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Die vorliegende Anmeldung betrifft einen Drehflügel, der insbesondere in Form eines Drehtürflügels oder Drehfensterflügel ausgebildet sein kann, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ferner betrifft die vorliegende Anmeldung ein vertikal orientiertes Raumbegrenzungselement, das insbesondere von einem Haustürelement oder einem Fensterelement gebildet sein kann, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 12. Ferner betrifft die vorliegende Anmeldung ein Verfahren zur Abführung von Wasser in einem Raumbegrenzungselement gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 13. Schließlich betrifft die vorliegende Anmeldung die Verwendung eines langgestreckten Profils als Entwässerungsprofil für einen Drehflügel gemäß Anspruch 15.
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Als "Drehflügel" wird im Sinne der vorliegenden Anmeldung ein Flügel eines Raumbegrenzungselements verstanden, der um eine vertikale Drehachse relativ zu einem feststehenden Festrahmen des Raumbegrenzungselements drehbar ist. Der Festrahmen ist fest in eine Gebäudeöffnung des jeweiligen Gebäudes eingebaut, beispielsweise in eine Fensteröffnung (dann handelt es sich um einen Fensterrahmen) oder eine Türöffnung (dann handelt es sich um einen Türrahmen). Mittels Verdrehens des Drehflügels relativ zu dem Festrahmen kann das Raumbegrenzungselement zwischen einem geschlossenen Zustand, in dem der Drehflügel dicht mit dem Festrahmen zusammenwirkt, und einem geöffneten Zustand, in dem der Drehflügel im Vergleich zu der geschlossenen Position um die Drehachse gedreht ist und dadurch eine von dem Festrahmen begrenzte Raumöffnung des Raumbegrenzungselements freigibt, überführt werden. Die Drehbarkeit des Drehflügels relativ zu dem Festrahmen wird typischerweise bzw. je nach Art des Raumbegrenzungselements über Türbänder oder über Dreh- oder Drehkippbeschläge umgesetzt. Dies ist als solches bekannt.
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Die vorliegende Anmeldung befasst sich insbesondere mit einem solchen Drehflügel, der als nach außen öffnender Flügel eines vertikal orientierten Raumbegrenzungselements verwendbar ist. Bei dem Raumbegrenzungselement kann es sich beispielsweise und vorzugsweise um eine Haustür oder ein vertikal orientiertes Fenster handeln. Die Öffnung des Drehflügels "nach außen" bedeutet, dass der Drehflügel zum Zweck der Überführung des Raumbegrenzungselements von seinem geschlossenen Zustand in seinen geöffneten Zustand nicht in Richtung des Innenraums des jeweiligen Gebäudes verdreht wird, sondern entgegengesetzt nach außen, das heißt in Richtung von dem Gebäude weg. Eine solche Ausführung ist beispielsweise in den Niederlanden für die Ausgestaltung von Haustüren üblich.
Stand der Technik
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Nach außen öffnende Drehflügel sind im Stand der Technik hinreichend bekannt. Ein solcher Drehflügel ist typischerweise derart ausgebildet, dass er mindestens eine Flügeldichtung aufweist, mittels der er in zumindest wasserdichter Weise an einer äußeren Kontaktfläche des Festrahmens des jeweiligen Raumbegrenzungselements zur Anlage gelangen kann. Auf diese Weise ist das Raumbegrenzungselement bei Vorliegen in seinem geschlossenen Zustand dicht verschlossen. Die Flügeldichtung liegt außen, das heißt ist als solche direkt der Beregnung ausgesetzt, da der Drehflügel mit dieser Flügeldichtung von außen gegen die Kontaktfläche des Festrahmens drückt, wenn der Drehflügel in seinem geschlossenen Zustand vorliegt.
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Neu entwickelte Raumbegrenzungselemente werden in der Regel vor ihrer Einführung in den Markt behördlich geprüft, wobei insbesondere die Dichtigkeitsprüfungen von besonderer Relevanz sind. Hierbei wird das Raumbegrenzungselement typischerweise mit einem hohen Luftdruck in Öffnungsrichtung beaufschlagt und gleichzeitig künstlich beregnet, um sicherzustellen, dass auch unter widrigen Witterungsbedingungen (Sturm und Regen) das Raumbegrenzungselement dicht abschließt. Für solche Dichtigkeitsprüfungen ist es allgemeiner Konsens, dass die kritischste Belastungssituation bei einem nach innen öffnenden Drehflügel vorliegt, der mit hohem (positiven) Luftdruck von außen beaufschlagt und gleichzeitig beregnet wird. Der Luftdruck ist bestrebt, den Drehflügel "aufzudrücken", das heißt derart relativ zu dem Festrahmen zu verdrehen, dass die Flügeldichtung ihren dichtenden Kontakt mit dem Festrahmen verliert. Wenn ein neuentwickeltes Raumbegrenzungselement diese Belastungssituation erfolgreich besteht, gilt die Prüfung als erfolgreich abgeschlossen.
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Es kann jedoch auch die Prüfung einer anderen Belastungssituation relevant sein. Dies gilt bei der Ausführung des Raumbegrenzungselements in solcher Weise, dass der Drehflügel nach außen öffnet. Bei dieser Ausgestaltung schlägt der Drehflügel nicht mit seiner Flügeldichtung in der vorstehend beschriebenen Weise an einer zum Innenraum hin gerichteten Kontaktfläche des Festrahmens an, sondern kommt an einer nach außen gerichteten Seite des Festrahmen dichtend zur Anlage, wenn das Raumbegrenzungselement in seinem geschlossenen Zustand vorliegt. Die Belastung des Raumbegrenzungselements mit einem von außen gegen das Raumbegrenzungselement drückenden (positiven) Luftdruck bei gleichzeitiger Beregnung ist unkritisch, da der Drehflügel durch Wirkung des Luftdrucks fest gegen den Festrahmen gedrückt wird und die Dichtungswirkung der äußeren Flügeldichtung verstärkt. Das Eindringen von Wasser in dieser Belastungssituation ist folglich bei nach außen öffnenden Raumbegrenzungselementen bzw. einem nach außen öffnenden Drehflügel unkritisch.
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Bei einer realen Belastungssituation jedoch, bei der ein solches Raumbegrenzungselement mit nach außen öffnendem Drehflügel einem variierenden Luftdruck ausgesetzt wird, kann die Dichtigkeit gegebenenfalls verloren gehen. Unter Wirkung des Sogs wird nämlich der Drehflügel nach außen, das heißt von der Innenseite des Raumbegrenzungselements weg, gezogen, wodurch die Flügeldichtung des Drehflügels weniger stark gegen die Kontaktfläche des Festrahmens drückt. Für die Dichtigkeit zwischen dem Drehflügel und dem Festrahmen ist diese Belastungssituation folglich maßgebend. Dabei hat sich in der Praxis ebenso wie auf dem Prüfstand gezeigt, dass Wasser, das von außen (außerhalb des Raumbegrenzungselements) auf ein oberes horizontales Flügelprofil des Flügelrahmens des Drehflügels niederschlägt und von oben auf der äußeren Flügeldichtung aufliegt bei zu geringem Andruck der Flügeldichtung selbige überwinden kann und somit in das Raumbegrenzungselement eindringen kann. Eine solche Situation ist bei nach innen öffnenden Drehflügeln nicht analog zu berücksichtigen, da sich dort das (Regen-)Wasser nicht auf einer Oberseite des oberen horizontalen Flügelprofils des Flügelrahmens ansammeln kann.
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Das eindringende Wasser liegt somit fortan - von der Innenseite des Raumbegrenzungselements aus betrachtet - diesseits einer von der Flügeldichtung in Zusammenwirkung mit dem Festrahmen gebildeten äußeren Dichtungsebene des Raumbegrenzungselements, das heißt innerhalb des Raumbegrenzungselements, auf dem oberen horizontalen Flügelprofil des Flügelrahmens des Drehflügels auf. Von dort kann es unkontrolliert abfließen und insbesondere über die Flügelprofile des Flügelrahmens des Drehflügels in den Innenraum des Gebäudes, das heißt zu der Innenseite des Raumbegrenzungselements, übertreten und dort Schäden verursachen. In einer realen Einbausituation würde auf diese Weise bei einer entsprechenden Witterung Wasser in das Gebäude eintreten.
Aufgabe
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Der vorliegenden Anmeldung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, einen Drehflügel bereitzustellen, der auch in der beschriebenen Belastungssituation das Eindringen von Wasser in das Gebäude verhindert. Ferner ist es Aufgabe der vorliegenden Anmeldung, ein vertikal orientiertes Raumbegrenzungselement bereitzustellen, das in der beschriebenen Belastungssituation das Eindringen von Wasser in den Innenraum des Gebäudes verhindert.
Lösung
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Die zugrunde liegende Aufgabe wird erfindungsgemäß mittels eines Drehflügels mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den zugehörigen Unteransprüchen, der Beschreibung und dem Ausführungsbeispiel.
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Der Drehflügel umfasst einen rechteckigen Flügelrahmen, der von vier sich in einer gemeinsamen Flügelebene erstreckenden, miteinander fest verbundenen Flügelprofilen gebildet ist. Die Flügelprofile sind jeweils langgestreckt ausgebildet. Das bedeutet, dass eine parallel zu einer jeweiligen Profilachse eines jeweiligen Flügelprofils gemessene Länge dieses Flügelprofis dessen anderen, senkrecht zu der Profilachse gemessenen Abmessungen (Breite, Höhe) deutlich übersteigt. Die Flügelprofile sind als Hohlkammerprofile ausgebildet. Als solche weisen die Flügelprofile eine Mehrzahl von sich über ihre gesamte Länge erstreckenden, parallel zu ihrer jeweiligen Profilachse orientierten Hohlkammern auf. Die Flügelprofile sind beispielsweise und vorzugsweise von extrudierten Kunststoffprofilen gebildet. Ebenfalls ist es denkbar, dass die Flügelprofile von Aluminiumstrangpressprofilen gebildet sind.
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Zur Verbindung der Flügelprofile zu dem jeweiligen Flügelrahmen sind diese an ihren Enden fest miteinander verbunden, beispielsweise und vorzugsweise miteinander verschweißt. Hierbei können die Flügelprofile beispielsweise an ihren Enden unter 45° bezogen auf ihre Längsachse auf Gehrung geschnitten sein, sodass die Profilachsen zweier an ihren Enden miteinander verbundener Flügelprofile unter einem Winkel von 90° relativ zueinander orientiert sind. Auf diese Weise ergibt sich durch die Verbindung von insgesamt vier Flügelprofilen der rechteckige Flügelrahmen. Bei Vorliegen des Drehflügels in einer bestimmungsgemäßen vertikalen Orientierung, in der die Flügelebene vertikal orientiert ist, weist der Flügelrahmen demzufolge ein oberes horizontales Flügelprofil, sich an den beiden Enden des oberen horizontalen Flügelprofils anschließende, parallel zueinander orientierte vertikale Flügelprofile und ein unteres horizontales Flügelprofil auf, das parallel zu dem oberen horizontalen Flügelprofil orientiert ist und übereinstimmend zu dem oberen horizontalen Flügelprofil an seinen gegenüberliegenden Enden mit den vertikalen Flügelprofilen verbunden ist. Die Flügelprofile, die den Flügelrahmen bilden, weisen vorzugsweise übereinstimmende Profilquerschnitte auf.
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In der Praxis ist es üblich, dass ein bestimmtes Flügelprofil, das einen bestimmten Profilquerschnitt aufweist, von einem jeweiligen Hersteller des Flügelprofils in großer Länge, beispielsweise 6 m, hergestellt wird. Ein solches "langes" Flügelprofil wird sodann zur Herstellung eines jeweiligen Flügelrahmens zerschnitten und auf diese Weise zu einzelnen Flügelprofilen vereinzelt, wobei das ursprüngliche lange Flügelprofil vorzugsweise mittels Gehrungsschnitten zerteilt wird. Das Zerschneiden des langen Flügelprofils erfolgt individuell auf Längen, die der jeweilig herzustellende Flügelrahmen verlangt. Schließlich können die vereinzelten Flügelprofile in der beschriebenen Weise miteinander verbunden, insbesondere miteinander verschweißt, werden und auf diese Weise schließlich den gewünschten Flügelrahmen bilden.
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Der Drehflügel umfasst ferner eine flächige, parallel zu der Flügelebene orientierte Füllung, die von dem Flügelrahmen umlaufend eingefasst ist. Die Füllung kann beispielsweise von einer Glasfüllung gebildet sein, die in Form einer Mehrfachverglasung ausgebildet sein kann. Auch ist es denkbar, dass die Füllung von einer Kunststofffüllung, einer Kompositfüllung oder einer sonstigen Füllung gebildet ist. Füllungen aller Art sind im Stand der Technik bekannt und für Drehfensterflügel ebenso einsetzbar wie für Drehtürflügel.
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Der Drehflügel umfasst ferner mindestens eine an dem Flügelrahmen befestigte Flügeldichtung. Bevorzugt ist die Flügeldichtung an dem Flügelrahmen umlaufend und nach Art eines Rahmens in sich geschlossen ausgebildet, wobei bevorzugt die Flügeldichtung an allen vier Flügelprofilen des Flügelrahmens befestigt ist. Bei dieser Ausgestaltung weist die Flügeldichtung insgesamt vier Abschnitte auf, wobei jeweils ein Abschnitt einem der Flügelprofile (oben horizontal, links vertikal, rechts vertikal, unten horizontal) des Flügelrahmens zugeordnet ist. Bei dieser Ausgestaltung erstrecken sich die jeweiligen Abschnitte der Flügeldichtung parallel zu den Profilachse der jeweils zugehörigen Flügelprofile, wobei die einzelnen Abschnitte der Flügeldichtung analog zu dem Flügelrahmen jeweils unter Ausbildung von 90°-Winkeln aneinander angeschlossen sind. Hierdurch ergibt sich insgesamt für die Flügeldichtung die rechteckige, rahmenartige Form.
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Eine nicht in sich geschlossene Ausgestaltung der Flügeldichtung ist ebenfalls denkbar, wobei beispielsweise nicht jedem der Flügelprofile ein Abschnitt der Flügeldichtung zugeordnet ist. Dies kann beispielsweise bei einem als Haustürelement ausgebildeten Raumbegrenzungselement der Fall sein, das mit einer sogenannten "Nullschwelle" ausgebildet ist. Der Festrahmen eines solchen Raumabschlusselements ist nicht umlaufend, da der untere horizontale Abschnitt fehlt, der bei einem "normalen" Haustürelement (ohne Nullschwelle) von einer üblichen, über den Untergrund vertikal nach oben vorstehenden Bodenschwelle mit einer Höhe von beispielsweise 20 mm gebildet wäre. Eine solche Bodenschwelle ist bei einer Ausgestaltung des Türelements mit einer Nullschwelle nicht vorhanden. Bei einer Nullschwelle wäre ein Abschnitt der Flügeldichtung, der dem unteren horizontalen Flügelprofil des Flügelrahmens zugeordnet ist, zwar denkbar, würde jedoch als solches keine dichtende Funktion erfüllen, da er nicht seitlich an eine Bodenschwelle anschlagen würde. Mithin ist es beispielsweise denkbar, dass die Flügeldichtung bei dieser Ausgestaltung des Raumbegrenzungselements lediglich drei Abschnitte aufweist, wobei ein erster dem oberen horizontalen Flügelprofil und die beiden weiteren den beiden vertikalen Flügelprofilen zugeordnet sind. Auch ist es denkbar, bei einer Nullschwelle die Flügeldichtung auch mit einem dem unteren horizontalen Flügelprofil zugeordneten Abschnitt auszugestalten, der funktionslos wäre. Andere Situationen, in denen die Flügeldichtung nicht umlaufend ausgebildet ist, sind ebenfalls denkbar. Gleichwohl ist die in sich geschlossene, umlaufende Ausgestaltung der Flügeldichtung bevorzugt.
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Die Flügeldichtung ist dazu vorgesehen und eingerichtet, bei Vorliegen des Drehflügels in einer geschlossenen Position, in der er mit einem feststehenden Festrahmen des Raumbegrenzungselements derart zusammenwirkt, dass er eine durch den Festrahmen begrenzte Raumöffnung verschließt, in Richtung senkrecht zu der Flügelebene an dem Festrahmen zur dichtenden Anlage zu gelangen. Mit anderen Worten besteht ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Drehflügel und dem Festrahmen bei Vorliegen des Drehflügels in dessen geschlossener Position zumindest teilweise darin, dass die Flügeldichtung des Drehflügels an dem Festrahmen anliegt bzw. gegen diesen gedrückt ist. Hierbei ist es zu bevorzugen, wenn die Flügeldichtung in Richtung senkrecht zu der Flügelebene (das heißt bei bestimmungsgemäßer Ausrichtung des Drehflügels in horizontale Richtung) gegen den Flügelrahmen gedrückt ist. An dem Festrahmen steht hierfür eine entsprechende Kontaktfläche bereit, die bevorzugt parallel zu der Flügelebene orientiert ist.
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Zumindest ein oberer Abschnitt der mindestens einen Flügeldichtung ist an dem oberen horizontalen Flügelprofil des Flügelrahmens befestigt. Dieser obere Abschnitt der Flügeldichtung erstreckt sich parallel zu der Profilachse des oberen horizontalen Flügelprofils. Beispielsweise und vorzugsweise ist der obere Abschnitt der Flügeldichtung an einem Überstand des Flügelprofils befestigt, der in Richtung parallel zu der Flügelebene betrachtet in eine von der Füllung weg gerichtete Richtung vorsteht. Durch die Anordnung des oberen Abschnitts der Flügeldichtung an diesem Überstand kann dieser Abschnitt besonders einfach mit dem Festrahmen eingreifen bzw. an diesen anschlagen.
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Die Flügeldichtung ist bevorzugt von Gummi oder einem gummiartigen Material gebildet. Zur Verbindung mit den Flügelprofilen des Flügelrahmens weist die Flügeldichtung bevorzugt einen Formschlussbereich auf, mittels dessen sie mit korrespondierenden Formschlussbereichen der Flügelprofile zusammenwirken kann.
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Der erfindungsgemäße Drehflügel ist durch ein langgestrecktes rinnenförmiges Entwässerungsprofil gekennzeichnet, das in Kraft übertragender Weise an dem oberen horizontalen Flügelprofil angeordnet ist. Das Entwässerungsprofil ist parallel zu der Profilachse des oberen horizontalen Flügelprofils orientiert und erstreckt sich zumindest im Wesentlichen über eine gesamte Länge desselben. Beispielsweise und vorzugsweise kann sich das Entwässerungsprofil über mindestens 90%, vorzugsweise mindestens 95%, weiter vorzugsweise mindestens 97%, der Länge des oberen horizontalen Flügelprofils erstrecken. Die Länge des oberen horizontalen Flügelprofils meint hierbei dessen maximale Länge. Bei einer Ausführungsform, bei der beispielsweise das obere horizontale Flügelprofil an seinen einander gegenüberliegenden Enden jeweils auf Gehrung geschnitten ist, wird die Länge des oberen horizontalen Flügelprofils zwischen den bezogen auf die Flügelebene außenliegenden, in Längsrichtung des Flügelprofils einander gegenüberliegenden Ecken des Flügelprofils gemessen. Das Entwässerungsprofil ist bevorzugt körperlich getrennt von dem oberen horizontalen Flügelprofil ausgebildet und stellt mithin ein eigenständiges Profilteil dar. Mit anderen Worten sind bevorzugt das obere horizontale Flügelprofil und das Entwässerungsprofil nicht einstückig ausgebildet. Bevorzugt ist das Entwässerungsprofil mit dem oberen horizontalen Flügelprofil verklebt oder verschweißt. Bevorzugt ist das Entwässerungsprofil von einem extrudierten Kunststoffprofil, beispielsweise aus PVC, oder von einem Aluminiumstrangpressprofil gebildet.
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Das Entwässerungsprofil ist derart an dem oberen horizontalen Flügelprofil angeordnet, dass es sich - bei Betrachtung des Drehflügels in einer zur bestimmungsgemäßen Verwendung vorgesehen vertikalen Orientierung - unterhalb des oberen Abschnitts der Flügeldichtung befindet. Mit anderen Worten erstreckt sich das Entwässerungsprofil parallel zu dem oberen Abschnitt Flügeldichtung, der sich ebenfalls parallel zu der Profilachse des oberen horizontalen Flügelprofils erstreckt. Das Entwässerungsprofil ist demzufolge ebenfalls horizontal orientiert. Die Anordnung "unterhalb" meint hierbei im Sinne der vorliegenden Anmeldung eine solche Anordnung des Entwässerungsprofils relativ zu dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung, dass Wasser, das es schafft, die bei Vorliegen des Drehflügels in seiner geschlossenen Position durch die Flügeldichtung bewirkte Abdichtung gegenüber dem Festrahmen in unerwünschter Weise zu überwinden, ausgehend von dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung durch die Wirkung der Schwerkraft auf das Entwässerungsprofil herabfällt bzw. herabfallen kann.
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Bevorzugt ist das Entwässerungsprofil in vertikale Richtung zumindest im Wesentlichen fluchtend mit dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung angeordnet. "Im Wesentlichen fluchtend" meint, dass in einem quer zu der Profilachse geführten Querschnitt betrachtet ein senkrecht zu der Flügelebene gemessener Abstand zwischen einer den Schwerpunkt des oberen Abschnitts der Flügeldichtung beinhaltenden, parallel zu der Flügelebene orientierten ersten Ebene und einer den Schwerpunkt des Entwässerungsprofils beinhaltenden, parallel zu der Flügelebene orientierten zweiten Ebene höchstens 20 mm, vorzugsweise höchstens 10 mm, beträgt.
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Bevorzugt liegt zwischen dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung und dem Entwässerungsprofil ein vertikal gemessener Abstand vor, der beispielsweise und vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,5 mm und 10 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 5 mm, liegt. Mit "Abstand" ist hier ein lichter Abstand gemeint, das heißt ein Abstand zwischen einem unteren, dem Entwässerungsprofil zugewandten Ende des oberen Abschnitts der Flügeldichtung und einem oberen, dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung zugewandten Ende des Entwässerungsprofils. Das Entwässerungsprofil dient dazu, Wasser zu übernehmen bzw. aufzufangen, das in unerwünschter Weise die Flügeldichtung in ihrem oberen Abschnitt überwindet.
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Das Entwässerungsprofil ist vorzugsweise derart an dem oberen horizontalen Flügelprofil angeordnet, dass ein sich in vertikale Richtung zwischen dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung und dem Entwässerungsprofil erstreckender Raum frei von Hindernissen ist, ggf. abgesehen von Schließblechen, wenn es sich um ein Stulp-Element handelt. Hierdurch kann das von dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung herabfallende Wasser ungehindert, insbesondere ohne Kontakt mit sonstigen Abschnitten des oberen horizontalen Flügelprofils oder sonstigen Gegenständen, auf das Entwässerungsprofil treffen und von diesem aufgefangen werden. Das Entwässerungsprofil ist hierzu bevorzugt - in Richtung parallel zu der Flügelebene betrachtet - auf einer der Füllung des Drehflügels abgewandten Außenseite des oberen horizontalen Flügelprofils angeordnet.
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Das Entwässerungsprofil ist an seinen in seiner Längsrichtung einander überliegenden Enden mit Endkappen verschlossen. Diese verhindert einen Austritt von Wasser an den Enden des Entwässerungsprofils aus selbigem heraus. Die Endkappen, zu denen bevorzugte Ausgestaltungen nachstehend gesondert beschrieben sind, können beispielsweise und vorzugsweise von einstückigen Kunststoffteilen gebildet sein, die bevorzugt als Spritzgussteile ausgebildet sind.
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Zwischen dem Entwässerungsprofil und mindestens einer Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils besteht eine strömungstechnische Verbindung, sodass von dem Entwässerungsprofil aufgenommenes Wasser ausgehend von dem Entwässerungsprofil zumindest in diese Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils überströmen und über diese Hohlkammer von dem Entwässerungsprofil abgeleitet bzw. aus diesem abfließen kann. Die strömungstechnische Verbindung zwischen dem Entwässerungsprofil und der mindestens ein Hohlkammer kann beispielsweise und vorzugsweise in Form mindestens eines Durchbruchs bestehen. Bevorzugt liegen mehrere solcher Durchbrüche vor, die über eine parallel zu der Profilachse gemessene Länge des oberen horizontalen Flügelprofils betrachtet verteilt entlang des Entwässerungsprofils angeordnet sind.
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Der erfindungsgemäße Drehflügel hat viele Vorteile. Er beruht auf der Erkenntnis, dass der Flügelrahmen bei einem nach außen öffnenden Drehflügel prinzipbedingt gegenüber dem Festrahmen in Richtung senkrecht zu der Flügelebene betrachtet nach außen vorsteht und das obere horizontale Flügelprofil hierdurch auf seiner Außenseite für (Regen-)Wasser eine Fläche bietet, auf der letzteres sich ansammeln und somit an dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung von außen anliegen kann. In einer ungünstigen Belastungssituation kann das Wasser die äußere Dichtungsebene des Raumbegrenzungselements, das heißt den Bereich zwischen dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung und der jeweilig zugeordneten Kontaktfläche des Festrahmens, überwinden und in das Raumbegrenzungselement eindringen. Das Entwässerungsprofil hat nunmehr den Effekt, dieses Wasser "aufzufangen" und es dadurch davon abzuhalten, unkontrolliert abzulaufen. Ein im Stand der Technik auftretendes, unerwünschtes Eindringen des Wassers in den Innenraum des jeweiligen Gebäudes ist hierdurch unterbunden. Das in das Raumbegrenzungselement eintretende Wasser wird stattdessen innerhalb des Raumbegrenzungselements über den Flügelrahmen, nämlich zumindest die mindestens eine strömungstechnisch mit dem Entwässerungsprofil verbundene Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils, kontrolliert abgeleitet. Bevorzugt findet die Ableitung im Übrigen auch über die weiteren Flügelprofile statt. Diese Ableitung erfolgt zu der Außenseite des Raumbegrenzungselements ("nach draußen").
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Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Drehflügels besteht darin, dass das Entwässerungsprofil besonders einfach nachgerüstet werden kann. Hierzu ist es lediglich erforderlich, das Entwässerungsprofil an einem jeweiligen oberen horizontalen Flügelprofil eines jeweiligen Flügelrahmens anzubringen, beispielsweise indem es mit dem oberen horizontalen Flügelprofil verklebt wird. Die Ausgestaltung der strömungstechnischen Verbindung zwischen dem Entwässerungsprofil und der mindestens einen Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils kann beispielsweise und vorzugsweise mittels mindestens einer Bohrung erfolgen, die beispielsweise händisch mittels einer Bohrmaschine eingebracht werden kann. Bevorzugt werden entlang der Längsachse des Entwässerungsprofils mehrere solcher Bohrungen gesetzt, um den Abfluss des Wassers von dem Entwässerungsprofil in die Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils zu vereinfachen. Auf diese Weise kann besonders einfach eine Ertüchtigung von bereits installierten Raumbegrenzungselementen mit nach außen öffnenden Drehflügeln erfolgen.
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In bevorzugter Ausgestaltung erstreckt sich die mindestens eine Hohlkammer, in die das Wasser ausgehend von dem Entwässerungsprofil ableitbar ist, in einer parallel zu der Flügelebene orientierten Ableitebene, die - von der Füllung des Drehflügels aus betrachtet - jenseits der äußeren Dichtungsebene angeordnet ist, die durch den Kontakt der Flügeldichtung mit einer zugeordneten Kontaktfläche des Festrahmens definiert ist. Mit anderen Worten erstreckt sich die Hohlkammer bevorzugt im Verhältnis zu der Dichtungsebene "weiter außen". Dies hat den Vorteil, dass das Wasser besonders einfach - von der Innenseite des Drehflügels aus betrachtet - jenseits dieser Dichtungsebene aus dem Flügelrahmen in die Umgebung abgelassen werden kann. Bevorzugt ist das Entwässerungsprofil zumindest näherungsweise in der Dichtungsebene ("unterhalb" des oberen Abschnitts der Flügeldichtung) angeordnet, wobei die strömungstechnische Verbindung "nach außen" gerichtet ist, das heißt das von dem Entwässerungsprofil aufgenommene Wasser auf die von der Füllung abgewandte Seite der Dichtungsebene führt.
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In einer bevorzugten Ausführungsform des Drehflügels ist die zur Ableitung des Wassers nutzbare Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils strömungstechnisch mit einer Hohlkammer mindestens eines der beiden vertikalen Flügelprofile verbunden, die fest mit dem oberen horizontalen Flügelprofil verbunden sind. Auf diese Weise kann das Wasser von der Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils in die jeweilige Hohlkammer des jeweiligen vertikal Flügelprofils überströmen und über letztere Hohlkammer in vertikale Richtung nach unten abgeleitet werden. Bevorzugt ist der Aufbau des Flügelrahmens insoweit symmetrisch, dass die Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils mit entsprechenden Hohlkammern beider vertikaler Flügelprofile strömungstechnisch verbunden ist. Hierdurch ist auch sichergestellt, dass das Wasser entlang des oberen horizontalen Flügelprofils möglichst kurze Wege zurücklegen muss, bis es in eines der beiden vertikalen Flügelprofile übertreten kann.
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In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist die zur Ableitung des Wassers nutzbare Hohlkammer des jeweiligen vertikalen Flügelprofils strömungstechnisch mit einer Hohlkammer des unteren horizontalen Flügelprofils verbunden. Auf diese Weise kann das Wasser von der Hohlkammer des vertikalen Flügelprofils (bzw. beider vertikaler Flügelprofile) in die Hohlkammer des unteren horizontalen Flügelprofils überströmen und über diese Hohlkammer weiter abgeleitet werden.
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In weiter bevorzugter Ausgestaltung weist die letztgenannte Hohlkammer des unteren horizontalen Flügelprofils mindestens eine nach unten offene Entwässerungsöffnung auf, durch die hindurch in dieser Hohlkammer befindliches Wasser aus dem unteren horizontalen Flügelprofil austreten kann. Bevorzugt sind mehrerer solcher Entwässerungsöffnungen vorhanden, durch die das Wasser austreten kann. Auf diese Weise kann das ursprünglich an dem Entwässerungsprofil aufgenommene, von dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung herabfallender Wasser in besonders bevorzugter Weise über die Flügelprofile des Flügelrahmens, nämlich innerhalb der Flügelprofile über deren Hohlkammern, abgeleitet und schließlich zu der Außenseite des Raumbegrenzungselements abgeführt werden. Ein Eintritt des Wassers in den Innenraum des jeweiligen Gebäudes ist hierdurch unterbunden. Die Hohlkammern der Flügelprofile werden hierbei als Strömungskanäle für das unbeabsichtigt eingetretene Wasser genutzt. Die mindestens eine Entwässerungsöffnung ist bevorzugt derart an dem unteren horizontalen Flügelprofil angeordnet, dass das Wasser jenseits der äußeren Dichtungsebene des Raumbegrenzungselements aus dem unteren horizontalen Flügelprofil austreten kann.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des Drehflügels ist das Entwässerungsprofil zur Herstellung der kraftübertragenden Verbindung mit dem oberen horizontalen Flügelprofil verklebt. Diese Verklebung erfolgt mit einer Kontaktfläche des oberen horizontalen Flügelprofils, die vorzugsweise in sich plan ausgebildet ist. Bevorzugt wirkt das Entwässerungsprofil mit einem Klebestreifen zusammen, der sich bevorzugt entlang einer Gesamtlänge des Entwässerungsprofils erstreckt. Mittels eines solchen Klebestreifens ist die Montage des Entwässerungsprofils an dem oberen horizontalen Flügelprofil des Flügelrahmens besonders einfach möglich. Insbesondere bei einer Nachrüstung des Entwässerungsprofils bei einem bereits installierten Drehflügel ist es für die installierende Person lediglich erforderlich, von dem Klebestreifen den jeweiligen Schutzstreifen abzuziehen, sodass die Klebefläche des Klebestreifens frei wird, und sodann das Entwässerungsprofil mit dem Klebestreifen an die Kontaktfläche des oberen horizontalen Flügelprofils anzusetzen und anzudrücken.
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In bevorzugter Ausgestaltung des Drehflügels weist das Entwässerungsprofil in einem senkrecht zu seiner Längsachse geführten Querschnitt betrachtet einen sich in einer ersten Ebene erstreckenden ersten Schenkel und einen in einer zweiten Ebene erstreckenden zweiten Schenkel auf, wobei die beiden Schenkel an ihren einander zugewandten Enden ineinander übergehen. Dieser Übergang ist bevorzugt unter Ausformung einer Rundung ausgebildet. Bevorzugt weist das Entwässerungsprofil lediglich diese beiden Schenkel auf, das heißt umfasst insgesamt genau zwei Schenkel.
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Sofern das Entwässerungsprofil in dieser Weise ausgebildet ist, kann es weiterhin vorteilhaft sein, wenn die erste Ebene, in der sich der erste Schenkel erstreckt, und die zweite Ebene, in der sich der zweite Schenkel erstreckt, gemeinsam einen Winkel zwischen 40° und 80°, vorzugsweise zwischen 50° und 70°, einschließen. Bevorzugt beträgt dieser Winkel in etwa oder genau 60°. Bei dieser Ausgestaltung des Entwässerungsprofils kann die erste Ebene des ersten Schenkels - bei Betrachtung des Drehflügels in seiner zur bestimmungsgemäßen Verwendung vorgesehenen vertikalen Orientierung - bevorzugt vertikal orientiert sein. Der zweite Schenkel ist bei dieser Ausgestaltung an einem in vertikale Richtung unteren Ende an den ersten Schenkel angeschlossen und erstreckt sich "schräg" zu dem ersten Schenkel nach oben. Hierdurch erhält das Entwässerungsprofil die Form einer Rinne, wobei auf das Entwässerungsprofil herabfallendes Wasser von oben von dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung auf den zweiten Schenkel fällt und aufgrund der schrägen Orientierung des zweiten Schenkels in Richtung des unteren Endes des zweiten Schenkels fließt, an dem dieser in den vertikal orientierten ersten Schenkel übergeht. Das Wasser sammelt sich mithin an dem Übergang zwischen den beiden Schenkeln.
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Für die Anordnung der strömungstechnischen Verbindung zwischen dem Entwässerungsprofil und der mindestens einen Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils ist bei dieser Ausgestaltung des Entwässerungsprofils folglich dieser Bereich, in dem die beiden Schenkel des Entwässerungsprofils zusammengeführt sind bzw. ineinander übergehen, besonders gut geeignet, da dort das von dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung herabfallende Wasser sich durch Wirkung der Schwerkraft automatisch ansammelt. Sofern beispielsweise die strömungstechnische Verbindung in vorstehend beschriebener Weise von einem oder mehreren Durchbrüchen hin zu der mindestens einen Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils gebildet ist, sind diese Durchbrüche bevorzugt im Bereich des Übergangs der beiden Schenkeln des Entwässerungsprofils ausgebildet. Eine solche Ausgestaltung ist auch dem untenstehenden Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
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Sofern das Entwässerungsprofil mittels eines Klebestreifens mit dem oberen horizontalen Flügelprofil unter Ausbildung einer klebenden Verbindung verbunden ist, ist die beschriebene Ausgestaltung des Entwässerungsprofils mit zwei Schenkeln besonders vorteilhaft, wenn der Klebestreifen an einer dem zweiten Schenkel abgewandten Außenseite des ersten Schenkels angeordnet ist. Auf diese Weise kann das Entwässerungsprofil unter Verwendung des Klebestreifens besonders einfach gegen eine entsprechende Kontaktfläche des oberen horizontalen Flügelprofils geklebt werden, wobei bevorzugt sowohl der erste Schenkel des Entwässerungsprofils als auch die Kontaktfläche des Flügelprofils vertikal orientiert sind.
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In bevorzugter Ausgestaltung des Drehflügels weist mindestens eine der beiden Endkappen, vorzugsweise beide Endkappen, einen schrägen Ableitungsbereich auf, wobei der Ableitungsbereich nach Art einer Rampe hin zu dem Entwässerungsprofil geneigt ist. Dies hat zur Folge, dass Wasser, dass den oberen Abschnitt der Flügeldichtung in einem seitlichen Endbereich (nah zu einem vertikalen Flügelprofil) überwindet, auf den Ableitungsbereich herabfallen und entlang des Ableitungsbereichs zu dem Entwässerungsprofil abgeleitet werden kann. Diese Ausgestaltung folgt der Überlegung, dass das Entwässerungsprofil endseitig verschlossen sein sollte, wozu es der Endkappen bedarf, da auch in dem Bereich der Endkappen Wasser den oberen Abschnitt der Flügeldichtung überwinden kann. Damit auch dieses Wasser nicht unkontrolliert im Innenbereich des Raumbegrenzungselements abfließt, sondern kontrolliert über das Entwässerungsprofil abgeführt werden kann, sind die Endkappen in bevorzugter Weise ebenfalls mit einer Wasser ableitenden Form ausgebildet, sodass das herabfallende Wasser kontrolliert hin zu dem Entwässerungsprofil abgeleitet werden kann.
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Bevorzugt sind beide Endkappen spiegelbildlich baugleich ausgebildet (eine Endkappe für das "linke" Ende des Entwässerungsprofils und die andere Endkappe gespiegelt baugleich für das "rechte" Ende des Entwässerungsprofils).
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Bevorzugt sind die Endkappen jeweils mittels eines Verbindungsmittels mit dem Entwässerungsprofil verbunden. Das Verbindungsmittel ist bevorzugt von einer Schraube gebildet, mittels der die jeweilige Endkappe mit dem Entwässerungsprofil verschraubt ist. Hierzu kann das Entwässerungsprofil bevorzugt ein entsprechendes Gegenprofil aufweisen, das zur Zusammenwirkung mit dem Verbindungsmittel vorgesehen und eingerichtet ist.
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Die zugrunde liegende Aufgabe wird ferner mittels eines vertikal orientierten Raumbegrenzungselements mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus der Beschreibung sowie dem Ausführungsbeispiel.
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Das Raumbegrenzungselement, das insbesondere von einem Haustürelement oder einem Fensterelement gebildet sein kann, umfasst mindestens einen um eine vertikale Drehachse nach außen öffnenden Drehflügel. Eine Ausgestaltung mit mehreren Drehflügeln ist ebenfalls denkbar, beispielsweise bei einer mehrflügeligen Tür, die einen unterschlagenden Drehflügel ("Standflügel") und einen überschlagenden Drehflügel ("Gangflügel") aufweist.
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Ferner umfasst das Raumbegrenzungselement einen vertikal orientierten, feststehenden Festrahmen, an dem der Drehflügel unter Ausbildung der vertikalen Drehachse drehbeweglich gelagert ist. In einer Einbausituation, in der das Raumbegrenzungselement in ein Gebäude eingebaut ist, ist der Festrahmen fest in eine Gebäudeöffnung des Gebäudes eingesetzt. Der Drehflügel liegt bei Vorliegen in einer geschlossenen Position derart an dem Festrahmen an, dass er eine durch den Festrahmen begrenzte Raumöffnung verschließt. Das Raumbegrenzungselement befindet sich dann in seinem geschlossenen Zustand.
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Das erfindungsgemäße Raumbegrenzungselement ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehflügel gemäß der vorliegenden Erfindung oder einer ihrer vorteilhaften Ausgestaltungen ausgebildet ist.
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Die sich durch das erfindungsgemäße Raumbegrenzungselement ergebenden Vorteile sind vorstehend bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Drehflügel beschrieben. Sie ergeben sich für das Raumbegrenzungselement analog. Insbesondere kann unbeabsichtigt in das Raumbegrenzungselement eindringendes Wasser mittels des Entwässerungsprofils des Drehflügels aufgenommen und kontrolliert abgeleitet werden. Ein unkontrolliertes Eindringen von Wasser in das Raumbegrenzungselement und schließlich in das jeweilige Gebäude, in das das Raumbegrenzungselement eingebaut ist, ist hierdurch unterbunden.
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Ferner wird die vorliegende Erfindung mittels eines Verfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs 13 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus dem zugehörigen Unteranspruch sowie der Beschreibung und dem Ausführungsbeispiel.
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Das Verfahren dient zur Abführung von Wasser in einem Raumbegrenzungselement, das gemäß der vorliegenden Erfindung oder einer ihrer vorteilhaften Ausgestaltungen ausgebildet ist. Das Verfahren sieht vor, dass Wasser, das es schafft, trotz Vorliegen des Drehflügels in seiner geschlossenen Position die Abdichtung zwischen dem oberen Abschnitt der Flügeldichtung und dem Festrahmen zu überwinden, mittels des in vertikale Richtung unterhalb des oberen Abschnitts der Flügeldichtung angeordneten Entwässerungsprofils aufgenommen und ausgehend von dem Entwässerungsprofil in mindestens eine Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils des Flügelrahmens des Drehflügels geleitet und innerhalb der Hohlkammer abgeleitet wird. Die sich hierdurch ergebenden Vorteile sind vorstehend bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Drehflügel beschrieben und ergeben sich analog auch für das Verfahren.
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In bevorzugter Ausgestaltung des Verfahrens wird das Wasser durch, vorzugsweise gleichartige, Hohlkammern verschiedener, miteinander zur Bildung des Flügelrahmens des Drehflügels fest miteinander verbundener Flügelprofile geleitet, bis das Wasser schließlich durch mindestens eine an einem unteren horizontalen Flügelprofil des Drehflügels ausgebildete Entwässerungsöffnung in die Umgebung des Raumbegrenzungselements austritt. Diese Ausgestaltung hat den besonderen Vorteil, dass das Wasser, dass die Flügeldichtung in unbeabsichtigter Weise überwindet, abgesehen von seiner initialen Aufnahme mittels des Entwässerungsprofils vollständig innerhalb des Flügelrahmens abgeleitet wird. Die Führung des Wassers innerhalb der Hohlkammern der einzelnen Flügelprofile des Flügelrahmens verhindert ein unbeabsichtigtes Austreten des Wassers an anderen Stellen des Raumbegrenzungselements, da die Hohlkammern in sich geschlossen sind und durch die Verbindung der Flügelprofile zu dem Flügelrahmen untereinander dicht miteinander verbunden sind. Mit anderen Worten ist das Wasser innerhalb des Flügelrahmens bis zu seinem Austritt durch die mindestens eine Entwässerungsöffnung durchgehen "gefangen". Hierin ist die kontrollierte Abführung des Wassers hin zu der (äußeren) Umgebung des Raumbegrenzungselements zu sehen.
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Schließlich ist es ferner Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ein langgestrecktes Profil, das bevorzugt von einem extrudierten Kunststoffprofil, beispielsweise aus PVC, oder einem Aluminiumstrangpressprofil gebildet ist, als Entwässerungsprofil für einen um eine vertikale Drehachse nach außen öffnenden Drehflügel eines vertikal orientierten Raumbegrenzungselements zu verwenden. Der Drehflügel ist gemäß der vorliegenden Erfindung oder einer ihrer vorteilhaften Ausgestaltungen ausgebildet. Das Entwässerungsprofil ist langgestreckt und rinnenförmig ausgebildet und dazu vorgesehen und eingerichtet, an dem oberen horizontalen Flügelprofil des Flügelrahmens des Drehflügels angeordnet zu werden und sich parallel zu dessen Profilachse zumindest im Wesentlichen über eine gesamte Länge des oberen horizontalen Flügelprofils zu erstrecken. Ferner ist das Entwässerungsprofil dazu vorgesehen und eingerichtet, derart an dem oberen horizontalen Flügelprofil angeordnet zu werden, dass sich das Entwässerungsprofil - bei Betrachtung des Drehflügels in einer zur bestimmungsgemäßen Verwendung vorgesehenen vertikalen Orientierung - unterhalb des oberen Abschnitts der Flügeldichtung befindet. Dies hat den Effekt, dass Wasser, dass es schafft, die bei Vorliegen des Drehflügels in seiner geschlossenen Position durch den oberen Abschnitt der Flügeldichtung bewirkte Abdichtung gegenüber dem Festrahmen in unerwünschter Weise zu überwinden, ausgehend von der Flügeldichtung der Schwerkraft folgend auf das Entwässerungsprofil herabfallen kann. Das Entwässerungsprofil ist ferner dazu vorgesehen und eingerichtet, an seinen in seiner Längsrichtung einander gegenüberliegenden Enden jeweils mit einer Endkappe zusammenzuwirken, mittels derer das Entwässerungsprofil endseitig gegen den Austritt von Wasser verschlossen ist. Zwischen dem Entwässerungsprofil und mindestens einer Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils besteht eine strömungstechnische Verbindung, sodass von dem Entwässerungsprofil aufgenommenes Wasser ausgehend von dem Entwässerungsprofil in diese Hohlkammer überströmen und über diese Hohlkammer von dem Entwässerungsprofil abgeleitet werden kann.
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Durch die Verwendung des Profils als Entwässerungsprofil ergeben sich die vorstehend bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Drehflügel beschriebenen Vorteile. Insbesondere kann das den oberen Abschnitt der Flügeldichtung überwindende Wasser besonders einfach mittels des Entwässerungsprofils aufgenommen und kontrolliert abgeleitet werden.
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Das als Entwässerungsprofil verwendete Profil ist bevorzugt gemäß einer oder mehrerer der vorstehend als vorteilhaft beschriebenen Ausgestaltungen ausgebildet. Insbesondere kann es vorteilhaft sein, wenn das Entwässerungsprofil gemäß vorstehender Erläuterung zwei sich jeweils in einer Ebene erstreckende Schenkel aufweist, wobei die Ebenen gemeinsam einen Winkel einschließen. Ferner ist es von Vorteil, wenn das als Entwässerungsprofil verwendete Profil ein Gegenprofil aufweist, das zur Zusammenwirkung mit einem Verbindungsmittel ausgebildet ist. Wenn das Verbindungsmittel in vorteilhafter Weise von einer Schraube gebildet ist, ist das Gegenprofil vorzugsweise von einem Schraubkanal gebildet. Auf diese Weise ist das Profil besonders gut dazu geeignet, mit endseitigen Endkappen verbunden zu werden.
Ausführungsbeispiele
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Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels, das in den Figuren dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1:
- Ein erfindungsgemäßes Raumbegrenzungselement, dass sowohl in einem geschlossenen als auch in einem geöffneten Zustand dargestellt ist,
- Fig. 2:
- Das Raumbegrenzungselement gemäß Figur 1 in einer anderen Perspektive, wobei das Raumbegrenzungselement sich in seinem geöffneten Zustand befindet,
- Fig. 3:
- Ein Detail einer oberen Ecke eines Flügelrahmens eines Drehflügels des Raumbegrenzungselements gemäß Figur 1,
- Fig. 4:
- Eine Explosionsdarstellung der oberen Ecke gemäß Figur 3 aus einer anderen Perspektive,
- Fig. 5:
- Die obere Ecke gemäß Figur 3 aus der Perspektive gemäß Figur 4 in einer zusammengefügten Darstellung,
- Fig. 6:
- Die obere Ecke gemäß Figur 3 in einer geschnittenen Darstellung aus einer anderen Perspektive,
- Fig. 7:
- Einen Querschnitt durch einen oberen Abschnitt des Raumbegrenzungselements gemäß Figur 1, wobei sich das Raumbegrenzungselement in seinem geschlossenen Zustand befindet,
- Fig. 8:
- Einen Querschnitt durch einen unteren Abschnitt des Raumbegrenzungselements gemäß Figur 1, wobei sich das Raumbegrenzungselement in seinem geschlossenen Zustand befindet,
- Fig. 9:
- Ein vergrößerter Ausschnitt des Querschnitts gemäß Figur 7 im Bereich des Entwässerungsprofils,
- Fig. 10:
- Ein Querschnitt durch ein Entwässerungsprofil des Drehflügels des Raumbegrenzungselements gemäß Figur 1,
- Fig. 11:
- Ein Detail eines Endabschnitts des Entwässerungsprofils gemäß Figur 10 in Zusammenwirkung mit einer mit dem Entwässerungsprofil verbundenen Endkappe,
- Fig. 12:
- Das Detail gemäß Figur 11 in einer Explosionsdarstellung aus einer anderen Perspektive.
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Ein Ausführungsbeispiel, das in den Figuren 1 bis 12 dargestellt ist, umfasst ein vertikal orientiertes Raumbegrenzungselement 3, das hier von einem einflügeligen Haustürelement mit einem nach außen öffnenden Drehflügel 1 gebildet ist. Das Raumbegrenzungselement 3 umfasst hierzu einen Festrahmen 12, der fest in eine Gebäudeöffnung eines nicht dargestellten Gebäudes eingesetzt ist. An dem Festrahmen 12 ist der Drehflügel 1 um eine vertikale Drehachse 2 drehbeweglich gelagert. Der Drehflügel 1 kann um die Drehachse 2 relativ zu dem Festrahmen 12 verdreht werden. Auf diese Weise kann das Raumbegrenzungselement 3 zwischen einem in dem linken Teil von Figur 1 dargestellten geschlossenen Zustand und einem in Figur 1 rechts dargestellten geöffneten Zustand überführt werden.
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Bei Vorliegen des Raumbegrenzungselements 3 in dem geschlossenen Zustand wirken der Drehflügel 1 und der Festrahmen 12 in solcher Weise zusammen, dass eine durch den Festrahmen 12 begrenzte Raumöffnung 13 verschlossen ist. Der Drehflügel 1 befindet sich in seiner geschlossenen Position. Er liegt in Richtung senkrecht zu einer Flügelebene 5 eines Flügelrahmens 4 des Drehflügels 1, das heißt hier in horizontale Richtung, an dem Festrahmen 12 dichtend an. "Dicht" meint hier und vorzugsweise zumindest schlagregendicht. Bevorzugt schließen Drehflügel 1 und Festrahmen 12 ferner luftdicht miteinander ab, wenn der Drehflügel 1 sich in seiner geschlossenen Position befindet. Bei Vorliegen in dem geöffneten Zustand ist der Drehflügel 1 im Vergleich zu dem geschlossenen Zustand des Raumbegrenzungselements 3 zumindest ein Stück weit um die Drehachse 2 relativ zu dem Festrahmen 12 verdreht, sodass sich zumindest ein Spalt zwischen dem Festrahmen 12 und den Drehflügel 1 ergibt. Der Drehflügel 1 befindet sich in einer geöffneten Position. Hier und vorzugsweise kann der Drehflügel 1 in einem weiten Drehbereich von annähernd 180° relativ zu dem Festrahmen 12 verdreht werden. Wie groß dieser Drehbereich ist, hängt im Einzelfall von einer jeweiligen Einbausituation des Raumbegrenzungselements 3 ab.
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Der Festrahmen 12 ist in dem gezeigten Beispiel von insgesamt vier Elementen, nämlich drei Rahmenprofilen 43, 44, 45 und einer Bodenschwelle 32, gebildet. Die Bodenschwelle 32 bildet einen unteren horizontalen Abschnitt des Festrahmens 12, während die beiden Rahmenprofile 44, 45 jeweils vertikal orientiert sind und an einander gegenüberliegende Enden der Bodenschwelle 32 an selbige angeschlossen sind. Das dritte Rahmenprofil 43 ist parallel zu der Bodenschwelle 32 horizontal orientiert und ist ebenfalls mit den beiden vertikalen Rahmenprofilen 44, 45 verbunden. Auf diese Weise sind die drei Rahmenprofile 43, 44, 45 und die Bodenschwelle 32 nach Art eines Rahmens zu dem Festrahmen 12 zusammengefügt, wobei sich die Rahmenprofile 43, 44, 45 und die Bodenschwelle 32 in einer gemeinsamen, vertikal orientierten Rahmenebene erstrecken. Bei Vorliegen des Drehflügels 1 in seiner geschlossenen Position sind die Rahmenebene des Festrahmens 12 und die Flügelebene 5 des Flügelrahmens 4 parallel zueinander orientiert.
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Der Flügelrahmen 4 des Drehflügels 1 ist von vier fest miteinander verbundenen Flügelprofilen 6, 7, 8, 9 gebildet. Bei Vorliegen in einer bestimmungsgemäßen vertikalen Orientierung des Drehflügels 1, die in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist und in der die Flügelebene 5 vertikal orientiert ist, ist ein erstes Flügelprofil des Flügelrahmens 4 von einem oberen horizontalen Flügelprofil 6 gebildet. An die einander gegenüberliegenden Enden des oberen horizontalen Flügelprofils 6 schließt sich jeweils eines von insgesamt zwei vertikal orientierten Flügelprofilen 7, 8 an. An dem unteren Ende des Flügelrahmens 4 weist dieser ein unteres horizontales Flügelprofil 9 auf, das parallel zu dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 orientiert ist und ebenfalls an seinen Enden mit den vertikal orientierten Flügelprofilen 7, 8 verbunden ist. Auf diese Weise bilden die vier Flügelprofile 6, 7, 8, 9 gemeinsam den umlaufenden, in sich geschlossenen Flügelrahmen 4. Die Flügelprofile 6, 7, 8, 9 erstrecken sich in einer gemeinsamen Ebene, die die Flügelebene 5 bildet. Diese ist bei bestimmungsgemäßer Orientierung des Drehflügels 1, wie sie in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, vertikal orientiert.
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In dem gezeigten Beispiel sind die Flügelprofile 6, 7, 8, 9 jeweils von sich entlang einer jeweiligen Profilachse 25 lang erstreckenden, extrudierten Kunststoffprofilen gebildet, die jeweils übereinstimmende Profilquerschnitte aufweisen. Die Flügelprofile 6, 7, 8, 9 sind miteinander verschweißt und auf diese Weise fest miteinander verbunden.
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Der Drehflügel 1 umfasst ferner eine flächige, parallel zu der Flügelebene 5 orientierte Füllung 10, die randseitig umlaufend von dem Flügelrahmen 4 eingefasst ist. In dem gezeigten Beispiel ist die Füllung 10 opak ausgebildet und von einer Kompositfüllung gebildet. Zur Fassung der Füllung 10 in Richtung senkrecht zur Flügelebene 5 wirken die Flügelprofile 6, 7, 8, 9 jeweils mit einem Klemmprofil 37 zusammen. Dies ergibt sich besonders gut anhand der Figuren 7 und 8 .
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Der Drehflügel 1 umfasst ferner eine Flügeldichtung 11, die an dem Flügelrahmen 4 befestigt ist. Die Flügeldichtung 11 umfasst in dem gezeigten Beispiel eine der Anzahl der Flügelprofile 6, 7, 8, 9 entsprechende Anzahl an Abschnitten, die gemeinsam die Flügeldichtung 11 bilden. Jedem der Flügelprofile 6, 7, 8, 9 ist ein Abschnitt der Flügeldichtung 11 zugeordnet, wobei der jeweilige Abschnitt der Flügeldichtung 11 sich parallel zu einer jeweiligen Profilachse 25 des zugehörigen Flügelprofils 6, 7, 8, 9 über die gesamte Länge des jeweiligen Flügelprofils 6, 7, 8, 9 erstreckt. Die einzelnen Abschnitte der Flügeldichtung 11 sind langgestreckt ausgebildet und derart miteinander verbunden, dass die Flügeldichtung 11 die Form eines umlaufenden, in sich geschlossenen Rahmens aufweist. Eine äußere Dichtungsebene 39 des Raumbegrenzungselements 3 ist parallel zu der Flügelebene 5 des Flügelrahmens 4 orientiert. Die äußere Dichtungsebene 39 ist durch die Anlage der Flügeldichtung 11 an einer korrespondierenden Kontaktfläche 55 des Festrahmens 12 definiert. Diese Kontaktfläche 55 ist hier und vorzugsweise an jedem der Rahmenprofile 43, 44, 45 und an der Bodenschwelle 32 ausgebildet.
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Wenn das Raumbegrenzungselement 3 mit einer sog. "Nullschwelle" ausgebildet wäre, würde die Bodenschwelle nicht über das Niveau des Fußbodens hinaus nach oben vorstehen und demzufolge auch nicht dem unteren horizontalen Flügelprofil 9 für einen seitlichen Anschlag eines unteren Abschnitts der Flügeldichtung 11 zur Verfügung stehen. Bei einer solchen Ausgestaltung wäre die Kontaktfläche 55 des Festrahmens 12 folglich nur an den Rahmenprofilen 43, 44, 45 ausgebildet. Gegenüber der Bodenschwelle würde die Abdichtung auf andere Weise, beispielsweise mittels einer Absenkdichtung, erfolgen.
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Die Flügeldichtung 11 ist hier und vorzugsweise von einem gummiartigen, elastischen Material gebildet. Die Flügeldichtung 11 ist unter Ausbildung einer Formschlussverbindung mit dem Flügelrahmen 4 verbunden. Hierzu weist die Flügeldichtung 11 hier und vorzugsweise in ihren einzelnen Abschnitten jeweils einen Formschlussbereich 56 nach Art eines Widerhakens auf, der in einen an dem jeweiligen Flügelprofil 6, 7, 8, 9 ausgebildeten Hinterschnitt 57 formschlüssig eingehakt ist. In dem gezeigten Beispiel weisen die Flügelprofile 6, 7, 8, 9 jeweils einen Überstand 26 auf, an dem der jeweilig zugehörige Abschnitt der Flügeldichtung 11 befestigt ist. Der jeweilige Überstand 26 erstreckt sich in Richtung parallel zu der Flügelebene 5 in eine von der Füllung 10 abgewandte Richtung nach außen, sodass der Flügelrahmen 4 mit den Überständen 26 der einzelnen Flügelprofile 6, 7, 8, 9 bzw. den daran befestigten Abschnitten der Flügeldichtung 11 in dichtenden Kontakt mit der jeweiligen Kontaktfläche 55 des Festrahmens 12 treten kann, wenn sich der Drehflügel 1 in seine geschlossene Position begibt. Hierzu sind die Abschnitte der Flügeldichtung 11 an einer dem Festrahmen 12 zugewandten Seite des jeweils zugehörigen Überstands 26 angeordnet. Im Zuge der Bewegung des Drehflügels 1 um die Drehachse 2 in seine geschlossene Position wird die Flügeldichtung 11 demzufolge in Richtung senkrecht zu der Flügelebene 5, das heißt in horizontale Richtung, gegen den Festrahmen 12 geführt, sodass die Flügeldichtung 11 in Richtung senkrecht zu der Flügelebene 5 an dem Festrahmen 12, nämlich an dessen Kontaktfläche 55, zur dichtenden Anlage gelangt.
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Nach alldem ist an dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 des Flügelrahmens 4 ein oberer Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 befestigt. Dieser obere Abschnitt 41 erstreckt sich - ebenso wie die übrigen Abschnitte der Flügeldichtung 11 bezogen auf ihr jeweilig zugehöriges Flügelprofil 7, 8, 9 - parallel zu der Profilachse 25 des oberen horizontalen Flügelprofils 6.
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Wie sich besonders gut anhand der Figuren 3 bis 7 ergibt, umfasst der Drehflügel 1 ferner ein Entwässerungsprofil 14. Dieses ist langgestreckt ausgebildet und rinnenförmig ausgebildet. Das Entwässerungsprofil 14 ist in Kraft übertragender Weise an dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 angeordnet, wobei sich eine Längsachse des Entwässerungsprofils 14 parallel zu der Profilachse 25 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 erstreckt. Ferner weist das Entwässerungsprofil 14 eine solche parallel zu seiner Längsachse gemessene Länge auf, dass es sich im Wesentlichen über eine gesamte parallel zu der Profilachse 25 gemessene Länge des oberen horizontalen Flügelprofils 6 erstreckt. Hier und vorzugsweise erstreckt sich das Entwässerungsprofil 14 vollständig zwischen einander gegenüberliegenden Endkanten 53 des oberen horizontalen Flügelprofils 6, an denen dieses Flügelprofil 6 hier und vorzugsweise jeweils auf Gehrung geschnitten ist. Die Endkante 53 verläuft daher hier unter einem Winkel von 45° bezogen auf eine senkrecht zu der Profilachse 25 orientierten Querebene des oberen horizontalen Flügelprofils 6. Die gesamte Länge des oberen horizontalen Flügelprofils 6, die zwischen den äußeren, einander gegenüberliegenden Ecken 52 des Flügelprofils 6 gemessen wird, ist daher hier betragsmäßig nur minimal größer als die Länge des Entwässerungsprofils 14, da das Entwässerungsprofil 14 entlang der schrägen Endkante 53 betrachtet etwas "unterhalb" der Ecken 52 angeordnet ist.
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Das Entwässerungsprofil 14 ist hier und vorzugsweise von einem Aluminiumstrangpressprofil gebildet. Zur Ausgestaltung der Kraft übertragenden Verbindung mit dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 ist das Entwässerungsprofil 14 mit dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 verklebt. Dies erfolgt hier und vorzugsweise mittels eines nachstehend näher beschriebenen Klebestreifens 17.
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Das Entwässerungsprofil 14 ist derart an dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 angeordnet, dass es sich in vertikale Richtung betrachtet unterhalb des oberen Abschnitts 41 der Flügeldichtung 11 erstreckt. Mit anderen Worten verlaufen der obere Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 und das Entwässerungsprofil 14 parallel zueinander. Hier und vorzugsweise liegt zwischen dem oberen Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 und dem Entwässerungsprofil 14 ein vertikal gemessener Abstand 54 vor. Dieser Abstand 54, der zwischen einander zugewandten Enden des oberen Abschnitts 41 der Flügeldichtung 11 einerseits und des Entwässerungsprofils 14 andererseits gemessen wird (siehe Figur 9 ), beträgt dem gezeigten Beispiel etwa 1,5 mm. Das Entwässerungsprofil 14 befindet sich in vertikale Richtung betrachtet im Wesentlichen fluchtend unterhalb des oberen Abschnitts 41 der Flügeldichtung 11. In dem gezeigten Beispiel ist ein senkrecht zu der Flügelebene 5 gemessener Versatz 58 zwischen einer den Schwerpunkt 59 des oberen Abschnitts 41 der Flügeldichtung 11 beinhaltenden, parallel zu der Flügelebene 5 orientierten ersten Ebene 61 und einer den Schwerpunkt 60 des Entwässerungsprofils 14 beinhaltenden, parallel zu der Flügelebene 5 orientierten zweiten Ebene 62 höchstens von solchem Betrag, dass Wasser, das von dem oberen Abschnitt 41 bedingt durch die Schwerkraft in vertikale Richtung herabfällt, von dem Entwässerungsprofil 14 "aufgefangen" wird. Der genannte Versatz 58 beträgt hier etwa 5 mm.
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Bei der Positionierung des Entwässerungsprofils 14 in Richtung senkrecht zu der Flügelebene 5 relativ zu dem oberen Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 kommt es funktional darauf an, dass Wasser, das den oberen Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 bei Vorliegen des Drehflügels 1 in seiner geschlossenen Position in unbeabsichtigter Weise überwindet und von dem oberen Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 der Schwerkraft folgend herabfällt, auf das Entwässerungsprofil 14 herabfällt und folglich von diesem aufgefangen und somit übernommen wird. Mit anderen Worten fällt dieses Wasser aufgrund der Anordnung des Entwässerungsprofils 14 relativ zu dem oberen Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 durch Wirkung der Schwerkraft von dem oberen Abschnitt 41 von oben auf das Entwässerungsprofil 14, das dieses Wasser entsprechend aufnehmen kann. Dies ist besonders gut anhand der Schnittdarstellung gemäß Figur 7 und dem dort stilisiert gezeigten Wassertropfen 46 sowie anhand von Figur 9 erkennbar.
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Das Entwässerungsprofil 14 ist an seinen in seiner Längsrichtung einander gegenüberliegenden Enden jeweils mit einer Endkappe 15 verschlossen. Dies ergibt sich besonders gut anhand der Figuren 2 bis 6 sowie 11 und 12. Die Endkappen 15 dienen dazu, dass Wasser, das auf das Entwässerungsprofil 14 herabgefallen ist und von diesem übernommen wurde, nicht in unbeabsichtigter Weise endseitig aus dem Entwässerungsprofil 14 austreten kann. Die Endkappen 15 sind hier und vorzugsweise jeweils von einstückigen Kunststoffteilen gebildet, die jeweils mittels eines Verbindungsmittels 27 mit dem Entwässerungsprofil 14 verbunden werden. Die Verbindungsmittel 27 sind hier jeweils von Schrauben gebildet, die mit einem an dem Entwässerungsprofil 14 ausgebildeten Gegenprofil 35 eingreifen, das hier von einem Schraubkanal gebildet ist. Die Endkappen 15 sind hier und vorzugsweise spiegelbildlich baugleich ausgebildet.
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In besonders bevorzugter Weise sind die Endkappen 15 in dem gezeigten Beispiel jeweils mit einem Ableitungsbereich 24 ausgebildet, der nach Art einer Rampe zu dem Entwässerungsprofil 14 hin geneigt ist. Dies ergibt sich besonders gut anhand der Figuren 11 und 12 . Auf diese Weise sind die Endkappen 15 dazu geeignet, Wasser, das den oberen Abschnitt 41 der Flügeldichtung 11 randseitig überwindet, zu übernehmen und über den Ableitungsbereich 24 zu dem Entwässerungsprofil 14 abzuleiten.
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Zur Ableitung des aufgenommenen Wassers besteht eine strömungstechnische Verbindung zwischen dem Entwässerungsprofil 14 und einer Hohlkammer 16 des oberen horizontalen Flügelprofils 6. In dem gezeigten Beispiel besteht diese strömungstechnische Verbindung aus einer Mehrzahl von Durchbrüchen 28, 29, die in jeweils übereinstimmender Positionierung an dem Entwässerungsprofil 14 und dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 ausgebildet sind. Dies ergibt sich besonders gut anhand der Figuren 3 bis 6 . Die Durchbrüche 28, 29 sind hier und vorzugsweise von Bohrungen gebildet, die händisch mittels einer Bohrmaschine in das Entwässerungsprofil 14 und das obere horizontale Flügelprofil 6 eingebracht wurden. Hierzu ist für die Montage des Entwässerungsprofils 14 an dem Flügelprofil 6 zunächst vorgesehen, das Entwässerungsprofil 14 zu positionieren und in Kraft übertragender Weise mit dem Flügelprofil 6 zu verbinden. Sodann werden mittels einer Bohrmaschine sukzessive die einzelnen Durchbrüche 28, 29 eingebracht, wodurch sowohl ein erster Schenkel 21 des Entwässerungsprofils 14 als auch eine Wandung des Flügelprofils 6 durchbrochen werden. Durch diese Durchbrüche 28, 29 kann das von dem Entwässerungsprofil 14 aufgenommene Wasser in die Hohlkammer 16 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 abfließen bzw. übertreten. Auf diese Weise wird das Entwässerungsprofil 14 entwässert. Dies ist in Figur 7 mittels stilisierter Wassertropfen 46, 47, 48 veranschaulicht.
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Hier und vorzugsweise sind die Flügelprofile 6, 7, 8, 9 des Flügelrahmens 4 derart miteinander verbunden, dass die Hohlkammern der Flügelprofile 6, 7, 8, 9 strömungstechnisch miteinander verbunden sind. Dies gilt auch für die Hohlkammer 16, in die das von dem Entwässerungsprofil 14 aufgenommene Wasser abgeleitet wird. Entsprechend ist der Flügelrahmen 4 derart ausgebildet, dass dieses in die Hohlkammer 16 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 eingeleitete Wasser über entsprechende Hohlkammern zunächst der beiden vertikal Flügelprofile 7, 8 und schließlich eine entsprechende Hohlkammer 42 des unteren horizontalen Flügelprofils 9 abfließen kann. Ausgehend von der Hohlkammer 16 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 wird das Wasser demzufolge erst in horizontale Richtung (parallel zu der Profilachse 25 des oberen horizontalen Flügelprofils 6) entlang der Hohlkammer 16 bis zu den Enden des Flügelprofils 6 geleitet und dort an die angeschlossenen Hohlkammern der beiden vertikalen Flügelprofile 7, 8 übergeben. Über diese wird das Wasser in vertikale Richtung abgeleitet, wie in Figur 7 mittels des dort dargestellten Pfeils 49 veranschaulicht ist.
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Von den vertikalen Flügelprofilen 7, 8 tritt das Wasser schließlich in die Hohlkammer 42 des unteren horizontalen Flügelprofils 9 über. Letztgenannte Hohlkammer 42 ist mit einer dem Überstand 26 des unteren horizontalen Flügelprofils 9 zugeordneten weiteren Hohlkammer 31 des unteren horizontalen Flügelprofils 9 in strömungstechnischer Weise verbunden, sodass das Wasser in diese Hohlkammer 31 übertreten kann. Letztgenannte Hohlkammer 31 ist schließlich hier und vorzugsweise mit einer Mehrzahl von Entwässerungsöffnungen 33 versehen, über die das Wasser an einem unteren Ende des Flügelrahmens 4 aus selbigem austreten kann. Dies ergibt sich besonders gut anhand von Figur 8 und die dort stilisiert dargestellten Wassertropfen 50, 51. Eine der Entwässerungsöffnungen 33 ist in Figur 8 mittels eines schraffierten Bereichs des unteren horizontalen Flügelprofils 9 dargestellt, wobei der schraffierte Bereich zur Bildung der Entwässerungsöffnung 33 aus dem unteren horizontalen Flügelprofil 9 entfernt ist, beispielsweise mittels einer Bohrung.
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In besonders bevorzugter Weise ist das Entwässerungsprofil 14 in dem gezeigten Beispiel derart relativ zu der äußeren Dichtungsebene 39 angeordnet und strömungstechnisch mit der Hohlkammer 16 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 verbunden, dass das Wasser entweder bereits - von der Innenseite des Drehflügels 1 betrachtet - jenseits der äußeren Dichtungsebene 39 von dem Entwässerungsprofil 14 übernommen wird oder die Dichtungsebene 39 spätestens nach der Übernahme des Wassers im Zuge von dessen Ableitung aus dem Entwässerungsprofil 14 in die Hohlkammer 16 die Dichtungsebene 39 in Richtung der Außenseite des Drehflügels 1 überwunden wird. Von hier an wird das Wasser in einer parallel zu der Flügelebene 5 orientierten Ebene entlang den Hohlkammern der Flügelprofile 6, 7, 8, 9 geführt, bis es schließlich durch die Entwässerungsöffnungen 33 einem unteren Ende des Flügelprofils 4 austritt. Dieser Austritt des Wassers aus dem Flügelprofil 4 findet mithin - von der Innenseite des Drehflügels 1 aus betrachtet - ebenfalls jenseits der Dichtungsebene 39 der Flügeldichtung 11 statt. Das Wasser befindet sich mithin auf einer Außenseite des Raumbegrenzungselements 3, an der es keine Schäden verursachen kann.
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Wie sich besonders gut anhand von Figur 7 ergibt, ist in dem gezeigten Beispiel der Flügelrahmen 4 mittels zweier Dichtungsebene 39, 40 gegenüber dem Festrahmen 12 abgedichtet. Die erste Dichtungsebene 39 wird durch die Zusammenwirkung der Flügeldichtung 11 mit dem Festrahmen 12 bereitgestellt. Sie bildet die äußere Dichtungsebene 39. Demgegenüber befindet sich die zweite Dichtungsebene 40, die parallel zu der ersten Dichtungsebene 39 sowie der Flügelebene 5 orientiert ist, in Richtung senkrecht zu der Flügelebene 5 betrachtet an einer Innenseite des Drehflügels 1. Die zweite Dichtungsebene bildet mithin die innere Dichtungsebene 40. Hierzu wirkt der Flügelrahmen 4 mit einer mit dem Festrahmen 12 verbundenen Rahmendichtung 30 zusammen. Diese Rahmendichtung 30 ist vergleichbar zu der Flügeldichtung 11 von einem gummiartigen Material gebildet und an einem jeweiligen Überstand 38 eines jeweiligen Rahmenprofils 43, 44, 45 angeordnet. Anders als die Flügeldichtung 11 ist die Rahmendichtung 30 nicht in sich geschlossen ausgebildet, da sie im Bereich der Bodenschwelle 32 keinen Abschnitt aufweist. Dies ergibt sich besonders gut anhand von Figur 8 .
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In dem gezeigten Beispiel ist das Entwässerungsprofil 14 bevorzugt mit zwei relativ zueinander geneigten Schenkeln 21, 22 ausgebildet. Dies ergibt sich besonders gut anhand von Figur 10 . Der erste Schenkel 21 erstreckt sich innerhalb einer ersten Ebene 19, während der zweite Schenkel 22 sich in einer zweiten Ebene 20 erstreckt. Die beiden Ebenen 19, 20 sind hier und vorzugsweise derart relativ zueinander orientiert, dass sie gemeinsam einen Winkel 23 von ca. 60° einschließen. Die beiden Schenkel 21, 22 sind an einander zugewandten Enden miteinander verbunden bzw. gehen ineinander über, wodurch sich die Rinnenform des Entwässerungsprofils 14 ergibt. Der erste Schenkel 21 ist kürzer ausgebildet als der zweite Schenkel 22. Bei bestimmungsgemäßer Ausrichtung des Entwässerungsprofils 14 ist die erste Ebene 19 vertikal bzw. parallel zu der Flügelebene 5 orientiert. An einer dem zweiten Schenkel 22 abgewandten Außenseite des ersten Schenkels 21 ist hier und vorzugsweise ein Klebestreifen 17 angesetzt, mittels dessen das Entwässerungsprofil 14 besonders einfach mit dem oberen horizontalen Flügelprofil 6 verbunden werden kann. Hier und vorzugsweise ist das Entwässerungsprofil 14 mittels des Klebestreifens 17 mit einer in sich planen Kontaktfläche 18 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 verbunden. An dem zweiten Schenkel 22 ist an einer von dem ersten Schenkel 21 abgewandten Unterseite eine in sich plane Auflagefläche 36 ausgebildet, mit der des Entwässerungsprofil 14 auf eine zugehörige Fläche des oberen horizontalen Flügelprofils 6 aufgesetzt werden kann bzw. ist.
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Die schräge Orientierung des zweiten Schenkels 22 bezogen auf den ersten Schenkel 21 hat zum einen den Effekt, dass auf das Entwässerungsprofil 14 herabfallendes Wasser durch Wirkung der Schwerkraft entlang des zweiten Schenkels 22 in Richtung des dem ersten Schenkel 21 zugewandten Endes des zweiten Schenkels 22 geführt wird. Zum zweiten ergibt sich durch die Orientierung des zweiten Schenkels 22 eine Führungsfunktion für ein Bohrwerkzeug für die Einbringung der vorstehend bereits beschriebenen Durchbrüche 28, 29. Somit ist es bei der Montage des Entwässerungsprofils 14 besonders einfach, einen jeweiligen Bohrer korrekt auszurichten, um die gewünschte Hohlkammer 16 des oberen horizontalen Flügelprofils 6 zu "treffen". Hierzu ist der Bohrer lediglich an dem zweiten Schenkel 22 des Entwässerungsprofils 14 anzulegen bzw. parallel zu der zweiten Ebene 20 anzusetzen und sodann in Betrieb zu nehmen. Die gewünschte Achse 34 des Durchbruchs 28, 29, entlang dieser hergestellt werden soll, ist parallel zu der zweiten Ebene 20 orientiert. Ein versehentliches Anbohren einer "falschen" Hohlkammer des oberen horizontalen Flügelprofils 6 wird auf diese Weise vermieden. Das Material des oberen horizontalen Flügelprofils 6, das im Zuge der Herstellung des Durchbruchs 29 entfernt wird, ist in Figur 9 schraffiert dargestellt.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Drehflügel
- 2
- Drehachse
- 3
- Raumbegrenzungselement
- 4
- Flügelrahmen
- 5
- Flügelebene
- 6
- oberes horizontales Flügelprofil
- 7
- erstes vertikales Flügelprofil
- 8
- zweites vertikales Flügelprofil
- 9
- unteres horizontales Flügelprofil
- 10
- Füllung
- 11
- Flügeldichtung
- 12
- Festrahmen
- 13
- Raumöffnung
- 14
- Entwässerungsprofil
- 15
- Endkappe
- 16
- Hohlkammer
- 17
- Klebestreifen
- 18
- Kontaktfläche
- 19
- erste Ebene
- 20
- zweite Ebene
- 21
- erster Schenke
- 22
- zweiter Schenkel
- 23
- Winkel
- 24
- Ableitungsbereich
- 25
- Profilachse
- 26
- Überstand
- 27
- Verbindungsmittel
- 28
- Durchbruch im Entwässerungsprofil
- 29
- Durchbruch im Flügelprofil
- 30
- Rahmendichtung
- 31
- Hohlkammer
- 32
- Bodenschwelle
- 33
- Entwässerungsöffnung
- 34
- Achse des Durchbruchs
- 35
- Gegenprofil für das Verbindungsmittel
- 36
- Auflagefläche
- 37
- Klemmprofil
- 38
- Überstand
- 39
- Äußere Dichtungsebene
- 40
- Innere Dichtungsebene
- 41
- oberer Abschnitt der Flügeldichtung
- 42
- Hohlkammer
- 43
- Oberes horizontales Rahmenprofil
- 44
- Erstes vertikales Rahmenprofil
- 45
- Zweites vertikales Rahmenprofil
- 46
- Wassertropfen
- 47
- Wassertropfen
- 48
- Wassertropfen
- 49
- Pfeil
- 50
- Wassertropfen
- 51
- Wassertropfen
- 52
- Ecke
- 53
- Endkante
- 54
- Abstand
- 55
- Kontaktfläche
- 56
- Formschlussbereich
- 57
- Hinterschnitt
- 58
- Versatz
- 59
- Schwerpunkt des oberen Abschnitts
- 60
- Schwerpunkt des Entwässerungsprofils
- 61
- erste Ebene
- 62
- zweite Ebene