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Die Erfindung betrifft eine mobile Feuchtreinigungseinheit. Insbesondere betrifft die Erfindung eine mobile Feuchtreinigungseinheit, die mit Hilfe einer Basisstation automatisch mit Frischwasser betankbar ist. Die mobile Feuchtreinigungseinheit, im Folgenden auch einfach nur Feuchtreinigungseinheit genannt, weist mindestens eine Wischeinrichtung, einen Frischwassertank zum Speichern von Frischwasser, einen Schlauch zum Zuführen von Frischwasser von dem Frischwassertank zu der Wischeinrichtung, einen weiteren Schlauch zum Zuführen des Frischwassers in den Frischwassertank und eine Pumpe auf, welche angeordnet und ausgebildet ist, bei ihrem Betrieb das Frischwasser durch den Schlauch zu der mindestens einen Wischreinrichtung zu fördern, um diese bei Betrieb zu befeuchten.
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Solche Feuchtreinigungseinheiten dienen zur Reinigung von Oberflächen, insbesondere von Fußböden. Der Frischwassertank speichert Frischwasser ggf. mit einem Zusatzmittel wie einem Reinigungsmittel, das während eines Reinigungsprozesses auf die zu reinigende Oberfläche mit Hilfe der mindestens einen Wischeinrichtung aufgetragen wird, die dazu dient, das Frischwasser auf der Oberfläche zu verteilen und Schmutz aufzunehmen.
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Zum Betanken mit Frischwasser kann die Feuchtreinigungseinheit, wenn sie als ein Wischroboter ausgebildet ist, eine Basisstation, auch Servicestation genannt, nutzen. In der fest aufgestellten Servicestation können deutlich größere Basisstation-Frischwassertanks realisiert werden als in der mobilen Feuchtreinigungseinheit, so dass Wechselintervalle des Frischwassers deutlich verlängert und damit der Aufwand für den Nutzer wesentlich reduziert wird. Der Nutzer muss beim Einsatz der Servicestation nicht den Frischwassertank der Feuchtreinigungseinheit manuell befüllen. Vielmehr fährt der Wischroboter bei Bedarf die Servicestation an und lässt sich nach seinem Andocken von ihr mit Frischwasser betanken.
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Zum Betanken des Wischroboters mit Hilfe der Basisstation sind aus einem nicht druckschriftlich belegten Stand der Technik zwei Varianten bekannt. In der ersten Variante wird über eine in der Basisstation verbaute Pumpe das Frischwasser mit einem Überdruck beaufschlagt und durch eine Koppelstelle in den Frischwassertank der Feuchtreinigungseinheit "gedrückt". Bei der zweiten Variante erzeugt eine in der Feuchtreinigungseinheit bereitgestellte Pumpe einen Unterdruck, so dass über eine Koppelstelle das Frischwasser aus der Basisstation "gesaugt" wird und in den Frischwassertank der Feuchtreinigungseinheit gefördert wird. In beiden Varianten wird dieser Vorgang immer von einer dedizierten weiteren Pumpe übernommen, die unabhängig von der Pumpe arbeitet, die das Frischwasser beim eigentlichen Wischprozess vom integrierten Frischwassertank zu den Wischeinrichtungen fördert.
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Sofern Wischer oder Wischsauger einer Basisstation zugeordnet sind, erfüllt die Basisstation nur die Funktionen einer Ladung eines Akkumulators der Feuchtreinigungseinheit und Entleerung eines Staubbehälters des Wischsaugers. Da auch handgeführte Feuchtreinigungseinheiten mit motorisch angetriebenen Wischmedien den Frischwassertank aufweisen, der in der Größe begrenzt ist, muss dieser vom Nutzer häufig nachgefüllt werden, so dass es sich auch hier für eine Erhöhung des Nutzerkomforts vorteilhaft ist, diese Geräte in Kombination mit der Servicestation einzusetzen, welche einen großen Basisstation-Frischwassertank aufweist, aus dem die handgeführte Feuchtreinigungseinheit mit Frischwasser betankt werden kann.
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Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine mobile Feuchtreinigungseinheit bereitzustellen, die automatisch mit Frischwasser mit Hilfe einer einfach gehaltenen Basisstation ohne leistungsfähige Steuerelektronik und ohne, dass ein Nutzer einen internen Wassertank der Feuchtreinigungseinheit manuell nachfüllen muss, betankbar ist. Es soll weiterhin vermieden werden, dass die Feuchtreinigungseinheit eine zweite dedizierte Pumpe für diesen Vorgang benötigt, um Kosten und Bauraum zu sparen und zudem soll keine weitere elektrische Ansteuerung notwendig sein.
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Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine mobile Feuchtreinigungseinheit mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
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Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben der Bereitstellung einer Betankung der mobilen Feuchtreinigungseinheit darin, dass nur eine einzige Pumpe mit nur einem Motor zwei Funktionen, nämlich das Betanken des Frischwassertanks und die Frischwasserförderung zu der Wischeinrichtung während des eigentlichen Reinigungsprozesses, erfüllt. Die Funktion des automatischen Betankens kann so auch in Kombination mit einer sehr einfach gestalteten Basisstation realisiert werden. Diese ist deutlich kostengünstiger als eine Basisstation, die ebenfalls mit einer integrierten Elektronik ausgestattet sein muss. Da der Aufbau mit nur einer Pumpe für beide beschriebenen Funktionen weniger Bauraum beansprucht als eine Variante mit zwei separaten Pumpen, ist die mobile Feuchtreinigungseinheit kompakter und wendiger gestaltet. Zudem kann die Servicestation kostengünstiger ausgebildet werden, insbesondere wenn sie für handgeführte Geräte mit insgesamt geringerem Autonomiegrad als bei Wischrobotern eingesetzt wird, weil viele Funktionen, d.h., auch das Pumpen des Frischwassers zur Betankung, in die mobile Feuchtreinigungseinheit integriert ist. Dadurch kann die der Feuchtreinigungseinheit zugeordnete Servicestation einfach und kompakt ausgebildet sein, da die Servicestation auf die elektrische Funktion Laden eines Geräteakkumulators der Feuchtreinigungseinheit beschränkt oder rein mechanisch vollständig ohne elektrische Komponenten gestaltet werden kann.
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Die Erfindung betrifft eine mobile Feuchtreinigungseinheit, aufweisend mindestens eine Wischeinrichtung, einen Frischwassertank zum Speichern von Frischwasser, einen Schlauch zum Zuführen von Frischwasser von dem Frischwassertank zu der mindestens einen Wischeinrichtung, einen weiteren Schlauch zum Zuführen des Frischwassers in den Frischwassertank und eine Peristaltik-Pumpe, welche angeordnet und ausgebildet ist, bei ihrem Betrieb das Frischwasser durch den Schlauch oder den weiteren Schlauch zu fördern.
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Die Funktionen Betanken und Frischwasserdosierung werden daher mit einer Pumpe bereitgestellt, welche als Zwei-Wege-Pumpe ausgebildet ist, und mit zwei voneinander unabhängigen Förderstrecken zum Betanken und zur Frischwasserversorgung der mindestens einen Wischereinrichtung bereitgestellt. Bevorzugt sind der Schlauch und der weitere Schlauch in der Peristaltik-Pumpe parallel verlegt. Eine Peristaltik-Pumpe, auch Schlauchpumpe genannt, ist eine Verdrängerpumpe, bei der das zu fördernde Frischwasser oder Fluid durch äußere mechanische Verformung des Schlauchs bzw. des weiteren Schlauchs durch diesen hindurchgedrückt wird. Durch das Walken der Schläuche wird das darin enthaltene Frischwasser bzw. Fluid weitergefördert.
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Die mobile Feuchtreinigungseinheit ist insbesondere zu Reinigung von Böden in Gebäuden ausgebildet. Die mindestens eine Wischreinrichtung kann mindestens eine Rolle und/oder ein Wischtuch umfassen. Dem Frischwasser können ein oder mehrere weitere Mittel wie Reinigungsmittel zugesetzt sein.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Peristaltik-Pumpe als Zwei-Wege-Pumpe ausgebildet, welche ausgebildet ist, bei ihrem Betrieb das Frischwasser durch den Schlauch zu fördern und gleichzeitig das Fördern des Frischwassers durch den weiteren Schlauch zu unterbinden oder alternativ bei Betrieb das Frischwasser durch den weiteren Schlauch zu fördern und gleichzeitig das Fördern des Frischwassers durch den Schlauch zu unterbinden. Dadurch wird sichergestellt, dass immer nur eine der beiden Förderrichtungen aktiv ist, um zu verhindern, dass das Frischwasser gleichzeitig durch den Schlauch und den weiteren Schlauch gefördert wird. Das Fördern ausschließlich entweder durch den Schlauch oder den weiteren Schlauch kann z.B. mittels einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung entsprechend gesteuert werden.
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Bevorzugt weist die Peristaltik-Pumpe ein dem Schlauch zugeordnetes Trägerrad, ein dem weiteren Schlauch zugeordnetes weiteres Trägerrad und einen Motor mit einem Getriebe auf, der ausgebildet ist, bei Betrieb das Trägerrad und das weitere Trägerrad anzutreiben.
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Bevorzugt ist der Motor ein in seiner Drehzahl untersetzter Elektromotor bzw. Untersetzungsmotor, der das Getriebe z.B. in Form eines Planetengetriebes aufweist.
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Das Trägerrad und das weitere Trägerrad können jeweils mehrere Rollen Bzw. Förderwalzen aufweisen, die bei einer Drehung des Trägerrads oder des weiteren Trägerrads den Schlauch oder den weiteren Schlauch komprimieren und dadurch das Frischwasser durch den Schlauch oder den weiteren Schlauch fördern. Das Getriebe kann bevorzugt ausgebildet sein, dass es eine Drehbewegung des Motors in eine Drehbewegung des Trägerrads oder des weiteren Trägerrads umsetzt.
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In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Trägerrad und das weitere Trägerrad jeweils mit dem Getriebe über einen Freilauf-Mechanismus verbunden. Der Freilauf überträgt nur in einer Drehrichtung Antriebskräfte, in der anderen Drehrichtung lässt er hingegen freien Lauf zu. Die beiden Trägerräder sind daher nicht fest mit einer Abtriebswelle des Getriebes verbunden, sondern je über einen dazwischen liegenden Freilaufmechanismus angebunden.
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Der Freilauf kann basierend auf verschiedenen Wirkprinzipien ausgebildet sein z.B. einem Wälzlagerfreilauf oder Sperrklinkenfreilauf z.B. mit im Kunststoffspritzguss angeformten Sperrklinken. Bevorzugt sind die Freilauf-Mechanismen jeweils als Schlingfederfreilauf ausgebildet. Dies ist im Hinblick auf geringe Herstellkosten in Kombination mit hoher Belastbarkeit und Lebensdauer vorteilhaft. Bevorzugt ist auf der Antriebswelle für die Trägerräder, d.h. auf der Abtriebswelle der Motor-Getriebe-Einheit jeweils eine Spiralfeder insbesondere Schlingfeder aufgesteckt, deren Innendurchmesser so gewählt ist, dass sie die Antriebswelle mit leichter Vorspannung umschließt. An einem Ende weisen bevorzugt die beiden Spiral- bzw. Schlingfedern jeweils einen kurzen Schenkel auf, der je in eine entsprechende Aufnahmegeometrie z.B. eine Nut an dem jeweiligen Trägerrad greift und die Spiralfeder und das jeweilige Trägerrad so verbindet, dass die Spiralfeder ein Drehmoment auf das Trägerrad übertragen kann. Dreht sich die Abtriebswelle nun entgegen der Wickelrichtung der Schlingfeder, wird diese leicht aufgespreizt und das Trägerrad und die Abtriebswelle können sich mit nur geringer Reibung gegeneinander verdrehen. Dreht sich die Abtriebswelle dagegen in der Wickelrichtung der Schlingfeder wird diese, ausgelöst durch die aufgrund der leichten Vorspannung schon vorhandene Anfangsreibung, fester um die Abtriebswelle gespannt, was bei einer ausreichenden Zahl an Federwindungen zu einer vollständigen Selbsthemmung führt. So kann das jeweilige Trägerrad von der Abtriebswelle angetrieben werden und das Frischwasser durch den dazu gehörigen Schlauch fördern oder in der entgegengesetzten Drehrichtung des Motors zum Stillstand gebracht werden, um das Fördern des Frischwassers zu unterbinden.
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In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Trägerrad und das weitere Trägerrad auf einer Abtriebswelle des Getriebes entgegengesetzt angeordnet, so dass bei einer Drehrichtung der Abtriebswelle nur eines der beiden Trägerräder angetrieben wird und das andere der beiden Trägerräder rutscht und bei einer entgegengesetzten Drehrichtung das andere der beiden Trägerräder angetrieben wird und das eine der beiden Trägerräder rutscht. Durch diese Anordnung kann die Peristaltik-Pumpe in zwei unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden, je nachdem, in welche Drehrichtung der Motor die Abtriebswelle des Getriebes antreibt. In einem ersten Betriebsmodus wird das Trägerrad angetrieben und das weitere Trägerrad rutscht und steht damit still, so dass das Frischwasser durch den Schlauch gefördert wird. In einem zweiten Betriebsmodus wird das weitere Trägerrad angetrieben und das Trägerrad rutscht und steht damit still, so dass das Frischwasser durch den weiteren Schlauch gefördert wird. Durch die entgegengesetzte Anordnung der Trägerräder auf der Antriebswelle kann die Peristaltik-Pumpe auf einfache Weise zwischen den beiden Betriebsmodi umgeschaltet werden, indem die Drehrichtung des Motors geändert wird. Da bei Stillstand des jeweiligen Förderkreises der zugeordnete Schlauch in der Pumpe durch mindestens eine Förderwalze fluiddicht gequetscht ist, ist dieser Förderkreis verschlossen. Zusätzliche Verschlussventile, um z.B. ein Auslaufen von Flüssigkeit verhindern sind somit nicht notwendig.
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Bevorzugt weist die Feuchtreinigungseinheit weiterhin eine Koppelstelle auf, die an einem Ende des weiteren Schlauchs angeordnet ist und ausgebildet ist, mit einem Basisstation-Schlauch und/oder einem Basisstation-Frischwassertank zu koppeln. Die Koppelstelle kann beispielsweise ein Kupplungsstück, ein Anschlussstück oder eine ähnliche Vorrichtung sein, die zum Herstellen einer fluidischen Verbindung mit dem Basisstation-Schlauch und/oder dem Basisstation-Frischwassertank ausgebildet ist. Durch die Koppelstelle kann Frischwasser von der Basisstation zu der mobilen Feuchtreinigungseinheit gefördert werden, um den Frischwassertank der mobilen Feuchtreinigungseinheit zu befüllen. Die Basisstation kann beispielsweise eine Reinigungsstation und/oder eine Wartungsstation sein, die in einem Gebäude installiert ist und ausgebildet ist, die Feuchtreinigungseinheit mit Frischwasser zu betanken und ihren Akkumulator zu aufzuladen. Die Basisstation kann einen eigenen Frischwassertank und/oder eine eigene Frischwasserversorgung, beispielsweise einen Anschluss an das öffentliche Wassernetz, aufweisen. Der Basisstation-Schlauch ist mit dem Basisstation-Frischwassertank verbunden. Der Schlauch verbindet den Frischwassertank mit der Wischeinrichtung, und der weitere Schlauch verbindet die Koppelstelle mit dem Frischwassertank.
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In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Feuchtreinigungseinheit weiterhin
- eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung auf, welche eingerichtet und/ ausgebildet ist, ein Andocken der Feuchtreinigungseinheit an eine Basisstation zu erkennen und bei Erkennen eines andockten Zustands ein Antreiben des Motors derart zu steuern und/oder zu regeln, dass das Frischwasser aus der Basisstation durch den weiteren Schlauch in den Frischwassertank gefördert wird,
- eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung, welche eingerichtet und ausgebildet ist, ein Antreiben des Motors derart in Abhängigkeit einer Nutzerinteraktion zu steuern und/oder zu regeln, dass das Frischwasser aus der Basisstation durch den weiteren Schlauch in den Frischwassertank gefördert wird, und/oder
- eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung, welche eingerichtet und ausgebildet ist, ein Antreiben des Motors mit gleicher oder reduzierter Drehzahl und/oder mit intermittierender Bewegung beim Fördern des Frischwassers durch den Schlauch im Vergleich beim Fördern des Frischwassers durch den weiteren Schlauch zu steuern und/oder zu regeln.
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Die Steuer- und/oder Regeleinrichtung kann beispielsweise einen Sensor, beispielsweise einen Näherungssensor, einen Drucksensor, einen optischen Sensor oder dgl. umfassen, der zum Erkennen des angedockten Zustands ausgebildet ist. Die Steuer- und/oder Regeleinrichtung kann ferner einen Mikrocontroller, einen Prozessor, eine Logikschaltung oder dgl. umfassen, die zum Steuern und/oder Regeln des Motors ausgebildet ist.
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Die Nutzerinteraktion kann beispielsweise das Betätigen eines Schalters, das Berühren eines Touchscreens und/oder das Aussprechen eines Sprachbefehls sein.
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Durch das Antreiben des Motors mit gleicher oder reduzierter Drehzahl und/oder mit intermittierender Bewegung kann die Förderleistung der Peristaltik-Pumpe an den jeweiligen Betriebsmodus angepasst werden. Beispielsweise kann beim Fördern des Frischwassers durch den Schlauch eine niedrigere Förderleistung erforderlich sein als beim Fördern des Frischwassers durch den weiteren Schlauch. Durch das Antreiben des Motors mit intermittierender Bewegung kann zudem eine gleichmäßige Verteilung des Frischwassers in dem Frischwassertank oder auf der mindestens einen Wischeinrichtung erreicht werden.
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Bevorzugt weist die Feuchtreinigungseinheit weiterhin einen Timer und/oder eine Füllstanderkennungseinheit auf, welche einen Füllstand des Frischwassertanks erkennt, wobei die Steuer- und/oder Regeleinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, ein Befüllen des Frischwassertank mit Ablauf des Timers und/oder bei Erreichen eines vorstimmten Füllstands zu beenden. Der Timer kann beispielsweise ein elektronischer Timer sein, der eine voreingestellte Zeitdauer misst. Die Füllstanderkennungseinheit kann beispielsweise einen Füllstandsensor, beispielsweise einen kapazitiven, induktiven, optischen oder mechanischen Füllstandsensor, umfassen. Durch das Beenden des Befüllens des Frischwassertanks mit Ablauf des Timers und/oder bei Erreichen eines vorbestimmten Füllstands kann ein Überfüllen des Frischwassertanks verhindert werden.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die mobile Feuchtreinigungseinheit als Bodendüse, Feuchtreinigungsgerät oder Wischroboter ausgebildet. Bevorzugt ist die mobile Feuchtreinigungseinheit als ein handgeführtes Feuchtreinigungsgerät ausgebildet. Als Bodendüse kann die mobile Feuchtreinigungseinheit beispielsweise an einem Staubsauger oder einem ähnlichen Gerät angebracht sein und zum Reinigen von Böden verwendet werden. Als Feuchtreinigungsgerät kann die mobile Feuchtreinigungseinheit beispielsweise ein Handgerät sein, das von einem Benutzer manuell über eine zu reinigende Oberfläche geführt wird. Es kann als ein Wischsauger oder ein Wischgerät ausgebildet sein. Als Wischroboter ist die mobile Feuchtreinigungseinheit ein autonomes Gerät, das selbstständig eine zu reinigende Oberfläche abfährt und dabei die Oberfläche reinigt.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
- Fig. 1
- eine perspektivische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Feuchtreinigungseinheit;
- Fig. 2
- eine Querschnittsansicht der in Fig.1 gezeigten Feuchtreinigungseinheit;
- Fig. 3
- eine Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Feuchtreinigungseinheit; und
- Fig. 4
- eine vergrößerte Detailansicht der in Fig. 1 gezeigten Feuchtreinigungseinheit.
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Feuchtreinigungseinheit. Die Feuchtreinigungseinheit 1 ist - rein beispielhaft - als eine Bodendüse ausgebildet. Sie steht auf einem Untergrund U und weist Wischereinrichtungen 6 - rein beispielhaft - in Form von Rollen auf, die ausgebildet sind, den Untergrund U feucht zu reinigen.
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Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht der in Fig.1 gezeigten Feuchtreinigungseinheit. Die Feuchtreinigungseinheit 1 weist die Wischeinrichtung 6, einen Frischwassertank 5 zum Speichern von Frischwasser 7, einen Schlauch 8 zum Zuführen von Frischwasser 7 von dem Frischwassertank 5 zu der Wischeinrichtung 6, einen weiteren Schlauch 9 zum Zuführen des Frischwassers 7 in den Frischwassertank 5 und eine Peristaltik-Pumpe auf. Die Peristaltik-Pumpe ist angeordnet und ausgebildet, bei ihrem Betrieb das Frischwasser 7 durch den Schlauch 8 oder den weiteren Schlauch 9 zu fördern. Die Peristaltik-Pumpe ist als Zwei-Wege-Pumpe ausgebildet, welche ausgebildet ist, bei ihrem Betrieb das Frischwasser 7 durch den Schlauch 8 zu fördern und gleichzeitig das Fördern des Frischwassers 7 durch den weiteren Schlauch 9 zu unterbinden oder alternativ bei Betrieb das Frischwasser 7 durch den weiteren Schlauch 9 zu fördern und gleichzeitig das Fördern des Frischwassers 7 durch den Schlauch 8 zu unterbinden.
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Sie weist ein dem Schlauch 8 zugeordnetes Trägerrad 3, ein dem weiteren Schlauch 9 zugeordnetes weiteres Trägerrad 4 und einen Motor 2 mit einem Getriebe auf, der ausgebildet ist, bei Betrieb das Trägerrad 3 und das weitere Trägerrad 4 in Pfeilrichtungen anzutreiben, um das Frischwasser 7 durch den Schlauch 8 oder den weiteren Schlauch 9 in Pfeilrichtung zu fördern. Das Trägerrad 3 und das weitere Trägerrad 4 sind auf einer Abtriebswelle 11 eines Getriebes (nicht gezeigt) des Motors 2 entgegengesetzt angeordnet, so dass bei einer Drehrichtung der Abtriebswelle nur eines der beiden Trägerräder 3, 4 angetrieben wird und das andere der beiden Trägerräder 3, 4 rutscht und damit stillsteht und bei einer entgegengesetzten Drehrichtung das andere der beiden Trägerräder 3, 4 angetrieben wird und das eine der beiden Trägerräder 3, 4 rutscht und damit stillsteht.
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Die Feuchtreinigungseinheit 1, deren Gehäuse gestrichelt gezeigt ist, steht auf einer Basisstation 20. Die Basisstation 20 weist einen Basisstation-Frischwassertank 21, der ausgebildet ist, weiteres Frischwasser 7 zu enthalten, sowie einen Basisstation-Schlauch 22 auf, der mit dem Basisstation-Frischwassertank 21 verbunden ist.
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Die Feuchtreinigungseinheit 1 weist eine Koppelstelle 14 auf, die an einem Ende des weiteren Schlauchs 9 angeordnet ist und ausgebildet ist, mit dem Basisstation-Schlauch 22 zu koppeln. Nach der Kopplung kann das Frischwasser 7 aus dem Basisstation-Frischwassertank 21 durch den Basisstation-Schlauch 22, die Koppelstelle 14 und den weiteren Schlauch 9 in den Frischwassertank 5 gefördert werden.
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Die Feuchtreinigungseinheit 1 weist ferner eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung (nicht gezeigt) auf, welche eingerichtet und/ ausgebildet ist, ein Andocken der Feuchtreinigungseinheit an eine Basisstation zu erkennen und bei Erkennen eines andockten Zustands ein Antreiben des Motors 2 derart zu steuern und/oder zu regeln, dass das Frischwasser 7 aus der Basisstation 20 durch den Basisstation-Schlauch 22, die Koppelstelle 14 und den weiteren Schlauch 9 in den Frischwassertank 5 gefördert wird. Alternativ kann sie eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung (nicht gezeigt) aufweisen, welche eingerichtet und ausgebildet ist, ein Antreiben des Motors 2 derart in Abhängigkeit einer Nutzerinteraktion zu steuern und/oder zu regeln, dass das Frischwasser 7 aus der Basisstation 20 durch den Basisstation-Schlauch 22, die Koppelstelle 14 und den weiteren Schlauch 9 in den Frischwassertank 5 gefördert wird.
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Fig. 3 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Feuchtreinigungseinheit. Das Trägerrad 3 und das weitere Trägerrad 4 sind auf der Abtriebswelle 11 des Motors 2 gelagert und jeweils über einen Schlingfeder-Freilauf 10 verbunden. Der Schlauch 8 und der weitere Schlauch 9 sind entlang eines Teils des Trägerrads 3 bzw. des weiteren Trägerrads 4 geführt. Auf der Abtriebswelle 11 ist jeweils der Schlingfeder-Freilauf 10 in Form einer Spiralfeder insbesondere Schlingfeder aufgesteckt, deren Innendurchmesser so gewählt ist, dass sie die Abtriebswelle 11 mit leichter Vorspannung umschließt. An einem Ende weisen die beiden Schlingfedern jeweils einen kurzen Schenkel (nicht gezeigt) auf, der je in eine entsprechende Aufnahmegeometrie (nicht gezeigt) z.B. eine Nut an dem jeweiligen Trägerrad 3, 4 greift und die Spiralfeder und das jeweilige Trägerrad 3, 4 so verbindet, dass die Spiralfeder ein Drehmoment auf das ihr zugeordnete Trägerrad 3, 4 übertragen kann. Dreht sich die Abtriebswelle 11 nun entgegen der Wickelrichtung der Spiralfeder, wird diese leicht aufgespreizt und das Trägerrad 3, 4 und die Abtriebswelle 11 können sich mit nur geringer Reibung gegeneinander verdrehen. Dreht sich die Abtriebswelle 11 dagegen in der Wickelrichtung der Spiralfeder wird diese, ausgelöst durch die aufgrund der leichten Vorspannung schon vorhandene Anfangsreibung, fester um die Abtriebswelle 11 gespannt, was bei einer ausreichenden Zahl an Federwindungen zu einer vollständigen Selbsthemmung führt.
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Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Detailansicht der in Fig. 1 gezeigten Feuchtreinigungseinheit. Das Trägerrad 3 weist Schlauchwalzen 12 auf, welche angeordnet und ausgebildet sind den Schlauch 8 zu quetschen, um das Frischwasser (nicht gezeigt) durch den Schlauch 8 zu fördern.
Bezugszeichenliste
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- U
- Untergrund
- 1
- Feuchtreinigungseinheit
- 2
- Motor
- 3
- Trägerrad
- 4
- weiteres Trägerrad
- 5
- Frischwassertank
- 6
- Wischeinrichtung
- 7
- Frischwasser
- 8
- Schlauch
- 9
- weiterer Schlauch
- 10
- Schlingfeder-Freilauf
- 11
- Abtriebswelle
- 12
- Schlauchwalze
- 14
- Koppelstelle
- 20
- Basisstation
- 21
- Basisstation-Frischwassertank
- 22
- Basisstation-Schlauch