EP4739832A1 - Waschautomat und/oder trockenautomat - Google Patents

Waschautomat und/oder trockenautomat

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Publication number
EP4739832A1
EP4739832A1 EP24731577.3A EP24731577A EP4739832A1 EP 4739832 A1 EP4739832 A1 EP 4739832A1 EP 24731577 A EP24731577 A EP 24731577A EP 4739832 A1 EP4739832 A1 EP 4739832A1
Authority
EP
European Patent Office
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washing machine
operating element
flexible operating
flexible
dryer
Prior art date
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Pending
Application number
EP24731577.3A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Beate Schröder
Darko Radusin
Jonas Götze
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Miele und Cie KG
Original Assignee
Miele und Cie KG
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Filing date
Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/12Casings; Tubs
    • D06F39/14Doors or covers; Securing means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Abstract

Waschautomat und/oder Trockenautomat Die Erfindung betrifft einen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten, aufweisend - ein Gehäuse mit einer Vorderwand (10); - ein Verschlusselement (11), das in einer geschlossenen Position unterhalb der Vorderwand (10) bzw in der Vorderwand (10) angeordnet ist und in einer geöffneten Position aus der Vorderwand (10) ausgeklappt ist; - ein flexibles Bedienelement (1), das an dem Verschlusselement (11) befestigt ist und ausgebildet ist, bei Bedienung ein Schwenken des Verschlusselements (11) aus der geschlossenen Position in die geöffnete Position zu veranlassen, wobei das flexible Bedienelement (1) in seiner Form und seiner Ausrichtung in Bezug zum Verschlusselement (11) fixiert ist.

Description

Beschreibung
Waschautomat und/oder Trockenautomat
Die Erfindung betrifft einen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten, der ein Gehäuse mit einer Vorderwand und eine Sockelklappe aufweist, die in einer geschlossenen Position unterhalb der Vorderwand angeordnet ist und in einer geöffneten Position aus der Vorderwand ausgeklappt ist. Eine solche Sockelklappe ist üblicherweise als eine Serviceklappe bei dem Waschautomaten für einen Flusenfilter und ggf. eine Dosiereinrichtung bzw. bei dem Trockenautomaten für eine Entnahme eines Tiefenfilters vorgesehen. Sie ist üblicherweise als eine plane Platte ausgebildet, die in einer Ebene mit einer die Vorderwand des Wasch- und/oder Trockenautomaten ausbildenden Platte liegt.
Es ist bekannt, die Sockelklappe mithilfe von Push-Pull-Elementen, Schwenkstopfen oder Griffmulden zu betätigen, federvorzuspannen und zu entriegeln oder elektromechanisch aufzuwerfen. Dadurch ergeben sich Nachteile wie z.B. optische Einbußen wie z.B. große, teils keilige Fugen zum Betätigen der Push-Pull-Mechanik, störende Ausformungen für Griffmulden, Trennfugen mehrteiliger Umsetzungen etc., eine erhöhte Komplexität in der Bauteil-/Baugruppen-Werkzeugentwicklung und entsprechend hohe Kosten. Zudem besteht ein Konflikt zwischen einem möglichst geringen Einfluss auf das optische Erscheinungsbild des Wasch- und/oder Trockenautomaten und einer möglichst offensichtlichen und benutzerfreundlichen Bedienung der Sockelklappe.
Es besteht daher ein Bedarf an einem Waschautomaten und/oder Trockenautomaten mit einem Bedienelement, das die beschriebenen Nachteile überwindet, insbesondere mit einem optisch ansprechenden, offensichtlichen und einfach zu bedienenden Bedienelement zum Bedienen der Sockelklappe.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten mit einem optisch ansprechenden, selbsterklärendem und einfach zu bedienendem Bedienelement zum Bedienen der Sockelklappe bereitzustellen.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben der Bereitstellung eines optisch, ansprechenden, offensichtlichen einfach zu bedienenden Bedienelements für die Sockelklappe darin, dass ein verbessertes Benutzer-Erlebnis ermöglich wird, die vorstehend beschrieben Nachteile überwunden werden und das flexible Bedienelement mit einem Schriftzug versehen werden kann. Die Ausrichtung des flexiblen Bedienelements relativ zur Vorderwand kann in der von dem Hersteller gewünschten Ausrichtung umgesetzt werden. Dadurch werden das ansprechende Erscheinungsbild, die gute Lesbarkeit des Schriftzugs und eine optimale Bedienbarkeit gewährleistet. Das flexible Bedienelement und seine Ausrichtung werden eindeutig definiert, so dass es sich mit vordefinierter Richtungsvorgabe von der Vorderwand erstreckt.
Die Erfindung betrifft einen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten, aufweisend ein Gehäuse mit einer Vorderwand; ein Verschlusselement, die in einer geschlossenen Position unterhalb der Vorderwand oder in der Vorderwand angeordnet ist und in einer geöffneten Position aus der Vorderwand ausgeklappt ist; ein flexibles Bedienelement, welches an dem Verschlusselement befestigt ist und ausgebildet ist, bei Bedienung ein Schwenken des Verschlusselements aus der geschlossenen Position in die geöffnete Position zu veranlassen, wobei das flexible Bedienelement in seiner Form und seiner Ausrichtung in Bezug zum Verschlusselement fixiert ist.
Das Verschlusselement kann als Sockelklappe unterhalb der Vorderwand oder im unteren Bereich der Vorderwand angeordnet sein. In einer anderen Ausführung kann das Verschlusselement eine Tür zum Verschließen der Beladungsöffnung sein. Die Beladungsöffnung dient zum Zugriff zum Behandlungsraum, also zur Waschtrommel oder zur Trocknertrommel.
Bevorzugt ist das flexible Bedienelement als textiles Bedienelement ausgebildet. Bevorzugter ist das flexible Bedienelement als textile Lasche ausgebildet.
Zum Erreichen der von dem Hersteller gewünschten Ausrichtung des flexiblen Bedienelements gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nachstehend werden drei der Möglichkeiten detaillierter dargestellt.
Eine erste Möglichkeit zum Erreichen der fixierten Form und Ausrichtung ist mittels thermischen Umformens während der Herstellung des flexiblen Bedienelements. Durch das Einbringen von Wärme und Druck über einen bestimmten Zeitraum mittels eines Heizelements kann die Ausrichtung des flexiblen Bedienelements aus thermoplastischen Materialien oder (Kunst-)Fasern verändert und fixiert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das flexible Bedienelement aus einem thermoplastisch verformbaren Material und/oder Fasern wie beispielsweise Kunstfasern ausgebildet. Diese sind bei einem vorbestimmten Temperaturbereich leicht verformbar.
Bevorzugt ist das flexible Bedienelement mittels Einbringens von Wärme und/oder Druck über einen vorbestimmten Zeitraum mittels eines Heizelements in seiner Form und Ausrichtung fixiert. Beispielsweise wird das flexible Bedienelement in einer geeigneten Vorrichtung aufgenommen und gebügelt, um einen definierten Knick mit einem vorbestimmten Abstehwinkel zu erzeugen. Dazu ist eine textile Lasche als Bedienelement gut geeignet.
Eine zweite Möglichkeit zum Erreichen der fixierten Form und Ausrichtung ist die Verwendung einer Einlegerkomponente bzw. eines Einlegers. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das flexible Bedienelement mit einem steifen Einleger versehen, der derart ausgebildet und an dem flexiblen Bedienelement angeordnet ist, dass er dieses in seiner Form und Ausrichtung fixiert. Durch die Verwendung des steifen Einlegers wird insbesondere die Ausrichtung des flexiblen Bedienelements erzwungen.
Bevorzugt weist das flexible Bedienelement zwei flexible Schichten auf, zwischen denen der steife Einleger angeordnet. D.h., der steife Einleger ist innerhalb der zwei flexiblen Schichten angeordnet. Die flexiblen Schichten sind bevorzugt flexible Textilschichten. Alternativ oder zusätzlich kann der steife Einleger oder ein weiterer steifer Einleger an einer Außenseite des flexiblen Bedienelements angeordnet sein. Z.B., kann der steife Einleger oberhalb bzw. unterhalb des flexiblen Bedienelements angeordnet sein, wobei die Oberseite und Unterseite des flexiblen Bedienelements bevorzugt flächig ausgebildet sind. Positions- und Richtungsangaben beziehen sich auf eine betriebsgemäße Aufstellposition des Waschautomaten und/oder Trockenautomaten.
Der steife Einleger kann auf jedwede Weise mit dem flexiblen Bedienelement verbunden sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der steife Einleger kraft- und/oder formschlüssig mit dem flexiblen Bedienelement verbunden. Beispielsweise ist der steife Einleger kraftschlüssig an das flexible Bedienelement angedrückt und/oder mittels Kleben gefügt. Die Verbindung kann bevorzugt auch stoffschlüssig erfolgen, beispielsweise durch Vulkanisieren oder partiellem verschmelzen des Einlegers mit dem Bedienelement.
Eine dritte Möglichkeit zum Erreichen der fixierten Form und Ausrichtung ist die Verwendung von formgebenden Sockelklappe-Bauteilen. Bevorzugt weist die Sockelklappe eine formgebende Geometrie auf, die das flexible Bedienelement in seiner Form und Ausrichtung fixiert. Bei dieser Ausgestaltung sind keine separaten Bauteile wie der steife Einleger und kein bestimmtes Material für das flexible Bedienelement erforderlich, um das flexible Bedienelement in seiner Form und Ausrichtung zu fixieren. Bevorzugt weist die Sockelklappe ein oder mehrere Gehäusebauteile auf, welche zur Anbindung des flexiblen Bedienelements verwendet werden und die an einer Öffnung über formgebende Geometrien verfügen, welche die Form und Ausrichtung des flexiblen Bedienelements definieren.
Bevorzugt ist das flexible Bedienelement an einer Innenseite der Sockelklappe befestigt, die zu einem Inneren des Waschautomaten und/oder Trockenautomaten weist und wird von der Innenseite zu einer Außenseite des Waschautomaten und/oder Trockenautomaten geführt, um von einem Benutzer bedienbar zu sein. Bevorzugt weist die Sockelklappe bzw. das Gehäusebauteil eine Öffnung auf, durch die das flexible Bedienelement geführt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das flexible Bedienelement zwischen Gehäusebauteilen der Sockelklappe befestigt. Dadurch wird eine Beschädigung ihrer Befestigung an dem Gehäusebauteil verhindert und/reduziert. Bevorzugt bilden die Gehäusebauteile eine Bauteilgruppe aus, die an einem weiteren, die Sockelklappe ausbildenden Gehäusebauteil befestigt sind. Diese Bauteilgruppe kann vormontiert sein und an der Innenseite der Sockelklappe eingesetzt sein. Alternativ kann das flexible Bedienelement wie z.B. die textile Lasche direkt an der Innenseite der Sockelklappe befestigt und/oder daran angebunden sein. Anbindungspunkte und formgebende Geometrien können entsprechend in das Sockelklappenbauteil integriert sein.
Bevorzugt weist die Sockelklappe bzw. deren Gehäusebauteil eine Öffnung auf, durch die die verdeckten funktionalen Komponenten, wie Filter, Pumpe oder Vorratsbehälter für Behandlungsmittel zugegriffen werden kann.
Insgesamt kann das Bedienelement als flexible Lasche aus Textil oder einem Gewebe ausgebildet sein, wobei der Steife Einleger eine partielle Stabilisierung der Lasche vornimmt, derart, dass diese in einem Winkel bezüglich der Ebene der Frontwand bzw. der Frontfläche des Verschlusselements absteht. Bevorzugt ist das Bedienelement derart ausgebildet, dass es in einem Winkel im Bereich von 5° bis 90°, bevorzugt 10° bis 75° bezüglich der frontseitigen Ebene des Verschlusselements oder Sockelklappe absteht. Entsprechend kann der steife Einleger derart ausgeformt sein, dass sich eine solche Positionierung der Lasche einstellt, wenn diese frei liegt bzw. nicht vom Benutzer in eine Richtung gebogen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
Fig. 1 eine Vorderansicht auf einen erfindungsgemäßen Waschautomaten und/oder T rockenautomaten; Fig. 2 eine Querschnittsansicht einzelner Bauteile des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten;
Fig. 3 eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 4 eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 5 eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer dritten Ausführungsform;
Fig. 6 eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer vierten Ausführungsform; und
Fig. 7 eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer fünften Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht auf einen erfindungsgemäßen Waschautomaten und/oder Trockenautomaten. Der Waschautomat und/oder Trockenautomat weist ein Gehäuse mit einer Vorderwand 10, eine Sockelklappe 11 , die in einer geschlossenen Position unterhalb der Vorderwand 10 angeordnet ist und in einer geöffneten Position aus der Vorderwand 10 ausgeklappt ist, und ein flexibles Bedienelement 1 auf, das an der Sockelklappe 11 befestigt ist und ausgebildet ist, bei Bedienung ein Schwenken der Sockelklappe 11 aus der geschlossenen Position in die geöffnete Position zu veranlassen. Das flexible Bedienelement 1 in seiner Form und seiner Ausrichtung in Bezug zur Sockelklappe 11 fixiert.
Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht einzelner Bauteile des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten. Als einzelne Bauteile bzw. Einzelteile sind das flexible Bedienelement 1 sowie zwei Gehäusebauteile 2,4 gezeigt, die ausgebildet sind, das flexible Bedienelement 1 teilweise einzuhausen. Das Gehäusebauteil 4 weist einen Befestigungspunkt 3, an dem das flexible Bedienelement 1 form- und/oder kraftschlüssig befestigt werden kann, sowie eine Öffnung 9, durch die das flexible Bedienelement 1 durchgeführt werden kann. Die Gehäusebauteile 2, 4 samt integrierten Bedienelement 1, wie in den Fig. 3 bis 7 gezeigt, sind an einer Innenseite (nicht gezeigt) der Sockelklappe (nicht gezeigt) befestigt, die zu einem Inneren des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten weist und wird von der Innenseite zu einer Außenseite des
Waschautomaten und/oder Trockenautomaten geführt, um von einem Benutzer bedienbar zu sein. Das Gehäusebauteil 2 ist ein optionales Bauteil.
Fig. 3 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer ersten Ausführungsform. In der ersten Ausführungsform ist das flexible Bedienelement 1 aus einem thermoplastisch verformbaren Material und/oder Fasern ausgebildet und an dem Befestigungspunkt 3 formschlüssig und optional kraftschlüssig verbunden.
Zur Herstellung ist das in Fig. 3 gezeigte flexible Bedienelement 1 einer thermischen Umformung unterzogen worden. Durch Einbringen von Wärme und Druck über einen bestimmten Zeitraum mittels eines Heizelements werden die Form und die Ausrichtung des flexiblen Bedienelements 1 aus thermoplastischen Materialien oder (Kunst-)Fasern verändert und fixiert. Anschließend wird das flexible Bedienelement 1 an dem Befestigungspunkt 3 befestigt und werden die Gehäusebauteile 2,4 aneinander befestigt. Die so erhaltene in Fig. 3 gezeigte Bauteilgruppe wird dann wie vorstehend zu Fig. 2 beschrieben an der Innenseite der Sockelklappe befestigt.
Fig. 4 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer zweiten Ausführungsform. Die in Fig. 4 gezeigte Bauteilgruppe weist die in Fig. 2 gezeigten Einzelteile und weiterhin einen steifen Einleger 5 auf. Das flexible Bedienelement 1 ist mit dem steifen Einleger 5 versehen, der derart ausgebildet und an dem flexiblen Bedienelement 1 angeordnet ist, dass er dieses in seiner Form und Ausrichtung fixiert. Das flexible Bedienelement 1 ist an dem Befestigungspunkt 3 befestigt. Die Gehäusebauteile 2,4 sind aneinander befestigt. Die so erhaltene, in Fig. 3 gezeigte Bauteilgruppe wird dann wie vorstehend zu Fig. 2 beschrieben an der Innenseite der Sockelklappe befestigt. Das flexible Bedienelement 1 weist eine flexible Schicht 7 und eine weitere flexible Schicht 8 auf, zwischen denen der steife Einleger 5 angeordnet ist.
Zur Herstellung wird der steife Einleger 5 zwischen die flexible Schicht 7 und die weitere flexible Schicht 8 eingelegt und kraft- und/oder formschlüssig verbunden. Anschließend wird das flexible Bedienelement 1 an dem Befestigungspunkt 3 befestigt und werden die Gehäusebauteile 2,4 aneinander befestigt.
Fig. 5 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer dritten Ausführungsform. Die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform entspricht der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform mit dem Unterschied, dass der steife Einleger 5 nicht zwischen zwei flexible Schichten eingelegt ist, sondern auf einer Oberseite des flexiblen Bedienelements 1 angebracht ist.
Fig. 6 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer vierten Ausführungsform. Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform entspricht der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform mit dem Unterschied, dass der steife Einleger 5 nicht auf einer Oberseite, sondern auf einer Unterseite des flexiblen Bedienelements 1 angebracht ist. Fig. 7 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten und/oder Trockenautomaten gemäß einer fünften Ausführungsform. Die gezeigten Einzelteile entsprechen den in Fig. 2 gezeigten Einzelteilen mit dem Unterschied, dass das Gehäusebauteil 4 eine formgebende Geometrie 6 aufweist, die das flexible Bedienelement 1 in seiner Form und Ausrichtung fixiert. Das flexible Bedienelement 1 erstreckt sich durch die formgebende Geometrie 6 und ist dadurch in seiner Form und Ausrichtung fixiert. Das flexible Bedienelement 1 ist an dem Befestigungspunkt 3 befestigt. Die Gehäusebauteile 2,4 sind aneinander befestigt. Die in so erhaltene in Fig. 7 gezeigte Bauteilgruppe wird dann wie vorstehend zu Fig. 2 beschrieben an der Innenseite der Sockelklappe befestigt.
Bezugszeichenliste
1 Bedienelement
2 Gehäusebauteil
3 Befestigung 4 Gehäusebauteil
5 Einleger
6 formgebende Geometrie
7 Schicht
8 weitere Schicht 9 Öffnung
10 Vorderwand
11 Sockelklappe

Claims

Patentansprüche
1. Waschautomat und/oder T rockenautomat, aufweisend ein Gehäuse mit einer Vorderwand (10); eine Verschlusselement (11), die in einer geschlossenen Position unterhalb der Vorderwand (10) oder in der Vorderwand (10) angeordnet ist und in einer geöffneten Position aus der frontseitigen Ebene Vorderwand (10) ausgeklappt ist; ein flexibles Bedienelement (1), das am Verschlusselement (11) befestigt ist und ausgebildet ist, bei Bedienung ein Schwenken des Verschlusselements (11) aus der geschlossenen Position in die geöffnete Position zu veranlassen, wobei das flexible Bedienelement (1) in seiner Form und seiner Ausrichtung in Bezug zum Verschlusselement (11) fixiert ist.
2. Waschautomat und/oder Trockenautomat, wobei das Verschlusselement (11) eine Sockelklappe oder eine Tür zum Verschließen einer Befüllöffnung ist.
3. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Bedienelement (1) aus einem thermoplastisch verformbaren Material und/oder Fasern ausgebildet ist.
4. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Bedienelement (1) mittels Einbringens von Wärme und/oder Druck über einen vorbestimmten Zeitraum mittels eines Heizelements in seiner Form und Ausrichtung fixiert ist.
5. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Bedienelement (1) mit einem steifen Einleger (5) versehen ist, der derart ausgebildet und an dem flexiblen Bedienelement (1) angeordnet ist, dass er dieses in seiner Form und Ausrichtung fixiert.
6. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Bedienelement (1) zwei flexible Schichten aufweist, zwischen denen der steife Einleger (5) angeordnet ist, und/oder dass der steife Einleger (5) an einer Außenseite des flexiblen Bedienelements (1) angeordnet ist.
7. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der steife Einleger (5) kraft- und/oder formschlüssig und/oder stoffschlüssig mit dem flexiblen Bedienelement (1) verbunden ist.
8. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (11) eine formgebende Geometrie aufweist, die das flexible Bedienelement (1) in seiner Form und Ausrichtung fixiert.
9. Waschautomat und/oder T rockenautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Bedienelement (1) an einer Innenseite des
Verschlusselements (11) befestigt ist, die zu einem Inneren des Waschautomaten und/oder Trockenautomaten weist.
10. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelklappe (11) Gehäusebauteile (2, 4) aufweist und das flexible Bedienelement (1) zwischen den Gehäusebauteilen (2, 4) der Sockelklappe (11) befestigt ist.
11. Waschautomat und/oder Trockenautomat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusebauteile (2, 4) eine Bauteilgruppe ausbilden, die an einem weiteren, die Sockelklappe (11) ausbildenden Gehäusebauteil befestigt sind.
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