.
8. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberblatt (2) ein erstes Schieberblatt (2) ist und dass der Universalschieber ein zweites Schieberblatt (3) aufweist.
9. Universalschieber (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) wenigstens dadurch unterscheiden, dass sie aus unterschiedlich harten und/oder unterschiedlich elastischen und/oder unterschiedlich flexiblen Materialien hergestellt sind.
10. Universalschieber (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass a. das erste Schieberblatt (2) weicher und/oder elastischer und/oder flexibler ist, als das zweite Schieberblatt (3), und/oder dass b. das erste Schieberblatt (2) aus einem Kunststoff, insbesondere aus Weich-PVC hergestellt ist, und/oder dass c. das zweite Schieberblatt (3) aus einem Metall oder einer Metalllegierung oder aus Stahl oder aus Edelstah! oder aus verzinktem Metallblech hergestellt ist.
11. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schieberblatt (3) einen zweiten Befestigungsabschnitt und eine über das Befestigungselement (4) hervorstehende zweite Reinigungslippe aufweist und dass das Befestigungselement (4) eine sich entlang seiner Längserstreckungsrichtung erstreckende zweite Abkröpfung aufweist, durch die ein zweiter Versatz einer dritten Flöche zu einer zweiten Flöche des Befestigungselements (4) geschaffen ist, wobei die dritte Flöche Teil eines zweiten Gegenbefestigungsabschnitts des Befestigungselements (4) für den zweiten Befestigungsabschnitt (7) des zweiten Schieberblattes (2) ist.
12. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Befestigungsabschnitt (7) des ersten Schieberblattes (2) und der zweite Befestigungsabschnitt (17) des zweiten Schieberblattes gleichartig ausgebildet sind.
13. Universalschieber (!) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schieberblatt (3) unlâsbar und/oder nicht zerstörungsfrei losbar mit dem Befestigungselement (4) verbunden ist oder gemeinsam einstückig mit dem Befestigungselement (4) hergestellt ist.
14. Universalschieber (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) gemeinsam mit dem zweiten Schieberblatt (3) als Biechbiegeteil oder als gewinkelte oder gebogene Piatte hergestellt ist oder eine in Lângserstreckungsrichtung gewinkelte oder gebogene Platte aufweist.
15. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass a. sich das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) ausgehend von dem Befestigungselement (4) in unterschiedliche Richtungen erstrecken, oder dass b. sich das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) in einen von Null Grad verschiedenen Winkel zueinander von dem Befestigungselement (4) weg in unterschiedliche Richtungen erstrecken, oder dass c. sich das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) in einem Winkel zueinander im Bereich von 170 Grad bis 90, insbesondere im Bereich von 170 Grad bis 120 Grad, insbesondere im Bereich von 150 Grad bis 130 Grad von dem Befestigungselement (4) weg in unterschiedliche Richtungen erstrecken.
16. Universaischieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass a. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) eine gleichartige Form aufweisen, oder dass b. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) eben ausgebildet sind, oder dass c. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) eben ausgebildet sind und in Ebenen angeordnet sind, die einen von Null Grad verschiedenen Winkel zueinander aufweisen, oder dass d. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) eben ausgebildet sind und in Ebenen angeordnet sind, die einen Winkel im Bereich von 170 Grad bis 90, insbesondere im Bereich von 170 Grad bis 120 Grad, insbesondere im Bereich von 150 Grad bis 130 Grad aufweisen.
17. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass a. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) eine unterschiedliche Form aufweisen, und/oder dass b. das erste Schieberblatt (2) und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe des ersten Schieberblattes (2) eben ausgebildet ist, während das zweite Schieberblatt (3) gewinkelt ausgebildet ist, oder dass c. das erste Schieberblatt (2) und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe des ersten Schieberblattes (2) eben ausgebildet ist, wdhrend das zweite Schieberblatt (3) gekrümmt ausgebildet ist.
18. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass a. das erste Schieberblatt (2) und/oder wenigstens eine erste Reinigungslippe (6) des ersten Schieberblattes (2) eben ausgebildet ist, oder dass b. das zweite Schieberblatt (3) und/oder wenigstens eine zweite Reinigungslippe (16) des zweiten Schieberblattes (3) eben ausgebildet ist, Oder dass c. das zweite Schieberblatt (3) gewinkelt ausgebildet ist, oder dass d. das zweite Schieberblatt (3) durch eine Abkantung gewinkelt ausgebildet ist, die parallel zu einer am freien Ende des zweiten Schieberblattes (3) angeordneten Reinigungskante (9) verläuft, oder dass e. das zweite Schieberblatt (3) ausgehend von dem Befestigungselement (4) zu einer an einem freien Ende befindlichen Reinigungskante (9) hin gekrümmt ist, oder dass f. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) sich durch den Winkel des Bereichs ihrer freien Enden relativ zur Längserstreckungsachse des Stils (5) unferscheiden.
19. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass a. das zweite Schieberblatt (3) an einem freien Ende eine gewellte Reinigungskante (9) aufweist, oder dass b. das zweite Schieberblatt (3) an einem freien Ende eine gezackte Reinigungskante (9) aufweist, oder dass c. das zweite Schieberblatt (3) an einem freien Ende eine gerade verlaufende Reinigungskante (9) aufweist.
20. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass a. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich groß sind, und/oder dass b. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich breit sind, und/oder dass c. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich breite Reinigungslippen aufweisen, und/oder dass d. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich lange Reinigungslippen aufweisen, und/oder dass e. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich lang sind, und/oder dass f. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich lange Reinigungskanten aufweisen, und/oder dass g. das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) unterschiedlich dicksind.
21. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass a. das erste Schieberblatt (2) am freien Ende eine erste Reinigungskante aufweist und dass das zweite Schieberblatt (3) am freien Ende eine zweite Reinigungskante (9) aufweist und dass die erste Reinigungskante (15) und die zweite Reinigungskante (9) parallel zueinander angeordnet sind, und/oder dass b. das erste Schieberblatt (2) am freien Ende eine erste Reinigungskante aufweist und dass das zweite Schieberblatt (3) am freien Ende eine zweite Reinigungskante (9) aufweist und dass die Lângserstreckungsachse des Befestigungselements (4) parallel zur ersten Reinigungskante (15) und/oder parallel zur zweiten Reinigungskante (16) angeordnet ist.
22. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schieberblatt (2) und das zweite Schieberblatt (3) jeweils eine dem Stil zugewandte Oberseite und eine von dem Stil abgewandte Unterseite aufweisen, wobei der Universalschieber (1) dazu ausgebildet und bestimmt ist mit der Unterseite des jeweils am zu reinigenden Boden aufliegenden Schieberblattes (2, 3) voran über den zu reinigenden Boden geschoben zu werden.
23. Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Stil (5) unbeweglich an dem Befestigungselement (4) fixiert oder fixierbar ist, und/oder dass b. der Stil (5) zerstörungsfrei und/oder werkzeugfrei abnehmbar an dem Befestigungselement [4) angeordnet ist, und/oder dass c. der Winkel zwischen dem Stil (5) und dem Befestigungselement (4) einstellbar ist, und/oder dass d. ein Befestigungsmittel zum Befestigen des Stils (5) an dem Befestigungselement (4) gleichzeitig auch zum Befestigen des ersten und/oder der zweiten Schieberblatts (2, 3) dient.
24. Set beinhaltend einen Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 23 sowie wenigstens ein drittes Schieberblatt, das im Austausch gegen das erste Schieberblatt (2) oder das zweite Schieberblatt an dem Befestigungselement (4) festlegbar ist und das sich in wenigstens einer Eigenschaft von dem ersten Schieberblatt (2) oder von dem zweiten Schieberblatt (3) unterscheidet.
25. Schieberblatt für einen Universalschieber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 23.
LU93070A 2016-05-12 2016-05-12 Universalschieber zur Bodenreinigung LU93070B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU93070A LU93070B1 (de) 2016-05-12 2016-05-12 Universalschieber zur Bodenreinigung
EP17170556.9A EP3243962B1 (de) 2016-05-12 2017-05-11 Universalschieber zur bodenreinigung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU93070A LU93070B1 (de) 2016-05-12 2016-05-12 Universalschieber zur Bodenreinigung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU93070B1 true LU93070B1 (de) 2017-11-29

Family

ID=56092969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
LU93070A LU93070B1 (de) 2016-05-12 2016-05-12 Universalschieber zur Bodenreinigung

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP3243962B1 (de)
LU (1) LU93070B1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5528793A (en) * 1995-07-10 1996-06-25 Schbot; Michel Multi-purpose squeegee with deflector
DE29822908U1 (de) * 1998-12-23 1999-04-22 Vogl, Leopold, 94474 Vilshofen Schneeschieber mit doppelter Moosgummilippe
US20070187964A1 (en) * 2006-02-16 2007-08-16 Marble Jeffery B Slick snow stick
US20160095492A1 (en) * 2014-10-07 2016-04-07 Unger Marketing International, Llc Squeegee devices with one or more collection features

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011119132B4 (de) 2011-11-23 2013-07-25 Michael Debus Handbetriebenes Bodenreinigungsgerät

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5528793A (en) * 1995-07-10 1996-06-25 Schbot; Michel Multi-purpose squeegee with deflector
DE29822908U1 (de) * 1998-12-23 1999-04-22 Vogl, Leopold, 94474 Vilshofen Schneeschieber mit doppelter Moosgummilippe
US20070187964A1 (en) * 2006-02-16 2007-08-16 Marble Jeffery B Slick snow stick
US20160095492A1 (en) * 2014-10-07 2016-04-07 Unger Marketing International, Llc Squeegee devices with one or more collection features

Also Published As

Publication number Publication date
EP3243962A1 (de) 2017-11-15
EP3243962B1 (de) 2019-12-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2353464B1 (de) Sockelleiste, die eine Profilschiene aufweist
AT505588B1 (de) Snowboard oder ski
DE102016104004A1 (de) Mörtelschlitten
EP3243961B1 (de) Universalschieber zur bodenreinigung
LU93070B1 (de) Universalschieber zur Bodenreinigung
AT390006B (de) Ski
DE69021349T2 (de) Luftleitvorrichtung für Scheibenwischerblatt.
DE102009005786B4 (de) Schaber
DE29921227U1 (de) Linearverbinder aus Kunststoff für Abstandhalterrahmen von Mehrscheibenisoliergläsern
DE202005018687U1 (de) Verteil- und Glättwerkzeug
EP2409607A1 (de) Schuhlöffel
EP1377198A1 (de) Eiskratzer
EP3698700A1 (de) Bodenreinigungsgerät
AT506461B1 (de) Kratzplatte
DE102017007072A1 (de) Mörtelschlitten
DE102010045992A1 (de) Verfugungswerkzeug
DE102023105373A1 (de) Einfüllhilfe zur reversiblen Befestigung an einem Aufnahmebehältnis
DE102004060509B4 (de) Handschneeschieber
EP3162261B1 (de) Vorrichtung zum entfernen einer eisschicht
DE102011013084A1 (de) Sockel zum Abdecken eines Belagrandes
DE202011107917U1 (de) Räumgerät
DE202015103676U1 (de) Abziehleiste
DE202015106140U1 (de) Blumenkasten mit Verkleidungs- und Schutzplatten
DE202008011551U1 (de) Werkzeug zum Glätten von Bodenbeschichtungen
DE202018105856U1 (de) Eiskratzer 2K

Legal Events

Date Code Title Description
FG Patent granted

Effective date: 20171129