LU506515B1 - Kartenhaltergehäuse - Google Patents

Kartenhaltergehäuse

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LU506515B1
LU506515B1 LU506515A LU506515A LU506515B1 LU 506515 B1 LU506515 B1 LU 506515B1 LU 506515 A LU506515 A LU 506515A LU 506515 A LU506515 A LU 506515A LU 506515 B1 LU506515 B1 LU 506515B1
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LU
Luxembourg
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housing
card holder
housing side
protective layer
cards
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LU506515A
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Andreas Oswald
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Oswald Lederwaren E K Inhaber Andreas Oswald
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    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/18Ticket-holders or the like
    • A45C11/182Credit card holders
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    • A45C2011/186Credit card holders with protection from unauthorised reading by remotely readable data carriers

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kartenhalter, mit einem Gehause und einer Ausgabeeinrichtung, welcher eine sichere Lagerung der Karten unter Schutz vor mechanischen Einwirkungen und unerwiinschtem Auslesen erlaubt sowie kostengünstig herzustellen und individualisierbar ist. Das Gehäuse weist eine Ausgabeöffnung auf, durch welche die Karten eingegeben und auch wieder entnommen werden konnen. Um ein leichtes Entnehmen der Karten zu ermöglichen, ist eine Ausgabeeinrichtung an dem Gehause angeordnet, mittels welcher die Karten ausgegeben werden. Zudem weist das Gehéuse zwei flachige Gehauseabschnitte auf. Die Besonderheit des Gehauses st dabei, dass in jedem der flachigen Gehauseabschnitte, weiche den Kartenaufbewahrungsraum begrenzen, eine Schutzschicht angeordnet ist und dass das Gehause zudem Kunststoff aufweist. Dadurch kann realisiert werden, dass die Karten vor elektromagnetischer Strahlung geschützt sind und eine gewisse mechanische Stabilitat erreicht wird. Zudem hat das Gehäuse ein geringes Gewicht und ist leicht individualisierbar

Description

1 LU506515
Kartenhaltergehäuse
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Kartenhalter mit einem Gehäuse und einer Ausgabeeinrichtung, welcher eine sichere Lagerung der Karten unter Schutz vor mechanischen Einwirkungen und unerwünschtem Auslesen erlaubt sowie kostengünstig herzustellen und insbesondere individualisierbar ist.
Kartenhalter sind eine beliebte Möglichkeit um Karten, insbesondere Kreditkarten oder Scheckkarten, aufzubewahren. Eine alternative Aufbewahrungsmöglichkeit sind klassische Portemonnaies, in denen derartige Karten in einzelnen Fächern positioniert werden. Eine Aufbewahrung in klassischen Portemonnaies hat den Vorteil, dass die Karten übersichtlich angeordnet und leicht zu entnehmen sind. Zudem können Portemonnaies, welche meist aus Leder oder ähnlichen
Materialien gefertigt sind, individuell gestaltet werden, wodurch eine direkt auf den Nutzer zugeschnittene Optik und Haptik realisierbar ist. So sind beispielsweise Portemonnaies für Frauen und Männer in der Regel von unterschiedlicher Größe und
Form. Portemonnaies für Kinder weisen oft spezielle kindgerechte Motive auf. Nachteilig sind derartige Portemonnaies allerdings aufgrund ihrer Bauweise groß und sperrig.
Kartenhalter, wie beispielsweise Kreditkartenhalter, hingegen können deutlich kompakter ausgebildet sein, sodass sie einfacher in kleineren Taschen von Kleidungsstücken, wie beispielsweise Hosen, transportiert werden können. Somit stellen
Kartenhalter vorteilhaft eine platzsparende Option dar, die Karten zu transportieren.
Stand der Technik
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Einrichtungen zur Aufbewahrung von Karten bekannt, welche eine platzsparende Aufbewahrung von Karten erlauben.
So wird in Dokument DE 10 2005 039 963 A1 eine flexible Schutzhülle für Kreditkarten, insbesondere für solche mit einem
Transponderchip, beschrieben, welche Mittel zum Schutz vor ungewolltem Auslesen aufweist. Eine solche Schutzhülle weist allerdings wenig Stabilität auf, weshalb einerseits der Schutz der Karten vor mechanischen Einwirkungen gering ist und andererseits auch die Lebensdauer einer solchen Schutzhülle aufgrund von möglichen Beschädigungen kurz ist.
Es ist aus der EP 2 809 193 B1 auch ein RFID-abgeschirmtes Produkt bekannt. Ein solches sicheres Produkt kann dabei ein beispielsweise eine Geldbörse, ein Reisepasshalter, eine Tasche, eine Handtasche, ein Rucksack oder ähnliches sein.
Dabei ist mindestens ein Fach oder ein Abschnitt vorgesehen, das oder der mit einem RFID-abschirmenden Material ausgestattet ist. Das RFID-abschirmende Material umfasst dabei eine Mischung aus Polyester, Kupfer und Nickel, die zwischen etwa 40% bis etwa 80% Polyester, zwischen etwa 10% bis etwa 40% Kupfer und zwischen etwa 2% bis etwa 20%
Nickel umfasst. Auch wenn hier ein bestimmter Schutz vor elektromagnetischer Strahlung gewährleistet wird, so ist doch die
Stabilität vor mechanischen Einwirkungen nicht ausreichend, um die Karten sicher aufzubewahren. Zudem ist dabei in einem Fach immer nur Platz für eine Karte, deren Entnahme in der Regel umständlich ist. Weiterhin ist eine solche
Geldbörse aufwändig und teuer in der Herstellung, insbesondere sind die Materialkosten hoch.
In der CH717210A2 ist ein Kartenhalter mit einem Ausstoßmechanismus für darin enthaltene Karten beschrieben. Es können mehrere Karten in einem Gehäuse aufbewahrt werden, wobei ein spezieller Ausgabemechanismus vorgesehen ist, welcher eine gestaffelte Ausgabe der Karten erlaubt. An der Innenwand ist hier Polyurethanschaum als Bremse für die
Karten vorgesehen. Das Gehäuse kann aus Metall, insbesondere aus Aluminium ausgebildet sein. Auch wenn dadurch ein
Schutz vor mechanischen Einwirkungen realisierbar ist, so ist Aluminium nachteilig kostenintensiv und Polyurethan ist ein
Material mit toxischen Eigenschaften.
In der EP 3 456 217 A1 ist ein Kartenhalter für Kreditkarten oder andere Karten beschrieben, welcher Bremselemente sowie
Auswurfmechanismen aufweist. Das Gehäuse des Kartenhalters ist dabei vorzugsweise aus Metall ausgebildet, um
Stabilität und auch einen sicheren Schutz der Karten vor elektromagnetischen Wellen zu gewährleisten. Nachteilig ist ein
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2 LU506515 solcher Kartenhalter schwer und teuer in den Materialkosten. Weiterhin kann die Ansicht, also das Erscheinungsbild des
Kartenhalters wenig oder nur mit hohem Aufwand angepasst werden.
Aufgabe
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu überwinden und einen
Kartenhalter bereitzustellen, welcher eine Möglichkeit bietet, die Karten platzsparend aufzubewahren sowie zuverlässig und vereinzelt auszugeben.
Eine weitere Aufgabe liegt darin, einen einfach, schnell und kostengünstig zu fertigenden Kartenhalter zur Verfügung zu stellen, welcher zudem ausreichend stabil ist und Karten vor negativen Einwirkungen von außen, insbesondere vor mechanischen Einflüssen und vor elektromagnetischer Strahlung, zuverlässig schützt.
Lösung
Die Aufgabe wird durch einen Kartenhalter gemäß dem Hauptanspruch gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Aufgabe wird insbesondere durch einen Kartenhalter zum Aufbewahren und Ausgeben von Karten gelöst, aufweisend - ein Gehäuse (3), das einen Kartenaufbewahrungsraum begrenzt und eine Ausgabeöffnung (4) aufweist, wobei das Gehäuse zumindest zwei flächige Gehäuseseiten (3.1.1) aufweist, die insbesondere planparallel zueinander ausgerichtet sind, - eine Ausgabeeinrichtung (5) zum Ausgeben der Karten (2) durch die Ausgabeöffnung (4).
Dabei versteht man unter einer flächigen Gehäuseseite, hierin auch als Gehäuseseite bezeichnet, erfindungsgemäß einen Bereich des Gehäuses, der überwiegend in einer Ebene, insbesondere in der Ebene aufgespannt durch die Länge und die Breite des Gehäuses, ausgedehnt ist, wobei die flächige Gehäuseseite eine geringe Ausdehnung in die Tiefe aufweist. Dabei handelt es sich bei dem Bereich vorzugsweise um einen Gehäuseabschnitt, dessen Länge und Breite mit der Länge und Breite des Gehäuses korrespondieren oder kleiner sind. Insbesondere weist das Gehäuse zumindest zwei flächige Gehäuseseiten auf, wobei die flächigen Gehäuseseiten planparallel zueinander ausgerichtet sind, wobei die Ebenen in denen die
Gehäuseseiten überwiegend ausgedehnt sind, parallel zu einander verlaufen.
Erfindungsgemäß sind die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten (3.1.1), die insbesondere planparallel zueinander ausgerichtet sind aus einem Kunststoffmaterial gebildet. Erfindungsgemäß sind dabei zumindest 50 Gewichtsprozent (Gew.-%), bevorzugt zumindest 60 Gew.-%, besonders bevorzugt zumindest 70 Gew.-% des Gehäusematerials aus einem
Kunststoff gebildet. Kunststoff bezeichnet dabei ein synthetisch hergestelltes Material, welches bevorzugt Polymere aufweist, bspw. Polymethylmethacrylat (PMMA), Polycarbonat (PC), Polyethylen-Terephthalat (PET) und Polyvinylchlorid (PVC). Vorteilhaft ist ein solches Material leicht zu verarbeiten und zu individualisieren. Zusätzlich ist bietet diese
Materialauswahl die Möglichkeit, einen leichten, stabilen Kartenhalter zu fertigen.
Dabei ist in zumindest einer der flächigen Gehäuseseiten eine Schutzschicht angeordnet. Die Schutzschicht ist erfindungsgemäß zumindest teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet, wobei das elektrisch leitfähige
Material in der Schutzschicht in Form von flächigen Gebilden, insbesondere Folien, Pigmenten, Spänen, Fasern und/oder vergleichbaren Strukturen vorliegt. Vorteilhaft ermöglicht die Schutzschicht das Abschirmen des
Kartenaufbewahrungsraumes vor elektromagnetischer Strahlung, insbesondere vor elektromagnetischer Strahlung im
Radiofrequenzbereich für einen RFID-Schutz der in den Kartenhalter eingeschobenen Karten. Die Karten sind dabei im in den Kartenhalter eingeschobenen Zustand parallel zur flächigen Gehäuseseite angeordnet.
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Allgemeine Vorteile
Der erfindungsgemäße Kartenhalter ist vorteilhaft aus leichten Materialien ausgebildet. Durch die Verwendung von
Kunststoff wird ein Kartenhalter generiert, welcher zudem mittels Additiven, wie bspw. Farbstoffen, individualisierbar ist.
Dennoch weist er durch die Kombination aus Kunststoff und Metallfolie eine stabile Bauweise auf. Der erfindungsgemäße
Kartenhalter ist vorteilhaft leicht, individualisierbar und langlebig ausgebildet. Dadurch kann ein Kartenhalter mit ausreichender Schutzwirkung, insbesondere vor mechanischen Einwirkungen, durch welche die Karten beschädigt werden könnten, realisiert werden. Es können bei geringem Platzbedarf mehrere Karten in einem solchen Kartenhalter sicher gelagert werden.
Weiterhin wird für die im erfindungsgemäBen Kartenhalter angeordneten Karten ein Schutz vor einem ungewollten elektronischen Auslesen, beispielsweise durch einen RFID-Scanner oder einem NFC-fahigen Gerät gewährleistet. Es können somit Karten sicher in dem leichten und kompakt ausgebildeten Kartenhalter verstaut werden.
Zudem bietet der erfindungsgemäße Kartenhalter vorteilhaft die Möglichkeit, elektronische Geräte nahe an dem
Kartenhalter anzuordnen, ohne unerwünschte Wechselwirkungen befürchten zu müssen. Durch das Einbringen einer
Schutzschicht wird ein Schutz vor elektromagnetischer Strahlung, insbesondere vor elektromagnetischer Strahlung im
Radiofrequenzbereich, erreicht. Es ist ebenfalls möglich, die Schutzschicht derart zu gestalten, dass die Funktionalität der
Karten erhalten bleibt, wenn potenziell schädliche Magnetfelder nah an den Karten wirken. Es kann somit ein Schutz der
Karten vor magnetischen und auch vor elektromagnetischen Feldern in einem leichten und kompakten Kartenhalter gewährleistet werden. Ein solcher Kartenhalter kann vorteilhaft in ein Portemonnaie oder in eine Hülle für ein Smartphone integriert werden.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Das Gehäuse des Kartenhalters weist bevorzugt eine Länge von 9 cm bis 15 cm, besonders bevorzugt 9 cm bis 13 cm, ganz besonders bevorzugt 9 cm bis 10 cm und eine Breite von bevorzugt 5 cm bis 10 cm, besonders bevorzugt 5 cm bis 9,5 cm, ganz besonders bevorzugt von 5 cm bis 7 cm auf. So können Karten, wie beispielsweise Kreditkarten, aber auch andere persönliche Dokumente, bspw. ein Reisepass, ein Impfausweis oder ein Blutspenderausweis, aufgenommen werden. Nach einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist der Kartenhalter derart dimensioniert, dass Kreditkarten mit einem gängigen Format darin Platz finden. Derartige Karten weisen eine Länge von 80 mm bis 90 mm, vorzugsweise 85,6 mm, sowie eine Breite von 50 mm bis 56 mm, insbesondere von 53,98 mm, sowie eine Stärke von 0,5 mm bis 1 mm, insbesondere von 0,76 mm, auf. Der Kartenhalter ist dabei derart dimensioniert, dass die Länge des
Kartenaufbewahrungsraumes, auch Gehäuseinnenraum, wenigstens der Kartenlänge und höchstens 130 % oder höchstens 120 % oder höchstens 110 % der Kartenlänge entspricht. Die Breite des Gehäuseinnenraumes entspricht wenigstens der Kartenbreite und höchstens 130 % oder 120 % oder 110 % der Kartenbreite. Die Tiefe des
Gehäuseinnenraumes entspricht wenigstens der Breite des Auswurfmechanismus und höchstens 500 % oder 1000 % oder 1500 % oder 2000 % der Kartendicke. Somit ist das Gehäuse vorteilhaft platzsparend ausgebildet und lässt sich gut transportieren.
Eine Schutzschicht ist im Sinne der Erfindung ein flächiges Gebilde, das zu wenigstens 30 %, vorzugsweise zu wenigstens 60 %, bevorzugt zu wenigstens 80 % aus einem leitfähigen Material, vorzugsweise aus einem Metall oder einer
Metalllegierung oder vorzugsweise einem leitfähigen organischen Material, bevorzugt aus einem leitfähigen Ruß, besonders bevorzugt aus Graphen oder aus Kohlenstoffnanoröhren (CNTs), ausgebildet ist. Besonders bevorzugt handelt es sich bei einem solchen flächigen Gebilde um eine Folie oder ein Gitter. Erfindungsgemäß ist eine Schutzschicht aus einem flächigen
Gebilde dabei dünn ausgebildet. Sie weist vorzugsweise eine Stärke von 6 um bis 1 mm, vorzugsweise 10 um bis 500 um, bevorzugt 12 um bis 100 um, besonders bevorzugt 15 um bis 30 um auf. Vorteilhaft ist so der Materialaufwand für das
Herstellen der Schutzschicht gering. Somit werden Kosten in der Herstellung eingespart.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung dient die Schutzschicht zum Abschirmen des Kartenaufbewahrungsraumes vor elektromagnetischer Strahlung. Dabei ist die Schutzschicht vorzugsweise dazu eingerichtet, einen Schutz vor
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4 LU506515 elektromagnetischen Wellen im Radiofrequenzbereich, insbesondere einen RFID (Radio Frequency Identification) und NFC (Near Field Communication) — Schutz der Karten zu gewährleisten. Insbesondere wenn die Karten mit einem
Transponderchip, bevorzugt einem NFC-Tag, ausgerüstet sind, wird durch die Schutzschicht ein Auslesen von auf dem
Transponderchip gespeicherten Informationen einer im Gehäuse des Kartenhalters angeordneten Karte verhindert.
Dabei bezieht sich der Schutz vor elektromagnetischen Wellen, insbesondere vor elektromagnetischen Wellen im
Radiofrequenzbereich insbesondere auf einen Schutz vor elektromagnetischen Wellen mit Frequenzen von 3 kHz bis 300 GHz, bevorzugt auf den Bereich von 125 kHz bis 960 MHz, besonders bevorzugt im Bereich von 1 MHz bis 200 MHz, ganz besonders bevorzugt auf den Bereich von 10 MHz bis 15 MHz. Vorzugsweise ist somit sichergestellt, dass die im
Kartenhalter enthaltenen Karten im Bereich der in der NFC- und RFID-Technologie üblicherweise zum
Informationsaustausch verwendeten Frequenzbänder vor elektromagnetischen Wellen und somit einem ungewollten
Auslesen selbst bei geringer Entfernung eines Auslesegeräts geschützt sind.
Allgemein wird ein Schutz vor einem unerwünschten Auslesen von Karten mittels kontaktloser, bzw. drahtloser
Ausleseverfahren bereitgestellt, wobei in die Karten, insbesondere in die Kreditkarten oder andere für einen Bezahlvorgang geeignete Karten passive und/oder aktive, auslesbare Elektronikelemente, insbesondere aufweisend einen Mikrochip in
Verbindung mit einer Antenne integriert sind. So ist sichergestellt, dass Zahlungsinformationen oder auch personenbezogene Daten zu keiner Zeit unerwünscht auslesbar sind, wenn die Karten bestimmungsgemäß im Kartenhalter aufbewahrt werden.
Die Schutzschicht ist nach einer bevorzugten Ausgestaltung an wenigstens einer Seite mit einer Kunststoffschicht bedeckt.
Durch die Kombination aus Kunststoff und Schutzschicht wird die notwendige mechanische Stabilität erhöht. So ist vorteilhaft gewährleistet, dass das Gehäuse mechanischen Stößen und anderen einwirkenden Zug- und Druckkräften standhält. Zudem werden die im Kartenhalter angeordneten Karten durch die Schutzschicht gleichzeitig vor unerwünschter elektromagnetischer Strahlung schützt.
Nach einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Schutzschicht an wenigstens einer vom Innenraum des
Kartenhalters wegweisenden Seite mit einer Kunststoffschicht bedeckt. Vom Innenraum des Kartenhalters wegweisend bezieht sich dabei auf den Teil der Gehäuseseite, die von im Kartenhalter angeordneten Karten abgewandt ist. Dabei ist die
Kunststoffschicht derart angeordnet, dass die die Schutzschicht vor äußeren Umwelteinflüssen, insbesondere mechanischen Krafteinwirkungen, aber auch vor Korrosion schützt. Vorteilhaft wird so die Langlebigkeit der Schutzschicht gewährleistet.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist die Schutzschicht vollständig mit einer Kunststoffschicht bedeckt. Unter vollständig bedeckt versteht man im Sinne der Erfindung, dass die Schutzschicht von jeder Seite mit einer Kunststoffschicht ummantelt ist, sodass sie nicht mehr mit der äußeren Umwelt in Verbindung steht. Vorteilhaft erhöht sich dadurch die Stabilität des
Kartenhalters weiter. Darüber hinaus ist ein verbesserter Schutz der Schutzschicht vor äußeren Einwirkungen, insbesondere vor Korrosion gegeben.
Unter flächig, insbesondere flächiger Gehäuseseite, wird im Sinne der Erfindung ein Bereich des Gehäuses verstanden, der einen wesentlichen Anteil der Oberfläche des Kartenhalters ausmacht und im Wesentlichen plan, ohne wesentliche
Erhebungen und Vertiefungen ausgeprägt ist. Vorteilhaft ist eine Schutzschicht, die an einer solchen flächigen
Gehäuseseite angeordnet ist, leicht zu fertigen, da sie ebenfalls plan ausgebildet sein kann und keinen Krümmungsradius aufweisen muss.
Es ist in einer alternativen Ausführungsform vorgesehen, dass der Begriff flächige Gehäuseseite sich auf eine Gehäuseseite bezieht, die eine im Wesentlichen ebene Teilfläche und zwei entlang eines Kreissegments geführte Biegungen aufweist. In diesem Fall bezieht sich der Begriff flächige Gehäuseseite auf eine komplette Gehäusehälfte. Vorteilhaft bildet die
Schutzschicht somit die Basis des gesamten Gehäuses und es ergibt sich ein Schutz der darin beinhalteten Karten von jeder Seite.
Vorzugsweise ist die Schutzschicht aus einem elektrisch leitfähigen Material oder aus einer Kombination mehrerer elektrisch leitfahiger Materialien ausgebildet oder weist ein elektrisch leitfähiges Material oder mehrere elektrisch leitfähige Materialien auf.
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Ein Material ist im Sinne der Erfindung elektrisch leitfähig, wenn es eine Leitfähigkeit von wenigstens 1 S/m, vorzugsweise wenigstens 10° S/m, bevorzugt wenigstens 10* S/m, aufweist. Vorzugsweise weist die Schutzschicht eine elektrische
Leitfähigkeit von 20*108 S/m, besonders bevorzugt von 35*108 S/m, auf. Weiterhin zeichnet sich ein elektrisch leitfähiges
Material durch eine Abschirmwirkung für elektromagnetische Wellen, insbesondere für elektromagnetische Wellen im
Radiofrequenzbereich aus. Somit ist ein solches Material vorteilhaft geeignet, um als Schutzschicht gegen ungewünschtes
Auslesen persönlicher Daten von Karten, insbesondere Kreditkarten mittels kontaktloser, bzw. drahtloser Ausleseverfahren zu fungieren.
Bevorzugt weist die Schutzschicht ein Material ausgewählt aus der Gruppe der Metalle und/oder Metalllegierungen mit einer korrespondierenden Leitfähigkeit auf. Bevorzugt handelt es sich bei diesem Material um ein Metall ausgewählt aus der
Gruppe von Silber, Kupfer, Gold, Aluminium, Eisen, Zinn, Nickel oder Platin, wobei das Material eine Leitfahigkeit mit einem minimalen und einem maximalen Wert gebildet aus einem Wertepaar ausgewählt aus dem folgenden Wertebereich aufweist: 9 x 10° S/m, 1 x 10° S/m, 5 x10° S/m, 1 x 107 S/m, 2 x 107 S/m, 3 x 107 S/m, 4 x 107 S/m, 5 x 107 S/m, 6 x 107 S/m, 7 x 107 S/m. Durch die hohen Werte für die Leitfähigkeit bietet eine aus einem Metall gefertigte Schutzschicht einen besonders zuverlässigen Schutz vor elektromagnetischer Strahlung über eine große Frequenzbandbreite.
Nach einer alternativen Ausgestaltung weist die Schutzschicht ein Material ausgewählt aus der Gruppe der leitfähigen
Kunststoffe und Polymere mit einer korrespondierenden Leitfähigkeit auf. Bevorzugt handelt es sich bei diesem Material um einen Kunststoff aus der Gruppe von Polypyrrol, Polyanilin, Polycarbazol, Polythiophen oder Polyanthrazol, wobei das eine
Material eine Leitfähigkeit mit einem minimalen und einem maximalen Wert gebildet aus einem Wertepaar ausgewählt aus dem folgenden Wertebereich aufweist: 1 S/m, 10 S/m, 100 S/m, 1000 S/m. Die Auswahl von leitfähigen Kunststoffen zum
Bilden einer Schutzschicht hat den Vorteil, dass das Gehäuse des Kartenhalters insgesamt ein geringes Gewicht aufweist.
Nach einer alternativen Ausgestaltung weist die Schutzschicht ein Material ausgewählt aus der Gruppe der leitfähigen organische Materialien mit einer korrespondierenden Leitfähigkeit auf. Bevorzugt handelt es sich bei diesem Material um
Graphen oder Kohlenstoffnanorôhren, wobei das eine Material eine Leitfähigkeit mit einem minimalen und einem maximalen
Wert gebildet aus einem Wertepaar ausgewählt aus dem folgenden Wertebereich aufweist: 1 x 10° S/m, 1 x 10% S/m, 1 x 10° S/m, 1 x 107 S/m. Durch das Verwenden eines leitfähigen Kohlenstoffs lässt sich das Gewicht des Kartenhalters vorteilhaft reduzieren.
Eine weitere mögliche Ausgestaltung des Kartenhalters sieht vor, dass die Schutzschicht als in einer Kunststoffschicht eingebettete leitfähige Fasern ausgebildet ist. Das ermöglicht eine leichtere Fertigung, da die Handhabung einer dünnen
Metallfolie, insbesondere Positionierung der Metallfolie während des Herstellungsprozesses anspruchsvoll, und die
Ausschussquote beträchtlich ist. Leitfähige Fasern sind dabei Fasern aus einem leitfähigen Material. Vorteilhaft können die
Fasern innerhalb der Schutzschicht zufällig angeordnet sein, was die Herstellung vereinfacht.
Unter Faser wird im Sinne der Erfindung eine Struktur verstanden, die eine hohe Länge im Vergleich zu ihrem Durchmesser aufweist. Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weist sich eine Faser durch ihre Flexibilität aus; insbesondere hält eine
Faser einer mechanischen Verformung, insbesondere einer Biegung oder Dehnung stand, ohne zu zerbrechen. Die
Anordnung und die Anzahl von Fasern auf oder innerhalb eines Trägermaterials beeinflusst die Materialeigenschaften des entstehenden Gebildes. Vorteilhaft ist so ein leitfähiges Gebilde aus einem nicht-leitfahigen Trägermaterial in Kombination mit leitfähigen Fasern herstellbar. Die mechanischen Eigenschaften der Fasern erlauben dabei vorteilhaft eine gute
Verarbeitung und vereinfachte Herstellung der Schutzschicht.
Die Fasern sind vorzugsweise aus einem Metall oder aus einer Legierung, bestehend aus mehreren Metallen, ausgebildet.
Bevorzugt sind die Fasern aus Aluminium ausgebildet. Aluminium verbindet gute elektrische Eigenschaften mit vorteilhaften mechanischen Eigenschaften. Dadurch wird sowohl eine Abschirmung von unerwünschter elektromagnetischer Strahlung erreicht als auch ein stabiles und robustes Gehäuse hergestellt, wobei das Gehäuse auch die vorteilhaften Eigenschaften eines Kunststoffes, wie beispielsweise eine große Anpassbarkeit, bzw. Individualisierbarkeit, aufweist. Kunststoffe sind, insbesondere durch ein Hinzufügen von Additiven, in verschiedenen Farben und Erscheinungsformen generierbar. Somit kann ein individualisierter Kartenhalter erzeugt werden. Darüber hinaus zeichnet sich die Kombination von Kunststoff und
Aluminium durch ihr geringes Gewicht aus. Ein zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildeter Kartenhalter zeichnet sich vorteilshaft auch durch sein geringes Gewicht aus.
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Vorzugsweise weisen die leitfahigen Fasern eine Ausdehnung von wenigstens 50 um in einer Dimension auf, bevorzugt weisen die Fasern eine größte Ausdehnung in einem Bereich von 50 um bis 3 mm, besonders bevorzugt von 200 um bis 2 mm, ganz besonders bevorzugt von 500 um bis 1 mm, auf, wobei sich größte Ausdehnung vorzugsweise auf die Länge der Faser bezieht. Es sind dabei wenigstens 30 Vol.-% der Schutzschicht aus leitfähigen Fasern gebildet. Vorteilhaft ist so
Material, insbesondere Metall einsparbar, da die Schutzschicht nicht aus einem Vollmaterial gebildet ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Schutzschicht sieht vor, dass leitfähige Nanofasern innerhalb eines Trägermaterials angeordnet sind. Unter Nanofasern sind im Sinne der Erfindung Fasern zu verstehen, welche in einer Dimension eine
Ausdehnung von weniger als 1 um, vorzugsweise weniger als 500 nm, besonders bevorzugt weniger als 250 nm aufweisen.
Insbesondere handelt es sich bei dieser Dimension um den Durchmesser der Faser. In einer besonders bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich bei den Fasern um Fasern, die im Wesentlichen aus Kohlenstoff gebildet sind.
Durch die Auswahl derartiger Fasern wird das geringe Gewicht der Nanofasern mit der hohen Leitfähigkeit der Fasern kombiniert, wodurch der Kartenhalter vorteilhaft eine hohe Schutzwirkung der Schutzschicht vor elektromagnetischer
Strahlung im Radiofrequenzbereich aufweist sowie ein leicht und stabil gefertigt ist.
Es sind besonders bevorzugt Poren in der Schutzschicht angeordnet und/oder angepasste Abstände zwischen den leitfähigen Nanofasern angeordnet, sodass physikalische Reflexionseffekte auftreten, wodurch die Abschirmwirkung vor elektromagnetischer Strahlung erhöht ist. Die Poren bzw. die angepassten Abstände zwischen den Nanofasern ermöglichen eine hohe Abschirmwirkung bei geringem Materialeinsatz. Zusätzlich zu der durch den geringeren Materialeinsatz resultierenden geringeren Kosten für das Material wird so auch das Gewicht der Schutzschicht und somit des Kartenhalters vorteilhaft reduziert.
Unter Poren wird im Sinne der Erfindung mindestens eine Aussparung in einem flächigen Material, auch Vollmaterial verstanden. Dabei sind nach einer Ausgestaltung mindestens zwei, vorzugsweise mindestens zehn, besonders bevorzugt mindestens 100 Poren in regelmäßigen oder unregelmäßigen oder einer Überlagerung aus regelmäßigen und unregelmäßigen Abständen innerhalb des flächigen Materials angeordnet. Es bildet sich so ein regelmäßiges Gitter oder eine Wabenstruktur aus, welches vorteilhaft eine hohe Stabilität bietet und leicht aus einem Vollmaterial, bspw. durch
Stanzen, fertigbar ist. Dabei bietet die gewählte Form durch auftretende physikalische Reflexionseffekte eine verbesserte
Abschirmwirkung gegenüber elektromagnetischer Strahlung.
Nach einer weiteren Ausführungsform bezieht sich der Begriff Poren auf mindestens einen Zwischenraum, welcher durch mindestens zwei versetzt zueinander angeordnete leitfähige Fasern begrenzt wird. Bevorzugt ist der Zwischenraum mit einem Trägermaterial gefüllt. Besonders bevorzugt weist eine aus einer Vielzahl von leitfähigen Fasern ausgebildete
Schutzschicht eine Vielzahl von Poren auf, wodurch sich eine gewebeartige Struktur ergibt, wobei die Poren vorzugsweise mit einem Trägermaterial, besonders bevorzugt einem Kunststoff, gefüllt sind. Vorteilhaft ergibt sich so eine
Materialeinsparung, im Vergleich zum Verwenden eines Vollmaterials bei der Fertigung.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Fasern zufällig auf dem Trägermaterial angeordnet. Die sich ergebenden
Poren zwischen den Fasern weisen in dieser Ausführungsform ein unregelmäßiges Muster und/oder unterschiedliche
Größen auf. Dadurch ist der Fertigungsprozess vorteilhaft beschleunigt, da keine besondere Platzierung der Fasern zu berücksichtigen ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung sind die Fasern regelmäßig auf dem Trägermaterial angeordnet. Die sich ergebenden
Poren zwischen den Fasern weisen in dieser Ausführungsform ein regelmäßiges Muster und/oder eine identische Größe auf, bevorzugt ein Gitter- oder Netzmuster, besonders bevorzugt eine Wabenstruktur. Vorteilhaft bietet die in dieser
Ausgestaltung gewählte Form zusätzlich durch auftretende physikalische Reflexionseffekte eine verbesserte
Abschirmwirkung gegenüber elektromagnetischer Strahlung.
Nach einer möglichen Ausführung ist die Schutzschicht einseitig mit einer Kunststoffschicht bedeckt und die in den
Kartenaufbewahrungsraum weisende Seite der Schutzschicht liegt frei. Dadurch kann der Kartenhalter unter Verwendung von weniger Kunststoffmaterial gefertigt werden.
Eine weitere mögliche Ausgestaltung des Kartenhalters sieht vor, dass die Schutzschicht als in einer Kunststoffschicht eingebettete leitfahige Pigmente, vorzugsweise Metallpigmente, ausgebildet ist. Unter Pigmenten werden im Sinne der
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Erfindung Körner, Plättchen oder Flocken mit einer geringen räumlichen Ausdehnung, vorzugsweise mit einer Ausdehnung im Bereich weniger Mikrometer, verstanden, wobei diese Pigmente vorzugsweise eine bestimmte Färbung aufweisen. Die
Pigmente haben bevorzugt eine größte Ausdehnung im Bereich von 100 nm bis 1 mm. Vorteilhaft können die Pigmente in
Form von Granulaten direkt mit in den Kunststoff eingebracht werden, sodass auf eine Positionierung der Schutzschicht und/oder eine Beschichtung der Schutzschicht verzichtet werden kann. Dies ermöglicht neben einer beschleunigten
Fertigung und einer geringeren Ausschussquote auch die Möglichkeit Farbeffekte in das Gehäuse einzuarbeiten. Dies wird insbesondere durch leitfähige Farbpigmente, vorzugsweise Metallfarbpigmente, erreicht.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die verwendeten leitfähigen Pigmente oder leitfähigen Fasern aus einem
Material gebildet, welches hauptsächlich aus Kohlenstoff gebildet ist, insbesondere aus Graphen oder
Kohlenstoffnanoröhren oder einem leitfähigen Ruß. Vorteilhaft zeichnet sich ein solches Material sowohl durch seine gute
Leitfähigkeit als auch durch sein geringes Gewicht aus, wodurch ein solcher Kartenhalter eine gute Abschirmwirkung von elektromagnetischen Wellen, insbesondere von elektromagnetischen Wellen im Radiofrequenzbereich und ein geringes
Gewicht aufweist.
Eine geeignete Ausführung eines Kartenhalters sieht vor, dass die Schutzschicht als eine Metallfolie oder als ein
Metallgewebe oder als eine Vielzahl von Metallfasern, welche in eine Kunststoffschicht eingebettet angeordnet sind, ausgebildet ist, wobei der Begriff Metall auch Metalllegierungen einschließt. So werden Kombinationen von Metall und
Kunststoff realisiert, wobei gerade die vorteilhaften Eigenschaften positiv kombiniert werden. Die Abschirmwirkung sowie die
Stabilität von Metallen wird mit den vorteilhaften Individualisierungsmöglichkeiten von Kunststoffen verbunden.
Ein Metallgewebe stellt geeignete Poren bereit, welche die Schutzwirkung der Schutzschicht wie oben beschrieben durch
Reflektion innerhalb der Poren erhöht. So wird vorteilhaft Material und Gewicht eingespart. Aufgrund der Ausgestaltung als ein Gewebe wird eine hohe mechanische Belastbarkeit gewährleistet.
Vorzugsweise weist die Schutzschicht Aluminium und/oder Kupfer und/oder Titan auf. Dadurch können vorteilhaft effiziente
Abschirmeffekte bei geringem Material- und Kosteneinsatz generiert werden.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die Schutzschicht aus wenigstens 90%, vorzugsweise wenigstens 98 % Aluminium gebildet und weist eine Dicke von wenigstens 50 um auf. Nach einer besonders geeigneten Variante ist die
Schutzschicht als Aluminiumschicht aus wenigstens 90 % Aluminium ausgebildet weist eine Dicke von 50 um, bevorzugt eine Dicke in einem Bereich von 50 um bis 55 um, auf. Diese Kombination führt zu einer ausreichenden Abschirmung von elektromagnetischer Strahlung, sodass ein ausreichender Schutz vor unberechtigtem Auslesen der Karten erreicht wird, wobei das Gehäuse durch den sparsamen Materialaufwand leicht und kostengünstig produzierbar ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Schutzschicht derart ausgebildet, dass deren RFID-Schutz wenigstens dem einer 50 um dicken Aluminiumschicht entspricht. Auch eine Variante, bei der leitfähige Fasern in eine Kunststoffschicht eingebettet sind, ist erfindungsgemäß derart ausgebildet, dass die Abschirmwirkung mindestens der einer 50 um dicken
Aluminiumschicht entspricht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung weist die Schutzschicht ein ferromagnetisches Material aus der Gruppe von Eisen,
Nickel, und Kobalt auf oder ist aus diesem gebildet. Dadurch ist das Gehäuse vorteilhaft impermeabel gegenüber
Magnetfeldern. Vorteilhaft ist so ein Schutz der im Innern angeordneten Karten vor Schädigung durch äußere Magnetfelder gewährleistet.
Erfindungsgemäß weist der Kartenhalter eine Kunststoffschicht, aufweisend ein Thermoplast oder daraus gebildet.
Derartige Materialien weisen vorteilhaft eine gute Bearbeitbarkeit sowie eine geringe Dichte auf. So kann vorteilhaft ein
Kartenhalter mit geringem Gewicht effizient hergestellt werden. Gerade Silikon weist dabei vorteilhafte haptische
Eigenschaften auf und ist zudem biegsam, sodass ein solcher Kartenhalter gut in ein Portemonnaie integriert werden kann bzw. an einem Portemonnaie anordenbar ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Kunststoffschicht Additive auf, welche die Eigenschaften der
Kunststoffschicht verändern. Ein solches Additiv ist im Sinne der Erfindung ein Material, welches die Eigenschaften der
Kunststoffschicht maßgeblich beeinflusst. Die Additive sind dabei homogen über die Kunststoffschicht verteilt und machen in ihrer Menge maximal 3 Gew.- % der Kunststoffschicht aus. Vorteilhaft wird das Gehäuse des Kartenhalters durch den
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Zusatz der Additive im Herstellungsprozess individualisiert. Vorteilhaft können dabei optische Effekte, wie unterschiedliche
Farben und/oder Farbverläufe und/oder Schimmereffekte und/oder Düfte, in das Gehäuse inkorporiert werden. Die hinzugefügten Materialien beeinflussen dabei die Farbe und/oder die Haptik der Oberfläche und/oder den Geruch des
Kartenhalters. Die Veränderungen dieser Eigenschaften beeinflussen maßgeblich die Wahrnehmung der Wertigkeit des
Kartenhalters.
Zur weiteren Verbesserung der optischen Erscheinung des Kartenhalters erfolgt nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ein
Lackieren und/oder Pulvern des Gehäuses. Dabei erfolgt ein Beschichten des Gehäuses mittels eines flüssigen und/oder pulverförmigen Materials, vorzugsweise ein wasserbasierter Lack. Vorzugsweise kann so die Optik des Gehäuses im
Anschluss an den Herstellungsprozess angepasst werden.
Vorzugsweise ist der Kunststoff aus einem spritzgießbaren Material ausgebildet. Dadurch kann die Fertigung des
Kartenhalters mittels eines Spritzgussprozesses, vorzugsweise mittels eines Verfahrens, welches thermoplastisches
Spritzgießen einsetzt, verarbeitet werden. Das führt vorteilhaft zu einer schnellen und effizienten Fertigung, wodurch auch eine kostengünstige Herstellung der Kartenhalter gewährleistet werden kann.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten (3.1.1) nach außen durch eine
Lackschicht bedeckt. Dadurch kann eine individualisierte Gestaltung des Gehäuses realisiert werden. Zudem schützt eine
Lackschicht den Kartenhalter, insbesondere das Gehäuse, vor Beschädigungen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die Schutzschicht als Lackschicht ausgebildet, bei der ein leitfähiges
Material mittels eines Lackierungsprozesses auf die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten aufgebracht wird. Dabei kann die leitfähige Lackschicht die flächigen Gehäuseseiten entweder einseitig bedecken oder von mehreren Seiten umschließen. Die Ausbildung der Schutzschicht als leitfähige Lackschicht, insbesondere als Kupferschicht, führt vorteilhaft dazu, dass das Gehäuse durch die leitfähige Lackschicht vor mechanischen Einwirkungen geschützt ist und eine optisch ansprechende Farbe erhält. Zusätzlich kann die leitende Lackschicht eine zusätzliche Schutzwirkung vor elektromagnetischer Strahlung im Radiofrequenzbereich bieten.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Gehäuse zumindest eine erste Gehäuseseite und zumindest eine weitere
Gehäuseseite auf. Dabei sind die erste Gehäuseseite und die weitere Gehäuseseite durch ein doppelwirkendes
Verbindungssystem verbunden. Das doppelwirkende Verbindungssystem weist dabei eine Formschlussverbindungseinheit zur Positionierung der ersten Gehäuseseite zur weiteren Gehäuseseite und eine Stoffschlussverbindungseinheit zur
Stabilisierung auf. Vorteilhaft ergibt sich so eine besonders langlebige Verbindung der Gehäuseseiten.
Ein doppelwirkendes Verbindungssystem ist dadurch gekennzeichnet, dass es einen zweistufigen Mechanismus zur
Verbindung der ersten und der weiteren Gehäuseseite nutzt. Die Formschlussverbindungseinheit ist dabei dazu ausgelegt, die Gehäuseseiten in einer speziellen Anordnung zu fixieren, sodass die Stoffschlussverbindung, beispielsweise eine
Klebeverbindung, den Stoffschluss herstellen kann. Im weiteren Gebrauch des Kartenhalters werden die Gehäuseseiten hauptsächlich durch die Stoffschlussverbindungseinheit stabilisiert, beispielsweise zwei Klebeflächen, vorzugsweise vier
Klebeflächen, welche über eine Klebeschicht miteinander verbunden sind. Dies erhöht vorteilhaft die Stabilität der
Verbindung.
Es ist jeweils wenigstens ein erstes Formschlussverbindungselement an der ersten Gehäuseseite und ein zweites
Formschlussverbindungselement an der weiteren Gehäuseseite angeordnet. Das erste und das zweite
Formschlussverbindungselement sind dabei derart korrespondierend ausgebildet, dass sie die
Formschlussverbindungseinheit bilden und die erste Gehäuseseite und die weitere Gehäuseseite in ihrer Position zueinander fixieren.
Die Formschlussverbindungseinheit ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass ein erstes Formschlussverbindungselement und ein zweites Formschlussverbindungselement eine Rastverbindung ausbilden können. Dadurch wird vorteilhaft durch eine geringe Krafteinwirkung eine Fixierung der beiden Formschlussverbindungselemente und somit der Gehäuseseiten erreicht.
Eine Rastverbindung ist im Sinne der Erfindung eine formschlüssige Verbindung, bei der wenigstens eine an dem ersten
Formschlussverbindungselement angeordnete erste Rastnase, wobei das erste Formschlussverbindungselement
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Formschlussverbindungseinheit verbindbar ist, dass die erste Rastnase und die zweite Rastnase sich formschlüssig gegeneinander verhaken oder ineinander einhaken bzw. einrasten. Dadurch ist vorteilhaft sichergestellt, dass die verbundenen Gehäuseseiten nach Herstellung des Formschlusses nicht zueinander verrutschen können.
Dabei wird das zweite Formschlussverbindungselement vorzugsweise durch wenigstens eine zweite Rastnase oder durch wenigstens zwei zweite Rastnasen gebildet. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung wird dabei das erste
Formschlussverbindungselement vorzugsweise durch wenigstens eine erste Rastnase oder durch wenigstens zwei erste
Rastnasen gebildet. Dabei können die ersten und/oder zweiten Rastnasen auch so ausgebildet sein, dass eine Rastnase in zwei korrespondierende Rastnasen eingreift. Dadurch ist die Verbindung des ersten Formschlussverbindungselementes und des zweiten Formschlussverbindungselementes irreversibel, sodass sich die Gehäuseseiten vorteilhaft nicht ungewünscht voneinander trennen.
Vorzugsweise wird die Formschlussverbindungseinheit als Rastverbindungseinheit, welche auch als
Schnappverbindungseinheit bezeichnet wird, aus zwei an der ersten Gehäuseseite angeordneten ersten Rastnasen und zwei an der weiteren Gehäuseseite angeordneten zweiten Rastnasen gebildet. Vorzugsweise ist die Verbindung der
Gehäuseseiten mittels einer solchen Rastverbindungseinheit irreversibel. Vorteilhaft ist diese Art der Verbindung während des Herstellungsprozesses leicht durchzuführen und bietet eine hohe Stabilität für die weitere Verarbeitung.
Dabei sind die zweiten Rastnasen derart korrespondierend zu den ersten Rastnasen ausgebildet, dass die in den ersten
Rastnasen eingehakten zweiten Rastnasen die zumindest eine erste Gehäuseseite in ihrer Lage zur zumindest einen weiteren Gehäuseseite fixieren. Die Rastverbindung fixiert die Lage der Gehäuseseiten zueinander dabei in einer
Ausführungsform in wenigstens einer Dimension, wobei die Formen der ersten Gehäuseseite und der weiteren
Gehäuseseite die Fixierung der Lage der ersten Gehäuseseite zur weiteren Gehäuseseite in den weiteren Dimensionen gewährleisten. Dafür können an der ersten und der weiteren Gehäuseseite Kanten und/oder Aussparungen vorgesehen sein. Vorteilhaft vereinfacht eine solche Ausführungsform die Positionierung der Gehäuseseiten während des Verbindens.
Die Stoffschlussverbindungseinheit weist einen an der ersten Gehäuseseite angeordneten ersten flächigen Klebebereich und einen an der weiteren Gehäuseseite angeordneten zweiten flächigen Klebebereich auf. Dabei liegen der erste flächige
Klebebereich und der weitere flächige Klebebereich nach dem Verbinden der ersten Gehäuseseite und der weiteren
Gehäuseseite aneinander an und sind durch eine Klebeschicht verbunden.
Der erste flächige Klebebereich und der zweite flächige Klebebereich sind dabei bevorzugt senkrecht zu den flächigen
Gehäuseseiten angeordnet. Eine oder beide der flächigen Klebestellen können dabei auch mehrteilig ausgebildet sein. Dies gewährleistet einen guten Halt der Kanten der Gehäuseseiten aneinander.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der erste Klebebereich in ein Nutelement und der zweite Klebebereich in ein
Federelement integriert. Man kann das Nut-Federsystem im Sinne der Erfindung auch als Zapfenverbindung ansehen, wobei das Nutelement einem Zapfenschlitz und das Federelement einem Zapfen entspricht. Zudem kann das Nut-Feder-
System auch als Zapfen-Loch-System ausgebildet sein. Dabei kann das Nutelement auch einem Zapfenloch und das
Federelement einem korrespondierenden Zapfen entsprechen. Somit ist sichergestellt, dass die Klebestellenbereiche leicht aneinander anordenbar sind und ferner in ihrer Position zueinander fixiert sind.
Nach einer besonders vorteilhaften Variante ist der an der ersten Gehäuseseite angeordnete erste Klebebereich an einer
Nut oder Nutanordnung angeordnet. Dabei bilden der senkrecht zur ersten flächigen Gehäuseseite angeordnete erste
Klebebereich in Verbindung mit einer ebenfalls senkrecht zur ersten flächigen Gehäuseseite angeordneten
Nutbildungsfläche bzw. eines Nutbildungselementes eine Nut bzw. eine Nutanordnung. Diese Nut oder Nutanordnung ist dabei derart ausgebildet, dass ein an der weiteren Gehäuseseite angeordnetes Federelement in diese Nut, also in den
Zwischenraum zwischen dem ersten Klebebereich und der Nutbildungsfläche, eingreift. An diesem Federelement ist der zweite flächige Klebebereich, welcher vorzugsweise ebenfalls senkrecht zur flächigen Gehäuseseite ausgerichtet ist, angeordnet. Eine Integration der ersten Klebefläche und der zweiten Klebefläche in eine Nut-Feder-Anordnung, welche auch als Zapfen-Schlitz-Anordnung bezeichnet werden kann, verbessert die exakte Positionierung der Gehäuseseiten zueinander, dadurch können vorteilhaft die Produktionsprozesse effizienter gestaltet werden und die Qualität des
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Kartenhalters verbessert werden. Vorzugsweise ist eine solche Nut derart ausgebildet, dass die Feder passgenau eingreift.
Der dadurch auftretende Druck verbessert den Fügeprozess, sodass der erste Klebebereich und der zweite Klebebereich, zwischen denen eine Klebeschicht angeordnet ist, in ihrer Position zueinander fixiert sind. Dadurch wird der
Aushärtungsprozess positiv beeinflusst und eine stabile und langlebige Verbindung der ersten Gehäuseseite und der weiteren Gehäuseseite geschaffen.
Eine Kombination aus Klebestellen für eine Stoffschlussverbindung und einer Rastverbindungseinheit für eine
Formschlussverbindung führt zu einer deutlich einfacheren und effektiveren Fertigung. Dabei fixiert die
Rastverbindungseinheit zunächst die Position der ersten Gehäuseseite und der weiteren Gehäuseseite zueinander, wobei die stärkere Klebeverbindung später eine größere Kraft ableiten kann bzw. einer größeren Kraft standhalten kann. Die
Lebensdauer eines solchen Kartenhalters kann dadurch verlängert und somit verbessert werden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist an einer zumindest einen ersten Gehäuseseite ein erstes Verbindungselement und an einer zumindest einen weiteren Gehäuseseite ein zweites Verbindungselement angeordnet, wobei das erste
Verbindungselement und das zweite Verbindungselement derart ausgebildet sind, dass eine reversible Verbindung zwischen der ersten Gehäuseseite und der weiteren Gehäuseseite generiert wird. Vorteilhaft kann der Kartenhalter so beispielsweise zum Austausch von im Inneren des Gehäuses angeordneten Elementen geöffnet werden. Ein solcher
Aufbau verzichtet zudem auf umweltunverträgliche Klebemittel. Ein so gefertigter Kartenhalter ist somit insgesamt nachhaltiger.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des Kartenhalters ist an dem Kartenhalter wenigstens ein Reibungselement zum
Bremsen der Karten, insbesondere beim Ausgeben der Karten, angeordnet. Das Reibungselement ist dabei derart eingerichtet und angeordnet, dass es die Reibung zwischen dem Gehäuse und den Karten erhöht. Dadurch kann vorteilhaft ein versehentliches Herausgleiten der Karten vermieden werden. Zudem gewährleistet die erhöhte Reibung beim Ausgeben eine gestaffelte Ausgabe der Karten, wenn eine geeignete Ausgabeeinrichtung am Kartenhalter angeordnet ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Kartenhalters aufweisend eine zumindest teilweise mit Kunststoff beschichtete Schutzschicht. Das Verfahren umfasst dabei folgende Schritte:
So1 Abmessen eines Ausgangsmaterials für eine Schutzschicht,
S02 Positionieren/Fixieren des abgemessenen Ausgangsmaterials in einem Spritzgusswerkzeug,
S03 SpritzgieBen eines Kunststoffes in das Spritzgusswerkzeug,
S04 Wiederholen der Schritte S01 bis S03 zum Erzeugen von zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten,
S05 Verbinden der zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten.
Mittels dieses Verfahrens kann vorteilhaft ein erfindungsgemäBer Kartenhalter mit den beschriebenen Vorteilen hergestellt werden.
Dabei wird im Schritt SO1 zunächst ein geeignetes Ausgangsmaterial korrespondierend zu den Kartenhalterabmessungen dimensioniert. Beispielsweise wird dazu ein flächiges Gebilde, insbesondere eine Folie oder ein Gitter aus einem geeigneten Material, wie hierin definiert, durch Zuschneiden in eine geeignete Form gebracht. Alternativ wird eine geeignete
Menge an Pigmenten oder Fasern, wie ebenfalls hierin definiert, abgemessen, insbesondere abgewogen. Die Prozesse des
Abwiegens und/oder Zuschneidens sind in Schritt S01 unter dem Begriff Abmessen zusammengefasst. So ist schon zu
Beginn des Herstellungsprozesses die Materialmenge für die Schutzschicht festgelegt, wodurch vorteilhaft nicht im weiteren
Verlauf Abfälle oder Materialreste entstehen.
Dabei wird im Schritt S03 nach einer bevorzugten Ausgestaltung das Spritzgießen des Kunststoffes in das
Spritzgusswerkzeug derart durchgeführt, dass das Ausgangsmaterial im Anschluss an den Schritt SO3 zumindest teilweise, vorzugsweise vollflächig, besonders bevorzugt zumindest einseitig vollflächig mit Kunststoff beschichtet ist. Dadurch ist das
Ausgangsmaterial zumindest einseitig, besonders bevorzugt an der vom Kartenhalterinnenraum wegweisenden Seite, mit
Kunststoff bedeckt. Vorteilhaft ergibt sich dadurch ein Schutz des Ausgangsmaterials vor Umwelteinflüssen und ein Schutz der im Kartenhalterinnenraum aufbewahrten Karten.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird für jede Durchführung der Schritte S01 bis S03 ein unterschiedliches
Spritzgusswerkzeug verwendet. Somit kann die Wiederholung der Schritte S01 bis S03 gemäß Schritt S04 nacheinander oder parallel ablaufen, wobei Wiederholung hier eine mehrfache Durchführung der Schritte S01 bis S03 bezeichnet. Eine parallele mehrfache Durchführung der Schritte S01 bis S03 reduziert vorteilhaft die Zeit, welche zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Kartenhalters benötigt wird. Dadurch reduzieren sich vorteilhaft die Kosten und erhöht sich die
Wirtschaftlichkeit des Prozesses.
Nach einer vorteilhaften Ausführung des Verfahrens wird das Spritzgießen des Kunststoffes gemäß Schritt S03 als ein
Umspritzen des Ausgangsmaterials der Schutzschicht realisiert. Dabei wird die sich ergebende Schutzschicht vollständig durch den Kunststoff umschlossen. Somit ergibt sich eine höhere Stabilität der Gehäuseseite. Zusätzlich besteht so ein
Schutz der Schutzschicht vor äußeren Umwelteinflüssen, insbesondere vor der Umgebungsluft.
Alternativ wird das Spritzgießen des Kunststoffes als einseitiges Spritzgießen realisiert. Dabei wird die Schutzschicht einseitig mit einer Kunststoffschicht bedeckt. Dadurch ergibt sich eine Materialeinsparung, wodurch vorteilhaft die Kosten bei der Herstellung gesenkt werden.
Eine geeignete Variante des Verfahrens sieht weiterhin eine Lackierung des Gehäuses vor. Dabei wird das Gehäuse vorzugsweise nachfolgend zu Schritt SO5 lackiert. So ist ein zwischenzeitlicher Trocknungsprozess vor Schritt S05 vermeidbar und das Gehäuse somit schneller fertiggestellt. Zudem wird so das Risiko von Beschädigungen an der
Lackierung während des Verbindens gemäß Schritt S05 vermieden.
In einer weiteren möglichen Ausführung werden zunächst die beiden Gehäuseseiten lackiert und daraufhin erfolgt das
Verbinden gemäß Schritt SOS. Dadurch ist ein vollständiges Lackieren der Gehäuseseiten leichter zu realisieren.
Insbesondere solche Bereiche einer ersten Gehäuseseite und einer weiteren Gehäuseseite, welche nach dem Verbinden gemäß Schritt S05. zum Bereich zwischen der ersten Gehäuseseite und der weiteren Gehäuseseite weisen, sind dadurch leichter erreichbar.
Vorzugsweise weist die Lackierung einen Farbton auf, welcher dem des darunter angeordneten Kunststoffes entspricht oder nur wenig von diesem abweicht. Schäden an der Lackierung sind dadurch vorteilhaft weniger auffällig.
Optional ist das Gehäuse auch farblos oder ohne eingefügte die Farbe verändernde Additive gestaltet. Die Farbe des
Kartenhalters wird in dieser Ausführungsform durch die aufgebrachte Lackschicht bestimmt.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wird auf eine nachträgliche Lackierung verzichtet. Die finale Optik des
Gehäuses wird hierbei durch das Kunststoffmaterial und die optional eingefügten Additive bestimmt. Ein Kunststoff sowie optional eingefügte Additive und/oder leitfähige Fasern sind dabei an der Oberfläche des Gehäuses angeordnet und bestimmen dessen Farbe, Struktur und optisches Erscheinungsbild sowie dessen haptische Eigenschaften.
Nach einer vorteilhaften Ausführung des Verfahrens weist das Verfahren zusätzlich den Schritt S05a auf, welcher vor Schritt
S05 ausgeführt wird. Dabei ist an einer ersten Gehäuseseite ein erster flächiger Klebebereich und an einer weiteren
Gehäuseseite ein zweiter flächiger Klebebereich angeordnet. Dabei wird vor dem Verbinden gemäß Schritt SOS der Schritt
S05a. durchgeführt, bei dem zwischen der ersten Gehäuseseite und der weiteren Gehäuseseite auf wenigstens einem der flächigen Klebestellenbereiche eine Klebeschicht aufgebracht wird. So ist eine stoffschlüssige Verbindung zwischen der ersten Gehäuseseite und der weiteren Gehäuseseite erzeugbar. Vorteilhaft ist dadurch eine starke Verbindung herstellbar, wodurch der Kartenhalter robuster und langlebiger ist. Vorzugsweise sind an der ersten Gehäuseseite zwei erste
Klebebereiche und an der weiteren Gehäuseseite zwei zweite Klebebereiche angeordnet. Dadurch wird der Effekt verstärkt und die Kraft besser verteilt.
Besonders bevorzugt sind an der ersten Gehäuseseite vier erste Klebebereiche und an der weiteren Gehäuseseite vier zweite Klebebereiche angeordnet. Dadurch wird der Effekt noch mehr verstärkt und die Kraft noch besser verteilt.
Eine bevorzugte Variante des Verfahrens sieht vor, dass eine erste erzeugte Gehäuseseite wenigstens zwei Nutelemente, vorzugsweise vier Nutelemente, und eine weitere erzeugte Gehäuseseite wenigstens zwei, vorzugsweise vier, zu den
Nutelementen korrespondierend ausgebildete Federelemente aufweist. Dabei erfolgt nach dem Aufbringen einer
Klebeschicht auf die ersten und/oder zweiten Klebestellen gemäß Schritt S05a das Verbinden der ersten Gehäuseseite und
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Dadurch ist die Position der ersten Gehäuseseite zur zweiten Gehäuseseite während des Aushärtens der Klebeschicht fixiert und es bildet sich eine starke Verbindung zwischen der ersten Gehäuseseite und der zweiten Gehäuseseite aus.
Dadurch ist der Kartenhalter ohne hohe Spaltmaße zu fertigen und gleichzeitig langlebig und robust.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung erfolgt die Durchführung der Schritte S01 bis S03 zweimal zum Herstellen von zwei
Gehäuseseiten, wobei die zwei Gehäuseseiten derart ausgebildet sind, dass sie jeweils eine Hälfte des
Kartenhaltergehäuses, auch Gehäusehälfte, bilden. Vorzugsweise weisen die Gehäusehälften dabei eine im Wesentlichen ebene Teilfläche und zwei entlang eines Kreissegments geführte Biegungen auf. Besonders bevorzugt weisen die
Gehäusehälften jeweils eine orthogonal von der im Wesentlichen ebenen Teilfläche abstehende, im Wesentlichen plan ausgebildete Struktur auf, welche beim Zusammenfügen der Gehäusehälften die Unterseite, auch Bodenplatte des
Kartenhalters bildet, auch Bodenplattensegment genannt. Vorzugsweise ist das Bodenplattensegment fester Bestandteil der
Gehäusehälfte. Durch das Verbinden der Gehäusehälften gemäß Schritt S05 erhält man somit in einem Schritt ein komplett geschlossenes Kartenhaltergehäuse, wodurch vorteilhaft die Produktionszeit reduziert wird.
Nach einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Unterseite, bzw. Bodenplatte des Kartenhalters einteilig ausgebildet. In dieser Ausgestaltung ist sie ein fester Bestandteil der ersten oder der zweiten Gehäusehälfte. Vorteilhaft sind die Gehäusebestandteile während des Fertigungsprozesses so leicht zueinander zu positionieren.
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Ausführungsbeispiele
Anhand folgender Figuren und Ausführungsbeispiele wird die vorliegende Erfindung näher erläutert, ohne die Erfindung auf diese zu beschränken. Insbesondere sind in den einzelnen Figuren gezeigte und zu dem jeweiligen Beispiel beschriebene
Merkmale nicht auf das jeweilige Einzelbeispiel beschränkt.
Es zeigen:
Fig. 1A einen Kartenhalter mit Karten in einer perspektivischen Darstellung mit einem Rückstellelement,
Fig. 1B einen Kartenhalter mit Karten in einer perspektivischen Darstellung ohne ein Rückstellelement mit einem zusätzlichen Reibungselement und
Fig. 1C einen Kartenhalter mit Karten in einer perspektivischen Darstellung ohne ein Rückstellelement mit zwei zusätzlichen Reibungselementen.
Fig. 2 ein Facherelement in einer Seitenansicht,
Fig. 3 ein Facherelement in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 4 eine erste Ausführungsform eines als Führungsschlitten ausgebildeten Führungselementes mit einem
Facherelement,
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform eines als Fllhrungsschlitten ausgebildeten Führungselementes mit einem
Facherelement,
Fig. 6 eine Ausführungsform eines Betätigungselementes,
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines an einem Gehäuseabschnitt angeordneten Führungsschlitten mit
Federelementen,
Fig. 8 eine erste Gehäuseseite mit vier ersten Stoffschlussverbindungselementen sowie vier ersten Rastnasen,
Fig. 9A eine Ansicht eines Details von einem ersten Ende der ersten Gehäuseseite in Fig. 8,
Fig. 9B eine Ansicht eines Details von einem zweiten Ende der ersten Gehauseseite in Fig. 8,
Fig. 9C eine Ansicht des Details aus Fig. 9B aus einer weiteren Perspektive,
Fig. 10 eine zweite Gehauseseite mit vier zweiten Stoffschlussverbindungselementen sowie mehreren zweiten Rastnasen,
Fig. 11 eine Ansicht eines Details von einem Ende der zweiten Gehäuseseite aus Fig. 10,
Fig. 12 eine Stoffschlussverbindungseinheit, bei der ein ersten Stoffschlussverbindungselement und ein zweites
Stoffschlussverbindungselement kombiniert sind und
Fig. 13 eine Explosionszeichnung der Zusammensetzung eines Führungsschlittens sowie einer ersten und einer zweiten
Gehäuseseite.
In der Fig. 1 ist ein hier als Kreditkartenhalter ausgebildeter Kartenhalter 1 zum Aufbewahren von Karten 2 innerhalb eines
Gehäuses 3 dargestellt. Zur Visualisierung der innerhalb des Gehäuses 3 angeordneten Mechanismen und Bestandteile ist der Kartenhalter offen, ohne eine Vorderseite bzw. ohne eine der flächigen Gehäuseseiten, dargestellt. Die innerhalb des
Gehäuses 3 angeordneten Karten 2 können über eine hier nach oben weisende Ausgabeöffnung 4 in das Gehäuse 3 eingeschoben und auch wieder aus dem Gehäuse 3 entnommen werden. Bei einer Anordnung der Karten 2 im Gehäuse 3 ist die flächige Seite der Karten 2 parallel zu einer flächigen Gehäuseinnenseite 3b angeordnet.
Um eine anwenderfreundliche Ausgabe der Karten 2 aus dem Gehäuse 3 zu gewährleisten, ist eine Ausgabeeinrichtung 5 an dem Gehäuse 3 angeordnet. Die Ausgabeeinrichtung 5 weist ein Fächerelement 6 auf, welches ausgebildet ist, um die
Karten 2 aus dem Gehäuse 3 auszuschieben. Da eine Vereinzelung der Karten 2 eine deutlich einfachere Entnahme der
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Karten 2 erlaubt, weist das Fächerelement 6 mehrere Rippenelemente 7 auf, welche vorzugsweise derart ausgebildet und angeordnet sind, dass jeweils eine Karte 2 durch eines der Rippenelemente 7 aus der Ausgabeöffnung 4 ausgeschoben wird.
An der Ausgabeeinrichtung 5 ist ferner ein Betätigungselement 8 angeordnet, welches über ein Führungselement 9 mit dem
Fächerelement 6 verbunden ist. Dadurch wird durch ein Verschieben des Betätigungselementes 8 das Fächerelement 6 bewegt. Die Karten 2 werden über ein Betätigen des Betätigungselementes 8, insbesondere über ein Verschieben des
Betätigungselementes 8 in Richtung der Ausgabeöffnung 4, nach oben aus der Ausgabeöffnung 4 ausgebbar. In dieser
Darstellung ist das Fächerelement 6 um einen ersten und einen zweiten verschiebbaren Drehpunkt 10 und 11 gelagert und führt zum Ausgeben der Karten 2 eine Bewegung durch, die eine Überlagerung aus einer translatorischen und einer rotatorischen Bewegung ist. Der erste Drehpunkt 10 ist dabei in seinem Weg durch das Führungselement 9 festgelegt, welches hier eine starre Verbindung des Drehpunktes 10 mit dem Betätigungselement 8 gewährleistet. Die Bewegung des ersten Drehpunktes 10 erfolgt somit nur in vertikaler Richtung, also in Ausgaberichtung A oder entgegen dieser
Ausgaberichtung A. Das Betätigungselement 8 ist hier an der Gehäuseschmalseite 3a des Gehäuses 3 angeordnet.
Der zweite Drehpunkt 11 wird durch eine eindimensionale Führungseinrichtung, die hier aus einer Führungsschiene 12 und einer Grenzfläche des Gehäuses 3 ausgebildet ist, in seiner Bewegung begrenzt, woraus eine horizontale Bewegung des zweiten Drehpunktes 11, senkrecht zur Ausgaberichtung A, entlang der Führungsschiene 12 resultiert.
Die Bewegung der hier gebogen ausgebildeten Rippenelemente 7 ist bei einem Verschieben des Betätigungselementes 8 eine Überlagerung aus einer translatorischen und einer rotatorischen Bewegung. Aufgrund der gebogenen Form der
Rippenelemente 7 wird ein gutes Greifen bzw. Ausschieben der Karten 2 ermöglicht, wodurch eine stabile Ausgabe der
Karten 2 aus der Ausgabeöffnung 4 ermöglicht wird.
Um ein unbeabsichtigtes Herausrutschen der Karten 2 aus der Ausgabeöffnung 4 des Gehäuses 3 zu verhindern, sind zwei
Reibungselemente 13 innerhalb des Gehäuses 3 an der Ausgabeöffnung 4 angeordnet. Die Reibungselemente 13 sind derart ausgebildet, dass eine erhöhte Reibung zwischen den Karten 2 und den Reibungselementen 13 verhindert, dass die
Karten 2 aufgrund der Schwerkraft herausfallen können, wenn die Ausgabeöffnung 4 nach unten weist. Weiterhin sorgen solche Reibungselemente 13 vorteilhaft für eine gezielte Führung und eine definierte Vereinzelung der Karten 2.
In den Fig. 2 und 3 sind zwei Ausführungsbeispiele eines als Stützungselement 9A ausgebildeten Führungselementes 9 dargestellt, welches in diesen Ausführungsbeispielen als Führungsschlitten 9B ausgebildet ist. Dabei ist das Fächerelement 6 über die erste Durchgangsöffnung 17 mit dem als Stützungselement 9A, insbesondere als Führungsschlitten 9B ausgebildeten, Führungselement 9 verbunden. Vorzugsweise ist an dem Führungselement 9 ein in dieser Darstellung nicht erkennbarer, innerhalb der ersten Durchgangsöffnung 17 positionierter Drehpunktzapfen angeordnet, durch welchen im
Zusammenspiel mit der ersten Durchgangsöffnung 17 die Position des ersten Drehpunkts 10 festgelegt wird. An dem als
Führungsschlitten ausgebildeten Führungselement 9 ist dabei das Betätigungselement 8 angeordnet, wobei durch das
Betätigen des Betätigungselementes 8 der Führungsschlitten 9B bewegbar ist und somit auch der erste Drehpunkt 10 verschiebbar ist. Das hier dargestellte Betätigungselement 8 weist Querrillen 8.1 auf, wodurch das Betätigen des
Betätigungselementes 8 für den Nutzer vereinfacht wird.
Der Führungsschlitten 9B weist in diesen Ausführungsbeispielen eine U-Form auf, bei der ein plattenförmiges
Flächenstützelement 9.1 zwischen zwei kleineren Schmalseiten 9.2 angeordnet und mit diesen verbunden ist. Das plattenförmige Flächenstützelement 9.1 bildet hier den Mittelteil der U-Form.
Ferner sind an dem Führungsschlitten 9B in Fig. 4 Federelemente 20 angeordnet, welche derart ausgebildet und an dem
Führungsschlitten 9B angeordnet sind, dass sie die hier nicht dargestellten Karten in ihrer Position innerhalb des in Fig. 5 dargestellten Gehäuses fixieren.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der Führungsschlitten keine Federelemente aufweist. Das plattenförmige Flächenstützelement 9.1 des Führungsschlittens 9B weist hier einige Aussparungen 21 auf.
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In Fig. 4 ist ein gebogen geformtes Betätigungselement 8 mit Querrillen 8.1 dargestellt. Die Querrillen 8.1 sind als längliche
Vertiefungen ausgebildet, deren größte Ausdehnung quer zur Ausgaberichtung des hier nicht dargestellten Kartenhalters, also auch quer zur Schieberichtung des Betätigungselementes 8, verläuft. Die Querrillen führen vorteilhaft zu einem verbesserten Reibungs- und Haftungsverhalten des Betätigungselementes 8. Dadurch ist vorteilhaft eine effiziente
Kraftübertragung vom Nutzer auf das Betätigungselement 8 erreichbar.
Eine perspektivische Darstellung eines Abschnittes eines Kartenhalters 1, bzw. einer Gehäuseseite, bei dem ein oberer
Abschnitt des Gehäuses nicht dargestellt ist, ist in Fig. 5 in einer perspektivischen Darstellung zu sehen. An dem einen
Ende des Kartenhalters 1 ist die Ausgabeöffnung 4 angeordnet und an dem der Ausgabeöffnung 4 abgewandten Abschnitt ist das Fächerelement 6 positioniert. In Fig. 5 ist das Führungselement 9 als Führungsschlitten 9B mit Federelementen 20 ausgebildet. An einer Schmalseite 9.2 des Führungsschlittens 9B ist das Betätigungselement 8 angeordnet.
Diese Darstellung zeigt nur einen Gehäuseabschnitt 3.1, bzw. eine Gehäuseseite. An diesem Gehäuseabschnitt 3.1 sind
Verbindungselemente 22 angeordnet, welche derart ausgebildet und angeordnet sind, dass mittels dieser
Verbindungselemente 22 dieser Gehäuseabschnitt 3.1 mit einem weiteren, dazu korrespondierend ausgebildeten
Gehäuseabschnitt verbindbar ist.
Eine erste Gehäuseseite 3.1A, aufweisend eine flächige Gehäuseseite 3.1.1, zwei Gehäuseschmalseiten 3.1.2 sowie eine
Gehäuseunterseite 3.1A, 3.1.3, ist in Fig. 6 dargestellt. An jeder der Gehäuseschmalseiten 3.1.2 sind jeweils zwei erste
Stoffschlussverbindungselemente 33 sowie Nutbildungselemente 35 angeordnet. Dabei sind wenigstens zwei der
Nutbildungselemente 35 derart beabstandet zu einem der ersten Stoffschlussverbindungselemente 33 angeordnet, dass sich zwischen den zwei Nutbildungselementen 35 und dem ersten Stoffschlussverbindungselement 33 eine Nut bildet. Die
Nut ist dabei korrespondierend zu einem in Fig. 8 dargestellten, zweiten Stoffschlussverbindungselement ausgebildet.
An jedem der ersten Stoffschlussverbindungselemente 33 ist ein Klebebereich 36 angeordnet, welcher den
Nutbildungselementen 35 zugewandt ist und somit an die Nut angrenzend angeordnet ist.
Ferner sind an der Gehäuseschmalseite 3.1.2 als Formschlussverbindungselemente ausgebildete
Gehäuseverbindungselemente 22 angeordnet. Die hier dargestellten Formschlussverbindungselemente sind dabei als erste
Rastnasen 31 zur Verbindung mit der hier nicht dargestellten zweiten Gehäuseseite ausgebildet.
Die Fig. 7A, 7B und 7C stellen jeweils einen Ausschnitt der in Fig. 6 dargestellten ersten Gehäuseseite 3.1A dar. In Fig. 7A wird ein an die Ausgabeöffnung 4 angrenzendes Ende der Gehäuseschmalseite 3.1.2 dargestellt. Die Fig. 7B und 7C zeigen das der Ausgabeöffnung 4 abgewandte Ende der Gehäuseschmalseite 3.1.2, welches an die Gehäuseunterseite 3.1.3 angrenzt. In Fig. 7C ist der Abschnitt aus Fig. 7B aus einer anderen Perspektive gezeigt.
An der ersten Gehäuseseite 3.1A sind dabei jeweils zwei Gehäuseverbindungselemente 22 in Form einer ersten
Rastnase 31 sowie in Form eines ersten Stoffschlussverbindungselementes 33 dargestellt. Zudem sind an der ersten
Gehäuseseite Nutbildungselemente 35 angeordnet.
Die dargestellten Nutbildungselemente 35 sind derart angeordnet, dass ein hier nicht dargestelltes an der zweiten
Gehäuseseite angeordnetes zweites Stoffschlussverbindungselement in die mit dem ersten
Stoffschlussverbindungselement 33 gebildete Nut eingreift. An den Nutbildungselementen 35 ist nach einer besonders vorteilhaften Variante ein weiterer Klebebereich angeordnet.
Eine zweite Gehäuseseite 3.1B mit einer flächigen Gehäuseseite 3.1.1 und zwei Gehäuseschmalseiten 3.1.2 ist in Fig. 8 dargestellt. An jedem Ende der Gehäuseschmalseiten 3.1.2 ist jeweils ein zweites Stoffschlussverbindungselement 34, sowie ferner ein Formschlussverbindungselement in Form der zweiten Rastnasen 32 zur Verbindung mit der hier nicht dargestellten ersten Gehäuseseite 3.1A, angeordnet.
ANO-0018-P-LU 05.03.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
16 LU506515
In Fig. 9 ist ein Ausschnitt der in Fig. 8 dargestellten zweiten Gehäuseseite 3.1B gezeigt. An der zweiten Gehäuseseite 3.1B sind dabei jeweils zwei Gehäuseverbindungselemente 22 in Form zweier zweiter Rastnasen 32 sowie in Form eines zweiten
Stoffschlussverbindungselementes 34 dargestellt.
In Fig. 10 ist eine Kombination eines Gehäuseverbindungselementes 22 in Form eines ersten
Stoffschlussverbindungselementes 33 und eines Gehäuseverbindungselementes 22 in Form eines zweiten
Stoffschlussverbindungselementes 34 dargestellt. Dadurch wird eine Stoffschlussverbindungseinheit gebildet. Das erste
Stoffschlussverbindungselement 33 bildet gemeinsam mit den Nutbildungselementen 35 die Nut, in welche das zweite
Stoffschlussverbindungselement 34 nach Art einer Feder eingreift.
Ein Zusammenfügen von einer ersten Gehäuseseite 3.1A, eines Führungsschlittens 9B und einer zweiten
Gehäuseseite 3.1B ist in Fig. 11 in Form einer schematischen Explosionszeichnung dargestellt.
ANO-0018-P-LU 05.03.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
17 LU506515
Bezugszeichenliste 1 Kartenhalter 2 Karte 3 Gehäuse, Container, Behälter 3.1 Gehäuseseite 3.1A erste Gehäuseseite 3.1B zweite Gehäuseseite 3.1.1 flächige Gehäuseseite 3.1.2 Gehäuseschmalseite 3.1.3 Gehäuseunterseite 4 Ausgabeôffnung
Ausgabeeinrichtung 6 Facherelement 7 Rippenelement 8 Betätigungselement 9 Führungselement 9A Stützungselement 9B Führungsschlitten
Erster Drehpunkt 11 Zweiter Drehpunkt 12 Führungsschiene 13 Reibungselement 14 Rückstellelement, Rückstellfeder
Stabilisierungsstrebe 16 Verstärkung 17 Erste Durchgangsöffnung 18 Zweite Durchgangsöffnung 19 Abstandselement
Federelement 21 Aussparung 22 Gehäuseverbindungselement 31 Erste Rastnase 32 Zweite Rastnase 33 Erstes Stoffschlussverbindungselement 34 Zweites Stoffschlussverbindungselement
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18 LU506515
Nutbildungselement 36 Klebebereich
A Ausgaberichtung a Winkel
V Verbindungsbereich
L Länge einer Reibungsfaser d Dicke des Reibungselementes
X x-Richtung y y-Richtung
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Claims (24)

19 LU506515 Patentansprüche
1. Kartenhalter (1) zum Aufbewahren und Ausgeben von Karten (2), aufweisend - ein Gehäuse (3), das einen Kartenaufbewahrungsraum begrenzt und eine Ausgabeöffnung (4) aufweist, wobei das Gehäuse zumindest zwei flächige Gehäuseseiten (3.1.1) aufweist, die insbesondere zumindest abschnittsweise planparallel zueinander ausgerichtet sind, - eine Ausgabeeinrichtung (5) zum Ausgeben der Karten (2) durch die Ausgabeöffnung (4), dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten (3.1.1), die insbesondere zumindest abschnittsweise planparallel zueinander ausgerichtet sind, aus einem Kunststoffmaterial gebildet ist, wobei in zumindest einer der flächigen Gehäuseseiten (3.1.1) eine Schutzschicht, insbesondere planparallel in der entsprechenden flächigen Gehäuseseite, angeordnet ist, wobei die Schutzschicht zumindest teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet ist, wobei das elektrisch leitfähige Material in der Schutzschicht in Form von flächigen Gebilden, Pigmenten, Spänen, Fasern und/oder vergleichbaren Strukturen vorliegt.
2. Kartenhalter (1) nach Anspruch 1, wobei die Schutzschicht an wenigstens einer Seite mit einer Kunststoffschicht bedeckt ist.
3. Kartenhalter nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Schutzschicht vollständig mit einer Kunststoffschicht bedeckt ist.
4. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Schutzschicht leitfähige Fasern aufweist.
5. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Schutzschicht als eine die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten wenigstens einseitig bedeckende Schutzschicht, vorzugsweise eine die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten wenigstens einseitig bedeckende leitfähige Lackschicht, ausgebildet ist.
6. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Kunststoffschicht Additive aufweist.
7. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die zumindest zwei flächigen Gehauseabschnitte (3.1.1) zumindest einseitig durch eine Lackschicht bedeckt sind.
8. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ferner aufweisend wenigstens ein Reibungselement (13) zum Bremsen der Karten (2) beim Ausgeben.
9. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das elektrisch leitfähige Material eine elektrische Leitfähigkeit von wenigstens 1*107 S/m aufweist.
10. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Schutzschicht einseitig mit einer Kunststoffschicht bedeckt ist und die in den Kartenaufbewahrungsraum weisende Seite der Schutzschicht frei liegt.
11. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schutzschicht als eine Metallfolie oder als ein Metallgewebe ausgebildet ist. ANO-0018-P-LU 05.03.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
12. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Schutzschicht Aluminium oder Silber aufweist oder daraus gebildet ist.
13. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Kunststoffschicht ein Thermoplast und/oder ein Silikon aufweist oder daraus gebildet ist.
14. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Schutzschicht eine Dicke zwischen 10 um und 1,0 mm aufweist.
15. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei das Gehäuse (3) eine erste Gehäuseseite (3.1A) und eine zweite Gehäuseseite (3.1B) aufweist, wobei die erste Gehäuseseite (3.1A) und die zweite Gehäuseseite (3.1B) durch ein doppelwirkendes Verbindungssystem verbunden sind, wobei das doppelwirkende Verbindungssystem eine Formschlussverbindungseinheit zur Positionierung der ersten Gehäuseseite (3.1A) zur zweiten Gehäuseseite (3.1B) und eine Stoffschlussverbindungseinheit zur Stabilisierung aufweist.
16. Kartenhalter (1) nach Anspruch 15, wobei die Formschlussverbindungseinheit als Rastverbindungseinheit aus einer an der ersten Gehäuseseite (3.1A) angeordneten ersten Rastnase (31) und zwei an der zweiten Gehäuseseite (3.1B) angeordneten zweiten Rastnasen (32) gebildet wird, wobei die erste Rastnase (31) und die zweiten Rastnasen (32) eine formschlüssige Verbindung bilden.
17. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei die Stoffschlussverbindungseinheit einen an der ersten Gehäuseseite (3.1A) angeordneten ersten flächigen Klebebereich (36) und einen an der zweiten Gehäuseseite (3.1B) angeordneten zweiten flächigen Klebebereich (36) aufweist, wobei der erste flächige Klebebereich (36) der ersten Gehäuseseite (3.1A) und der zweite flächige Klebebereich (36) der zweiten Gehäuseseite (3.1B) aneinander anliegen und durch eine Klebeschicht verbunden sind.
18. Kartenhalter (1) nach Anspruch 17, wobei die der erste Klebebereich (36) an einer Nut angeordnet ist und der zweite Klebebereich (36) an einem in der Nut positionierten Federelement angeordnet ist.
19. Kartenhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei an der ersten Gehäuseseite (3.1A) ein erstes Gehäuseverbindungselement (22) und an der zweiten Gehäuseseite (3.1B) ein zweites Gehäuseverbindungselement (22) angeordnet ist, welche derart ausgebildet sind, dass eine reversible Verbindung zwischen der ersten Gehäuseseite (3.1A) und der zweiten Gehäuseseite (3.1B) generiert wird.
20. Verfahren zum Herstellen eines Kartenhalters aufweisend eine mit Kunststoff zumindest teilweise beschichtete Schutzschicht, aufweisend die folgenden Schritte: So1 Abmessen eines Ausgangsmaterials für eine Schutzschicht, S02 Positionieren/Fixieren des abgemessenen Ausgangsmaterials in einem Spritzgusswerkzeug, S03 SpritzgieBen eines Kunststoffes in das Spritzgusswerkzeug, s04 Wiederholen der Schritte S01 bis S03 zum Erzeugen von zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten, ANO-0018-P-LU 05.03.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
21 LU506515 S05 Verbinden der zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten.
21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei das SpritzgieBen des Kunststoffes gemäß Schritt SO3 als ein Umspritzen des Ausgangsmaterials oder durch ein einseitiges Spritzen erfolgt.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, wobei nachfolgend zu Schritt S05 die zumindest zwei flächigen Gehäuseseiten lackiert werden.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22, zusätzlich aufweisend S05a Aufbringen einer Klebeschicht, wobei an einer ersten Gehäuseseite (3.1A) ein erster flächiger Klebebereich (36) und an einer zweiten Gehäuseseite (3.1B) ein zweiter flachiger Klebebereich (36) angeordnet ist, und wobei zwischen der ersten Gehäuseseite (3.1A) und der zweiten Gehäuseseite (3.1B) vor dem Verbinden gemäß Schritt S05 auf wenigstens einem der flachigen Klebebereiche (36) eine Klebeschicht aufgebracht wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei eine erste erzeugte Gehauseseite (3.1A) wenigstens zwei Nutelemente aufweist und eine zweite erzeugte Gehäuseseite (3.1B) zwei zu den Nutelementen korrespondierend ausgebildete Federelemente aufweist, wobei nach dem Aufbringen einer Klebeschicht auf die ersten und/oder zweiten Klebebereiche (36) gemäß Schritt S05a das Verbinden gemäß Schritt S05 der ersten Gehäuseseite (3.1A) und der zweiten Gehäuseseite (3.1B) derart erfolgt, dass die Federelemente in den Nutelementen positioniert werden. ANO-0018-P-LU 05.03.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
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