LU507884B1 - Textilmaschine mit Kernfadenzuführung - Google Patents
Textilmaschine mit KernfadenzuführungInfo
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Abstract
Textilmaschine mit Faserleitkanal in einem Übergangsbereich Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine, insbesondere Rotorspinnmaschine, aufweisend ein Auflösewalzengehäuse zur Umhausung einer Auflösewalze für das Auflösen eines Faserbandes zu weitestgehend vereinzelten Fasern und einen Faserleitkanal, wobei der Faserleitkanal an dem Auflösewalzengehäuse derart angeordnet ist, um die weitestgehend vereinzelten Fasern aus dem Auflösewalzengehäuse abzuführen und einem Spinnrotor zuzuführen. Um Textilmaschinen zu verbessern, um die Garnqualität zu erhöhen, ist vorgesehen, dass eine Kernfadenzuführung an einem Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflösewalzengehäuse angeordnet und ausgebildet ist, derart, um einen Kernfaden in den Faserleitkanal einzuführen, um den Kernfaden durch den Faserleitkanal dem Spinnrotor zuzuführen. Fig. 1
Description
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IP/M3J507884 29.07.2024
Beschreibung
Textilmaschine mit Kernfadenzuführung
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Core-Garn auf Textilmaschinen, insbesondere
Rotorspinnmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine, insbesondere eine
Rotorspinnmaschine. Die Erfindung betrifft einen Einsatz für eine Textilmaschine. Die Erfindung betrifft ein Verfahren.
Im Stand der Technik kônnen Mischgarne dadurch erzeugt werden, dass ein Kernfaden einer
Fadenherstellung zugeführt wird, wobei sich Fasern um den Kernfaden herum anlagern, um diesen zu umwinden. Dadurch kann der Kernfaden eine Eigenschaft von dem Kern definieren, etwa eine Elastizität, während die Umwindefasern eine andere Eigenschaft definieren können, etwa eine Haptik der Fasern, um diese auf das später herzustellende Textil übertragen zu können. Eine Zuführung von einem Kernfaden zu einer Spinnturbine ist aus der DE 26 25 620 A1 bekannt, in der beschrieben wird, dass die Zuführung des Kernfadens ein Zuführungsrohr umfasst, welches durch die offene Stirnseite der Spinnturbine an die Spinnrille herangeführt ist.
Dabei wird die Qualität des resultierenden Garns als verbesserungswürdig empfunden.
Damit ist es Aufgabe der Erfindung, Textilmaschinen zu verbessern, um die Garnqualität zu erhöhen.
Die Aufgabe wird durch eine Textilmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die
Aufgabe wird durch einen Einsatz für eine Textilmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst. Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Dabei kann die Textilmaschine durch die Merkmale, Eigenschaften und Vorteile des Einsatzes und des
Verfahrens beschrieben werden. Dies gilt unabhängig von der jeweiligen Kategorie und über die
Kategoriegrenzen - Vorrichtung, System, Verfahren und Verwendung - hinweg. Dies gilt auch entsprechend umgekehrt, so dass das Verfahren und/oder der Einsatz durch die Merkmale,
Eigenschaften und Vorteile der Textilmaschine beschrieben werden kann/kônnen. Vorteilhafte
Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Nach einem Aspekt wird die Aufgabe insbesondere durch eine Textilmaschine mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. -1-
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Dabei kann eine Textilmaschine, insbesondere Rotorspinnmaschine, ein Auflôsewalzengehäuse zur Umhausung einer Auflôsewalze für das Auflôsen eines Faserbandes in weitestgehend vereinzelte Fasern und einen Faserleitkanal aufweisen. Der Faserleitkanal kann an dem
Auflôsewalzengehäuse angeordnet sein, um die weitestgehend vereinzelten Fasern aus dem
Auflôsewalzengehäuse abzuführen und einem Spinnrotor zuzuführen. Eine Kernfadenzuführung kann an einem Ubergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflôsewalzengehäuse angeordnet und ausgebildet sein, um einen Kernfaden in den Faserleitkanal einzuführen und den
Kernfaden durch den Faserleitkanal dem Spinnrotor zuzuführen.
Die Textilmaschine ist insbesondere eine Maschine als System zur Herstellung von textilen
Produkten wie zum Beispiel Garnen oder Geweben. Sie weist verschiedene Komponenten und
Vorrichtungen auf, die dazu verwendet werden kônnen, natürliche und/oder künstliche Fasern in ein Produkt zu überführen. Dabei kann es sich sowohl um Maschinen zur Herstellung von
Naturfasergarnen als auch um Maschinen zur Herstellung von Kunstfasergarnen handeln. Ein
Beispiel einer Textilmaschine ist insbesondere eine Rotorspinnmaschine.
Das Auflésewalzengehduse ist insbesondere ein Teil der Textilmaschine als
Rotorspinnmaschine, das dazu verwendet werden kann, eine Auflôsewalze zu haltern bzw. zu umhausen, die dazu dienen kann, Fasern aus einem der Auflôsewalze zugeführten Faserband aufzulösen. Die Auflôsewalze weist insbesondere eine Walzenoberflache auf, die ausgebildet ist, um die Fasern aus dem Faserband auszulôsen, um diese zu vereinzeln und in eine vorbestimmte
Richtung zu führen.
Der Faserleitkanal ist inspesondere ein Kanalsystem, das dazu verwendet werden kann, die von der Auflôsewalze ausgelôsten, vereinzelten Fasern in den Spinnrotor zu leiten. Der Faserleitkanal kann aus einer oder mehreren Rohrformen bestehen und wird insbesondere so angeordnet, dass die Fasern in einen bestimmten Bereich des Spinnrotors geleitet werden kônnen, um dort zu einem Faden gesponnen zu werden.
Die weitestgehend vereinzelten Fasern sind insbesondere Fasern, die durch das Auflôsen mit der Auflôsewalze von anderen Fasern des Faserbandes getrennt werden können. Dabei ist inspesondere vorgesehen, dass die vereinzelten Fasern sich nicht miteinander verklumpen oder verbinden, wenn sie etwa aus dem Auflôsewalzengehäuse in den Faserleitkanal übergehen. Dies kann etwa durch einen Unterdruck oder alternativ durch einen Überdruck und einen daraus -2-
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IP/M3J507884 29.07.2024 jeweils resultierenden Fluidstrom im Faserleitkanal ermöglicht werden. Dabei können die Fasern weiter gestreckt werden, um diese auch als einzelne Fasern in den Spinnrotor zu überführen.
Dort werden sie durch Rotation des Spinnrotors in einer Rotorrille zu einem Faden verbunden, wobei der Faden über einen Fadenkanal aus dem Spinnrotor abgezogen werden kann.
Der Faserleitkanal ist insbesondere so ausgebildet und angeordnet, dass über ihn die weitestgehend vereinzelten Fasern aus dem Auflösewalzengehäuse abgeführt und einem
Spinnrotor zugeführt werden können, um das Spinnen des Garnes (dem resultierenden Faden) zu ermöglichen.
Eine Kernfadenzuführung kann an einem Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und
Auflösewalzengehäuse angeordnet und ausgebildet sein, um den Kernfaden in den
Faserleitkanal einzuführen und diesen dem Spinnrotor zuzuführen. Dadurch kann die Effizienz und Qualität des resultierenden Garns der Textilmaschine verbessert werden.
Die Zuführung des Kernfadens (bspw. eines Elastan-Fadens) kann in den Faserleitkanal (auch als Faserkanal zu bezeichnen) erfolgen, wobei der Faserkanal die von der Auflösewalze (auch als ALW bekannt) aufgelösten, vereinzelten Fasern in die Rotortasse transportieren kann. Die
Zuführung des Kernfadens, wie etwa des Elastan-Fadens, kann zu Beginn des Fasertransportes (direkt hinter dem Auflösewalzengehäuse) erfolgen. In anderen, nicht erfindungsgemäßen
Ausführungsformen kann dies im Fasertransport, also im Faserleitkanal, erfolgen. In anderen, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsformen kann dies am Ende des Fasertransportes (im
Bereich eines Kanalplattenadapters) erfolgen. Der Kanalplattenadapter kann dabei als eine
Abdeckung des Spinnrotors dienen. Die Zuführung des Kernfadens kann mittels Unterdrucks und/ oder mittels einer Druckluftströmung erfolgen.
Die beschriebenen Ausführungsformen erlauben ein gleichzeitiges und gemeinsames Auftreffen von Fasern und Kernfaden, insbesondere des Elastan-Fadens, auf eine Rotortassen-
Rutschfläche. Dadurch kann eine bessere Umwindung des Kernfadens, insbesondere des
Elastan-Fadens, erfolgen. Der Kernfaden, insbesondere Elastan-Faden, kann durch den in entsprechenden Ausführungsformen ohnehin vorhandenen Unterdruck im Rotorgehäuse eingezogen werden. Zusätzlich kann ein Injektor mit Druckluft verwendet werden oder es kann eine Spule mit dem Kernfaden, insbesondere dem Elastan-Faden, angetrieben werden, um den
Kernfaden zu bewegen. Eine Zuführung des Kernfadens, insbesondere des Elastan-Fadens, zu -3-
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Beginn des Fasertransportes (direkt hinter dem Auflôsewalzengehäuse) kann gegenüber den anderen Varianten einen längeren gemeinsamen Transport von Kernfaden und Fasern ermöglichen, der zu einer noch besseren Umwindung führen kann. In einem Ausführungsbeispiel kann die Zuführung des Kernfadens am Eingang des Faserleitkanals erfolgen. Dabei kann ein
Ubergangsbereich zwischen dem Auflôsewalzengehäuse und dem Faserleitkanal gebildet sein.
Dieser kann insbesondere zwischen - 10mm (also im Auflôsewalzengehäuse angeordnet bzw. beginnend) bis zu 20mm im Faserleitkanal angeordnet sein. In anderen Ausführungsformen kann dieser zwischen - 5mm und 18mm angeordnet sein, weiter insbesondere zwischen Omm und 15mm, weiter insbesondere zwischen 2mm und 10mm, weiter insbesondere zwischen 4mm und 6mm. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Ubergangsbereich in einem Bereich der hôchsten Abnutzung des Faserleitkanals angeordnet sein kann. Der Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflôsewalzengehäuse kann sich bis auf das erste Drittel vorzugweise bis auf das erste Viertel des Faserleitkanals erstrecken, gemessen vom Eingang des Faserleitkanals.
Gemäß einem Aspekt kann eine Bulge-Form am Ubergangsbereich zwischen Faserleitkanal und
Auflôsewalzengehäuse angeordnet sein.
Gemäß einem Aspekt kann die Bulge-Form als Strômungskontur ausgebildet sein. Die
Strômungskontur kann am Ubergangsbereich zwischen Faserleitkanal und
Auflôsewalzengehäuse angeordnet und ausgebildet sein, um eine Luftstrdmung im
Ubergangsbereich zu optimieren, insbesondere nachzubilden. Eine turbulente Strömung kann zu einer Beeinträchtigung des Fasertransportes führen, indem sie Verunreinigungen und Fehler im
Garn verursachen kann, etwa weil bestimmte Fasern nicht gestreckt werden. Alternativ oder zusätzlich kann auch ein Reinigungsaufwand steigen, weil die Turbulenzen Fasern in einem
Bereich anreichern können, der zu einem langsamen Anhaufen von Fasern in dem Faserkanal, dem Auflôsewalzengehäuse und/oder dem Ubergangsbereich führen kann. Eine
Strômungskontur ist insbesondere eine Struktur, die ausgebildet ist, um einen Bereich auszufüllen, in dem ohne die Strômungskontur eine turbulente Strömung ausgebildet würde.
Die Strômungskontur im Faserleitkanal, im Auflôsewalzengehäuse und/oder in einem
Ubergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflôsewalzengehäuse wird insbesondere angeordnet und ausgebildet, um eine optimierte Luftstrdmung im Faserleitkanal, im
Auflôsewalzengehäuse und/oder im Ubergangsbereich zwischen dem Faserleitkanal und dem -4-
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Auflôsewalzengehäuse auszubilden. Eine Luftstrômung weist insbesondere einen Fluidstrom auf, wie etwa aufweisend Raumluft, Trockenluft, Stickstoffgas und/oder andere Gase etwa der
Atmosphäre. Eine Strômungskontur weist insbesondere eine Oberfläche auf, die derart angeordnet und ausgebildet ist, um einen weitestgehend laminaren Fluidstrom einzuhegen, um den Fluidstrom zu lenken oder zu steuern, ohne dabei eine Turbulenz zu ermôglichen, da die
Oberfläche den Bereich abgrenzt, in dem eine solche Turbulenz auftreten würde.
Durch die Anordnung und Ausbildung einer Strômungskontur im Faserleitkanal, im
Auflôsewalzengehäuse und/oder in einem Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und
Auflôsewalzengehäuse kann eine optimierte Luftströmung im Faserleitkanal, im
Auflôsewalzengehäuse und/oder im Ubergangsbereich zwischen dem Faserleitkanal und dem
Auflôsewalzengehäuse gebildet werden. Eine turbulente Strömung ist insbesondere eine unregelmäfBige und chaotische Strömung, die deterministisch chaotisch sein kann, was eine
Vorhersage erschweren kann, was eine Leitung der Faser erschweren kann. Durch die
Anwendung einer Strômungskontur können diese Leitungsschwierigkeiten minimiert werden und eine bessere Qualität des hergestellten Garns erreicht werden. Auch kann dabei ein
Ressourcenaufwand für die daraus resultierenden Reinigungen von Ablagerungen reduziert werden.
Die Bulge-Form ist insbesondere eine Ausbuchtung oder Erhöhung in der Strémungskontur, die dazu verwendet wird, den Luftstrom im Ubergangsbereich zu optimieren und turbulente
Strömungen zu minimieren.
Die Bulge-Form kann in verschiedenen Größen und Formen ausgeführt werden, um den bestmöglichen Luftstrom im Faserleitkanal, im Auflösewalzengehäuse und/oder im
Übergangsbereich zwischen dem Faserleitkanal und dem Auflösewalzengehäuse zu ermöglichen. Die Bulge-Form kann auch angepasst werden, um den Bereich abzugrenzen, in dem sonst eine Turbulenzströmung auftreten könnte. Dabei kann insbesondere das
Auflösewalzengehäuse eine zylindrische Form aufweisen. Dadurch kann es einen Bereich bei einem Übergang in einen Faserleitkanal geben, der eine Biegung des Luftstroms ausbilden kann, wobei ein Bereich mit einer geringeren Strömungsdichte in einer Richtung in den Faserleitkanal einen Bereich mit turbulenter Strömung darstellen kann. Die Bulge-Form kann dabei insbesondere diese Biegung der laminaren Strömung nachbilden, um dadurch einen Bereich abzuschirmen, der etwa zu einer turbulenten Strömung führen könnte. -5-
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Insbesondere verbessert die Anwendung einer Strômungskontur mit Bulge-Form die Effizienz und Qualität des Garnherstellungsprozesses, indem sie turbulente Strömungen minimiert und den Luftstrom im Faserleitkanal, im Auflôsewalzengehäuse und/oder im Ubergangsbereich zwischen dem Faserleitkanal und dem Auflôsewalzengehäuse optimiert.
Eine exemplarische Ausführungsform einer Strômungskontur weist insbesondere eine
Ausbuchtung (Engl.: ,Bulge”) am Eingang des Faserleitkanals als Strômungskontur auf. Die
Ausbuchtung kann einen Kanal für die Zuführung des Kernfadens aufweisen, so dass der
Kernfaden in Achsrichtung des Faserleitkanals zugeführt werden kann. Im Faserleitkanal kann es zu Ablôsungen der Faserstrômung kommen. Die entstehenden Turbulenzen reduzieren die
Wirksamkeit der Faserablôsung und den Fasertransport. Durch den Einsatz einer
Strômungskontur, wie insbesondere der Bulge, können die Turbulenzen wirksamer reduziert werden. Eine verbesserte Ablösung der Fasern kann die Folge sein. Die Strômungskontur kann im Auflôsewalzengehäuse und Faserleitkanal ausgeführt sein. In anderen Ausführungsformen kann die Strômungskontur auch nur im Faserleitkanal oder nur im Auflôsewalzengehäuse angeordnet sein. Weiterhin ist es möglich, dass die Strômungskontur als separates Bauteil ausgeführt ist. Dabei kann ein Einsatz, der die Wirksamkeit der Faserablôsung erhôhen kann, vorgesehen sein, wie er an anderer Stelle hierin beschrieben ist. Die Anpassung dieser
Geometrie, um auf geänderte Spinnunterdrucke und/oder Auflôsewalzendrehzahlen zu reagieren, kann dadurch vereinfacht und ohne konstruktiven Aufwand ermôglicht werden. Eine einfache Wechselbarkeit des Einsatzes kann ermôglicht werden. Der Einsatz kann u.a. als
Teilkreissegment des Auflôsewalzengehäuses ausgeformt werden und sowohl die Geometrie des Gehäuses als auch z.T. des Faserleitkanals und der Bulge beinhalten. Der Einsatz kann seitlich eingeführt werden. Die Ausrichtung und Positionierung wird hierbei insbesondere über einen Formschluss vom Einsatz mit dem Auflösewalzengehäuse und/oder dem Faserleitkanal realisiert. Aus Toleranzgründen stellt hierbei insbesondere eins der beiden Bauteile die Basis dar.
Um den Einsatz innerhalb seiner Position zu halten, kann ein Kraftschluss mithilfe einer außen angeordneten Blattfeder oder einem innenliegenden Kugel-Feder-Element ausgeführt werden.
Gemäß einem Aspekt kann die Strömungskontur bzw. die Bulge-Form eine Führung für den
Kernfaden aufweisen. Dadurch kann der Kernfaden entsprechend der Führung in den
Faserleitkanal eingeführt werden, um dadurch eine Bewegung in einer Fadenrichtung zu stabilisieren. -6-
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Gemäß einem Aspekt kann die Strômungskontur bzw. die Bulge-Form am Ubergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflôsewalzengehäuse vorgesehen sein, die ausgeführt ist, um den
Kernfaden Uber eine Lange des Kernfadens in Fadenführungsrichtung zu umfassen. Der
Kernfaden wird dabei insbesondere durch die Strômungskontur geleitet und in den Faserleitkanal eingezogen/eingeschoben, wo er mit den weitestgehend vereinzelten Fasern zusammengebracht werden kann, um einem Spinnrotor zugeführt zu werden.
Die Strômungskontur bzw. die Bulge-Form ist insbesondere so angeordnet und ausgebildet, dass sie den Kernfaden Uber eine Lange des Kernfadens in Fadenführungsrichtung umfasst. Dadurch kann der Kernfaden gleichmäßig und stromlinienférmig in den Faserleitkanal eingebracht und mit den weitestgehend vereinzelten Fasern zusammengebracht werden, was zu einer besseren
Umwindung des Kernfadens, insbesondere des Elastan-Fadens, führen kann. Die Führung für den Kernfaden in der Strémungskontur bzw. der Bulge-Form ist insbesondere so angeordnet, dass sie eine optimale Luftstromung im Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und
Auflôsewalzengehäuse erzeugt, um Ablôsungen der Faserstrômung zu reduzieren und die
Wirksamkeit der Faserablôsung zu erhöhen, während der Kernfaden möglichst stôrungsfrei in den Faserleitkanal eingeführt werden kann.
Insgesamt verbessert die Anwendung einer Strômungskontur mit Führung für den Kernfaden die
Effizienz und Qualität des Garnherstellungsprozesses, indem sie den Kernfaden gleichmäßig und stromlinienférmig in den Faserleitkanal einführt und Ablôsungen der Faserstrômung reduziert, dabei aber die Umwindung des Kernfadens verbessern kann.
Gemäß einem Aspekt kann die Führung für den Kernfaden, von hier die Kernfadenzuführung, ausgebildet und angeordnet sein, um den Kernfaden in Achsrichtung des Faserleitkanals dem
Faserleitkanal zuzuführen. Der Faserleitkanal ist insbesondere ein Kanal, wie an anderer Stelle hierin im Detail beschrieben, der insbesondere die von der Auflôsewalze vom Faserband abgelôsten Fasern in Richtung Spinnrotor leiten kann. Die Achsrichtung des Faserleitkanals bezieht sich insbesondere auf die Richtung, in der sich die Fasern innerhalb des Faserleitkanals bewegen.
Die Kernfadenzuführung ist ein Bauteil, das dazu dienen kann, den Kernfaden, insbesondere den
Elastan-Faden, in den Faserleitkanal zuzuführen. Sie wird so angeordnet und ausgebildet, dass -7-
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IP/M3J507884 29.07.2024 sie den Elastan-Faden in Achsrichtung des Faserleitkanals dem Faserleitkanal zuführt. Dies ermöglicht ein gleichzeitiges und gemeinsames Auftreffen von Elastan-Faden und ausgelôsten
Fasern auf die Rotortassen-Rutschflache, was zu einer besseren Umwindung des Elastan-
Fadens führt. Das Bewegen des Kernfadens in der Kernfadenzuführung kann mittels Unterdrucks oder Druckluftstromung erfolgen. Der Kernfaden, insbesondere Elastan-Faden, wird insbesondere durch einen (Kanalplatten-)Adapter von dem Faserleitkanal in den Spinnrotor eingezogen. Insgesamt verbessert die Anwendung einer Kernfadenzuführung in Achsrichtung des Faserleitkanals die Bewegung des Kernfadens im Faserleitkanal. Dadurch kann eine bessere
Umwindung des Kernfadens erreicht werden.
Gemäß einem Aspekt kann ein separates Bauteil ausgebildet sein, das als Einsatz seitlich geführt werden kann. Das separate Bauteil ist insbesondere so angeordnet/anordenbar und ausgebildet, dass es als Strômungskontur im Faserleitkanal, im Auflôsewalzengehäuse und/oder im
Ubergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflôsewalzengehäuse dienen kann. Das separate Bauteil kann die Strémungskontur ausbilden. Es wird insbesondere seitlich geführt, kann also mit entsprechenden Strukturen am Bereich des Auflôsewalzengehäuses angeordnet werden und dient insbesondere dazu, die Luftstromung im Ubergangsbereich zwischen
Faserleitkanal und Auflôsewalzengehäuse zu optimieren. Durch die Anwendung eines separaten
Bauteils als Einsatz kénnen Turbulenzen reduziert werden und eine bessere Umwindung des
Kernfadens, insbesondere des Elastan-Fadens, erreicht werden. Insbesondere ermöglicht die
Verwendung eines separaten Bauteils als Einsatz, insbesondere seitlich geführt, die
Anpassbarkeit des Systems an geänderte Strömungsbedingungen und/oder Betriebszustände.
Gemäß einem unabhängigen Aspekt kann ein Einsatz ausgebildet sein, der eine Bulge-Form aufweist und der so angeordnet werden kann, dass die Bulge-Form in einem Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und Auflösewalzengehäuse einer Textilmaschine, wie sie an anderer
Stelle hierin beschrieben ist, angeordnet werden kann. Der Einsatz, der auch als Einsatzbauteil bezeichnet werden kann, kann insbesondere seitlich geführt werden, um ihn auch bei einer
Textilmaschine schnell austauschen zu können. Durch die Ausbildung der Bulge-Form als
Strömungskontur kann die Luftströmung im Übergangsbereich zwischen Faserleitkanal und
Auflösewalzengehäuse optimiert werden. Durch die Anwendung eines Einsatzes mit
Strömungskontur können Turbulenzen reduziert werden und eine bessere Umwindung des
Kernfadens, insbesondere Elastan-Fadens, erreicht werden, insbesondere in Verbindung mit der
Einführung des Kernfadens in einem Übergangsbereich zwischen Auflösewalzengehäuse und -8-
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Faserleitkanal.
Der Einsatz kann dabei durch die Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der Textilmaschine und/oder des Verfahrens beschrieben werden. Dies gilt entsprechend auch umgekehrt, weshalb die Textilmaschine und/oder das Verfahren durch die Merkmale, Vorteile und Eigenschaften des
Einsatzes beschrieben werden kann. Dies gilt insbesondere Uber die Kategoriegrenzen -
Vorrichtung, System, Verfahren und Verwendung - hinweg. Auf eine Wiederholung all dieser
Ausführungen wird aus Gründen der Kompaktheit und Leserlichkeit verzichtet.
Gemäß einem Aspekt kann der Einsatz eine Führung für den Kernfaden - eine Kernfadenführung - in der Bulge-Form bzw. der Strdmungskontur aufweisen. Diese kann ausgebildet sein, um angeordnet zu werden derart, dass sie den Kernfaden Uber eine Länge des Kernfadens in
Fadenführungsrichtung mindestens teilweise umfasst.
Die Führung für den Kernfaden in der Strömungskontur bzw. der Bulge-Form ist insbesondere so angeordnet und ausgebildet, dass sie den Kernfaden gleichmäßig und stromlinienförmig in den
Faserleitkanal einführen kann. Dadurch kann insbesondere die Luftströmung auch bei einem
Einführen des Kernfadens in den Faserleitkanal weitestgehend laminar strömen. Dies ermöglicht eine bessere Umwindung des Elastan-Fadens und reduziert Ablösungen der Faserströmung, die zu Turbulenzen führen können. Die Strömungskontur bzw. die Bulge-Form kann als separates
Bauteil ausgebildet und angeordnet sein oder kann Teil des Einsatzes sein. Dadurch kann der
Einsatz selbst modular ausgebildet sein, um ihn entsprechend an die Anforderungen eines
Betriebszustandes anpassen zu können.
Gemäß einem unabhängigen Aspekt kann ein Verfahren den Schritt eines Zuführens eines
Kernfadens in einen Faserleitkanal einer Textilmaschine, insbesondere wie sie an anderer Stelle hierin beschrieben ist, aufweisen. Der Kernfaden kann beispielsweise aus Elastan oder einem anderen Material hergestellt sein. Der Faserleitkanal dient insbesondere dazu, die von der
Auflösewalze von einem Faserband abgelösten und vereinzelten Fasern zu einem Spinnrotor zu führen.
Die Zuführung des Kernfadens erfolgt insbesondere direkt hinter dem Auflösewalzengehäuse.
Die Zuführung kann mittels Unterdrucks oder Druckluftströmung erfolgen. -9-
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Das Verfahren kann den Schritt eines Zuführens eines Faserbands zu einem
Auflôsewalzengehäuse aufweisen. Das Verfahren kann den Schritt eines Auflôsens und
Vereinzelns von Fasern aus dem Faserband aufweisen. Dies kann insbesondere durch die
Auflôsewalze erfolgen, die im Auflôsewalzengehäuse rotierbar gelagert ist. Während der
Vereinzelung werden insbesondere die vereinzelten Fasern in den Faserleitkanal eingesaugt, wodurch es möglich ist, diese mit einem Kernfaden zusammenzubringen und einem Spinnrotor zuzuführen. Im Spinnrotor kann ein Schritt eines Spinnens durchgeführt werden, in dem die
Fasern in einer Rotorrille zu einem Faden gesponnen werden, wobei die Fasern Umwindefasern bilden, die den Kernfaden umwinden kénnen.
Insgesamt verbessert die Anwendung eines Verfahrens zur Zuführung des Kernfadens in den
Faserleitkanal die Effizienz und Qualität des Garnherstellungsprozesses, indem es ein gleichzeitiges und gemeinsames Auftreffen von Elastan-Faden und aufgelösten Fasern auf die
Rotortassen-Rutschfläche ermöglicht. Dies führt zu einer besseren Umwindung des Elastan-
Fadens und reduziert Ablôsungen der Faserstrômung, die zu Turbulenzen führen können.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf Figuren näher beschrieben, dabei zeigen schematisch und beispielhaft:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer exemplarischen Ausführungsform einer
Textilmaschine;
Fig. 2A eine Schnittansicht einer exemplarischen Ausführungsform eines
Auflôsewalzengehäuses mit angekoppeltem Faserleitkanal und Strémungskontur;
Fig. 2B eine schematische Darstellung eines Strdmungsprofils in einer exemplarischen
Ausführungsform eines Aufldsewalzengehduses mit angekoppeltem
Faserleitkanal ohne Strômungskontur,;
Fig. 3 eine Schnittansicht einer exemplarischen Ausführungsform eines
Auflôsewalzengehäuses mit angekoppeltem Faserkanal, Strômungskontur und
Kernfadenzuführung; und
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer exemplarischen Ausführungsform eines
Verfahrens.
Für gleichwirkende und/oder gleichartige Elemente und Strukturen werden die gleichen
Bezugszeichen verwendet. -10 -
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Fig.1 zeigt eine schematische Darstellung einer exemplarischen Ausführungsform einer
Textilmaschine 100, die als Rotorspinnmaschine 200 ausgebildet sein kann.
Rotorspinnmaschinen 200 weisen dabei einen Spinnrotor 10 auf, der aus einer Rotortasse 30 gebildet werden kann, in die Uber einen Faserleitkanal 7 vereinzelte Fasern 11 zugeführt werden können. Der Spinnrotor 10 wird dabei rotatorisch angetrieben, etwa durch einen Einzelmotor (nicht gezeigt) oder Uber einen Antriebsriemen, etwa zusammen mit anderen Komponenten der
Rotorspinnmaschine 200.
Die vereinzelten Fasern 11 kénnen dabei in die Rotortasse 30 eingebracht werden, etwa Uber einen Kanalplattenadapter 12, der an einen Adapterkanal 8 angeschlossen sein kann, durch den sich vereinzelte Fasern 11 bewegen können. Die Fasern 11 werden dabei insbesondere an den schraglaufenden Wanden 32 der Rotortasse 30 weiter gestreckt, bis sie eine Rotorrille 13 erreichen können, in der sie sich zu einem Faden zusammenlagern können, der Uber einen
Fadenabzug aus der Rotortasse 30 abgezogen werden kann, was hier aus
Ubersichtlichkeitsgriinden nicht gezeigt ist.
Die Fasern 11 werden insbesondere zunächst mittels eines Faserbandes (nicht gezeigt) einer
Auflôsewalze (nicht gezeigt) zugeführt, durch die sie entsprechend aus dem Faserband herausgelôst und damit vereinzelt werden können. Diese vereinzelten Fasern 11 können anschließend in einem Auflôsewalzengehäuse 6 in einer laminaren Strömung 52 transportiert werden, wie in Fig. 2B gezeigt. Die Fasern 11 sollen insbesondere über einen Faserleitkanal 7 (und ggf. über einen Adapterkanal 8) einer Rotortasse 30 zugeführt werden, wie an anderer Stelle hierin beschrieben.
Es kann Ausführungsformen geben, in denen ein Kernfaden 4 vorgesehen sein soll, der etwa als
Elastan-Faden vorliegen kann, etwa um eine gewisse Elastizität auf das resultierende Garn, den resultierenden Faden, zu übertragen. Reines Elastan könnte aber als nicht wertig genug empfunden werden, weshalb es zu einem Umwinden des Elastan-Fadens mit Umwindefasern kommen soll. Auch andere Eigenschaften lassen sich durch entsprechende Mischgarne kombinieren. Die hier dargestellte Kombination dient dabei als Beispiel.
Der Kernfaden 4 kann dabei insbesondere unmittelbar nach dem Auflôsewalzengehäuse 6, in einem Ubergangsbereich 31, mittels einer Kernfadenzuführung 29 in den Faserleitkanal 7 -11 -
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IP/M3J507884 29.07.2024 zugeführt werden. Durch die Überführung des Kernfadens 4 in einem Ubergangsbereich 31 kann der Weg, in dem der Kernfaden 4 und die vereinzelten Fasern 11 gemeinsam geführt werden, verlängert sein, was die Umwindung des Kernfadens 4 mit Fasern 11 verbessert und damit die
Garnqualität am Ende des Verfahrens 300, wie es in Fig. 4 exemplarisch dargestellt und diesbezüglich beschrieben ist, verbessert werden.
Der Kernfaden 4 kann mittels Druckluftzufuhr 3 angetrieben werden, alternativ oder zusätzlich über eine Kernfadenwalze 5, die in einer Rotationsrichtung 28 umläuft, insbesondere aktiv angetrieben, um dadurch eine Kernfadenbewegungsrichtung 9 zu initialisieren und aufrechtzuerhalten, die sich mindestens im Bereich des Faserleitkanals 7 mit der Luftströmung für den Transport der vereinzelten Fasern 11 ausrichtet.
Fig. 2A zeigt eine Schnittansicht einer exemplarischen Ausführungsform eines Gehäuses 2 eines
Auflösewalzengehäuses 6 mit angekoppeltem Faserleitkanal 7 und Strömungskontur 40. Die
Strömungskontur 40 ist dabei insbesondere als eine Bulge-Form 41 ausgebildet, um eine laminare Luftströmung 52, wie sie in Fig. 2B im Zusammenhang mit einer schematischen
Darstellung eines Strömungsprofils in einer exemplarischen Ausführungsform eines
Auflösewalzengehäuses 6 mit angekoppeltem Faserleitkanal 7, jedoch ohne Strömungskontur 40 vorliegen kann. Diesbezüglich kann eine Grenzströmung 51 vorliegen, von der in einer Richtung nach außen, insbesondere entlang eines Gradienten der Strömungsstärke, eine turbulente
Strömung 50 ausgebildet werden kann. Diese kann in einem Übergangsbereich 31 vorliegen, wenn keine Strömungskontur 40 vorgesehen ist. Daher kann das Einfügen der Strömungskontur 40, die insbesondere an der Form des laminaren Strömungsverlaufs entlang mit einer Oberfläche ausgebildet ist, das Auftreten turbulenter Strömungen 50 begrenzen, wenn nicht gar ganz verhindern. Die Strömung 52 im Auflösewalzengehäuse 6 kann dabei auch auf eine
Gegenströmung 54 aus dem Auflösewalzengehäuse 6 treffen, wodurch eine
Strömungsabbremsung 53 erfolgen kann.
Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht einer exemplarischen Ausführungsform eines
Auflösewalzengehäuses 6 mit angekoppeltem Faserkanal 7, der insbesondere mehrstückig ausgebildet sein kann, wobei eine Strömungskontur 40 ausgebildet und angeordnet ist, um einen
Teil der Kernfadenzuführung 29 in ihr auszubilden. Dadurch kann der Kernfaden 4 durch einen
Einsatz 55, der insbesondere durch eine seitliche Führung 56 seitlich geführt, sein kann, in
Faserleitkanal 7 eingeführt werden, insbesondere koaxial, wodurch es möglich wird, möglichst -12-
AA0056LU
IP/M3J507884 29.07.2024 geringe Turbulenzen in dem Faserleitkanal 7 zu erzeugen.
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer exemplarischen Ausführungsform eines
Verfahrens 300. Das Verfahren 300 kann den Schritt eines Zuführens 310 eines Faserbands zu einem Auflôsewalzengehäuse 6 aufweisen. Das Verfahren 300 kann den Schritt 320 eines
Auflôsens und Vereinzelns von Fasern 11 aus dem Faserband aufweisen. Dies kann insbesondere durch die Auflôsewalze erfolgen, die im Auflôsewalzengehäuse 6 rotierbar gelagert sein kann. Wahrend der Vereinzelung werden insbesondere die vereinzelten Fasern 11 in den
Faserleitkanal 7 eingesaugt, wodurch es möglich ist, diese mit einem Kernfaden 4 zusammenzubringen und einem Spinnrotor 10 zuzuführen 330. Im Spinnrotor 10 kann ein Schritt 340 eines Spinnens durchgeführt werden, in dem die Fasern 11 in einer Rotorrille 13 zu einem
Faden gesponnen werden, wobei die Fasern 11 Umwindefasern bilden können, die den
Kernfaden 4 umwinden können.
Mit „kann“ sind insbesondere optionale Merkmale der Erfindung bezeichnet. Demzufolge gibt es auch Weiterbildungen und/oder Ausführungsbeispiele der Erfindung, die zusätzlich oder alternativ das jeweilige Merkmal oder die jeweiligen Merkmale aufweisen.
Aus den vorliegend offenbarten Merkmalskombinationen können bedarfsweise auch isolierte
Merkmale herausgegriffen und unter Auflösung eines zwischen den Merkmalen gegebenenfalls bestehenden strukturellen und/oder funktionellen Zusammenhangs in Kombination mit anderen
Merkmalen zur Abgrenzung des Anspruchsgegenstands verwendet werden. -13-
AA0056LU
IP/M3J507884 29.07.2024
Bezugszeichenliste 2 Gehäuse 41 Bulge-Form 3 Druckluftzufuhr 50 turbulente Strömung 4 Kernfaden 51 Grenzströmung
Kernfadenwalze 52 laminare Strömung 6 Auflösewalzengehäuse 53 Strömungsabbremsung 7 Faserleitkanal 54 Gegenströmung 8 Adapterkanal 55 Einsatz 9 Kernfadenbewegungsrichtung 56 seitliche Führung
Spinnrotor 100 Textilmaschine 11 vereinzelte Fasern 200 Rotorspinnmaschine 12 Kanalplattenadapter 300 Verfahren 13 Rotorrille 310 Zuführen eines Kernfadens 28 Rotationsrichtung 320 Vereinzeln von Fasern 29 Kernfadenzuführung 330 Zuführen eines Kernfadens zum
Rotortasse Zusammenbringen von Fasern und 31 Übergangsbereich Kernfaden 32 schräge Wände des Spinnrotors 340 Spinnen
Strömungskontur -14 -
Claims (10)
1. Textilmaschine (100), insbesondere Rotorspinnmaschine (200), aufweisend ein Auflôsewalzengehäuse (6) zur Umhausung einer Auflôsewalze für das Auflôsen eines Faserbandes zu weitestgehend vereinzelten Fasern (11) und einen Faserleitkanal (7), wobei der Faserleitkanal (7) an dem Auflôsewalzengehäuse (6) derart angeordnet ist, um die weitestgehend vereinzelten Fasern (11) aus dem Auflôsewalzengehäuse (6) abzuführen und einem Spinnrotor (10) zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kernfadenzuführung (29) an einem Ubergangsbereich (31) zwischen Faserleitkanal (7) und Auflôsewalzengehäuse (6) angeordnet und ausgebildet ist, derart, um einen Kernfaden (4) in den Faserleitkanal (7) einzuführen, um den Kernfaden (4) durch den Faserleitkanal (7) dem Spinnrotor (10) zuzuführen.
2. Textilmaschine (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bulge-Form (41) am Übergangsbereich (31) zwischen Faserleitkanal (7) und Auflôsewalzengehäuse (6) angeordnet ist.
3. Textilmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bulge-Form (41) als Strômungskontur (40) ausgebildet und angeordnet ist, um eine Luftstrémung im Übergangsbereich (31) zu optimieren, insbesondere nachzubilden.
4. Textilmaschine (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bulge-Form (41) eine Führung für den Kernfaden (4) aufweist.
5. Textilmaschine (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für den Kernfaden (4) in der Bulge- Form (41) den Kernfaden (4) über eine Länge des Kernfadens (4) in Fadenführungsrichtung umfasst.
6. Textilmaschine (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernfadenzuführung (29) ausgebildet und angeordnet ist, um den Kernfaden (4) in Achsrichtung des Faserleitkanals (7) dem Faserleitkanal (7) zuzuführen.
7. Textilmaschine (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, -15-
AAO056LU P/MS)507884
29.07.2024 dass mindestens ein separates Bauteil derart ausgebildet ist, um als Einsatz (55), insbesondere seitlich, geführt zu werden, um mindestens eines von der Strômungskontur (40), der Kernfadenzuführung (29) oder dem Übergangsbereich (31) anzuordnen.
8. Einsatz (55) für eine Textilmaschine (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (55) eine Bulge-Form (41) aufweist, eine Führung (29) für den Kernfaden (4) in der Bulge-Form (41) angeordnet ist und die Bulge-Form (41) ausgebildet und angeordnet ist, um in einem Ubergangsbereich (31) zwischen Faserleitkanal (7) und Auflôsewalzengehäuse (6) einer Textiimaschine (100) nach einem der voranstehenden Ansprüche angeordnet zu werden.
9. Einsatz (55) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bulge-Form (41) als Strömungskontur (40) ausgebildet ist.
10. Verfahren (300), aufweisend den Schritt: - eines Zuführens (310) eines Kernfadens (4) zu einem Faserleitkanal (7), in einem Übergangbereich (31) zwischen Faserleitkanal (7) und Auflösewalzengehäuse (6) einer Textilmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7. - 16 -
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU507884A LU507884B1 (de) | 2024-07-30 | 2024-07-30 | Textilmaschine mit Kernfadenzuführung |
| CN202510992828.8A CN121451337A (zh) | 2024-07-30 | 2025-07-18 | 具有芯纱供给装置的纺织机 |
| EP25191439.6A EP4686777A1 (de) | 2024-07-30 | 2025-07-24 | Textilmaschine mit kernfadenzuführung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| LU507884A LU507884B1 (de) | 2024-07-30 | 2024-07-30 | Textilmaschine mit Kernfadenzuführung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU507884B1 true LU507884B1 (de) | 2026-01-30 |
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ID=92456581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU507884A LU507884B1 (de) | 2024-07-30 | 2024-07-30 | Textilmaschine mit Kernfadenzuführung |
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|---|---|
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| CN (1) | CN121451337A (de) |
| LU (1) | LU507884B1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625620A1 (de) | 1976-06-08 | 1977-12-15 | Ofa Ag Horn | Verfahren zum offen-end-spinnen mit einer spinnturbine |
| JPS54112228A (en) * | 1978-02-14 | 1979-09-03 | Unitika Ltd | Production of core yarn by air fine spinning frame |
| CN107794615A (zh) * | 2017-10-19 | 2018-03-13 | 江苏新芳科技集团股份有限公司 | 一种新型复合式包芯纱 |
| CN112695421B (zh) * | 2020-12-21 | 2022-10-14 | 东华大学 | 一种转杯包芯纱的制备装置及制备方法 |
| CN113981575B (zh) * | 2021-11-23 | 2023-07-28 | 武汉纺织大学 | 短纤须条完全包覆长丝的转杯包芯纺纱方法及装置 |
-
2024
- 2024-07-30 LU LU507884A patent/LU507884B1/de active IP Right Grant
-
2025
- 2025-07-18 CN CN202510992828.8A patent/CN121451337A/zh active Pending
- 2025-07-24 EP EP25191439.6A patent/EP4686777A1/de active Pending
Patent Citations (5)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN121451337A (zh) | 2026-02-03 |
| EP4686777A1 (de) | 2026-02-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20260130 |