LU602672B1 - Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall - Google Patents
Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem UltraschallInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall, umfassend: ein Basiselement, eine Stützstange und eine Fixiereinrichtung. Das Basiselement ist als halbrunde Bodenplatte ausgebildet, an deren Oberseite eine ringförmige Führungsschiene angeordnet ist, in der die Stützstange gleitend geführt ist. Die Stützstange ist U-förmig gestaltet, wobei ihr unteres Ende über einen T-förmigen Sitz verschiebbar mit dem Basiselement verbunden ist. An der Vorderseite der Stützstange ist ein Führungsschaft einstückig ausgeformt, an der Rückwand befindet sich eine Nut, in der eine Verstellschraube drehbar gelagert ist.Die Fixiereinrichtung umfasst eine Gleitplatte, einen Halterahmen sowie eine Verstellschraube. An der Vorderseite der Gleitplatte ist eine Teleskopstange befestigt, die mit dem Halterahmen verbunden ist. Ein Rastblock ist verschiebbar in der Nut montiert und über ein Gewinde mit der Verstellschraube gekoppelt. Im an der Seite befindlichen Vorsprung ist ein Gewindeloch vorgesehen, in das die Verstellschraube eingeschraubt ist.Der Halterahmen ist als offener Vierkantrahmen ausgeführt, wobei eine Seite an seinem hinteren Ende fest mit der Teleskopstange verbunden ist und die gegenüberliegende Seite drehbar mit der Verstellschraube gekoppelt ist. Die Innenwand des Halterahmens ist mit einer 20 quadratischen Luftpolsterschicht versehen. An der Oberseite des Halterahmens kann eine Luftpumpe demontierbar installiert werden.
Description
Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem LU602672
Ultraschall
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung betrifft den technischen Bereich der
Ultraschalluntersuchungsgeräte und bezieht sich insbesondere auf eine
Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall.
Technologie im Hintergrund
Der muskuloskelettale Ultraschall stellt ein bedeutendes medizinisches
Diagnoseverfahren dar und spielt eine Schlüsselrolle in der klinischen Diagnostik.
Mithilfe spezieller Hochfrequenz-Ultraschallsonden (typischerweise mit Frequenzen von 12-5MHz oder 18-5 MHz) ermöglicht er eine präzise Diagnose von
Erkrankungen der Muskulatur, des Weichgewebes und des Skelettsystems.
Insbesondere durch den Einsatz der 3D-Bildgebung, bei der ein ringförmiger
Schallkopf Signale in einem 360-Grad-Winkel erfasst, können zweidimensionale
Ultraschallbilder in dreidimensionale Darstellungen umgewandelt werden. Dadurch erhält das medizinische Fachpersonal eine intuitivere und umfassendere Sicht auf die
Läsionen, was die Genauigkeit der Diagnose und die Präzision therapeutischer
Maßnahmen erheblich verbessert. Dies bietet insbesondere bei der Diagnose und operativen Versorgung von orthopädischen Erkrankungen wie Osteosarkomen, peripheren Nervenschäden und Skelettverletzungen einen erheblichen klinischen
Mehrwert.
Derzeit erfolgt die Ultraschalluntersuchung zumeist durch manuelle Führung des
Sondenkopfes durch medizinisches Personal. Diese Vorgehensweise birgt jedoch erhebliche Nachteile: physiologische Handzittern lassen sich kaum vermeiden, und die Untersuchungserfahrung variiert stark zwischen den Anwendern. Diese subjektiven Faktoren führen zu einer Instabilität des Ultraschallpfades und erschweren eine gleichmäßige Bewegungstiefe und -geschwindigkeit während des
Scans. Besonders bei längeren Untersuchungen nimmt die Handermüdung des
Untersuchers zu, was wiederum das Zittern verstärkt und die Bildqualität mindert.
Dies beeinträchtigt die Wahrnehmung und Beurteilung kleiner pathologischer
Veränderungen und verringert dadurch potenziell die diagnostische Genauigkeit.
Um die Probleme der manuellen Führung zu beheben, wurde in der bestehenden
Technik versucht, Haltevorrichtungen für die Ultraschallsonde zu entwickeln. Jedoch weisen die derzeit verfügbaren Sondenhalterungen häufig funktionale
Einschränkungen und mangelnde Einstellbarkeit auf. Manche Vorrichtungen erlauben lediglich eine einfache Fixierung, ohne flexibel auf unterschiedliche
Untersuchungsregionen und Anforderungen des Patienten eingehen zu können.
Andere wiederum können den Bewegungsbereich der Sonde nicht präzise an komplexe Körperstrukturen anpassen, was dazu führt, dass bei der Untersuchung keine stabilen und qualitativ hochwertigen Bilder erzielt werden können. Besonders bei Untersuchungen an Gelenken oder anderen Bereichen mit unregelmäßiger
Oberfläche gelingt es den herkömmlichen Halterungen oft nicht, einen konstanten
Hautkontakt oder stabile Schallwinkel sicherzustellen, was die Bildgebung negativ beeinflusst.
Zusammenfassend besteht im Bereich der 3D-Bildgebung mittels LU602672 muskuloskelettalem Ultraschall ein dringender Bedarf an einer verbesserten
Sondenhalterung, die die genannten Mängel überwindet, die Stabilität und
Genauigkeit der Untersuchung erhöht und somit eine verlässlichere Grundlage für die klinische Diagnostik bietet.
Inhalt der Erfindung
Um die oben genannten technischen Effekte zu erzielen, wird die Erfindung durch folgende technische Lösung verwirklicht:
Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem
Ultraschall, umfassend: ein Basiselement, eine Stützstange und eine
Fixiereinrichtung;
Das Basiselement ist eine halbrunde Bodenplatte, wobei sich an deren Oberseite eine ringfôrmige Führungsschiene befindet, in der die Stützstange gleitend geführt ist;
Die Stützstange ist U-formig ausgebildet, ihr unteres Ende ist über einen
T-formigen Sitz verschiebbar mit dem Basiselement verbunden; an der Vorderseite der
Stützstange ist ein Führungsschaft integriert, an der Rückseite ist eine Nut vorgesehen; innerhalb dieser Nut ist eine Verstellschraube drehbar gelagert;
Die Fixiereinrichtung umfasst eine Gleitplatte, einen Halterahmen und eine
Verstellschraube; in der Mitte der Gleitplatte befindet sich eine runde Öffnung, die verschiebbar auf dem Führungsschaft sitzt; am hinteren Ende der Gleitplatte ist ein
Rastblock integriert, an der Seitenwand befindet sich ein Vorsprung; an der
Vorderseite ist eine Teleskopstange befestigt, die mit dem Halterahmen verbunden ist;
Der Rastblock ist verschiebbar in der Nut montiert und über ein Gewinde mit der
Verstellschraube verbunden;
Am Vorsprung befindet sich ein Gewindeloch, in das eine weitere
Verstellschraube eingeschraubt ist;
Der Halterahmen ist als offener Vierkantrahmen ausgeführt, an dessen hinterer
Seite eine Teleskopstange fest montiert ist; die gegeniiberliegende Seite ist über eine
Verstellschraube drehbar gelagert; an der Innenwand des Halterahmens ist eine quadratische Luftpolsterschicht angebracht; an der Oberseite des Halterahmens kann eine Luftpumpe demontierbar angebracht werden; durch die Luftpumpe wird das
Luftpolster aufgeblasen, um die Sonde fest zu klemmen; durch die Verstellschraube kann die Sonde in Längsrichtung verschoben werden;
Weiterhin ist an der Außenwand des Basiselements eine Reihe von
Begrenzungszédhnen angeordnet;
In der Mitte der ringfôrmigen Führungsschiene ist ein Durchgangsschlitz vorgesehen;
Darüber hinaus ist an der Rückseite des T-förmigen Sitzes eine erste
Teleskopstange angebracht, die mit einer Bogenplatte verbunden ist, wobei sich um die erste Teleskopstange ein elastisches Element befindet; an der Innenwand der
Bogenplatte sind in Reihe angeordnete erste Begrenzungszähne vorgesehen, die beweglich mit dem Basiselement verbunden sind; an der Außenwand der Bogenplatte ist ein Handgriff integriert;
Das elastische Element ist mit einem Ende an der Bogenplatte und mit dem anderen Ende an einem T-förmigen Block befestigt. LU602672
Die vorteilhaften Effekte der vorliegenden Erfindung sind wie folgt:
Multidimensionale und multidirektionale, flexible und präzise Einstellung:Durch das Verschieben der Stützstange innerhalb der ringförmigen Führungsschiene kann der Winkel der Sonde angepasst werden. Das Drehen der Verstellschraube hebt oder senkt die Gleitplatte, wodurch die Höhe der Sonde verändert wird. Zusätzlich reguliert eine weitere Verstellschraube die Bewegung des Halterahmens nach vorn oder hinten, sodass eine flexible und präzise Anpassung der Sonde in mehreren
Dimensionen und Richtungen realisiert wird.
Stabile Fixierung zur Sicherung der Bildqualität:Die quadratische
Luftpolsterschicht an der Innenwand des Halterahmens wirkt in Kombination mit der
Luftpumpe, um die Sonde gleichmäßig und stabil einzuklemmen. Dadurch werden
Vibrationen der Sonde vermieden und die durch manuelle Handhabung verursachten
Zitternsprobleme des Arztes eliminiert. Dies reduziert Instabilitäten im
Ultraschallpfad und gewährleistet eine hohe Bildqualität, verbessert die Darstellung kleinster pathologischer Veränderungen und erhöht somit die diagnostische
Genauigkeit.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Zur besseren Verdeutlichung der technischen Lösung des Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend die für die Beschreibung benötigten
Begleitzeichnungen kurz vorgestellt:
Bild 1 ist eine schematische Gesamtansicht der Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall;
Bild 2 ist eine weitere schematische Gesamtansicht der Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall;
Bild 3 ist eine Schnittdarstellung der Struktur der Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall;
Bild 4 ist eine Schnittdarstellung der Stützstange der Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall;
Bild 5 ist eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereichs A der Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall;
Bild 6 ist eine strukturierte schematische Darstellung der Fixiereinrichtung der
Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall.
In den Abbildungen bezeichnen die Bezugszeichen die folgenden Komponenten: 1 steht für das Basiselement, 101 für die ringförmige Führungsschiene, 1011 für den
Durchgangsschlitz, 102 für die Begrenzungszähne, 2 für den T-förmigen Sitz, 2001 für die Bogenplatte, 20011 für die ersten Begrenzungszähne, 2002 für die erste
Teleskopstange, 20021 für das elastische Element, 2003 für den Handgriff, 201 für die
Stützstange, 2011 für die Nut, 2012 für den Führungsschaft, 3 für die Verstellschraube, 4 für die Gleitplatte, 4001 für den Rastblock, 4002 für den Vorsprung, 401 für die
Einstellschraube, 402 für die zweite Teleskopstange, 5 für den Halterahmen, 501 für die quadratische Luftpolsterschicht und 502 für die Luftpumpe.
Detaillierte Beschreibung
Die erfindungsgemäße Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall umfasst: ein Basiselement 1, eine Stützstange 201 LU602672 sowie eine Fixiereinrichtung.
Das Basiselement 1 ist als halbrunde Bodenplatte ausgebildet, an deren Oberseite sich eine ringförmige Führungsschiene 101 befindet, in der die Stützstange 201 gleitend geführt ist.
Die Stützstange 201 ist U-förmig aufgebaut und an ihrem unteren Ende über einen T-förmigen Sitz2 verschiebbar mit dem Basiselement 1 verbunden. An der
Vorderseite der Stützstange201 ist ein Führungsschaft 2012 integriert, an der
Rückwand befindet sich eine Nut2011. Innerhalb dieser Nut ist eine
Verstellschraube 401 drehbar gelagert.
Die Fixiereinrichtung umfasst eine Gleitplatte 4, einen Halterahmen 5 sowie eine
Verstellschraube 401. In der Mitte der Gleitplatte 4 befindet sich eine runde Öffnung, die verschiebbar auf dem Führungsschaft 2012 sitzt. An der Rückseite der
Gleitplatte 4 ist ein Rastblock 4001 einstückig ausgebildet, an der Seitenwand befindet sich ein Vorsprung 4002, und an der Vorderseite ist eine Teleskopstange 402 befestigt, die mit dem Halterahmen 5 verbunden ist.
Der Rastblock 4001 ist verschiebbar in der Nut2011 montiert und über ein
Gewinde mit der Verstellschraube 3 verbunden.
Am Vorsprung 4002 befindet sich ein Gewindeloch, in das die
Verstellschraube 401 eingeschraubt ist.
Der Halterahmen 5 ist als offener, rechteckiger Rahmen ausgebildet, an dessen hinterem Ende eine Seite fest mit der Teleskopstange 402 verbunden ist, während die gegenüberliegende Seite drehbar mit der Verstellschraube 401 verbunden ist. Die
Innenwand des Halterahmens 5 ist mit einer quadratischen Luftpolsterschicht 501 versehen. An der Oberseite des Halterahmens5 kann eine Luftpumpe 502 demontierbar angebracht werden. Über die Luftpumpe 502 wird die Luftpolsterschicht kontrolliert aufgeblasen, um die Sonde fest einzuklemmen, während mit Hilfe der
Verstellschraube 401 die Vor- und Zurückbewegung der Sonde reguliert werden kann.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen das technische Konzept des Ausführungsbeispiels der Erfindung klar und vollständig beschrieben. Es versteht sich, dass die beschriebenen Ausführungsformen lediglich einen Teil der Erfindung darstellen und nicht deren Gesamtheit.
Ausführungsbeispiel 1
Wie in den Bildern 1 bis 6 dargestellt, wird in diesem Ausführungsbeispiel eine
Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall bereitgestellt, umfassend: ein Basiselement 1, eine Stützstange 201 und eine
Fixiereinrichtung.
Das Basiselement 1 ist als halbrunde Platte ausgeführt, an deren Oberseite eine ringfôrmige Führungsschiene 101 angeordnet ist, in der die Stützstange 201 verschiebbar geführt ist. Das Basiselement 1 besteht aus hochfestem technischem
Kunststoff, wodurch sich die Stützstange 201 innerhalb eines Bereichs von 180 Grad flexibel um das Zentrum des Basiselements drehen lässt, um den Anforderungen an
Ultraschallbildgebung in unterschiedlichen Winkeln gerecht zu werden.
Die Stützstange 201 ist U-fôrmig aufgebaut und besteht aus einer hochfesten
Aluminiumlegierung, die sowohl strukturelle Stabilität als auch hohe Festigkeit LU602672 gewährleistet. Am unteren Ende der Stützstange befindet sich ein T-förmiger Sitz 2, der verschiebbar mit dem Basiselement 1 verbunden ist. An der Vorderseite ist ein
Führungsschaft 2012 integriert, während sich auf der Rückwand der Stützstange eine 5 Nut2011 befindet. Innerhalb dieser Nut ist eine Verstellschraube 401 drehbar gelagert.
Die Fixiereinrichtung umfasst eine Gleitplatte 4, einen Halterahmen 5 und eine
Verstellschraube 401. In der Mitte der Gleitplatte 4 befindet sich eine runde Öffnung, die verschiebbar auf dem Führungsschaft 2012 sitzt. An der Rückseite der Gleitplatte ist ein Rastblock 4001 einstückig ausgeführt, an der Seitenwand ein Vorsprung 4002, und an der Vorderseite ist eine Teleskopstange 402 montiert, die mit dem
Halterahmen 5 verbunden ist.
Der Rastblock 4001 ist verschiebbar in der Nut2011 gelagert und über ein
Gewinde mit der Verstellschraube 3 verbunden.
Am Vorsprung 4002 befindet sich ein Gewindeloch, in das die
Verstellschraube 401 eingeschraubt ist.
Der Halterahmen 5 hat eine offene, rechteckige Struktur und besteht aus einer leichten, hochfesten Titanlegierung, die sowohl die nötige Festigkeit als auch ein geringes Gesamtgewicht gewährleistet. An einer Seite der Rückseite des
Halterahmens ist die Teleskopstange402 fest angebracht, während die gegenüberliegende Seite über die Verstellschraube 401 drehbar verbunden ist. Die
Innenwand des Halterahmens ist mit einer quadratischen Luftpolsterschicht 501 ausgekleidet. An der Oberseite des Halterahmens kann eine Luftpumpe 502 demontierbar angebracht werden. Uber diese Luftpumpe 502 wird die
Luftpolsterschicht aufgeblasen, um die Ultraschallsonde gleichmäßig und sicher zu fixieren. Die Verstellschraube 401 ermöglicht eine präzise Längsverstellung der
Sondenposition.
In diesem Ausführungsbeispiel ist an der Außenwand des Basiselements 1 eine
Reihe von Begrenzungszähnen 102 angebracht.
In der Mitte der ringförmigen Führungsschiene 2011101 ist ein
Durchgangsschlitz 1011 vorgesehen.
In diesem Ausführungsbeispiel ist an der Rückseite des T-förmigen Sitzes 2 eine erste Teleskopstange 402 angebracht, die mit einer Bogenplatte 2001 verbunden ist.
Um die Außenseite der Teleskopstange 402 ist ein elastisches Element 20021 gewickelt. Die Innenwand der Bogenplatte 2001 ist mit einer Reihe erster
Begrenzungszähne 20011 versehen, über die sie beweglich mit dem Basiselement 1 verbunden ist. An der Außenwand der Bogenplatte 2001 ist ein integrierter
Handgriff 2003 ausgebildet.
Das elastische Element 20021 ist mit einem Ende an der Bogenplatte 2001 und mit dem anderen Ende an einem T-förmigen Block befestigt.
Die quadratische Luftpolsterschicht 501 besteht aus medizinischem
Silikonmaterial, das eine ausgezeichnete Flexibilität und Abdichtung gewährleistet.
An der Oberseite des Halterahmens 5 befindet sich eine standardisierte Schnittstelle, über die eine Mikro-Luftpumpe 502 schnell montiert und demontiert werden kann.
Während des Einsatzes wird über die Pumpe 502 Luft in die Polsterschicht geleitet,
wodurch diese sich gleichmäßig aufbläht und die Ultraschallsonde sicher im LU602672
Halterahmen 5 fixiert. Diese flexible Fixierung gewährleistet sowohl eine stabile
Positionierung der Sonde als auch den Schutz vor Beschädigung durch harte
Klemmdrucke. Beim Ablassen der Luft zieht sich das Luftpolster zurück, was die
Entnahme oder den Austausch der Sonde erleichtert. In Kombination mit der
Verstellschraube 401 an der Rückseite des HalterahmensS kann die Vor- und
Rückwärtsbewegung der Sonde präzise gesteuert werden, um den Anforderungen unterschiedlicher Bildgebungssituationen gerecht zu werden.
Konkretisierte Ausführungsweise
Installation der Sonde: Die Ultraschallsonde wird in den Halterahmen 5 eingesetzt. Anschließend wird über die Luftpumpe 502 Luft in die Luftpolsterschicht geleitet, sodass sich diese gleichmäßig ausdehnt und die Sonde fest und sicher im
Inneren des Halterahmens 5 fixiert.
Winkeleinstellung: Der Handgriff 2003 wird nach außen gezogen, wodurch die
Arretierung der Stützstange 201 durch die Bogenplatte 2001 aufgehoben wird. Nun kann die Stützstange 201 in den gewünschten Winkel gedreht werden. Nach dem
Loslassen des Handgriffs greifen die Begrenzungszähne 20011 an der Innenwand der
Bogenplatte wieder in die Begrenzungszähne 102 an der Außenwand des
Basiselements 1 ein, sodass die Stützstange sicher in der eingestellten Position fixiert ist.
Einstellung der Vor-/Rückbewegung der Sonde: Durch Drehen der
Verstellschraube 401 innerhalb der Nut2011 an der Rückseite der Stützstange 201 wird — über die Gewindeverbindung zur Gleitplatte4 (Rastblock 4001) — die
Gleitplatte entlang des Führungsschafts 2012 vor- oder zurückbewegt. Dadurch lässt sich die Position der Sonde in Längsrichtung anpassen. Zusätzlich kann die
Feinjustierung durch Drehen der am hinteren Ende des Halterahmens drehbar gelagerten Verstellschraube 401 erfolgen, um die Position der Sonde noch präziser zu regulieren.
Demontage der Sonde: Zum Entfernen der Sonde wird Luft aus der
Luftpolsterschicht über die Luftpumpe 502 abgelassen. Die Luftschicht zieht sich zusammen, und die Sonde kann problemlos aus dem Halterahmen 5 entnommen werden.
Zusammenfassend bietet die vorliegende Erfindung eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall. Durch das Verschieben der
Stutzstange 201 innerhalb der ringförmigen Führungsschiene 101 kann der Winkel der
Sonde eingestellt werden. Das Heben und Senken der Gleitplatte 4 erfolgt über die
Verstellschraube 3, was die Hôheneinstellung der Sonde ermöglicht. Die
Längsverschiebung wird über die Verstellschraube 401 durch Bewegen des
Halterahmens 5 realisiert — damit ist eine flexible, präzise und multidirektionale
Einstellung der Sonde möglich.
Die quadratische Luftpolsterschicht 501 an der Innenwand des Halterahmens 5 arbeitet mit der Luftpumpe 502 zusammen, um die Sonde gleichmäßig und stabil zu fixieren. Dadurch werden Vibrationen der Sonde und das Zittern bei manueller
Bedienung vermieden, Instabilitäten im Schallverlauf reduziert und eine hohe
;
Bildqualität gewährleistet — was die Erkennung kleinster pathologischer LU602672
Veränderungen und die diagnostische Genauigkeit erheblich verbessert.
Die vorstehend offenbarten bevorzugten Ausführungsbeispiele dieser Erfindung dienen lediglich der Erläuterung und beschreiben nicht alle Details vollständig. Die
Erfindung ist nicht auf die konkret beschriebenen Ausführungsformen beschränkt.
Claims (4)
1. Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: ein Basiselement, eine Stützstange und eine Fixiereinrichtung; das Basiselement ist eine halbrunde Bodenplatte, an deren Oberseite sich eine ringförmige Führungsschiene befindet, die gleitend mit der Stützstange verbunden ist; die Stützstange ist U-förmig ausgebildet, ihr unteres Ende ist über einen T-förmigen Sitz verschiebbar mit dem Basiselement verbunden; an der Vorderseite der Stützstange ist ein Führungsschaft einstückig ausgebildet, an der Rückwand befindet sich eine Nut, in der eine Verstellschraube drehbar gelagert ist; die Fixiereinrichtung umfasst eine Gleitplatte, einen Halterahmen und eine Verstellschraube; die Gleitplatte weist in ihrer Mitte eine runde Öffnung auf, die gleitend mit dem Führungsschaft verbunden ist, an der Rückseite der Gleitplatte ist ein Rastblock, an der Seitenwand ein Vorsprung und an der Vorderseite eine Teleskopstange vorgesehen, die mit dem Halterahmen verbunden ist; der Rastblock ist verschiebbar in der Nut montiert und über ein Gewinde mit der Verstellschraube verbunden; im Vorsprung befindet sich ein Gewindeloch, in das die Verstellschraube eingeschraubt ist; der Halterahmen ist ein offener Vierkantrahmen, an dessen Rückseite eine Seite festmit der Teleskopstange verbunden ist, während die gegenüberliegende Seite drehbar mit der Verstellschraube verbunden ist; an der Innenwand des Halterahmens ist eine quadratische Luftpolsterschicht angebracht; an der Oberseite des Halterahmens ist eine demontierbare Luftpumpe vorgesehen, welche die Luftpolsterschicht aufbläst, um die Sonde einzuklemmen, während die Verstellschraube die Vor- und Rückwärtsbewegung der Sonde steuert.
2. Sondenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenwand des Basiselements eine Reihe von Begrenzungszähnen angebracht ist und in der Mitte der ringförmigen Führungsschiene ein Durchgangsschlitz vorgesehen ist.
3. Sondenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des T-förmigen Sitzes eine erste Teleskopstange angebracht ist, die mit einer Bogenplatte verbunden ist, wobei sich um die Teleskopstange ein elastisches Element befindet; die Innenwand der Bogenplatte weist in Reihe angeordnete erste Begrenzungszähne auf, die beweglich mit dem Basiselement verbunden sind; an der Außenwand der Bogenplatte ist ein integrierter Handgriff vorgesehen.
4. Sondenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des elastischen Elements mit der Bogenplatte verbunden ist und das andere Ende mit einem T-förmigen Block.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU602672A LU602672B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU602672A LU602672B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU602672B1 true LU602672B1 (de) | 2026-01-28 |
Family
ID=98569400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU602672A LU602672B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Eine Sondenhalterung für die 3D-Bildgebung mittels muskuloskelettalem Ultraschall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU602672B1 (de) |
-
2025
- 2025-07-28 LU LU602672A patent/LU602672B1/de active IP Right Grant
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20260128 |