LU603418B1 - Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen - Google Patents
Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen TumoroperationenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen, die einen Verbindungsrahmen umfasst, wobei an allen vier Ecken der Unterseite des Verbindungsrahmens Stützkomponenten vorgesehen sind. In der Mitte des Verbindungsrahmens ist ein Arzneibad fest angebracht, an dessen beiden Seiten Führungsschienen vorgesehen sind, an deren einem Ende eine Sitzplatte angebracht ist. Am Boden des Arzneibades ist ein Ablaufrohr fest verbunden, das mit dem Inneren des Arzneibades in Verbindung steht, wobei das Ende des Ablaufrohrs über ein Gewinde mit einem Verschlussstopfen versehen ist. Durch die Sitzplatte kann sich die Patientin mit dem Gesäß bequem in das Arzneibad setzen, sodass die im Arzneibad enthaltenen Arzneistoffe den Damm- und Perinealbereich der Patientin umspülen und ein therapeutisches Bad des Operationsbereichs ermöglichen. Dies fördert die Heilung der Operationswunde, ermöglicht eine gezielte postoperative Rehabilitation bei gynäkologischen Tumoren und steigert die Praktikabilität der Vorrichtung. Durch die Führungsschienen kann die Sitzplatte zudem vor- und zurückgeschoben werden, wodurch es der Patientin erleichtert wird, während des Bades das Becken zu bewegen und so den Kontakt der Arzneistoffe mit der Wunde zu verbessern.
Description
Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen LU603418
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung gehört zum technischen Gebiet der postoperativen
Tumorrehabilitation und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen.
Technologie im Hintergrund
Häufig vorkommende gynäkologische Tumoren sind Vulvatumoren, Vaginaltumoren,
Uterustumoren, Ovarialtumoren und Tubentumoren, wobei Tumoren der Gebärmutter und der
Eierstöcke am häufigsten sind, während Vulva- und Eileitertumoren relativ selten auftreten.
Nach Abschluss einer Operation bei gynäkologischen Tumoren ist häufig der Einsatz von postoperativen Rehabilitationsvorrichtungen erforderlich, um die Wundheilung zu unterstützen.
Im Stand der Technik offenbart das chinesische Patent **CN220025502U** eine postoperative Rehabilitationsvorrichtung für gynäkologische Tumoren, die einen
Rehabilitationsvorrichtungskörper umfasst. Auf der Oberfläche des Vorrichtungskörpers ist eine
Montageplatte vorgesehen, auf deren Oberfläche sich ein Befestigungsblock befindet. An der
Innenseite des Befestigungsblocks ist eine erste Drehöffnung angeordnet, in deren Innerem sich eine erste Drehachse befindet. An dem anderen Ende der ersten Drehachse ist eine Beinauflage vorgesehen, die auf ihrer Innenseite mit einem Schlitz versehen ist. In diesem Schlitz befindet sich eine Stützstange, auf deren Oberfläche ein erstes Gewindeloch angeordnet ist. Am unteren
Ende der Stützstange ist eine Teleskopstange vorgesehen, deren Oberfläche ein zweites
Gewindeloch aufweist. Im Inneren dieses zweiten Gewindelochs befindet sich ein Bolzen.
Innerhalb der Teleskopstange ist eine zweite Drehöffnung vorgesehen, die eine zweite
Drehachse enthält. An einem Ende der zweiten Drehachse befindet sich eine Aufnahmerille.
Jedoch weist die oben beschriebene Rehabilitationsvorrichtung für gynäkologische
Tumoren im praktischen Einsatz noch zahlreiche Nachteile auf. So befinden sich
Operationswunden bei gynäkologischen Tumoren häufig in der Nähe des Perineums. Die
Vorrichtung bietet lediglich eingeschränkte Funktionen und ist nicht darauf ausgelegt, die speziellen Anforderungen an die Behandlung dieser Wundregionen zu erfüllen, was ihre praktische Anwendbarkeit erheblich einschränkt.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck dieses Abschnitts besteht darin, einige Aspekte der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zu umreißen sowie bevorzugte Ausführungsformen kurz darzustellen.
In diesem Abschnitt sowie in der Zusammenfassung der Beschreibung und im Titel der
Erfindung können zur Vermeidung von Unklarheiten Vereinfachungen oder Auslassungen vorgenommen werden; diese dürfen jedoch nicht zur Einschränkung des Schutzumfangs der
Erfindung herangezogen werden.
Um das in der Hintergrundtechnik genannte Problem zu lösen, nämlich dass
Operationswunden bei gynäkologischen Tumoren häufig in der Nähe des Perineums liegen und die bekannten Rehabilitationsvorrichtungen nach solchen Eingriffen nur eingeschränkte
Funktionen besitzen und für die gezielte Behandlung der Operationswunden ungeeignet sind, wodurch ihre praktische Verwendbarkeit beeinträchtigt wird, sieht die vorliegende Erfindung die folgende technische Lösung vor.
Eine postoperative Rehabilitationsvorrichtung für gynäkologische Tumoren umfasst einen
Verbindungsrahmen, wobei an allen vier Ecken der Unterseite des Verbindungsrahmens
Stützkomponenten vorgesehen sind. In der Mitte des Verbindungsrahmens ist ein Arzneibad fest verbunden, an dessen beiden Seiten Führungsschienen angeordnet sind. An einem Ende de 4603418
Führungsschiene ist zudem eine Sitzplatte angebracht. Am Boden des Arzneibades ist ein
Ablaufrohr fest angeschlossen, das mit dem Inneren des Arzneibades in Verbindung steht. Am
Ende des Ablaufrohres ist ein Verschlussstopfen über ein Gewinde angebracht.
Bevorzugt stimmt die vertikale Mittellinie des Arzneibades mit der vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens überein, die Führungsschienen sind symmetrisch zur vertikalen
Mittellinie des Arzneibades angeordnet, und die vertikale Mittellinie des Verschlussstopfens fällt mit der Achse des Ablaufrohres zusammen.
Bevorzugt ist eine Seite des Arzneibades fest mit einem Bedienfeld verbunden. Im
Zentrum des Bodens des Arzneibades ist ein drehbarer Drehtisch angeordnet, dessen Außenseite fest mit Heizrohren versehen ist. Die Heizrohre sind ringförmig gleichmäßig um die vertikale
Mittellinie des Drehtisches verteilt, wobei die vertikale Mittellinie des Drehtisches mit der vertikalen Mittellinie des Arzneibades übereinstimmt.
Bevorzugt ist am Boden des Arzneibades ein Motor fest angebracht, dessen Antriebswelle den Boden des Arzneibades durchdringt und fest mit dem Drehtisch verbunden ist. Zwischen der Antriebswelle des Motors und dem Arzneibad ist ein Dichtlager vorgesehen. Auf der
Außenseite des Motors befindet sich ein Schutzkasten, dessen Oberseite fest mit dem Arzneibad verbunden ist.
Bevorzugt umfasst die Stützkomponente ein Gewinderohr, eine Gewindestange und eine
Fußstütze. An allen vier Ecken der Unterseite des Verbindungsrahmens sind Gewinderohre fest angebracht, an deren unteren Enden Gewindestangen befestigt sind. An den unteren Enden der
Gewindestangen sind Fußstützen angebracht. Die Gewinderohre sind symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens angeordnet.
Bevorzugt sind an beiden Seiten des Verbindungsrahmens Armlehnen fest angebracht, die symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens angeordnet sind. Am unteren
Ende der Armlehnen sind mehrere Leichtbaulöcher vorgesehen, die gleichmäßig entlang der horizontalen Mittellinie der Armlehnen verteilt sind.
Bevorzugt ist am hinteren Ende des Verbindungsrahmens eine Rückenlehne fest angebracht. In der Rückenlehne sind mehrere durchgehende Belüftungslöcher vorgesehen, die in rechteckiger Matrix auf der Rückenlehne angeordnet sind.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist eine schematische perspektivische Darstellung der Gesamtstruktur der
Erfindung;
Bild 2 ist eine schematische perspektivische Darstellung der Unterseite der Erfindung;
Bild 3 ist eine schematische perspektivische Darstellung eines Teilbereichs der Erfindung;
Bild 4 ist eine schematische perspektivische Darstellung des Arzneibades;
Bild 5 ist eine schematische Seitenansicht der Gesamtstruktur der Erfindung.
Die Zuordnung der Bezugszeichen in den Zeichnungen zu den Bauteilen ist wie folgt: 1 Verbindungsrahmen, 2 Arzneibad, 3 Führungsschiene, 4 Sitzplatte, 5 Ablaufrohr, 6
Verschlussstopfen, 7 Bedienfeld, 8 Drehtisch, 9 Heizrohr, 10 Motor, 11 Schutzkasten, 12
Gewinderohr, 13 Gewindestange, 14 Fußstütze, 15 Armlehne, 16 Rückenlehne und 17
Belüftungsloch.
Detaillierte Beschreibung
Um die oben genannten Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung deutlicher und verständlicher zu machen, wird im Folgenden anhand der beigefügten
Zeichnungen die konkrete Ausführungsform der Erfindung ausführlich erläutert. LU603418
In der folgenden Beschreibung werden zahlreiche spezifische Details dargelegt, um das
Verständnis der Erfindung zu erleichtern. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung auch auf andere als die hier beschriebenen Arten ausgeführt werden kann. Fachleute auf diesem Gebiet können ohne Abweichung vom Wesen der Erfindung vergleichbare Modifikationen vornehmen.
Daher ist die vorliegende Erfindung nicht auf die nachstehend offenbarten speziellen
Ausführungsbeispiele beschränkt.
Ferner bedeutet der hier verwendete Begriff , ein Ausführungsbeispiel “ oder „
Ausführungsbeispiel “, dass ein bestimmtes Merkmal, eine Struktur oder eine Eigenschaft in zumindest einer Ausführungsform der Erfindung enthalten sein kann. Das mehrfache Auftreten der Formulierung „in einem Ausführungsbeispiel “ in dieser Beschreibung verweist nicht notwendigerweise auf dasselbe Ausfithrungsbeispiel. Zudem schlieBen = die
Ausführungsbeispiele einander nicht zwingend aus. Die Erfindung wird nachfolgend anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Bitte beziehen Sie sich auf die Bilder 1 - 5. Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung betrifft eine postoperative Rehabilitationsvorrichtung für gynäkologische Tumoren, die einen Verbindungsrahmen (1) umfasst. An allen vier Ecken der Unterseite des
Verbindungsrahmens (1) sind Gewinderohre (12) fest angebracht, an deren unteren Enden
Gewindestangen (13) befestigt sind. An den unteren Enden der Gewindestangen (13) sind
Fußstützen (14) angebracht. Die Gewinderohre (12) sind symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens (1) angeordnet. In der Mitte des Verbindungsrahmens (1) ist ein
Arzneibad (2) fest verbunden. Durch die Fußstützen (14) kann die Vorrichtung aufgestellt werden. Durch Drehen der Gewindestangen (13) in Verbindung mit den Gewinderohren (12) lässt sich der Abstand zwischen dem Verbindungsrahmen (1) und den Fußstützen (14) einstellen.
Auf diese Weise kann die Höhe des Verbindungsrahmens (1) und des Arzneibades (2) flexibel angepasst werden, sodass die Vorrichtung für Patientinnen unterschiedlicher Körpergröße geeignet ist und ihre Anwendbarkeit verbessert wird.
In diesem Ausführungsbeispiel sind an beiden Seiten des Arzneibades (2)
Führungsschienen (3) vorgesehen. Am Boden des Arzneibades (2) ist ein Motor (10) fest angebracht, dessen Antriebswelle den Boden des Arzneibades (2) durchdringt und fest mit einem Drehtisch (8) verbunden ist. Zwischen der Antriebswelle des Motors (10) und dem
Arzneibad (2) ist ein Dichtlager angeordnet. Auf der Außenseite des Motors (10) befindet sich ein Schutzkasten (11), dessen Oberseite fest mit dem Arzneibad (2) verbunden ist. An einer
Seite des Arzneibades (2) ist ein Bedienfeld (7) angebracht. Im Zentrum des Bodens des
Arzneibades (2) befindet sich ein drehbarer Drehtisch (8), dessen Außenseite mit Heizrohren (9) versehen ist, die ringförmig gleichmäßig um die vertikale Mittellinie des Drehtisches (8) angeordnet sind. Die vertikale Mittellinie des Drehtisches (8) fällt mit der vertikalen Mittellinie des Arzneibades (2) zusammen. Über das Bedienfeld (7) kann die Vorrichtung gesteuert werden.
Im Arzneibad (2) können Medikamente und Warmwasser eingefüllt werden, die durch die
Heizrohre (9) erwärmt werden, wodurch eine konstante Temperatur gehalten und ein Abkühlen der Medikamente, das deren Wirkung beeinträchtigen könnte, verhindert wird. Gleichzeitig wird durch das Einschalten des Motors (10) der Drehtisch (8) in Rotation versetzt, sodass die
Flüssigkeiten im Arzneibad (2) durchmischt werden, was eine gleichmäßige Vermischung von
Medikamenten und Warmwasser begünstigt. Der Schutzkasten (11) dient dem Schutz des
Motors (10).
In diesem Ausführungsbeispiel ist an einem Ende der Führungsschiene (3) zusätzlich ein& V603418
Sitzplatte (4) angebracht. Am Boden des Arzneibades (2) ist ein Ablaufrohr (5) fest verbunden.
Die vertikale Mittellinie des Arzneibades (2) fällt mit der vertikalen Mittellinie des
Verbindungsrahmens (1) zusammen, und die Führungsschienen (3) sind symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Arzneibades (2) angeordnet. Die vertikale Mittellinie des
Verschlussstopfens (6) stimmt mit der Achse des Ablaufrohrs (5) überein. Das Ablaufrohr (5) steht mit dem Inneren des Arzneibades (2) in Verbindung, und an seinem Ende ist der
Verschlussstopfen (6) über ein Gewinde befestigt. Durch die Sitzplatte (4) kann die Patientin so auf dem Arzneibad (2) Platz nehmen, dass das Becken vollständig in das Arzneibad eintaucht.
Die im Arzneibad (2) enthaltenen Medikamente können so den Perinealbereich der Patientin umspülen und das Operationsareal wirksam baden. Dadurch wird die Heilung der
Operationswunden gefördert, eine gezielte Rehabilitation nach gynäkologischen
Tumoroperationen ermöglicht und die Praxistauglichkeit der Vorrichtung gesteigert. Mithilfe der Führungsschienen (3) kann die Sitzplatte (4) nach vorne und hinten verschoben werden, sodass die Patientin während des Arzneibades die Position des Beckens variieren kann, was eine bessere Berührung der Medikamente mit der Wunde begünstigt.
In diesem Ausführungsbeispiel sind an beiden Seiten des Verbindungsrahmens (1)
Armlehnen (15) fest angebracht, die symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des
Verbindungsrahmens (1) angeordnet sind. Am unteren Ende der Armlehnen (15) sind mehrere
Leichtbaulöcher vorgesehen, die gleichmäßig entlang der horizontalen Mittellinie der
Armlehnen (15) verteilt sind. Am hinteren Ende des Verbindungsrahmens (1) ist eine
Rückenlehne (16) fest angebracht, in der mehrere durchgehende Belüftungslöcher (17) vorgesehen sind. Die Belüftungslöcher (17) sind in der Rückenlehne (16) in rechteckiger Matrix angeordnet. Durch die Armlehnen (15) können die Patientinnen ihre Hände bequem ablegen, während die Rückenlehne (16) eine komfortable Stütze beim Anlehnen bietet. Die
Belüftungslöcher (17) sorgen beim Anlehnen für Luftzirkulation und Atmungsaktivität, wodurch der Sitzkomfort der Vorrichtung verbessert wird. Nach Abschluss des Arzneibades kann durch Drehen des Verschlussstopfens (6) das Ablaufrohr (5) geöffnet werden, sodass die
Flüssigkeit aus dem Arzneibad (2) leicht abgelassen werden kann.
Funktionsweise: Bei der Verwendung der Vorrichtung wird diese zunächst durch die
Fußstützen (14) aufgestellt. Durch Drehen der Gewindestangen (13) in Verbindung mit den
Gewinderohren (12) lässt sich der Abstand zwischen dem Verbindungsrahmen (1) und den
Fußstützen (14) einstellen, sodass die Höhe des Verbindungsrahmens (1) und des Arzneibades (2) angepasst werden kann. Dadurch eignet sich die Vorrichtung für Patientinnen unterschiedlicher Körpergröße und verbessert ihre Anwendbarkeit.
Im Arzneibad (2) können Medikamente und Warmwasser eingefüllt werden. Mithilfe der
Heizrohre (9) können die Flüssigkeiten im Arzneibad (2) erwärmt werden, um eine konstante
Temperatur aufrechtzuerhalten und ein Abkühlen zu verhindern, das die Wirkung der
Medikamente beeinträchtigen könnte. Gleichzeitig wird durch Einschalten des Motors (10) der
Drehtisch (8) in Rotation versetzt, sodass die Flüssigkeiten im Arzneibad (2) durchmischt werden, was eine gleichmäßige Vermischung von Medikamenten und Warmwasser unterstützt.
Der Schutzkasten (11) dient dem Schutz des Motors (10). Über das Bedienfeld (7) kann die
Vorrichtung gesteuert werden.
Durch die Sitzplatte (4) kann die Patientin im Arzneibad (2) Platz nehmen, sodass die
Medikamente im Inneren des Bades den Perinealbereich umspülen und ein gezieltes Arzneibad für die Operationswunden ermöglichen. Dies begünstigt die Heilung nach Operationen be 603418 gynäkologischen Tumoren und erhöht die Praxistauglichkeit der Vorrichtung. Mithilfe der
Führungsschienen (3) lässt sich die Sitzplatte (4) nach vorne und hinten verschieben, wodurch die Patientin die Position des Beckens während des Arzneibades variieren kann. Dadurch wird 5 der Kontakt der Medikamente mit den Wunden verbessert. Die Armlehnen (15) ermöglichen es der Patientin, die Hände bequem abzulegen, während die Rückenlehne (16) als Stütze dient. Die
Belüftungslöcher (17) sorgen dabei für Luftzirkulation und erhöhen den Komfort.
Nach Beendigung des Arzneibades kann durch Drehen des Verschlussstopfens (6) das
Ablaufrohr (5) geöffnet werden, sodass die Flüssigkeit aus dem Arzneibad (2) einfach abgelassen werden kann.
Die vorstehenden Inhalte stellen eine detaillierte Erläuterung der Erfindung anhand konkreter Ausführungsbeispiele dar. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass die Erfindung ausschließlich auf diese Beispiele beschränkt ist. Fachleute auf dem einschlägigen Gebiet können, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen, einfache Abwandlungen oder
Ersetzungen vornehmen. Alle diese Varianten sind als in den Schutzbereich der vorliegenden
Erfindung fallend anzusehen, wie er durch die eingereichten Patentansprüche definiert ist.
Claims (7)
1. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen, umfassend einen Verbindungsrahmen (1), dadurch gekennzeichnet, dass an allen vier Ecken der Unterseite des Verbindungsrahmens (1) Stützkomponenten vorgesehen sind, in der Mitte des Verbindungsrahmens (1) ein Arzneibad (2) fest angebracht ist, an beiden Seiten des Arzneibades (2) Führungsschienen (3) vorgesehen sind, an einem Ende der Führungsschiene (3) eine Sitzplatte (4) angebracht ist, am Boden des Arzneibades (2) ein Ablaufrohr (5) fest verbunden ist, wobei das Ablaufrohr (5) mit dem Inneren des Arzneibades (2) in Verbindung steht, und am Ende des Ablaufrohrs (5) ein Verschlussstopfen (6) über ein Gewinde angebracht ist.
2. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Mittellinie des Arzneibades (2) mit der vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens (1) übereinstimmt, die Führungsschienen (3) symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Arzneibades (2) angeordnet sind und die vertikale Mittellinie des Verschlussstopfens (6) mit der Achse des Ablaufrohrs (5) übereinstimmt.
3. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite des Arzneibades (2) fest mit einem Bedienfeld (7) verbunden ist, im Zentrum des Bodens des Arzneibades (2) ein drehbarer Drehtisch (8) vorgesehen ist, dessen Außenseite fest mit Heizrohren (9) versehen ist, die ringförmig gleichmäßig um die vertikale Mittellinie des Drehtisches (8) angeordnet sind, wobei die vertikale Mittellinie des Drehtisches (8) mit der vertikalen Mittellinie des Arzneibades (2) zusammenfällt.
4. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Arzneibades (2) ein Motor (10) fest angebracht ist, dessen Antriebswelle den Boden des Arzneibades (2) durchdringt und fest mit dem Drehtisch (8) verbunden ist, wobei die Antriebswelle des Motors (10) über ein Dichtlager drehbar mit dem Arzneibad (2) verbunden ist, und auf der Außenseite des Motors (10) ein Schutzkasten (11) angeordnet ist, dessen Oberseite fest mit dem Arzneibad (2) verbunden ist.
5. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkomponenten ein Gewinderohr (12), eine Gewindestange (13) und eine Fußstütze (14) umfassen, wobei an allen vier Ecken der Unterseite des Verbindungsrahmens (1) Gewinderohre (12) fest angebracht sind, an deren unteren Enden Gewindestangen (13) befestigt sind, an den unteren Enden der Gewindestangen (13) Fußstützen (14) angebracht sind und die Gewinderohre (12) symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens (1) angeordnet sind.
6. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten des Verbindungsrahmens (1) Armlehnen (15) fest angebracht sind, die symmetrisch zur vertikalen Mittellinie des Verbindungsrahmens (1) angeordnet sind, wobei am unteren Ende der Armlehnen (15) mehrere Leichtbauöffnungen vorgesehen sind, die gleichmäßig entlang der horizontalen Mittellinie der Armlehnen (15) verteilt sind.
7. Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren Ende des Verbindungsrahmens (1) eine Rückenlehne (16) fest angebracht ist, wobei in der Rückenlehne (16) mehrere durchgehende
; Belüftungsôffnungen (17) vorgesehen sind, die in rechteckiger Anordnung auf der Rückenlehné V603418 (16) verteilt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU603418A LU603418B1 (de) | 2025-10-09 | 2025-10-09 | Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU603418A LU603418B1 (de) | 2025-10-09 | 2025-10-09 | Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU603418B1 true LU603418B1 (de) | 2026-04-13 |
Family
ID=99441686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU603418A LU603418B1 (de) | 2025-10-09 | 2025-10-09 | Eine Vorrichtung zur Rehabilitation nach gynäkologischen Tumoroperationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU603418B1 (de) |
-
2025
- 2025-10-09 LU LU603418A patent/LU603418B1/de active
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