LU601245B1 - Eine einfach winkelverstellbare Proktoskop-Vorrichtung - Google Patents
Eine einfach winkelverstellbare Proktoskop-VorrichtungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart ein rektoskopisches Instrument mit einfacher Winkelverstellung, das Folgendes umfasst: eine Analdilatationshaube und ein Proktoskop. Die Vorderseite der Analdilatationshaube ist gleitend mit dem Proktoskop verbunden. An der Vorderseite der Analdilatationshaube ist eine Einstellkammer angeordnet, deren Vorderseite mit einer Einstellplatte versehen ist. Auf der Vorderseite der Einstellplatte sind jeweils in horizontaler und vertikaler Richtung Einstellachsen drehbar mit Einstellspindeln verbunden. An der Vorderseite jeder Einstellspindel befindet sich ein Einstellknopf, während deren Mittelteil mit einem Gleitblock verschraubt ist. An der Vorderseite des Gleitblocks ist ein Einstellschlitz angebracht. Die Einstellschlitze auf beiden Seiten sind überkreuzt angeordnet und an deren Kreuzungspunkt ist ein Zweiwegeblock gleitend montiert. In der Mitte des Zweiwegeblocks ist eine Öffnung vorgesehen, durch die das Proktoskop gleitend geführt ist.Dieses Proktoskop ermöglicht eine flexible Winkelverstellung sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung, sodass der Arzt während der Untersuchung je nach individuellen anatomischen Gegebenheiten und Lokalisation der Läsionen eine umfassende und mehrwinkelige Betrachtung vornehmen kann. Dies trägt zur Verringerung von Diagnosefehlern und übersehenen Befunden bei.
Description
Eine einfach winkelverstellbare Proktoskop-Vorrichtung LU601245
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung gehört zum technischen Gebiet der medizinischen
Instrumente und betrifft insbesondere ein Proktoskop, das eine einfache
Winkelverstellung ermöglicht.
Technologie im Hintergrund
Im heutigen Bereich der medizinischen Diagnostik wird das Proktoskop als ein weit verbreitetes medizinisches Instrument häufig zur Diagnose und Behandlung von proktologischen Erkrankungen eingesetzt. Zwar erfüllen herkömmliche Proktoskope in gewissem Maße die grundlegenden Anforderungen an eine Untersuchung, jedoch ist ihr Aufbau meist starr und es fehlt an einer flexiblen Winkelverstellbarkeit. Mit dem kontinuierlichen Fortschritt der Medizintechnik und den gestiegenen Ansprüchen der Patienten an den Untersuchungskomfort steigen auch die Anforderungen an die
Leistungsfähigkeit und Funktionalität von Proktoskopen.
In der bestehenden Technik zeigen sich bei herkömmlichen Proktoskopen in der praktischen Anwendung deutliche Einschränkungen. Zum einen ist ihre Fähigkeit zur
Winkelverstellung begrenzt; sie erlauben meist nur einfache Bewegungen in eine
Richtung, was es Ärzten erschwert, den individuellen anatomischen Gegebenheiten der Patienten oder der Lage von Läsionen gerecht zu werden und eine mehrwinklige, umfassende Betrachtung durchzuführen — was leicht zu Übersehungen oder
Fehldiagnosen führen kann. Zum anderen erfordert die Behandlung krankhafter
Gewebe mit herkömmlichen Proktoskopen häufig den zusätzlichen Einsatz anderer
Instrumente, etwa zur Polypenentfernung oder für Biopsien. Dies erhöht die
Komplexität des Eingriffs sowie die benötigte Zeit und bringt zudem für die Patienten größere Schmerzen und ein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich.
Zur Lösung dieser technischen Probleme wird in dieser Anmeldung ein
Proktoskop vorgeschlagen, das eine einfache Winkelverstellung ermöglicht.
Inhalt der Erfindung
Um die oben genannten technischen Probleme zu lösen, wurde in der vorliegenden Erfindung ein Proktoskop mit einfacher Winkelverstellung entwickelt.
Durch die Anordnung einer Analdilatationshaube am vorderen Ende und einer
Einstellplatte an der Frontseite dieser Haube sowie die Einrichtung von horizontalen und vertikalen Führungsschlitzen auf der Einstellplatte wird der Proktoskopschaft durch den Kreuzungspunkt dieser beiden Schlitze geführt. So lässt sich die Position des Proktoskops sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung gezielt über die Position der jeweiligen Führungsschlitze steuern, um dem Arzt eine mehrwinklige und umfassende Betrachtung entsprechend den anatomischen Unterschieden und der
Lage der Läsionen beim Patienten zu ermöglichen. Gleichzeitig ist am oberen Ende des Proktoskopschafts eine teleskopierbare Greifzange vorgesehen. Diese erlaubt es, sobald während der Untersuchung pathologisches Gewebe entdeckt wird, ohne
Wechsel des Instruments direkt Gewebe zu entfernen oder eine Biopsie durchzuführen.
Zur Erreichung der oben beschriebenen technischen Effekte ist die Erfindung durch folgende technische Merkmale gekennzeichnet: Ein Proktoskop mit einfacher
Winkelverstellung, umfassend: — eine Analdilatationshaube (Expansionshaube), — ein LU601245
Proktoskop. Die Analdilatationshaube ist an ihrer Vorderseite gleitend mit dem
Proktoskop verbunden.
An der Vorderseite der Analdilatationshaube ist eine Justierkammer vorgesehen.
Deren Vorderseite ist mit einer Einstellplatte ausgestattet. Auf der Vorderseite der
Einstellplatte sind in horizontaler und vertikaler Richtung jeweils Einstellachsen drehbar mit Einstellschrauben verbunden. An den Vorderseiten der Einstellschrauben befinden sich Einstellknöpfe; mittig sind sie mit einem Gleitblock verschraubt. An der
Vorderseite des Gleitblocks befindet sich jeweils ein Einstellschlitz. Die beiden
Schlitze verlaufen gekreuzt und sind an ihrem Kreuzungspunkt mit einem bidirektionalen Block gleitend verbunden. In der Mitte dieses Blocks befindet sich eine Öffnung, durch die der Proktoskopschaft gleitend geführt wird.
Darüber hinaus ist die Vorderseite der Analdilatationshaube konisch geformt.
Der untere Teil des Proktoskops ist mit einem Handgriff ausgestattet, an der
Vorderseite befindet sich der Proktoskopschaft. An dessen Oberseite ist ein
Klemmschlitz vorgesehen, auf der Rückseite oben eine Ausfahrachse. Am oberen
Ende des Proktoskopschafts ist eine Greifzangenmechanik gleitend angebracht.
Darüber hinaus umfasst die Greifzangenmechanik eine Gleitplatte, eine
Drehachse, Klemmachsen, Klemmsäulen, Klemmschlitze, Klemmhebel, Drehhebel und Klemmplatten. In der Mitte der Vorderseite der Gleitplatte ist eine Drehachse angebracht, während an der Rückseite beidseitig symmetrisch Klemmachsen befestigt sind. An der Innenseite der Klemmachsen befinden sich Klemmsäulen. Die Mitte der
Klemmhebel weist Klemmschlitze auf, die gleitend mit den Klemmsäulen verbunden sind. An der Vorderseite der Klemmhebel sind drehbar Drehhebel angebracht, die ihrerseits an der Drehachse befestigt sind. Die Vorderseiten der Drehhebel sind mit
Klemmplatten versehen.
Weiterhin sind zwei Gruppen von Drehhebeln vorhanden, die kreuzweise um die
Drehachse angeordnet sind.
Zusätzlich ist die Rückseite der Gleitplatte drehbar mit einer
Ausfahrgewindestange verbunden. Diese Gewindestange ist mittig mit einer
Ausfahrachse verschraubt, an deren hinterem Ende sich ein Ausfahrknopf befindet.
An der Oberseite der Klemmhebel sind jeweils Rollen angebracht, die mit einem konischen Stab gleitend verbunden sind. Das hintere Ende des konischen Stabs ist mit einer Führungsstange ausgestattet, deren Rückseite wiederum mit einem Schubblock verbunden ist, der gleitend im Klemmschlitz geführt wird.
An beiden Seiten der Klemmsäulen sind symmetrisch Klemmfedern angeordnet, die fest mit den Klemmhebeln verbunden sind.
Vorteile der Erfindung:Diese Erfindung ermöglicht durch die Anordnung einer
Einstellplatte an der Vorderseite der Analdilatationshaube sowie die horizontale und vertikale Führung von Führungsschlitzen eine flexible Winkelverstellung des
Proktoskops in horizontaler und vertikaler Richtung. Dadurch kann der Arzt während der Untersuchung individuell auf anatomische Unterschiede und die Lage pathologischer Veränderungen beim Patienten eingehen und eine mehrwinklige
Rundumsicht erreichen, was das Risiko von Fehldiagnosen und übersehenen
Befunden reduziert. LU601245
Gleichzeitig erlaubt die teleskopierbare Greifzange an der Oberseite des
Proktoskops dem Arzt, bei der Entdeckung von pathologischem Gewebe wie Polypen direkt eine Entfernung oder Biopsie durchzuführen, ohne das Instrument wechseln zu müssen. Dies vereinfacht den operativen Ablauf, spart Zeit, senkt das Infektionsrisiko durch mehrfaches Instrumentenwechseln und macht die chirurgische Intervention insgesamt effizienter und komfortabler.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Um die technischen Lösungen der Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung besser verständlich zu machen, wird nachfolgend eine kurze Beschreibung der zur Erläuterung der Ausführungsbeispiele verwendeten Zeichnungen gegeben:
Bild 1 zeigt eine schematische Gesamtstrukturansicht eines winkelverstellbaren
Proktoskops;
Bild 2 zeigt eine Strukturansicht der Einstellplatte des winkelverstellbaren
Proktoskops;
Bild 3 zeigt eine Draufsicht auf das winkelverstellbare Proktoskop;
Bild 4 zeigt eine Strukturansicht der Greifzangenmechanik des winkelverstellbaren Proktoskops;
Bild 5 zeigt eine teilweise Strukturansicht A des winkelverstellbaren
Proktoskops;
Bild 6 zeigt eine Vorderansicht der Greifzangenmechanik;
Bild 7 zeigt eine teilweise Strukturansicht B des winkelverstellbaren
Proktoskops.
In den Abbildungen stehen die Bezugszeichen fiir folgende Komponenten: 1 — Analdilatationshaube, 2 — Einstellkammer, 3 — Einstellplatte, 4 — Griff, 5 —
Schalter, 6 — Einstellachse, 7 — Einstellgewindespindel, 8 — Einstellknopf, 9 —
Gleitblock, 10 — Führungsschlitz, 11 — Zwei-Wege-Block, 12 — Proktoskop-Stab, 13 —
Klemmnut, 14 — Ausfahrachse, 15 — Gleitplatte, 16 — Ausfahrgewindespindel, 17 —
Ausfahrknopf, 18 — Führungsstange, 19 — Schubblock, 20 — Konusstab, 21 — Rolle, 22 — Klemmhebel, 23 — Klemmnut, 24 — Drehachse, 25 — Klemmachse, 26 —
Klemmsäule, 27 — Klemmplatte, 28 — Klemmfeder, 29 — Proktoskop, 30 — Drehhebel.
Detaillierte Beschreibung
Die vorliegende Erfindung offenbart ein winkelverstellbares Proktoskop 29, das folgende Komponenten umfasst: eine Analdilatationshaube 1 und das Proktoskop 29.
Die Vorderseite der Analdilatationshaube 1 ist gleitend mit dem Proktoskop 29 verbunden. An der Vorderseite der Analdilatationshaube 1 ist eine Einstellkammer 2 vorgesehen, an deren Vorderseite eine Einstellplatte3 angebracht ist. Auf der
Vorderseite der Einstellplatte 3 sind quer- und längsverlaufend je eine Einstellachse 6 angebracht, die jeweils drehbar mit einer Einstellgewindespindel 7 verbunden sind.
An der Vorderseite der Einstellgewindespindel 7 befindet sich ein Einstellknopf 8, der mittig mit einem Gleitblock 9 verschraubt ist. An der Vorderseite des Gleitblocks 9 ist ein Führungsschlitz 10 angebracht. Die beiden Führungsschlitze sind überkreuz angeordnet und an der Kreuzungsstelle ist ein Zwei-Wege-Block 11 gleitend angebracht. In der Mitte des Zwei-Wege-Blocks 11 befindet sich eine Offnung, durch die das Proktoskop 29 gleitend geführt ist. Das Proktoskop 29 kann so flexibel in LU601245 horizontaler und vertikaler Richtung verstellt werden, was es dem Arzt ermöglicht, bei der Untersuchung individuelle Unterschiede der Patienten und die Lage der
Läsionen zu berücksichtigen, um eine Beobachtung aus mehreren Winkeln und in alle
Richtungen vorzunehmen und so die Wahrscheinlichkeit von Übersehungen oder
Fehldiagnosen zu verringern.
Nachfolgend wird in Verbindung mit den Ausführungsbeispielen und den beigefügten Zeichnungen eine klare und vollständige Beschreibung der technischen
Lösungen dieser Ausführungsbeispiele gegeben. Es versteht sich, dass die beschriebenen Ausfithrungsbeispiele lediglich einen Teil der Erfindung darstellen und nicht sämtliche Varianten umfassen.
Ausführungsbeispiel 1
Wie in den Bildern1 und 2 dargestellt, ist die Vorderseite der
Analdilatationshaube 1 gleitend mit dem Proktoskop 29 verbunden.
An der Vorderseite der Analdilatationshaube 1 ist eine Einstellkammer 2 vorgesehen, deren Vorderseite eine Einstellplatte 3 aufweist. Auf der Vorderseite der
Einstellplatte 3 sind quer und längs jeweils eine Verstellachse 6 angebracht, die drehbar mit einer Einstellgewindespindel 7 verbunden sind. An der Vorderseite der
Einstellgewindespindel 7 befindet sich ein Einstellknopf 8, der mittig mit einem
Gleitblock 9 verschraubt ist. An der Vorderseite des Gleitblocks9 ist ein
Führungsschlitz 10 vorgesehen. Zwei solcher Schlitze sind überkreuz angeordnet, und am Kreuzungspunkt ist ein Zwei-Wege-Block 11 gleitend befestigt. In der Mitte des
Zwei-Wege-Blocks 11 befindet sich eine Öffnung, durch die das Proktoskop 29 gleitend hindurchgeführt ist.
Die Vorderseite der Analdilatationshaube 1 ist konisch geformt.
Das Proktoskop 29 besitzt am unteren Ende einen Handgriff 4, an der Vorderseite befindet sich ein Proktoskopstab 12, dessen Oberseite mit einer Klemmnut 13 versehen ist, während sich an der Rückseite eine Vorschubachse 14 befindet. An der
Oberseite des Proktoskopstabs 12 ist eine Klemmvorrichtung gleitend angebracht.
Diese Klemmvorrichtung umfasst eine Gleitplatte 15, eine Drehachse 24,
Klemmachsen 25, Klemmstifte 26, eine Klemmnut 23, Klemmhebel 22,
Drehstangen 30 und Klemmplatten 27. In der Mitte der Vorderseite der Gleitplatte 15 ist die Drehachse 24 angebracht, während sich an beiden hinteren Seiten symmetrisch die Klemmachsen 25 befinden. An der Innenseite der Klemmachsen 25 befinden sich
Klemmstifte 26. Die Klemmhebel 22 sind mittig mit einer Klemmnut 23 versehen, die mit den Klemmstiften 26 gleitend verbunden ist. An der Vorderseite sind die
Klemmhebel 22 mit Drehstangen 30 versehen, die drehbar an der Drehachse 24 angebracht sind. An den Vorderenden der Drehstangen 30 sind Klemmplatten 27 befestigt.
Die Drehstangen 30 sind in zwei Gruppen über Kreuz um die Drehachse 24 herum angeordnet.
Am hinteren Ende der Gleitplatte 15 ist eine Vorschubgewindespindel 16 drehbar angebracht. Diese ist mittig mit der Vorschubachse 14 verschraubt, an deren hinterem
Ende sich ein Vorschubknopf 17 befindet.
Am oberen Ende der Klemmhebel 22 sind Rollen 21 angebracht, die mit einem LU601245
Keilstab 20 gleitend verbunden sind. Am hinteren Ende des Keilstabs 20 ist eine
Führungsstange 18 angebracht, deren hinteres Ende einen Schubblock 19 trägt, der mit der Klemmnut 13 gleitend verbunden ist. 5 Beidseitig der Klemmstifte 26 sind symmetrisch Klemmfedern 28 angebracht, die fest mit den Klemmhebeln 22 verbunden sind.
In diesem Ausführungsbeispiel wird bei der Anwendung die konische Vorderseite der Analdilatationshaube 1 sanft in den Anus eingeführt. Dank der konischen Form wird der Anus schrittweise geweitet, um für die folgende Untersuchung und den
Eingriff ausreichend Raum zu schaffen. Durch Drehen des Einstellknopfs 8 wird über die Gewindespindel 7 der Gleitblock 9 sowohl in horizontaler als auch in vertikaler
Richtung innerhalb der Führungsschlitze 10 der Einstellplatte 3 bewegt. Diese
Bewegung überträgt sich auf den Zwei-Wege-Block 11 und führt zur entsprechenden
Positionsveränderung des Proktoskopstabs 12 in vertikaler und horizontaler Richtung, sodass eine Mehrwinkelbetrachtung möglich ist. Der Arzt kann das Proktoskop 29 über den Handgriff 4 gezielt führen, um eine präzise Untersuchung des Analkanals durchzuführen.
Durch die Gestaltung mit der Einstellplatte 3 und den Führungsschlitzen kann das Proktoskop29 flexibel in seiner Winkelposition angepasst werden. Die
Mehrwinkelbetrachtung erlaubt es dem Arzt, die Läsion hinsichtlich Lage, Größe und
Form noch genauer zu beurteilen, was eine zuverlässige Grundlage für die
Therapieplanung schafft. Eine exakte Lokalisierung verkürzt die Eingriffszeit und erhöht die Erfolgsquote.
Ausführungsbeispiel 2
Wie in den Bildern 1 bis 7 dargestellt, ist die Vorderseite der
Analdilatationshaube 1 gleitend mit dem Proktoskop 29 verbunden.
An der Vorderseite der Analdilatationshaube 1 ist eine Einstellkammer 2 vorgesehen, deren Vorderseite eine Einstellplatte 3 aufweist. Auf der Vorderseite der
Einstellplatte 3 sind quer und längs jeweils eine Verstellachse 6 angebracht, die drehbar mit einer Einstellgewindespindel 7 verbunden sind. Die
Einstellgewindespindel 7 ist an ihrem vorderen Ende mit einem Einstellknopf 8 versehen und mittig mit einem Gleitblock 9 verschraubt. An der Vorderseite des
Gleitblocks 9 befindet sich ein Führungsschlitz 10. Zwei solcher Führungsschlitze sind überkreuz angeordnet, wobei sich an deren Kreuzungspunkt ein
Zwei-Wege-Block 11 befindet, der gleitend gelagert ist. In der Mitte des
Zwei-Wege-Blocks 11 befindet sich eine Öffnung, durch die das Proktoskop 29 gleitend hindurchgeführt ist.
Die Vorderseite der Analdilatationshaube 1 ist konisch ausgeführt.
Am unteren Ende des Proktoskops 29 befindet sich ein Handgriff 4. An der
Vorderseite ist ein Proktoskopstab 12 angebracht, dessen Oberseite mit einer
Klemmnut 13 versehen ist. Am oberen hinteren Ende des Stabs ist eine
Vorschubachse 14 vorgesehen. Am oberen Ende des Proktoskopstabs 12 ist eine
Klemmvorrichtung gleitend angebracht.
Die Klemmvorrichtung umfasst eine Gleitplatte 15, eine Drehachse 24,
Klemmachsen 25, Klemmstifte 26, eine Klemmnut 23, Klemmhebel 22, LU601245
Drehstangen 30 sowie Klemmplatten27. In der Mitte der Vorderseite der
Gleitplatte 15 ist die Drehachse 24 angebracht. An den beiden hinteren Seiten der
Gleitplatte 15 befinden sich symmetrisch die Klemmachsen 25. An der Innenseite der
Klemmachsen25 sind Klemmstifte 26 vorgesehen. Der mittlere Abschnitt der
Klemmhebel 22 ist mit der Klemmnut23 ausgestattet, die gleitend mit den
Klemmstiften 26 verbunden ist. An der Vorderseite der Klemmhebel22 sind
Drehstangen 30 befestigt, die drehbar an der Drehachse 24 angebracht sind. An den
Vorderenden der Drehstangen 30 sind Klemmplatten 27 angebracht.
Die Drehstangen 30 sind in zwei Gruppen über Kreuz um die Drehachse 24 herum angeordnet.
Am hinteren Ende der Gleitplatte 15 ist eine Vorschubgewindespindel 16 drehbar montiert. Diese ist mittig mit der Vorschubachse 14 verschraubt, deren hinteres Ende mit einem Vorschubknopf 17 versehen ist.
Am oberen Ende der Klemmhebel 22 befinden sich Rollen 21, die gleitend mit einem Keilstab 20 verbunden sind. Das hintere Ende des Keilstabs 20 ist mit einer
Führungsstange 18 verbunden, deren hinteres Ende wiederum einen Schubblock 19 trägt. Dieser Schubblock 19 ist mit der Klemmnut 13 gleitend verbunden.
Die Klemmstifte 26 sind beidseitig symmetrisch mit Klemmfedern 28 versehen, die fest mit den Klemmhebeln 22 verbunden sind.
In dieser Ausführungsform, wenn die Klemmvorrichtung verwendet werden soll, wird durch Drehen des Vorschubknopfs 17 die Vorschubspindel 16 in Rotation versetzt. Da die Vorschubspindel 16 mit der Vorschubachse 14 verschraubt ist, führt die Drehung dazu, dass die Gleitplatte 15 entlang der Klemmnut 13 nach vorne gleitet.
Sobald eine geeignete Position erreicht ist, wird der oben befindliche Schubblock 19 gedrückt, wodurch die Führungsstange 18 nach vorne bewegt wird und wiederum den vorderen Keilstab20 nach vorne schiebt. Durch die gleitende Verbindung des
Keilstabs 20 mit den beiden seitlich angebrachten Rollen21 vergrößert sich der
Abstand der Kontaktfläche des Keilstabs von schmal zu breit, was dazu führt, dass sich die beiden Klemmhebel22 spreizen und die Klemmfedern28 beidseitig zusammengedrückt werden. Auf diese Weise spreizen sich die vorderen
Klemmplatten 27. Nachdem das erkrankte Gewebe erfasst wurde, wird der
Schubblock 19 wieder nach hinten geschoben, wodurch der Keilstab 20 zurückgezogen wird. Durch die Rückstellkraft der Klemmfedern 28 werden die beiden Klemmhebel22 wieder zusammengedrückt, sodass die vorderen
Klemmplatten 27 das Gewebe sicher greifen. Dies erhöht die Benutzerfreundlichkeit des chirurgischen Eingriffs erheblich.
In dieser Ausführung wird die Klemmvorrichtung durch einfaches Drehen des
Vorschubknopfs 17 und Drücken des Schubblocks 19 gesteuert — komplexe
Bedienvorgänge sind nicht erforderlich. Die Klemmfedern 28 liefern eine passende
Rückstellkraft, um das Gewebe zuverlässig zu fassen und gleichzeitig eine
Überbeanspruchung und mögliche Gewebeschädigung zu vermeiden. Durch die direkte Integration der Klemmvorrichtung in das Proktoskop 29 kann der Arzt bei der
Entdeckung von pathologischen Veränderungen wie Polypen sofort Eingriffe wie eine
;
Entfernung oder Biopsie durchführen, ohne das Instrument wechseln zu müssen. Dies LU601245 vereinfacht den Ablauf des Eingriffs, spart Zeit und senkt das Infektionsrisiko. Das teleskopierbare Design der Klemmvorrichtung ermöglicht es, diese bei Nichtgebrauch einzuziehen, was Platz spart und die normale Beobachtung und Bewegung des
Proktoskops 29 nicht beeinträchtigt.
Zusammenfassend ermöglicht diese Erfindung durch die Anordnung einer
Einstellplatte 3 am vorderen Ende der Analdilatationshaube 1 sowie durch die horizontalen und vertikalen Führungsschlitze 10 am Einstellbrett eine flexible
Winkelanpassung des Proktoskops 29 in horizontaler und vertikaler Richtung. Dies erlaubt dem Arzt eine umfassende Beobachtung aus mehreren Blickwinkeln, abgestimmt auf die individuellen anatomischen Gegebenheiten des Patienten und die
Lage der Läsionen — was die Wahrscheinlichkeit von Fehldiagnosen und übersehenen
Befunden reduziert.
Zudem ermöglicht die teleskopierbare, integrierte Klemmvorrichtung oberhalb des Proktoskops 29 dem Arzt sofortige operative Maßnahmen bei Auffinden von pathologischem Gewebe, ohne Instrumentenwechsel. Dies vereinfacht den Ablauf, verkürzt die Operationsdauer, reduziert das Infektionsrisiko und macht den Eingriff insgesamt effizienter und komfortabler.
Die vorliegend offengelegte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dient lediglich der Erläuterung und stellt keine vollständige oder ausschließliche
Darstellung aller Details dar, noch beschränkt sie die Erfindung auf genau diese konkrete Ausführungsform.
Claims (8)
1. Ein rektoskopisches Instrument mit einstellbarem Winkel, dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst: eine Analdilatationshaube und ein Proktoskop; wobei die Vorderseite der Analdilatationshaube gleitend mit dem Proktoskop verbunden ist; wobei an der Vorderseite der Analdilatationshaube eine Einstellkammer vorgesehen ist; an der Vorderseite der Einstellkammer ist eine Einstellplatte angebracht;an der Vorderseite der Einstellplatte sind jeweils in horizontaler und vertikaler Richtung Einstellachsen drehbar mit Einstellspindeln verbunden;an der Vorderseite der Einstellspindel ist ein Einstellknopf angebracht, mittig ist ein Gleitblock eingeschraubt;an der Vorderseite des Gleitblocks ist ein Einstellschlitz vorgesehen;die beiden Einstellschlitze sind überkreuzt angeordnet und an der Kreuzungsstelle ist ein Zweiwegeblock gleitend angebracht;in der Mitte des Zweiwegblocks befindet sich eine Öffnung, durch die das Proktoskop gleitend geführt ist.
2. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite der Analdilatationshaube konisch ausgebildet ist.
3. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Proktoskops ein Handgriff angebracht ist, an der Vorderseite eine Proktoskopstange vorgesehen ist, an der Oberseite eine Klemmnut angebracht ist und an der oberen Rückseite eine Ausfahrachse vorgesehen ist; wobei die Oberseite der Proktoskopstange gleitend mit einer Klemmvorrichtung verbunden ist.
4. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung umfasst: eine Gleitplatte, eine Drehachse, Klemmachsen, Klemmstifte, Klemmnuten, Klemmarme, Drehstangen und Klemmplatten;wobei sich an der mittleren Vorderseite der Gleitplatte die Drehachse befindet, an den beidseitigen Hinterkanten symmetrisch die Klemmachsen angebracht sind;wobei sich an der Innenseite der Klemmachsen Klemmstifte befinden;wobei sich an der Mitte der Klemmarme Klemmnuten befinden, die gleitend mit den Klemmstiften verbunden sind;die Vorderseiten der Klemmarme sind mit den Drehstangen drehbar an der Drehachse befestigt;an den Vorderenden der Drehstangen befinden sich Klemmplatten.
5. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstangen in zwei Sätzen kreuzweise um die Drehachse herum angeordnet sind.
6. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Ende der Gleitplatte drehbar mit einer Ausfahrspindel verbunden ist; die Ausfahrspindel ist mittig mit der Ausfahrachse verschraubt, das hintere Ende ist mit einem Ausfahrknopf versehen.
7. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den oberen Enden der Klemmarme jeweils Rollen befinden, die gleitend mit einem Keilstab verbunden sind; am hinteren Ende des Keilstabs ist eine Führungsstange angebracht;
am hinteren Ende der Führungsstange ist ein Schubblock vorgesehen, der gleitend mit LU601245 der Klemmnut verbunden ist.
8. Rektoskopisches Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig des Klemmstifts symmetrisch Klemmfedern angebracht sind, die fest mit den Klemmarmen verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU601245A LU601245B1 (de) | 2025-04-22 | 2025-04-22 | Eine einfach winkelverstellbare Proktoskop-Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU601245A LU601245B1 (de) | 2025-04-22 | 2025-04-22 | Eine einfach winkelverstellbare Proktoskop-Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU601245B1 true LU601245B1 (de) | 2025-10-22 |
Family
ID=97406084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU601245A LU601245B1 (de) | 2025-04-22 | 2025-04-22 | Eine einfach winkelverstellbare Proktoskop-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU601245B1 (de) |
-
2025
- 2025-04-22 LU LU601245A patent/LU601245B1/de active IP Right Grant
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20251022 |