LU601931B1 - Ein Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen aus hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz - Google Patents
Ein Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen aus hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-ErzInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart ein Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen aus hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz und gehört zum Bereich der mineralverarbeitenden Verfahrenstechnik. Die Erfindung umfasst eine entschlämmende Vorbehandlung, bei der ein Teil des gut flottierbaren Goldes frühzeitig abgetrennt wird, um die nachfolgenden Trennprozesse nicht zu beeinträchtigen. Für die Trennung oxidierter Kupferminerale wird die Flotationsmethode eingesetzt. Dabei werden Flotationsreagenzien und Prozessbedingungen entsprechend den Erzcharakteristika angepasst, um eine effiziente Rückgewinnung von Kupfer und Gold zu erzielen.Eisenminerale werden mittels Magnetscheidung zurückgewonnen, was nicht nur den wirtschaftlichen Nutzen erhöht, sondern auch den Goldgehalt im Rückstand verbessert und den Einfluss von Eisenmineralen auf die anschließende Schwerkrafttrennung vermeidet. Schließlich wird Gold aus den Rückständen durch Schwerkraftaufbereitung zurückgewonnen, um eine maximale Nutzung der Goldressourcen zu gewährleisten.Die Erfindung integriert mehrere Aufbereitungstechnologien, optimiert den Trennprozess der Minerale, steigert die Metallrückgewinnungsrate und verringert Ressourcenverluste. Der Kern des 20 Verfahrens liegt in der optimierten Aufbereitungsabfolge, durch die die Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen deutlich verbessert und der Verlust nutzbarer Metalle im Erz auf ein Minimum reduziert wird.
Description
Ein Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen aus LU601931 hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz
Technischer Bereich
Die Erfindung gehört zum technischen Gebiet der Mineralverarbeitung und betrifft konkret ein Aufbereitungsverfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen aus hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz.
Technologie im Hintergrund
Hochtonhaltiges oxidiertes Kupfer-Gold-Erz bezeichnet ein goldhaltiges Erz, das einen hohen Gehalt an Tonmineralen (Tonerz) und oxidiertem Kupfer aufweist.
Solche Erze haben eine komplexe mineralische Zusammensetzung und enthalten Erze mit Gold, Kupfer, Silber, Eisen sowie weiteren Elementen, wobei Kupfer hauptsächlich in oxidierter Form (wie Malachit, Azurit usw.) vorliegt und Gold in der
Regel als gediegenes Gold oder Trägergold existiert. Es enthält kupferhaltige Oxide (wie Malachit, Azurit usw.) sowie tonige Minerale (wie Kaolinit, Montmorillonit usw.).
Das Vorhandensein hochtonhaltiger Minerale wirkt sich negativ auf herkömmliche Verfahren zur Verarbeitung von Gold- und Kupfererzen aus.
Tonminerale haben eine feine Körnung und ausgeprägte kolloidale Eigenschaften, wodurch sie leicht Metallionen adsorbieren und somit die Rückgewinnungsrate der
Metalle verringern. Zudem können Tonminerale während des
Lösungsmittel-Laugungsverfahrens das Eindringen der Lösung behindern und somit die Laugungseffizienz mindern. Das in hochtonhaltigem oxidierten Kupfer-Gold-Erz enthaltene Gold liegt meist in Form von sehr feinen Partikeln vor und kann eng mit
Kupfermineralien verwachsen sein. In solchen Fällen wird die Rückgewinnung von
Gold häufig durch andere Minerale (wie Kupfer, Eisen, Tonminerale usw.) beeinträchtigt, was den Rickgewinnungsprozess erschwert und die
Rückgewinnungsrate senkt.
Bei der Verarbeitung von hochtonhaltigem oxidierten Kupfer-Gold-Erz ist zunächst die Entfernung der Tonminerale erforderlich. Gängige Methoden sind physikalische Entschlänmung und Flotationsentschlammung. Diese Verfahren tragen zur Trennung der Tonminerale bei und verringern deren Einfluss auf die nachfolgenden Verfahrensschritte, jedoch kann es beim Entschlämmungsprozess auch zu einem Verlust von Metallen kommen. Für die Rückgewinnung von Kupfer und
Gold werden in der Regel Verfahren wie Flotation, Laugung, Schwerkrafttrennung oder kombinierte Verfahren eingesetzt, die jedoch alle gewisse Nachteile aufweisen.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck der Erfindung besteht darin, ein Aufbereitungsverfahren zur
Rückgewinnung der Metalle Kupfer, Gold und Eisen aus oxidiertem Kupfer-Gold-Erz mit hohem Tonanteil, hohem Silikatgehalt und hohem Oxidationsgrad bereitzustellen.
In Anbetracht der bestehenden technischen Mängel bei der Verarbeitung oxidierter
Kupfer-Gold-Erze und unter Berücksichtigung der Merkmale dieses Erzes mit hohem
Ton-, Silikat- und Oxidationsgehalt wird ein kombiniertes Verfahren angewendet, das nach dem Mahlen eine Goldschlamm-Flotation, Kupfer-Gold-Flotation, magnetische
Eisenabscheidung und Schwerkrafttrennung für Gold umfasst, um letztlich
Goldkonzentrat, Kupferkonzentrat und Eisenkonzentrat zu gewinnen. LU601981
Die konkreten Verfahrensschritte sind wie folgt: (1) Mahlen: Der Mahlkonzentrationsgrad des Rohmaterials beträgt 55-65 %.
Während des Mahlens werden dem Erz 500-1000 g/t Natriumcarbonat (Na2COs) und 500-1500 g/t Ammoniumsulfat zugesetzt. Die Mahlfeinheit beträgt 70-80 % unter 0,074 mm, wodurch ein Erzbrei mit einer Massenkonzentration von 28-35 % erhalten wird; (2) Goldschlamm-Flotation: In den in Schritt (2) erhaltenen Erzbrei werden nacheinander 5-15 gt 2#01, 10-20 gt Z-200 und 5-15 gt
Butylammoniumdithiophosphat gegeben. Nach 1-2 Grobflotationen, 1-2
Feinflotationen und 1-2 Nachflotationen werden das Goldkonzentrat I sowie ein
Tailings-Erzbrei I mit einer Massenkonzentration von 25-32 % erhalten. Das erhaltene Goldkonzentrat I weist einen Goldgehalt von 35-50 g/t und eine
Rückgewinnungsrate von 25-30 % auf; (3) Oxidkupfer-Flotation: In den in Schritt (2) erhaltenen Tailings-Erzbrei I werden der Reihe nach Dispergiermittel, Schwefelungsmittel, Ammoniumsulfat,
Kollektor und Schaumbildner gegeben. Nach 1-2 Grobflotationen, 1-3
Feinflotationen und 1-2 Nachflotationen werden Kupferkonzentrat und
Tailings-Erzbrei II gewonnen. Das erhaltene Kupferkonzentrat weist einen
Kupfergehalt von 15-18 %, eine Kupferrückgewinnungsrate von 50-60 %, einen
Goldgehalt von 30-45 g/t und eine Goldrückgewinnungsrate von 35-40 % auf. (4) Magnetische Eisenabscheidung: Der in Schritt (3) erhaltene Tailings-Erzbrei
IT wird der Magnetabscheidung zugeführt. Nach 1-2 Grobabscheidungen und 1-2
Feinabscheidungen werden Eisenkonzentrat und Tailings-Erzbrei III erhalten. Das
Eisenkonzentrat weist einen Eisengehalt von 55-62 % auf, (5) Goldrickgewinnung durch Schwerkrafttrennung: Der in Schritt (4) erhaltene
Tailings-Erzbrei III wird nach Klassierung und erneutem Mahlen der
Schwerkrafttrennung zugeführt. Es werden Goldkonzentrat II und das Endtailing gewonnen. Das Goldkonzentrat II weist einen Goldgehalt von 35-50 g/t und eine
Goldrickgewinnungsrate von 5-10 % auf.
Das oxidierte Kupfer-Gold-Rohmaterial weist einen Kupfergehalt von 0,7-1,2 % und einen Goldgehalt von 1,5-3,0 g/t auf, mit einem Kupferoxidationsgrad von 50-90 % und einem Gehalt an primären Tonmineralien von 15-40 %. Die
Gangminerale bestehen aus Chlorit, Talk, Tremolit, Glimmer usw.
Im Schritt (3) der Oxidkupfer-Flotation besteht die Zusammensetzung des
Dispergiermittels im Massenverhältnis aus: Propylenglykol :
Natriumhexametaphosphat : CMC = 3 Teile : 4 Teile : 3 Teile. Das eingesetzte
Schwefelungsmittel ist eine oder mehrere der folgenden Substanzen: Natriumsulfid,
Natriumhydrogensulfid, Na.S4. Als Kollektor wird eine der folgenden oder beliebige
Mischungsverhiltnisse der folgenden Substanzen verwendet: Pentyldithiophosphat,
Isopentyldithiophosphat, Butylammoniumdithiophosphat. Der eingesetzte
Schaumbildner ist eine oder mehrere der folgenden Substanzen: 2#-Ol, MIBC,
Kerosin, Diesel.
Im Schritt (3) betragen die FEinsatzmengen des Dispergiermittels, des
Schwefelungsmittels, des Ammoniumsulfats, des Kollektors und des Schaumbildners LU601931 jeweils 600-1000 g/t, 1-3 kg/t, 1-3 kg/t, 200-500 g/t und 5-30 g/t.
Im Schritt (5) umfasst die Schwerkrafttrennung eine oder mehrere der folgenden
Einrichtungen: Rütteltisch, Spiralfôrderer, Knelson-Konzentrator. Wenn
Spiralförderer + Rütteltisch verwendet werden, wird der klassierte und erneut gemahlene Tailings-Erzbrei II zunächst dem Spiralförderer zugeführt, und das daraus gewonnene Konzentrat wird anschließend dem Rütteltisch zugeführt, um den
Goldgehalt im Goldkonzentrat zu erhöhen. Wird hingegen Knelson + Rütteltisch verwendet, wird der klassierte und erneut gemahlene Tailings-Erzbrei III zunächst dem Knelson-Konzentrator zugeführt, und das daraus gewonnene Konzentrat wird anschließend dem Rütteltisch zugeführt, um den Goldgehalt im Goldkonzentrat zu erhöhen.
Im Vergleich zu bestehenden Rückgewinnungsverfahren für oxidierte
Kupfer-Gold-Erze weist die vorliegende Erfindung folgende Vorteile auf: (1) Die Erfindung nutzt ein kombiniertes Verfahren aus Flotation,
Magnetscheidung und Schwerkrafttrennung, wodurch die Rückgewinnung von
Kupfer-, Gold- und Eisenmineralien in höchstem Maße realisiert wird. (2) Die Erfindung berücksichtigt die Eigenschaften von hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz und separiert bereits im
Entschlämmungsschritt einen Teil des gut flottierbaren Goldes. Dies entspricht dem
Prinzip der frühzeitigen Rückgewinnung und reduziert zugleich den Einfluss der
Tonminerale auf die nachfolgende Kupfer-Gold-Flotation. Gleichzeitig werden die
Verluste an Edelmetallgold während der Entschlimmung im Vergleich zur herkömmlichen Entschlämmungsflotation von oxidiertem Kupfer vermieden. (3) Im Flotationsschritt für oxidiertes Kupfer wird gezielt die Trägeradsorption von Gold verstärkt, sodass Gold im Kupferkonzentrat angereichert wird und eine kombinierte Rückgewinnung von Kupfer und Gold ermöglicht wird. (4) Durch die magnetische Abscheidung von Eisen aus den
Flotationsrückständen werden: (1) magnetit-, hämatit- und andere eisenhaltige
Minerale effizient zurückgewonnen, was den wirtschaftlichen Nutzen erhöht; (2) durch die Abtrennung eines Teils der Eisenminerale wird das im Rückstand verbleibende Gold weiter angereichert, der Goldgehalt steigt, was die Kosten der weiteren Behandlung senkt; (3) die Maßnahme schafft günstige Bedingungen für die nachfolgende Klassierung, erneutes Mahlen und Schwerkrafttrennung, da
Kornverteilung und spezifisches Gewicht die Schwerkrafttrennung stark beeinflussen.
Die vorrangige Abtrennung der Eisenminerale reduziert nicht nur das
Aufgabematerial für das Nachmahlen, sondern verbessert auch die Effizienz der
Schwerkraftaufbereitung. (5) Durch Klassierung und erneutes Mahlen der Rückstände nach der
Eisengewinnung können verbundene Partikel und von Gangmineralien umhülltes
Gold aufgeschlossen und anschließend durch Schwerkrafttrennung zurückgewonnen werden, was eine maximale Goldrückgewinnung ermöglicht. (6) Die Erfindung nutzt die unterschiedlichen Flotierbarkeiten von Gold in den drei Verfahrensschritten — Entschlämmung, Kupferflotation und Schwerkrafttrennung
— voll aus und realisiert dadurch eine maximale Nutzung des Edelmetalls Gold. LU601981 (7) Die Erfindung reduziert die bei herkömmlichen Aufbereitungsverfahren häufig auftretenden Schadstoffemissionen und erfüllt Umweltanforderungen. Durch den Einsatz effizienter Geräte und Prozesse werden zudem der Energieverbrauch und die Produktionskosten gesenkt. Dieses Aufbereitungsverfahren bietet eine praktikable technische Lôsung für die umfassende Rückgewinnung von hochsiliziumhaltigem, tonreichem und stark oxidiertem Kupfer-Gold-Erz und besitzt gute
Anwendungsperspektiven und wirtschaftlichen Nutzen.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 zeigt das Verfahrensflussschema des Ausführungsbeispiels 1 der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung
Nachfolgend wird das Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und
Eisen aus hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels weiter erläutert.
Ausführungsbeispiel 1 (1) Rohmaterial: Oxidiertes Kupfer-Gold-Erz aus Xinjiang. Der Kupfergehalt liegt zwischen 0,70-1,0 %, der Kupferoxidationsgrad bei 50-75 %, der Goldgehalt bei 1,5-2,5 g/t und der Tonanteil bei 15-25 %. Die Eisenminerale bestehen aus
Magnetit und Hämatit. Das Erz erscheint überwiegend hellgelb und grau, teils rotbraun. Die Gangminerale sind hauptsächlich silikathaltig, wie Chlorit, Talk und
Tremolit. Bild 1 zeigt das Verfahrensflussschema dieses Ausführungsbeispiels. (2) Mahlen: Die Mahlkonzentration des Rohmaterials beträgt 55 %. Während des
Mahlens werden 500 g/t Natriumcarbonat (Na2COs) und 500 g/t Ammoniumsulfat zugesetzt. Die Mahlfeinheit beträgt 70 % unter 0,074 mm, wodurch ein Erzbrei mit einer Massenkonzentration von 28 % erhalten wird. (3) Goldschlamm-Flotation: In den in Schritt (2) erhaltenen Erzbrei (28 %
Massenkonzentration) werden 5 g/t 2#-Öl, 10 gt Z-200 und 10 gt
Butylammoniumdithiophosphat zugesetzt. Nach je einer Grob-, Fein- und — Nachflotation werden Goldkonzentrat I und Tailings-Erzbrei I (25 %
Massenkonzentration) erhalten. Goldkonzentrat I weist einen Goldgehalt von 35,6 g/t und eine Rückgewinnungsrate von 28,5 % auf. (4) Oxidkupfer-Flotation: In den Tailings-Erzbrei I aus Schritt (3) werden nacheinander folgende Reagenzien gegeben: Dispergiermittel (600 g/t),
Schwefelungsmittel (1 kg/t), Ammoniumsulfat (1 kg/t), Kollektor (300 g/t),
Schaumbildner (10 g/t). Nach zweimaliger Grob-, Fein- und Nachflotation werden
Kupferkonzentrat und Tailings-Erzbrei II erhalten. Das Kupferkonzentrat weist einen
Kupfergehalt von 15,6 %, eine Kupferrückgewinnung von 52,5 %, einen Goldgehalt von 33,5 g/t und eine Goldrückgewinnung von 36,5 % auf. Das Dispergiermittel besteht aus Propylenglykol : Natriumhexametaphosphat : CMC im Verhältnis 3:4:3.
Das Schwefelungsmittel besteht zu gleichen Teilen aus Natriumsulfid und NazS+ (1:1).
Der Kollektor besteht aus Pentyldithiophosphat, Isopentyldithiophosphat und
Butylammoniumdithiophosphat im Verhältnis 1:1:1. Der Schaumbildner ist MIBC. (5) Magnetische Eisenabscheidung: Der in Schritt (4) erhaltene Tailings-Erzbrei
IT wird der Magnetabscheidung zugeführt. Nach je einer Grob- und Feinauslese LU601981 werden Fisenkonzentrat und Tailings-Erzbrei III erhalten. Das Fisenkonzentrat weist einen Fisengehalt von 56,5 % und eine Rückgewinnungsrate von 25,6 % auf. (6) Goldrückgewinnung durch Schwerkrafttrennung: Der in Schritt (5) erhaltene 5 Tailings-Erzbrei III wird klassiert und erneut gemahlen, anschließend der
Schwerkrafttrennung zugeführt. Eingesetzte Ausrüstung ist eine Kombination aus
Spiralfôrderer und Rütteltisch. Der klassierte und erneut gemahlene Rückstand wird zunächst dem Spiralfôrderer zugeführt, das daraus gewonnene Konzentrat anschließend dem Rütteltisch, um den Goldgehalt im Konzentrat zu erhöhen.
Goldkonzentrat II weist einen Goldgehalt von 42 g/t und eine Rückgewinnungsrate von 6,0 % auf. (7) Endergebnisse: Gesamte Kupferrückgewinnung: 52,5 %, Gesamte
Goldrückgewinnung: 72 %, Eisengewinnungsrate: 25,6 %.
Ausführungsbeispiel 2 (1) Rohmaterial: Oxidiertes Kupfer-Gold-Erz aus Kirgisistan. Der Kupfergehalt liegt zwischen 0,70-1,1 %, der Kupferoxidationsgrad bei 70-90 %, der Goldgehalt bei 1,8—2,8 g/t und der Tonanteil bei 20-30 %. Die Eisenminerale bestehen aus
Magnetit und Hämatit. Das Erz erscheint überwiegend braungelb, gelbgrün oder braun. Die Gangminerale bestehen hauptsächlich aus Diopsid, Calcit, Talk und
Serpentin. (2) Mahlen: Die Mahlkonzentration des Rohmaterials beträgt 60 %. Während des
Mahlens werden 800 g/t Natriumcarbonat (Na:COs) und 1000 g/t Ammoniumsulfat zugesetzt. Die Mahlfeinheit beträgt 75 % unter 0,074 mm, wodurch ein Erzbrei mit einer Massenkonzentration von 30 % erhalten wird. (3) Goldschlamm-Flotation: In den in Schritt (2) erhaltenen Erzbrei (30 %
Massenkonzentration) werden 10 g/t 2#-Öl, 15 gt Z-200 und 5 gt
Butylammoniumdithiophosphat zugesetzt. Nach 1 Grobflotation, 2 Feinflotationen und 1 Nachflotation werden Goldkonzentrat I und Tailings-Erzbrei I (27 %
Massenkonzentration) erhalten. Goldkonzentrat I weist einen Goldgehalt von 40,5 g/t und eine Rückgewinnungsrate von 27,5 % auf. (4) Oxidkupfer-Flotation: In den Tailings-Erzbrei I aus Schritt (3) werden nacheinander folgende Reagenzien gegeben: Dispergiermittel (800 g/t),
Schwefelungsmittel (2 kg/t), Ammoniumsulfat (2 kg/t), Kollektor (200 g/t),
Schaumbildner (5 g/t). Nach 2 Grobflotationen, 2 Feinflotationen und 1 Nachflotation werden Kupferkonzentrat und Tailings-Erzbrei II erhalten. Das Kupferkonzentrat weist einen Kupfergehalt von 16,8 %, eine Kupferrückgewinnung von 55,4 %, einen
Goldgehalt von 38,5 g/t und eine Goldrückgewinnung von 38,5 % auf. Das
Dispergiermittel besteht aus Propylenglykol : Natriumhexametaphosphat : CMC im
Verhältnis 3:4:3. Das Schwefelungsmittel besteht im Verhältnis 1:1 aus
Natriumhydrogensulfid und NazS4. Der Kollektor besteht im Verhältnis 1:1:1 aus
Pentyldithiophosphat, Isopentyldithiophosphat und Butylammoniumdithiophosphat.
Der Schaumbildner besteht im Verhältnis 1:1 aus MIBC und Kerosin. (5) Magnetische Eisenabscheidung: Der in Schritt (4) erhaltene Tailings-Erzbrei
II wird der Magnetabscheidung zugeführt. Nach 2 Grob- und 1 Feinauslese werden
Eisenkonzentrat und Tailings-Erzbrei II erhalten. Das Eisenkonzentrat weist einen LU601931
Eisengehalt von 55,5 % und eine Rückgewinnungsrate von 28,5 % auf. (6) Goldrückgewinnung durch Schwerkrafttrennung: Der in Schritt (5) erhaltene
Tailings-Erzbrei III wird klassiert und erneut gemahlen, anschließend der
Schwerkrafttrennung zugeführt. Eingesetzte Ausrüstung ist eine Kombination aus
Knelson-Konzentrator und Riitteltisch. Der klassierte und erneut gemahlene
Rückstand wird zunächst dem Knelson-Konzentrator zugeführt, das daraus gewonnene Konzentrat anschließend dem Ruitteltisch, um den Goldgehalt im
Konzentrat zu erhöhen. Goldkonzentrat II weist einen Goldgehalt von 35,5 g/t und eine Rückgewinnungsrate von 8,0 % auf. (7) Endergebnisse: Gesamte Kupferrückgewinnung: 55,4 %, Gesamte
Goldrückgewinnung: 74 %, Eisengewinnungsrate: 28,5 %.
Ausführungsbeispiel 3 (1) Rohmaterial: Oxidiertes Kupfer-Gold-Erz aus der Demokratischen Republik
Kongo. Der Kupfergehalt liegt zwischen 0,80-1,20 %, der Kupferoxidationsgrad bei 50-70 %, der Goldgehalt bei 2,2-3,0 g/t und der Tonanteil bei 25-40 %. Die
Eisenminerale bestehen aus Hämatit und Magnetit. Die Erzstruktur zeigt hauptsächlich massige, disseminierte und gebänderte Ausbildungen. Die
Gangminerale bestehen überwiegend aus Diopsid, Andradit, Calcit, Talk und Quarz. (2) Mahlen: Die Mahlkonzentration des Rohmaterials beträgt 65 %. Während des
Mahlens werden 1000 g/t Natriumcarbonat (Na2COs) und 1500 g/t Ammoniumsulfat zugesetzt. Die Mahlfeinheit beträgt 80 % unter 0,074 mm, wodurch ein Erzbrei mit einer Massenkonzentration von 35 % erhalten wird. (3) Goldschlamm-Flotation: In den in Schritt (2) erhaltenen Erzbrei (35 %
Massenkonzentration) werden 15 g/t 2#-Öl, 20 g/t Z-200 und 15 gt
Butylammoniumdithiophosphat zugesetzt. Nach 1 Grobflotation, 2 Feinflotationen und 2 Nachflotationen werden Goldkonzentrat I und Tailings-Erzbrei I (32 %
Massenkonzentration) erhalten. Goldkonzentrat I weist einen Goldgehalt von 45,5 g/t und eine Riickgewinnungsrate von 30,0 % auf. (4) Oxidkupfer-Flotation: In den Tailings-Erzbrei I aus Schritt (3) werden nacheinander folgende Reagenzien gegeben: Dispergiermittel (1000 g/t),
Schwefelungsmittel (3 kg/t), Ammoniumsulfat (3 kg/t), Kollektor (500 g/t),
Schaumbildner (30 g/t). Nach 2 Grobflotationen, 3 Feinflotationen und 2
Nachflotationen werden Kupferkonzentrat und Tailings-Erzbrei II erhalten. Das
Kupferkonzentrat weist einen Kupfergehalt von 17,2 %, eine Kupferrückgewinnung von 57,2 %, einen Goldgehalt von 41,5 g/t und eine Goldrückgewinnung von 36,0 % auf. Das Dispergiermittel besteht aus Propylenglykol : Natriumhexametaphosphat :
CMC im Verhältnis 3:4:3. Das Schwefelungsmittel besteht im Verhältnis 1:1:1 aus
Natriumsulfid, Natriumhydrogensulfid und Na>S4. Der Kollektor besteht im Verhältnis 1:1:1 aus Pentyldithiophosphat, Butyldithiophosphat und
Butylammoniumdithiophosphat. Der Schaumbildner besteht im Verhältnis 1:1 aus
MIBC und Kerosin. (5) Magnetische Eisenabscheidung: Der in Schritt (4) erhaltene Tailings-Erzbrei
IT wird der Magnetabscheidung zugeführt. Nach 1 Grob- und 2 Feinauslesen werden
;
Eisenkonzentrat und Tailings-Erzbrei II erhalten. Das Eisenkonzentrat weist einen LU601931
Eisengehalt von 62,0 % und eine Rückgewinnungsrate von 27,6 % auf. (6) Goldrückgewinnung durch Schwerkrafttrennung: Der in Schritt (5) erhaltene
Tailings-Erzbrei III wird klassiert und erneut gemahlen, anschließend dem
Schwerkraftverfahren mit Knelson-Konzentrator unterzogen. Das erhaltene
Goldkonzentrat II weist einen Goldgehalt von 45,5 g/t und eine Rückgewinnungsrate von 10,0 % auf. (7) Endergebnisse: Gesamte Kupferrückgewinnung: 57,2 %, Gesamte
Goldrückgewinnung: 76 %, Eisengewinnungsrate: 27,6 %.
Claims (5)
1.Ein Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer, Gold und Eisen aus hochsiliziumhaltigem, tonreichem oxidiertem Kupfer-Gold-Erz, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Schritte umfasst: (1) Mahlen: Das Rohmaterial wird bei einer Mahlkonzentration von 55-65 % gemahlen, wobei gleichzeitig 500-1000 g/t Natriumcarbonat (Na2COs) und 500-1500 g/t Ammoniumsulfat zugegeben werden; die Mahlfeinheit beträgt 70-80 % unter 0,074 mm. Es entsteht ein Erzbrei mit einer Massenkonzentration von 28-35 %. (2) Goldschlamm-Flotation: Dem in Schritt (2) erhaltenen Erzbrei werden 5-15 g/t 2#-01, 10-20 g/t Z-200 und 5-15 g/t Butylammoniumdithiophosphat zugesetzt. Nach 1-2 Grob-, 1-2 Fein- und 1-2 Nachflotationen werden Goldkonzentrat I und ein Tailings-Erzbrei I mit einer Massenkonzentration von 25-32 % erhalten. (3) Oxidkupfer-Flotation: Dem in Schritt (2) erhaltenen Tailings-Erzbrei I werden nacheinander Dispergiermittel, Schwefelungsmittel, Ammoniumsulfat, Kollektor und Schaumbildner zugegeben. Nach 1-2 Grob-, 1-3 Fein- und 1-2 Nachflotationen werden Kupferkonzentrat und Tailings-Erzbrei II erhalten. (4) Magnetische Eisenabscheidung: Der in Schritt (3) erhaltene Tailings-Erzbrei II wird der Magnetabscheidung unterzogen. Nach 1-2 Grob- und 1-2 Feinabscheidungen werden Eisenkonzentrat und Tailings-Erzbrei III erhalten. (5) Goldrickgewinnung durch Schwerkrafttrennung: Der in Schritt (4) erhaltene Tailings-Erzbrei II wird klassiert, erneut gemahlen und dann der Schwerkrafttrennung zugeführt. Es entstehen Goldkonzentrat II und endgültige Rückstände.
2.Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterial einen Kupfergehalt von 0,7-1,2 %, einen Goldgehalt von 1,5-3,0 g/t, einen Kupferoxidationsgrad von 50-90 % und einen primären Tonanteil von 15-40 % aufweist; die Gangminerale bestehen aus Chlorit, Talk, Tremolit und Glimmer.
3.Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (3) der Oxidkupfer-Flotation das Dispergiermittel aus Propylenglykol : Natriumhexametaphosphat : CMC im Verhältnis 3 : 4 : 3 besteht; das Schwefelungsmittel eine oder mehrere Mischungen aus Natriumsulfid, Natriumhydrogensulfid und NazS4 ist; der Kollektor eine oder mehrere Mischungen aus Pentyldithiophosphat, Isopentyldithiophosphat und Butylammoniumdithiophosphat ist; der Schaumbildner eine oder mehrere Mischungen aus 2#-Öl, MIBC, Kerosin und Diesel ist.
4 Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (3) die Einsatzmengen der Reagenzien wie folgt sind: Dispergiermittel 600-1000 git, Schwefelungsmittel 1-3 kg/t, Ammoniumsulfat 1-3 kg/t, Kollektor 200-500 g/t, Schaumbildner 5-30 g/t.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (5) die Schwerkrafttrennung eine oder mehrere der folgenden Einrichtungen umfasst: Rütteltisch, Spiralfôrderer, Knelson-Konzentrator.
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