EP4775734A1 - Baumaschine und verfahren zum betrieb einer baumaschine - Google Patents

Baumaschine und verfahren zum betrieb einer baumaschine

Info

Publication number
EP4775734A1
EP4775734A1 EP25151525.0A EP25151525A EP4775734A1 EP 4775734 A1 EP4775734 A1 EP 4775734A1 EP 25151525 A EP25151525 A EP 25151525A EP 4775734 A1 EP4775734 A1 EP 4775734A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
mast
carrier device
kinematic
construction machine
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP25151525.0A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Thomas Eisner
Martin Lanzl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauer Maschinen GmbH
Original Assignee
Bauer Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Maschinen GmbH filed Critical Bauer Maschinen GmbH
Priority to EP25151525.0A priority Critical patent/EP4775734A1/de
Priority to CN202512046583.2A priority patent/CN122382969A/zh
Priority to CA3297631A priority patent/CA3297631A1/en
Priority to US19/445,251 priority patent/US20260201722A1/en
Publication of EP4775734A1 publication Critical patent/EP4775734A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/34—Arrangements for erecting or lowering towers, masts, poles, chimney stacks, or the like
    • E04H12/345—Arrangements for tilting up whole structures or sections thereof
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00—Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02—Placing by driving
    • E02D7/06—Power-driven drivers
    • E02D7/14—Components for drivers inasmuch as not specially for a specific driver construction
    • E02D7/16—Scaffolds or supports for drivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Baumaschine mit einem Trägergerät, einem Mast, welcher insbesondere als ein Mäkler ausgebildet ist, und einer Anlenkeinrichtung, mit welcher der Mast verstellbar an einer Vorderseite des Trägergerätes gelagert ist, wobei der Mast zwischen einer Betriebsposition, in welcher der Mast aufrecht angeordnet ist, und einer Liegeposition verstellbar ist, in welcher der Mast liegend angeordnet ist, wobei die Anlenkeinrichtung zum Bilden einer Parallelogrammanordnung zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Stützlenker, welche jeweils einerseits an dem Trägergerät und andererseits an einem Kinematikbock schwenkbar angelenkt sind, welcher schwenkbar um eine Anlenkachse an dem Mast gelagert ist, zwei Stützzylinder, welche einerseits an dem Kinematikbock und andererseits an dem Mast schwenkbar angelenkt sind, und mindestens einen Stellzylinder, welcher zum Verstellen der Parallelogrammanordnung und damit zum Verschwenken des Kinematikbocks gegenüber dem Trägergerät ausgebildet ist, aufweist. Es ist erfindungsgemäß, dass die Anlenkeinrichtung ausgebildet ist, den Mast aus der aufrechten Betriebsposition nach vorne in die Liegeposition zu verschwenken, in welcher der Mast vor der Vorderseite des Trägergerätes angeordnet ist und sich nach vorne vom Trägergerät weg erstreckt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Baumaschine mit einem Trägergerät, einem Mast, welcher insbesondere als ein Mäkler ausgebildet ist, und einer Anlenkeinrichtung, mit welcher der Mast verstellbar an einer Vorderseite des Trägergerätes gelagert ist, wobei der Mast zwischen einer Betriebsposition, in welcher der Mast aufrecht angeordnet ist, und einer Liegeposition verstellbar ist, in welcher der Mast liegend angeordnet ist, wobei die Anlenkeinrichtung zum Bilden einer Parallelogrammanordnung zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Stützlenker, welche jeweils einerseits an dem Trägergerät und andererseits an einem Kinematikbock schwenkbar angelenkt sind, welcher schwenkbar um eine Anlenkachse an dem Mast gelagert ist, zwei Stützzylinder, welche einerseits an dem Kinematikbock und andererseits an dem Mast schwenkbar angelenkt sind, und mindestens einen Stellzylinder, welcher zum Verstellen der Parallelogrammanordnung und damit zum Verschwenken des Kinematikbocks gegenüber dem Trägergerät ausgebildet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Betrieb einer Baumaschine, wobei die Baumaschine ein Trägergerät, einen Mast, welcher insbesondere als ein Mäkler ausgebildet ist, und eine Anlenkeinrichtung aufweist, mit welcher der Mast verstellbar an einer Vorderseite des Trägergerätes gelagert ist, wobei die Anlenkeinrichtung zum Bilden einer Parallelogrammanordnung zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Stützlenker, welche jeweils einerseits an dem Trägergerät und andererseits an einem Kinematikbock schwenkbar angelenkt sind, welcher schwenkbar um eine Anlenkachse an dem Mast gelagert ist, zwei Stützzylinder, welche einerseits an dem Kinematikbock und andererseits an dem Mast schwenkbar angelenkt sind, und mindestens einen Stellzylinder, welcher zum Verstellen der Parallelogrammanordnung und damit zum Verschwenken der Kinematikbocks gegenüber dem Trägergerät ausgebildet ist, aufweist, wobei mittels der Anlenkeinrichtung der Mast zwischen einer Betriebsposition, in welcher der Mast aufrecht angeordnet ist, und einer Liegeposition verstellt wird, in welcher der Mast liegend angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
  • Aus der EP 3 214 258 B1 und der EP 1 655 415 A1 gehen Baumaschinen mit einem Trägergerät und einem daran gelagerten Mast, insbesondere einem Mäkler, hervor, wobei der Mast in einem unteren Bereich schwenkbar an dem Trägergerät angelenkt ist. Über zwei Stützzylinder, auch Nackenzylinder genannt, welche sich einerseits an dem Mast und andererseits an dem Trägergerät abstützen, kann der Mast in einer im Wesentlichen vertikalen Betriebsposition gehalten werden. Der Abstand der beiden Stützzylinder vergrößert sich nach unten in der Art eines umgedrehten V. Hierdurch ergibt sich eine besonders stabile Abstützung des Mastes gegenüber dem Trägergerät. Durch Ausfahren der Stützzylinder kann der Mast um seinen unteren Anlenkpunkt am Trägergerät nach vorne in eine liegende Position umgelegt werden, wie insbesondere der EP 3 214 258 B1 zu entnehmen ist. Eine derartige liegende Mastanordnung vor dem Trägergerät ist vorteilhaft für ein Montieren und Demontieren des Mastes. Diese Anordnung wird im Folgenden als V-Kinematik bezeichnet.
  • Eine Demontage des Mastes ist dann notwendig, wenn die Transportabmessungen der Baumaschine zu verkleinern sind, etwa beim Transport der Baumaschine von einer Baustelle zur nächsten. In einer am Boden liegenden Position kann der relativ lange Mast in einzelne Teilsegmente zerlegt werden, welche dann relativ einfach gehandhabt und transportiert werden können.
  • Allerdings ist es bei einer V-Kinematik nachteilig, dass der Mast aufgrund der kurzen Anlenkung am Trägergerät in seiner aufrechten Betriebsstellung nur eingeschränkt relativ zu dem Trägergerät in horizontaler Richtung nur wenig verstellt werden kann. Um das Werkzeug in die gewünschte Position, z. B. auf den gewünschten Bohrpunkt, zu bringen, muss eine relativ feine Vorpositionierung mit dem Trägergerät erfolgen. Daher kann ein exaktes Positionieren des Mastes an einer Arbeitsstelle mit einigem Verfahr- und Zeitaufwand verbunden sein.
  • Eine gattungsgemäße Baumaschine geht beispielsweise aus der EP 4 311 881 A1 hervor. Bei dieser bekannten Mastanordnung, ist der Mast nicht unmittelbar an dem Trägergerät angelenkt. Es besteht eine schwenkbare Anlenkung des Mastes gegenüber einem Kinematikbock, auch Kinematikdreieck genannt, welcher selbst mittels einer Parallelogrammanordnung mit zwei Stützlenkern an dem Trägergerät verstellbar gelagert ist. Die zwei Stützlenker der Parallelogrammanordnung sind im Wesentlichen parallel und beabstandet zueinander angeordnet. Weiterhin sind zwei Stütz- oder Nackenzylinder vorgesehen, welche sich einerseits an dem Mast und andererseits an dem Kinematikbock abstützen. Diese halten den Mast in einer im Wesentlichen vertikalen Betriebsposition.
  • Mittels eines oder mehrerer Stellzylinder an der Parallelogrammanordnung der Stützlenker kann der Kinematikbock und damit auch der daran gelagerte Mast gegenüber dem Trägergerät verschwenkt werden, wobei ein Abstand des Mastes gegenüber dem Trägergerät in horizontaler Richtung verstellt und eingestellt werden kann.
  • Zudem wird es durch die Parallelogrammanordnung ermöglicht, bei einem Verschwenken des Kinematikbocks nach vorne und einem gleichzeitigen Einfahren der Stützzylinder den Mast nach hinten auf das Trägergerät umzulegen. Am Trägergerät ist hierzu ein Aufnahmebereich für den Mast ausgebildet. Zudem muss der Kinematikbock möglichst kompakt und schlank ausgebildet sein, damit dieser ohne Kollision mit einer am Trägergerät ausgebildeten Fahrerkabine mit umgelegt werden kann. Das Umlegen und Demontieren des Mastes ist zu Transportzwecken häufig nicht notwendig. Sollte aufgrund von Einschränkungen z. B. beim Transportgewicht doch eine Demontage des Mastes erforderlich sein, ist durch die Anordnung des Mastes in einer im Wesentlichen liegenden Position auf dem Trägergerät eine Montage und Demontage des Mastes erschwert. Es ist eine Kraneinrichtung erforderlich, um den Mast auf das oder von dem Trägergerät zu heben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Baumaschine und ein Verfahren anzugeben, mit welchen ein besonderes effizienter Betrieb der Baumaschine erreicht werden kann.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung zum einen durch eine Baumaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und zum anderen durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Bei der Baumaschine ist es nach der Erfindung vorgesehen, dass die Anlenkeinrichtung ausgebildet ist, den Mast aus der aufrechten Betriebsposition nach vorne in die Liegeposition zu verschwenken, in welcher der Mast vor der Vorderseite des Trägergerätes angeordnet ist und sich nach vorne vom Trägergerät weg erstreckt.
  • Eine Grundidee der Erfindung liegt darin, eine Baumaschine mit einer Anlenkeinrichtung auszubilden, mit welcher ein größerer Abstand des Mastes zum Trägergerät verstellt werden kann und bei einer weiter guten Abstützung des Mastes die Möglichkeit besteht, diesen nach vorne in eine liegende Position vor dem Trägergerät zu verschwenken. In einer derartigen Liegeposition kann der Mast unmittelbar auf dem Boden abgelegt werden, wodurch eine Montage oder Demontage des Mastes ohne aufwändige Kraneinrichtung ermöglicht wird.
  • Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird dies dadurch erzielt, dass die Anlenkeinrichtung eine Parallelogrammanordnung mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordneten Stützlenkern aufweist, welche jeweils einerseits an dem Trägergerät und andererseits an einem Kinematikbock schwenkbar angelenkt sind. Der Mast ist dabei schwenkbar um eine Anlenkachse an dem Kinematikbock gelagert. Die Achsen der Stützlenker und des Kinematikbocks sind vorzugsweise parallel zueinander ausgerichtet und weisen in eine horizontale Richtung oder in eine Querrichtung in Bezug auf die Längsrichtung des Mastes.
  • Weiterhin sind gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung zwei Stützzylinder angeordnet, welche einerseits an dem Kinematikbock und andererseits an dem Mast schwenkbar angelenkt sind. Auch diese Schwenkachsen können parallel zu den Achsen der Stützlenker und der Anlenkachse des Kinematikbocks angeordnet sein. Da der Kinematikbock vor dem Trägergerät angeordnet ist und auch bei einem Verschwenken des Mastes in die Liegeposition vor dem Trägergerät verbleibt, kann der Kinematikbock mit einem hohen Freiheitsgrad ausgebildet werden. Insbesondere kann der Kinematikbock in Querrichtung mit einer Breite ausgeführt sein, welche sich vorzugsweise über einen wesentlichen Teil oder die gesamte Breite des Trägergerätes erstreckt. Dies ermöglicht eine besonders stabile Mastabstützung durch die Stützzylinder in einer Dreieck-Anordnung in der Art eines umgedrehten V, wobei die Stützzylinder von dem Kinematikbock in Richtung auf den Mast aufeinander zulaufen. Mit den Stützzylindern kann auch eine gewisse Winkelverstellung des Mastes gegenüber der Vertikalen erfolgen.
  • Schließlich ist nach einem weiteren Aspekt der Erfindung an der Parallelanordnung mindestens ein Stellzylinder angeordnet, welcher zum Verstellen der Parallelanordnung und damit zum Verschwenken des Kinematikbocks gegenüber dem Trägergerät dienen kann. Der Stellzylinder kann so zum Einstellen eines gewünschten Abstandes des Mastes gegenüber dem Trägergerät eingesetzt werden, ohne dessen wesentliche Ausrichtung zu ändern.
  • Somit kann bei der erfindungsgemäßen Baumaschine der Mast relativ zum Trägergerät mit einem hohen Freiheitsgrad verstellt werden, wobei weiter eine hohe Steifigkeit bei der Mastabstützung und eine Ablagemöglichkeit des Mastes nach vorne in eine Liegeposition bestehen.
  • Grundsätzlich können die Stützzylinder abhängig von den konstruktiven Gegebenheiten der Anlenkeinrichtung in jeder geeigneten Weise ausgestaltet sein. Besonders vorteilhaft ist es nach einer Ausführungsform der Erfindung, dass sich in der aufrechten Betriebsposition die Stützzylinder in einem eingefahrenen Zustand befinden und dass zum Erreichen der Liegeposition die Stützzylinder ausgefahren sind. In der eingefahrenen Position ist die Länge der Stützzylinder verringert und in diesem Zustand sind die Stützzylinder besonders steif. Somit können die Stützzylinder in der aufrechten Betriebsposition, in welcher im Betrieb relativ große Kräfte auftreten können, in besonders gutem Maße zur stabilen Abstützung des Mastes beitragen.
  • Hingegen sind die Stützzylinder bei Erreichen der Liegeposition ausgefahren. In dieser Position werden jedoch kaum Kräfte auf diese ausgeübt. In der Liegeposition benötigt auch der Mast, insbesondere durch eine unmittelbare Abstützung durch den Boden oder eine andere Unterlage, keine nennenswerte Abstützung durch die Stützzylinder. Zum Aufstellen des Mastes sind zwar hohe Zugkräfte erforderlich, aber die Steifigkeit der Anordnung spielt in diesem Moment keine Rolle.
  • Nach einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist es vorteilhaft, dass der mindestens eine Stellzylinder einerseits an dem Trägergerät oder einem der Stützlenker und andererseits an dem Kinematikbock oder einem der Stützlenker schwenkbar angelenkt ist. Maßgeblich ist, dass bei einem Ausfahren oder Einfahren des mindestens einen Stellzylinders die Stützlenker der Parallelogrammanordnung etwa parallel zueinander schwenken und dabei ein Abstand des Mastes gegenüber dem Trägergerät noch weiter verstellt und eingestellt werden kann. Dies ermöglicht ein vereinfachtes Justieren des Mastes ohne aufwändiges Verfahren des Trägergerätes.
  • Für ein besonders effizientes Umlegen des Mastes nach vorne ist es nach einer Ausgestaltungsvariante der Erfindung zweckmäßig, dass die Anlenkachse des Kinematikbocks an einem unteren Endbereich des Mastes, insbesondere am unteren Ende des Mastes, angeordnet ist.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass zum Erreichen der liegenden Position der mindestens eine Stellzylinder ein- und/oder ausfahrbar ist, wobei der Kinematikbock und die Stützlenker nach vorne schwenkbar sind. Insbesondere bei einem Ausfahren der Stützlenker zum Umlegen in die liegende Position kann eine besonders zuverlässige Schwenkbewegung nach vorne erfolgen. In einer liegenden Position kann dann relativ einfach eine Demontage des Mastes von den Stützzylindern und dem Kinematikbock erfolgen. In umgekehrter Weise kann zur Montage des Mastes dieser in einer liegenden Position vor dem Trägergerät angeordnet werden, so dass nach entsprechender Verbindung der Komponenten, insbesondere der Anlenkeinrichtung mit dem Mast, der Mast ohne Kraneinrichtung unmittelbar von dem Trägergerät selbst in eine aufrechte Betriebsposition gebracht werden kann.
  • Eine besonders stabile Mastabstützung wird gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung dadurch erzielt, dass die Stützzylinder einerseits an einer Rückseite des Mastes und andererseits an Lagerabschnitten des Kinematikbocks gelagert sind. Die Rückseite des Mastes ist die Seite des Mastes, welche dem Trägergerät zugewandt ist. Die Verbindungslager sind insbesondere als Schwenklager ausgeführt, so dass ein Umlegen des Mastes nach vorne ohne Weiteres ermöglicht ist. Durch entsprechende Gestaltung der Lager der Stützzylinder kann auch bei einer asymmetrischen Ansteuerung der Stützzylinder eine gewisse Winkeleinstellung des Mastes gegenüber einer Vertikalen bewirkt werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Trägergerät etwa kastenartig mit einer Länge und einer Breite ausgebildet ist und dass die Stützzylinder an dem Kinematikbock an sich in Breitenrichtung gegenüberliegenden Lagerabschnitten gelagert sind, deren äußere Enden etwa entsprechend der Breite des Trägergerätes zueinander beabstandet sind. Zum Bilden einer V-Anordnung durch die Stützzylinder kann so weitgehend die gesamte Breite des Trägergerätes genutzt werden. Es ist auch möglich, dass der Kinematikbock seitlich über das Trägergerät vorstehen kann. Auf diese Weise kann ein besonders breites "V" bei der Anordnung der Stützzylinder erzielt werden, was zu einer besonders stabilen und steifen Mastabstützung beiträgt.
  • Besonders vorteilhaft ist es nach einer weiteren Ausgestaltungsmöglichkeit der Erfindung, dass der Kinematikbock zwei seitliche Lagerabschnitte aufweist, welche über einen Mittenabschnitt miteinander verbunden sind, und dass die seitlichen Lagerabschnitte in Seitenansicht dreiecksförmig, L-förmig oder balkenförmig sind. An den seitlichen Lagerabschnitten können die Anlenkpunkte oder Verbindungslager für die Stützzylinder, den Mast und gegebenenfalls den mindestens einen Stellzylinder effizient angeordnet werden. Mit einer derartigen Gestaltung des Kinematikbocks kann so ein besonders kompakter und gleichzeitig stabiler Kinematikbock erzielt werden. Der zwischen den so gestalteten seitlichen Lagerabschnitten liegende Mittenabschnitt kann einen kleineren Querschnitt als die seitlichen Lagerabschnitte aufweisen.
  • Weist das Trägergerät einen fahrbaren Unterwagen auf, welcher insbesondere ein Raupenfahrwerk aufweist, und einen Oberwagen umfasst, welcher drehbar auf dem Unterwagen gelagert ist. Das Trägergerät kann so mobil ausgestaltet sein. Durch die vorzugsweise drehbare Lagerung eines Oberwagens auf einem fahrbaren Unterwagen, insbesondere mit einem Raupenfahrwerk, kann eine besonders effiziente Positionierung des Mastes an einer gewünschten Arbeitsstelle erzielt werden.
  • Grundsätzlich kann die Baumaschine für jeden geeigneten Einsatzzweck ausgebildet sein. Besonders vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung liegen darin, dass diese als ein Erdbohrgerät, ein Schlitzwandgerät, ein Rüttlergerät oder ein Rammgerät ausgebildet sind. Ein Erdbohrgerät kann insbesondere zum Pfahlbohren durch ein abtragendes und/oder verdrängendes Bohren zum Erstellen eines Bohrloches im Boden ausgebildet sein. Bei einem Schlitzwandgerät kann entlang des Mastes sowohl eine Schlitzwandfräse mit rotierend angetriebenen Fräsrädern als auch ein Schlitzwandgreifer mit Greiferschaufeln verstellbar gehalten sein. Bei einem Rüttlergerät kann eine Rüttlervorrichtung und bei einem Rammgerät kann eine Rammvorrichtung angeordnet sein, welche insbesondere zum Einbringen eines Rüttel- oder Rammgutes, etwa einer Spundwandbohle, ausgebildet sein können.
  • Die Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren zum Betrieb einer insbesondere erfindungsgemäßen Baumaschine, wobei das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass mittels der Anlenkeinrichtung der Mast aus der aufrechten Betriebsposition nach vorne in die Liegeposition verschwenkt wird, in welcher der Mast vor der Vorderseite des Trägergerätes angeordnet wird und sich nach vorne vom Trägergerät weg erstreckt. Dies ermöglicht eine besonders einfache Demontage beziehungsweise Montage des Mastes bei einer weiter sehr guten Abstützung des Mastes in der Betriebsposition. Das Verfahren kann insbesondere durch die zuvor beschriebene erfindungsgemäße Baumaschine ausgeführt werden. Es können entsprechend die zuvor beschriebenen Vorteile erzielt werden.
  • Eine bevorzugte Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, dass zum Erreichen der aufrechten Betriebsposition die Stützzylinder eingefahren werden und dass zum Erreichen der Liegeposition die Stützzylinder ausgefahren werden. Im eingefahrenen Zustand der Stützzylinder sind diese besonders steif, was zu einer stabilen Abstützung des Mastes in der Betriebsposition beiträgt.
  • Schließlich ist es nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass zum Erreichen der Liegeposition der mindestens eine Stellzylinder ein- oder ausgefahren wird, wobei der Kinematikbock und die Stützlenker nach vorne verschwenkt werden. Dies ermöglicht ein effizientes Umlegen des Mastes nach vorne vor das Trägergerät in eine liegende Position. In einer solchen Position können effizient Montage- und Demontagearbeiten sowie eine eventuell notwendige Wartung am Mast vorgenommen werden. Bevorzugt kann der mindestens eine Stellzylinder auch so ausgebildet und angeordnet sein, dass er zum Erreichen der Liegeposition eingefahren ist. Grundsätzlich kann der mindestens eine Stellzylinder auch in einer Art kinematischer Umkehr so ausgebildet und angeordnet sein, dass er zum Erreichen der Liegeposition ausgefahren ist.
  • Eine vorteilhafte Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht weiter darin, dass zum Bilden einer steifen Mastanbindung die Parallelogrammanordnung mit den zwei Stützlenkern abgebaut und die Stützzylinder und der Mast mit oder ohne Kinematikbock an dem Trägergerät montiert werden. Es kann so praktisch eine herkömmliche V-Kinematik ohne eine Parallelogrammanordnung erreicht werden, welche besonders steif ist. Nach einem Abbau der Stützlenker und des mindestens einen Stellzylinders können die Stützzylinder und der Mast mit oder ohne dem Kinematikbock an dem Trägergerät gelagert werden. Es können auch bestehende Baumaschinen mit herkömmlicher V-Anordnung entsprechend umgebaut und nachgerüstet werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles weiter erläutert, welches schematisch in den Zeichnungen dargestellt ist. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fog. 1
    eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Baumaschine mit einer ersten Mastposition nahe am Trägergerät;
    Fig. 2
    eine Seitenansicht der Baumaschine von Fig. 1 mit einer zweiten Mastposition weiter beabstandet zum Trägergerät;
    Fig. 3
    eine Vorderansicht der Baumaschine nach Fig. 2; und
    Fig. 4
    eine Seitenansicht der Baumaschine nach den Figuren 1 bis 3 mit einem nach vorne umgelegten Mast.
  • In den Figuren 1 bis 3 ist der grundsätzliche Aufbau einer erfindungsgemäßen Baumaschine 10 dargestellt, bei welcher sich ein Mast 20 in einer aufrechten Betriebsposition befindet. Die Betriebsposition entspricht insbesondere der Vertikalen, kann jedoch je nach Betriebssituation um einige Winkelgrade gegenüber der Vertikalen abweichen.
  • Die gezeigte erfindungsgemäße Baumaschine 10 weist ein Trägergerät 12 auf, an welchem der Mast 20 über eine Anlenkeinrichtung 30 schwenkbar angelenkt ist. Gemäß dem Ausführungsbeispiel kann das Trägergerät 12 einen fahrbaren Unterwagen 14, welcher vorzugsweise ein Raupenfahrwerk umfassen kann, und einen Oberwagen 16 aufweisen, welcher vorzugsweise drehbar auf dem Unterwagen 14 gelagert ist. An dem Trägergerät 12 können eine Bedienkabine sowie Antriebe und Winden sowie weitere Komponenten angeordnet sein.
  • Gemäß dem angegebenen Ausführungsbeispiel kann der Mast 20 vorzugsweise als ein Mäkler mit einer vorderen Linearführung 24 ausgebildet sein. Entlang der Linearführung 24 kann beispielsweise ein Bohrgeräteschlitten 26 mit einem Bohrantrieb zum drehenden Antreiben eines Bohrwerkzeuges 28 geführt sein. Das vorzugsweise so gestaltete Bohrgerät kann weiter eine Kellystange 27 aufweisen, mit welcher ein Drehmoment von dem Bohrantrieb auf ein Bohrwerkzeug 28 am unteren Ende der Kellystange 27 übertragbar ist und das Bohrwerkzeug 28 angehoben und abgesenkt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist der Mast 20 über die Anlenkeinrichtung 30 mit einem Kinematikbock 32 schwenkbar mit dem Trägergerät 12 verbunden. Der Mast 20 ist dabei an einem unteren Endbereich, insbesondere am unteren Ende, über eine Anlenkachse 22 mit dem Kinematikbock 32 schwenkbar verbunden. Der Kinematikbock 32 ist über eine Parallelogrammanordnung 40 mit zwei zueinander im Wesentlichen parallel gerichteten Stützlenkern 42 verstellbar an dem Trägergerät 12 gelagert. Weiterhin ist der Mast 20 über zwei Stützzylinder 50 mit dem Kinematikbock 32 der Anlenkeinrichtung 30 verbunden, wobei ein oberes Ende der Stützzylinder 50 an einer Rückseite des Mastes 20 angelenkt ist, während ein unteres Ende der Stützzylinder 50 jeweils gelenkig mit dem Kinematikbock 32 verbunden ist. Der Abstand der Stützzylinder 50 zueinander erweitert sich dabei von oben nach unten, wobei ein nach unten gerichtetes V gebildet ist, wie aus Fig. 3 zu entnehmen ist.
  • Das Trägergerät 12 mit dem Oberwagen 16 kann etwa kastenartig mit einer Länge und einer Breite ausgebildet ist, wobei die Stützzylinder 50 an den Kinematikbock 32 an sich in Breitenrichtung gegenüberliegenden seitlichen Lagerabschnitten 34 gelagert sind, deren äußere Enden etwa entsprechend der Breite des Trägergerätes 12 zueinander beabstandet sein können. Die zwei seitlichen Lagerabschnitte 34 des Kinematikbocks 32 können über einen Mittenabschnitt 36 miteinander verbunden sein, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die seitlichen Lagerabschnitte 34 können vorzugsweise in Seitenansicht dreiecksförmig, L-förmig oder balkenförmig gestaltet sein. Die Figuren 1 und 2 zeigen eine etwa dreieckige Form.
  • Zum Verstellen des Kinematikbocks 32 und damit des Mastes 20 ist mindestens ein Stellzylinder 46 vorgesehen, welcher sich in der beispielhaft dargestellten Ausführungsform einerseits an dem Trägergerät 12 und andererseits an dem Kinematikbock 32 abstützen kann. In dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 sind zwei Stellzylinder 46 angeordnet, wobei jedoch lediglich einer in den Seitenansichten gemäß den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist.
  • Ist der mindestens eine Stellzylinder 46 gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgefahren, werden die Stützlenker 42 nach oben gerichtet und der Kinematikbock 32 zusammen mit dem daran angelenkten Mast 20 nach oben gefahren. In dieser Position befindet sich der Mast 20 relativ nahe zum Trägergerät 12, wie Fig. 1 zu entnehmen ist.
  • Der mindestens eine Stellzylinder 46 kann auch so angeordnet sein, dass die Stützlenker 42 im eingefahrenen Zustand des Stellzylinders 46 nach oben gerichtet sind (nicht gezeigt).
  • Wird der mindestens eine Stellzylinder 46 eingefahren, werden bei der gezeigten Ausführungsform die Stützlenker 42 und der Kinematikbock 32 nach vorne verschwenkt, wobei der Mast 20 abgesenkt und weiter vom Trägergerät 12 beabstandet wird, wie anschaulich Fig. 2 zeigt. Während einer solchen Verschwenkbewegung des Kinematikbocks 32 können die Stützzylinder 50 unverändert in einer eingefahrenen Position gehalten werden, wobei der Mast 20 in seiner aufrechten Betriebsposition gehalten und durch die Stützzylinder 50 zuverlässig abgestützt wird. Durch die erfindungsgemäße Anlenkeinrichtung 30 können so ein Abstand zwischen dem Mast 20 und dem Trägergerät 12 sowie eine Höhe des Mastes 20 gegenüber dem Boden effizient eingestellt werden.
  • Bei der oben beschriebenen, nicht gezeigten alternativen Anordnung des mindestens einen Stellzylinders 46 werden die Stützlenker 42 und der Kinematikbock 32 bei einem Ausfahren des mindestens einen Stellzylinders 46 entsprechend nach vorne geschwenkt.
  • Ausgehend von der Position gemäß Fig. 2 kann bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Mast 20 aus seiner aufrechten Betriebsposition durch Ausfahren der Stützzylinder 50 nach vorne in eine Liegeposition vor dem Trägergerät 12 verschwenkt werden. Vorzugsweise sollten dabei, sofern das Trägergerät 12 einen Unterwagen 14 und einen darauf drehbar gelagerten Oberwagen 16 aufweist, Unterwagen 14 und Oberwagen 16 in Längsrichtung ausgerichtet sein.
  • In der auf dem Boden liegenden Position des Mastes 20 gemäß Fig. 4 kann eine besonders einfache Demontage des Mastes 20 von dem Trägergerät 12 erfolgen. Hierzu können insbesondere die Stützzylinder 50 mit ihren oberen Enden von dem Mast 20 gelöst werden. Weiterhin kann der Kinematikbock 32 an der Anlenkachse 22 von dem Mast 20 gelöst werden, so dass nach einem gegebenenfalls notwendigen Lösen von Trag- und Windenseilen der Mast 20 in einfacher Weise von dem Trägergerät 12 getrennt werden kann. In umgekehrter Weise kann eine einfache Montage des Mastes 20 an dem Trägergerät 12 durch entsprechendes Anbringen der Stützzylinder 50 und des Kinematikbocks 32 wieder an dem Trägergerät 12 vorgenommen werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung können die Stützlenker 42 und der mindestens eine Stellzylinder 46 von dem Trägergerät 12 abgebaut werden, wobei dann die Stützzylinder 50 und der Mast 20 mit oder ohne dem Kinematikbock 32 unmittelbar an dem Trägergerät 12 angebracht werden können. Hierzu können entsprechende Anlenkpunkte an dem Trägergerät 12 oder eine Verbindungskomponente ausgebildet oder angeordnet sein. Hierdurch kann ein einfacher Umbau der erfindungsgemäßen Baumaschine 10 mit der Parallelogrammanordnung 40 zu einer Baumaschine mit einer V-Anordnung der Stützzylinder 50 ohne Parallelogrammanordnung 40 erzielt werden.

Claims (14)

  1. Baumaschine (10) mit
    - einem Trägergerät (12),
    - einem Mast (20), welcher insbesondere als ein Mäkler ausgebildet ist, und
    - einer Anlenkeinrichtung (30), mit welcher der Mast (20) verstellbar an einer Vorderseite des Trägergerätes 12) gelagert ist, wobei der Mast (20) zwischen einer Betriebsposition, in welcher der Mast (20) aufrecht angeordnet ist, und einer Liegeposition verstellbar ist, in welcher der Mast (20) liegend angeordnet ist,
    - wobei die Anlenkeinrichtung (30)
    -- zum Bilden einer Parallelogrammanordnung (40) zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Stützlenker(42), welche jeweils einerseits an dem Trägergerät (12) und andererseits an einem Kinematikbock (32) schwenkbar angelenkt sind, welcher schwenkbar um eine Anlenkachse (22) an dem Mast (20) gelagert ist,
    -- zwei Stützzylinder (50), welche einerseits an dem Kinematikbock (32) und andererseits an dem Mast (20) schwenkbar angelenkt sind, und
    -- mindestens einen Stellzylinder (46), welcher zum Verstellen der Parallelogrammanordnung (40) und damit zum Verschwenken des Kinematikbocks (32) gegenüber dem Trägergerät (12) ausgebildet ist, aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Anlenkeinrichtung (30) ausgebildet ist, den Mast (20) aus der aufrechten Betriebsposition nach vorne in die Liegeposition zu verschwenken, in welcher der Mast (20) vor der Vorderseite des Trägergerätes (12) angeordnet ist und sich nach vorne vom Trägergerät (12) weg erstreckt.
  2. Baumaschine nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass in der aufrechten Betriebsposition die Stützzylinder (50) sich in einem eingefahrenen Zustand befinden und
    dass zum Erreichen der Liegeposition die Stützzylinder (50) ausgefahren sind.
  3. Baumaschine nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der mindestens eine Stellzylinder (46) einerseits an dem Trägergerät (12) oder einem der Stützlenker (42) und andererseits an dem Kinematikbock (32) oder einem der Stützlenker (42) schwenkbar angelenkt ist.
  4. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Anlenkachse des Kinematikbocks an einem unteren Endbereich des Mastes, insbesondere am unteren Ende des Mastes, angeordnet ist.
  5. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Erreichen der Liegeposition der mindestens eine Stellzylinder (46) ein- und/oder ausfahrbar ist, wobei der Kinematikbock (32) und die Stützlenker (42) nach vorne schwenkbar sind.
  6. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Stützzylinder (50) einerseits an einer Rückseite des Mastes (20) und andererseits an Lagerabschnitten (34) des Kinematikbocks (32) gelagert sind.
  7. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Trägergerät (12) etwa kastenartig mit einer Länge und einer Breite ausgebildet ist und
    dass die Stützzylinder (50) an den Kinematikbock (32) an sich in Breitenrichtung gegenüberliegenden Lagerabschnitten (34) gelagert sind, deren äußere Enden etwa entsprechend der Breite des Trägergerätes (12) zueinander beabstandet sind.
  8. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Kinematikbock (32) zwei seitliche Lagerabschnitte (34) aufweist, welche über einen Mittenabschnitt (36) miteinander verbunden sind, und
    dass die seitlichen Lagerabschnitte (34) in Seitenansicht dreiecksförmig, L-förmig oder balkenförmig sind.
  9. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Trägergerät (12) einen Unterwagen(14), welcher insbesondere ein Raupenfahrwerk aufweist, und einen Oberwagen (16) umfasst, welcher drehbar auf dem Unterwagen (14) gelagert ist.
  10. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass diese als ein Erdbohrgerät, ein Schlitzwandgerät, ein Rüttlergerät oder ein Rammgerät ausgebildet sind.
  11. Verfahren zum Betrieb einer Baumaschine (10), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Baumaschine (10)
    - ein Trägergerät (12),
    - einen Mast (20), welcher insbesondere als ein Mäkler ausgebildet ist, und
    - eine Anlenkeinrichtung (30) aufweist, mit welcher der Mast (20) verstellbar an einer Vorderseite des Trägergerätes (12) gelagert ist,
    - wobei die Anlenkeinrichtung (30)
    -- zum Bilden einer Parallelogrammanordnung (40) zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Stützlenker (42), welche jeweils einerseits an dem Trägergerät (12) und andererseits an einem Kinematikbock (32) schwenkbar angelenkt sind, welcher schwenkbar um eine Anlenkachse (22) an dem Mast (20) gelagert ist,
    -- zwei Stützzylinder (50), welche einerseits an dem Kinematikbock (32) und andererseits an dem Mast (20) schwenkbar angelenkt sind, und
    -- mindestens einen Stellzylinder (46), welcher zum Verstellen der Parallelogrammanordnung (40) und damit zum Verschwenken des Kinematikbocks (32) gegenüber dem Trägergerät (12) ausgebildet ist, aufweist,
    wobei mittels der Anlenkeinrichtung (30) der Mast zwischen einer Betriebsposition, in welcher der Mast (20) aufrecht angeordnet ist, und einer Liegeposition verstellt wird, in welcher der Mast (20) liegend angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass mittels der Anlenkeinrichtung (30) der Mast (20) aus der aufrechten Betriebsposition nach vorne in die Liegeposition verschwenkt wird, in welcher der Mast (20) vor der Vorderseite des Trägergerätes (12) angeordnet wird und sich nach vorne vom Trägergerät (12) weg erstreckt.
  12. Verfahren nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Erreichen der aufrechten Betriebsposition die Stützzylinder (50) eingefahren werden und
    dass zum Erreichen der Liegeposition die Stützzylinder (50) ausgefahren werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Erreichen der Liegeposition der mindestens eine Stellzylinder (46) ein- oder ausgefahren wird, wobei der Kinematikbock (32) und die Stützlenker (42) nach vorne verschwenkt werden.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Bilden einer steifen V-Anordnung die Parallelogrammanordnung (32) mit den zwei Stützlenkern (42) abgebaut und die Stützzylinder (50) und der Mast (20) an dem Trägergerät (12) getragen werden.
EP25151525.0A 2025-01-13 2025-01-13 Baumaschine und verfahren zum betrieb einer baumaschine Pending EP4775734A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP25151525.0A EP4775734A1 (de) 2025-01-13 2025-01-13 Baumaschine und verfahren zum betrieb einer baumaschine
CN202512046583.2A CN122382969A (zh) 2025-01-13 2025-12-31 工程机械及用于操作工程机械的方法
CA3297631A CA3297631A1 (en) 2025-01-13 2026-01-05 Construction machine and method for operating a construction machine
US19/445,251 US20260201722A1 (en) 2025-01-13 2026-01-09 Construction machine and method for operating a construction machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP25151525.0A EP4775734A1 (de) 2025-01-13 2025-01-13 Baumaschine und verfahren zum betrieb einer baumaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4775734A1 true EP4775734A1 (de) 2026-07-15

Family

ID=94278877

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP25151525.0A Pending EP4775734A1 (de) 2025-01-13 2025-01-13 Baumaschine und verfahren zum betrieb einer baumaschine

Country Status (4)

Country Link
US (1) US20260201722A1 (de)
EP (1) EP4775734A1 (de)
CN (1) CN122382969A (de)
CA (1) CA3297631A1 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1655415A1 (de) 2004-11-08 2006-05-10 BAUER Maschinen GmbH Bauarbeitsvorrichtung mit einem Mast mit verschwenkbarer Umlenkeinrichtung
CN1773074A (zh) * 2004-11-08 2006-05-17 包尔机械有限公司 建筑设备
US8483915B2 (en) * 2009-06-17 2013-07-09 Bauer Maschinen Gmbh Construction apparatus for foundation construction
EP3214258B1 (de) 2011-06-09 2018-03-21 BAUER Maschinen GmbH Bauarbeitsgerät und verfahren zum aufrichten eines mastes
EP4311881A1 (de) 2022-07-27 2024-01-31 BAUER Maschinen GmbH Fräsrad für eine schlitzwandfräse und verfahren zum umbau eines fräsrades

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1655415A1 (de) 2004-11-08 2006-05-10 BAUER Maschinen GmbH Bauarbeitsvorrichtung mit einem Mast mit verschwenkbarer Umlenkeinrichtung
CN1773074A (zh) * 2004-11-08 2006-05-17 包尔机械有限公司 建筑设备
US8483915B2 (en) * 2009-06-17 2013-07-09 Bauer Maschinen Gmbh Construction apparatus for foundation construction
EP3214258B1 (de) 2011-06-09 2018-03-21 BAUER Maschinen GmbH Bauarbeitsgerät und verfahren zum aufrichten eines mastes
EP4311881A1 (de) 2022-07-27 2024-01-31 BAUER Maschinen GmbH Fräsrad für eine schlitzwandfräse und verfahren zum umbau eines fräsrades

Also Published As

Publication number Publication date
CN122382969A (zh) 2026-07-14
US20260201722A1 (en) 2026-07-16
CA3297631A1 (en) 2026-08-05

Legal Events

Date Code Title Description
PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20251029

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR