EP4719875A1 - Modularer fahrradrahmen sowie modulare baureihe für geometrisch ähnliche fahrradrahmen - Google Patents

Modularer fahrradrahmen sowie modulare baureihe für geometrisch ähnliche fahrradrahmen

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EP4719875A1
EP4719875A1 EP24727661.1A EP24727661A EP4719875A1 EP 4719875 A1 EP4719875 A1 EP 4719875A1 EP 24727661 A EP24727661 A EP 24727661A EP 4719875 A1 EP4719875 A1 EP 4719875A1
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EP
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frame
elements
modular
bicycle frame
tooth
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EP24727661.1A
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Frank Blase
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Igus GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen modularen Fahrradrahmen 1, umfassend mehrere Rahmenelemente 4, 7, 8, 9, 10, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69 und Gehäusebereiche 3, 6, T, wobei Rahmenelemente 4, 7, 8 einer ersten Kategorie vorgesehen sind, die wenigstens je ein Verbindungsende 12, 13, 14, 15, 16, 17 aufweisen. Ein Verbindungsende 12, 13, 14, 15, 16, 17 wenigstens eines ersten Rahmenelements 4, 7, 8 sowie wenigstens ein Verbindungsende 12, 13, 14, 15, 16, 17 eines zweiten Rahmenelements 4, 7, 8 sind im verbunden Zustand fluchtend zueinander angeordnet, und diese Verbindungsenden 12, 13, 14, 15, 16, 17 der Rahmenelemente 4, 7, 8 weisen wenigstens je eine Verbindungskontur C1, C2, C3, C4, C5, C6 auf, vorzugsweise eine Formschlusskontur, mit der Maßgabe, dass wenigstens ein Rahmenelement einer zweiten Kategorie vorgesehen ist, welches als Kopplungselement 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69 ausgelegt ist, wobei das Kopplungselement 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69 seinerseits wenigstens eine Verbindungskontur E1, E2, E3, E4 aufweist, vorzugsweise eine Formschlusskontur, welche Verbindungskontur E1, E2, E3, E4 bereichsweise komplementär zu der Verbindungskontur C1, C2, C3, C4, C5, C6 des Verbindungsendes 12, 13, 14, 15, 16, 17 des ersten Rahmenelements 4, 7, 8 und bereichsweise komplementär zu der Verbindungskontur C1, C2, C3, C4, C5, C6 des Verbindungsendes 12, 13, 14, 15, 16, 17 des zweiten Rahmenelements 4, 7, 8 ausgebildet ist.

Description

Modularer Fahrradrahmen sowie modulare Baureihe für geometrisch ähnliche Fahrradrahmen
Die Erfindung betrifft einen modularen Fahrradrahmen, umfassend mehrere Rahmenelemente und Gehäusebereiche , wobei Rahmenelemente einer ersten Kategorie vorgesehen sind, die wenigstens j e ein Verbindungsende aufweisen . Des Weiteren wird eine modulare Baureihe für geometrisch ähnliche Fahrradrahmen basierend auf dem vorliegenden Fahrradrahmen-Konzept vorgeschlagen .
Bekannt sind Fahrradrahmen, die modular aus Rahmenelementen, wie Rohrelementen und Kopplungselementen zusammengefügt sind . Dabei sind die Kopplungselemente , etwa Muffen, an Knotenpunkten vorgesehen, um Verbindungsenden der Rahmenelemente mittelbar miteinander zu verbinden . Die Rohrelemente und Kopplungselemente solcher Fahrradrahmen sind aus Metall oder aus Kunststoff hergestellt . Sie werden durch ein j eweils geeignetes Verbindungsverfahren zusammengefügt , wie Löten, Schweißen oder Kleben . Darüber hinaus ist z . B . aus der Veröffentlichung DE 74 32 809 U ein Fahrradrahmen bekannt , vorzugsweise aus einem faserverstärkten Kunststoff , welcher mittels eines großen Formungswerkzeugs hergestellt ist , beispielsweise in Monocoque-Bauweise mit einem Rahmenelement , das aus Halbschalenteilen zusammengesetzt ist . Die Herstellung in einem großen Formungswerkzeug bedeutet einen hohen Aufwand . Diese Methode wirkt sich z . B . nachteilig aus , wenn Fahrradrahmen in unterschiedlicher Rahmengröße hergestellt werden sollen . Mehrere große Formungswerkzeuge verursachen hohe Kosten . In diesem Fall haben Fahrradrahmen einen Vorteil , welche aus Rahmenelementen zusammenfügbar sind .
Ein modularer Fahrradrahmen ist beispielsweise aus der DE 694 18 046 T2 bekannt . Er ist aus einem thermoplastischen Werkstoff hergestellt und umfasst Rahmenelemente ( Profile ) sowie sogenannte Verbindungsgehäuse . Die Rahmenelemente weisen Verbindungsenden auf , die mit Zapfen versehen sind . Die Zapfen werden in die Verbindungsgehäuse eingesteckt . Die Montage und die Verbindung eines Rahmenelements mit dem Verbindungsgehäuse soll gemäß diesem Stand der Technik durch einen Wärmeschwund des Thermoplastes nach der Formgebung während der Abkühlung gesichert sein . Die Herstellung dieses bekannten modularen Fahrradrahmens wird für sehr aufwändig und eher unflexibel gehalten .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde , einen modularen Fahrradrahmen vorzuschlagen, der mehrere Rahmenelemente und Gehäusebereiche umfasst , die sich einfacher verbinden lassen, wobei möglichst die Herstellung einer modularen Baureihe geometrisch ähnlicher Fahrradrahmen begünstigt sein soll .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst , dass ein Verbindungsende wenigstens eines ersten Rahmenelements sowie wenigstens ein Verbindungsende eines zweiten Rahmenelements im verbundenen Zustand fluchtend zueinander angeordnet sind, und wobei diese Verbindungsenden der Rahmenelemente wenigstens j e eine Verbindungskontur aufweisen, vorzugsweise eine Formschlusskontur, mit der Maßgabe , dass wenigstens ein Rahmenelement einer zweiten Kategorie vorgesehen ist , welches als Kopplungselement ausgelegt ist , wobei das Kopplungselement seinerseits eine Verbindungskontur, vorzugsweise als Formschlusskontur, aufweist , welche Verbindungskontur bereichsweise komplementär zu der Verbindungskontur des Verbindungsendes des ersten Rahmenelements und bereichsweise komplementär zu der Verbindungskontur des Verbindungsendes des zweiten Rahmenelements ausgebildet ist .
Die Indi zierung der Rahmenelemente als „erstes und zweites" ist stets allgemein zu verstehen ; sie bezieht sich auf die räumlich-körperliche Beziehung j egliches (ersten) Rahmenelements , das mit einem anderen ( zweiten) Rahmenelement verbunden werden soll beziehungsweise verbunden ist . Der Begriff „fluchtend" bedeutet im Sinne der Erfindung, die Verbindungsenden zweier Rahmenelemente sind gegeneinandergestoßen oder mindestens in der Stoßrichtung nahe beieinander angeordnet und dabei ohne nennenswerten seitlichen Versatz zueinander und ohne nennenswerten Winkelversatz zueinander positioniert .
Die vorgeschlagene Maßnahme ermöglicht eine Verbindung zweier Rahmenelemente ohne die sonst üblichen Verbindungsverfahren, wie Löten, Schweißen oder Kleben . Zwar kann im Prinzip zusätzlich ein Klebstoff verwendet werden, was aber für die lasttragenden Bestandteile der Hauptverbindung verzichtbar ist . Zweckmäßig kann ein Kleber aber als Sicherungsmittel vorgesehen sein, um einem ungewollten Lösen der Verbindung entgegenzuwirken, wie unten noch erläutert wird . Die Verbindungskonturen können prinzipiell als Reibschlusskonturen ausgelegt sein . Bevorzugt sind sie j edoch als Formschlusskonturen vorgesehen oder wirken im Wesentlichen formschlüssig miteinander, wobei die formschlüssige Wirkung, um einen reibschlüssigen Effekt ergänzt sein kann .
Für die Montage zweier Rahmenelemente werden deren Verbindungsenden gegeneinandergesetzt und zwar im oben angegebenen Sinne fluchtend . Beide Verbindungsenden weisen einen im We- sentlichen gleichen Querschnitt auf . An der Außenseite der Verbindungsenden ist zweckmäßig j eweils eine Formschlusskontur vorgesehen . Zur Verbindung der beiden Rahmenelemente wird das Kopplungselement , das seinerseits eine Formschlusskontur aufweist , in Kontakt gebracht mit den beiden nebeneinander liegenden Formschlusskonturen der zu verbindenden Rahmenelemente . Das Kopplungselement ist zu dem Zweck mit einer Formschlusskontur versehen, die bereichsweise komplementär ist zu j ener Formschlusskontur des ersten Rahmenelements und bereichsweise komplementär zu j ener Formschlusskontur des zweiten Rahmenelements . Auf diese Weise überlappt das Kopplungselement die Verbindungsenden der beiden Rahmenelemente , die zu verbinden sind, und stellt auf diese Weise die mechanische Verbindung zwischen diesen beiden Rahmenelementen her .
Zweckmäßig ist das erste Rahmenelement mit einem Oberrohrelement und einem Steuerkopf-Gehäusebereich versehen .
Das Oberrahmenelement und der Steuerkopf-Gehäusebereich können zusammengefasst sein zu einem integrierten Oberrahmenelement .
Das zweite Rahmenelement ist einfacherweise mit einem Unterrohrelement und einem Tretantrieb-Gehäusebereich versehen .
Besonders nützlich ist es , wenn das Unterrohrelement und der Tretantrieb-Gehäusebereich zusammengefasst sind zu einem integrierten Unterrahmenelement .
Die integrierten Rahmenelemente , wie das Oberrahmenelement und das Unterrahmenelement weisen eine reduzierte Bauteilgröße auf , welche es erlaubt , das entsprechende Rahmenelement mittels eines relativ kleinen Werkzeugs herzustellen, beispielsweise in einem Urformverfahren, wie Gießen oder Spritzgießen . Die integrierte Gestalt des Rahmenelements begünstigt auch eine Herstellung mittels eines 3D-
Druckverf ährens . Die reduzierte Bauteilgröße erlaubt es , das integrierte Rahmenelement mittels eines relativ kleinen 3D- Druckers erzeugen zu können . Solche kleineren Geräte zum 3D- Druck stehen in größer Anzahl zur Verfügung und sind kostengünstiger anzuschaffen und zu betreiben, als Großgeräte , welche sich zum 3D-Druck eines vollständigen Fahrradrahmens eignen würden . Die vorgeschlagene Maßnahme reduziert die Bauteilgröße auf ein vernünftiges Maß . Geometrieabhängige Kostenanteile , die bei der Herstellung des Fahrradrahmens auftreten, können so reduziert werden .
Ein drittes Rahmenelement der ersten Kategorie kann als Sattelstützen-Rahmenelement ausgebildet sein .
Von den folgenden Rahmenelementen : Oberrahmenelement , Unterrahmenelement sowie Sattelstützen-Rahmenelement , ist vorteilhaft wenigstens ein Rahmenelement mit j e zwei Verbindungsenden versehen, wobei die beiden Verbindungsenden wenigstens j e eine Verbindungskontur aufweisen, vorzugsweise ist wenigstens eine Verbindungskontur als Formschlusskontur ausgeführt .
An j edem Verbindungsende können symmetrisch zwei Formschlusskonturen links und rechts auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sein . In Bezug zum Fahrradrahmen sind die Formschlusskonturen zweckmäßig auf der linken Seite beziehungsweise auf der rechten Seite des Fahrradrahmens angeordnet .
Für die Stabilität des Fahrradrahmens ist es nützlich, wenn die an den Verbindungsenden der Rahmenelemente vorgesehenen Formschlusskonturen mit Verzahnungselementen versehen sind .
Es können zwei Kopplungselemente symmetrisch angeordnet sein, wobei vorteilhaft j edes Kopplungselement mit einer Formschlusskontur versehen ist .
Bevorzugt sind die Formschlusskonturen der Rahmenelemente mit Verzahnungselementen versehen . Ebenso kann die Formschlusskontur eines j eden Kopplungselements mit Verzahnungselementen versehen sein . Die Verzahnungselemente zweier zu verbindender Rahmenelemente sind komplementär zu den Verzahnungselementen eines Kopplungselements . Im montierten Zustand überlappt das Kopplungselement die zu verbindenden Rahmenelemente , so dass die komplementären Verzahnungselemente sich in formschlüssigem Eingriff befinden .
Vorteilhaft sind solche Verzahnungselemente vorgesehen, die Zähne mit keilförmigem Querschnitt sowie dazwischenliegende Zahnlücken aufweisen . Die Keilform der Zähne hat den großen Vorteil , dass sich die formschlüssige Verbindung mit einer durch eine Verkeilung erzielbare kraf tschlüssigen Komponente der Verbindung ergänzen lässt .
Die Verzahnungselemente der Rahmenelemente können wenigstens j e einen Längs zahn und wenigstens einen Querzahn aufweisen, wobei der Querzahn den Längs zahn vorzugsweise orthogonal kreuzt . Vorteilhat sind dem Längs zahn zwei Querzähne doppelkreuzartig zugeordnet und vorzugsweise erstreckt sich der Längs zahn parallel zu einer Längsrichtung des Rahmenelements . Ein Fahrradrahmen muss im Betrieb Zug- und Druckbean- spruch, Biegung und Torsion ertragen . Die Anordnung der Zähne in einer Längsrichtung und einer Querrichtung, so dass sie sich kreuzen, ermöglicht die Aufnahme komplexer Kräfte im Bereich einer Verbindung zweier Rahmenelemente . Im Falle derj enigen Verzahnungselemente , die an dem Kopplungselement angeordnet sind, kann es sich um Zahnlücken handeln . Die Zahnlücken sind kreuzartig im gleichen doppelkreuzartigen Muster angeordnet , wie die Zähne an den Rahmenelementen . Dadurch wird der Eingriff des Kopplungselements , respektive seiner Zahnlücken mit dem Längs zahn und Querzahn des Rahmenelements ermöglicht . Die Position der verbunden Rahmenelemente relativ zueinander ist auf diese Weise gesichert .
Alternativ kann die an dem Kopplungselement vorgesehenen Verzahnungselemente wenigstens j e einen Längs zahn und wenigstens einen Querzahn aufweisen . In dem Fall sind die passenden Zahnlücken an den Rahmenelementen vorgesehen . Die Position der verbunden Rahmenelemente relativ zueinander ist auf diese Weise ebenfalls gesichert .
Die hier vorgeschlagenen Verzahnungselemente unterscheiden sich von Verzahnungen eines Getriebes , wie Zahnrädern oder Zahnstangen, die eine Bewegung aus zuführen haben, weshalb deren Zahnflanken als Flächen ausgeführt sind, auf denen eine Wäl zbewegung stattzufinden hat . Die erfindungsgemäßen Verzahnungselemente weisen hingegen Zahnflanken auf , die eine Befestigungsfunktion erfüllen sollen . Dafür werden zumindest einige der Zahnflanken miteinander verkeilt . Vorteilhaft sind die Zahnflanken zu dem Zweck so hergerichtet , dass sie sich flächig aneinanderschmiegen und einen Reibschluss eingehen können . Auf diese Weise kommt zum Formschluss zwischen den beteiligten Verzahnungselementen ein kraf tschlüssiger Anteil hinzu, der eine starke Verbindung zwischen zwei Rahmenelementen und einem Kopplungselement , respektive einem Kopplungselemente-Paar bereitstellt .
Vorteilhaft ist ein Mittel zur Erzeugung einer Vorspannung zwischen dem Kopplungselement und den beteiligten Rahmenelementen vorgesehen . Mit dem Mittel zur Erzeugung einer Vorspannung können die Verbindungskonturen vorgespannt werden, respektive die als Formschlusskonturen ausgelegten Verbindungskonturen vorgespannt werden . Dies ist insbesondere hilfreich, wenn die Formschlusskonturen mit Verzahnungselementen versehen sind, die zur Verbindung der beteiligten Rahmenelemente eine kraf tschlüssige Komponente durch eine Verkeilung der Verzahnungselementen erzielen können .
Das Mittel zur Erzeugung der Vorspannung kann wenigstens eine Schraube umfassen, mittels welcher das Kopplungselement vorspannbar ist gegen die beteiligten Rahmenelemente . Alternativ kann eine Art Spannelement vorgesehen sein, welches durch das Kopplungselement oder um es herum so angeordnet ist , dass die beteiligten Rahmenelemente miteinander zu verspannen sind . Als umgebendes Spannelement kann es nach Art einer Spannschelle , Rohrschelle oder eines Spanngurtes ausgelegt sein .
Die Verbindungsenden der Rahmenelemente können mit wenigstens j e einem Loch, beispielsweise einem Sackloch, zum Eindrehen der Schraube versehen sein . Vorzugsweise ist das Kopplungselement mit wenigstens zwei Durchstecköffnungen für Schrauben versehen, d . h . mit einer Durchstecköffnung zur Verbindung mit einem ersten Rahmenelement und einer zweiten Durchstecköffnung zur Verbindung mit einem zweiten Rahmenelement .
Das Unterrahmenelement ist zweckmäßig mit einem Schwingenlager-Gehäusebereich versehen, welcher zur Lagerung einer Hinterbauschwinge dient .
Wenigstens ein Rahmenelement einer dritten Kategorie kann vorgesehen sein, nämlich ein Hinterbauelement , das als eine Hinterbauschwinge dient . Vorzugsweise sind zwei Hinterbauelemente vorgesehen, nämlich ein linkes Hinterbauelement und ein rechtes Hinterbauelement , die fest miteinander verbunden sind und eine Hinterbauschwinge bilden . Vorteilhaft ist die j eweilige Hinterbauschwinge an dem Schwingenlager- Gehäusebereich gelagert .
Zwecks Montage eines Dämpferelements kann für die Hinter- bauschwinge ein Widerlagerelement vorzugsweise an dem Unterrahmenelement angeordnet sein . Darüber hinaus ist eine Anordnung des Widerlagerelements beispielsweise an dem Oberrahmenelement möglich .
Alternativ kann für einen ohne gefederte Hinterbauschwinge ausgeführten Fahrradrahmen (Hardtail ) ein Hinterbaurahmenelement vorgesehen sein, das über wenigstens ein Verbindungsende verfügt . Das Hinterbaurahmenelement kann mit einem modifi zierten Unterrahmenelement und/oder einem modifi zierten Sattelrohr-Rahmenelement verbindbar sein, welches dann seinerseits mit j e einem zusätzlichen Verbindungsende zur Verbindung mit dem Hinterbaurahmenelement versehen ist . Für die zusätzliche Verbindung ist vorteilhaft ein zusätzliches Hinterbau-Kopplungselement vorgesehen, respektive ein Paar Hinterbau-Kopplungselemente . Darüber hinaus kann mit dem vorgeschlagenen Prinzip, welches die Bauteilgröße von Rahmenelemente auf ein vernünftiges Maß reduziert , um geometrieabhängige Kostenanteile zu senken, auch ein Fahrradrahmen hergestellt werden, der eine andere Rahmenform aufweist . Beispielsweise kann eine Rahmenform, respektive dafür geeignete Rahmenelemente , so gestaltet sein, dass sich ein Tandem, Lastenrad, Liegerad oder eine Rahmenform für ein mehrspuriges Fahrrad, wie einem Dreirad oder einem vierrädrigen Fahrrad zusammenfügen lässt .
Der Tretantrieb-Gehäusebereich des Unterrahmenelements ist vorteilhaft hergerichtet zur Aufnahme einer Unterstützungsmotoreinheit , die einfacherweise mit einer Tretkurbel versehen ist . Als Unterstützungsmotoreinheit können gängige Motor-Getriebe-Einheiten mit Elektromotor vorgesehen sein .
Das Unterrahmenelement kann ein Mittel zur Aufnahme eines Energiespeichers aufweisen, vorzugsweise eines Akkumulators für elektrische Energie . Wenigstens ein Rahmenelement und/oder ein Gehäusebereich ist zweckmäßig hergestellt aus einem Kunststoff , der ausgewählt ist aus der folgenden Gruppe von Kunststoffen : Polyamid, Polyacetal /Polyoxymethylen, Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat , Polyvinylchlorid, Polytetrafluorethylen, Acryl- nitril-Butadien-Styrol , Polyketon, Polyetherketon , Polyetheretherketon, Polysulfon, Polybutylenterephthalat , Po- lyphthalamid, Polyphenylensulfid, Polyphenylsulf on, thermoplastisches Polyurethan, thermoplastisches Elastomer .
In dem Kunststoff kann wenigstens ein Füllstoff enthalten sein in Form von Verstärkungspartikeln und/oder Verstärkungsfasern (Compound) .
Das Rahmenelement ist bevorzugt im Spritzgussverfahren hergestellt .
Vorgeschlagen wird des Weiteren eine modulare Baureihe für geometrisch ähnliche erfindungsgemäße Fahrradrahmen . Die modulare Baureihe umfasst Rahmenelemente der ersten Kategorie , die als Gleichteile ausgebildet sind, und umfasst Rahmenelemente der zweiten Kategorie , die als Modulteile ausgelegt sind . Die Modulteile können in unterschiedlicher Größe bereitgestellt sein, um mit den Gleichteilen zu Fahrradrahmen unterschiedlicher Rahmengröße zusammenfügbar zu sein . Vorteilhaft ist j eweils ein Modulteile-Sat z zusammengestellt , der alle Modulteile umfasst , die für eine bestimmte Rahmengröße erforderlich sind .
Die modulare Baureihe kann Modulteile der zweiten Kategorie in Form einer Baureihe von Kopplungselementen mit gestufter Größe umfassen . Im Detail kann auch die Gestalt angepasst sein, um eine Verbindbarkeit mit den Gleichteilen gewährleisten zu können .
Die Modulteile der zweiten Kategorie umfassen zweckmäßig eine Baureihe von Distanzelementen mit gestufter Größe oder umfassen Kopplungselemente mit integrierten Distanzelementen, die eine gestufte Größe aufweisen .
Nachstehend ist die Erfindung in einer Zeichnung beispielhaft veranschaulicht und anhand mehrerer Figuren detailliert beschrieben . Es zeigen :
Fig . 1 eine perspektivische Darstellung der wesentlichen Bestandteile eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Fahrradrahmens ,
Fig . 2 eine Perspektive des rechten Steuerkopf- Kopplungselements des Fahrradrahmens gemäß Fig . 1 ,
Fig . 3 eine Seitenansicht des Steuerkopf- Kopplungselements gemäß Fig . 2 ,
Fig . 4 eine Perspektive eines rechten Sattelrohr- Kopplungselements des Fahrradrahmens gemäß Fig . 1 ,
Fig . 5 eine Seitenansicht des Sattelrohr- Kopplungselements gemäß Fig . 4 ,
Fig . 6 eine perspektivische Darstellung der wesentlichen Bestandteile eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Fahrradrahmens ,
Fig . 7 einen Querschnitt durch das hintere aufwärts gerichtete Verbindungsende des Unterrahmenelements und das abwärts gerichtete untere Verbindungsende des Sattelstützen-Rahmenelements gemäß Fig . 6 im verbundenen Zustand,
Fig . 8 eine Perspektive des rechten Steuerkopf- Kopplungselements des Fahrradrahmens gemäß Fig . 6 ,
Fig . 9 eine Seitenansicht des rechten Steuerkopf- Kopplungselements gemäß Fig . 8 ,
Fig . 10 . eine Seitenansicht auf den Fahrradrahmen gemäß Fig . 1 im montierten Zustand,
Fig . 11 eine Seitenansicht auf den Fahrradrahmen gemäß Fig . 6 im montierten Zustand .
Fig . 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fahrradrahmens 1 . In diesem Beispiel handelt es sich um einen Fahrradrahmen mit einer gefederten Hinterbauschwinge ( Softtail ) .
Der Fahrradrahmen 1 weist fünf Rahmenelemente auf , die als Gleichteile konzipiert sind . Gleichteile sind im Sinne der Erfindung solche Rahmenelemente , die verwendbar sind, um daraus einen größeren Fahrradrahmen herzustellen, als j enem der in Fig . 1 gezeigt ist . Ein Beispiel für einen größeren Fahrradrahmen gibt Fig . 6 an, welche die identischen fünf Gleichteile umfasst .
Ein erstes Gleichteil Gl ist ein erstes Rahmenelement , welches ein Oberrohrelement 2 und einen Steuerkopf- Gehäusebereich 3 zusammenfasst zu einem Oberrahmenelement 4 . Das Oberrahmenelement 4 bildet das erste Gleichteil Gl . Ein zweites Gleichteil G2 ist ein zweites Rahmenelement , welches ein Unterrohrelement 5 und einen Tretantrieb-Gehäusebereich 6 zusammenfasst zu einem Unterrahmenelement 7 . Das Unterrahmenelement bildet das zweite Gleichteil G2 . Als drittes Gleichteil G3 ist ein drittes Rahmenelement vorgesehen, welches als Sattelstützen-Rahmenelement 8 ausgebildet ist . Die ersten drei Gleichteile Gl , G2 und G3 bilden Rahmenelemente einer ersten Kategorie . Mit der ersten Kategorie geht einher, dass j edes der drei Rahmenelemente ( 4 , 7 , 8 ) wenigstens j e ein Verbindungsende aufweist . Im vorliegenden Beispiel sind alle drei genannten Rahmenelemente der ersten Kategorie j eweils mit zwei Verbindungsenden versehen .
Das vierte Gleichteil G4 und das fünfte Gleichteil G5 bilden Rahmenelemente einer dritten Kategorie . Die dritte Kategorie umfasst Rahmenelemente , die auf j egliches Verbindungsende verzichten . Als viertes Gleichteil G4 ist ein Rahmenelement vorgesehen, das ein linkes Hinterbauelement 9 und als fünftes Gleichteil G5 ein Rahmenelement , das ein rechtes Hinterbauelement 10 bildet . Die beiden Hinterbauelemente 9 und 10 sind im fertig montierten Zustand fest miteinander verbunden und bilden eine oben schon erwähnte Hinterbauschwinge 11 .
Das Unterrahmenelement 7 weist des Weiteren einen Schwingenlager-Gehäusebereich T für die Hinterbauschwinge 11 auf .
Das Oberrahmenelement 4 als erstes Gleichteil Gl weist ein vorderes Verbindungsende 12 sowie ein hinteres Verbindungsende 13 auf . Das vordere Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 ist unterhalb von dessen Oberrohrelement 2 vorgesehen und so angeordnet , dass es an dem Steuerkopf- Gehäusebereich 3 wurzelt . Dabei hat das vordere Verbindungsende 12 bereichsweise Kontakt mit dem Oberrohrelement 2 und ein anderer Teil des Verbindungsendes 12 knickt frei nach unten ab, weg von dem Oberrohrelement 2 . Das hintere Verbindungsende 13 des Oberrahmenelements 4 erstreckt sich in einer Längsrichtung L des Oberrohrelements 2 .
Das Unterrahmenelement 7 als zweites Gleichteil G2 weist seinerseits ein vorderes Verbindungsende 14 sowie ein hinteres Verbindungsende 15 auf . Das vordere Verbindungsende 14 erstreckt sich in einer Längsrichtung D des Unterrohrelements 5 . Das hintere Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 erstreckt sich ausgehend von dem Tretantrieb- Gehäusebereich 6 aufwärts in Richtung der Position einer Sattelstütze (nicht dargestellt ) , respektive zum Sattelstützen-Rahmenelement 8 .
Das Sattelstützen-Rahmenelement 8 als drittes Gleichteil G3 weist ein oberes Verbindungsende 16 sowie ein unteres Verbindungsende 17 auf .
Vorne am Fahrradrahmen 1 ist das vordere Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 zwecks Verbindung mit dem vorderen Verbindungsende 14 des Unterrahmenelements 7 vorgesehen .
Außerdem ist das hintere Verbindungsende 13 des Oberrahmenelements 4 zur Verbindung mit dem oberen Verbindungsende 16 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 vorgesehen . Des Weiteren ist das untere Verbindungsende 17 des Sattelstützen- Rahmenelements 8 vorgesehen zwecks Verbindung mit dem hinteren Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 .
Auf diese Weise sind sechs Verbindungsenden j e paarweise zusammenfügbar zu drei tragenden Hauptverbindungen des vorgeschlagenen des Fahrradrahmens 1 . Um drei starke Hauptverbindungen für den vorgeschlagenen Fahrradrahmen 1 bereitzustellen sind die Verbindungsenden der beteiligten Rahmenelemente sowohl auf der linken Seite des Fahrradrahmens , als auch auf der rechten Seite des Fahrradrahmens j eweils mit einer Verbindungskontur versehen, die im vorliegenden Beispiel als Formschlusskontur ausgebildet ist .
Eine vordere Hauptverbindung Hl verbindet das Oberrahmenelement 4 mit dem Unterrahmenelement 7 . Anhand der linken Seite des Fahrradrahmens 1 wird nachfolgend das Funktionsprinzip anhand der linken Symmetrieseite dieser vorderen Hauptverbindung Hl von Oberrahmenelement 4 mit Unterrahmenelement 7 erläutert . Die rechte Seite dieser vorderen Hauptverbindung Hl funktioniert spiegelbildlich nach dem gleichen Prinzip . Die übrigen beiden Hauptverbindungen funktionieren ebenfalls nach dem gleichen Funktionsprinzip .
Das Funktionsprinzip nutzt für die Verbindungskonturen, formschlüssige Verzahnungselemente . Das Oberrahmenelement 4 ist mit Verbindungskonturen 01 und 02 versehen . Das Unterrahmenelement 7 weist Verbindungskonturen 03 und 04 auf und das Sattelstützen-Rahmenelement 8 ist mit Verbindungskonturen 05 und 06 versehen . Alle Verbindungskonturen (01 -06 ) sind bevorzugt als Formschlusskonturen ausgebildet .
Auf der linken Seite des vorderen Verbindungsendes 14 des Unterrahmenelements 7 ist eine Formschlusskontur vorgesehen, welche mit Verzahnungselementen 19 versehen ist . Die Verzahnungselemente 19 weisen Zähne 20 auf die mit einem keilförmigen Querschnitt und dazwischenliegende Zahnlücken 21 versehen sind .
Die Verzahnungselemente 19 weisen einen Längs zahn 22 und zwei Querzähne 23 und 24 auf . Im vorliegenden Beispiel ist der Längs zahn 22 parallel zur Längsrichtung D des Unterrahmenelements 7 ausgerichtet . Die beiden Querzähne 23 und 24 kreuzen den Längs zahn 22 orthogonal . Auf diese Weise ergibt sich eine doppelkreuzartige Gestalt der Längs- und Querzähne dieser Verzahnungselemente 19 auf der linken Seite des vorderen Verbindungsendes 14 des Unterrahmenelements 7 .
Das vordere Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 weist eine Verbindungskontur 03 auf , die einen abknickenden Bereich 25 auf , welcher fluchtend gegen das vordere Verbindungsende 14 des Unterrahmenelements 7 gesetzt ist ; die beiden gegeneinandergesetzten Verbindungsenden 12 und 14 haben im vorliegenden Beispiel Kontakt miteinander . Die linke Seite des vorderen Verbindungsendes 12 des Oberrahmenelements 4 weist ebenfalls Verzahnungselemente auf , die einen Längs zahn 27 und zwei Querzähne 28 und 29 umfassen . Der am Oberrahmen- element 4 vorgesehene Längs zahn 27 weist einen Knick auf . Der Querzahn 28 ist auf j enem Teil des Verbindungsendes 12 , der an dem Steuerkopf-Gehäusebereich 3 wurzelt . Der andere Querzahn 29 befindet sich auf j enem abknickenden Bereich 25 des Verbindungsendes 12 , weshalb hier die beiden Querzähne 28 und 29 nicht parallel zueinander sind, j edoch orthogonal zum j eweiligen Abschnitt des abknickenden Längs zahns 27 , d . h . vor dem Knick beziehungsweise hinter dem Knick orthogonal angeordnet .
Um j eweils zwei linksseitige und zwei rechtseitig am Fahrradrahmen 1 angeordnete Verzahnungselemente der beteiligten Rahmenelemente miteinander verbinden zu können, sind die Kopplungselement vorzugsweise paarweise vorgesehen, d . h . j eweils ein linkes Kopplungselement und ein spiegelbildliches rechtes Kopplungselement . Im Beispiel der Fig . 1 ist , um das Oberrahmenelement 4 mit dem Unterrahmenelement 7 zu verbinden, was im Steuerkopf-Gehäusebereich 3 stattfindet , ein Paar Kopplungselemente vorgesehen, die vorliegend als ein Paar Steuerkopf-Kopplungselemente 30 und 31 bezeichnet werden . Das Steuerkopf-Kopplungselement 31 weist eine Verbindungskontur El auf und das Steuerkopf-Kopplungselement 30 ist mit einer spiegelbildlichen Verbindungskontur versehen .
Außerdem ist in diesem Sinne ein Paar Sattelrohr- Kopplungselemente 32 und 33 vorgesehen, um das hintere aufwärts gerichtete Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 mit dem abwärts gerichtetes unteren Verbindungsende 17 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 zu verbinden . Die Sattelrohr- Kopplungselemente 32 und 33 weisen j e eine Verbindungskontur E2 beziehungsweise E3 auf .
Des Weiteren ist in diesem Sinne ein Paar Oberrahmen-
Kopplungselemente 34 und 35 vorgesehen, welches dazu dient , das hintere Verbindungsende 13 des Oberrahmenelements 4 zu verbinden mit dem nach vorne gerichteten oberen Verbindungsende 16 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 . Die Oberrahmen- Kopplungselement 35 weist eine Verbindungskontur E4 auf und das Oberrahmen-Kopplungselement 34 ist mit einer spiegelbildlichen Verbindungskontur versehen .
Im Vordergrund in Fig . 1 sind linksseitige Verzahnungselemente 36 vorne am Oberrahmenelements 4 und die linksseitigen Verzahnungselemente 19 des Unterrahmenelements 7 zu sehen . Beide linksseitigen Verzahnungselemente 19 und 36 sind mittels des linken Steuerkopf-Kopplungselements 30 verbindbar .
Das rechte Steuerkopf-Kopplungselements 31 weist seinerseits Verzahnungselemente 38 auf . Die Innenseite des rechten Steuerkopf-Kopplungselements 31 ist in Fig . 1 erkennbar, sowie vergrößert in Fig . 2 dargestellt . Entsprechende spiegelbildliche Verzahnungselemente sind rechtsseitig an den Verbindungsenden 12 und 14 des Oberrahmenelements 4 und des Unterrahmenelements 7 vorgesehen .
Anhand von Fig . 2 sind die Zahnlücken des rechten Steuerkopf-Kopplungselements 31 erkennbar doppelkreuzartig angeordnet , d . h . es ist eine Längs-Zahnlücke 39 mit zwei Quer- Zahnlücken 40 beziehungsweise 41 gekreuzt . Die räumlichkörperliche Gestaltung der Zahnlücken ( 39 , 40 , 41 ) ist komplementär zur räumlich-körperlichen Gestaltung des Längs- zahns und der beiden Querzähne , welche auf der rechten Seite an dem vorderen Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 und dem vorderen Verbindungsende 14 des Unterrahmenelements 7 vorgesehen sind . Letztere sind spiegelbildlich zu dem Längs zahn 22 und den Querzähnen 23 und 24 angeordnet , welche auf der linken Seite der Verbindungsenden 12 und 14 von Oberrahmenelement 4 und Unterrahmenelement 7 vorgesehen sind . Fig . 2 zeigt des Weiteren, dass j ene Quer-Zahnlücke am vorderen Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 , welche dem Steuerkopf-Gehäusebereich 3 zugewandt ist , ganz am Ende der Längs-Zahnlücke 39 angeordnet ist , wodurch sich in diesem Bereich des „Doppelkreuzes" eine T-förmige Gestaltung der Zahnlücken 39/ 40 ergibt .
Die doppelkreuzartig angeordneten Zahnlücken bilden Kreuzungspunkte Kl und K2 zwischen der Längs-Zahnlücke 39 und den Quer-Zahnlücken 40 und 41 . In dem Kreuzungspunkt Kl beziehungsweise K2 ist j e eine Durchstecköffnung angeordnet , die für ein Schraubengewinde vorgesehen ist . Auf einer den Verzahnungselementen 38 gegenüberliegenden Außenfläche 42 des rechten Steuerkopf-Kopplungselements 31 sind die Durchstecköffnungen mit Senkungen versehen, vorzugsweise mit j e einer kegelförmigen Senkung 43 (Kegelsenkung) zwecks Aufnahme des Kopfes von Senkkopf schrauben . Entsprechende Kegelsenkungen 44 sind anhand des spiegelbildlichen linken Steuerkopf-Kopplungselements 30 erkennbar .
Die Verbindungsenden 12 und 14 des Oberrahmenelements 4 und des Unterrahmenelements 7 sind linkseitig mit Einschraublöchern 45 , 46 , 47 und 48 für die Senkkopf schrauben versehen und rechtsseitig mit symmetrisch angeordneten Einschraublöchern versehen . Damit lassen sich die beiden symmetrischen Steuerkopf-Kopplungselemente ( 30 , 31 ) , respektive deren entsprechendes Verzahnungselemente elastisch verspannen .
Die Senkkopf schrauben dienen gemäß Fig . 1 als Mittel Ml zur Erzeugung einer Vorspannung, welche das Steuerkopf- Kopplungselement 30 gegen die Verbindungsenden 12 und 14 des Oberrahmenelements 4 und Unterrahmenelements 7 presst . Die Verzahnungselemente 38 des rechten Steuerkopf- Kopplungselements 31 werden gegenüberliegend in gleicher Weise durch ein Mittel Ml ( Senkkopf schrauben) gegen die Ver- zahnungselemente des Oberrahmenelements 4 und des Unterrahmenelements 7 gepresst . Für die Sattelrohr-Kopplungselemente 32 und 33 sind Senkkopf schrauben als Mittel M2 vorgesehen, um sie gegen die Verbindungsenden 15 und 17 zu pressen . Für die Oberrahmen-Kopplungselement 34 und 35 sind Senkkopfschrauben als Mittel M3 vorgesehen, um sie gegen die Verbindungsenden 13 und 16 zu pressen .
Fig . 3 zeigt eine Seitenansicht des rechten Steuerkopf- Kopplungselements 31 . Zu erkennen ist seine Innenseite , welche mit den Verzahnungselementen 38 versehen ist . Anhand dieser Darstellung ist erkennbar, dass die einander gegenüberliegenden Zahnflanken 39a und 39b der Längs-Zahnlücke 39 im vorliegenden Beispiel symmetrisch sind, d . h . die einander gegenüberliegenden Zahnflanken sind um denselben Winkelbetrag geneigt . Im Unterschied dazu sind die einander gegenüberliegenden Zahnflanken 40a und 40b der Quer-Zahnlücke 40 unterschiedlich geneigt und zwar so , dass die Zahnflanke 40a und, welche dem Steuerkopf-Gehäusebereich 3 näher liegt , einen steileren Neigungswinkel al aufweist , als die Zahnflanke 40b, die dem Steuerkopf-Gehäusebereich 3 entfernt liegt . Die Zahnflanken 41a und 41b der Quer-Zahnlücke 41 sind wiederum symmetrisch ausgebildet .
Die Zahnflanken der Querzähne des vorderen Verbindungsendes 12 des Oberrahmenelements 4 sind mit komplementären Neigungswinkeln versehen, so dass diej enigen Zahnflanken mit dem steileren Neigungswinkel miteinander Zusammenwirken können . Die Gestaltung ist zweckmäßig so ausgelegt , dass diej enigen komplementären Zahnflanken, welche den steileren Neigungswinkel aufweisen, im montierten Zustand gegeneinander verspannt sind . Das gleiche gilt für Zahnflanken der Querzähne 23 und 24 , die an dem vorderen Verbindungsende 14 des Unterrahmenelements 7 vorgesehen sind . In Fig . 3 ist eine Quer-Zahnlücke Ql mit zwei Zahnflanken Z I und Z2 versehen und eine Quer-Zahnlücke Q2 mit zwei Zahnflanken Z3 und Z4 . Dabei sind die Zahnflanken Z I und Z3 j eweils mit einem steileren Neigungswinkel versehen als die j eweils gegenüberliegende Zahnflanke Z2 beziehungsweise Z4 .
Im montierten Zustand sind die an dem vorderen Verbindungsende 14 des Unterrahmenelement 7 vorgesehen Zahnflanken der Querzähne und die Zahnflanken der Querzähne 40 am vorderen Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 so angeordnet , dass diej enigen Zahnflanken der beiden Verbindungsenden, welche j eweils den steileren Neigungswinkel aufweisen, zueinander gerichtet sind und im verspannten Zustand eine elastische Kraft erzeugen, welche die beiden Verbindungsenden, d . h . das vordere Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 und das vordere Verbindungsende 14 des Unterrahmenelement 7 aufeinander zu zwingt und ihre Stirnseiten gegeneinander spannt . Dies dient dazu eine starke vordere Hauptverbindung Hl bereitzustellen .
Das rechte Steuerkopf-Kopplungselements 31 weist eine Anlagefläche Al auf , welche an die Außenfläche des Steuerkopf- Gehäusebereichs 3 angepasst ist , sowie eine an das Oberrohrelement 2 angepasste Anlagefläche A2 .
Fig . 4 zeigt eine Perspektive des rechten Oberrahmen- Kopplungselements 35 des Fahrradrahmens 1 gemäß Fig . 1 . Im Wesentlichen ist eine Innenseite des rechten Oberrahmen- Kopplungselements 35 zu sehen, welche eine Formschlusskontur 49 mit Verzahnungselementen 50 umfasst . Zugeordnete Verzahnungselemente sind an dem hinteren Verbindungsende des Oberrahmenelements 4 sowie an dem zugeordneten Verbindungsende 16 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 vorgesehen . Sie bilden im montierten Zustand eine hintere Hauptverbindung H2 des modularen Fahrradrahmens 1 . Während bei der vorderen Haupt- Verbindung Hl der Längs zahn 27 und die Querzähne 28 und 29 der Verzahnungselemente 26 an den beteiligten Verbindungsenden angeordnet sind und sich die passenden Zahnlücken an den Steuerrohr-Kopplungselementen 30 und 31 befinden, ist es bei der hinteren Hauptverbindung H2 umgekehrt , d . h . hier sind die Oberrahmen-Kopplungselemente 34 und 35 mit gekreuzten Zähnen versehen und die Zahnlücken befinden sich an den beteiligten Verbindungsenden, d . h . an dem hinteren Verbindungsende 13 des Oberrahmenelements 4 und dem oberen Verbindungsende 16 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 .
Gemäß Fig . 4 sind die gekreuzten Zähne der Verzahnungselemente 50 des rechten Oberrahmen-Kopplungselements 35 doppelkreuzförmig angeordnet , respektive sind zwei doppelkreuzförmige Bereiche 50a und 50b vorgesehen, d . h . j e ein doppelkreuzförmiger Bereich pro zugeordnetem Verbindungsende 13 beziehungsweise 16 . Die doppelkreuzartige Anordnung weist in diesem Beispiel zwei parallele Längs zähne 51 und 52 auf , welche sich über beide Bereiche 50a und 50b erstrecken und in Längsrichtung L des Oberrahmenelements 4 angeordnet sind . Außerdem ist pro Bereich ein Querzahn 53 beziehungsweise 54 vorgesehen, welcher j eweils beide Längs zähne 51 und 52 kreuzt . Die dazu passende Gestaltung der Verbindungsenden 13 und 16 des Oberrahmenelements 4 und des Sattelstützen- Rahmenelements 8 umfasst komplementäre Zahnlücken .
Das rechte Oberrahmen-Kopplungselement 35 ist des Weiteren mit mehreren Durchstecköffnungen ( 55 , 56 , 57 , 58 ) für j e eine Schraube versehen . Die Durchstecköffnungen sind an einer Außenseite 59 des Oberrahmen -Kopplungselements 35 mit vorzugsweise j e einer kegelförmigen Senkung 60 (Kegelsenkung) versehen, um Senkkopf schrauben auf zunehmen .
Wie Fig . 5 zeigt , sind anders als bei den Steuerkopf-
Kopplungselementen die Durchstecköffnungen ( 55 , 56 , 57 , 58 ) des rechten Oberrahmen-Kopplungselements 35 nicht an Kreuzungspunkten angeordnet , sondern befinden sich zwischen den beiden parallelen Längs zähnen 51 und 52 sowie abseits der Querzähne 53 beziehungsweise 54 .
Ein nach oben gerichteter Abschnitt 61 des rechten Oberrahmen-Kopplungselements 35 weist zwei weitere Durchstecköffnungen 62 und 63 auf , die zur Verbindung mit dem zugehörigen linken Oberrahmen-Kopplungselement 34 dienen .
Fig . 6 stellt perspektivisch ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fahrradrahmens 1 dar, respektive dessen wesentliche Bestandteile . Die Anordnung der Bestandteile entspricht der in Fig . 1 gezeigten Anordnung . Zu sehen sind Gleichteile (Gl , G2 , G3 , G4 G5 ) , die identisch im Ausführungsbeispiel der Fig . 1 vorhanden sind . Die Gleichteile sind Rahmenelemente der ersten Kategorie und Rahmenelemente der dritten Kategorie , nämlich das Oberrahmenelement 4 , das Unterrahmenelement 7 und das Sattelstützen-Rahmenelement 8 (erste Kategorie ) sowie das linke Hinterbauelement 9 und das rechte Hinterbauelement 10 (dritte Kategorie ) , wobei die beiden Hinterbauelemente ( 9 , 10 ) im zusammengefügten Zustand die Hinterbauschwinge 11 bilden .
Darüber hinaus zeigt Fig . 6 Rahmenelemente der zweiten Kategorie , nämlich Kopplungselemente , die mit Verbindungskonturen in Form von Formschlusskonturen versehen sind und zwar im vorliegenden Beispiel paarweise angeordnete Kopplungselemente . Vorgesehen sind ein Paar Steuerkopf-Kopplungselemente 64 und 65 , ein Paar Sattelrohr-Kopplungselemente 66 und 67 sowie ein Paar Oberrahmen-Kopplungselemente 68 und 69 .
Diese Kopplungselemente ( 64 , 65 , 66 , 67 , 68 , 69 ) bilden die Rahmenelemente der zweiten Kategorie . Sie funktionieren nach dem gleichen Prinzip, wie die in Fig . 1 gezeigten Rahmenele- mente der zweiten Kategorie ; sie unterscheiden sich j edoch in ihrer Größe und in Details ihrer Gestalt . Das Steuerkopf- Kopplungselement 65 weist eine Verbindungskontur E5 auf und das Steuerkopf-Kopplungselement 64 ist mit einer spiegelbildlichen Verbindungskontur versehen . Die Sattelrohr- Kopplungselemente 66 und 67 weisen j e eine Verbindungskontur E 6 beziehungsweise E7 auf . Das Oberrahmen-Kopplungselement 69 weist eine Verbindungskontur E8 auf und das Oberrahmen- Kopplungselement 68 ist mit einer spiegelbildlichen Verbindungskontur versehen .
Ein wesentlicher Gestaltungsunterschied besteht zum Beispiel darin, dass beim linken Sattelrohr-Kopplungselement 66 ein integriertes Distanzelement 70 und beim rechten Sattelrohr- Kopplungselement 67 ein integriertes Distanzelement 71 vorgesehen ist . Die beiden Distanzelemente 70 und 71 halten das aufwärts gerichtete hintere Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 auf Distanz zum abwärts gerichteten unteren Verbindungsende 17 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 . Auf diese Weise ist ein Fahrradrahmen 1 mit einer größeren Rahmenhöhe RH1 bereitgestellt , ohne dafür die wesentlichen Rahmenelemente , wie das Oberrahmenelement 4 und das Unterrahmenelement 7 gegenüber j enen der Fig . 1 verändern zu müssen . Nach dem gleichen Prinzip sind die Oberrahmen- Kopplungselemente 68 und 69 mit integrierten Distanzelementen versehen, wovon in der Perspektive der Fig . 6 nur dasj enige Distanzelement 72 des rechten Oberrahmen- Kopplungselements 69 zu sehen ist . Die Oberrahmen- Kopplungselemente 68 und 69 weisen Formschlusskonturen mit Verzahnungselementen auf , wie j ene Oberrahmen- Kopplungselemente 34 und 35 in Fig . 1 . An dem rechten Oberrahmen-Kopplungselemente 69 ist zu erkennen, dass Verzahnungselemente 73 zwei parallele Längs zähne 74 und 75 sowie zwei Querzähne aufweisen, einen Querzahn 76 , der mit dem hinteren Verbindungsende 13 des Oberrahmenelements 4 und ein Querzahn 77 , der mit dem oberen Verbindungsende 16 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 zusammenwirkt .
Fig . 7 zeigt einen Querschnitt durch das hintere aufwärts gerichtete Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 und das abwärts gerichtete untere Verbindungsende 17 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 , welche mit dem Paar Sattelrohr- Kopplungselemente 66 und 67 verbunden sind . In der Quer- schnittsdarstellung sind die Querschnitte von Querzähnen 78 und 79 des Verbindungsendes 15 und Querzähnen 80 und 81 des Verbindungsendes 17 zu erkennen . Die Zahnflanken der Querzähne weisen auch dort unterschiedliche Neigungswinkel auf . Die Zahnflanken der Sattelrohr-Kopplungselemente 66 und 67 sind dazu komplementär ausgebildet .
In der Schnittdarstellung ist zu sehen, dass diej enigen Zahnflanken, welche j eweils einen steileren Neigungswinkel al aufweisen, miteinander in Kontakt sind, während ein Spalt zwischen Zahnflanken zu sehen ist , welche einen flacheren Neigungswinkel a2 aufweisen . Die in Kontakt befindlichen Zahnflanken sind gegeneinander verspannt , wodurch die gewünschte starke Hauptverbindung H3 geschaffen ist . Des Weiteren ist in Fig . 7 zu sehen, wie die Distanzelemente 70 und 71 der Sattelrohr-Kopplungselemente 66 und 67 , welche zwischen das Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 und das Verbindungsende 17 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 reichen, diese Verbindungsenden auf Distanz halten, um eine Rahmenhöhe RH2 > RH1 bereitzustellen . Im vorliegenden Beispiel bleibt zwischen den einander gegenüberliegenden Distanzelementen 70 und 71 eine Lücke 82 . Dadurch ist gewährleistet , dass stets die in Kontakt befindlichen Zahnflanken gegeneinander vorgespannt werden können ; es wird vermieden, dass eine Vorspannung der Zahnflanken vereitelt wird durch einen Kontakt der einander gegenüberliegenden Distanzelemente 70 und 71 .
Um eine Rahmenhöhe > RH2 bereitzustellen, kann eine weitere Ausführung eines Sattelrohr-Kopplungselemente-Paares bereitgestellt werden, dessen Distanzelemente eine entsprechend größere Distanz zwischen dem Verbindungsende 15 des Unterrahmenelements 7 und j enem Verbindungsende 17 des Sattelstützen-Rahmenelements 8 erzeugen .
Fig . 8 zeigt eine Perspektive des rechten Steuerkopf- Kopplungselements 65 des Fahrradrahmens 1 der Fig . 6 . Es handelt sich um eine größere Modulvariante des in Fig . 2 gezeigten rechten Steuerkopf-Kopplungselements 31 . Erkennbar ist eine Formschlusskontur vorgesehen, die zwei Bereiche 83 und 84 mit Verzahnungselementen aufweist . Jeder Bereich umfasst Zahnlücken in doppelkreuzförmiger Anordnung nach demselben Prinzip, wie im Beispiel der Fig . 2 . Ein Bereich 83 wirkt mit dem vorderen Verbindungsende 12 des Oberrahmenelements 4 zusammen und der andere Bereich 84 wirkt im montierten Zustand mit dem vorderen Verbindungsende 14 des Unterrahmenelements 7 zusammen .
Gemäß Fig . 9 weisen die beiden Bereiche 83 und 84 einen Abstand X2 zueinander auf . Der Abstand X2 ist größer als ein Abstand XI der entsprechenden Bereiche der Verzahnungselemente gemäß Fig . 3 .
Jeder Bereich 83 und 84 weist eine doppelkreuzförmige Zahn- lücken-Struktur auf , welche zwecks Formschluss mit dem vorderen Verbindungsende 14 des Unterrahmenelement 7 vorgesehen ist . Dies bedingt , dass j ener Bereich 83 eine doppelkreuzförmige Struktur der Zahnlücken aufweist , welche identisch ist mit der doppelkreuzförmigen Struktur der Zahnlücken in Fig . 3 . Gleichfalls muss j ener Bereich 84 eine identische doppelkreuzförmige Struktur der Zahnlücken aufweisen, wie in Fig . 3 , um kompatibel zu sein mit den Gleichteilen Gl und G2 . Für die identisch gestalteten doppelkreuzförmig angeordneten Zahnlücken wird deswegen auf die Bezugs zeichen der Figs . 2 und 3 verwiesen .
Außerdem ist in Fig . 9 zwischen dem abknickenden Bereich der Längs-Zahnlücke 39 und der für das Verbindungsende des Unterrahmenelements 7 vorgesehenen Längs-Zahnlücke ein Versatz Y vorgesehen, welcher dem Größenzuwachs des Fahrradrahmens 1 dienlich ist , beziehungsweise durch den Größenzuwachs bedingt ist . Ein durch den Abstand X und den Versatz Y räumlich-körperlich vergrößerter Bereich bildet ein Distanzelement 65a des rechten Steuerkopf-Kopplungselements 65 . Das Distanzelement 65a ist im vorliegenden Beispiel massiv ausgebildet . Dies begünstigt eine starke vordere Hauptverbindung Hl für diese Größenvariante des Fahrradrahmens 1 . Die Vergrößerung des Fahrradrahmens mittels Abstand X und Versatz Y dient im Wesentlichen der Bereitstellung einer größeren Rahmenlänge RL2 (vgl . Fig . 11 ) . In Verbindung mit mehr Rahmenhöhe RH2 , entsteht der Fahrradrahmen 1 gemäß Fig . 6 , welcher größer ist , als der Fahrradrahmen 1 gemäß Fig . 1 .
Das rechte Steuerkopf-Kopplungselements 65 weist außerdem eine Anlagefläche A3 auf , welche an die Außenfläche des Steuerkopf-Gehäusebereichs 3 angepasst ist , sowie eine Anlagefläche A4 , die an das Oberrohrelement 2 angepasst ist . Die Anlagefläche A3 fällt größer aus als die Anlagefläche Al gemäß Figs . 2 und 3 . Dasselbe gilt für die Anlagefläche A4 , die größer ausfällt als das Pendant , nämlich die Anlagefläche A2 der Figs . 2 und 3 .
Einen Vergleich der beiden Rahmengrößen zeigen die Seitenansicht der Figuren 10 und 11 . Fig . 10 stellt eine Seitenansicht des montierten Fahrradrahmens gemäß Fig . 1 dar und Fig . 11 zeigt eine Seitenansicht des montierten größeren Fahrradrahmens gemäß Fig . 6 . Die Rahmenhöhe RH2 sowie die Rahmenlänge RL2 sind j eweils größer als die Rahmenhöhe RH1 beziehungsweise und die Rahmenlänge RL1 gemäß Fig . 10 .
Gemäß den Fig . 11 ist zwecks Montage eines gestrichelt eingezeichneten Dämpferelements S 1 für die Hinterbauschwinge 11 ein Widerlagerelement 85 vorgesehen, das an dem Unterrahmenelement 7 angeordnet ist . Das Widerlagerelement 85 bildet einen ersten Anlenkpunkt PI für das Dämpferelement S l . Es ist Bestandteil des Gleichteils G2 . Ein zweiter Anlenkpunkt P2 für das Dämpferelement S l ist an der Hinterbauschwinge 11 vorgesehen .
Des Weiteren kann ein Mittel 86 zur Aufnahme eines Akkumulators für elektrische Energie vorgesehen sein . Das Mittel 86 ist im Beispiel der Fig . 11 als alternative Ausführung mittels einer gestrichelten Linie an dem Unterrahmenelement 7 eingezeichnet . Es wird vorteilhaft genutzt , wenn im Tretantrieb-Gehäusebereich 6 des Unterrahmenelements 7 eine elektrische Unterstützungsmotoreinheit (nicht dargestellt ) angeordnet ist .
Bezugszeichenliste
1 Fahrradrahmen
2 Oberrohrelement
3 Steuerkopf-Gehäusebereich
4 Oberrahmenelement
5 Unterrohrelement
6 Tretantrieb-Gehäusebereich
7 Unterrahmenelement
8 Sattel stützen-Rahmenelement
9 Hinterbauelement
10 Hinterbauelement
11 Hinterbauschwinge
12 vorderes Verbindungsende Oberrohrelement
13 hinteres Verbindungsende Oberrohrelement
14 vorderes Verbindungsende Unterrohrelement
15 hinteres Verbindungsende ( Sattelstützen-Rahmenenden)
17 unteres Verbindungsende
18 Formschluss ( zu 14 )
19 Verzahnungselement (vorderes Verbindungsende 14 von 7 )
20 Zähne
21 Zahnlücken
22 Längs zahn 23 Querzahn
24 Querzahn
25 abknickender Bereich
27 Längszahn
28 Querzahn
29 Querzahn
30 Steuerkopf-Kopplungselement (links)
31 Steuerkopf-Kopplungselement (rechts)
32 Sattelrohr-Kopplungselement (links)
33 Sattelrohr-Kopplungselement (rechts)
34 Oberrahmen-Kopplungselement (links)
35 Oberrahmen-Kopplungselement (rechts)
36 linkes Verzahnungselement (vorne an 4)
38 Verzahnungselement (zu 31)
39 Längs-Zahnlücke (zu 31)
39a Zahnflanke
39b Zahnflanke
40 Quer-Zahnlücke (zu 31)
40a Zahnflanke, steilere
40 Zahnflanke, steilere
41 Quer-Zahnlücke (zu 31)
41a Zahnflanke, steilere
41b Zahnflanke, steilere
42 Außenfläche
43 kegelförmige Senkung
44 Kegelsenke
45 - 48 Einschraubloch
49 Formschlusskontur
50 Verzahnungselemente
50a doppelkreuzförmiger Bereich
50b doppelkreuzförmiger Bereich
51 Längszahn 52 Längszahn
53 Querzahn
54 Querzahn
55 - 58 Durchstecköffnung
59 Außenseite
60 Kegelsenkung
61 Abschnitt
62 Durchstecköffnung
63 Durchstecköffnung
64 Steuerkopf-Kopplungselement (links)
65 Steuerkopf-Kopplungselement (rechts)
65a Distanzelement
66 Sattelrohr-Kopplungselement (links)
67 Sattelrohr-Kopplungselement (rechts)
68 Oberrahmen- Kopplungselement (links)
69 Oberrahmen-Kopplungselement (rechts)
70 integriertes Distanzelement (links)
71 integriertes Distanzelement (rechts)
72 integriertes Distanzelement
73 Verzahnungselement
74 Längszahn
75 Längszahn
76 Querzahn
77 Querzahn
78 Querzahn
79 Querzahn
80 Querzahn
81 Querzahn
82 Lücke
83 Bereich
84 Bereich
85 Widerlagerelement 86 Mittel ( zur Aufnahme eines Akkumulators )
Gl Gleichteil
G2 Gleichteil
G3 Gleichteil
G4 Gleichteil
G5 Gleichteil
L Längsrichtung (Oberrohrelement )
D Längsrichtung (Unternahmen )
ZI Zahnflanke
Z2 Zahnflanke
Z3 Zahnflanke
Z4 Zahnflanke
Ql Quer- Zahnlücke
Q2 Quer- Zahnlücke
Al Anlagefläche
A2 Anlagefläche
A3 Anlagefläche
A4 Anlagefläche
PI Anlenkpunkt
P2 Anlenkpunkt
S Dämpfereinheit al steilerer Neigungswinkel a2 flacherer Neigungswinkel
RH1 Rahmenhöhe
RH2 Rahmenhöhe
RL1 Rahmenlänge
RL2 Rahmenlänge
Cl - C 6 Verbindungskontur
El - E8 Verbindungskontur
Ml - M3 Mittel für Vorspannung
T Schwinglager-Gehäusebereich

Claims

Patentansprüche
1. Modularer Fahrradrahmen (1) , umfassend mehrere Rahmenelemente (4, 7, 8, 9, 10, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) und Gehäusebereiche (3, 6, T) , wobei Rahmenelemente (4, 7, 8) einer ersten Kategorie vorgesehen sind, die wenigstens je ein Verbindungsende (12, 13, 14, 15, 16, 17) aufweisen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Verbindungsende (12, 13, 14, 15, 16, 17) wenigstens eines ersten Rahmenelements (4, 7, 8) sowie wenigstens ein Verbindungsende (12, 13, 14, 15, 16, 17) eines zweiten Rahmenelements (4, 7, 8) im verbunden Zustand fluchtend zueinander angeordnet sind, und wobei diese Verbindungsenden (12, 13, 14, 15, 16, 17) der Rahmenelemente (4, 7, 8) wenigstens je eine Verbindungskontur (Gl, C2, C3, C4, C5, C6) aufweisen, vorzugsweise eine Formschlusskontur, mit der Maßgabe, dass wenigstens ein Rahmenelement einer zweiten Kategorie vorgesehen ist, welches als Kopplungselement (30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) ausgelegt ist, wobei das Kopplungselement (30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) seinerseits wenigstens eine Verbindungskontur (El, E2, E3, E4) aufweist, vorzugsweise eine Formschlusskontur, welche Verbindungskontur (El, E2, E3, E4) bereichsweise komplementär zu der Verbindungskontur (CI, C2, C3, C4, C5, C6) des Verbindungsendes (12, 13, 14, 15, 16, 17) des ersten Rahmenelements (4, 7, 8) und bereichsweise komplementär zu der Verbindungskontur (CI, C2, C3, C4, C5, C6) des Verbindungsendes (12, 13, 14, 15, 16, 17) des zweiten Rahmenelements (4, 7, 8) ausgebildet ist.
2. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das erste Rahmenelement mit einem Oberrohrelement (2) und einem Steuerkopf-Gehäusebereich (3) versehen ist.
3. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Oberrohrelement (2) und der Steuerkopf -Gehäusebereich (3) zusammengefasst sind zu einem integrierten Oberrahmenelement ( 4 ) .
4. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das zweite Rahmenelement mit einem Unterrohrelement (5) und einen Tretantrieb-Gehäusebereich (6) versehen ist.
5. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Unterrohrelement (5) und der Tretantrieb-Gehäusebereich (6) zusammengefasst sind zu einem integrierten Unterrahmenelement ( 7 ) .
6. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein drittes Rahmenelement der ersten Kategorie als Sattel- stüt zen-Rahmenelement (8) ausgebildet ist.
7. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass von den folgenden Rahmenelementen: Oberrahmenelement (4) , Unterrahmenelement (7) sowie Sattelstützen-Rahmenelement (8) , wenigstens ein Rahmenelement mit je zwei Verbindungsenden versehen ist, und dass beide Verbindungsenden wenigstens je eine Formschlusskontur aufweisen.
8. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass an jedem Verbindungsende (12, 13, 14, 15, 16, 17) symmetrisch zwei Formschlusskonturen links und rechts auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind.
9. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die an den Verbindungsenden (12, 13, 14, 15, 16, 17) der Rahmenelemente vorgesehenen Formschlusskonturen mit Verzahnungselementen (19, 36, 50, 73) versehen sind.
10. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zwei Kopplungselemente (30/31, 32/33, 34/35, 64/65, 66/ 67, 68/69) symmetrisch angeordnet sind, und dass jedes Kopplungselement mit einer Verbindungskontur (El, E2, E3, E4, E5, E6, E7) versehen ist, vorzugsweise einer Formschlusskontur .
11. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Formschlusskonturen der Rahmenelemente (4, 7, 8) mit Verzahnungselementen (19, 36) versehen sind, und dass ebenso die Formschlusskontur jedes Kopplungsele- ments mit Verzahnungselementen (50, 73) versehen ist.
12. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass solche Verzahnungselemente (19, 36, 50, 73) vorgesehen sind, die Zähne (20, 22, 23, 24, 27, 28, 29, 51, 52, 53, 54, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81) mit keilförmigem Querschnitt sowie dazwischenliegende Zahnlücken (21, 39, 40, 41, Ql, Q2) aufweisen.
13. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Verzahnungselemente (19, 36, 50, 73) der Rahmenelemente (4, 7, 8, 9, 10, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) je einen Längszahn (22, 27, 51, 74, 75) und wenigstens einen Querzahn (23, 24, 28, 29, 53, 54, 76, 77, 78, 79, 80, 81) aufweisen, und dass der Querzahn den Längszahn vorzugsweise orthogonal kreuzt.
14. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass im Falle der Verzahnungselemente (50, 73) des Kopplungselements (30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) die Zahnlücken (49, 40, 41, Ql, Q2) kreuzartig angeordnet sind, um den Eingriff des Kopplungselements mit dem Längszahn (22, 27) und dem Querzahn (23, 24, 28, 29) des Rahmenelements (4, 7, 8) zu ermöglichen.
15. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Mittel (Ml, M2, M3) zur Erzeugung einer Vorspannung zwischen dem Kopplungselement (30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) und den beteiligten Rahmenelementen (4, 7, 8) vorgesehen ist.
16. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Mittel (Ml, M2, M3) zur Erzeugung der Vorspannung wenigstens eine Schraube umfasst, mittels welcher das Kopplungselement (30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68,
69) vorspannbar ist die beteiligten Rahmenelemente.
17. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Verbindungsenden (12, 13, 14, 15, 16, 17) der Rahmenelemente (4, 7, 8) mit wenigstens je einem Loch (45, 46, 47, 48) , vorzugsweise einem Sackloch, zum Eindrehen der Schraube versehen sind, und dass das Kopplungselement (30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) mit wenigstens zwei Durchstecköffnungen (55, 56, 57, 58) für Schrauben versehen ist, einer Durchstecköffnung (55, 56) zur Verbindung mit einem ersten Rahmenelement (4, 7, 8) und die zweite Durchstecköffnung (57, 58) zur
Verbindung mit einem zweiten Rahmenelement (4, 7, 8) .
18. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass Unterrahmenelement (7) mit einem Schwingenlager-Gehäusebereich (T) für eine Hinterbauschwinge (11) versehen ist.
19. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass wenigstens ein Rahmenelement einer dritten Kategorie vorgesehen, nämlich ein Hinterbauelement, das als eine Hinterbauschwinge (11) dient, oder vorzugsweise zwei Hinterbauelemente vorgesehen sind, nämlich ein linkes Hinterbauelement (9) und ein rechtes Hinterbauelement (10) , die fest miteinander verbunden sind und die Hinterbauschwinge (11) bilden, und dass die jeweilige Hinter- bauschwinge an dem Schwingenlager-Gehäusebereich (T) gelagert ist.
20. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zwecks Montage eines Dämpferelements (Sl) für die Hinterbauschwinge (11) ein Widerlagerelement (85) an dem Unterrahmenelement (7) angeordnet ist.
21. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Tretantrieb-Gehäusebereich (6) des Unterrahmenelements (7) hergerichtet ist zur Aufnahme einer Unterstützungsmotoreinheit, die mit einer Tretkurbel versehen ist.
22. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 21, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Unterrahmenelement (7) ein Mittel (86) zur Aufnahme eines Energiespeichers aufweist, vorzugsweise eines Akkumulators für elektrische Energie.
23. Modularer Fahrradrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass wenigstens ein Rahmenelement (4, 7, 8, 9, 10, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) und/oder ein Gehäusebereich (3, 6, T) hergestellt ist aus einem Kunststoff, der ausgewählt ist aus der folgenden Gruppe von Kunststoffen: Polyamid, Polyacetal/Polyoxymethylen, Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat, Polyvinylchlorid, Polytetrafluorethylen, Acrylnitril-Butadien- Styrol, Polyketon, Polyetherketon , Polyetheretherketon, Polysulfon, Polybutylenterephthalat , Polyphtha- lamid, Polyphenylensulfid, Polyphenylsulf on, thermoplastisches Polyurethan, thermoplastisches Elastomer.
24. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 23, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass in dem Kunststoff wenigstens ein Füllstoff enthalten ist Form von Verstärkungspartikeln und/oder Verstärkungsfasern (Compound) .
25. Modularer Fahrradrahmen (1) nach Anspruch 23 oder 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Rahmenelement (4, 7, 8, 9, 10, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 64, 65, 66, 67, 68, 69) im Spritzgussverfahren hergestellt ist .
26. Modulare Baureihe für geometrisch ähnliche Fahrradrahmen (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 25, umfassend Rahmenelemente (4, 7, 8) der ersten Kategorie, die als Gleichteile (Gl, G2, G3) ausgebildet sind, sowie umfassend Rahmenelemente (30/31, 32/33, 34/35, 64/65, 66/67, 68/69) der zweiten Kategorie, die als Modulteile ausgelegt sind.
27. Modulare Baureihe nach Anspruch 26, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Modulteile der zweiten Kategorie eine Baureihe von Kopplungselementen als Rahmenelementen (30/31, 32/33, 34/35, 64/65, 66/67, 68/69) mit gestufter Größe umfassen.
28. Modulare Baureihe nach Anspruch 26 oder 27, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Modulteile der zweiten Kategorie eine Baureihe von Distanzelementen mit gestufter Größe umfassen oder von Kopplungselementen (64/65, 66/67, 68/69) mit integrierten Distanzelementen (65a, 70, 71, 72) .
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